Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2179 (15.3.1925)
- Date
- 1925-03-15
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 80% known words query
- IRI
…/2979076-2981191-2981264--22201-3009590- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
R-.A7V Dien, Sonntag Wiekttk Morarnzrtt««-. -.-..-.-.—. ... ■ ---—-■-.---. p." SchAteswShrtmg ohne Schillinge. Wann kommt das neue Geld? fchaft organisiert sind, den Dienst ein, tvcil der BertrairenSMMn der chriftlichsozialen Po-fKer, der Briefträger Pon-er, im christlichsozialen (Äow:rkschastMatt den sozialdemokratischen Bcrtrauensnmnn Ehs angeblich beschuldigt hatte, fite die Protegterung einer UrKmbskraft ein Geschenk in Form eines neuen Anzuges genommen zu haben. Die sozialdemokratischen Briefträger erklärten, «>icht früher ihren Dienst wieder auszunehmen, bevor nicht Panzer feinten nübeg rundeten Bovwnrf zurückgezogen -habe und aus dem Amt versetzt sei. — Der Aus stand griff rm Laufe des Vormittags auf alle B a h n p o st ü m i e r und zahlreiche Postabga-beämter der Leopoldstadt mrd der anderen B.zirke über. Es wurden nun von der stteneralpostdirektt-on mit den: Zentralausschuh der Angestellten Verhandlnngen eingelcitet. Geneva-lposidircklor H o h c i s e l verfügte die Enthebung des an dem Konflikt schuldtragenden Briefträgers Ponzer auf die Dauer der gegen ihn sofort eingeleiteten D isziplinaruntersuchnn-g, »vorauf die Postgewerkschaft den Streik für beendet erklärte. Ihre fermer* Haltung nrachen die Organisationen vott dein Ergebnis einer für heute ins Rathans cinberilstnen Berrammkmg abhängig. Der Ander «m 2 Prozent zuriickgeguitgett. Die Senkung der Fleisch- und Brotpreise. Die gemäß § 7 -des BundeAgesetzes vom 21. Teze-m-ber 1921 eingesetzte paritätische Kommission hat in -ihrer gestrigen Sitzung den Index gemäß der hierfür feftgc legten Methode nach Eirivernahme der Sachverständigen berechnet und das Girita-chten abgege«ben, daß in den Kostet! der Lebenshaltung von Mitte Februar bis Mitte März 192/! rmc Verbilligung nur 2 Prozent viingetnteu ist. Die Gruppe Ernährung iiv-cfft in erster Linie (ine Verbilligung des Brot Preises auf. und zwar hauptsächlich durch, abgesehen von der Preisstnt'unlg auf dem -internationalen Markt, die B-erbillicmn-g des Br-otpvoifes bei den Kanf-mnvevsinetr. Wahrend friühe-r d-r-r Bvsr- Pr-e-is für 1 Kil-og-ramm in der Berechnung des Bonn.uates noch verschieden angeno-lmnen wurde, rr-rrd zwar 6710. Ü865, 6110, »vas einem Brotprois veu 8590. 8600, 8700 entspricht, ist der diesmalige Brot-Preis an eh fite -das Kilvgramm evtlhoiMch ftstgesetzt, und Ztvar auf 0808. was einem Errcheilsbroipreiis von 9200 Kronen eimpoichl. Eine auf Z'Ndexberechmmg etn-sche-idondc Wirkung hat ferner die Senku-ng der Ft-sis-chpre-ist zur Folge gehabt. Diese sind M».fast 5 Prozent niedriger angesetzr, l'-nd zwar' Rindfleisch von 01.000 ans 02.700. Diese beiden lebetrswichrigen Ariikal Huven dte negative Gostalttrug -des Index enkscheiden-d bcorrffbußt. - Ferner sind in der Gruppe Emr-ähr-lNkg die Mehlpreise von 9726 ans 9075 heradgesttzi wo-'-don, mährend der Zucker eine Berrene'ru'Ng von 9600 a-u-s 9750 aiufwevst. Kaffee-und M il ch sind im Preis« unverändert gebliüben, während Kartoffel, die t-ereirs in der vormonatlichen Berechnung eine Verbilligung aufwoistn, woiter inr Preise herabgesetzt ivnrden. Die Gruppe Beileid u n g -uns W o h n u n g weist Lei,ne ProisvevLnderung auf, rrähr-eud i-u der Gruppe BehchMg das -Pet role unr e.ine leichte Berbilliger,.