Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2178 (14.3.1925)
- Date
- 1925-03-14
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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'Wr. 2178 Mo, Knn>k»z' garnr - SandIVat der Siechte«. Vertt», 13. März. Nach dem „Lokakanzelger* ist Dr. I a r- -eheute vormittagaus DuiSburq hier eingetroffen und hat 1« de« Vormittagsstunden an den Beratungen des LSbell-AuSschufler teilgenommen. Der Ausschuß hat seine Arbeiten zur Vorbereitung der Wahlkampfe; au,genommen und wird voraussichtlich i« Laufe des heutigen TaaeS einen Aufruf für die Kandidatur Dr. JarreS veröffentlichen. In einer Lertreterversammlung des NeichSlandüundeS wurde einstimmig eine vmtschl eßung gefaßt, in der den Mitaliede-n des Bundes vorgefchlageu wird, für die Kandidatur Dr. JarreS' elnzutreien. Re SloaWche Welterekutlve zrm Lode der PrSfldenten «rtt. Berlin, 12. März. (I. T. A.) Wie fetzt bekannt wird, sandte die Zieniftifch-e Exekutive in London das folgende Beileidsschreiben an die Kanzlei d«eS Reichspräsiidenten: „Die Exekutive der Zion-Organifatton Lek'agt tief «bewegt das Hin scheiden des ersten Präsidenten -der deutschen Republik und gestatt-et sich, ihrer Tra>uer über den Heimgang dieses großen Bürgers und Menschen Ausdr'ck zu geben, der den Bestrebung^ des jüdischen Volkes zur Wiederaufrichtung der Heim statte wohlwollendes Verständnis entgegenbrachte." Herr So ko low hat dem deutschen Botschafter in Lo-ndc« einen Kondolenzbesuch abgeftatleL. «enicj-ti darf anstatt«. (Eigendi''nst der „Wiener Morgcnzeitung".) Budapest, 13. März. Wie bekannt, hat der ehemalige Minister des Innern, Edmund v. B e n i e z k y, wiederholt erklärt, daß er bereit sei, wichtige Daten in Angelegenheit der Ermordung der sozialdemokratischen Journalisten Somogy und B a c s o bekanntzugeben, wenn er vom Amtsgeheimnis enthoben würde. Wie nun die Blätter melden, hat der Reich sverweser Edmund v. Beniczky die Enthebung vom Amtsgeheimnis gewährt. Aasolvear einer Budavefter Schneiverfinna. Budapest. 13. März. Tie feit 52 Jahren bestehende Schneiderfirma Weiner & Grünbaum bat sich für insolvent erklärt. Nach der bisherigen StatuSermittlunq stellen ten Aktive» im Werte von einer Milliarde Passiva von etwa drei Milliarden gegenüber ES wird ein 30*/,iger Ausgleich angestrebt. Geschädigt erscheinen mehr als zwei Drittel auswärtiger Warengläubiger. Sahrerkoaferenr des jüdischen Frrundfchastebundes ln England. London, 9. März. (I. T. A.) Der jüdische Frewnid- /chafiLlbuind (Astocabi-on of JowiiH Friend'ly Scc.eties) hielt dieser Tage unter dom Vorsitz des Präsidenicu der Astoc.a-< iioh, Sir Stuart M. Samuel, eine Jahr<sversammbu>ng ab. Mr. Michael L>AY ur.«d Mr. Adolf Ludlow sprachen über die A n t i f r e m d e n b e w e g u n g. Im allgemeinen kam eine Unzufriedenheit mit der Taktik des jüdischen Deputrerionraies zum Ausdruck. Mr. L e w i nst e i n sagte. der Fevmi'd'chafts'bnWd werde selbständig und ohne die Mitwirkung des B .avd cf Teput'.es handeln. Sir Stuart Sa-muell tvand'c sich scharf gegen die fremde n f e i n d l i ch e P o I.i t i k gew.fser englischer Parteien Aur der Geschichte der Jude« in Sesterreich. Die Anschauungen des Claalskanzlers Kaunitz.*) Von Dr. Leon Posaner. Die Zeit, in welcher Fürst Wenzel Kaunitz-Rittüerg die Stelle eines österreichischen Hof- und StaaManzlers bekleidete und als solcher das Schicksal der Monarchie mitbestimmte, bildet eine glänzende Epoche in der Geschichte Oesterreichs. Die eirdringende und umfassende Tätigkeit dieses Ministers auf dem gesamten Gebiet der inneren und äußeren Politik, seine organisatorische Tätigkeit im Innern, ferner die kaltblütige und vorurteilslose Objektivität, mit welcher er die Lage der Dinge und sein eigenes Wirken beurteilte, begründet seine überragende Stellung «18 