Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2182 (18.3.1925)
- Date
- 1925-03-18
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 84% known words query
- IRI
…/2979076-2981191-2981267--22230-3009622- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
%. SlSS ' W*it, M'f'toroH Nivd ich Würde die Gesichter tzer Menschen sehen, wie eilend vorüb-?chclragen« Fackeln, wenn sie am Kveu?)veg der Reist di« Straße ihrer Schienen w:ckst-ln, das; d'-e Halle unter mir erbra-nßt wi« ein« summend« Mivsche!. Ich hörte das Rauschen der Rcider des NachtS wie Wasser an Bord meines Fensters plätschernd . . . nnd schaute die 'ah'loS ausI'streule Masse der Lichter, ein flimmerndes Sterncritzeer . . . nnd die eisernen Schienen, die Wer den hrhidrohncriden Beden der Erke gespannt sintz wie ehern« Saiten, eine Nieserharfe, <mf der da8 Licd der ewigen Rastlosigkeit seine lärnrerde Melodie sp'e't. Um dies $ti denken: jeder dieser Züge, zu jeder Stunde des Tages und der Nacht könnte dich hinanS'i'chren in die Welt; jede dieser Straßen könnte dich zu allen Schrecken nwd Wundern der Welt tragen — aber du fährst sic nicht. Mit' geschlossenen Augen lauschst du dem Putt dcS Lüden-, der bebend an dir vor über rinnt. Achtung. / Von M. Sucsich. Einer meiner Freunde brüstet sich damit, -atz er für keinen Menschen Achtun-g empfimde. Ich. sage: „Aber mich achtest du doch!" .Kleine Spur! Dich achte ich am allevwenMen." „Na, wart?, nächstens kannst du dich auf -en Kopf stellen, ich borge dir nicht einen Heller!" „Wahrhaftig, ich habe ganz vergessen, -atz ich drin Schuldner bin. Du bildest wirklich eine Ausnahme!" „Wage es zu b.hauplen, -aß du den Herrn, -er brort mit majestätischen Schritten daherkommt, auch nickt schätzest." „Gewiß bringe ich ihm Achtung entgegen! Er ist eine Ausnahme! Er i-st mein Quartiergeber und ich schulde ihm noch das Qnarliergeld. Ich muß ihm auch Achtung bezeugen, weil er mich sonst aus der Wohnung hinausw'.rft." „Und warum grüßest du jenen kleinen graue,r Mann, der dort im Tor steht?" „Weißt du. mein Frrund, der ist eine Ausnahme. Das fft mein Flickschneider, dem ich die letzte Arbeit ncch nicht bezahlt habe. Ich muß ihn achtungsvoll grüßen, sonst wird er böse und klagt." „Wer ist denn, ich bitte dich, die lächelnde Dame, der du fo devote Blicke sandtest?" -,^Fch bin wirklich gezwungen, es zu tun. Habe ich einmal kein Abendessen, so nachimahle ich bei ihr. Du wirst doch zugeben, daß es sich zi.mt, einem Menschen mit Achtung zu begegnen, bei dem man sechsmidzwanzigmal im Monat zum Nachtmahl geladen ist." „Weshalb aber begrüßtest du den Rabbiner, der eben. an uns vorü'kevging, mit fo auffallend.r Ergebe,heit?" „Was du auch für Fragen stellst! Bei ihm hatte ich. meinen Austritt aus dem Judentum völligen. Ich muß nun immer fürchten, daß er, wenn ich ihm nicht me ne Reverenz