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Wiener Morgenzeitung · 1925-03-08 · Heft 2172 (8.3.1925) · p. Seite 9

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2172 (8.3.1925)
Date
1925-03-08
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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er" w? *',$■ \w$£vrr fc ATS_ Men, Sonntag. Zum Schluß ßtriff ich beit Zweck dieser Erzählung verdaten: sie soll den Leser zu Mut und Ofsetthoit erziehen. Ertappte man dich unter einem fremden Bett — mach feine Ausflüchte, lüge nicht, sondern gestehe offen nnd ehrlich. FreUrch am ratsamsten wäre es. überhaupt nicht unter fremde Betten zu kriechen, aber... wie sollte ich von meinen Lesevn Umnögl-iches verlangen? (AuS dem Russischen übersetzt von H. Block.) Kaffee als Sesundheitrfaktor. Feststellungen eines amerikanischen Gelehrten. Es ilst allgemein die A'iffichi verbreit, daß KbemräßigeS Kaffeetrinken schädlich ist. Bon vielen Gesundheitsfanatifern wird dieses anregende Gc-nußmiitcl den narko'..ischen Gkfren gleichgsstellt und aus der GsimßE.tta'wihe verbämvt, wobei Vevgessen wird, daß die Ex '.vak-ivstosise der Kaffecbch-ne von der MediFin heute ebenso benvt'gt we.den wie vor 200 Jahren imid daß trotz aller neuen Girtdecknngen ans Medizin-schäm Gebiete noch fein gieich'.vevt iges Anregumgsmibtel für das Zentvaikvewensystein gefunden wurde. Um diesen irrigen Anschauungen entgegenzu-breten, hat Professor Samuel P r e s c o t t vom technologischen Jinstr!«u«fe in Boston weder Zeit noch (Mi) gestpart und ist nach drei'jäihwgem Sin« d:um zu dom folgenden Ergebnis gelaugt: Der Kaffee ist nicht nur nicht schädlich, sondom im /,egeni>erl ein HAsSmittal zur Anregung der körperlichen und geistigen menschlichen Tätigkeit. Bei einer Ansprache an die Gesellschaft der amerikanischen Kaiffeeröster, sagt der Professor: „Der Kaiffec ist ein wunderdares Mittel gegen die Ermüdung nnd befördert die Fähig« feiten des Menschen zu körperlicher nnd geistiger Tätiigkoiit." Professor Prescott ist der Boristcher des biologischen Inftüntö für öffentlich« Ges-midheitSpffsge m Boston, em Golch-rtrr dort Wolivu-f, dom von den Kasfocipslauzern der Auftrag eri-citt worden war, endlich die Wahrheit über den Gebrauch des Kaffees und seine Folgen wissenschaftlich u«n>d emwcmdfwi festz-u stellen. Die vielen Uuievnchungen u.nd Proben, die Ärmwr wieder gemacht werden mußten, unt die Wahrheit zu begvünidsn, haben zur BiWung eines vollständigen, mit allen technischen Hilfsmitteln der Neuzeit ausgerüsteten LalboratormmS geführt. In seiner Ansprache an die Kcrffeeröster,.s<agt Professor Prescott: „Nach Prüfung aller Meinungen, ahne jede Doveiitgonammenheit, und in Anbetracht der Ergebnisse der eingehenden wissenschaftlichen Untersuchungen, die stets unter fchävffter Kontrolle stattfaiÄen, bin ich zu der Nebevze.u>gung gekommen: Der Kaffee .ist fein gelundheitsschadliches GoträNk. Weim die Dehne durch «und durch gut geröstet ist und der Kaffee gu: zubereitet w:rd, dann stärkt das Getränk den Organismus regt Ideen an, vermehrt die körperlichen mid gofftigon Fähigfeiton, indem der Kaffee auf das Wiener MovsteirzeUrmA. Zentroluervensystvin onrioirkt und die HerMigfeit günstig «be^ einst»ßt, oh:re irge-nkiwolche «schädlichen EiMviokun-gen zu vermfachen. Auch some Menge braucht nicht gesteigert zu werdmt, itmt stetig diofe.äbe c«nze.:i.chme W:rk>ung zu erzioien. Man kaum sagen, w:>'.n auch der Vergleich etwas hinUt: Der Kaffee hält die menschlichen Organe m Gang, wie das Schmieröl di« Masch'uen." Alle bislang brsorgfen Fromtde und vor allein Freundinnen -es braunen Trankes, werden angosichts dieser tröstlichen Kunde aus Amerika befreit aufatmou n«nd den Kaffee noch lieber trinken als bisher. Warnung vor sogenannten „Garsparern" Zahlreiche Gasabnehmer, die sich zur Anschaffung sogenannter „Gossparcr" verleiten ließen, haben sich schon nach deren kurzwährender Benützung an die städtischen Gaswerke mit Beschwerden über die Unbrauchbarkeit der Gassparer und dem Ersuchen um Abhilfe