die des klassischen Staatsmannes der Aufklärung-Periode in Oesterreich. Wenn auch der Staatskanzler Kaunitz aus allen Gebieten seiner inncvpoli tischen Wirksamkeit mächtig hervortrat, scheinen di« Kirchenpolitik und in der Folge die konfessionellen Angelegenheiten sein Interesse besonders stark in Anspruch genommen zu haben. Die Kirchenpalitik des aufgeklärten Absolutismus in Oesterreich ist keincssalls neu für unsere Zeit, sondern ihre Ansätze gehen bis ins Mitteialtex zurück. Anders die konfessionellen Angelegenheiten. Und hier sei besonders aus die Verhältnisse der Juden in der damaligen Zeit hingewiesen. * Die Lage der Juden in Oesterreich war damals nicht anders als sonst in ganz Europa. Sie waren geduldet, standen außechdlb der bürgerlichen Rechtsordnung, lobten in besonderen Vierteln, mußten ein Juden Zeichen tragen und maren außer den gewöhnlichen noch besonderen nur chrem Volke austriegten Steuern unterworfen. Auch durch die Thronbesteigung MariaTheresiaS erfuhr ihr Schicksal keine Besserung. Im Gegenteil, die Ab- *) Quellenmäßig dargestetlt aus Grund der von A. F. Pribram publizierten „Urkunden und Akten zur Geschichte der Juden in Wien". 1626—1847 (1849). Bvamnüller, Universi« IcitSbuckbandlutta. Wien urüd Leipzig. 1916. i und führte aus, der Nutzen, den Sie Fremden Engla».- br-achden, sei fahr groß. Im Kr'ege hätlen sich viele nicht natu ral »sie rts Jttden für den Heeresdienst anyebvten. sie wurden aber albgewiefen, ölen weil sie nicht natuval.'isiert -varen. In den Schien sind es -die K'nder der sogenanwien Fremden, die die meisten Prämien erhallten. Bei der darauffolgenden Wahl wurden S'r Stuart S a m u e l zum Präsidmten und Mr. B. B. Strauß zum Vi. epräsidenten gewählt. Nach der Wahl kann d'e Nestln ttzon über den Beitrag des jüdischen Freundschaftschundes für die Paläsiinaarbeit zur Sprache. Im Namen des Großordens der Söhne Jakobs schlug Mr. Kolpel v r, daß d:r Freundschaftsbund einen jährlichen stäud'gen Beitrag als Selb st best euer ung nach Palästina abfühven stlle. Mr. Äldrlf Ludlcw meinte, os wäre falsch, das Wort „ZwangLdeitirag" in den Text der Resolution aufznnelfmen, es möge auch weiter lei der Form des fvevwMiHen Beitrags bleiben. Nach einiger DisPusfDn wurde d:e Ref.lution, wie f:!lgt, formu-bert: ,Menn auch alle der Association of Jowish Fvien'dh Societies argelör:nden Orden stelz aus chr Judentum sind so darf es d'ch n-ichtbei der platonischen Sympathie bleiben, soitdern diese muß durch aktive Taten zum Ausdruck kommen. Wir jüdische Orden und Gesellschaften, die der Asstc'att-on of Jew'lh Friendly Soo'.eteS angehöom, enrpsehlou allen unseren Mitgliedern. dem Keren Hajessod nnd dem Jüdischen Nationalfonds in Palästina alljährlich in der Form o'.ner freiiwilligen Steuer 6 Penee zuzuführen. Der Antragsteller Mr. Kolpel war mit d'e'er Fassung nicht einpechtandon, so daß d'e Beschluß asiu"g über die Resolution auf d'e nächste Konferenz, die drei Monate später statbsinden wird, verschoben wurde. Der Kampf am den Arlerparagraphen. Dir Krisis im Alpenverein. Ter dem. krati'che Schriftsteller H. G. Erdmannsdörffer, der sich selbst als rasten re inen Arier urd evangelischen Christen beeichnet. schreibt dem „Berliner Tageblatt": „Tiefe Idee (Numerus clausus Lei der Aufnahme von Juden) ist nichts anderes als eine klägliche Kapitulation ver d.'M blöden und kulturlosen Antis-e-mitib'mus... Entweder sie (die Herren vom Vorstand) haben nicht den Mut, mit ihrem antisemitischen Glaubensbekenntnis hervorzutreten oder sie sind z.u Donnerstag, den 19. März 1925 um halb 8 Uhr abends, spricht im grossen Konzerthaussaale der bekannte Schriftsteller FELIX SALTEN der vor kurzem Palästina besucht hat, über Neue Menschen auf alter Erde Kalten sind im Zionistischen Bureau, Wien, I., Kämtnerstrasse 28 (Tel. 77-4-85, 