Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2172 (8.3.1925)
- Date
- 1925-03-08
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
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Belie 6 Dien. Sonntag wißen und ihn zu beruhigen. S-ieqnnrnd Breichart reifte sofort wieder nach Warschau zurück. Bei dieser Gelegenheit sei bemerkt, daß auch Breitbarts Pater in seiner Engend in Lodz durch sein« Kvrperkrast be rüdnrt war; auch ein Bruder und eine Schwester Breirüarts txrben dirrch achierische Prcdnjtionen in Lodz Aufmerksamkeit errcitt. Jur Berübmrheit des SieMMld Dreitda« hat es natürlich keines von ihnen gebracht. Las Such Schneersons über das mtaftrobbenNud. Don Anitta Müller-Cohen. Katastrophe ist für den Kinderpsychologen alles. tvaS daS Kind in feinem Seelenleben Erschütterungen ausfetzt, die seine Entwicklung nachhaltig beeinflussen. Die Katastrophe wirkt auf das Kind entweder unmittelbar: eS wird sollst verletzt, geschlagen, es muß hungern, entbehren, sein Selbstgefühl Niederdrücken, es ist Augenzeuge, wie man die Eltern peinigt, er nwrdet, wie das traute Haus seiner Kindheit in Mammen aufacht: oder aber gelangen an daS Kind nur mittelbar«, olbgeschwöchte Wellen katastrophaler Ereignisse, Gerüchte über Mord, Lchrccklrchkeiten, eS spürt die Folgen eines Krieges im Hinterland, es lobt in einer Atmosphäre der Verhetzung, des Hasses gegen fein Volkstum, gegen sich selbst (antisemitische Schulen.'). Das Buch des Professors Dr. F. Schneerson „Die katastrophale Zeit und die Heranwachsende Generation" bearbeite.! in streng wissenschaftlicher Weise ein leider allzu reichliches Material von Kirckertragödien und entnmmrt ihnen eine Reihe wertvoller psychologischer und pädagogischer Erscheinungen. Es kann nicht meine Absicht sein, eine kritische Desprechmbg über das Buch eines Wissenschaftlers zu gelben. Es lväre mir jedoch willkommen, wenn eS mir gelänge, di« Kenntnis der Ergebnisse dieser Untersuchungen einem weiten Kreise 5u vermitteikr. Denn es handelt sich um das jüdische Kind überhaupt, dessen Schickftck hier beschrieben wird. Die Untersuchungen des Professors Schneerson halten hauptsächlich jüdische Kinder zum Gegenstand, die in den Pogromgvbielen Oskeuropos den mannigfachen Einflüssen unmenschlicher Ber- Ivrlderung auSgssetzt waren. Doch nicht um diese allein handelt es sich, obwohl auch ihre Zahl ungeheuer ist. „Nicht weniger tragisch, wenn auch in einer anderen Art, ist das Los jener! nichtjüdischen Kinder» die den Judenschlächtereien nur zugescharrt haben, da diese in ihren Kindevseelen «irre giftige Saat von bestüüischer Grausamkeit und Sadismus austprießen ließen." Und auch um alle jene jüdischen Kinder handelt es sich in diesem Buche, denen wohl daS Allerargste erspart blieb, die aber all diese Dinge wenigstens vom Hörensagen auf sich einwirken ließen, di« vielleicht es nicht zeigen, in deren Seele aber die in der Jugend empfangenen Eindrücke fortloben und fortwachsen. Kinder zeigen bei Katastrophen, di« auf die Erwachsenen mit höchster Intensität wirken, eine merkwürdige Ruhe. Während eines Bombardements zittern die Fensterscheiben in Kiew. Die Evwachsenen erblassen