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Wiener Morgenzeitung · 1925-03-09 · Heft 2173 (9.3.1925) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2173 (9.3.1925)
Date
1925-03-09
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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wtw: fj'jif,*- *5, 9tt. S17S _mm, Mo>ü-4_ Set erste Messetag. Im Messepalast setzte -aS Geschäft gleich »m evsten Tag kräftig ein. Nack der Meffetradi-tion, d!« jetzt mich für die Wiener Messe so zdeml-ich fesisteht, dienen bbc ersten Messetage zwar Vorzugs weise dazu, um den verschiedenen Einkäufern ein« Ueberstcht Mer die ausgestellten Muster, die Neuheiten und PreiSverhaltmss« zu bieten, tvährenid das Gros der Abschlüsse erst im Verlauf der folgenden Messetage getätigt wird. Ni chtsdeftowemgor kann ftstgchellt werden, daß schon am ersten Tage eine ganze Reihe -von Geschäften zustande kam, so daß di« Aussteller dem weiteren Verlauf der Messe mit großer Zuversicht ent-. gegenblicken. Auch wird mit Befriedigung «bemerkt, daß die Zahl der ernst enJnleressenten sehr groß ist. DaS größte Interesse konzentriert sich auf Leder waren, Tafchncrartikel und Reifeartrkel. In allen genannten Artikeln wurden bereits größere Abschlüsse nach den Sukzessionsftaaten, insbesondere nach Jugoslawien und Rumänien, daun nach A m e r! 1 a und England, getätigt. AußevoridenKich lebhaft ist auch der -Geschäftsverkehr in der Abteilung für SPie lwa ren. Hier treten insbesondere die österreichische Provinz, ferner Ungarn und Polen in größerem Umfang als Käufer auf. In R a u ch e r a r t t f«I u kamen Gelschäfte mit Ungarn, Polen, Rnmänien und Jugoslawien zustande, fein« Bernsteinspitzen gingen nach P a l ä st i n a und Amerika. Auch in Sportartikeln liefen zahlreiche Anfragen ein, von denen eruzÄne bereits zum Abschluß führten, wobei insbesondere die Alpenilander, ferner die Schweiz und Deutschland als Käufer auftraten. In dev neuen Buvg, Mo, s.o wie bei den vorhergehenden Messen -der Sitz der gesamten B-ekleidu>ngZindnstrie ist, herrscht unm'ittolbar nach Eröffnu-ng außerordentlich starker Anidrang des PlMi'kuims. der sich ine Verlaufe des Tages noch bodoutend verstärkte. Auch hier sind bereits ernste Interessenten in aussalleu'd großer Zahl erschienen, die 'sich nicht nur über die ausgestellten Neuheiten informieren, sondern 'bereits aussichtsreiche Ka-llsvevhandlunaen begonnen und vielfach "Aufträge erteilt Haber:. Sehr stark war der Zuspruch E»ei den Erzeugern von Damenwäsche, tvelche sowohl in einfacheren Wie in kostspieligeven Ausführungen Absatz fand. Für Dame-N'- k o n f e k t i o n legten Ebnikäufer schwedischer und dänischer Großhändler Interesse au den Tag. Auch wurden Verkäufe nach England, den englischen Kolonien und Amerika abgeschlossen. In dev Rotunde brachte der erste Messetag bei günstigem FrühjahrsWetter befriedigenden Besuch. Das SchauPublikum ist numerisch viert schwächer vertreten; es werden zunkeist ernste Interessenten gesehen, die den ersten Tag dazu benützen, in der reichhaltigen Schau des für sie Gebotenen das für sic Pass-onde herainszufu cheu. -Das flache Land ist Mt vortreten. Die Messe ist von.feiten des Auslandes, namenkbich des Nouauslandes, gut besucht, inan hört vial ungarisch, serbo-ikroat'lsch und polnisch fp-vechen. Aus diesen Ländern stammen auch die -meisten Käufer dos ersten Tages. So bükrndrle Polen großes Interesse für Werkzeuge aller Art und vor allem aber für Radioapparate. Letzter« waren besonders