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Wiener Morgenzeitung · 1925-03-14 · Heft 2178 (14.3.1925) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2178 (14.3.1925)
Date
1925-03-14
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Getta 8 Wen. EaMtag hat. und durch das Mißtrauen aller gegen alle. In solcher Stimmung kann der Freden nicht gedeihen, und jedes Volk, jedes Land seufzt unter dem Druck der Waffe und der Parteien, deren Programm der Argwohn, die Revanche und der Haß bleibt. Alle sind auf das Bekenntnis zur Macht eingestellt, und auch die Sozialdemokratie und ihr linkster Wechselbalg, der radikale Bolschewismus, läßt nicht die Idee der Menschenversöhnung, sondern die Kraft der Klasse, nicht ihre Gehirne, sondern die Zahl ihrer Beine gelten. Di'. Demokratie, die auf Schiedsgericht und Entwaffnung hinarbeitet, hat nur einen konsequenten Bekenner, das Judentum. Das jiidifche Volk weiß, daß die Parteien des Maffenfetischs, die Anbeter der Gewalt, mit denen identisch sind, deren Weltanschauung sich in antisemitischen Tiraden erschöpft. Stets war der Krieg, die Rüstungspolitik und der Chauvinismus unser Feind, und auch die letzten Jahre nach dem Weltkrieg. die eine so entsetzliche Verarmung des Judentums brachten, haben uns ins G.'dcchtnis geprägt, daß die Hetze und der Judenhaß Schulter an Schulter stehen. Deshalb hat das Judentum den Grundgedanken des Völkerbundes, in dem es nur den Niederschlag seiner eigenen Lebensidee erkannte, sofort erfaßt, und es ist die einzige Nation, die den Krieg als politisches Mittel bedingungslos und rückhaltlos verwirft und sich auf den Boden des demokratischen Pazifismus stellt. Wir tun dies, ohne eine Rechnung für braves Verhalten <ut präsentieren. Wir verlangen nichts als unser Recht auf Land und Freiheit, nichts als unsere ungehemmte nationale und kulturelle Entwicklung. Unsere Forderung haben wir in den Schutz des Völkerbundes gestellt, für den wir wirken, weil er Geist von unserem Geist ist. Sine SrHökung des Kanzlers in der Budgetdebatte. Abflauen der Krise. Tic Fortsetzung «der Sp-ozialdc batte über den Bun-desboranschlag im Natirnalrat ging gestern vor leeren Bänken vor sich. Redner letzter Garmtur.'brachten bis zum Neberdrnß aus den Au sschi'ßdc-ra Zungen Bekanntes rtachntais vor; sie besprachen das Pensionistenelend. den § 14 4 und die E h e r e f o r m. Daß sie damit kein Interesse im Hause erwecken konnten, ist se'tstvcrstündlich. Zeitweise 'bestand dos Auditorium der Redner ans wohlgezählten vier Abgeordneten. Das paßte den: Herrn Sever nicht, darum stellte er den Antrag auf Schluß der Sitzung, in der Erwartung, daß sich die Befchlußunsähi)?eit des Hasses ergeben werde. Es gelang jedoch, nach geraumer Zeit mehr als 55 Abgeordnete — soviel sind zur Beschlußfassung erforderlich — zu-sa-mmentjitir:r.melit, worauf der Antrag Sever mit 33 gegen 29 Stimmen abgelehnt wurde. Ssver, dessen Genossen auch nur sehr spärlich im Saa^e vertreten waren, meinte, -d-e Majorität sei verpflichtet, für die Frequenz der Sitzungen zu sor-en und stellte in Au^ücbt. daß er ein jedesmal, wenn die Mehrheit ihre Interesselosigkeit an der Budgetberatung durch