-lg erkennen. läßt. In einer Ansfendlmg der Staat-ko-rresprdenz wird die Verzöger u u g der Ausgabe des u e rr e n Geldes in der Hanptsachtz damit begründet, -daß mit der ErM.oung «der n-ouc-n Geldsovten erst -nach Be-mbfchie.du.ng des SchMinggesttzes, somit Ende Dezember, begonnen werden konnte. Die Erzeuglr-ng dr Silbe rm-üuM erfordere einen langwierigen technischen Prozeß. Die E in r i chtu ugcn des Münga-mtcs feien nicht fite eine rasche Ma ssenerzeugung von Eitei-ntelallmünzen berechnet. Andererseits -wäre es mq.kveckmäßig, die Silbermünzett zu 1 Schilling in der: Verkehr zu bringen^ -bevor ernte Menge verfügbar ist, die eine halDlvcgs aus-Wi-chonde Befriedigung -des Verkehrsbedürsrvisscs sichert. Wegen dieser Schw'er'g-- feitett, die der baldigen Verforgung -des Verkehres lni-t Silbarschillingeu int Wege stehe rr, T>it die F'narrMrävoltmrg die Nationalbanik ersucht, vorribergehenid bis zu einer enitsprcchruldetr Bevorrätigung -mit SMevschillingen die Noten zu 10.000 Kronen mit den! Ausdruck „1 Schilling" versehen herauszugeben. D-ie Nati-onal-Mick tvrvd d'esem Wunsche entsprechend ab Anfang April ihre 10.000- Krone n -- 0! o t e tt m i 1 d i c f c -m A n fdruck aiusgchell. Die Silberschillinge tverderk vorausfichÄich ab Ende M a >i irr den Vevkehr gebracht -tverderr können. Der Unterdrück der auf Schillinge ilau-tc-n-derr neuen Bankn-oten war von der N-cvtiona,lba>nik schmr vor der Vembfchioduilvg -des Schill!,ngSrechmlingsgesetzes vorbereitet. Mit dem Textartsdruck konnte evst nach diesem Zeitp-uinkt begvNMN »verden. Die neuen Noten werden vomussichtlich in folgender Re-ihetrsolge -imd zu den -nachfo-lgel'den Zeitpunkten ansgegeben »vevden: Die Noten zu 100 Sch'lliug ab 2 6. d., die Neben zu 10 Schilling ab 2 0. April, die Noten zu 1000 Schilling Ende April -und die Noten Die erfahrene, kluge §>ausstau sagt sich: entweder Kathreiners Kneipp Malzkaffee oder gar keinen! Ich lasse mich nicht täuschen! Ich kenne den echten „Kathreiner" nicht nur am geschlossenen Paket mit Bild Pfarrer Kneipp, sondern auch an seinem feinen Geschmack und seinem kräftigen Aroma. Offen zugewogene Ware kommt mir nicht ins L»aus. Bon S. Meisels. Als Achtzigjahviger tritt uns Georg Brandes in versüngter GestÄtt entgegen. In ci-nem Älter, wo andere sonst in selbstge-wähltotn Rlchestanbe feiern, ist er fugendfrisch und schaffensfreudig all der Avb>eit, Altes zu er- «ou-ern. Neues' zu schaffen, und fein ganzes geistiges Bcfltztmn wohlgoordnet unter Dach und Jach zu bringon. Die Haupt»verte von Georg Br.-.