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Wiener Morgenzeitung · 1925-03-15 · Heft 2179 (15.3.1925) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2179 (15.3.1925)
Date
1925-03-15
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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'♦ ■ ."-V ■ :-4 4^* \ -«■'• -.‘■"•4- Nr. 2179 Wstn. Ionnfaa S^Jewer ^p-rftensteltnnft. 18 Mävz 1988 TsUk 1 Teppiche / Vorhänge / Korklinoleum Steppdecken / Flanelldecken / Ueberwürfe Laufteppiche / Beitgarnituren / Bettvorleger e i ix b e v g c v 1 W'Wallensieinstc. X'Rivoriienste. X'ßyorifensir. Y.SthSnbrunneKL XX/. Hauptsfr. x 16 * SS * 130 ♦ 105 * 44 fMlA Besprechung von Professor Karl Seiner über „Die Krahkrank heiten des Kindes". Dr. Erwin Mexberg: „Der Trotz des Kindes" und viele andere Beiträge. Preis 3000 K. in den Trafiken und bei den Kolporteuren. Redaktion: Men, 9. Bsz., UmverlitätSftraße 6-8. . * Dar Wetter. Die Wetterlage hat sich infolge Einbruches warmer WeUust geändert. Eine vielleicht bald dvrüb.vgehende Störung des kalten Wetters ist durch die Wcstlust sehr wahrscheinlich. Die Voraussage lautet: Tcmperatnrznnehme, meist trüb, teilweise lobhafte Westwinde. Niederschlag,: nicht ausgeschlossen. * Die Lebensmittelmiirkte. Die gesteigerte Aufnahnrsfähi'gkeit des Konsums vor einem' Sonntag kam gestern aus allen Märkten zmn Vorschein. ftm Vordergründe des Interesses stand, wie avwöhnlich an einem SamStag. die Groß Markthalle, die bereits in den ersten Frühstnnden starke Frequenz aufwicS. Die Nachfrage erstreckte sich auf alle Fleischsorten. allem die relativ billigeren wurden besonders bevorzugt. Geistern hatten folgende Rindfleischpreiise im Detailverkohr Geltung: Rind, fleisch, vorderes, mit Zuwage 2 bis 3 Schilling, ohne 2.30 bis 3.60 Schilling, hinteres, mit Zuwage 2.30 bis 3.40 Schilling, ohne 3 bis 4.40 Schilling. Bratenfleisch 3.40 bis 4.60 Schilling pro Kilogramm se nach Qualität. —DerNaschmarkt wurde gestern unter dom Einflüsse der kalten Witterung in bequg auf Gärtnererzeugnisse schwächer dotiert. Die Preise oller Gemüsesorten zeigten daher steigende Tendenz. Mit Inrportwareu wurde der Markt reichlich beschickt. Der Verkehr vollzog sich auf allen Marktgebieten in lebhafter Stimmung. Wild und Geflügel begegneten besserer Nachfrage. Die Fischmärkte boten namentlich in Seefischen ein« reichliche Auslvah!, die für letztere mn 20 Prozent berabgosetzten Preise wirkten anregend auf die Kanflirst. Eier, frische, »n 12 bis 16 Groschen und eingelegte zu 9 bis 12 Groschen pro Stück je nach Größe langten in genügenden Mengen ein. Hingegen machte sich in Butter Knappheit fühlbar. Preise steigend. 