in großen Zu.sa'MmenistelluN'MN (Drei- und Mehrla,mpena'ppara>te) gefragt, ebenso stark auch für das Inland, desgleichen Lautsprecher, ferner Einze-s.maiterka'lien für kleine Händler. Die im Herbst so stark favorisierten Kleinapparate waren viel weniger begehrt, anscheinend ist der Wiener. Bedarf saturiert. Ein Wiener Reisender verschwunden. Nachforschungen »m Burgenland. D>c Korrefpondeng Wilhelm berichtet: Der 86jährige Reifende Leon Maurer, der zuletzt im Hotel Guth in vor Hälfe ndstratze gewohnt hat, ist seit dem 35. v. M. spurlos verschwunden. Wie die Erhebungen des Wlew:r S-icherheitsbureauS ergaben haben, ist Dkaacrer am 34. v. M. geschäftlich für die Wäschesirma Finkelman n, Grünentorgasse 6, «ach B r u ck- Neudors gefahren, um van dort aus Geschäftsleute im Bur°- genlavd ailfzusuchen. Am 38. v. M. tollte er noch auf einer Karte seiner in Preßburg lebenden Gattin mit, daß er. mit einem gewisser: Max Popper, einem Schoko ladafghr>lPau terr a.us Prag, z.usammcngetros.fen sei und mit diesem auf einem Fuhrwerk die Geschäststour fortsetze. Er schrieb müh ferner, daß er am 1. d. in Wien und am 3. d. wieder bei feiner Gattin in Preßburg se-tn werde. Das ist daletzte Lebsnszeichen des Kaufmannes. Ma-uucr ist seither nicht zuvÜckgokehrt. Da es «un nicht ausgeschlossen erscheint, daß -ihm ein Unfall ^gestoßen ist oder er daL Opfer eines Verbrechens geworden ist, wurden die Gentdcwmerieposten des Burgeull-andüS von soinun Verschwinden in Kenntnis gesetzt. 3m Fluge von Fndke« nach London. Der Chef deS englischen Zibil-LuftschifsahrtSdionstes, General Seltvn B r a e ck e r, ist gestern um viertel 6 Uhr nachmittags, vyn Belgrad kommend, auf dem Flussf e l d e in Aspern ßdaubet. General Braecke« ist am :■<. Februar in Rangun in Indien aufgestiegen und über Kalkutta, Bagdad, Konstantinopel nach Belgrad geflogen. Auf der Maschine befanden sich zwei Bkglettey, und zwar Major C o b h a m und Mr. E l l t o t Die kühnen Luftschiffe« wurden namenS der österreichischen Regierung von LegatwnSrqt Hauenschild in herzlichster Geile begrüßt und zu ihrer kühnen Leistung boglückwitiischt. Abends besuchten die Herren bis Opv« und tmtibi'tt heute mittagvom Binideskanzler Tv. R a- _Wlener Moraenzettn««._ m e r empfangen. Nachmittags 3 Uhr erfolgt der Weiter, flug nach Prag. Von Prag aus erfolgt der Weiterflug nach London, wo Dienstag die Ankunft erwartet wird. General BraeSer und Major Cobham versuchten, mit ihrer Maschine den Mount Everest zu überstiegen, erreichten jedoch nur eine Höhe von 17.006 Fuß. Wien, 9. März * Geohrfetgte Waidhof« n<r. Die „Sonn- und Monagszeitung" meldet: Im Cafü City ln der Porzellangasse spielte sich vorgestern nachmittags ein Vorfall ab, der großes Aufsehen erregte. Zn dem Cast hat die jüdische Studentenverbindung „Z e p h y r a" ihren Sitz. Am Samrtag war für 5 Uhr nachmittagals Folge eines Rencontre», das in der Universität zwischen einem Angehörigen der jüdischen Verbindung uvd einem Deutschnationalen stattgefunben hatte, eine Dertretersitzung anberaumt. Tatsächlich erschienen auch zwei Kartellträger des deutschnationalen Studenten, die aber den Vertretern de» beleidigten Jüdischnationalen erklärten, ihr Mandant sehe sich auf Grund des Wardhofner Prinzips außerstande, seinem Gegner Genugtuung zu geben. „Judenhätten überhaupt kein Recht auf Satisfaktion." Kaum hatte der Beleidigte, der am NedeMische saß. diese Worte gehört, als er aufsprgng, vor die zwei deutschnationalen Kartellträger hintrat