vor Angst, die Kinder freuen sich, daß ,^i« Scheiben tanzen". Ein Kind, das der Abschlachtimg feiner Mutter hinter dem Ofen versteckt zusah, spielt am anderen Tag wieder lustig, als-ob nichts geschahen wäre. Siöben- bis zwölfjährige Knoden spielen mit Vorliebe Pogrom. DaS .Kind.'kennt infolge mangelhafter Induktion die Folgen der Katastrophe nicht, und wenn der erste Schreck vorüber ist, so scheint auch die Katastrophe für ihn vorüber zu sein. Aber es schvint nur. Der Hauptgrund, weswegen es feit jeher unmöglich ist. seelische Erscheinungen auf körperliche zuvückyuführen, sie durch mechanische Vorgänge zu erklären, ist, daß das Gesetz der Erhaltung der Brunne aller Energien in der Welt, dieses fundamentale Prinzip der Naturerklärung, aus dom Gebiete des Seelischen nicht gültig zu sein scheint. Die seelischen Energien sind m stetem Wachstum begriffen. Die Ereignisse, die sich, ohne bkeft dem Kinde zu schaden, abgespielt halben, hinterlassen in seiner Sees« einen Komplex von Erinnevungsvovstellungen. Dieser Komplex bleibt nicht unverändert in der Seele, sondern w ä chst urch v e r änder t sich mit dem Kinde, und verwandelt sich auf diese Weise unbemerkt in spateren Jahren zu einer Quells verschiedener psychischer Störungen. Es ist dies dos Gesetz der Spät Wirkung. Auch spezielle Wirkungen der Katastrophen Aeiben dom Kinde nicht erspart. Das Lechen der Umgebung während der evschütternden Kriegscreignisse. während Pogroulen prägt sich tief beim Kinde ein, ruft eine Schreckneurase, krankhafte depressive Zrrstände hervor, welche ein« tiefgehende Veränderung.« der Natur des Kindes zur Folge haben. Die Eltern können dom Kinde den harten Lebenskampf nicht ersparen, es sucht sich instinktiv selbst zu helfen und >oich frühreif. I« mchr ober das Kind frühzeitig entwickelt ist, desto weniger besitzt es die natürlichen Schutzmittel seiner Kindheit: heitere Sorg^sigkeit, Vergessen und Freude an dem Spiel. ES ist wahr, daS Kind verstcht es nicht, aber mit den unbestimmten Wortvorstellungen verbindet es unbewußte Gefühlsspannungen. Sein Ohr fängt unverständliche Worte: Pogrom, Ueberfall, Divrd. Die Mutter packt das Kind und läuft mit ihm in den Keller. Sie hält eS hoch, preßt es krampfhaft an ihre Brust, zerstießt in Tränen __Wiener Morgerizeitung. I und zittert mn ganzen Körper. Das Kind erschrickt, brirbt iu Deinen aus. die Mutter hält ihm verzweifelt den Mund;n. Bon allen Seiten stürmen ans seine Seele Angstr.ise, erschreckte I Flucht und Todesröcheln ein. Das Kind bekommt das Bewußt sein von etwas Schrecklich«,!. Und fcamrn ist es nicht tvahr, nicht ganz wahr, wenn man sagt, daS Kind verstehe es nicht. Die ursprünglich oft nur schwache oder unbemerkt« Wirkung psychischer Erschütterung loinint nach Jahren zum Durch bruch. Das ist die Erscheinung der Spätwirkung. Die früheren Eindrücke verändern mit der Zeit die ganze Enkwicklungsrichtung des Kindes. Ereignisse, die längst vergessen schiene,?, tauchen nach Jahren in Träumen, ängstlichen Halluzinationen auf, bringen oft Geisteskrankheiten hervor, erzeugen allgemeine Niedergeschlagenheit, Verminderung der geistigen Aktivität rrflv. Diese auswachsende