Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1925-03-08 · Heft 2172 (8.3.1925) · p. Seite 3

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2172 (8.3.1925)
Date
1925-03-08
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
88% known words query
IRI
…/2979076-2981191-2981257--22132-3009514
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

4 entity mentions

Wien, Sonntag, Merrer Msrstenzeit««-. 8. Mürz 1925 Seite' 3 [ Nr. ATS Volmare. Httler uad Ford. Die Au-laudSgelder der Hakenkreuzbewegung. Wie. schm mitgeteill, erÄete die Klage Adolf Hitlers gegen den bayrischen Monarchien Samtätsrat Pittinger, der der Hitter-Beweguarg die Annahme ausländischer und sogar französischerGelder vorwarf, mit einem Freispruch PittingerS. Der Münchener Vertreter des „Berliner Tageblattes" veröffentlicht mm ,/vimye notwendige Randbemerkungen" über die Wech'olwirSung Mischen den Zielen der früheren Regierung Poineare und den der Hitler-Bewegung. Er schreibt unter anderem: ,Hitler ist vor Gericht selbst auf die Fälle Lüdecke und Fuchs- M a ch h a u S eingegangen. Herr Livdeckc wist reichlich viel in der Welt herum, und wenn ihm von Hitler imd der Münchener Polizei unrecht geschehen ist, so hat er dieses Malheur durch die Vielseitigkeit seiner Auslandl'dsvisen selbst herauf beschworen. Auch hat ihn di« bittere Erfahrung nicht davon abgehalten, auf dem Umweg über das fa Szistische Rom neuerlich eine Werberundreise durch die Vereinigten Staaten zu machen. Die Ausb.ute entsprach allerdings ganz und gar nicht den Erwartungen; Herr Ford zunral hatschwer enttäuscht. Herr Lüdecke kaut von Amerika mit leeren Händen nach München zurück. Der zweite Fall, den Hitler vor Gericht berührte, betraf die Ueberw i saug sehr hoher F r a n k e n s u mm e n durch die München der D cu ts che n Bank. Es ist richtig. daß {ns»«* seine Partei für diese unsaglbar trübe Auge lege «ip'.v incyr. verantwortlich snl-d. Ader die Gelder waren von Frankreich zur Finanzierung der nauonalistlschen Gegenrevolution gedacht, der Elnpfänger hatte J noch kurz vorh.r das Kainpsovaair der nation-als-zialistischen deutschen Arbeiterpartei, den jetzt miter Hitlers Leitung wiedcrerstandeNen „V ö l k i s ch e n Beobachte r", als Chefredakteur gezeichnet, und der B l ü chcr - Bu n d, den: die SchmutzgÄder Mslossen, gehört.- dem unter Hitlers Führung zusaMmengeschlossenen Kaurpfbund an." Der Korrespondent schließt: „Es ist noch nicht an der .Zeit, die groteske Wechselwirkung zwischen dem in letzter Stunde verhinderten separatistischen Putsch des Herrn Richert im bayrisch.'« Süden und dem naticuatiftischer: Abwehrkampf inr» rheinischen W.sten anfzuzeigerr; bie Weltgeschichte leistet sich mitunter derr blutigen Hohn, daß sie den Meuchelmörder über seine eigene Waffe stolpern laßt. Die .Herren Hitler und K a u t t e r wissen, «was :ch damit meine." Kathreiners Kneipp Malzkaffee gahreskonsereuz des deutschen Hechaluz. Berlin, 6. März. (I. T. A.) Die am 28. Februar begonnene dritte Jahreskons.renz des deutschen Hechaluz wurde nach mehrtägiger Tagung geschlossen, nachdem eine Reihe Resolutionen zum Statut des .Hechaluz, zur Kulturarbeit und zum Aufbau angenommen worden waren. An der Konferenz nahnren mehr als 50 Delegierte teil, die zirka 800 organisierte Chaluzim vertraten. Die Konferenz wurde von Hrrrn Dr. Nagler eröffnet, Herr Dr. Marlin Rosenblüth begrüßte sie im Namen der Zionistischst Vereinigung für Deutschland, Professor Frankfurt im Namen der Gesellschaft „Ort", Herr A s s a f im «amen der palästinensischen Histadruch, ferner wrlkde die Konferenz durch Vertreter der Hitachduch, Poale-Zwn, der jüdischen Studenten ustv. begrüßt. Ten Generalbericht erstattete Dr. Ascher, Herr S ch a p i r o berichtete über die Lage des W.lthechaluz. Hierauf hielt Herr Sch. Rudel ein Reftrat "über das