Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2172 (8.3.1925)
- Date
- 1925-03-08
- Page
- Seite 11 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Vis.'"'-1. -* Ok. AM gghm, Wrmkrg, __ Wiener Msr«rK-eriü«O. S. März 1&5 ■Seife 11 j»i Spitze nvochmt^.t, T-ainast- ,mv AttaSgradl. Ehrffoncn- und Vettnchw^berL ferner in Speist - im d Kaffeeparnidnren. für Äk^E^sche Dame ,«»n Frühjahr Kleiner - und Bkrsenstoffe an» fertige Walschegarnmlven. Außer mHerren- ^sKr.oietet sich aw$ für -Hoteliers und Gastwirte dK aüBsfte Gelsgenhett, di« Mt teuere Hotel, und GaschanSwLrtz durch billigen Enckouf *u evgSmen. Derart findet bei den Brüdern Schumann jeder das Richtige für seinen Bedarf. tl Dir «tttettf für da« fchüne Heim. Die großzügiaen Mefseernkaufer vom Balkan und aus Polen sind schon seit langem davon überzeugt, daß Wien auf dem Gebiete Wohnttnasei"Uch1una Hervorragendes leistet und daß der Wiener Geschmack besonders auf dem Gebiete der Inneneinrichtung tonangebend ist. Auf diese Tatsache hat sich eines der leistungsfähigsten Spezialhaustr Wiens, die Firma I. Brill auf dem Franz.JosefS-Kai 57 eingestellt, die schon seit langer Zeit den Export nach allen Staaten favorisiert. In erster Reihe sind die in Qualität unerreichten Möbelstoffe und Möbel Plüsche zu erwähnen, ferner für die weitere Ausstattung der Wochnung Teppiche, Vorhänge und Decken ,owie alle damit im Zusammenhang stehenden Tapezierer, artikel. Da die Firma I. Brill auf Wunsch auw Muster versendet, können die Meffeeinkaufer auch von ihrer Heimat aus direkt die richtige und passende Auswahl treffen. * Die Firma Spirmau« «. Horowitz teilt ihren gefch. Kunden mit, daß sie zur achten Wiener Frühjahrsmesse in der Hofburg, Abteilung A, Stand Nr. 40-89, nur G u m tu ioic P. 4-, untere,wmen tut Gummimantel, Spielvälle, hygieni- «che und sonstige Gummiwaren aller Art eingeladen, das reichhaltige Mnsterlager in den Bureauräumen, L Vez., Tabor- »tratze 11b, zu besichtigen. .... * Mesicbesucher aus de« Orient und?en Balkanländern dur,en nicht den Besuch der ersten orientalischen Küche im Restaurants National, 2. Dez., Taborstraße 18, versäumen. Acbst vorzüglicher Wiener Küche sind zu jeder Tageszeit .. ““w — - am Rost, Wiener 9. Bez., Nebst vorzüglicher Wiener Küche sind zu jeder rumänische und orientalische Spezialsveisen natur, wie auch am Spieß zu mäßigen Preisen erhältlich. , * .Sp«zialbehandlr»»a von «sthmaletden im pyMrka>lv,ch-theravouiifchen Jnstdmt Dr. Ostermann, ^piwlgaffe 1 a. 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Zionistische Sektion Prater, 2. Bez., Junastraße 8. Heute. 