demonstriere, in der jüdischen Mer.ia meinen iUe-bertritt verrät, so daß ich dann als Renegat kein Recht auf die Speisemarken habe." „Ich könnte wetten, daß du selbst jenem Alten, der sich unausgesetzt kratzt, deine Achtung nicht versagst." - „Gwiß nicht. Das ist mein Professor, der es ohnedies auf mich scharf hat. Mehr fohlte mir nicht, als daß ich ihn nicht gebührend achtete, der ließe mich erbarnmngs-!oS durchplumpsen." „Aber trotz alledem müßtest du den blonden, jungen Mann nicht so unterwürfig grüßen, wenn er auch de ne Achtung nicht genießt." „Was? Den achte ich uicht? Ich spaziere in seinem Anzug herum, den er mir voriges Jahr zu Weihnachten geschenkt bat. und ich hoff?, daß er auch in diesem Jahr meiner nicht vergessen werde!" „So! Und wofür leistetest du diesen. Einäugigen soeben die Ebrenbezeuaung so aufdringlich?" „Pst! Sprich nicht so laut! Di.ser Arzt behandelt auf der Klinik meine Nase. Es ist nur selbstverständlich, daß ich auch ihn auSnabmkwei.se mit me'ner Achtung bedenke. Gott bewahre, daß jemand ihm zuflüster', ich achte ihn nicht. Meine Nase ist ihm mit Putz und Stiel ausgelicfert." „Ich sehe schon, daß es Menschen gibt, die du achtest, abr jetzt sag' mir einmal, lieber Frcünd: wen achtest du nicht?" Nach laltger Ueberleaung än-Uvoriete mein Freund: „Ich glaube, daß ich beu Straßenkehrer nicht achte. Werl ich ihm eine Z'gavette versprochen bähe, während er mir bis jetzt noch nie etwas gegeben hat." (Aus dem Ungarischen übersetzt von Jakob Krausz.) Aurlritte aus dem gudeutnm. Habn Emst. oeb. 3a. Mai 1883. Tevlftz. Banller. i. Bez.. Kösilerggsse 8. Steiner Klemer, geb 30. Mai tm, Vac, 2. Bez. Obere Donaustraße 45. Mann Arnold, geh. 13. Dezember 1893, Rohozna. 2. Be'.. Abbsstraße 2!. Mann Kurt. geb. 13. September 192t. Wien. 9. Ben. Abbsstraße 22. Perl Samson, geb. 29. Oktober 1878. Mäbr.-Welßkirchen, Kaufmann, 1. Bez, Seilerstätte 3. Stricker Jo'ef, aeb. 10. November 1661. Budapest. Fabrikant, 1. Bez., Ze'inkagasse 6. K r t tz Iuliu», geb. 13. März 1901, Wien, 2. Bez-, Untere Augartenstraße 21. Augenstein Leopold, aeb. 12. Februar 1903. Wien. Beamter, 10. Bez..'Buchengaste 87. Kätscher Otto. geb. 2t. März 1881 Wien, Beamter. 1. Bei. Franz-slosefS-Kai 43. D r a ck Natalle. aeh 12. Mai lfQ\ MabcwO; 19. Bez.. Nußwaldgasse 19. Loschitz Erwin, aeb. 13. Mal 1001, W'en. 19. Bez.. Silbergasse 33. Deutsch Alice, qeb. 19. März 1902 Wien; 7. Be».. Kirchenaaise 43. Diese ud o r f Josef, geb. 17. Mai 1881. Wien, 7. Be,.. Neubauaasse 78. H a r t m a n u Bernhard, geb. 21. März 1842, Wien, 19. Bez., Äatterburggasse 10. Wiener MornenzeNnnn. 18. M8r; 1996 Sekte 5 Mitteiluvgen ans dem Publikum. SPEZI AL-TEE WWIWWWWN0V fV NV2!,,W,MWWMMIN W.Wistotzky IX« LUchUntlttlnslr. 