und sie aussorderte, ihre Bemerkung zu wiederholen. Al» sie die» wirklich taten, holte der Jüdischnatlonale au» und versetzte einem der beiden eiue lautschallende Ohrfeige. Daraufhin trat ein anderer Angehöriger der Verbindung hinzu und sagte zum Angreifer r „Wozu stellst du dich mit diesen Duden her?" Die beiden Deutschnationalen entfernten sich dann mit der Drohung, den Vorfall dem akademischen Senat der Universität zur Kenntnis zu bringen. * Im Lustsvieltheater flctcmcit heute der Schwank „Der Sprung in die (Sw" zu.r ErstauMbrun-g. Die vom Josef Jauno -inszenierte Vorstellung 'bc-girMt Präzise halb 8 Uhr. * 50. Geburtstag der „Königin von Saba". Am lo. März 1675 toutfoc die „Kö niain von Saba" zum ctfftojmnof «mv mit den Da-nren Wiibt, Mailerna. Sioostiädt sowie Äon Harren Beck, WMer, RokiltauSky im Wwner Opemrliboater -cmfigosüihrt. Die DirvktiVn des Operwithraters feiort vieises IuibWu-m morgen mit einer A.Mjuhvuing des Werves mit den Damen Wi-Idbvlmn, Nonrolh, Änlday, ven Horven Dulhan, Gvofavesou, WiarÜbaff. Bei dieser Äufführiüng wird auch wieder die seit triefen Jahren gostri.chan« Nachimavstk (Vorijpwl vor dem zweiten Akt) gespiÄt werden. Dirigent: Herr SchÄik. * Tanzinstitut Hermann Braun» 14. Bez„ Reindorlgafle 12, Tel. 83-101. (GwigElich.) Ter Hausarzt. Redigiert von Dr. Sanel Beer. Ueber Mumps. Bei der jetzt herrschenden Masernepidemic, Über die ich im vorletzten Artikel gesprochen habe, beobachtet man im Gegensätze zu dem sonst üblichen Verlaufe öfter das vorangehende oder nachfolgende Auftreten einer anderen Kinderkrankheit, der epidemischen Ohrspeicheldrüsenerkrankung. Diese Infektionskrankheit befällt in erster Linie Kinder im Alter von i bis 10 Jahren, während die Empfänglichkeit des Mumps, wie diese seit dem Altertume schon bekannte Krankheit noch genannt wird, für jüngere Kinder wahrscheinlich ähnlich wie bei Masern infolge der vom mütterlichen Blute mitbekommenen Schutzkräfte (Immunität) seltener ist. Mit dem einmaligen Ueberstehen der Krankheit ist man^ auch im allgemeinen gegen eine zweite Ansteckung geschützt. Das wichtigste Symptom des Mumps besteht in einer mehr oder weniger deutlichen Schwellung der Ohrspeicheldrüse, wodurch sich eine charakteristische Veränderung in der Partie zwischen dem Ohrläppchen und dem absteigenden Unterkicferaste bildet. Die teigig-weiche Geschwulst, die meist ohne Rötung der Oberhaut verläuft, ist druckempfiüblich nrrd schmerzhaft. Bei dem meist milden Verlaufe, der unbedeutenden Schwellung, klagen die Kinder nur selten über Beschwerden beim Kauen und Essen, jedoch kann eS in selteneren Fällen zu starken Anschwellungen der Ohrspeicheldrüse an beiden Seiten kommen, so daß das umgebende Zellgewebe am Halse und Gesichte'stark in den Entzündungsvorgang einbezogen ist und sich schmerzhafte Spannung und Schluckschmerzon einstellen. DaS Gesicht gewinnt dann in solchen Fällen einen blöden Ausdruck, weshalb die Krankheit auch unter der Bezeichnung der „Ziegenpeter" oder „Tölpel" bekannt ist. Doch verläuft der MrrmpS bei Kindern meist harmlos, usit leichter Erhöhung der Körpertemperatur, ohne schwere». Krankheitsgefühl. Eher beobachtet man cm den Befallenen vor delp Auftreten der eigentlichen Schwellung eius gewisse Unruhe, gestörten Schlaf, Kopfschmerzen nnd Appetitlosigkeit, welche Symptome erst In dem Erscheinen der geschwellten Drüse die richtige Deutung erhalten. Die Krankheit dauert meist fünf bivierzehn Lage, je nachdem ob eine oder beide Drüsen erkranken