Fernbleiben'k-slupdo, Schluß der Sitzung beantragen werbe. Tie Beratung des ersten Abschnittes des Budgets in -bereits beendet. Gestern wurde der zweite Abschnitt (Bundeskanzleramt. Ae-ußeres> Staatsvertrag von Saint-G-ermain,, Justiz, Inneres und ,M':ener Zeitung" in Verhandlung gezogen. Bundeskanzler Dr. Ramek gab über diese ihm unterstehenden Ressorts einige AusEimste. So teilte er zu-m Beispiel nnt, daß das Bundeskanyleramt künftighin die Kojt^en der Heimreise der gegenwärtig noch in Rußland weiier^en österreichdschn Kriegsgefangenen begleichen werde. Er beklagte die en-ornven Schwierigkeiten, welchen die Auswanderung von Oosterreichcrn nach dem Ausland begegne. Sesterreich dagegen habe im Vorjahre 10.000 Ausländern die Bewilligung zn.m Arbeitsantritt in Oesterreich gegeben. Ter Einreisedienft, der heute aus Paß- und Visumzwang basiert, soll auf andere Grundlagen gestellt werden. w.b:i etwa an die Einführung eines Genehmigungsverfahrens für die Anstellung ausländischer Arbeitskräfte gedacht wird. Einige Worte widmete der.Kanter auch der Wirtschaftskrise. Es zeigen sich bereits die ersten Ansätze dafür, daß im Au-'and das bei Ausbruch der Krise vor" H?ri? Vertrauen zu unseren Akt-ierg.-'ellschaften in der letzten Z?it wieder zurückgelehrt ist. Ms Beweis hiefür können die aussichtsreichen Verhandlungen wegen Erlangung langfristiger Ausland s k r e d i t e zu derhältnikmäßig. günstigen Brdiuguwvn dienen. Tr«r Akliengesellschastm haben die Wirtschaftskrise überstamdon, e§ sind chr n n r 3 P r o z e n t zum Opler gefallen. Die infolge der Staatentrennung n-nd der G-old-entrverrurentstandene prekäre Lage der Versicherungsanstalten hat eint gewisse Erleichterung erfahren. Die Sparkassen sind aus der allgemeinen Winsch-asErU n ne r sch ü t t« rt hervorgegangen. Der Kanzler schätzte den homigen Stand der Sparkasieneiniagen auf drei Billionen Kronen; es sind dies etwa 7 Prcgent der zu Ende des Jahre- 1913 bei den Sparkassen im Gebiete der heutigen Republik Oesterreich eingelegten Gelder. Dr. Ramek betonte zum Schluß, daß diejemaen -Sparkassen, die das Recht zu E.sakten und Tcbisenge'chästen erhalten hcvlen, diese Caschäfts- Kweige freiwillig abbauen. Nächste Sitzung: Montag den 16. d., 8 Uhr nachmittags. Wiener Mornenieitnnft. RepreffaNen g«»«» avrlSadischr Arbettnehmer. Von grvßdcutscher Seite wird mkkgcteilt, daß im Ministerium für soziale Verwaltung ein Gesetzentwurf vorbereitet werde, durch den die Beschä ft i gun g ausländischer Arbeiter und Angestellter in Oester- I reich in entsprechender Weise geregelt werden soll. Den! Kommentar zu dieser wenig besagenden Meldung hat in der gestrigen Nationalratssitznng der Großdeutsche Doktor Hampel gegeben, der über Ausweisungen österreichischer Staatsbürger aus den Nationalstaaten Klage führte und cs bedauerte, daß andererseits in Oesterreich für arbeitslose Ausländer sogar die Arbeitslosennntcrstütznng bezahlt werde. Er forderte die Negierung zu schärfsten Repressalien auf. Der Bundeskanzler hat, wie an anderer Stelle mitgeteilt wird, für die Anstellung ausländischer Arbeitskräfte die Einführung eines Genehmigungsverfahrens in Aussicht gestellt. In einem Atem teilt er