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Wiener Morgenzeitung · 1925-03-20 · Heft 2184 (20.3.1925) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2184 (20.3.1925)
Date
1925-03-20
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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■ -i- Nr. 2184_Mm, Freitag_Wiener Moraenzenuna. Reue Menschen aus alter ßrde. »er PalWaavorttag Felix »altem im Srobrn »oarerthamsaale. Gestern abends hielt über Einladnng des Zionistischen Landeskomitees für Oesterreich der bekannte Publizist Felix § a l t e n im drchtgefüilten großen Konzerthaussaale einen Vortrag über die Eindrücke, die er während seines mehrwöchigen Aufenthaltes in Erez Israel empfangen hatte. Die Ausführungsn des Vortragenden, der das jüdische Aufbauwerk mit dem Blick des liebevollen Beobachters erfaßt hat und das, was er gesehen, mit warmen Worten wiedergab, wurden vom Publikum mit interessierter Spannung angehört und mit enthusiastischem Beifall ausgenommen. Aus dem Vortrag feien folgende markante Teile hervorgehoben: Schon am ersten Tag hat ein kleiner Zwischenfall in Jerusalem großen Eindruck auf mich geübt. Unter raufende Arbeiter, Araber und Juden, war ein jüdischer Polizist gesprungen, um sie zu trennen. Er schrie sie an. Keineswegs mit PÄizeiworten, sondern er rief ihnen den Psalm zu, in welchem es heißt: Nicht mit Gewalt werde der Streit der Meinungen geschlichtet. ES war ein Vorwurf und keine Drohung. Die Arbeiter gingen beschämt ihrer Wege. Wo in der Welt kann ein Ranfhandel so geschlichtet werden? Mit einem Psalm! ES war wie eine Szene aus der Bibel geschnitten, nur möglich in Asien, wo die Bibel noch nicht zur leeren Formel geworden ist, sondern noch lebendig in aller Seelen atmet. Es ist die ate Erde, da8 Land der Verheißung, aber es sind neue Menschen da, auf dieser alten Erde. Das Land ist grauenvoll vernachlässigt und verarmt. Auf der Fahrt durch Judäa und Galiläa sicht man die Verwüstung, die anderthalb Jahrtausende völliger Verwahrlosung und gewissenloser Raubwirtschaft angerichtet haben. Die üppigen Wälder, tom denen diese Berge einst bedeckt waren, sind längst vermodert. Die heftigen Regengüsse und die Stürme haben den Humus von den Gipfeln und Abhängen zu Tal gerissen. Nackt und wund liegt das Land, in den Tälern sind die Quellen erstickt, ist der Boden, der einst üppig und fruchtbar gewesen, versunrpft. Ein einziger Arbeitsraum ist dieses Land, ein Hilfeschrei nach rettender Arbeit. Ein Alarmruf nach Arbeit ist dieses Land, rnn das sich niemand kümmert als die Juden. Die Arbeit in diesem Land ist ihre Sache. Nicht die Araber könen es aufbauen Könnten sie es, sie hätten mchr als tausend Jahr« dazu Zeit gehabt. Nicht die Christen vermögen es, denn sie sind untereinander in verschiedene Konfessionen getrennt. Keine will der anderen das Werk überlassen. Auch haben sie alle ihr« eigenen Wurzelländer, haben alle ihre eigene Heimat. Aber die Jude«, die Palästina einst besessen haben, die nur mit Gewalt aus Palästina vertrieben wurden, di« Juden, die nirgends in der Welt ein Land besitzen, wenn nicht hier — sie sind die natürlichen Träger dieser Aufgabe. Als sie verjagt urch in die weite Welt verstreut wurden, verarmte das Land, das einst das gelobte Land gewesen ist, darin Milch und Honig fließt. Nun kehren sie zurück, durch eine beispiellose Kontinuität, durch eine einzigartige Folgerichtigreit der Geschichte. Und unter der Arbeit ihrer Hände beginnt das Land wieder aufzuloben und aufginblühen. Auslese gewaltigster Art hat die lange Zerstreuung, die ununterbrochene Verfolgung unter den Juden gezeitigt, Auslese strengster Art wird unter den Juden getroffen, die' nach Palästina gehen. Nur wer gewillt ist, mit seiner Hände Arbeit dieser Erde zu dienen, nur wer bereitist, sich ohne persönlichen Anspruch, ohne persönliches Hoffen diesem Boden zu verdingen, wird heremgelassen. Und von diesen, nur