Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2179 (15.3.1925)
- Date
- 1925-03-15
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 83% known words query
- IRI
…/2979076-2981191-2981264--22204-3009593- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
«tfife G W'<n -SomrfrK? Wiener Movstenzeitun-. IR. Mav, E Nr. S17S «m Lchribuch, das mir Erse».g 'tn-ier-: '.verdcn könne. Daß man es nur nocfciljmitit miifiV. das; man es nur dem EHÄgveichen a^ugricken brauche. unr erfolgreich ju -werden. Die Erfahrung hat das GeA'ntoÜ bewiesen, rrrrd so haben sich die Leute darauf ausgeredet, daß -er eine eben Mück itttö sie sÄbst Pech gehabt hätten. Anstatt einzubekennen: ,^Jch bin oben ein Aryt rued der Herr Kollege ist ein Autamobrlhändler, der Medizin studierte, der .Herr Kollege hat die Pett-enten -ehan-olt. mir aber haben sie alle Interessen, alle Möglichkeiten, mein ganzes Leben absorbiert, wer! ich eben ein Arzt bin und weil cs eben;um Berus des Arztes gehört, daß dieser Berns nicht so ganz mit der Ordvmrbion aufhört." Der Einsichtige wird eben sagen: „Schade, daß ich kein AntomoMhäMer bin. Aber -ich bin eben ein Arzt. Und kann kein Autornobrlhündkr werden." Aber was wird der Arzt, der pnrktische Ar.',t, der Arzt aus dem praktischen Leben sagen: ,Fch will ein* wöt Nachsehen, wie der Herr Kollege das gemacht hat. Also, er hat zufällig den Herrn X keimen geformt. . . Mer ich habe «Len den Herrn X nicht kennen gelernt, der Herr Kollege hat oben Gluck gehabt. Das ist das gärige." Nein, mm lieber Herr Doktor, der .Herr Kollege^bat .Herrn X mcht kennen gelernt, er hat ihn emsgeschnüffelt. er hat ihn mit fernen Geschäfts!nstvnkten gerochen, wie Sie vielleicht oine Krankheit wittern und riechen werden, die der Herr Kollege nie diagnostizieren wird. Vielleicht, sicher sogar, haben Sic Herrn X, wenn auch einem anidevan .Herrn X, Mstevn begegnet. Aber Sic haben ihn nicht erkannt. Sie haben sich damals mit etwas anderenr, -wahrscheinlich leider wieder mit Ihren Patienten, beschäftigt. Die Paltcnien haben Ihnen sonndsodrele.Kronen bezahlt. Mit X hätten 'Sie em Milttongeschäft abgeschlossen. „Man kann nicht Medtzm stuidieron und 'dabei mit Schulhbandoln handeln" — sagte einmal Billrvch: ich möchte sagen, inan kann nicht mit Schuhbandeln handeln, wenn nran Vtedizirr stndiert. Und was hier vom Mediziner gesagt wurde, gilt natürlich auch von jedem anderen Beruf, von jedem „alten" Beruf, Gin aller Beruf ist — im Gegensatz zum neuen — ein Beruf, van dom wir sozusagen nicht mehr leben können. Aber die mofften Leute üben diesen neuen Beruf sehr passiv aus, iudom sie sich über den Amtskollegen, „dom es gelungen ist. der gescheit war," krank ärgern.