5 bis 9 Schilling pro Kilogvamnr je nach Qualität. * Der Raubanfall im Winterhafen fingiert. Der Teer fabrAant August Kollert, der, wie berichtet, am 11. d. im Brater augeschossen aufgesundon wurde und behauptet hat, er sei das Opfer eilies' räuberischen Ueiberfalles aewovden. hat gestern auf der Unfallstation bei eitler neuerlickien Einvernahme zu^-i'oben. daß er einen Ä.ll'stniordversuck, begangen rmd den Uebevfall nur erfunden hat. . * Ein Totschlag. Zlirn 9. d., vormittags, verursachte der 44i'crhrige Haüdelsangestellt« Stephall Frankenberger in einem Gasthause auf der Wieden einen Exzeß, in dessen Verlaus er den öbellner Franz H i«s! durch einen Messerstich in den Bauch gefährlich verletzte. Hiesl ist am 11. d. seiner Verletz,urg erlegen. * Die Lebensmüden. Donnerstag abends wurde der 26jährige Reisende Silvana S e r m a n n r. Weihburggasse wohnhaft, irr dem mit Leuchtgas erfüllten Zimmer bei geöffnetem Hahn der Gasleitung tot aufgefunden. Offenbar liegt Selbstmord vor. — 8lm 13. d., vornnttags wurde der Klein-- fuhrwerksbesitzer -Johann Severa von seiner heim kehrenden Gattin in der unversperrten Küche erhängt aufgefunden. Er hatte wiederholt Sekbstinordabsichten geäußert. E Das Warenhaus für den praktischen Einkauf. Unter den gegenwärtigen schweren Wirtschaflsverhältnissen ist jede Hausfrau zu äußerster Sparsamkeit gezwungen und muß ihr« Aufurerksarnkeit aus der, praktischen Einkauf konzemrieren. Diesem Umstande hat das Warenhaus der Brüder S ck i f s mann in der Laborst rahe 18 in weitestgehender Wer;« Anzahl vor, Käufern herangezogen und deren Wünsche restlos befriedigt hat, fomtte» weitere Okkasionstage fortgesetzt werden. Wahrend die geschmackvoll eingerichteten Schaufenster bloß ein allgemeiner. Bild der günstigen Angebote bringen. findet man in iden Verkaufsräumen selbst em vorzüglich assortiertes Lager in Dpitzenvorhängen, Danrast- und Arlasgradl. Chiffonen- und Bettuchweben, ferner in Speise- und Zdaffeegarnilnren, für die pr a k t i s ch e Dame »um Frühjahr Kleider- und Blusenstoffe und fertige Waschegarnitnren. Außer in Herrenwäsche bietet sich auch für Hoteliers und G a st wirte die günstige Gelegenheit, die sonst teuere Hotel- und Gasthanswäsche durch billigen Einkauf zu ergänzen. Derart findet bei den Brüdern Schiffmann ied"r das Richtige kür seinen Bedarf. E Frühjahrsstofse sehr billig, herrührend vor, einem ansgelassenen Warenlager, darunter Covercoat. Moderipse. Mcdeschvtten. findet malt konkurrenzlos bei Kann u. Fried, 6. Bez., Linke Wieuze-ile 40 lim Hofe). E Spezialbehandlung von Asthmaleiden im Wiener pWikaliich-therapeutischen Institut Dr. Ostermann, 9. Bez., Spitalgasse la. Tel. 29-1-39. Ord. 10 bis 6 Uhr. E Neue Herbstmodelle in Bally-Schuhen und erstklassigen dandrahmenaenähten Schuhen zu äußerst billigen Preisen im Schirhhaus Dorn. 2. Bez., Taborstraße 8 a. l- Ans Teilzahlung Luxus- und Strapa.zschuhe, Strümpfe. Socken. LchnhhauS Habermann, 1. Bez.. Rauhensteingasje 10. Mezzanin. Tel. 77-6-36. £ Eine herrliche Wohnung können Sie sich leicht erwer den, wenn Sie Möbel in feinster Ausführung und zu kulanten Preisen kaufen. Besichtigen Sie vor Einkauf das reichhaltige Laaer der bestrenommierten Möbelfirma I W u h l. 4. Bez., Lchleiimühlgasse 8 E Bor Beginn der Frühjahrssaison - bekmnmen Die Nock) Schlaf- »nl-d Speisezimmer sowie Küchrneinrichtungen zu altrn. sehr Mäßigen