üldes -legt jetzt der Verlag Erich Reiß in Berlin in errdgü-ltiger Fafsimg n-nd gediegener Ue-bevsetzuug vor. Der Eindruck, dorr diese Werke hinterlassen, ist geradezu überwä-ltigend. Da l-i-est ina-n die ältesten und die j-üngstett Schöpfungen -des Bra>n!desschcn Geistes und rnevkt fa-uatt einen ll-nterschied. Hier w-i-e dort dieselbe Lebendigkeit in der DavstellimlA, diefelbe Geistesschävfe in der PrM-e.mer.fass'Ui!»g, Dazu t'onnnt noch, daß die Werte von Brandes bei all ihrer Alarmigfaltigteiit von einer iuueneu Geschlossenheit sind. Sie stellen »ficht eine Reihe von Büchern dar, die durch zeitticho -Folge oder buchtechnifche Ausstattung rein ä-u-ßeriich veMdudetl sind, sondern -ein LebenÄ.ve-rk, das -irr seiner Vielfalt dll-rch derr Geist dessen, der cs schuf, im In-neru zn>sarn!»llel»ge'halteu wird. Diese Werke haibell einet! getneiuisaittveu Stempel, der ihve Zugehörigkeit bezeugt: die Persönll-ichkoit als bewegende Kraft. Auf Georg Brandes kann umn füglich den bekannten Volksspruch variieren: Sage nur, mit wen: du dich beschäftigst, und ich sage dte, »ver du bist. Wer sich sein Lobettlang an die Großen und die Grössten hielt, in dem ist Größe. Brandes beginnt mit Ro-ussEl und schließt attto Julius Cäsar; zwischen diese -beiden Pole ist seine Gerstevlvel'i gestellt. Die „Hatliptftrönm'ngen -der Literatur des neuinzchnten Jruhrhunderts" sind zun» ersten Male vor filnifzig .Jahren erschienen und haben da>tna-ls in der literarischen Welt Europas ungeheures Aufsehen erregt. Die heutige vorn Verfasser neu bearbeitete en-dgü-ltige Ä-usgabe läßt tt* kennen, das; dcw Werk bei seiner Wandennng dllrch die Zeit kan-nr etwas an geistigem Gewicht evngebüßt hat. Heute nach, wie vor einem halben Iahryunbert, 'bietet cs Anregung, Belehru^ng und Kunstgen-u-ß die Fülle. Die „Hauptftwiun.ugon" sind die GoisteSgofchichte des neuuzchuten Jahrhunderts, gesehen im Spiegel ihrer R-cPräfentanten. Schon im Titel sind Methode und Struktur des Wertes deutlich gekennzeichnet. Brandes betrachtet nur die Hauptgruppen, die HauPtbewegpugeu — die Hauptströmungen; iwaS d.r noch dan-eioeu und daMisthen fließt, interessiert rhll nicht, und er Mißt cs rnhig daneben uud dagtviischen fließelr, ohne c-s zu beachten. Er verzettelt ferne .Kraft n-ichr inr Kleinen, fouderu er sammelt sie inr Großen. Das bc-lv-irkt, daß er an die Literaturproblonte statt mit philologischen Sonden mit psychologischom Rüstzeug herantritt und eine Literaturgeschichte schreibt, -die zugle-'ch «-in Stück europäischer Seclellge,schichte enthalt. Georg Bw»n» drs ist von dem europäischon Geest so durch tränkt rmd nrit dern Loben Europas so voribuuden, daß cs ga,nz natürlich erscheint, wemr ihn die literarischen Hauptströnmngen, bald hier, bald dort, un!derse>hens ins politische Fahrwasser hi-nLiberimg-en. Deshalb darf er mit Recht in der Einleitung sagen: Die Anlage des Werkes ist politisch, nicht liteva-vifch. Die Psychr'lcg-ische Atethode -und die poetische Eiltstell-ullg haben dom Werke eine außeror-dentlichs Kwfttfülle gegeben, die es bis auf derr heutigen Tag vor Veraitten und BerÄrltear geschützt hat. Alle