8 Uhr abends, Massenversammlung. Redner: Dr. L ö w e n h e r z, Dr. G e l b e r und Dr. I. T a u b e 8. — Zionistische BezirkSsektion Alsergrund. Morgen Montag, 8 Uhr abends, im CafS Metropol, 9. Bez., Berggasse 33, Lortiaa Frau Dr. Else Hoffman«: „Jüdisches Knnstgewerbe" (mit Lichtbildern). Gäste willkommen. — Bu k ominder Zentralverband. Hente im Eafö Edison (ehemals CafL Palast), 8. Bez., Alserstraße 9. Geselligkeit s a b e n d. — Hechaluz, Oesterreichifcher Landesverband, Wien, 1. Vez., Bauermarkt 24. Morgen Montag. »/»S Uhr abends, Bortrag Dr. Leo K a u f m a n n : „ErztebungSprobleme im arbeitenden Erez-Jsrael". — Verein zionistischer HochschülerTheodorHerzl. Morgen, 8 Uhr abends, 1. Bez., Kärntnerstraße 28, gemeinsamer Abend der A. H. und AltivitaS. Referat: Herr Adolf Böhm. Nur für Mitglieder und eingeführte Gäste. Leopold st adter BolkSheim, 2. Bez., Zirkusgasse 48. Heut«, 7 Uhr: Klastischer Operettenabend: Johann Strauß. Mitwirkend: Christ! Paulsdorf, Annie Gerold, Theo Cnranda, Dr. Hans Mayr (Gesang), Dr. Adolf Günzburg «Klavier). — Morgen Montag Beginn folgender Kurse: Das Drama, Vom Mittelalter zur Neuzeit, Englisch 2, Masscnpshchologie, Wiener Bauten, Das musikalische Kunstwerk, Elementares Rechnen, Lektüre der Dramen Grillparzers. Beginn dieser Kurse um 7 Uhr. — 8 Uhr: Gesellschaft, Politik »nd Weltanschauung im Mittelalter, Englisch 1 und 2. ' * Der neue Palästinas»«. Heute, 11 Uhr vormittags, Borlührimg des neuesten Palästinafilms, 6. Bez., Mariahilferstraße 86, Flottenkino. Begleitvortrag: Dr. Otto Abel es. Der dritte Tanztee zugunsten des Spitals der Barmaen Brüder findet Dienstag den 10. d. von 6 bis 7 Uhr s im Grand Hotel, 1. Bez., Kärntnerring 9, unter Mit- Wirkung des Fräuleins Adele Krausen ecke r uild des Herrn Willi) pr ä nzl, Mitglieder der Staatsaper, statt. Entree Radioprogeammr Sonntag den 8. März. 11 bis 1 Uhr: Festkonzert des Wiener S mphonteorchesters unter Leitung d«S Prof. Rudolf R t l i u 8 zur Eröffnung der Wiener Messe. Beethoven-Konzert. 1. V. Symphonie; 3. Beethoven-Septett, ausgeführt von den Solisten de» Wiener SymphonierorchesterS; 9. Leonoren-Qnvertüre (IN) — 1 UhrÜMin.: Wiener Zeit. — 1 Uhr 20 Min.: Wetteransage. — 4biS6Udrr N a ch m i t t a g S k o n z e r t. Wagner: Einzug der Gäste au» „Tannhäuser-; Straub: Frühlinasstimmen; Suppär Banditenstretche; KrelSler: Drei Alt-Wiener Wallen; Blzet: »Carmen"-Phantasie; MaScagni: Intermezzo und Rote-Rosen- Lied aus „Ja". Uhl: An Alle, 8. Wiener Bohüme-Potpourri; Benatzky: Glocken der Liebe; KStelby r Persische Marktsrene. 6 bi» 7*8 Uhr r Französisch-Holländischer Liederabend. Mitwirkend : Prof. Corneille K u t v e r (StaatSakademie für Musik). Prof. Jacque» van Lter(Staat8over), Flöte. Henry Dnparc r Särönade Florevtine; E. Reyer r Sigurd; Gretry r Troi« morcHiu d’Aq»c^on, ») Air, b) Atidtte, o) Cbanion ß&cbique Garat r, v»o» lea prin« tsmp» de wes »nnöss; Hau» A. Eesek r ») 4»ät», t») Lite pe„n. v) Leute» io>«,; Arnold Epoel; Ldaneon; Reynaldo Hahn r ») Mai, b) Si ines veri aeaient de« »ile«; W. F G Nicolai r n) Len Utoemlcsn (Ein Blümchen), b) Uvt öieik , (Da? Sträußchen), e) V«v»terN«6»tzen (Ständchen); Jan Rijken : ln de Kftthedr&At; Gottfried Mann r lange Liefde; Arnold Svoel: l)e Me'rooo (Am ersten Mai; Bernard Zweers: ») »kuin Oagvltjn, b) Mien