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Wiener Morgenzeitung · 1925-03-09 · Heft 2173 (9.3.1925) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2173 (9.3.1925)
Date
1925-03-09
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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«Me t Men, Montag Wiener Morgenzeitung. s. mtl 1926 Nr. 21 73 **DAS NEUE PALÄSTINA^ BM'IWl'Mi RMWWWWWW MWWWUWWWMMWS^ iMWS««DtzkVM>»WM HW*'■'ENELil- Sie Stadt Tel-Awitv. Van Dr. Artur Rupptn (Jerufalsm). Nachstehend einige nwrioittt Zlbschnitie <rus emer soeben veröffentlichten Studte des Mitgliedes der Zionistischen Exekutive. Ho oft -ich noch Tsl-AwÄv komnne, jedesmal bin ich von Neuem Wer das rapide Lonvpo semer Entwicklunig crstaun-t. Jädo»«L ftbtzt Kn Mir von neuem bie Ermnermdg ouf, xmi welch armseligen MitttLn vor 15 Jahvon diese Stadt gegründet wlwde. DK 60 Mitglieder, welche iim Jahre 1907 die Gesellschaf: Achursach Bafich -bogvündoten, hatten, nachdem! sie mit etwa 50.000 Franken (2000 Pfund Sterl-rng) den Bcdon bezahtt hatten, noch 50.000 Franken für den Darr der Häuser zur Berfügung, dtS Hecht ihr Geh'aimtkapi-tnl betrug 1000 Pfund Sterling. Es bedurfte uneMicher Kombinationen mit den Derkäusern u-ttd mit dem Gymnasium, das danvals von Jwkdb Moser GoD für Bauplatz und Gebäude erhalten hatte, um mit winzigen Mitteln den DodenLrulf von 110 Duimmi äkyuschließen. Dom Darlehen von 250.000 Franken (10.000 Ps-umd Sterling), das der Jüdische Natrotvalfonds den 60 Mitgl-iedom von TÄ-AwLv gewährte, ist zu verdanken, daß das ganze Projekt nicht schließlich doch ms Wasser fiel. Griund dayu wäre genug vorhanden gewesen, denn eS fehlte muht an Skeptikern, welche es für den Gipfel alles Unsirins erklärten, aus den ' Sanddümen, m denen man knie-tief Vevsant, eine Stadt gründen zu wollen. Einige Zahlen begsichnvn das Wachstum Tel-Awiws. Die Zahl der Einwohner betrug: im Jahre 1911 550 . _ 1913 980 „ , 1919 2.862 Anfang 1922 5.506 Nach Vereinigung mit Len umliegenden Stadtvierteln .Ende 1923 12 862 September 1923 16 524 Dezember 1924 27.000 Ti« Zahl der Häuser betrug: im Jahre 1910 zirka 100 „ . 1914 „ 200 „ . 1920 . 300 * „ 1921 w 600 ■. „ 1923 , 1500 im Dezember 1924 „ 2.000 ' Zu diesen massiven Wohnhäusern kommen noch viele Hunderte vom Hälzbavacken und Zelten, m denen mchvere talisond Menschen pvovrsovösch leben. ch -r- Tdl-Awiw hat viel KriitZk "evsahvem, weil sein Bebauungsplan! uni'ystc>matisch amd viele der gobauten Häuser stillos >mrd häßlich seren. Geiviß ist am dieser KriM vieles berechtigt. Nur übersehen virile Kritiker, daß Fordvrningen, die man mit Recht an das häutige Del-Äwilw stellen kämm, umsiun'ig gewesen waren, wenn man sie am das Tel-Awiw vyr 15 Jahren gestellt härte. Die Juden, die sich damals -in ZcU Ilwiw snsicheÄon, mußten -infolge des Mangols an Mittolm in erster Linie daraus sehen, billig zu bauen. Für sie gab es nicht die Möglichkeit, gut zu bauen, weil dieses guite Danen immer m-ir höheren Ausgaben Vvvbuerden war. Die engen Straßen deS urspr-üngll-ichsn Deil-Alwilw genügen nicht dom Verkehr von