87 Telephon 17-1.75 Sie PalMna-Aes-vtenReife der »Wiener Morgenzeitung". Für die von der „Wiener Morgenzeitung" veranstaltete Palastina-Acgypten-Reise, die vom 2. bis 28. April 1828 festgesetzt ist, gibt sich im Kreise unserer Leser das regste Interesse kund. Der ausführliche Prospekt und das Programm sind bereits ersch'enen und werden jedem Interessenten kostenlos zugeschickt. Sie österreichische Keren-Hajessod- Mion. Jüdisches Meeting in dev Leopoldstadt. Borgestrrn fand tot Saale des Hotel Continental anläßlich dsr österreichischen Kvren-Haj>.'ssod-Mtion ein Meeting statt, kei welchem Frau Anitta Müller- Cohen über die Bedeutung und Größe des jüdischen Palä.st:naw?rkes sprach. Sie führte unter anderem a>us: Als ich nach h?m Umsturz die Ukraine bereiste, um die Rettung d?r Pogromopser zu organisieren, hat in diesen Wochen furchtbarer Begegnungen mit der Ju-rnnot meine Mitarbeiter und mich der Gedanke aufrecht gehalten, daß ejnun-fünfzig Nationen das Reckt des jüdischen Volkes auf seine palästinensische Scholle anerkannt haben. Jeder Besucher Erez .Israelis enkeMt, daß dieses Land seu-te das Bild - schönen, wirklich reinen jüdischen Gemeinschaftslebens lietet. Wem das Schicksal erspart hat, die Hand auSst recken zu >müssc.n, um Geld für sich zu nehmen, der muß glücklich sein, jetzt Geld f ü r P a l ä st i n a b e i a n der em zm h>olle n. In Crez Israel ha'ien sich jüdisch« Jiüngl-toge und Mädchen frei- Nill'g zm? sc-genannten „schwarzen Arbeit", zur schaurigsten, entbehrungsreichsten Arbeit en dc-n Sümpfen und in der Steinwiistir geme«d?k. Wir müssen jetzt die ,/schwarze Arbeit" der Propaganda für den Keren Hajessod leisten. Gemoinderat Dr. Plaschkes führte aus. daß j de politische Landekarbeit von dem Wachstum und der Sicherung des jüdischen Aufbau!w'?r)es in Evez Israel ävhängt und daß jedes Wirken im Interesse des Judentums, wo immer es lebt und leben wird, Si'ückiwevk bleicht und der Basis entbehrt, w e n n e s n i ch t g e l i n g t, P a l ä st i n a in beschleunigtem T e m p o a u fz u ba u e n. Oberbau rat Stricker bssvrach den sehr erfreulichen Beschluß der Wiener Israelitischen KultuLgem-ci-n.de, den Keren Hajeffod -durch einen Beitrag uns GemeindenM-cln zu fördern. Jnsolange es un-urchsührt-ar ist, durch entsprechend große Sie ner«b eiträge der gesamten Judenschaft das Aui)ba>uwerk materiell zu sichern, ist.das Propaga-ndawerk von Mann zu Manu zum Zwecke der Aufbringung -der notigen Mittel durch freiwillige Beitrage wichtige Pionierarbeit. Herr Nebenzahl richtete einen Appell <m die Bersammlung, sich -während 'der Ke ren-Ha jc sich - At t i on für die Werbearbeit zur Verfügung zu stellen. * Heute, präzise halb 8 Uhr abends, findet im Sis-uugSsaal, 1. Bez., Kävnbnerstraße L8. eine wichtige Sitzung des Exekutivkomitees der öfterreich i s ch e n K e r e n - H a j e s so - - Ak t i o n statt. Die Leiter d?r e'..nz<>toen Bezirke werden Bericht über den bisherigen Erfolg -er Aktion erstatten. 