Wesen des H.chaluz, welchem sich ein Korreferat von Hans Kaufmann anschloß. H.rr Dr. Werner Bloch berichtete über die Mau-Weiß-Werkstätten in Palästina. Di« Konferenz nahm das Statut an, laut welchem sich jeder Chaluz verpflichtet, Mitglied der Histadruch (Paläst'magewerkschast) zu werden. In den neuen Merkas wurden gewählt: Ascher, Bry, LubinsEy, Erna Meyecheim, Nagler, Sandbank, Nud.l. die Sköfsnung der neuen Slupschtina. Lärmszenen. Graz, 7. Marz. Die „Tagespost" mclidet aus Belgrad: Die iheiti'ige Eröffnungssitzung der Skupschtina nahm stellemvoise einen sehr stürmischen DerÜaus. Bei Uvberreichung der Vollmachten der Abgeordneten übergab Dr. T r u m b i e die Vollmachten für sich, für Stephan R a d i c, Dr. Marek, Predavec, Krnjovic, Stephan und August Kossutze. Als der Sekretär den Namen des Mgeovdneten Ivan Radic verlas, rief Abgeordneter Trumbic: „Einige Abgeordnete befinden sich in der Polizeikaser n e. Das ist eine Schande!" Auf den Bänken der Abgeordneten des nationale« Blocks entstand Lärm. Man hörte die Rufe: „Schänre dich Verräter. Du hast S k u t a r i der k a n f t. Du hast Fiume und Istrien verkauft! Hinaus mit chm!" Abgeordneter Dr. Tmttnbic verblieb ans seinem Platze. Erneuter Tumult entstand; a!is der Abooovdnete der Radie-Partei, Dr. S c n i c Ausfälle gegen den Minister Krizman machte. Hierauf wurde cniuc Zuschrift der Abgeordneten^ Lu Frühstück und Jause Macck und Genossen verlesen, in der sie sich beschweren, daß sie an der heutige« Evöffnvuingksitznng nicht teilnehmen körnten, da sie von 'der Poilizoi in Haft gehalten werden, und die Skupschtina um Intervention zur Wahrung des I m m u n i t ä t s r c ch t e s ersuchen. Boi der Vorlesung dieser Zuschrift entstand «tv-wder großer Lärm. Der Alterspräsident hebt die Sitzung auf. Sodann erheb sich der der O p Pos i t t o n anMhäwndc Alterspräsident Lasiv und erklärte: „Ans Grund des § 86 der Beüfassmig und der §§ 1 u,nd 106 der GeschästSordrvung verlang von der Regierung, daß sie den rn Haft Boftn-dlichsn 'das Erscheinen in der Volksvertretung ermögliche. Um der Regierung hierzu G e!l e g e uh e i t Zu geben, breche «ich die Sitzung ab und werde die nächste Sitzung im schriftlichen Wege einiborufen." Rach dieser ErNärung verließ die Opposition zum Zeichen, daß sie die Sitzung als aufgehoben betrachte. korperativ den Sitzungssaal. Die Mehrheit, die von dom Borgeherr des Alterspräsidenten sichtlich überrascht war, sowie die fünf Abgeordneten des deutschen KVübS verblieben im Saal und beschlossen nach kurzer Beratung trotz Abwesenheit der'Opposition und der Verfügung des Alterspräsidenten in der Tagesordnung fort-' zufahren. Es wurde hierauf zun: provisorischen Präsidenten der radikale Dr. Nikolaus Subotic gewählt.. .Die Alutsfuhuung des pvcvusorischen Präsidenten datiert nach der Geschästsorduung nur sdiange, bis die Berisikativn der Mandate voüswgien >?ist, das sind otlva 10 Vis 11 Tage. Heule nachmittags hielten die Parteien Beratungeu. über ihre weitere Taktik ab. Bon radikaler Serie wird erklärt, daß der Alterspräsident keinerlei Recht hatte, die Sitzung äbzubrechen. In oppositionellen Kreisen wird zugegeben, daß ein derartiger Fall in der Geschäftsordnung nicht vowe seihen sei. doch sei das Vorgehen der Opposition durch die politische Lage -niltzodingt geboten. Sie Wiener Frühjahrsmesse. Anläßlich der heutigen Eröffnung der 8. Wiener tutet* nationalen Messe fand gestern im Rouen Saale der Hofburg ein Empfang der mint£> ausländischen P v»: f j c und der Mitarbeiter an der Messe statt, der sehr zahlreich besucht war. Nach Begrüßung der Gäste hielt der Präsident der Wiener Messe, Kommerzialrat Ernst Hochmuth, eine Rede, auf die Minister Dr. Schürsf erwiderte. V-izelbürgernreister Emmerling begrüßte die Rntoesekrden rm Rainen Der Gemeinde Wien. Es sprachen dann der