- Es sind Kiebitze, die ans Aongstl-i-chkeit ncht -mitspielen, aber es doch gerne versuchen möchten, sie riechen die Gelegenheit nicht, aber sic steigt ihnen -irgendwie in die Nase. Sie sind mißratene Kalfakter, Mischlinge, die das Spiel imiteressiert. die natürlich gerne gowrnnen möchten, aber keinen Einsatz wagen. Aber zum Spiel, meine Herren, die Sie sich fortwährend damit 'beschäftigen, ein noues Loben Zu beginnen, muß man ein Spieler sein. Wären Sie ein Spieler, Sie säßen schon längst am Kartentisch. Wenn Sie sick/abcr aus giftiger Mißgunst hin reißen lassen werden, als Kiebitz gu spielen, so tverden sie mit den Karten des Spiet'ers verlieren. Man kann als Schieber^ als Hasardsur, als Bevussbureaukrar erfolgreich fein. Aber als Berufsburcainkrat, der sich forttvährend ausrechnet, was der andere" verdient -und rum jeden Tag beschließt, den neuen Beruf ,ches anderen" zu ergreifen, ohne ,^der andere" zu sein, -werden Sie nur ein 'UnZ'.efrr-c-dorrer, galliger, lächerlicher Berufsblurearrkrat bleiben. 2mn Ableben Sr. Philipp Hauferr. Im gastrigLn Morgenblatt haben wir genkeldet. daß ".n Madrid der jüdische Arzt und Knlturhistoriker Doktor Philipp Hauser im -Alter von 93 Jahren gestovben ist. Ein Freund des verstorbenen Gelehrten scher kbt uns zu dieser Dteldung: Dr. Hauser a-bsoÜÄerte die Wiener nudiM-ischc Jakuliät, zur Zeit, als die Professoren H h r t l, Brücke und R o k i t a n s i tj, deren Weltruf begrün-det hatten; er arbeitete spater im Laboratorium von Proscsior Claude Bernard m Paris. Als sich Baron S a l o m o n d. Rothschild im Jahre 1858 als Präsident der Eiseubahngesellschast Madrid—Saragoffa—Alica'.'.rr zur Eröffnung der Zwelgllniie Alicante— Ü>kadriL> nach Spanten begab, dehn-le er seine Reise auch nach Mar o k i o aus it-u-b hielt sich in T e t u a n auf, wo er von der jüdischen Gemeinde seierl.ich ompsange-n w-ur-de. Auf die Frage des Barons, was er für die Geirrcinx tun könnt .' bat der Vorstand um Entsend mg eines Arztes. Das Haus Nochschild lmllfcchrte diesem Wunsch und berief Dr Haustr auf diesen Posten. Als der Krieg zwischen Marokko .u-r-d Spanien ausbrach. verließ Dr: .Hauser Tctuau und zog mrt dem ouropä.i'chen FlüchtUngcu nach Gibraltar. Im Aufträge der Alliance Israelite hat er während der schnür ri-gsten Zeit von dorr aus b.c Verpflegung -der Juden in Marokko mit Hilfe eine» einfachen S c g c l d a m p f e r s durchge-siihrt, wobei Em-Pfehlrurgen der Generale O'Donnel und Prim ihm die Mission erleichterten. Im Jahre 1872 verließ Dr. Hansir, u-.ichdem er sich mittlerweile mit einer Verwandten -des Hauses Rothschild verehelicht hatte, Gibraltar un-b ging nach Sevilla, wohin ihm schon -der Nus oi-nes Lüchügen Ayztes voranging. Dort war seine Or-dinati-onS-stube durch volle 12 Jahre hindurch nicht nur die vchdchtestc jetku»?cr Aristokraten und des Bürgertums, sondern auch eine!v u n > - >1 < Bi! g c v --> ö : . ’ it v : «■ N o r lo i b c :i d e n galt; A n d alnsie n s. Die be: de in sivdifchen Arzte immer n e u igeli! i che Behandnmg iarden. Als er nach hoben Ehrungen, die ihm aus diesem Anlasst erwiesen wurden, die Stadt Sevilla verließ, um fortab in Madrid seine Praxis ausiMbeu, widmcic er der Stadt, deren Bürgerrecht ihm veAichen wurde, se>me wertvolle aus 3400 Bändin bestehende Bibliothek. Bon >^3 bis zu feinem Tode, also