Preisen. Möbelhane- Boritzer, 6. Dez., Mariahilferstraße 106. l E Reizend ist ein Kind, rvenn «8 Kleidchen, Mantsü,! Spielhofen usw. vom best bekannten Spezialhaus für Kinderj konfektion Max Ehrenreich. Wien, 1. Bez., Rotgasse, trägt. .E Kanzleiverlegung. Rechtsanwalt Dr. Josef Lowenhetz gibt bekannt. daß er seine Kanzllet nach Singerstraße 10 (Eingang Liliengasse 1), Telephon 73-2-71, verlegt hat. Merrlne. BortrSae und Versammlungen. Organisation der jüdischen Angestelltem in vsfent sichen Dien st e n Oesterreichs und I S. B. Mokka bi, Wien, vemnstaliet Home, präzise 3 Uhr, in, Thoatersaale des Ease Edison, 8. Ws-rstraße 9 Sou? terram, eine Purml-Akavemie mit ailscklien.'ndenr Tanz. Karten art der Kasse. — Z i o n r st i s ch e B e z i r k 8 s c k t i o n Alferarnnd. Morgen, 8 Uhr äoends, Cafe Motropolle, 9. Bez., Berggasse 33, wichtige Ausschußsitzung. — Jüdischer Turnverein Makkabi, 15. Bcz., Herklotzgasse 2l (Jüdisches BeveinAheim). 21. d., 8 Uhr, im Hotel Hietzinaerhof, 13. Bez., Hauptstraße 22, Turner-Redoute. Karben (2 Schilling 50 Grvschell) bei allen VereinÄmitgliedern und jobcit Atzl-nvon 7 bis 10 Uhr in der Turnhalle. — Wiener Beth ö a nt i dras ch, 2. Bez., Fevdrnandsstraße 23. Sonntag, 6 Uhr. Lektor Dr. S. Rubin: „Midrasch, nach den Quellen erläutrr- und interpretiert." — Zionistischc Sektion 4-5. Heule 10 Uhr vormittags, nn Te mp elverein, 5. B:z.. Siebonlovunnengasse la, Beratung per Keren-Haijessold-Mitaröeiter solvie Bericht und Abrechnnng über die bisherigLll Besuche. Die Mitglieder der a-kcsdenli'scht'n Berdindunig Emimah tvcrdell gebeten, bcisrinmltest zu dieser Beratung zu kondmen. — Zionistis ch e Fra u c no r g a n i s a t i o n Brigittenau, Kar'-Dteißl-Slraßc 6. Morgen, hallb 3 Uhr, Bereinsabend. Referent Dr. I. Wold mann. Nachher heitere Vorträge. — Jüdischer Fra u e nb u n d, 9. Bez.. Li-echtensteinstraße 11-13. Dienstag, HM 8 Uhr abends. Esther Rapaport-Mieses: Bibolvortrag (Psalur 104) in deutscher Bortragssprache. <Wste wiMommerl. (Zeremonien'aal des Müllneriempels, Eirrigaug 9. Btz., Gr.me Torgasse 11. — Zio n i st i s ch e S e 11 i oit P tatet, 2. Bez., Jungistrshr 8. Honte, 3 Uhr abends, Bericht und Abrechming der Keren Hajes' sod.'Zeichnuu'sPN. Dienstag, 8 Uhr äbei'.ds, Plenarsitzung. Die Vorstandsmitglieder tverdeil auf diesem Wege eiilgsläden. Leopoldstädter Volkshcim, 2. Bez.. Zirkusgaffe 48. 7 Uhr, Festsaal: Dostojowskp-Mend. Mitwwl'end: Dr. Leotpold Langhammer (eirrsüihrende Worte), .Hilde Weaener (Bovl-esung). Karten bis z>: 1 Schillmg. Keren Kajemeth l'Jsrael. Wir ersuchen alte Nauvnalfoilds-lo>rllurjssär.e, Äc Büchsenleerung so rasch als möglich zu beelldell n>nd intt uns zuverlässiig >wch rin Laufe dieser Wache zu Verrvchnell. Filmvorführung des Keren Kajemeth. Hellte, hal'b 11. Uhr vorrnrkda>gs, in: JriS-Kmo,'.^. 