77-4-86) erhältlich. Neigung, die die Kaiserin in ihre Regierung gegen sie mitbrachte, war so groß, daß sie gleich nach der Wtedereroberrmg der Hauptstadt Böhmens iin Jahre 1744 die Judenfchaft aus Prag — sie wurden während der Okkupation entschiedener Feindseligkeit geigen die österreichische Herrschaft beschu'digt, auch hieß es, Friedrich der Große sei ein besonderer Gönner der Jllden — auszuweisen besuhl und noch im selben Jahr, trotz Einwendung des bühm'.schcn obersten Kanz- >.'ers, Grafen Philipp Kinsky, das Ausweisungsgobot auf die Juden in ga n z Böhm en und ein Jahr später für Mähren erweiterte. Allzu weit würde es führen, hier weitere EinzeHeiten über die demütigenden und schwierigen Verhältnisse, unter denen die Juden jener Zeit gelobt haben, zu bringen, über die Herabsetzung ihrer gesellschaftlichen Stellung auch noch ein Wort zu verlieren. Tatsache ist. daß zu Beginn der SeäWgerjahre des 18. Jahrhunderts sich die Unzulänglichkeit der bcstchrnden Verhältnisse nur allzu klar erwiesen hatte; maßgöbenden Faktoren erschien ein« neuerliche Reform unerläßlich. Im Schoße des nun — auf Vorschlag und nach dom Plane des Siaa'Äanzlers Kaunitz m Jahre 1700 — ins Loben gwuf.ncn StaatsratcL waren die Judenangelegenheiten Gegenstand eingehender Beratung und Be-'iutachtnng seitens ein'llner Staalsrä'e. Dieses oberste, alle Berwaltungszweige zusannnensassende Regienmgsovgan, welches die großen Gesetzgebungsarbeiten der L-Her:stan'.sch-Josofmischen Periode beau.sich i.g!e und oft klärend und fördernd eingriff, besaß in höherem Grade als alle Körperschaften, denen bisher die Regelung b:c Judenangelcgenheiten oblag, die Eignung, die Judrnfrage in einer den Interessen aller beteiligten Kreise entsprechereden Weise zn beraten und $u ordnen. Von großem Interesse sind die Boten der einzelnen Staatsräre, unter denen cS Freunde rrnd Feinde der Inden gegeben hatte; an dieser Stelle ausführlicher darüber zu sprechen, soll einem späteren Zoitpunltc Vorbehalten bleiben. Hellte sei illSbesondcre auf die aufgeklärte Deilkwrise jen:s Staatsmann's hingewiesen, der deil Gedanken des A u f k l ä r u n g 3 z e i t a l t e r s auf allen Gebieten seiner inneipolitischen Wirksanl-kett v.rlrat, auf die Tätigkei-t jenes Staatsnlannes, dessen Duldsamkeit gegenüber den anderell Konfessionen sich der allen Anläßen kund'ab, und der wrchl unter den Lellmhlnem au den Bevatu-ngen des _11 März 1925_Serke 5 charakterschwach, um dem brutal andrangenden, mß Drohungen und Terror arbeitenden Astisemitismlri Widerstand z-u leisten. Sie stellen sich auf den traurigen Standpunkt, di» Juden werden nun einmal von den zahlreichen Berg, steigern verachtet und Lek-ämpft, die'er Tatsache tragen wir Rechnung und beschränken daher die Zahl der anfzunech menden Juden. Sie bedenlen nicht, daß sie damit die jüdi sch.'n Mitbürger schlimmer infamieren als es der konsequente Feld-, Wald- und Wio'enanti'emit-ilmus tut. der einfach erk'ärt: Die Juden sind durch die Bank nichi aufnahmsfähig, weil sie „nicht arisch" sind und daher iE die Gesellschaft „deutscher Männer" nicht hineingehören: der Sekticnkvorstand will aber dem 30. Juden, der sich meld.'t, sagen: Gegen dich liegt an sich gar nichts vor. aber du Trieft der dreißigste, 29 nehmen wir bloß ans, du wirst daher abgelehnt. Darin l-ieat eine Brünierung ehrenwerter Männer, die skandalös ist und die dem Kulturstank widerspricht, den die -de>utsche Nation erreicht hat. Der Vorstand fürchtet, das Ausscheiden vieler „christsicher" Mitglieder, wenn zu viele Juden ausgenommen werden. Es wäre ein Gewinn für die Sektion., wenn Männer auksche'den, die auch in d:>m seiner Natur nach völlig unPi'litUscheu, nur die Diebe zu den B-ergel, pflegenden Alpenverein den Kaß und de n Hochmut der Rassenriecherei hineintragen... Tie Herren toom Sektionsvorstand scheinen