Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1925-03-08 · Heft 2172 (8.3.1925) · p. Seite 7

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2172 (8.3.1925)
Date
1925-03-08
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
87% known words query
IRI
…/2979076-2981191-2981257--22136-3009518
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

npn Nr. 517? A5»en, rotten, Tel.Phon und Telegraph anleger», »tut soll er es erfahren, -ah bö3 alles von den Juden stammt." Bevor ich Abschied nehme, zeigt er mir noch einige seiner neiden Bücher: „Tie TälMrin von Fazum", „Der letzte Omajade", ,^Ha re »»»spiel", „Der Tod von Semiram»s" mck» „Die Mumie von Mansitrah". „Auf Wiedersehen!" ruft «r mir nach. Ich blicke zurück und fahre mit der .Hand gegen meine Stirne: „Saida, l^endim!" „Schalom!" tönt die tvarm« Stimme Donrvts. Ae mierkMare Internationale. Via« Erzählung aus dem neuen Rußland. Don I. Babell. An Sabbatvonabsnden leide ich stets unter der drückenden Last trauriger Erinnermrgen. An solchen Abenden Knallte einstmals der gelbliche Bollba-rt meines Großvaters «rf die dicken Folianten Jbn-Esras herab, während meine alte Großmutter, mit den» Spitzenübe rwuvf bckleidet, sich mit ihren knotigen Fingern an den Sa>bbatkerzen zu schaffen macht« und 'wehmütig lächelnd feu-fzte. Mein Kinderherz schaukelte au jenen Abenden wie eine Schaluppe auf der- Zauderten Mellen. O. du meine dahing.fch.mt-ndene Tälmud- Imdheit! O du drückende Last trauriger Erinnerungen! An solch einem Abend irre ich durch die Straßen Schitvmirs und suche nach dem ersten, schüchtern ausblinkenden Stern. An der weiten Synagoge, an ihren gelben, gleichgültig dreiwWckenden Mauern verkauisen alte Juden Kreide, Waschblau und Lampendochte — es sind greise Männer mit Pvophetenbärten, zerlumpten Kleidern und eingefallener Brust... Bor mir liegt der Baar, der tote Basar. Tot ist der üppige Geist des Ueberflusses: Stamme Schlösser hängen an den Verkaufsständen, u»»d des Granit,Pflaster ist wie das kahle Haupt eines Toten. Der erste schüchterne Stern flimmert nuftät am Himmel. . . Erst später, kurz vor Sonnenuntergang, hatte ich Glück. Inmitten der Reihen verschlossener nnd versiegelter Buden versteckt, fand ich den Laden Gedalis. Dickens, wo weilte an jenem Tage dein'majestätischer, wohlwollender Schotten? Du 'hättest in diesem Trödolladen vergoldete Pantoffeln, Schi-ffstaue, eignen uralten Kompaß rund einen attsgestopften Adler, ein W'mchester-JagdMwehr rnit der eingravierten Jahves zahl 1810 und ein schadhaftes Kochgeschirr s-chen könne»». In der rosa Leere des Abends schritt rings mir feine Schätze herum der Me Godal-i —> der kleine Ladenbesitzer mit der rauchgrauen Brille nnd dem grünen, bis Mir Boden horabreichenden Rock. Er rieb sich seine weißen, Keinen Hände, zapfte an seirreur grauen Bart und benschte aufmerksam, mit gene'giern Harrpt der stmnunen Sprache all der vielen Dinge, die sich bat ihm Jufammengefuuden hatten. Dieser Laden steht wie die Spielgengsch.ichivl eines fnißbegierigen 'und selbstbewußten Knaben ans, aus dem einmal ein Botanikprofessor hervorgehen wrvd. In diesem