18. Be,z., Wöhri-ilgeustrahe 123, findet die Vorführung des"NEn PalästiNWfÄms „Das Latld der Verheißung statt. Deil bagleitenden Vortrag hält Frau Anitta Müller-Cohen. Restliche Karten an der Tageskasse. RadivpNvkr'amm. Sonntag den 15. März. 11- bis 1 Uhr: O rch e st e rko n i ert des B o l k 8 o p e r n -- Q r ch e st e r s unter Leitung Dr. Ludwig Kaiser. Mitwirkend r Staatsovetnsänaer Laurenz Hofer. Schumann: l. Sumvhonie k vur sFrühlingSstimphonie); Mozart: Konzert für Fagott und Orchester Fagott: H. Reindl); Gesangsvorträge: Staatsopernsänger Laurenz Hostr. 1. Wagr«er; Vrei-lied aus „Meistersinger". 2. Wagner: RomerzählungauS ..Tannbäuler"; Smetana: Moldau. Symphonische Dichtung. — 4 dis ö Uhr: N a ch m.i t t a g S k o n -» e r t. Lincke : FolteS-Bergöre, Marsch; Fucik: Wlnterstürme, Walzer; Grieg r Sonate in E-Vur; Tschatkowsky r Lied otme Worte; Drigo: Bluette; Gounod: „Romeo und Julia"; Mehl: Home sweet Home, Paraphrase; Buchbinder r Prihoda. Serenade«, Silving : Rund um den StephanSturm : Fibrich : A süaßer Traum. — 'ft7 Uhr: Liederzykln» „Die Win.errsist" von Franz Schubert, gesungen von Kouzertsänger Anton Tausche. Am «lavier: Musikdirektor Max Ast. — 8 Uhr: Opernanfftthrung. „Fidelio" von Ludwig van Beethoven, ausgeftthrt von Solisten, Orchester. Chor der Volk oper. AlL Gäste r Frau Klothilde Wenger als Leonore, Staatsopern-- sänger Laurenz Hofer als Florestan., q- Montag den 16. März. 9. Uhr: Marktbericht. — tl bis 1 Uhr: Vvrmittngskonzert. —- 1 Ubr 5 Mtu.: Urania,zeit. — 1 Uhr 20 Mn.: Wetterbericht. - '/^ Uhr-'Wiener Börse. — 4 bis ü Uhr: Vom Däurnling. Märchenvorlesung. — 7 Uhr: Vortrag Stadtbaudirektor Ing. Musil r Quer durch i Nordamerika. */48 bis V*ö: Curglischer Sprachkurs. —- ' ^/,9 Uhr r Wallensteius Lager. Bühne und Kunst. „ftlttfo Lear." Ihr»I«r in txt g-Matt. Iteirl. Und wenn auch der gan^c lange Zwlschcuui.t durchapplaudiert wuüw es war feilte bedeutende Shakespeare Aufführung. Und Paß dieser unbedingte Nemhardt-Enchusias- Mus jedes Diol vom Stapel gcht, ob er nun am Platze ist cder nicht, stellt dem Wiener Kunstgeschnlack kein gtlles Zeugnis an-. Der ft>ezifische R-einhavdt-Ex.Pressionis.mns, seine leidige Mairie, die Akteure ihren Part ans das Prägiranteste akzerr-- tuieren zu lassen (jedes Wort ein Dianrarrt), die Bührrenminnte, Bühnensokunde nrit Aktivität zu überstopsen (seht, alles ist durchdacht und heraüsgefeilt), diese leidige Geltungssucht Max Reinhardts war diesmal zu arg im Vorder treffen. Eine zerdehnre. zerpflückte, dumpf«, bleiern schwere Anssührnug des .König Lear". Im ersten Bild ragt ans dem Schnürboden eine riesige kreisrunde Landkarte als schwarz-goldeires Prunkgchänge in die Szene hinab. Es fehlte no^h, daß Geographieprofessor Lear mit ernenn Riosenstab die Grenzen der Gebiete zeigt, die er seinen Töchtern znteilt. Lear setzt sich von allem Anfang ins Unrecht, wenn er Helene T h i m i g, die Kordelia, enterbt, deirn Goireril und Regan, seine beiden bevorzugten Töchter, sprechen vom ersten Augenblick so penetrant boshaft, so überspitzt frech uw'; ntörderlisch kalt, daß des Vaters Behagen über ihre zynisch gcschnarrten Schmeicheleien wahnwitzig ist. Lear, vor dieser Riesenlandkarte, di« der