Tronice, t) Wat zon dat zijn V 8 bis 10 Mt: Schuberts Variationen über e i a e n e L i e d e r. 1. Vortrag von Otto Er'ch Deutsch; 2. a) Franz Scbubert r Trockene Blumen (au» den Müllerliedern) Oskar I ö l l i: 3 d. Introduktionen und Variationen für Klav^r und FlSte (Violine) Über das Lied .Trockene Blumen', Violine: Fritz S e d k a k, Klavier: Helene L a m v e l; 9. a> Franz Schubert r Der Tod und daß Mädchen. Oskar I ö Hi; d) Variationen über das Lied .Der Tod »nd das Mädchen' aus dem Stteichquartett d-Moll, H. Satz: Anckaats e»n molo, Sedlak»Winkler-Quartett; 4. a) Franz Schubert r Der Wanderer. Oskar I S l l t; b\ Wanderer- Phantasie für Klavier 0pv, 1',. lt. Teil: Adagio. Helene L a m v e l; k. a) Franz Schubert: Sei mir gegrüßt. OSkar 3 S l l i; k) Phantasie für Klavier und Violine ln 6. Oput 169, lll. Teil r Andantino, Variattonen Über das Lied ,Sei mir gegrüßt*; 6. a) Franz Schubert r Die Forelle, Opti« 82. Oskar 3 5 II i; b) Klavierquintett Opus 114 (Forellenqukntett), 1 v Eatz Andantino. Variationen. Begleitung der Gefangsvortrage r Musikdirektor Max A st. Montag de« S. März. 11 bis 1 Uhr: BormittagSmufik. 4 bis 6 Uhr r N a ch m i t t a g S k o n z e r t. — 6 bis 7,8 Uhr: Gustav Mahler. Vortrag von Dr. Paul Stefan, Lieder von Gustav Makler, vorgetraqen von StaatSovernlängerin Luise HelletSgruber, Begleitung r Dr. PiSk. — 7,8 bis 7,9 Uhr r Englischer Sprachkurs für Anfänger, gehalten von Profestor Th. W. Mac Callum. — 7,2 Uhr r Konzertakademie. Mitwtrkend: Opernlängerin Lotte Schöne (StaatSopet); Kammersänger Richard Mayr (StaatSover); Jacques van Lier (StaatSoper) r Flöte: Cellovirttwfe Netto Brunelli; Klaviervirtuose Dr. Eduard Chiart. Bühne und Kunft. Sie neue Reime der Kommersviele. „Die Reise um die Halbwelt tu 120 Minuten." Die Wiener OperetteniMvstrie wird durch die „Revue" verdrängt und die Konkurrenz der weniger Prätentiösen, frischeren, geschinackvolleren und bunteren noaen dramoti'sch-nmMlischen „Kunstgnttting" ist Hu begrüßen. A«kch das neue Dp«3 des samo-sen Karl Farka's und seines Mitarbeiters Ludwig Hirschfeid ist curnüsant, kurzweilig, durch eingelegte Kabarett- und Varietenumm-evn wirksam bereichert. Insbesondere die SKSne ,Lsn der Elektrischen" ist außerordenGich gelungen. Farkas als Coupletsänger, Mimi K ö t t als Soubrette und Liedersängerin, die temperamentvolle Gerda Maurus und der unverwüstliche Eugen Jen-sen sind die Pvommon-ten des Abends. Ganz außerordentlich der englische Tänzer Mfred Jackson mit feinen acht Girls. Auch der musi!?alifdjc Teil des Abends steht ülbcr dem üblichen Operetten- Niveau. Die Novität hatte starken u,nd verdienten Beifall. „Nebersüadea." Komödlenhaus. Die fleißige Exl-Bühn« hat sich hier durch Tüchtigkeit. und volkstümliche Theaterführung viele Sympathien nnd eine ansehnliche Gemeinde erwovleii. In ihrem Streben nach ReperwireevwLiteru.ng nahnren die Exl^Leutc ein schon ^bekanntes ,PL olksstück" von JMuÄ Werkmann, „Licbessünden", in