Geistesgeschichte wird bei Brandes PersöMchteitsgeschichtc. Der große Mensch ist ihnr Mittelpunkt -und Weseusgehalt der Zeitströlnuugen. Er stellt nicht den großen Menschen mitten in seine Zeit, sondern -er gruppiert die Ze-lterschein-ungen rund n>m den großen Menschen. Bon den „HauPtströmu-ugcn", dom ältesten Werk seiner Jnge»rd, bis -zju „Julius Cäsar", derzr jüngsten Werk seines Alters, hak BrarbdeS diese Persönlichkeitsmethode beibohalten. Daß Brandes itn Patriarchet'-al'ter einen zwebbLtldigen Julius Cäsar schrieb, und zio-ar in einer Art schrieb, wobei das Alter feine Iügend nicht verlerrgnete -- ist allensalls eine Leistung, die ans Phänynlenale grenzte Gerade die Dar- IS. VArtz 1926 Sekte 8 zu ö nnd 20 Schillmlg ein bis zwei Monate später. An der Erzangung «aller dieser Zahlungsntittek wird unter Zichrffeuahme aller technischen MöglichEeiten mit fa" größten Bc schlcuuigung gearbeitet. zahlnngrstreik an der rechotl. Die Studiengebühvein an den technischen HochschuiteN wurden in der letztert Zeit um 80 bis 100 Pmeut erhöht, so daß c i n S t u d i e n s e nr c -st e r zivrschen 5 0 und 13 0 S ch i l l i n g einschließlich aller Nebeugcbühven kcstek. Die Skrvdentens'chaft hat sich rechkzoitiig mit den Behörden ittg Einveru-ehmen gesetzt, um em-e Ermiäßigung 'dieser Gebühnen zü erreichen. Gestern fand »mn in der Technischen Hochschule eine Bollverstl^nmlbu'Ng der Studenten statt, in der die Hörer ihrer Empowditg über die Erhöhung der Studiengcbührcn Ausdruck gaben. Einsti-nl-nlig wurde beschlosieu, falls bis morgen die v e f r i st e t e Forderung nach Er-mätzigung der Studie-ngebühre« a»st ein erträgliches Maß nicht erfüllt werde, in den Zahlungsstreikzu treten. Diese Eutschlicßuna wurde de» pollitifchen Parteien des Nationalrates ü-berreicht. MesenMchunaen von Wafferttastattien. 280.000 falsch- O>»«ag. Bei den Banken ist nran in den allerletzten Tagen aus umfangreiche Fälschungen der Aktien der Obe rö st e r r e i ch i s ch e n Wasserkraftu u d E l e f 11 <i zitäts-A.-G. gekommen. Die Fälschung »unrde dadurch entdeckt, daß bei einer Großbank zlvei Stück mit der gleichen Nummer eingelaufen waren. Es tmude fesdgeftellt, daß der überwiegende Teil der Falsifikate von dom goloefeneu Bankbeamten Franz Horth in Mkauer bei Wien verau's gabt wurde. Horth hatte -bei verschiedenen Privatpersonen größere Darlehen genommen und als Deckung solche Aktien in Pfand gegeben, wobei er immer als Bedingu-ng stellte, daß die Aktien in einonr Sa-st hinterlegt werden. Horth hat seine Wohnung schon ‘out 23. Jänner -verlassen und ist seither nicht mehr .zurückge-lommen. Da er seine Schul'deI nicht zu rückzahlte, ha«betl sich die Kreditgeber bemüßigt gefunden, die. Aktien zu verteau-stn. um sich schadlos AU halten. Atlf diese Weist sind die gesUfchten Aktien in den Besitz von Großbanken gekommen, »vo die Fälschungen aufkamen. Es dürften Ä-ki-icu mit einem Kurswert von 50.000 Schilling in den Berkehr gelangt sein. Die Erhebungen ergaben, daß Horch mit dem 32-jährigen Kanftnanu Siegfried Mu.nk aus Zab-lacie bei