Generation trägt ihre KiirdheilS «rlcdnisse wie einen ExPloswnSstoff mit sich, der mit einer geistig und Psychisch vernichtenden Sparwirkung droht. „Blutige Crinncrungswunden brechen auf und bringen die innere Persönlichkeit zum Verbluten." ES ist, so sagt Schneerson, heiligePflichtdesVolkeSundderGcseklschaft, die hetlpäbagogische Hilfe zu organisieren, die unsere junge Generation vor geistiger Not und Degeneration bewahren soll. Ein Heer von Straßenkindern und Kindewevbrechern, ein Heer von nervösen und psychopathischen Kindern ifi die Folge der Kriegereignisse. Das Kind kann sich von einem Erlebnis oft nicht befreien, es artet in ein« Zwangserinnerung aus, die es unaushorNch pein-rgt. Selbstmorde find Seine Seltenheit unter diesen Kindern. Die Lockerung des FamNienlebens, die hSrvssige AmMung der Familie überhaupt entzieht unzählige Kinder der Elternerziehung. ,/Ein großer Teil der jüdischen Jugend ist in der katastrophalen Zeit dem natürlich-häuslichen Familienleben eukzogen worden." Man kann sagen, alle jüdischen,Kinder in Osturib Mitteleuropa hatten irgendwie di« Leiden in Gefolgschaft von Katastrophen zu spuren bekommen. Me ein verheerendes Gewitter wühlt« der J>udenhatz das Deelenleben der Müschen Jugend auf. Allerdings sind, auch die Verheerungen, welche die Erziehung zu unmenschlichen Brutalitäten, die Verhetzung und das schlechte Beispiel in der mchtMischen Jugend angerichtet hatten, furchtbar groß. Unmittelbar aber berührt uns Juden die Entwicklung des Mischen Kindes. Körperliche und seelische , Degeneration der Jugend ist die größte Gefahr für das Volk. . Was eine erzicherische Beeinflussung dieser Entwicklung schwer erscheinen läßt, ist die von Schneerson festgestellte Tatsache, daß Geflihlserlebnisse niemals ganz aus der Seele zu tilgen sind. „Selbst im günstigsten Fall« bleibt bei der Methode der natürlichen Ablenkung noch ein großer Teil früherer Erlebnisse im .Gedächtnis zurück, die erst spater in reiferen Jahren, ihren tragischen Inhalt bekommen und ihre Spätwirkung offenbaren." Die Heilpädagogik zielt auf die Verhütung dieser Spätwirkung ad. Es müssen im Kinde geistige Schutzkrästc zur Entfaltung^ gobracht werden. Dies« sind entweder individuell-persönlich, Exstrebung persönlicher Ziele u. dgk. oder tragen einen universellen Charakter. (Religiöse und sctzial-echische Lebensanschawung.) Die Rettung geistig-anormaler Kinder, die Vorbeugung zur Verhütung von Geisteskrankheiten bei Pogromkindern, die Bewahrung verlassener Kinder vor Verbrechen, Degeneration und Krankheit ist eine Aufgabe der jüdischen Gesellschaft. Prof. Schneerson vertritt die Ansicht, daß heilpädagogische Institute, Kurs« ichv. in allen großen jüdischen Zentren errichtet werden sollten. Die Rettung der Heranwachsenden Generation, die eine katastrophale Zeit hinter sich hat, vermag nur di« systematische Heilpädagagik zu bewerkstelligen. DiMoicht wich daS Buch Schneersons. welches in pädagogischen Kreisen viel Beachtung findet, durch diese Einsicht auch unmitte-IIbar aus die jüdische Gesellschaft wirken. r« Seflritoils der Wehrmmme» Lech»«. Eine Stellungnahme der Wehrmänuer. Gestern nachmittags fand auf dem