mit, daß im Jahre 1923 mehr alS 15.000 O e ft e r r e i ch c r, im Vorjahre mehr als 2500 nach der llcbcrsce gezogen sind, und daß die in europäisch' Länder ausgtwandnten Oesterrcicher Wohl einige Tausend ausmachen. Run soll sich die Zahl der in Oesterreich beschäftigten Arbeiter und Angestellten fast genau mit der Gesamtzahl der Arbeitslosen decken. Man wird also nicht fehl gehen, wenn ntait nach den obigen Darlegungen des Dr. Hampel annimmt, die Großdcutschcn denken sich die Lösung des Arbcitsloscnproblcms in der Weise, daß die Regierung eben die in Oesterreich angestellten Ausländer außer Landes schafft. Auf eine solche Zumutung kann und darf die Regierung nicht eingchen, schon wegen der' Zehntausende von Ocslcrreichern, die in Auslandsstaaten ihren Verdienst finden. Und schließlich würden sich diese von den Großdeutschcn verlangten Repressalien doch auch gegen die zahllosen Deutschen ans der Tfchccho-Slowakei und aus Jugoslawien richten, die in Oesterreich ihr Brot suchen. Aas dem Mener Srmelndmtt. Tie Gemeinde wird den Zinsfuß herabsetze«. Auf der Tagesordnung der gestrigen Gemeinderats-- sitzung stand eine Reihe von Anträgen aus Bewilligung von Krediten zur Anschaffung von neuen Maschinen und zur Erbauung von Wohnhäusern, die meist ohne Debatte erledigt wurden. Vizebürgcrmeister Emmerling beantragte die Errichtung einer Hochdruckturbinenanlage für die städtischen El e k t r i z i täts w er k e, deren Preis sich auf 7,5 Millionen Schilling stellt. Sie wird Lei einer JahreSerzcugung von 80 Millionen Kilowattstunden jährlich eine Kohlenersparnis von zwei Millionen Schilling herbeiführen. Weiters beantragte er die Bewilligung von Sachkrcditen für den Ausbau der Leitungsnetze der Elektrizitätswerke in der Höhe von 2,700.000 Schilling. Beide Anträge wurden a n g e n o m m e n. ". r Stadtrat 53 reit ner beantragte eine buchhalterische Aenderung in der Bilanz der Stadt Wien. Deninach werden von nun an die fiir Investitionen bei den städtischen Betrieben erforderlichen Geldmittel, die im Voranschlag mit 40,248.000 Schilling eingesetzt sind, durch fallweise Inanspruchnahme von Bankkrediten beschafft werden. Es wird daher dieser Betrag aus dem Voranschlag ausgeschieden. Dies bedeutet aber nur eine rein buchhalterische Maßnahme. Im Anschluß an dieses Referat gab Stadtrat V r c i t n e r Erklärungen über die weitere Z i n s f n ß p o l i t i k der Gemeinde Wien ab. Ter Einlagenzinssttß bet der Sparkasse' der Stadt Wien wird demnächst von 18 auf 15 Prozent herabgesetzt. Tie Gemeinde wird bemüht sein, auch künftighin für die Verbilligung des Zinsfußes zu wirken, und so ein Vorbild für die allgemeine -Z i n s f u ß Herabsetzung geben, um der Industrie billiges Geld zur Verfügung zu stellen. Er hoffe, daß auch bie Banken diesem Beispiel folgen werden. Ae DerhanUungrn zwischen Lesterreich und Unqam. lEigendimst der „Wiener Morgenzeilnng".) Budapest, 18. März. Wie „Az Njfag" von maßgebender Seite erfährt, ist cS im Verlauf der Barbe sprechun gen für die zu Ostern neuerlich beginnenden Wivtschaftsverhändluttgen zwischen Oesterreich und Ungarn gelungen, die prinzipielle Bereitwilligkeit der österreichischen Regierung