hsuLe, weil die rapide Entwicklung von den Brgründcr.n nicht voronsgcfshen werdon komnite rmd sogar, wenn man sie vorausgeschen hätte, die Di-odler nicht imstamide gewesen wären, breitere Straßen zu bauen. Daß manche Straßen imr Zickzack verlausen, hängt damit zus'ammren, daß der Boden wicht mit einem Mole, sondern in sohr vielen kleinen Stücken allmählich zusaanmengokaiuft wurde rvnd daß man, wenn man ein Stück kaiulste, niemals vorher wissen komme, ob und wann mem das nächste Stück würbe kaufen können. Es war des-halb außerordentlich schtvieriig oder sogar MMlöglrch, euren systematischen Paroellieru-ngsplan anfzustellen. Schließlich darf nicht vergessen werden, daß die Gviindumig von Tol-Awnkw überhaupt den Bogin-n einer Maischen Ba-utät'icFeir im Lande bedeutete. Es tooten im gaWen Lande keine europäischer'. Jngsniemre mit Kennmissen im Architektur oder Städtebau vorhanden. Die ganze Anlage von Tel-Awiw war deshalb m den Händen der Siedler selbst, die m-aiürlich über keine fachliche AmbiDurvg verfügten. Es ist ein Wumdrw, -daß nicht noch größere Mißgriffe vorgekommen sind, als «8 Mn Beispiö! der war, daß man demr Gymn-asiWr, das als der wiche Onkel gegenüber dem 60 Mitgliedem von AchtMih Bajich leicht seine Forder-nngen durchsetzen komrte, den Platz bewilligte, ans dom es jetzt steht und aus dem es die damalige Hauptstraße von Tel--Awiw erkwiegelte. Im der systemalijschon Gestalt-mdg des Bvbaalu-ngsplamies -ist zwar vieles besser geworden. Do-gegcn )sigt sich in den Fassaden vieler Häuser noch horoie ein eufchreckender Mangel an Geschmack -und mangelnde Rücksichtnahme aus das Gefanltblld. Hier »ist, wie schon erlvähnt, eine strengere Kontrolle des Ole'anclbildeS von Tel-Awiw am Platze. Darrehon find aber jetzt ganz .neue A.<galert au Tel- Awirv her-am-getveton. Solange es klein war, konnte es o!4c DodiiÄn'ffe. je irrer Einwohner privaten Gesellschaften überlass-,,. In der Tot wurde im ersten Jahrzehnt Schulwesen, .9 r - -?tt'ürsorge. Armevfürsorge onsschlteßW 7..'.7 . ii üt Gesellschaften geübt und Tel-Awiw Nimn - :h- ^arum. Aber für ein Dt-adtwesen von fast 30.000. Einwlhwem läßt sich Vieser Zustand nicht «rfvechtorhalten. Der Stadtrat ist hcM aus der Rschränkten Rolle «chnes Koenitec? für Straßen- und Baupoliizei heranSgewachstn und nmß all" Aufgaben auf sich nehmeir, welche einer Stadtbchövde zufallen. Die W o h n u n g s n o r nimmt infolge der steigenden Einwanderung fahr schlimme Formen am. Trotzdem so viel gc bau: wird, daß ganz Tel-Awiw eigentlich eimsr großen Dan Werkstatt gleicht, so rvichm die rvouhergestellten Häuser doch wich, aus, den Dchminasbedarf zu decken.. Tamsende van Menschen wohnen noch immer rm Zentrum vom Tel-Awiw in Zelten umd Baracken, was sowohl für diese Bewohner alS auch für ganz Tel-Awiw mit schweren hygiemmi-schen Nachteillen verbunden ist. Der Dtadtrat von Tel-Awiw wivd sich der Aust gäbe nich» entziehen können, nach Mitbolm zu s-uchen, um den W oh n um a sb a u so zu beschleunige n, daß er miit d?r verstärllen En wanderuno gleichen Schritt hält und den jetzt in Zelten mrd