2 ° ' Ti « Wien. 18. März. * Eisenl>ahuunsall. Die Grazer „Tagespost" meldet aus Seiubrück: Ju,o.'ge eto:S falsch g.'stellten Emfchrts.gna'S ist heul« ein Lastzug in der Station Steindruck auf einen Mar» bnr-^'r Personenzug ausgeiahren. Hierbei sind die Maschine d'8 Lastzuges sowie mehrere Wq'gonS des Personen, zuges entgleist. Ter Dien-stwagen de- LastzügeS und zwei Wag-'ons wurden vollständig ze r t r ü m m ° r t, die Wa.g>aonS des PersonenzugeS schwer beschädigt. Der Lokomotivführer des Lastzuges erlitt schwere Verletzungen. Ein Passant wurde leicht verletzt. Der Materialschaden ist sehr groß. * Aeuderuna der Tek'phonnummern der Generoldirektio« der Lesterreichischrn Bundesbahnen. Ab 1. April d. I werden die bisherigen Telephonnummern der Generaivirc'kti^n der Oesterreichischen Bundesbahnen von 72-3-70 Serie auf 9 7 - 5 0 y Serie abgeündert. Unter diesen Nummern sind alle im Gebäude der Generavirektiou der Oesterreichiichcn Bunhest'-ahnen in Wien, 1. B?t-. Schtraruntberaplatz 3. huternebrachten Dienststellen in der Zeit von 8 Uhr bs 19 Uhr 30 Min. erreichen. Schon von; 19 .dangeiangm wird die Nacht!ck-altunoLnunun-cr 79-0 03 (Sekretär des Generaidircktersl um 97-4 00 und die Nummer 79-1-71 (Portierloge) auf 97-4-01 abgeandert. * TaS neue Natlorialbankaebäude. Heute um halb 4 Uhr nachmittags si-udet eine Besichtiau»rg des neuen GebänveS der Oestcrr?ichi>chnr Natimralbank. 9. Bez.. SchwarHipanierstraße Kr. 1'3, für die Vertreter der Wiener, der Provinz» und. der AiislundsMesse fta-t. Die Teiluehiner au der Besichtigung wer» den ersucht, sich -wischen v'ertel 4 Uhr uuk ha'b 4 Uhr nachmittags nn Vestibül des neuert Baukaeüöü-dcs ssN'^ana von der Schwarppau ierstraße. Mittollar) ein finden zu wollen. * Jndilare der Eh'. Am Montag 9-be-roickte m Vertretung des Bürgermeisters amtsführender Stadtrat Svciser den goldenen H?ch'eii^paar-m Emanuel nnd Netit Reumann, Gudrunstrafe 1?0, und Emanuel und N^!<rlMarkstein, Wasnevstraße 15. das Cbr?ngesch?nk der Stadt Wien. . * StndentUche PalSstinaexkursion. Der jüdische Hochsch ulansschuß tollt uns mit, daß e-ine Grupp-? von 35 Teilmhrn, rn an der Paläsnnaexkurnon des We?o?vbandes der jüdischen Sndenteu'chast bru:e u-m halb 7 Uhr ab.n'-ds vom C'ü'Ubahnhof (via Marseille) abreist. Alle Freunde und Bekannten werden eingeladen, sich um 6 Uhr im Dahn- Hof oinzu finden. * DaS Wetter. In Oesterreich war das W?4ler ziemlich heiter Stcll"rweise hat es golckneit. Die Bora-ns'sr"'-' lautet: Nordalpen: Wahv'ch?in>lich vörüberaebri d trüb mit Sck-n«« (in Regen übergchend). T a u w e t t e r. Südalpen: Heiter, kalt. * LebenSmittekmörkte. Die Gro'markthalle w-ies auch gestern günst'a« F'eifchimporte auf. Ter Verkehr sow.