volle 42 Jahre hinourc») übte Dr. Hauser seine ärztlich' Tä-tigk-'tt in Madrw r.n?. lebte aber nicht nur dieser, sondern auch der Forschung n>ud wissenschaftlichen Arbeit, umgobctt von >der rührenden Auhänglichkeit und Verehrung seiner Mitbürger aller Gesellschaftsklaffen. In dwse Zeit fällt die Bevofftntlichung eine ganzen Reihe von wisfenschafKichen und phillosophischen Werken, die ihm unter antderem auch die Ernennung zum korrefpondiewn-den Mitgliielde der französischen Akademie der Wissenschaft brachten. So-ine t>ede>uien-dsten Werke sind: „Etndes epiide-- mologigu-o roladives a 1a Prophylaxe du cholcra." welches Werk mit dom französischen Breant-Proffc der Pavi-str Akademie 'der Wisstnfchast ausgezeichnet wurde. Im Jahre 1887 vertrat er als offizieller Delegierter -die fpawsche Regierung beim Internationalen hygienischen Kongreß -in Wien. Sein zU»cttes großes Werk ,Hvstoire railsonnee dir cholem en Europe" errang im Jahve 1899 den Pettelukofer -Preis der Stadt München. BedsutfameS Aufsohen erregten seine letzten phllosophischen Publitka« tionen: „Les Gvecs et les Semites däns l'histoire dl? l'Hu-manite" und „LEvolution intellectuelle et rel-igierrse de l'Human-ite", ein We-rtk von 834 Seiten, 'fatö bei Felix A l 1 a n in Paris erschien. Dr. 'Hauser wer nicht nur der treue Adoptivsohn und hervorragende Bürger Sevillas, >vie es irr de-m D-iPlom heißt, »oomit ihm die Stadt Sevilla d.iS Bürgerrecht veirlieh — die katiholischosk aller spanischen Städte verkannte überdies auch eine Straße nach Ihm —, er war nicht nur ein hervorragender Arzt und vor.tresfl.icher Arensch, sondern a>uch bis an [ein Le-lensende von errtem unzerstörbaren Glaröben an die Allenschlichkeit u-nd Ägahrhoit erfüllt, und rverm diese den schwersten Angriffen und Prüfungen ausgesetzt tvarcn, orhcchen sich seine tKeda-nkerr dennoch zu hohem idealen Schlvunge. An seiner Bahre trauern nn>t den Städten Madrid und Sevilla zwei Söhne, die beide hervorragende Stellu-rrgen irr Paris -und irr Madrid cm« nehmen. Als ich im Herbste 1914, Dr. Hauser in Begleitung -des unvergeßlicherr Dr. Max Nor-dau in seinem ruhigen, vornehmorr Heim in der Calle Zorilla aufsuchte, unr mich von ihm zu verabschiedeir, sagte er uns den Zusammenbruch der Zentralmächte, die er als einen Hort de-r Reaktion bezeichn-ete, vorarrs. Mitteilungen aus dem Publikum. Möbelfabrik ]. Spira Feine KliO, Kil. MMlillW!» 1~2 Wohnungseinrichtungen (Ecke Karl Schweighofergasse Kultus- und Justiz-Tulure und Bürette erhalten Sie vorrätig oder nach Mass bei der bekannten Spezialfirma RUDOLF GOLDSTEIN, Grosses Lager feiner Stoffe für Massbestellungcn T«I. 48-6-29 WIEN, II. TABORSTRASSE 94 Oegr. lass Vortrefflich- Mazzoth ’ rMSMWMWMMMMM»WWWW»»W»»»MeV die Lieblingsmarke! Die allseits anerkannt«» schmackhaften Maiftoth liefert die modernst eingerichtete, mit hygienischen und den streng rituellen Vorschriften des orthodoxen ehrwürdigen Rabblnats der israef. Kuftusgemelnde der Stadt Wien und der grössten Gaonlm entsprechenden