Bayernkönig Ludwig in seinen Wahnsinns-- jähren gemalt haben könnte, ist vmr Anbeginn reif für den Steinhof. Die Damen Hagen und Fein, von ihrem Herrn und Lehrmeister entsetzlich angekurbelt, auf ein äußerliches Lippenbekenntnis von Bosheit dressiert, scheinen mir ihren Part durchaus schlecht zu sprechen. Herr Klopfer, der ein prachtvoller Morian Geyer, ein basuvarischer Tartüff von Eigenart und. Humor, ein unvergeßlicher Woizik war, ist ein Untauglicher König Lear. In seinem Wahnsinn ist nicht Methode und nicht Größe. Dieser durch das Tranevfpiel stampfende Greis ist kein Zertrümmert Meisterstück der Schöpfung". Erschütternd, schon beim stummen Spiel der Eingangsszene eine Zuflucht des Herzens, der wehe Narr des Herrn Waldau. Eine blutende Seele, wissend um die kom mende Not des Königs, schminkt seine Narrenmaske greller, ver - kriecht sich in seinen Beruf und unterzieht sich mit großer Kunst der Anfga'be, die ihm der Dichter stellt: „Wenn ich in meiner eigenen Manier rede, so laßt den Peitschen, der's z-uyrst so findet." Aber — höchst bedauerlich — der Leiter des Abends sorgt durch eine überlaute Windmaschine und unerhörte Zerdchnungen dafür, daß diesem Narren sein Geschäft schwer gemacht wird! Sv nmß man sich weite Strecken an seiner bezwingenden Pan tomi-me genügen lassen und den Text hi-nzudenken. (Hier hat sich Reinhardt, der Ueberverständliche, selbst ad absurdum geführt: sein bester Mann blesbt unverständlich und ist dafür nicht vor antwortlich.) Ganz ohne Ronchardi, kraftvoll klar, die Exposition zu tragischer Grütze hinausreißend und in der Fvltevszene herrlich urtvüchsig, Bater T h i m i g als Kent. Ganz Reiichardt hingegen, ein Tallent im spanischen St-iofel der Willensbeeinflussung durch den Herrn, der begabte Herr F e r n a u als Edmund. Sehr vornehm Herr Rainer (Albanien), tauglich, aber unfrei, die Herren F e l d h a m m e r (Kornwald) und Hans T h i m i g (Edgar). Eigenartig wieder der Oswald des großen Komikers R o m a n o w s k y. Biel ernste Arbeit. Gewiß. Sie sei anerkannt. Mer auch Lärm Mtc nichts und unkunftlerische Krasdmeierei. _ Otto Abel e Sie Kammeroper Im SchSnbrunuer Schloßtheater. Herr Rainer Simons übersenLe: uns eine längere Ztlschrisl, die )»ir nachstehend <»usAugswei.fe veröffeittlich«en: Ter Uiiuniticlbav-c Atestoß des notorisch allgvmeiuen T Y e a t e r d c b a k e >l Z ist in den völlig tt n g e s u n d e n Verhältnissen gelegen. Ter Krauilheitszustand de«- heutigen Theatenvesens liegt in ei nein verhängnisvollen -- ZIONISTISCHE BEZIRKSSEKTION LEOPOLOSTADT - - Beat« Sonntagr den 15. Mär« X0E5, halb 9 Uhr abends, in den Olytnpiasälen, I. Bezirk, Rotgasse 3 PURIM-AKADEMIE mit anschliessendem Tanz Unter Mitwirkung erstklassiger KunsikrMfte. Unter anderem* »Die gildeao Fawo‘; mit Szenen und Bildern aus dem jüdischen Leben / Ballorchester des Prof. Max Geiger / Jazzband 7 Verschiedene Belustigungen m j( *. tmri.hV»i Nur noch wenige restliche Karten an der Abendkasse

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