ihren Spielplan auf. Das ist just so 'der rechte Titel für ein Milieustück ans dem Triebloben auf einsanien Alsxnhöhen.. Bis zu dom effektvoll aufgobauten zweiten Akt reicht der dramatische Atonr, um dann itach eineur priesterliche» Dialog mit etivas «.Maroni Pathos — trenn schon sowieso ein Gewehr da hängt — in Ermanglung von Fohu, Bergstüvz oder Lawine zu dein AuKkunftSmitte'l «ines fduMstererrden „Aibschnssoe,^ Kn greifen. Gesp'M wird, wie immer, gediegen. Die herbe Schönheit der Anna E x l verkörpert treMch schwerblütige Gerglau.d'leide>'schaft. Köck charakterisiert eine tragUfch^philosophieren>de Figur mit gewohatter Meistevschast und Auer verleiht seinem Kirchendiener die taugliche Dosis leiser Dämonik. Einen verschwoniinetr geratenen Kooperator spricht Herr Hauser mit Wärme, den Priester Herr F r i e d r i ch -init Würde. Diö übrigen fügten sich in kleineren Rollen in das Enfeimble. Die Auffülhrung farid ein kbeisallssre-nditzes Publikum. w. s. 9tet>tSfentattbe feanröfische Stnnft in Me«. Ausstellung in der Sezession. Unter der uurfasiottden Devise „D i e s ü h r e u d c u Meister der französischen Zkunst im 19. I a h r h u n d e r t" wurde in der S e z e s s i o » eine Ausstellung eröffnet, die schon des'weget» besondere Bedontung besitzt, weil es zum ersten Male nach vielen Jahrert gelungen ist, ausläirdische KunsNverke von höchstem Niveau und iiit-ertmtionaler Be-deuw-ng nach Wien zu brin-geii. Di« tiefere Bedeutulig dieser A-us>stellltng liegt darii«, daß wir m deutlichster Klarheit aus ihr nicht Mir die GnUv-icklung der sra-lizösischen Ktlnst des 19. Jahrhunderts zu erkennen vernrögrn, sondern daß hier auch alle Kviute vorhandcli sirid, tvelche die gefaulteu>rc'päische Krlilst befruchtet haben. Wais zunächst konstatiert werden kan.n, ist die Tatsache, daß die französische Malerei aut iör#uu des 19. Jahvhimderts in ihren choraktevistisü)«n Vlerkilia-leii sich nicht wesentlich von der Kunst Europas unterschoidel, ihre , besonderen Nlerlmale liege,r -bloß in der Qualität. Evft in der Mitte des 19. Jahrhunderts setzt das große Wunder ein: ein neues Sehen der Natur, eine neue Entdeckung von Licht. Form «und Favb«. Frankreich ist es, das uns den Sinn.für daS reine Licht geöffner hat. Mit Ingres beginnt eine neue Epoche. .Delacroix, Counbet und Manet werde» zu Begrütidcvn einer neuen Malerei. In zielsicherer EttttviEln-ng folge» die mit dem eins-eitigen DOROTHEUM Versteigerungs- Einteilung für 14 Tag« Pritia«»* tlftlofc-, jeden CM Silber und Chlnaiilber; Jeden Bi BHilantM- und Perlenscbmack im Frnnt-Sae! VerraüenePretloaenpfinderder PUndleihanfaltQerho'd 8t Weine!» C, WlppHnjerstrasse 24, Do. den 12. und tr, den 13. 