wer jung ist, gesund und kräftig genug, die harte Arbeit zu leisten. Es sind Hunderttausend« in der Welt, die sich zum Aufbauwerk drängen, und sie können nur langsam, in kleinen Gruppen zngelasson werden. Wenn es gelingt, zweitausend bis dreitausend im Monat mL Land zu bringen, heißt diese unzulängliche Ziffer schon ein Rekord, denn es ist zu wenig Geld vorhanden, um alle diese Menschen mit Boden und Arbeit zu verschon. Wenn man sie sieht, diese Jugend, wie sie in Schiffsladungen ankommt, zu Jaffa oder Haifa, noch ganz bedeckt vom Schmutz Europas, voll der Enge der kleinen jüdischen Städtchen in Polen und in der Ukraine, noch ganz beherrscht von Schimpf und Haß der großen Kulturzentren, aber still durchg'iüht von Begeisterung, wenn man sie dann wieder sicht, ganz hingenommen von ihrer harten Arbeit, ganz gereinigt und befreit durch ihre Arbeit, dann erkennt man bald und erkennt es mit Ergriffenheit, daß sie neue Menschen sind auf der alten Erde Palästinas. Diese jungen Leute werden dort im Lande einer neuen Auslese unterworfen. Sie müssen Taglöhnerarbeit verrichten, beim Straßenbau und bei der Trockenlegungder Sümpfe, im Häuserbau, und erst später, nach sechs Monaten, nach einem Jahre, lvevdon sie angesiedelt. Eine ganze Schar von ihnen sah ich auf dem Kanaanberge, der sich auf dem Gebirge von Galiläa erhebt, bevor man nach Sasod kommt. Dort trugen sie in Hand körben den Humus bergauf und bedeckten den kahlen Felshang damit, pflanzten winzig« Bäumchen in die frische, aufgelegte Erde. Diese jungen Leut« tverden schrverlich die Bäume, die sie hier setzen, im Wachsen s«hen. Halbwüchsige, zwischen 13 und 16 Jahren, schlafen unter Wellblechrollen, die auf di« weiße Erde gesetzt sind. Diese Kinder, so jung si« sind, haben Entsetzliches erlebt. Die weißen Armeen der Generale Wrangel und Denekin haben ihre Eltern, ihre Geschwister abgvschlachtet. Die Kinder wurden, verhungert und vertiert, in den zerstörten Ortschaften gesammelt, hierher nach Palästina gebracht, und sie trugen in ihren jungen Nerven noch lange den Schrecken. Jetzt ziehen sie hier auf der Höhe von Galiläa, von wo man in di« Jordanebene niederblickt, den Pflug durch die Krusten und Steine. Wo die galiläischen Berge zur Ebene Jesreel verhügeln, liegt mitten in der Ebene eine große Siedlung. AIS die ersten jungen Leute kamen, um da ihre Arbeit zu begrüßen, gaben die Araber den Spott auf, mit dem sie derartige' Versuche herabzusetzen pflegten. So fieberverseucht war dieser Land-, strich, daß die Arbeit Massenfellbstmord schien, und die Araber beweinten die jungen Menschen, die sie für Todgeweihte hielten. Aber die jungen Menschen hatten binnen Jahresfrist den Sumpf bezwungen. Klares Wasser, in Kanäle gefaßt, in Röhren geleitet, durchrieselt nun das Gefilde und •« Nahalal ist die fruchtbarste, die reichste Siedlung in Palästina. Achnliches bereitet sich im E m e k vor. In der Ebene, die zwischen den Bergen Damaria und dem Gilboahgebirge sich auSbreitet, dort am Fuße des Gilboahgebirges, auf dem König Saul, von den Philistern besiegt, sich in sein Schwert stürzte, nahe der Quelle Charoth, liegen drei Siedlungen, Ajin Charoth, Tel-Jossef und Beth-Alpha. ES sind so ziemlich die radikalsten Elemente, die in diesen drei Gemeinwirtschaften loben. Aber wie anders schaut hier, wo man am Anfang des Anfangs hält, der Kommunismus aus als sonst in der Welt! Di^e jungen Menschen denken nicht daran, das Leben gewaltsam nach Programmen zu formen. Sie warten achtsam und bereitwillig, wie die sozialen Programme vom Leben geformt werden. Sie arbeiten hier in der härtesten Mühsal und man kan ruhig sagen, kein Proletarier in Europa lebt so einfach, so kärglich wie sie. In ihrem Opferwillen wissen sie, daß ihnen kein Lohn winkt, sie wissen, daß die Frucht ihrer Arbeit ihnen selbst nicht zugute kommen wird, sondern erst denen, die nach ihnen kommen, ihren Kindern und Kindeskindern. Hier im Land