Baracken kampierenden Einwohnern oime hygie-nr'chon Wohnung vrrfchafft. Es wird auch zu den Aust gaben TklAwiws gehör-", die Industrie zu sördevn, indem es den Industriellen, W in Palästina Werkstätten oder Fabriken errichten wollen, mit Rat an die Hand geht und ihnen nach Möglichkeit Boden oder wenn möglich Räume in fertigen Werkstätten pachtweise überläßt. Auch zur Förverumg der T o u r i st i k köivnle sciitens des S'.adtratS von Dvl- Awrw viel geschehen. Tel-Awiw als erste und einzige jüdische Stadt der Welt wird auf -die Juden im allen Ländern eine starke Aidz-ichungskraft ausüben und soi-n mA-des Klima im Wmtcr und der Di-r-nad des Mit-teil-meeres im Sommer werden den Strom der Besucher noch verstärken. * Die Konzentrierung einer so großen Zahl van Menschen in Tel-Awiw hat einen schweren Müßstand mtt sich gebracht: eine außeroudent liche Bert e.ue ru n g des Bodens. Es -tst sehr schade, daß durch die armrsebigen Anfänge, aus denen Tel-Awiw herau-swuchs, es -umn-öglich war, von Anfang an eine großzügige und gsmünnützige Bod-nyolit-ck zu führen. Aber was dem armen und kleinen Tetl-Awiw vor 16 Jahren »Mmögbich war, sollte dam großen Töl-Awiw vor heute möglich sein. Jin zwei Richlungen kanm die Derwa-Aung .von Tel-Awiw gogcm die Bodenspekulation mit Aussicht aus Erfolg vorgchem.. Sie kämm ernstens für bcstimntte Zonen Äm-erhakb Tetl-Tlwiws den Dau^wang einführen und zur Durchführung, des DaWvam-ges von der Rogie-NWg die Berechtigung verlangen, -unbebauten Boden im. Tel-Awiw mit eiiDcr erheblichen Sr-auer zu 'bele-gen, falls die Cigcutüurer auf den: Bc-dmi nicht c-ii'wcn ciatvc-x -besti.nvnNen Zeit, eint iGobäude errichten. Kau-m ein Drittel des Bodens von Tol-Aloiiv ist heute bebaut. In -den perkehrveichsttm Straßen l'ie-gem Hundevle vom Bauplätzen leer, weil ihre Jmhäber, die zu «imem großen Teil im Auskamd wohnen, «*uif dem: Bodon nicht bauen käiMvn oder wollen, aber auch -in Erwarinng fpälevsr höherer Preise den Platz jetzt nicht an a-ndsre Baulust>i-ge devkamfen wollen.' Biele wertvolle Bauplätze werden dadurch -der tvnu-lchenKwemten Ausnützung entFogen. Wenn die Uinibebüme Fläche nvi,i virver exheblichem S«tvA-er belegt ..wü-cke, so würde dies für die Eigentiimer ein gütvisser Zwang sein, entweder selbst auf -lchen Plätzen z,u ba-üen ober sie an andere, t-ie c-auen wollen, zu verlkcmsen. Zweiidans follie die S:-wdioevwaltumg von Tol-Awiw durch eine von -ihr korrtr-oll-rerve G>sfellfchwst den Evwerlb ixm Boden in seiner Umgebung in die Hände nehmen und sich eine Boüenreservc schaffen, a«us welcher alle BcdüvfMsie am Boden für Wohnhäuser umd für koMn-evziclle lvnd indiu'stxielle Ztvcck-e be.fr-!ckdiigt werden können. Wenn sich Tel-Awiw durch eine solche Gchell'chaf-r ein Jm-stpumrent für den Bodütwnwerb schafft, so wird es nicht itatr inimwr eilte Reiben;'eifern haben, es wivd auch viel besser als bisher die R-ichiun,g, -nach welcher sich Lel-Awiw ausdehvn soll, be.sti-ntme»l Lärmen.. Es ist para-dox, aber richtig, daß.von der rapiden Entwicklung Tol-Awiws alle Vor-ltei! halt, nur nicht -die Gcmcimde