Laden kannst du. sowohl sinen Knopf als auch einen toten Schmetterling finden — mrd fein Inhaber heißt Gedali. Wiener Mokkr«relk«nz. Alle haben den Ba ar verlassen, nur t^edali ist geblieven. Und er schlängelt sich durch das Labyrinth von t^lobussev, Totenschädeln und toten Blunren, schwirrgt den W:del ans brrnterr Hahnenfedern über seiner Spielzeugschachtel u»td bläst de»» Staub von den toten Blumen fort. Und schon sitzen wir auf Bierfässern. Gedali.lvickolt sich seinen schmähen Bart nm den Finger imd wickelt ihn wieder los. Sein Zylinder schrvebt üiber uns wie ein kleiner, schwarzer Turm. Warme Luft strömt an uns vorüber. Der Himmel wechselt alle Angenlblicke seine Farbe. Jetzt sieht es ans, als flösse dort oben zart rotes Blut aus einer uncgeworfenen Flasche. Schtvacher Verwesungsgeruch rnngvbt mich. „Gut, laßt uns zu der Revolution ,Aa" sagen, sollen Ivir aber etwa zum Sebbat „Nein" sagen?" so beginnt Gedaili, rnrd die Blicke seiner rauchgranen Augen sangen mich wie ein Seidenlasfo ein. „Ich schreie der Revolution ein „Ja" entgegen, ein „Ja" schrei« ich ihr entgegen, sie aber versteckt sich vor mir und antwortet uur mit Schießerei ..." „In geschlossen Augen kann kein Sonnenstrahl drin-- ge»r," anttvovt« ich den: Alten, „aber wir werden dir die geschlossen«»» Augen c.ufteißen, Gedali, wir werden sie dir aufreißen ..." „Der Pole hat mir die Augen geschlossen," flüsterte der Alte kaum vernehncbar, „der Pole, dieser schlimme Hund. Er packt den Juden und rauft ihm den Bart arrs, der Köter. Und jetzt wird er verprügelt, der schlimme Hund. Das ist vortrefflich, das ist Revolution! Und dann sagt derselbe, der den Polen geprügelt hat, zu mir: „Du mußt dein Grammophon hevgeben, Gedali, es muß registriert und nationaW-ert werden." „Ich liebe die Musik, Partie," antworte ich der Revolution. „Du weißt nicht, was du liebst, Gedali," sagt die Revolution, „ich werde auf dich schießen, und dann wirst du es schon erfahren; ich fimn nicht umhin, auf dich zu schießen, Gedali, denn ich bin die Revolution . . ." „Sie kann nicht umhin, auf dich zu schießen, Gedali," sagte ich zu dem Alten, ihn m ferner Rede unterbrechend, „denn so ist nun einmal die Revolution . . ." „Der Pole aber, lieber Herr, schoß, weiit er die Konter« vsvolntivn ist; ihr aber schießt darum, weil ihr die Revolution seid. Die Revolution aber ist ein Vergnügen. Und das Vergnügen sieht nicht gern Waisenkinder in seinem Haufe. Ein guter Mensch -handelt auch gut. Die RevcLution ist das gute Werk guter Menschen. Gute Menschen töten aber nicht. Folglich wird die Revolution von schlechten Menschen gemacht. Die Pollen aber sind auch schlechte Menschen. Wer wird nun Gedali sagen, wo die Revolution und wo die Konterrevolution ist? Ich halbe emstmails den Talmud studiert, ich liebe die Kommentare R'fchis und die Bücher des Maimonödes. Es gibt außer mir auch noch andere verständige Leute in Schitomir. Und alle wir gelehrten Leute werfen ums mit dem Gesicht zu Boden und schreien einstimmig: Weihe uns, wo ist die erlösende Revolution?" Der Me verstummte. Und wir erblickten den ersten schüchternen Stern, der an