-hl im Groß« wie auch im Kleinhandel hielt sich angesichts der schwach-n Käu'erbeteilignnq im engsten Rahmen. Die VreiS'aa« ist ^war vorläufig eine siatirnäre. allein im Lau'e d?r Woche durfte eine allgemein« Verbilligung, zum Großteil imolae der ungünstigen A-bsaüverhältnisse. stattünde-n. — Der Na'chmavkt verfügt« gestern über eine re-Hl-ck? Auswahl nt allen GemtVe sorien Sowohl einheimische Gärtnererrengnisie wie auch die verschicdenen I-mpartarti-keln helländilcher. dänischer, ital'enischer und tschecha-flowakischer Herkunft, wurden in, größeren Mena«n auf den Markt gebracht. Für Gärtnergeimüfe netzen die Preise weiter an. Auf dem Obstmarkte brg'nuen die A-^pfel msuhren merk-l'ich abntnehmen. hlngeg-n ver'olgen die Ankünste in Orangen weiter di« aussteigerde R'-chtitng. Eier m 12 bis 14 Groschen Pro Stück entsprechen dom Bedarfs. In Butter dauert die Kna.pphe>it weiter an. * Die Lebensmüden. Im Brater hat sich Dienstag nachts der lllsaürige W'hrmann Alois Maier Höker in den Donaukanal ac-stürzt. Er wurde geborgen. A'S Motiv der Tat gab er Streit m't seinen K a m e r a d e n an. — Tie 18lähr'uge Manipulantin Rosa M. und die 17jährige Grete K. sprangen in den Tonaukaual. Sie wurden gerettet. * Modernstes Drama. Vor einiorr Zeit frühstückte Tristan Bernard im Kreis von hübschen Frau eit und Künft'ern tu eiatent moudamen Roslaur-anr. Man sprach vort dein ivvuen Stück, das Henry Bataille anaePünd:gt hatte. „Nach dm. was davon veröfsentlicht ift. nntß es , u Meisterwerk sein," sagte eine schöne Dan'.e. „Es ist w'vrllch ein Melstertverk." besteigt« Tristan Bernard. „Wie? Sie keinen es? Wie ist der Jnha'lt? Bitte erV'hlett Sie chn." „Der Inhalt ist folget>d:rrnafen: „Ein Schn rst Tutt seiner Mutier?>ehn Zahre lai-g tu blLttschslndLrischer Li>?be verbunden. Nach B-erl-ac's der z-chn?a^r: nt-crkt er, daß seine Goliobte -c-ar nicht seine Mutter ist. Entehrt und augc-:Gelt begeht er Sel'bstmach'." x Tanzinstitnt Hermann Braun, 14. Bez., Neindorfgaffe 42, Tel. 83^401. E Ein höchst wichtiges Ereignis für all» Welt! Meyers L-cxi-lcn erscheint. vollständig neu bearbeitet. Es ist das vollkow.mettste Buch der Gegerwart. .Ausführliche Prospekte dnr/ A. Wollvrück u. Co., Wien, 13./2, W'mke-lmaunstraße 32. ssereine. Nortröge und Versammlungen. Jüdische Tischgesellschaft Innere £ lobt. Heute. 8 lltir abend». CafL Siller. 1. Be».. Schwedenplatz (Melanin). Vortrag de« Herrn Dr. Egon Michael Zweig lIerusalent): ..Die gegenwärtige politische und wirtschaftliche Lage in Palä'tina". Gaste w llkommen — Wiener Beth H a m i d r a s ck. 2. Dez. Ferdin-'ndSstrabe 23. Heute. 6 Uhr. Lektor Dr. S N u b i n r >Die Keligionkphilosopbie des Zosef Aldo". — MeimonideS-Institut. 3. Bez.. Hetzgasfe 4^. Heute. Rabbiner Dr. A. K a m i n k a: 3 bis 7 Uhr Tälltud, 7 bis 8 Ubr More Nebuchim. — Jüdische T i s ch g e s e l l s ch a f t . Z i o n i st 1 s ck e B e g i r k S s e ktionLandstraße. Heule. V*9 Uhr abends Cafe Lovrana (Souterrain). 