Tel-Awj-w selbst. In M e r ch a w j a wo Sir Alfred Mond von den Siedlern, von. denen e'.tiße int jüdischen B,it-a:Ilon gedient haben, ein Lunch davgebnrn wurde, erreichte iif>it ein Tel-ogrammt Dr. Meizm-ann, ans Row-Aork, das ihn im Emek bewilkkomnmete. Sir Alfred Mouds Aesuch im 8mek gesreel. Bai eilier Konfereuz i-m Bureau der Zionistischen Exekut-ive, an der auch Ver-tvoter -des Jüdi'fcheu Nabionalfanlds -tl»td anderer zionistischer Imstiruti-onen tsbkrähmsn, schilderte Si-r Alfred Mond die Ei.rdr-ücke, die er auf seiner auSg-edehnion Reise durch das Lan-d gewonnen hatte. Hieran schloß sich die Bestpvechlmg einiger wichtigen Probleme der jüdischen Entwicklung Pa'lästiwaS. In der Hauptsache beschäftigte sich di» Konserenz -mit der Beratung größerer Kroditmög- I' ch k e i t t n für Zwecke der Entwicklung deS Landes, der Kolonifa-ti-on und Industrie. Nach seiner Rückkehr von Syrien hat Dir Al/fved Mond eine Reihe von Siedlungen, die t-n von letzten Jahren vom Keren Hajessod auf Na tkona-lfondSibv-deer errichtet wur-deni, besucht. Im «der M-rsrachi-Külonie Chittin 'bei T'ih.niaS, in Nahalal u-nd den M-edttmgen w N-uris wurde Sir Alfred Mond van den Siedlerin warm begrüßt. Ja den ietziere» kckm-zentrierte sich feine AufmerLfamkeif i« erster Linie e-nf hie Notwendigkeit cktwsr Jprigar ionsanlagc, öi-e -ferner Aüfichi nach Lun.lchst bafchlhun-igt werden sollte. Sie KInnakimen und Ausgaben der zionistischen PalSYknaexelutive im November und Seiember 19S4. Eingänge: 1. Keren Hajessod (London) November Dezember Pfund 29.067,20 32.146,58 1.319,19 570,70 3. Uebersckmß der Ausgaben über die Eingänge . 6.295,41 9.467,04 86 681.80 42.174,27 Ausgaben: 1. Kolonisation. 16.737,09 13.264,66 S. Schulwe-en ....... .... 942,62 11.622.16 3. Immigration. 1 964,— 5.789,13 4. Gefundbeitswesen .... 2.379,40 2.666 85 5. Landwirtschaftliche Versuchsstation . 113,17 1.519,55 6. Oeffentlicke Arbeiten . . . 1.610,20 8.364,32 7. Solel Boneb. .... 8.000 — —(— 3. Spezielle Ausgaben . . . .... 689,45 742,86 9. Handel und Industrie . . .... 414 05 406 59 10. Universität. ‘20,64 75.24 11 UniversitätSbibliotbek . . . 281,57 120,19 12. Haikaer Technikum .... 250,— 250,— 13. Mirracbt-Drgani'ation . . ...» 764,70 856,— 14. Administrationsunkosten . . * 2.606.10 1.496,72 36.681.80 42.174.27 Ser Stand der Kolonisationsardeit. Ein günstiger Bericht der Zionistischen Exekutive. Da es möglich war, die notwen'diigen Mengen von Sämereien §ur richtigien Saatzeit an -die Vevschiedenen Siedlungen zur Verteilung zu bringen und da die zum Pflügen des Landes erforderliche Anzahl von ZuHti-ewn zu Beginn des ,Jahres ebenfalls vorhanden war, i>ft -die landwirtschaftliche Arbeit der -laufenden Saison in gutem Stande. In vielen Si-odtungen, sowohl alten wie neuen, werden Bonbereitungen getroffen, das nmt Obstbä.umen, besonders -nr-it Trauben, ibobaute Land zu vergrößern, und zu diesenr Zweck hat man A-ein-e Bäumchen im Werte von etwa 3000 ägypt. Pfund aus den vom Keren Hajessod nnterhaltenen Baumschulen umd au§ Frankreich kommen -lasten. Kiefernfehliitge, die von