Btelitz nr V-erbi-udilllg gestanden war und -daß Munk die gefälschten A-ktietr zu den Kreditgebsrn gebracht und auch die Darlehen für Horch in 'der Regel entgegen - genommen harte. Horch stand übeltdres »nit -dom 33jäbeigen Vertreter Max F r e u n d, der auch in Ma-uor gewohnt hat, in Verbirtdung. Freund hat sich im J-cvhre 1923 einer »vogen Betruges erhaltenen Ke-rk-erstraft durch Flucht etttzegen. Er wird steckbrieflich verfolgt. Ja» Mteutat auf Bettaurr. - Anhaltende Besierung. Der Zustand Hugo Bettauers ist audanernd -&» friedigen'd. Der B r o,r ch ialka ta r r h, der inr Anschluß an die Narkose auftrat (die Nachrichten über eine Pneumtm-ie, welche intensiv verbreitet »vurdcu, waren unrichtig), ist in Lösung begriffen; die Wu-ndhoilung nimmt e-inell normalen Verlauf. Die Aerzte hoffen, daß jede ernste Gefahr -beseitigt ist. ftell-uing eines Cästr mußte Brandes locken. Hier legt er die seel-i'chcn -Fundvanente eines großen Menschen Moß^-er der Schöpstr einer der folgereichsten Epochen in der römischen Geschichte gewestn ist. (beschichte und Persönlichkeit schntÄzt hier in eins zusammen und der Lauf eines Lebens und der Lauf einer Gc»s-chichtse-poche werden vereint in einer Reihe von packenden Bilhern dargestellt. Brandes ist indes der Man»r nicht, der nach der Art gü.visstr Schätz-egrÄber in die Vergangenheit hinabsteigt, mm allerchamd altes Zeug in bunter Mischung für die Mitwelt heranifzulhvten; er tut es nur dvlnn, Ivenn er dabei auch für den Tag ddenes und Wertvolles zutage fördert. Er schreibt eilten Julius Cäsa-r. weil diestr Goivaltige der Weilt angehürt und weil „die Erinnerung an das größte uteb reichste menschliche Wesen, das das antike Rom im Laufe von siebenhu-ndert Jahren gezcmgt ijat", unauslöschlich ist. Auch der Jutl-ius Cäsar weist alle Vorzüge der altert BrandeSscherl dRethode aaff. Viellelcht aber bei keinen! zlveiten' seiner Werke tritt Atechode u-ud SteMwr der Brandesfcheu Darstellung so klar »m-d of-stnsichtlich hervor wie bei seinem ,/Goethe". Den Punkt, »voran das Werk seine Originalität stlcht, gibt Brandes selbst mit folgendett Worten a-n: „Es ist der erste Versuch, ohne Rücksicht m»f das fachlich Zusammen-- gehör-onde, die Persön-lichkoli Goethes aus der Zolle zu entfalten. Das Buch verhält sich yn derr gotvöhn-lichen Beha-ndilämgeu des Goet-Hefcherr LelbenswerE-es, »oie die Behänd- -kl-ng der Botanik voll Goethe sich zu -der dort Sinne verhält. Hier gibt es keirre Rubriken. Es findet sich hier kein Abschn-itr über Goethe als Lyriker, keiner über G.-ethe ails Zraturfovfcher oder als Schauspieldichter oder als Phllvsopi» oder als Theatevdivcktor. Es findet sich auch kein zusarmnenfafjencc* Käipitel über ,Gvtz" oder über „Fphi-- geiute" oder über „WiliMn Ateifters Lehrjahre", llicht e-in>ma!s. — f-o sonderbar es varkonlmen! umtz; — ein Kaprdeil über ,,'Faus^. Die Darsteltüng ist in diesem Werke mit anderen Worten strömend wie das Leben scWft, rinnend »vte die Bronz rinnt, die zuletzt in der Form -der Statue gervunen .daste-ht." In der - ii iiiiirim-ian irmm**.<