8. Bez.. LLweugoste 36, Vortrag de« Dr. Eugen Felix. Vizepräsident der Hakoah: „Mit der Hakoab durck Aegypten und Valästina". Gäste willkommen. — Zionistische SektionWiedeu-Margarethen. Heute. Va8 Uhr abends. Terrassenrestaurant. 5. Be,.. Niargaretenvlatz, Vortrag r »Die Bedeutung des Aufbaues Palästinas für die Juden außerhalb Palästinas". Redner: Dr. Josts Löwenherz. Oberbaurat Ing. Robert Stricker. Eu^en Felix mtd Aaron Schwertfinger. Gäste willkommen. — Beth waad l't w r i m. 9. Bez., Tnrkenstraße 9. Heute. 8 Ubr abends, Vortrag des Prof. Dr. A p t o w i tz e r r „Haichpaath haagadah halwritb al hanazruth". Leopold st ädter BolkSheim, S. Bez., Z'.'kuSgasie 48. Heute. 7 Ubr, Dr. Kurt R o g e r r Harmonielehre. Tr. Haus Niehl: Klasiiker der Musik. RechtsauLkünjte. 6 Uhr Ing. Dr. Karl Köhler: Elektrotechnik. * Vortrag Felix «alten Jv'üs Salten, der tvfi vor kurzem Palästina besucht bat. spricht mor-'-en. Uhr abends, im Großen KonzerthanSsoale über „Neue Menschen auf aller Erde". Karten sind im Zionistischen Bureau, 1. Bez., Karntnerstratze 28,2. in der Buchhandlung N. Löwit. 1. Bez . Siotenturmstraße 22. im Kattenburean Aida, 2. Bez.. Taborstraße 5, und bei Max Ernst, 1. Bez., Rudotfsplatz 3, erh ltlich. Nadioprogramm. Mittwoch de» 18. März. 9 Uhr: Marktbrncht. — 11 Uhr b>S I llhr: L ormttlaatzkouzert. — 1 Ubr 5 B-'i».: ttranianeit. — 1 Uhr 20 Min.: Wetterbericht. — */,4 Uhrr Wiener Börse. — 4 bis 6 Uhr: N a ch m i t t a g S k o n * e 11. Die deutsche Oper. Kretschmer r ,Die Folkunger*; Lortzing r »Der Waffen- Ichmied"; Wagner r „Tannhäuser" r Richard Strauß r .Rosen-- kavalier'-Sukte: Beethoven r „Ftdelio"-Ottvertüre; Flotow : „Martda"-Pkantasie; Urbach: Weberiana; Wagner: „Meisterstn'er"--Phantasie — 6 Uhr: Hebbel -Feier <18. März 1918: Friedrich Hebbel geb. in Westlbnreu.) Einleitende Worte: Tr. DanS R ü ch t e r n. Aus Friedrich Hebbels Lebeuswerk: Aus Tagebüchern und B iesen. Gedichte. Trude Wessely, Dr. P. C. T h n d a l!. Der Heideknabe (Melodrams Szenen aus den „N-belungen" 'Siegfrieds Tod): Der Tod Siegfrieds. Die Klage KriemhlldS r Ttude Wesseiv, Dr P. C. Tyudall. — */tS bi» lU9 Uhr: Englischer Sprachkurs für Anfänger. Tb. W. M a e C a l l u m. — */,0 bis 3/4l0 Ubr: Duo-Abend. Professor Hugo G o t t e S m a n n (Biolinei, Otto Schulhof (Klavier). Mitwirkend r Konzertjänger Ludwig W o-> d i e k a. Mozort: Sonate 0-Tur (K. B. 301 >, für Violine und Klavier. Cyopiu: Nocturna. ves-Dur, Drei Präludien (Klaviersoli): 4' votük r Romantische Stücke für Violine und Klavier: TschaikowSky r 8LrLna«le melancßol que; Field r Menuett; Tartini-Krei-ler r Corellt-Bariationen. GeangSei». lagen : Mozart r Arie aus .Zanberflöte* („In diesen beil'ge» Hallen"-; Loewer Odin» Meeresritt, Reiterlted. — 3/*l.O Uhrr Heitere A - end « üi L .... ii i mui ii ii ... ywiii«Yifi r > rniit^ll^lrlWMtfn^lllmBlTT^t(rTlm^mfMrf