Einrichtungen ausgestattete Erste etrth. Mazzoth-FabrBk des Bsrael Vortrefflich Wien, 81. Obere Augartenstraße 52 Telephon 49-E»31 Telephon 45.5-21 Garantiere nur bei mit meiner Stampiglie versehener Packung für Qualität und n'liyj Erstklassig, rein, wohlschmeckend I Stete frisch gebacken , Spezlalitcn: Dünne und runde polnische Mazzoth, feinster Gries! rrat» mte Warnung! Das P. T. Publikum wird hiermit höfliehst aufmerksam gemacht, dass die nuf dann echt sind, wenn jedes Paket mit Stampiglie, Unterschrift und Plombe versehen ist, denn nur bei solchen wird sowohl für Kaschruth als auch für Qualität garantiert Mit vorzüglicher Hochachtung Adolf Schmidt Maszoth-Bücker der israelitischen Kultusgemeinde Wien, S. Bexlrk, Zwerggasse 1 Telephon 47*9-72 Telephon 47-9*72 Generalvertretung! Albert Körner» 2. Bezirk, Glockengasse 22 u. Novaragasso 12 / iak. Welss, 2. Bezirk, Untere Augarten, straase 25 / N. Wla«lb«rg,2. Bezirk, Qrosae Pfarrgaase 6 TALES-FABRIK gpm V Telephon 69-1-23 Q'-ßRß O’lV^tS Telephon 69-1-23 I H. Knlsbncher & Mm. Wim, l. Itsotorgasse 6 o,rrTd:in”r im EXPORT NACH ALLEN STAATEN Austritte aus dem Judentum. H ö n i a Emma. geb. 12. März 1898. Lanz. Beamtin. 8. Be,.. Florianigasse 17. Dr. S i « a e r Aurel, geb. 14. Februar 1880, Iglo, Verwalter, 8. Bez., Skobagasse 1b. Singer Ella, geb. O r u st e i n. geb. 3. Oktober 1381, Lundenbmg, 8. Bez., Skobagasse 15. G o l l e r st e v v e r Josef, geb. 19. Dezember 1874, Nikolsburg, Buchbindergehilfe, 30. Bez., Pöchlarnstraße 8. N u & o ut o b t c l Otto, geb. 26. Februar 1903, Wien, 9. Bez. PanluSgasie 4. Dr. A r e u 8 Helnrtch, geb. 18. M5rz 1867, Roth-Kosteletz, 9. Bez., Mchelbenerngasse 4. I n d a v i c S Marie, geb. H e l l m a n u, geb. 81. Oktober 1882, Looics, Gemischtwarenhändler, 17. Bez., Hauptstraße 73. Z d elauer Gertrrrd, geb. 24. April 1904, Wien, b. Bez., Margaret«n!'of, 4. Stiege. I i n d r a Julius, geb. 15. Februar 1900, it t, Schußmachergehilfe. 18. Bez, Schanzstraße 24. M o ft rmiir, geb. 18. Februar 1881, 7. Bez., Kaiserftraße 121. H e i lv c r n Mall, geb. 89. Dezember 1876, Brody. 9. Bez., Sobieskygasse 9. W e i ß e n st e i n Otto, geb. 19. August 1896, Adler-Ükosteletz. 9. Bez., Mariannengasie 13. EkSlerr. Großtu a n, geb. 26. August 1902, Brodn, 3. Bez., Mautnergasse 6. Milz Regine, geb. 10. Äpttl 1869, Ringelsdorf, 9. Bez.. Wagnergasse 9. Regner Walter, geb. 8. Juni 1904, Mistelbach, 9. Bez.. Mattannengasse 32. Stern Alexander, geb. 1. Augtlst 1896, Brünn, Redakteur, 1. Bez., Wollzeile 12. G o l d st e i n Sarah, geb. 19. Februar 1880, Adrianopel, Er-- sicher. 