dafür zn gewinnen, daß Oesterreich das Wa r en k o n ti n ge n tsy st e m Ungarn gegenüber endgültig fallen läßt. Darnach werden sich die Wirtschaftsvcrhandlnngen zwischen Oesterreich und Ungarn im Monat April auf der Grundlage der völligen Verkehrsfreiheit zwischen den beiden Ländern bewegen. Oesterreich würde im Falle des Zustandekommens eines Wirtschaftsvertrages ans der Basis einer völligen Warenvertehrssreiheit die Einfuhrzölle auf ungarisches Niehl fallen lassen. Keine kritische Anleihe ln Amerttv. (Eigendl-'nst der „Wiener Morgenzeitnna"5 Graz, 13. März. Amtlich wird mitgeteilt. daß die Nachricht, das Land Steiermark I>V6e in Netv- A o r k eine Arcke-che abgeschlossen, unrichtig ist. PMftlna im polnisch-englischen Handelsvettrag. Warschau, 12. Marz. (I. T. A.) Das Regterungsblatt rerösj-rn-rljch eine Mittei'ui'g, daß der zwischen Polen und ©jf&tonib abgeschlossene Handelsvertrag da s e n gsi s ch e ' Man-atSland Paläst-iua miwinbezieHt. 14. Mi; 1926 .ITt.'fin Ae inwnftise Politik de, Wische« SelmNuß,. Warschau, 12. März. (I. T.-A.) Der Vorsitzende deS |ü«i>'.ifd;<n Parlamentki?>abS in Polen Dr. Laon Reich empfing die Vertreter der jüdischen Press« un-d teilte ihnen im Namen des Klubs das zukünftige Programm dsr jüdischen parlamentarischen Vertretung in Polen mit: Der AntisoMtismus. sagte Dr. Reich, hat gegenwärtig sowohl mner-haH der Regierung, als auch innerhalb des Sejms, die höchste Stufe erreicht. Das hervorstechendste Symptom hiesnr ist die übereilte Herausgabe der Verordnung gegen die jüdischen Inhaber von Konzessionen, c.1wchl weite Kreise der Parla men tarier, der Regie vrtng und der Oeffentlichkeit diese Verordnung n-icht tmr für ungerecht, sondern auch für gefährlich hielten, da sie den Bolschewismus fördern. Niemand atbcr halte den Mut, sich dom Willen des Mini'sterpräsidoi len Grabski entg:gen.)u'stcllen. Mit großer Unruhe erfüllt uns der jetzt i in Gericht §■- iu c \ c it sich au k-b reitende Anliscmitlsmtus. Das wird .ncch Gegenstand unserer Interpellation im jpejm fein, wo bk le' ten Gesch'.Hrisse in Lomberg ausgcrollt werde». Ter Numerus clausus wird in der Praxis strenger durchführt, als wmn er Gesetz wäre. Gegenüber dem Ausland wird aber alles abgc>le.u>znet. Sogar der polu'.sch-' Vertreter -bei der Tagung der -Union der Völilerbundligeti in Brüssel hatte den Mut, die öffentliche Tatsache des drunterus claufus abzuleugnen. Wir sind sehr l.'yal u-nd verschweigen aus Pflichtgefühl gewisse Geschehmsse, deren Bekanntwerden P.iiert i-m Aus-lanschaden könnt«. Die polnische Rvl»iemng darf aber unsere Loyalität rticht tn einem so hehen Maße ausnützen. Wir sehen keinerlei Tendenzen oder auch nur Symptonte dafür, daß Regie rungs- und Parlamentenl-ehrheic irgendwie mit nuferen Postulaten rechnen würde. Angesichts dieser Erscheinung, schloß Tr. Reich, muß der jüdische Parla.'nentskliib seine bisherige Opposition gegen die Regierung noch verschärfen. Da wir uns im Zustand ständiger Abwehr von Angriffen befittdrn, hatten wir keine Zeit, unsere positiven Forderungon auLFudrücken. Dreisen Fehler wollen wir jetzt gatmachen. Wir werdnt in der S p r a ch e n s r a g e. S ch u l f r a g e, wie überhaupt in den Fragen der jüdischen Minderheit cntschie'den Stellung nehmen und die maßgrbcnden polnischen Kreist zwingen, Rede u tt b Antwort stehen. Die Walt soll erfahren, wic Polen die gerechten Forderungen der jüdischen Minderheit und die Juden ab' Staatsbürger behandelt. Luriea Mols and Minister Skrzynski. ' Genf, 12. März. (I. T.