wnb sich nicht irgendwelche Nachkrankheilen einstellen. Als bekannteste Komplikation steht man bet Knaben im gefchlschtSreifen Alter eine Entzündung der Hoden austreten, die mit einer schmerzhaften Schwellung der Hoven nnd Nebenhoden bei meist starkem yieberanstkeg einhergeht. Rur in den seltensten Fällen tritt hier wie bet der. Ohrspeicheldrüse sine Vereiterung der Drüse ein» welche dann mit einer Schädigung des Hodengewebos^ verbunden ist. Eine ähnliche Mitbeteklkgung der Eierstockdrüsen wollen einige Aorzte bet Mädchen beobachtet haben nnd die nachhtrige Unfruchtbarkeit auf eine durch die Mumpsiufektion erfolgte Entzündung der weiblichen Geschlechtsdrüsen zitrückführen. Von anderen Nochkrankheiten beobachtet man bisweilen ein- Nierenfchädigllng und Herz« erkrarUungen. Des Errege« de» Munchist noch nicht gefunden, er dürfte in der Mundhöhle hakten und von hier in den Ans« führnnaägang der Speicheldrüse gelangen. Die Uebertragung 9. Marz 1925 _ Sekse S durch Kleider, Atem, muß jedenfalls im Auge behalten werden, doch hilft eine Isolierung der Kranken meist nichts, da die Umgebung meist schon vor Auftreten der Drüsenschwellung infiziert ist und bis zum Erscheinen derselben acht bis vierzehn Tage vergehen. Dessen ungeachtet müssen kranke Kinder vom Schulbesuche ferngehalten werden. Die Behandlung erfordert mit Rücksicht auf den gewöhnlich leichten Verlauf keine besonderen Maßnahmen. Man läßt den Kranken und die anderen Personen der Umgebung desinfizierende Gurgelnngen der Mundhöhle vornehmen, macht an den Ohrenpartien Umschläge mit essigsaurer Tonerde oder warmem Oel. Bisweilen beschleunigt eine Salbeneinreibung den Rückgang des Schwellungsprozesses. Jedenfalls sind die Kinder bei erhöhe« Körpertemperatur im Bette zu halten und mit flüssig-breiiger Kost zu ernähren. Bei auftretender Hodenerkrankung ist Ruhigstellung und Warmhalten dieses Körperteiles das Wichtigste. Die Zuziehung eine» Arztes wird sich stets als notwendig erweisen, auch wenn scheinbar ein normaler Verlauf zu erwarten ist, da man vor Ueberraschungen nie gesichert ist. Die neue Jmpfmethode. Ueber den Wert der Kuhpockenimpfung zur Bekämpfung und Vorbeugung der Blattern braucht man bei uns im allgemeinen nichts mehr zu sprechen. Die völlige Ausrottrrng dieser früher ganze Länder verheerenden Krankheit spricht für sich. Dessenungeachtet gibt eS noch immer vereinzelte eingeschworene Jmpfgegner, welche die sehr selten vorkommenden leichten Jmpfschäden für ihre Agitation ausnühen. Tatsächlich ist die Kuhpockenimpfung noch immer eine unangenehme Prozedur, trotz Benützung gereinigter Lymphe und trotz aseptischer Kautelcn. Es kann zur Infektion der Wunde kommen, so daß sich Rötung und Schwellung der geimpften Stelle rrebst hohem Fieber einstellt. Diese Erscheinungen gehen aber stets ohne nachteilige Folgen zurück. Viele nehmen gegen die Impfung Stellung wegen der Hinterlassung häßlicher Narben am Oberarm, wo meist die Impfung vorgenommen wird. Diese unwesentlichen Folgezustände stehen selbstverständlich in gar keinem Verhältnisse zu den Schädigungen, die echte Blattern Hervorrufen. So hat man denn lange nach einer Methode gesucht, die die vermeintlichen Jmpfschäden mit Sicherheit ausschließt. Dies ist tatsächlich der Wiener ärztlichen Schule geglückt, indem eine exakte Methode ausgearbeitet wurde, die es ermöglicht, die Impfung statt auf der Haut durch eine Injektion in die Haut durchzuführen. ES bildet sich dann nicht eine Pustel auf der Haut, die eine