der Verheißung sind sie alle aus Revolutionären Evolut i o n i st e n geworden. Nur durch ihren Idealismus, nur durch die Reinheit ihrer Gesinnung ist es möglich, daß sie in Gemeinwirtschaften angesiedelt leben. Denn sie sind arm, sie besitzen nichts als den Fleiß ihrer Hände, sie können kein Stück Feld kaufen und kein Gerät, und sie werden zu solchen Kolonien vereinigt, in denen alles das Eigentum aller ist und in denen alles wieder dem Aufbau des Landes gehört. Hervorragende Amte verordnen bej Magen- und Darmstörungen sowie bei Erkrankungen des Herzens und der Nerven Coffein. Die beste Form. Coffein zu nehmen, ist reiner, unverfälschter, kräftiger Bohnenkaffee. gnttus Meinl Gegr. 1862 Zahlreich ist dieser Typus neuer Menschen. An den Ufern des Tiberiassees liegt neben anderen blühenden Kolonien Dagania. WaS Dagania heute schon ist, eine reife Siedlung mit Häusern inmitten junger Kulturen und üppiger Aecker, das werden die Gemeinwirtschaften, das werden die anderen jungen Kolonien Hinnen wenigen Jahren sein. Zu Dagania im Speisesaal hängt neben dem Bildnis Theodor Herzls das Bild eines Knaben. Er fft eines Nachts fort nach Liberias geritten, den Arzt für eine Kranke zu holen, das Maultier kam allein zurück, den Knaben fand man, von Kugeln durchbohrt, als Leiche. Die Räuber, die ihn überfielen, hätten ihn nicht getötet, wenn er ihnen das Reittier ausgvfolgt hätte; er aber sprang aus den: Sattel, trieb den Maulesel mit Schlägen nach Hause und stellte sich. Da schossen sie ihn nieder. Er war 16 Jahre alt. In der Kolonie Petach-Tikwah, die in der Sarorvebene bei Jaffa liegt, verteidigten 25 junge Männer das Anwesen argen einen Angriff von 4000 Araber» so lauge, bis Flieger und Militär ans Jaffa kam. Dabei fiel «in Jüngling, der einzige Sohn feiner Eltern. Die Araber hackten ihm die Füße ab, rissen ihm den Leib auf und steckten die Füße in die Bauchhöhle. Der Rädelsführer dieses Ueberfalles lvnrde festgenommen. Er war ein politischer Hetzer. Er wurde vor Gericht gestellt und zu ztvanzig Jahren Zuchthaus verurteilt. Aber schwn nach einem Jahr überreichte die Kolonie Petach- Tikwah für ihn ein Gnadengesuch und er bekam seine Freiheit wieder. Dann hat in Tel-Awiw ein Frkedensmahl die jüdischen und die arabischen Führer vereinigt. Und jener Araber, eben ans dem Kerker befreit, stand ans uit& schwur, nie wieder sein« Hand feindselig gegen die Inden zu erheben. Es kommen neue Menschen zur alten Erde! Nicht bloß in Palästina — überall in der Welt. Daß sie in Palästina zuerst sichtbar und wirksam werden, hat seinen guten Grund. Asien ist immer noch der Boden getvesen, auf dem ein Gott zur Welt kam. Wie Europa immer der Boden bleibt, auf dem er entstellt, sich selber fremd wurde. Ein« neue Zeit bricht an. Unaufhaltsam kommt sie und die ersten schwachen Zeichen ihrer _SO. März 1923_ $ Morgenröte stehen schon am Horizont: Eine Zeit, in welche» Verfolgung um der Rasse willen und nationale Kriege so undenkbar sein werden wie heute Inquisition und Religionskriege! Wenn man überall damit beginnt, die Juden verstehen zu wollen, statt sie wie bisher zu beschimpfen, ohne sie zn kennen — wenn man sich verpflichtet fühlt, von ihrem Schicksal, von ihrer Wesensart, von ihrem Ethos etwas zn wissen und sich nicht mehr berechtigt glaubt, sie bluwlings auf gehrten Schlagwörtevschwatz hin zu hassen, dann schreibt die neue Zeit ihr erstes Datum in die Menschheitsgeschichte, Diesem Augenblick sieht die Jugend Israels in Palästina entgegen. Re Sefteneichische Keren-Hajefsod» Aktion. Bis zum 28. März 1925 verliingert. Mittwoch fand eine Sitzung des Exekutivkomitees der Oesterreichischen Keren-Hajessod-Aktion statt. Es wurde zunächst der freudigen Genugtuung über den Beschluß der Kultusgemeinde-Repräsentanz, die bekanntlich dem Keren Hajessod einen Betrag widmete, Ausdruck gegeben und den zionistischen Mitgliedern des Knltusvorstandes, ganz besonders aber dem