-A.) Im Zusam-merchang mit der vor kurzem vom. polnischen Außenminister S'krzhnsky in der S e jm ko m m i s s io n abarge d"nen Erklärung, er hatte niemals im Auslände mjt irgend jemand über die Judenfrage geredet nstd'auch keinerlei diesbezügliche Berfprc ch-u'ng'dn gemacht, wandte sich der Polnisch-jüdische Journalist und Vertreter des „Mc-rncn^, .Herr N. Szwalbe, an den gegenwärtig a>us Anlaß des TagungAbcginnes des Völsti bllndrates in Genf toetvetitbert Delegierten des eugliseh jüdi schen Tep-uliertenrates -Herrn Lucien Wolf mit der Frage, ob die Angaben S-krzhnskts' stim-nten. Herr Lucien Wolf antwortete, er haEe während der S e P t c m b e r t a g u n g des Völikerb-mrdraies in Rom -mit dem polnischen Geisandten in Rom Z a l e w ö k y über die sogenaninte „Fre.nvden"-Frage konferiert. Zalewsl,, hat sich sofort mit Minister Skyzyns-ki in Verbindung gesetzt und darmlsihin in dessen Namen Herrn Lucien Wolf brieflich mitgeteilt, daß die Klagen über die schechi Behandlung von Juden, die das Politische Bürgerrecht nicht besitzen, «nbegründet seien. Zum Beweis -dessen hat Herr Minister' Sktzynski die Zuste l l n n g <v o n D rkumenten in AuÄsicht gestellt. Bis jetzt ist dies nicht erfolgt. . Der amerikavilck-ffdilche Kongreß beruft eine KInwandernngrkonferenz ein. Boston, 12. März. (I. T. A.) Der Prästdem -des amerikanisch-jüdischen Kongresses Dr. Stephen S. Wiste hielt in Boston an die Deleg'.ert'ert von Nctv-England eine Ansprache, in der er die Einberufuitg einer Einwande r n-ng S ko n f« rc n g durch den am-erikanisch^jüdschen Kongreß ankündigte, die die folgenden Problome zu behandeln haben wird: Einwanderung, Lage der Flüchtlinge und Beroim'gunig aller jüdischen Organisationen. Ein juristisches Komitee soll gebildet werden, das sich mit dem Verhalten der Staatslegislattve zur Einwa-nderrtu>g§>'rage zu -beschäft-igen 'haben tvird. Auch soll die Frage netter Eintvandermtgs-länder -disklutiert -werden. Reukolmiisterung von «eabem nnd knglstnden» in Palstftina. Jerasalem, 12i' März. (I. T. A.) Das Organ der Paläsiinen-sischarabischen Exekutive „Fe-lost'nt" teilt mif, txrß eine Gruppe britischer Kapitalisten vo-m K o l o n i a l a m t eine Konzession für die Knlti-Vierüug einer Landslächc brat 61.000 Dunam in Al Huleh, iii der Nähe des Hnlehsees. int Distrikt von Metullah erhalten habe. Die Bodeufläch liegt in jene-nt Gebiet, -das bei der Negeln-ttg der palcistiuensi'sch-,syr!schn Grenze i>m Aprkl vorigen Jahres an Palästina fiel. Me ^Felestin" hinzu fügt, wird eine Aktiengesellschaft gebildet werden, die Engländern und Arabern dazu verhelfen wird, sich in diesem l^ebiet landwirtschasllich anzusiedeln. Der Bc-den soll sehr fruchtbar fein und sich besonders für Anbau von Mrizci', Tabak» Zucker. Baumwolle und Früchten eignen.

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