der Milchstraße aufblintte. „Der Sabbat bricht au," sagte Gedatli mit gewichtiger Miene, „die Juden müsien in die Synagoge." „PaNlie Genösse," sagte er, sich erhebend, nud sein Zylinder schwankte wie ein kleiner Turm auf seinem Kopse, „bringen Sie doch nur einige wenige gute Menschen nach Ne DienMeistunr» der Bierhlmdett. Anläßlich der österreichischen Kercn-Hajessod-Aktion. Vierhundert jüdische Männer und Frauen 'haben sich entschlossen, Mitbürger dieser Stadt in ihren Wohnungen oder ui» ihren Arbeitsstätten aufzu'suchen. Sie kommen nicht mit Sammelbüchsen oder Spendenlisten, sie holen nicht milde Gaben, es ist keine Massenaktion („trage jeder fein Scherflein bei/ auch die kleinste Spende ist willkon»- men"), sie werden nicht in einer Stunde eine Straße ./absolvieren", sie halben sich nicht „in den Dienst der WMtätigkei-t" gestellt, bei' dem das Verhalten des Angegangenen Nebensache, das ZähilergebniS der Zentralstelle die Halvptsache ist. Vierhundert haben sich entschlossen, einen ausgewählten Kreis jüdischer Einwohner dieser Stadt zue Pflichterfüllung anjyu'vustn, Mvr freiwilligen Selbstbeisteuevuu'g für das Werk der Errettung und Erneuerung des Volkes durch jüdische Arbeit auf palästinensischer Scholle. Die Erkenntnis, daß dieses Ausfuchs»»/ AufvültÄn, Ermahnen des einzelnen jüdischen Menschen zwingende NotiweMgkeit g:» vorder» ist, war für die Vierhundert bitter. Alle diejenigen,'die in den nächsten Tagen ausgesucht tverden, sind Bejaher des jüdischen KolonisationLIverkes in Palästina, viele von ihnen darüber hinaus unbedingte Anhänger, kein geringer Bruchteil sogar Verfechter des Gedankens der jüdischen Renäissa nee. Es fügte sich, daß. inan sie fragen muß, ob sie es weiterhin bei -der stlbstzusviedene»» Anerkennung, bei der tatenlosen Genugtuung, 'bei der tvortreichen Aeußeruug ' ihres Stolzes über den Heroismus neuer jüdischer Jugend bewenden lassen wollen, bei den bisherigen, völlig rruzuveichönderr, an den Taten der Chiknzin» gemessen beleidigend kleinen BetteÜüeistungen für den Aufbau den» Erez Israel, ob sie die Verantwortung dafür tragen könne»!, es in diesen wichtigen, schickst lsschtrieren Jahren der Entscheidung bei ihren? gefährlichen, über den tatsächlichen Umsang unserer Aufbautvast. täuschenden Lippenbekenntnis bölveude»» zu lassen. ' Sie häben „Ja" gesagt, „Ja" gejnbelt, „Jä" geschrien, als die Jr'.gend hinrm-terging, die r>erkarstete, versumpfte Erde zu imckeit, zu beleben. Sie brechen die heiligsten, nämlich die r^lgeschriebe»re»r Verträge, wenn sie de,» Erbauern der jüdischen Heimstätte die Mittel für Sa'tgut, Wirischaftsgeräte, Wohnhäuser, Aerz-te und L-s'itäser, säe die Erziehung ihrer Kinder vorenthalten, wenn sie nicht die Möglichkeit des Nachschrrbes von Menschen und Material sichern. » Vierhundert jüdische Männer Md Frauen haben sich für diese Tage ernstlich gerüstet. Die Vorkämpfer des zionistische»» Gedankens — und es sind zionistische Vorkänrpfer, die sich zu dieser Mion zusamrmnfauden— haben in den Jahren seit dem Auftreten Hcrzls vieles gelrvnt: Verzicht raiuf mrtauglichrn Protest g7gen die Verleumdungen des