1. Bez.. Fleisännarkt 26. Jan o W itz er Walter, geb. 26. Februar 1878. Wien. 7. Bez., Schottenfeldgasse 34. M e i s l Josef, geb. 9. März 1881, Wien. 21. Bez., Maißauergafse 18 Wien, 15. * Todesfall. Am 13. d. ist Ml Wiener Roihschlld-Spita' Rabbiner Dr. Leo Bardowicz im 70. Lebensjahr stestorben. Der V-ebblichrne, ein hervorragender (belehrter, wirkt- 30 Jcrhv.' lärm als Robbi-iler in Mödling und erfreute sich in der Gemeinde größten Anset-ens. Das Leichenlbogängnis fiuort heute Smmtaa um viertel 13 Uhr vormittags auf dem Zentra-lfriodhof (3. Tor) statt. * Beschlagnahme bet berühmten Broder Shnagoge in Odessa. Me unter dem 10. d. aus Odessa telegraphiert tauft, hat das Zentralcxekutivromitee der ukrainischen 2ytai e t r e P u h l i k die berühmte Brcder Synagoge in Odessa be' schlaguahmt und in eine jüdische kulturelle ^l"st' t u t i o n umgewan-dolt. Die Brüder Shnaaoge wurde im Jamv 1840 als die erste Synagoge mit Chor in Rußland erbaut. Wie es in dem Bericht weiter heißt: fand am 10. d. in Odessa eine große Kundgebung unter frerom Hinrmel statt, tvohei über die Bedeutung der Umwandlung der Synagoge m ein Kultur mÜtitut für das indische Proletariat gesprochen wurde. Die Synagoge mußte, wie die Redner anSsichrten. hoschlagnahntt werden.'»veil sie ein He^d der zionistis chen und kontcr revolutionären (!) Propaganda war, die werter nicht geduldet werden kann. Zum Schlrrß wrrrde die Synagoge durch ein Mitglied des Zentrailerekutivkomitees sererlich geöffnet, woraulf die proletarischen Organisationen samt Fahrren rrnd EnMenten in das Gebande einigen, » Lokalbahnstrett in Innsbruck. Wie die J-nnSbrucker Blätter nrelden, wurde in einer Bertranertsmärmerversamm - lmig der Lokabbahnangestelltenschasi Innsbruck beschlossen, wegerr Nichterfüllung der Lolinforderungen seitens der. Lokaldachrverwaltung Montag mittags in den Streik zu treten. Der Betrieb auf der Studai-taldahn wird dadrrrch nicht betroffen. * Kunstpreise der Stadt Men. Die von der Stadt Wien, aelvldmeten Preise für di« besten Leistungen auf dem Gebiete der Dichtkunst, der Musik und der bildenden Kunst werden aus Grund der Gutachten eiuez aus i-e drei Mitgliedern für iedcs Kunstgi^biet bestellenden Preisrichtevkvlla-Fums emt t. Mai l" erkannt werden. Als Preisrichter für Dichtkunst wurden Di rektor Jarno. Emi-l Lucka und Dr Emil Reich, für Musik Direktor Sckalk. Direkwr Dr. Stftdry und Professor Doktor Gras und für bildende Kumt die Professoren Ferdinand Schmutzer und Amon Hanak sowie Architekt Rodert Oerlev derusen. Die Preise werden a>in 1. Mai 1926 derteilt tverdt'ii * Artistenprüfung. Samstag den 21. d. um 3 Uhr nach mittags finden im Olyrnpiasaal, 1. Bez.. Rotlstasse 6, die nächsten Art-istendrüsimgen statt. Der Besuch ist nur mit Air woisungskarten (inklusive Jau'seukaffee) gegen einen 2i-egie- 'beitrag von 2 Schilling. Logensitze 4 Schilling, möglich. Karren im Bureau der I A. O.. 3 Bo;.. Praterstraße 48 * „Die Mutter." Soeben ist die achte Nummer der ftall» Monatsschrift „Die Aiutter", hrransgogeben von Ging >r a - erschienen. Sie entl)ält einen Aussatz von Assistent? Heidler über „die nroderne Lehre von der Menstruali- -t.n: don tadellosen Schnitt die elegante Paß «form die goiobmackvolle Arbeit -Je'.' Ii.;-'rnj;-nrd«:-robv mir» vlero ATELIER für moderne Herrenbekleidung EMANUELADLER Schneider Wien, II. B*z«, Taborstrasse Nr. 90 (Uingam* Grosse Stadtgutgaase) — Tel. 41»9«M 6