einigen Siedlungen zur Anpflanzung längs der Woge, zumr Markieren von Grenzen ustv. gebraucht werden, werden von bett in den verschiedenen M ä d ch e n f a r m e n vorhandenen Baumschulen gezogen Und geliefert. Die Erfahrtkngen der letziverflostetten Jahre haben auch Viole der Siedlungen und -der älteren Kolonien dazu angeregt, ihre Äusmerksamkeit der Bepflanzung neuer Flächen mit Tafeltranb« n zuzuwenden. die einen Wien Msatz auf dem wachsenden Jnlan-dmarkt versprechen. Bi-eh wurde im Werte von 6000 ägypt. Pfund für die Siedlungen im Em-ek Jefreel gekauft. Tel Jos-e-ph konnte 150 Schafe kaufen. Da fowehl von den Bevsuchsstationen des Keren .Hajessod wie auch durch - Wgierungsexper-ten sestgeftellt worden ist, daß holländisches Bich erfolgreich in der Ilmg-ebung Jerusalems akkli-matisiert werden kann, so wurden in Holland 26 Kii'he für die Siedlungen in Kirfath 2l-naw'mr und Kalandia cpwovben. Das T-epartentent, das mit HW -der Zionistischen PaW.inaexeik.uti've von der G-e nosfe ns chaft „H a m a s ch >b i t" zum Verkauf der Erzeugnisse der Kere.n>«Haijessc-d->Disdl'lln-gen l?-c'gMit'd>ct worden ist, -i!st in der Lage» die folgen,den Re-sitUate zu meilden: Born 1. Oktober bis 31. Dozom-ber 1024 wurden vo-n 36 Siedlungen etwa 188.000 Liter Milch im Worte von 6018 ägypt. Pfund verkauft. Der Absatz vo-rt -6icumise, 6)ef.'ügol un-d Eiern in di-osan dre»i Monaten war vcvhältuiSntäß-ig gering und betrug int ganzen küwa 862 ägypt. Pfund, dos ist insgesamt 7770 ägypt. Pfund oder -im Durchschnitt etwas mehr a-ls 2500 ägypt. Pfund pr-o Monat. Es miuß aber in Betracht gezogen werden., daß es für -diese Art Produkte n-och etwas früh -im Jahve ist und daß diese Zahlen daher ui cht als P'rüsstei n für das Iaüreserge-bnis gsltsn dürfen. Förderung der Mischen Arbeiter in den alten Kolonien. Im Lause des letzten Jahres, def-onders seit der beträchtlichen Zunahme deS m den verischiedenen jüdischen Kolonien mit Tabak bchlflanzten BadanS, ist die Zahl der jüdisckxrn Arbeiter iw den alten Kolonien stark angewachsen, wo sie nicht trur bei Tabakbau Beschäftigung güsiiudon haben, sondern ebenso auch in anderen Zweigen. Eine große Anzahl netter Einwanderer, die wäyveud des letzten Moirats airkameit, sind ans die-ss Weise untorgebvacht worden. Da aber die Löhne dtvfe-r Arbeiter uic-bri-fl sind, hat die Palästinaexekniwe -bcischlossett, ihnen mit Hilfe des Keren Hajesfoy bedpistch-'n, iiut es ihnen zn erinöglichon, in den Kolonien m vwbstib.N!, In denen sie jetzt arbtütvn,, nnd zwar 1. datrch Ban von W.'-0nbarackett, 2. durch Ankauf von Austieren, mit denen eine Arbeiterarnppe für i-hve Arbeitgeber Arbeiten auÄühten kann, wozu sre einzeln nicht im-standc wärm, und 3. durch GviMvung von Darlehen in einer Roth« vpn Fällen zur Pacht eknes Fleckens Boden, das die Arbskür M »iaims Rechniuny habau-»», sowie zur Emerbuwa von,Bi«h. Ge-fl-iMl nPv. Ast dies zielt aavMf ab, die Stollmi-g der Uvboiter in dem Kvlonisrt zu bofsstigw und die Gvundlaae sur die Ausdchnnng dieses ElemsntS zu schaftett.

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