Ailtisemit'rslnus im Sinne der „Abwohvbetvrgung". rückhaltlose Behandlung des JudenprMems vor der 'breitesten, wie man weiß nicht wohlwollenden Oesfentlichkeit, scharfe Stellung gegen jüdische Mürdeilosigkeit und Selbstbeschmutzung vor -er. Augen unserer Hasser, die »nan zu Zeugen des Kampfes im Ju>den:um machen mußte. Das Geldfordern, das LoSychen auf materielle Leistungen, blieb uns oin uingct.vc'hrrtes, unleidiges Geschäft, und es war unser heimliches Adeilsgeichen, daß wir rms darauf nicht ve-vsta»»den. Jetzt aber lhabeic wir es gelernt. Die ,/Legende Ehaluz", wie Artur Hoilitfcher sehr bezeichnend das neu« jüdische. Menschentum a»ts pailäftinensischem Boden, feinen Geist, sein Leben und sein Schaiffen nannte, der Gedanke an den «nvuen Jischuw hat di« vievhllndort Gezählten auch dazu befähigt, Botengänger des Keren Hajessod zu »verder». Sie rufen sich vor dem Anklopfen au den Türen die Tasten derer tu die Erinnerung, die sich freiwillig zum Straßerchau in der Wüste, zur Pionierarbeit im Fiebergelände '»nvMe>te»r, die sich freiwillig Hungertage aufevlegten, jahrelang in Zeiten wohnten und mit verdoppelter Kraft 'weiter arbeiteten, wenn die besten Genossen zusammenbracher». Die Vieichttudert haben in ihrer Brust die Sorge »mit den stokischen Zustand der Pioniere genährt» deren Jdöalik'NmS durch das Gegengift der Llpathie, der Engherzigkeit derjenige»» bedroht ist, di« den Beginn dieser Arbeit ntrt -Feste»» begrüßten und sich bei der» Nachrichten , von» hervischer» Leben uir»d heroischen Sterben der Ehalnzim in die Brust warfe»r. Sie werden boi ihren Besuchen. über all das sprechen. Kein« kläglichen Ausreden, kein Jammern über die schachten Zeiten wird Stich halten, kein Mißerfolg, tritt-.' unwillige ' oder gar zornige Absage sie entinmtigen. r.'f'S Am Burg».h.'atLr wird letzt die englisch? Äcnlödie -enster" a-'.?fge führt. Ei »re eins-.»ch5. he»',hafte Frau -fühlt .'S. März tm m* t «M.,O»ucW« .r-n,jk-v. j»cm**MX* * 1 KUNEROL Schel Pessach HDD blt? Sehe! Pessach 100% eines Fett aus Kokosnüssen Cntengt unter streng ritueller Aufsicht Seiner Ehrwürdeu des Herrn Oberrabbiners S. B. E h r e n f e l d, Mattersdörf Schitomir mit. Ach. in mrstrer Stadt herrscht ein solcher Mangel an »ihnen, ein solcher M.»ngsl! Bringen Si« gute Menschen mit, und wir »ve-rden ihnen gern all« Gram»»»« - phone Miefern. Wir sind kein« ungobildeten Menschen. Die Internationale — wir wissen, was die Internationale ist. Auch ich will eine Jntevnatiomle der guten Mensche»', ich will, daß jede Seele registriert und ihr «me Tagesmbion erster Ka-tegorie gegeben werde. Hier, Seele, genieße, bitte, habe dein Vergnügen am Leben . . . Die Jnternatio»»al«, ja, Panio Genosse, wissen Si« dom» nicht, mit was sie gegessen wird? ..." „Sie tvird mit Pulver gegessen," antl.vortetc ich dem Mten, ,M»d nvit dem besten Bk»t gewürzt. . Und schon war der jun'ge Sabbat aus .der Finsternis anfgestiegen und hatte sich in feinen Stuhl gesetzt. „Gcdali," sagte ich, ,/heute ist Freitag, und der Abend ist bereits angebrochen. Wo'kann ich oiwen ungesäuerten jüdischen Schmalzfladen, ein Glas jüdischen Tee und ein