Vizepräsidenten Herrn Dr. Josef Löwenherz für die unausgesetzten und erfolgreichen Bemühungen um die Durchsetzung dieses Beschlusses der Dank ausgesprochen. Ueberaus erfreulich fft es ferner, daß die Kultusgemeinde-Repräsentanz die Notwendigkeit und Wichtigkeit der Oesterreichischen Keren-Hajessod-Aktion, die jetzt im Zuge ist, anerkannt und den Fortgang dieser Aktion gefördert hat, indem sie bei der Begründung des Beschlusses ausdrücklich ansührte, die Widmung erfolge.anläßlich der bevorstehenden Eröffnung der hebräischen Universität und aus Anlaß der Oesterreichischen Keren- Hajessod-Aktion. Die Leiter der einzelnen Sektionen erstatteten Bericht über die bisherige Arbeit in ihrem Wirkungskreis. Die größte Zahl aufopfernder Mitarbeiter ist im Pratersprengel tätig. Nach dem Bericht des Leiters dieser Sektion, des Herrn Katz, wurde bisher von 30 Paaren unausgesetzt und. überaus diszipliniert das vorgesehene Programm durchgeführt. Durchaus befriedigend war auch der Bericht der Frau Dr. Löwenherz namens der Leitung für den 9. Bezirk. Die Situation in der Leopoldstadt, wo noch immer ein bedauerlicher Mangel an Mitarbeitern herrscht, hat sich gebessert. Insbesondere ein Abend, den Herr Gemeinderat Dr. P l a s ch k e s in seinem; Hause veranstaltete, hatte bemerkenswerten Erfolg. Sämtliche Redner der Konferenz wiesen darauf hin, daß eine solche ans persönliche Aussprache und auf aufklärende Besuche basierende Aktion nicht in wenigen Tagen durchgeführt werden könne. Es wurde daher einhellig beschlossen, die diesjährige Oesterreichische Keren-Hajessod-Aktion bis zum 28. d. zu verlängern. Maßgebend für diesen Beschluß war auch, daß in einzelnen Stadtteilen aus technischen Gründer: die Mion erst in den letzten Tagen begonnen werden konnte. Im allgemeinen ist festzustellen, daß die Bedeutung des Keren Hajessod, des wichtigsten Finanzinstrmnentes für. den Aufbau der jüdischen Heimstätte in Erez Israel, in weitesten Kressen der jüdffchen Bevölkerung erkannt wurde und daß sehr zahlreiche, bisher am Palästinaaufbau unbeteiligte Wiener Inden die Notwendigkeit einsehen, den Keren Hajessod durch persönlich« materielle Opfer zu fördern. Die Teilnehmer der Konferenz gaben der Hoffnung Ausdruck, daß in der zur Verfügung sichenden Zeit Zeichnungen und Barleistungen zumindest in der nämlichen Höhe erzielt werden, wie in der verflossenen ersten Hälfte der Aktion. * Herr Oskar G oldf ch m i edt hat die Leitung der Aktion! für den 12. und 14. Bezirk übernommen. Adresse: 12. Bez., Hchenbevgstraße 22. Sitz der Leitung: Herklotzgasse 81, Telephon 81-3-73. »le Budgetdebatte tu der Wische« Kult«» gemelude. Der Dank an die Referenten und Beamten. Wie schon gestern berichtet, wurde die Beratung deS Budgets der KultuZgemeinde Mittwoch a'bends albgeschlossen und der Voranschlag mit allen gegen die fünf Stimmen der soziaHstischen Fraktion angenommen. Nach Schluß der Debatte wurde den Kultnsvovstanden, Regie rungsrat Oppenheimer (Union) und Dr. Desider Fried mann (Zionistische Fraktion) für die fruchtbare Arbeit, die sie bei der Ausarbeitung des Budgets geleistet haben, einstimmig Dank und Anerkennung ausgesprochen, ebenso dem Sekretär Guido Fuchs gelb für sein ausgezeichnetes Elaborat. Auch die Avbeitsleistuug der Beamtenfchaf t von de? BuchhaEungsabteilliung wurde lobend aberkannt, ,.8s lebe der Rumemr tbmftts!" Wiens Welthandelshochschule. In der Aula der Hochschule für Welthandel wurde gestern folgender Aufruf angeschlagen: „Es lebe der Numerus clausus! Es leibe das deutsche Studentenvecht! Weg mit der Bogelfreiheit des Deutschtums! Es gibt keine deutschen Juden! Hoch der Auisfoau des Institutes zur Pflege deutschen Wissens! Es lebe diese Studienrefovm!" Diesem Anschlag fehlt die zur öffetdtttchen- Beckmd, barung notwendige Unterschrift des Rektors. Stunde ist die Entfernung des Zettels nicht a worden.

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