111. <m Prane-Saal. ferner der Pfand- Iribanatatt der Meldlinger Vor* achna« und Sparkasse XII . Mandlgaaae 3. Do, den 19. und Pr, den 20 UL tm Pranz-Saal atbraoobeaagantl&itda »Ijleh im Ludnrlflratom«, Rfiatier« und Koloarral-Snal: ferner jeden Dl, Do und Sa Im Hoch-Saal. Verfallene EffektenpfSnder der Pfandlelbanatalt Ucrho'd 8t We - rieb. I., WfpoHncerstrasae 24, I jeden Mi im Rössler-Saat. lad«« Dl Patte, Peile, sendne Wasohe Kleider, Anzüge, Stoftc jeden Ml i'hothoapparate. Objektlre, Mikroskope, Reiesreano, Operngläser, Peldstecher.sohriiiimasoitinen. pahrrKder und nahmasok nin im Ludwlgs orff-Sani. Jeden Dl und Pr M5bel. Bilder, ßeleuchlungsköroer, Oefen und HaushaltungsgegenstXnde Im Olashof. Jeden Mo. Mi und Fr- Kunstflaw-rtie.OetnStde, Antiquitäten und Persertepplehe im Hoch-Sasl. iedes De: 8el*9<rei Mobiliar, Peserteppiohe, Gemälde. Luster, Kunstgewerbe im Franx iosef- Saat. Ml, den II. Ilf. 0t Plaaeben üekaumareln, verschiedener Marken im Kolowrat-Saai. Briefmarken: I. Versteigerung des Briefmarkenhausea Klemens Ktenert vom 10. bis 13. März, von 7|4 Uhr nachm, an im Ver- Steigerungssaale der Briefmarkenabteflun* des Dorotheum«, VI., Martahiueratrasse 73. Ausserdem Di, den 17 und Fr, den 20. I t. in Sammlungen, Serien und Einzelstücken. VI., Mariahilferslra-se 73. BQolier: Moderne Bücher, Literatur, Oesangsausgabeii, Klassiker, Kunst, Kunstgewerbc illustrierte Bücher, l Teil: Do, den 12. bis inkl. Sa. den 14. lll.. II. Teil: Do. den 19. bis Sa, den 21. lll. 300 Kaaataaktion: Oelgemäide des 19. Jahrhunderts, alte Oetgemälde, Aquarelle und Handzeichnungen, Aquaretlbltdnfsse und Miniaturen, wertvolle Qraomk des 15.—19. Jahrhunderts. Kupferstiche von grösster Rarität, zwei prachtvolle flämische Oobellns des 17. Jahrhunderts, lt. bis 13. März im Kielmannsegg- Saal. Softaustilliing; Fr. den 6 bis inkl. Di, den tO. Hl. an Wochenta cn von 10bis *1.6Uhr, am Sonntag, von 10bis ».Uhr Musikinstrumente: Violinen, Zithern, Mandolinen, Harmonikas, Grammophone und «Platten, Mnslkalinu Pr,den20 fII, i« Ludwig* siorlf-Saal. Teobniaoha Oageustänäe: Jeden Ml: Maschinen» Werkzeuge, Armaturen, Altmaterial uawn Vili. Peldgasse ft. Waffen: Fr, den 13 HI.: Gewehre,Sportausrüstungen,Schlittschuhe, Reit- und Sattelzeuge, Pelze, Uniformen im Ludwigglorif-Saa!. Tiglick an Werktagen Schaustellungen von l Ulir an Beginn der Versteigerungen, wenn nicht anders1 vermerkt, um 3 Uhr. Näheres durch die „Mitteilungen" und „Nachrichteublätter* Das Oorothaum gewährt Darlehen in jeder Höhe auf luwelen, Gold, Silber. Kunaluezcnitäode, Automobile, Bücher, Briefmarken, Pelze,Teppiche, technische Artikel und Gegenstände aller Art. Ächlagwort 'belegten Impressionisten Mostet und Piesaro. Weitere Gipfel sin-d Millet, Corot, Reuoir. Cezanne ^-uud van Gogh gs'ben die Grundlagen für die nett-^otttiche Kunst, innerhalb welcher die Expressionisten Platz und Geltung gefunden haben. ' Die österreichische Kunst, die länger als eru Jahrzehnt von den großen ausländischen Zentren ^abgeschlossen 'war. findet hier die repräsentativen Geister der modernen fran - zösischen Malerei in ihren, wtzrm nicht 'bedeutendsten,-so doch iimnerhin charakteristischen Werken und vielleicht wird für sie nun endlich das Licht aufgohen, das Frankreich seit einem halbetr Jahrhundert über Europa aus-M.ra!hlr''hat. o. r. ' Aus den Theatern. B u r g. t l> e a t e r. Morgen, 7 Uhr abends, „T e r Komödiant". Dienstag.