Lmweshaüptmann von Niederösterrclch Dr. Bu res ch. Für die.Presse -dankte W eng ra's. Die tschecho - slowakische Gesandtschaft hat die Wiener Messe von einer Verfügung der tschrcho-slowalischcn Das immer wieder muh* dende Getränk auf dem Kafffeetisch Regierung verständigt, der zufolge Besuchern der Wiener Messe in der Tschecho-Slowakei alle möglichen E rle r ch te r-u ng eu zuteil werden. Die Paßrevifiou wird in den Zügen Vorgenommen und die Zollrevision soll ans das i ch o n n d st e gehanÄhabt werden. Aus aller Welt. London, 6. März. (Reuter.) Die Erkrankung Low C n rz v n s stellt sich als e r n st e r B l -n t e r g u ß dar, der Än Falle seiner Wiederbolung eine Operation notwendig machen würde. (Der frühere Außermrinisrer Lord C-urzon ist jetzt der Vertreter der Regierung Baldwins?m Oberhaus. Die Red.) Berlin, 7. März. Die „Deursche Allgonreine Zeibing" meldete, aus B e i r u t: Der französische Präsiderrt des Appellationsgerichtshofes für Ausländer ist in senlenr Haufe in Aleppo fürchterlich verstümmelt ausgefunden worden. Die Ermordung scheint nicht auf politische ALotive zurückzu- Mven zu sein. Brüsiel, 7. März. (Hcwas.) Oie Kantnrerrr sind aufgvlcksL worden. Die Neuwahlen wurden für den 5. April angefetzt, Das Parlanrent wird am 28. April, wieder zusammcntreten. Paris, 7. März. Nach oiner Meldung aus Moskmr «ist Kamenew znm Generalstaböchef ernannt -wordorr. Sein Gehilfe ist der frühere Genevalstabsoberft P u g a t f ch e w, der das Kommando der Kankasns-Avinee ft'chvt. Boulogne zur Seine, 7. März. (Havas.) Der gewesene Ministerpräsident der ersten provisorischen. Ntssifchen Regierung, Fürst Lwow, ist plötzlich gestorben. Meine Kindheit. Bon Eduard Bernstein. Dar einigen Wochen beging der Nestor der beut* fchen Sozia.ldemlKratie, Eduard Bernstein, feinen 76. Geburtstag. Der Jubilar. Begründer des marxi^ stischen Revisionismius. gehört zu jenen PersönUchkeiton. die über Partei und Klasse weit hinansragen. Auch das Judentum hat allen Anlaß, Bernstein zu iseinen Großen zu zählen. Er selbst, der in fremder Sphäre erzogen wurde und während seiner Iugendnnd Kampfjahre speziell jüd!>sck>en Fragen im allgemeinen fern stand, trat erst vor etwa einem Jahre, als Vierundsiebzigjähriger, zum ersten Male in einer Mischen Versammlung unter der Parole „Für das arbeitende Palästina" hervor und vief dort mit jugendlichem Feuer zum Aufbau Erez Israels durch Mische Arbeit aus. den er als Svmibol für den Fortschritt der Menschheit bezeichnet«. Di« Auifbaiuarbert m Erez Israel hat Bernstein den Glauben an d'e Kraft feilwS Bollkes. der Menschheit wieder neue Wege zu weisen, gegeben. ... Der greise Kämpfer und Lehrer ist setzt mit der Abfassung seiner Iugenderinncvnngen ib.schäistigt. dte in einiger Zeit unter dem Titel „Der, kleine schwächliche Junge" fon Verlag Erich Reiß, Berlin, erscheinen werden. Wir sind in der Lage, schon jetzt Auszüge aus einigen Abschnitten dieses Dkenioirenwerkes zu goben, in dcneir charakteristisch hervortritt, daß Berilstein schmr als kleiner Knabe, der dom jüdischen Mil-lvu fern lebte, um sein Indes«!il rang. „Lieber Gott, wenn du bist, hilf doch meiner Cousine!" Meine Eltern, beide jüdischer Abstammung, gehörten der jüdischen Reformgemeinde an, einer Gemeinfchaft, di« m Deutschland für das Iudentlmr «twa dasselbe ist, was in >der evangelischen Christenheit der Proteftantenverein, bei den Zdatholiken der RvfornckatholizisnmS ist. Ihre Angehörigen feiern den Sonntag als tvöchentlichen Ruhetag urtd binden sich nicht an di« Mischen Spvisegesetze. Der Kultus entspricht den Tendenzen des mvfgeklärten liberalen Bürgertums der Mitte des IS. Jahrhunderts, die Religio« war den GottAäNbigen zu sehr Berstandessache gotvovdeu, ließ aber den kritischen Verstand unbefriedigt. Das letztere ist auch bei mir ein getreten, als ich