gar kein Gefühl dafür zu «halben, wie sehr ihr Vorgehen unserem Ansehen im - uns wohlwollenden — A usla nd Wiederaml schadet, wie sehr es dazu beiträgt, die Empfindung draußen zu stärken, daß die Deutschen ein Volk barbarischer Sitten seien. Wir Deutsche germanischer Abstammung im Alpenverein. die wir von der Modekrankheit des Antifcmitismus nicht befallen sind, veriver-sen die Pläne des Vorstandes, gerade weil wir Deutsche sind und in der Politik der Anfeindung der Achtung eines Teiles unserer Mitbürger eine kultuvlese und darum durch und durch u n d e u t s ch e Handluugs'weise sehen." vor der Eköffnnng der hebrAsche« UniverfitSt. Das Zentralbureau der Zionistischen Organisation teilt uns mit, daß es anläßlich der Eröffnung der hebräischen Universität in Jerusalem, Allenöyplatz, Jaffastraße, ein Auskunftsbureau eröffn?t hat, in welchem alle zweckdienlichen Jnforn»«^ rionen erteilt werden. Gang zum Grabe Herzlr. Das Ziourstvsche Lan-dcskornlt'ee veranstaltet am Sonntag den 29. d. anläßlich der am 1. April d. I. statt«- sinden'drn Eröffnung drr hebräischen Universität in Jerusale.m einen Gang zum Grabe Herzls. Tie Feier.wird um halb 11 Uhr vormittags ^beginnen. Nähere Mitteil-ungen rverdeu n:ch im Wege der „Wiener Mvrgenzeiluug" Ve, kauntgrgeben. Die «me Londoner Synagoge. Berl'n, 13. März. (Tel-Komp.) Ueber den Bau einen Riesensynagoge meld.t das „Berlimr Tageblatt" aus London: In London wurde von Claude Goldsmid» M o n 1 e f i o r e der Grundstein der neuen Synagoge gelegt, die 14.000 Menschen fasten soll. Die-Kosten des Bau.s werden mit 46.000 Pfund Sterling, die Kosten dev Einrichtung mit 10.000 Pfund Sterling veranschlagt. Staaisrates die markanteste P:rsän>lichkcit war, auf Kaun'itz. Der S'aats'kanz'ler gab fein Gutachten immer als letzter ab lrnib meistens schloß er sich der Meinung eines gleich' g'sinnten Slaatsmitgliede's an. Nichlsbestoweniger gab seine Meinnug, wenn auch zmn Schluß der Erörterung eingehcht, fast stets den Ausschlag. Selbst Kaiser Josef, dessen Ansichten vielfach von jenen des Fürsten Kaunitz abwichen, erbat sich öfters seine Meinungsäusemng und bei seinen auf die Toleranz der Rcttgionsbskenntmsse gerichteten Bestrebungen fand er von vornherein die volle llnterstütznng des Staats? kanzlers. Das erste Eingreifen des Fürsten Kaunitz in einer Inder,angelegeniheit reicht in das Jahr 1761 zurück. Es wurde nämlich in diesem Jahre, im Zusammenhänge mit der Beratung über die Rückstände d.'r den tolerierten Wiener Juden vovgeschriobenen Schnhsteuer über einen Vorschlag >d:s Staatsrates von B o r i e verhanldelt. Dieser lautete dahin, man möge, nm einerseits die Vermehrung der jüdischen Bevölkerung einzusckränken und and.rseits de>m Staat eine neue Einnahmsquells zu eröffnen, von jedem Juden, der vor dem 26. Lebensjahre und von jeder Jüdin, die vor dom 20. Jahre hei rat an wolle, eilte besondere Taxe erhaben. Gegen diesen Antrag sprach sich aber nvbst einigen Staatsräten nicht zul.'tzt der Staatskanzler Kaunitz aus. Die räumliche Tremvung zwischen Wiener Juden und Christen, die von -den Gegnern der Juden stets so sohr angestrebt wurde, ivar im Jahre 1766 im Staa'srate — es sollte auf einem dom Grasen Selb gehörigen Grund in der Gegend d.s heutigen Gctreide-markies eine neue Iudenstad t errichtet werden — Gegenstand lebhafter Erörterungen. -?llle Staatsräte touren mit der projektierten Mfonderung einverstanden. Zuletzt gab Kaunitz sein Borum ab. . . glaube vorläufig so vieles versichern zu können — schrieb er —, daß nach der bcsondcr.n Kenntnis, welche ich von dem ScHoischen Grund habe, nicht wohl ein unschicklicherer Orr zur Erbauung der vorseyenden Jndenstadt erdacht werden könne, tvrnu auch je deti Vorschlag au Anführer, mißlich som sollte, woran jedoch gar sehr pveifcln zu folleir ..... i .«Hl.Hill.Hl IW! .. E