Narbe hinterläßt, sondern es entsteht zwischen dem achten und vierzehnten Tage nach der Impfung, die mit einer sehr verdünnten Lösung erfolgt, ein Knötchen unter der Haut, das nach einigen Wochen ganz verschwindet, ohne Narben zu hinterlassen. Bei dieser neuen Jmpfmethode bleiben meist auch die sonstigen Nebenerscheinungen wie hohe Temperaturen und Schmerzhaftigkeit aus. Soweit sich bis jetzt überblicken läßt, bietet auch diese Impfung unter die Haut einen gleichlangen, mehrjährigen Schutz gegen die Blattern, so daß mit der raschen Verbreitung dieser neuen Jmpfmethode den Jmpfgegnern wieder ein Teil des Agitationsmaterials genomucen Werder dürfte. Sportnachrichten. Fußball. KräfLesusgleich in der Meisterschaft. Der gestrige Meisterschaftssonntag verlief im allgemeinen vwhig. Den Schiedsrichtern «etbang es. RohoitsaLte schon im Keime zu unterdrücken. Die Plätze waren gut besucht, der gebotene Sport war nicht immer auf der Höhe. Die Resultate zeigen deutlich den Kräfteausgleich unter den Vereinen. Es drei .uqr.'rrttschi-cdeme Spiele und die Siege irr der ersten Liga brachten nur eine knappe Tordifferenz. Die Amateure uvüßten in einem tvrfefen Spieil einen PuiN'kt an RiLldoivfshWetl Hügel abgeben. wodurch sie relativ die Führung verloren. Sie nehmen zwar in der Tabelle noch immer den ersten Platz ein, aber Admtra und Hakoah, die derzeit an dritter Stelle rangiert. haben um ein Wettspiel weniger auszutragen. Am Ende nrarschiert RudolfHügel. In der zweiten Klasse führt der Floridsdorfer A. C. mit 21 Punkten bei 14 Spielen. Die folgende Hertha hat bei 12 Spielen bereits 19 Punkte erzielt SHeitna—Hakoah 3:1 (1:0). Hakoah spielt 65 Minuten mit zehn Mann. Hakoah-Platz. 10,000 Zuschauer. Schiedsrichter Braun. Vienna: Ostricak: Raiaur-r, Bl-um; Gras, I. Konrad, SeN.sftrt; Rybar, K. Kvnwo, Gtschüveidil, Fächer. Hakvah: Fabian; Wegner, Gold; Fried, Gultmann, Poll-cck; NeMeld. Schwarz, Häusler. Eisenhafer. Katz. ce-i nit, SbtMt; Ny-bar, K. Konrad. Gschweidl» Fischer. Die evsfe Viertelstnrrde liefe ein anderes Resultat erwarten! Da drängte Hakoah mit Volldampf und war trotz des Gegenwindes Werlogen. Ms dann ln der 26. Minute Katz. der hiS dahin mit Erfolg mitwirkte, insolge einer Verletzung kampf- «nWU wlrrde und Kalncan Konrad durch Fehler -der HaklXilh- Hint-ermannschast aus un-gedeckter Stellung zu einem bill-igen Tor gelangte, war das Schicksal der Wau-Weißen bvsivgelt. 'Katz schied dann in der zweiten Svidlhälfte gann aus und das aus einem Schulibeispiel. wie es bei einem Training, nicht aber bei einem Match Vorkommen darf, erzielte zweite Tor der Vienna gab der jüdischen Mamsschast den Rest. Hakoah war vor -Halbz-eit auch noch nach der erste», schönes Viertelstunde obeuibürti-g. Nach der Pause — der Wind hatte sich ettvaL gelegt — waren die Krieaue« die meiste Zeit in die Verteidigung gedrängt. Ihre vereinzelten Vorstöße wurden durch ein geschickt amiewezcheles Eindacksystc-m der Döblinger aufgehalten. Erst gan.1 gegen Ende des Spieles kam die Hakoah einigermaßen auf und konnte, nachdem Äschwe-idl durch «ichaktzbaren BomHenschnß den Sranv <w 3:0 gekracht hatte. daS Rcimrat durch euren M-meterswß HäuÄers ein wenig aursputzan. Ho oft die Hakoah vor das gegnerische Tor kam. hatte man immer das Gessihl, r>aß sie es nich: ernstlich gefährden fömtte, indes die A-ngriGe dm Bftnua plvnuraßiger oorgerra vu u-nd »erst ivvii-erU-t H’nt'v'n. Entte.e Male bauen Vo r'c.er in

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