Friedhof« m Oberst. Beit das Begräbnis des WchrmonneS Lechner, der in der Rossauer Kaserne durch Selbstmord aus dem Leben schied, stabt. Am o-ftnmr Grabe hielten die PaulamentÄommissäre Abgeordneter Dr. Deutsch und GvnerÄ Körner Nachrufe. Freitag den 6. d. fand viere Vevsamnchmg der Bertvauensmanner der Garnison Wien statt, in der zu den Sol» datensolbfbmorden Stellung yvnommen wurde. Do« einem Redner würde zum Ausdruck gebracht daß sich seit dom neuen Kurs des Heeresmiuifters Vaugnin die SvldatenfeWtmovde häuften. Der Redner wandte sich unter stürmischer Zufbimnvung der Berfaurmlimg gegen die Ausführungen des Alge' ordneten Dr. Ierzabek im BudgetauSschuß, der die Soldatenräte verspottet rw& vechöhltt habe. EL wurde dann «ine Entschließung angenommen, worin veÄangt wird, daß Haupt» mann Seltner, der an dem Selbstmord des WehrmouneS Lechner Schukd trage, au» dem Bundeshser «nt lass an werde. 8. Mär; 1.025 Nr. A78 „Seit der Seit der PHSnizier beginnt Palästina endlich wieder aufrnblüde«/ Gespräch mit Azlz Dom«. Bon Ben Ami. Haifa, im Februar. dlz>iz Dornet ist einer der berühmtesten arabischem Schriftsteller. Zu Kairo am 25. Juni 1890 von christlichen Eltern geboren, begann er schon frühzeitig das Reisen durch die Welt. Sein Vater »war Lehrer in eurer deutschen Schule der .Hauptstadt Aegyptens. 1892 wurde er aber seitens der deutsche« Regierung nach Dcutsch-Ostafvila. versetzt. Bon dort kommt er erst im Jahre 1895 zurück und reist sofort nach.Haifa, wv man ihn inzwischen an einer Elementarschule ernannt hat und wo er sich daun endgültig mederläßt. Der kleine Aziz ist überall mit ihm. Als er schon irr die > Schule gehen sollte, fragte ihn sein Vater, in unscher Sprache er cigerttlich lernen will. ,^Jch will in jener Sprache lernen", antworieti.' der siebenjährige Knabe, „in welcher man der Drertschlnil die größten Dienst« geleistet hat." . Am nächsten Tag brachte chn fein Vater «ach Jerusalem, wo er derr öbnaben in das deutsche Waisenhaus ein* schreiben ließ. Er -lieb hier bis zu seinem neunzehn wu' Lebensfhre. Tann wurde er selbst Lehrer. 1910 finden -wir' ihn in München, wo er Philosophie, Literatur ttiöb Psycho lögie studiert. Den Weltkrieg verbracht« er -in Budapest. 1917 rückt er in die türkische Armee ein und dient in Korr stantinopel bis 1960. Darm fahrt er aus kurze Zcir nach Berlin, mn sich von dort endgültig nach Haifa zu 'begLbeli. Ich bin jetzt hier in feiner schönen Wvhrmng, nahe'- den! Mittelländischen Meer. Er hat inzwischen gcheiratet. Em« hübsche, zarte Frau aus Deutschland. Wir setzen uns zmn Tisch, man bringt allerlei Südfrüchte, b^wt iu oilwnl großen Teller Reis mit Fisch und türkischen Kaffee. Ter Dichter Domcl ist ein hochgewachsener, typischer Araber mir bvsiten Schultern, großen, schwarzen und immer leuchtenden Angen. Wir sprechen vom ZiomsnmS. „Wissen Sie, westen man mich beschädigt? Daß ich mich den Juden verkauft habe. Bitte, schauen Sie Mich doch an! Meinen Anzug oder mvirve Kvakrmtte! Habe ich dennauch nur einen Piaster bekommen? Man sagt, es ft! nAtz möglich, daß ich, ohne bestochen zu ftin, den Juden boisttWi rmd' den^ Zionismus bMigen konnte. Haben Sie schon