gewendet. Diesem Wunsche entsprechen die städtischen Gaswerke im Interesse ihrer Kunden. Tie Beschwerden sind an die Direktion der Wiener städtischen Gaswerke, 7. Bez., Ioscfstädterstraße 10, zu richten. Aursührung von Saranlage« für Wohnungen durch die Wiener städtischen Gaswerke gegcr Abstattung der Kosten in zehn monatlichen Teilzahlungen. Auskünfte erteilen und unverbindliche Anmeldungen übernehmen: Wiener städtische Gaswerke, Abteilung 2, 8. Bezirk, Ioscfstädterstraße 10; Geschäftsstelle Meidling, 12. Bez., Therestenbadgasse 3. (Entgeltlich.) Die Keken-Saleffod-KommWo« in der Achecho-Slowakel. Am 1. d. fand in Prag di« konstituierende Sitzung der anfangs' Jänner gelegentlich des Besuches Dr. W e i zmanns in Brünn getvählfen Zentralkommission des Keren Hajessod für die Dschecho-Slbwafei statt. D:«m Präsidium gehören die folgenden .Herren an: Direktor Otto Freu nd, Herb.rt Fuchs-Robctin, Oberinspektor S l o n i tz, sämtliche in Prag, Gustav Finzi, Tro«ppau, Dr. Ing. Armin Weiner, Brünn; als Schriftführer: Dr. A. Berg m a n n, Prag, Dr. H. H c r r m a n n, Brünn; als Revisoren: Ernst Freud, Prag, Obevmagistratsrat i. P. Dr. M. Feit h, Brünn. zionistischer MMrtag in Prag. Prag, 7. März. Morgen findet hier der zionistische Distriktstag statt. Die Herren Dr. Os'lvald Löbl und Dr. Felix Re sek werden über die aLtuellen Fragen referieren. 8. Marz 1925_Seife v Die Gesellschaftsreise der.Wiener Morgenzeitung" nach Srer Israel. Die angekündigte Gesellschaftsreise der „Wiener Morgenzettun^ findet ln der Zelt vom 2. dlS 28. AprU statt. Die Reisedauer betragt 27 Tag«. Di« Ab"eis< von Wien erfolgt am 2. April, die Rückkehr am SS. Aprtk. ES ist ein Aufenthalt von 15 Tagen in Erez Israel vorgesehen, innerhalb deren alle wichtigen historische» Stätten und die Stätte» des Aufbaues and der ««not jüdischen Arbeit in Stadt und Land ausgesucht werde«. Auf der Rückreise wird ein viertägiger Aufenthalt in Aegypten genommen, bei welchem Kairo, die Pyramide», Königsgräbcr, Tutankhamen-Funde sowie Heliopolis besucht werden. Ein biß in alle Einzelheiten genau disponiertes Reiseprogramm, das unter Leitung von Dr. Paal Diamant, einem genauen Kenner des Landes and feiner Verhältnisse, absolviert wird, ermöglicht eS, daß die Teilnehmer der Reife alles Sehenswerte genau kennen lernen, ohne jedoch übermüdet zu werden. In Palästina selbst werden alle Aufenthaltspunkte teils mit der Eisenbahn, teils durch bequeme Autofahrten erreicht werden. Trotz des großen Touristenstromes, welcher zur Peflach-Zelt ins Land fließt, ist eS durch rechtzeitige Reservierung gelungen, den Teilnehmern der Reise überall tadellose Unterkunft zu sichern. Auch den Wünschen Nach ritueller Verpflegung wird selbstverständlich Rechnung getragen. Die Kosten für die Reiseteilnehmer (sämtliche Auslagen für Schiffs- «nd Eisenbahnbeförderung, Autotouren Hotelverpflegung, Trinkgelder, Gepäck) betragen: Klasse A. Schiff und Eisenbahn zweiter Klaffe, vorzügliche Verpflegung und Unterkunft, 88 ägypt. Pfund. Klasse «. Schissörcise dritter Klaffe, Eisenbahnkarte kombiniert, zweiter «nd dritter Klaffe, Verpflegung und Unterkunft wi- Klaffe A, 76 ägypt. Pfund. Klasse C. Schiffreise Deck samt Verpflegung, Bahnfahrten dritter Klaffe, Verpflegung und Unterkunft, einfach, aber gut- 46 ägypt. Pfund. Prospekte mit genauem Reiseprogramm und Zahlungsbedingungen gelangen in der Verwaltung der „Wiener Morgenzeitung", 2. Bez., Taborstraße 1-3 in den nächsten Tagen zur Ausgabe, woselbst auch Anmeldungen für die Gesellschaftsreise entgegengenommen werden. MESSESTAND! HOfbUHQ- 1. STOCK ABT. S Sehenswerte Dekorationen! r«'{'*}»t, Mil»,:- iii« "wL»Ä e .crr/rsi Prim« Schafwnll »toll«, lufietst f IC «•••«■ ib flj«— Iflc Sport uadTrot. da« Eleftateaie der ({CO Salaoo » . . . . .,d i IJQ.— Audi unsere Hesse Sdilager: Sill .... ««“• QnallUten;. ........ ab 5 «B.JU lekche Modelle A •UlAoBuC lUMIdfilK teur, aua guten, t CI mudernen Scbatwollstolfeo. . . , ab 49«** loiHUIiMir, S". rrr SAU

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