„F e « st e r". . V o l k s o v e r. Morgen. 7-8 Uhr abends, bei halbeu Preisen, „D i e Z a u b e r f t S t e". T h e a t e r i n der I o s e f st a d t. Freitag, 7 Ul,r abends, Erstaufführung von Shakespeares „K ö n i g L e a r" in der Inszenierung Max Reinhardts. R a i m.« n d -Thea t e r. Allabendlich, präzise 7-8.11 In „Antonia" mit Satt F e d a k. 31 e u e 8 Wiener Stadttbeater. Hente beschließt da8. Ensemble des Pariser IdöLtre du Grand G.uignol fei» Gastspiel. Zur Aufführung gelangen drei neue Stücke,, und zwar: „L e bonheur'1 (,$.(! S Glü dl"), „Lech&tcaü de 1 a Kiorl Uu't e" („SD asSchloß bc8 langsame n Tode L") nnd „N a u n o u c h e\ Eine Verlängerung des Gastspieles ist ausgeschlossen. Komödien h aus (E x l - B n h n e). Heute, .-»ach-- mittags, „L i e b e s s ü n d e n". R o l a n d b ü h tt c. An—fit ,,D e r D y b u k" bleibt auch die garize nächste Woche allabeädUch ans dem Spielvlan. KleineS THeater in der Annagasse. Freitag „Sechs P e r s o n nt s u ch e n e i n e n A u t o r". Bis dahin „H t l f e! — D t e b e? — L i e b e!". Theater an der Wien. Heute, '6 Uhr nachmittags, in Fortsetzung des Zyklntz klassischer Operetten „T i e schöne Helena" unter der musikalischen Leitung Erich Wolfgang K o r n g o l d 8. Wiener B ü r g e r l h e a t e r. Freitag 50. Juol* läumSaufführung von „3 a", welche Pietro M a S c a g n i persönlich dirigieren wird.._ Der Bolksopernausgleich. Di« Mtrige Ausgleichs taafatzci .der Bolksopernbeir^ösaktiettgeselWast n-atzni entert glü>'n Berllmf. Mehr «uls die üdevw'iEn'de Majorität stmunl..' dem Antrag der VolksoprrnbetrieibsM.-G. zu. Der AuLg^ichSve^ Walter. Herr Direktor Josts Reit!er, ornpfabl schlstfflich die Amtahme des AusgleichLanu.Es. Die voUstÜnoM Sanierung der Bolksoper und Wiodcttstrstelluua normaler BerlstUuisi-c wird nun davon abi)ängen, ob das Personal den Mk Znsie l>. sinnlichen Arwu^ntentSantrag der Bolksopbrtvbetriobs-r'i.^A. annehnien wird. Ablehnendensalls bcabsichtvosn eine Anzahl BeLioalittirgsräic zu deiniffionieren nnd die Bermttivorüin^ für die weiteren Ereignisse achznlohnen. ' Purimakademie. Al-j einzige Beranstaltung diesem Jahres findet am Sonntag den 16. d. um halb 9 Uhr abend-5 in den Oly'mpiasälen, 1. Bez., Rothgasse 3, die Purimakademie der Zionistischen Beurkssektion Leopoldstadt statt. Es wirken viele erstklassige Kunstkräste, unter anderen! auch das Ensenible der jüdischen Kleinkunstbühne „Die gildene Pawe", mit. Anschließend Tanz. Ballorchester Professor Max Geiger. Jazz band. Verschiedene Belnstmungen. Infolge des großen Interesses an dieser beliebten Feier sind nur noch ivenige Karten im Borvcrkauf erhältlich. Näheres im Tertinserat dev heutigen Nnmmer. nmtrms «rr'tti-iesiw^ieTia v imttfmrn amvt r<iü rnVi~VTiflniifflnii ftiinmMi