bißche»» von dem abgesetzten Gotte m diesem Glas Tee finden?" „Das gibt es »tichi nrchr," antwortete mir Gedali, in - dern er ein Schloß vor seinen SpiÄ;«ugkaste»» 'hängte, ,Ms gilbt es nicht mchr. Nebenan ist eine SchaMvirtschaft, und gute Menschen haben sie einst geführt, aber dort wird beroits nicht mehr gegessen und getrunken, sondern ge- »veint..." Und er knöpfte die drei Hornknopfe feines grünen Rockes zu. Er staubte sich mit dom Federuwedel ab, goß sich etwas Wasser auf die weichen Handflächen und entfernte sich — winzig Kein, oins-M und traumverloren, »nit seinen» großen Zylinder und dam großen Gebetbuch untern» Avn»e. Der Sabbat war angebrochen., Gedali — der Gründer der ivnerfüllbaren Internationale —> ging i»» bt- Synagoge und Mete. sich nach bestimmten Vorfällen gedrungen, gu ihrer»» Manne und Hu ihren Kindern .ungefähr Zu sagen: Eure Gefühle, meine Lieben, die ihr so wavmlherzig und gütig und ergriffen äußert, kann ich nur daun ernst nehme»», wenn sie sich an Taten erkennen lassen, die diesen Gefühlen entsprechen. Ws emo groß« Künstlerin auf der Mhn« diese Wort« sprach, mußte ich au uusere Jude»» denken. Zu allen Krankheiten, die wir in den Jahrhunderten der Unterdrückung und Mißachtung erwovber» haben, kam als jüngstes Leiden die oberflächliche, durchaus »rnfruchtbare GefüWduselei 'hinzu, die sich von der „Legervde Ghalnz" so Peinlich abhobt. Gerührt Zu sein um der bloßen Rührung willen, ans bloßem Vergnügen an der Rührurrg, ist leider Gottes eine jüdische Eigenschaft geworden. In Wie»» wird das Leben, die Arbeit, das Werk der Pioniere in EreZ Israel fett einigen Wochen im Film gezeigt. In Massen ströme»» die Juden in die Kinosäle, um Zehn Ähr »»achtZ und gn ungewohnter Vormittagsstunde. Man muß die Stmvmmlg des jüdischen PubWums beobachtet, n»ar» muß in 'den Minen gelesen haben, wem» der Saal wieder hell »vurde — und man muß di« Wirkung auf di« „Stimmung" mit der Wirkung auf die Gebefroudigkeii verglichen haben, u-n» die Gefahr dieser .Fassadenbege.isteru»»g richtig äbZuschätzen. Die vierhundert Wlanner und Fvauen werden -bei ihren Besuche»» den grotesken Abstand Zwischen Zustmvmung tu»b Takbereitschast zu verringern suchen und es wird chner» g« l'rngen. Es muß ihnen gelingen, denn sonst müßte mar» es bedauern, daß die Menschen von Erez Israel, di« Jung-- li»»ge aus dem Gmek, die Mädcher» von Nahaläl, di« Bai»- arbeiter vom SkopuSberg a»»ch nur eine Skrnde von ihre»,' heiligen Werk« abgezcgrn wurde»», um» sich zum Anmstment europäischer Kinobesucher silmen zu lass«»». » Als Diener eine« teuern Sache, pflichtbemuß» suib voll Hoffnung, machen sich heute und an den folge»»den Tage»» vierhulldert jüdische Mäm»er und Fraue»» auf de»r Weg, uu» das wichtiyste Finanzinstrument des Ausbaues - von Erez Israel, den Kere»» Hajessod, zu stärken. Einpfarrget si«, wie es ihrer ehrenvollen Aufgabe, bei»»» großen Zioeck, der Würde der zio»»istrfchen Bewegung entqspricht und befreiet auch in diesen Tagen der österreichischem Keren-.Hajeffod-Aktion von einem drücke»»den Schuld-' bewußtst in. Otto Abeles

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.