so tvas gehört? Mein Standpunkt ist ehrlich, aber auch wissen schaftlich begründet. Myine historischen Forschungen überzeugten mich davon, daß das arabische Volk einer der verlorenen Zwölf Stamme Israels ist. Ich habe ein Drama, geschrieben, in welchem ich dies« meine Austastung klar -. lege. Der TitÄ des Dramas ist Tochter Zions" und. behand.lt eine Liebesgeschichte zwischen einem arabischen Arzt, Dr. Lenin (arabische Form von ,Lewi") und eine.ru jüdi , scheu Mädchen, Ajale, das er vxgen ihrer Religion rricht heiraten kann. Man erschießt vhn. Auf dem Sterbebette. macht er eine scievliche Offenbarüng über die jüdisch-ara bische Verbrüderung . . . Uebrigens wird die ärabisch-jüdis che Zwietracht und dann die Fmternifiernng schon iu der Bibel dorausgesehen." Rach einer Pause: „Aber. nicht nur Historische Brüvvift sprechen für den. Ausbau des jüdischen Landes, die wirtschaftlichen Gründe fordern auch, daß Palästina die Heimat der Juden werde. Für uns Araber kann es nur von Nützen ftin, wenn die Juden Herkommen. Schon jetzt fühlen wir die Vorteile der Einwanderung. Wo haben wir früher Eisenbahnen gehabt? Jetzt durchquert man -das Land mit Schnellzügen. War hier jemals überhaupt Handel und Gewerbe? Sätdem die Juden hier sind, entstand eine lebhaft« Industrie, ein Export- und Jmportvervchr. Was war Palästina vor der Bafour-Doklavation? Ein unbewegbares, mystisches Land, ein Pilgerort, wohin man nur beten kam. Heilte gibt es hier wieder ein richtiges, reges Leben. Palästina hat sich dem internationalen Welwerkehr augeschlosten. Wer hat das.- alles bewirkt? Der Zionismus. Seit der Zeit der Phönizier beginnt das Land eMich wieder aufzüblühen. Die eingewanderten Juden haben das Niveau der Fellachen erhöht -und haben ihnen das Bewußtsein ihres Menschentums, das sie unter dem Joche der Eftndis verloren haben, zurückge geben. Bevor die'Zionisten 'hergekommen sind, führten die Fellachen ein erschütternd primitives Leben. Hertte wohnen sie schon in anständigen .Häuften, schlafen in Betten uub «wissen, warum sie arbeiten. Manche von ihnen fühlen auch' schon was sie den Juden zu verdanken habeir. Diese leben in gutem Einverständnis mit ihnen." Er schließt: „Man könnte das bem ganzen arabischen Bo-tke zu ver^ stehen geben, man müjjte es nur genügend a-ufklären. Die Zi-onistische Exekutive sollte Broschüren hera-usgebeu, :n welchen sie dir große Kultrtrqrbeit, di« der Zionismus be wirkt, erWärt. Der Fellach freut sich doch auch, wenn di.' Juden Sünchft trocken liegen und damit di« Malaria aus- -- ZIONISTISCHE BEZIRKSSEKTION LEOPOLDSTADT ---- Bonntftg dtn 15. MÄr* 1925, halb 9 Uhr abends, in den Olympia-Sälen, 1. Bezirk, Rotgasse 3 PURIM-AKADEMIE mit anschliessendem Tanz unter Mitwirkung erstklaaiger Kunstkräfte. Unter anderem: «vis gildene P&wt“ mit Szenen und Bildern aus dem jüdischen Leben / Ballorchester des Prof. Max Oeiger / Jazz-Band / Verschiedene Belustigungen zum Preise von 2 Schilling bis 4 Schilling im Vorverkauf bei: Brüder Schilfmann, II. Taborstrasse 48; Josef Singer, 11. Taborstrasse 25; Bücherstube Rath & Präger, RjRilCl BPI ü. Taborstrasse 20 a; ,Wiener Morgenzeftung*, II. Taborstrasse 1._