jenes Atter erreicht hatte, wo Heranwachsende Knaben anfangen, sich skeptischen Betrachtungen hürzugvben. Geifüh! und Skepsis lagen lange bei mir rm Streit. Aus dieser Zeit ist mfa ein Gebet erinnerlich, das ich, schon nahezu 16 Jahre alt, einmal in innerer Erregung vor mich hinsprvch, als ich von: Krankenbett einer mit dem Tode ringenden Verwandten auf deur Omnibus nach Haufe smhr: Lieber Gott, wenn du bist, hilf doch meiner Cousine." ’ Di« Sterbende war eine Tochter Aaron Bernstein s, des älteren Bruders meines Vaters, an dom dieser mit schwärmerischer Liebe und Verehrung hing und zu dem auch wir Kirvder ehrfurchtsvoll anfblickten. Als Bagründer und langjähriger Leitartikelfchreiber der seinerzeit viel geleseneir „Bevliuer Dolkszettung" und Verfasser der von Alexander v. Humboldt und ärgeren bedeutenden Forschern schr hoch eingeschätzten und in viele Sprachen übersetzten „N a t u r wissenschaftlichen Volks b-ü ch e r" auch tveiteren Kreisen bekannt gewordon, hat Aawn Bernstein nahezu vier Jahrzehltte im vollen Sinne -des Wortes das Leben eines Gelehrten geführt. Er war Mitbegründer der jüdischen Reformgvmeind'e gewesen, hat einige ihrer poetischesten Gesänge gedichtet und ihr in der ersten Zeit mehrere Jahre als Prediger gedient. Bon bibelkritischen Arbeiten, die er veröffentlicht hat, ist besonders zu nennen eine Abhandlung über den Ursprung der Sagen Abrahams, Isaaks imfe Jakobs, den er aus die Entstehung und die Konkurrenz von religiösen Zentren, bezw. Knltusstätten, zurückführt. Obtvchl ich als IM am NeligionSnttterricht der Schule, die ich besuchte, nicht teilzunehmen brauchte, hatte ich ihm doch oft Äs Zuhörer beigetvohnt, und ich muß sagon, daß inich das Reite Testament und seine Pevsörtlichkeiton viel stärker interessiert haben als die des Alten Testaments, die mich viel fremdartiger oiwwutcten. Auch lief ich, da die Synagoge der Refovntgemeinde von unserer Wohnung sehr weit entfernt war,- um übechanpt an eine» Gottesdienst te^nehrnen Ht könrmt, zeitweilig des Sonntags in die unweit unserer Wohnung gelogen« Lnkaskirche der evangelischen Gemeinde. * Don meinen Eltern wurde gegen diese Besuche kein Ein^ sprach erhoben. Beide waren von jeder kNifessionelleir Engherzigkeit frei, meine Mutter aus einem tiefroligiösen Empfin-- den heraus, mein Vater aus Indifferenz gegen jeden Konfessionalismus. Mit dieser Indifferenz tötete er unter anderem einen heroischen Entschluß, den ich nach dem oben geführten Gespräch mit dem Lehrer gefaßt hatte. Da ich nun eirnnal Jude sei, hatte ich mir Werlegt, wolle ich es wenigstens ordentlich sein und als erstes dom Genuß des Schlveinofloisches entsagen. Gedacht, getan. „Ich esie von jetzt ab kein Schweinefleisch mehr," eMärte ich bei Tisch. „Wir find Irrden, den Itiden ist das Schweinosteisch verboten und darum tvevde auch ich kein Schtveinofleisch mchr essen." Und tvas antwortete darmrs mein Vater? Mit Seelenruhe gab er zurück: . „Schön, iß dn kein Schweinefleisch." Eine Toleranz, die dem Opfer, das ich nuferer Religion zu bringen vorhatte, sehr bald tödlich .geworden ist. Mit um so größerer Schnsucht ergriff ich dann die Gedanken des Liberalismus. Eines Tages staübte meine Mutter eingerahurte Lithographien ab, die bis dahrn in einem Bodenramn gelogen hatten. ES waren die Bi>lder von Kämpfern der Demokratie aus den Jahren 1816 bis 1850, jedes davon mit einem Ausspruch der betreffenden Persönlichkeit als Inschrift. Ich studierte sie all«, clnpfin'g aber nur von einer einen tieferen Eindruck. Sie stand unter dem Bild eines recht jüdisch ansscherrden Manne» und lautete: „Das ist das Unglück der Könige, daß sie die Wahchei/ nicht hören tvoüen." *) Das Elternhaus. Der Ton, der rn unseren Hause herrschte, war, ryiic geziert zu fein, doch durchaus der gebildeter Leute. Ich entsinne *) Johann Jaeobi. ein KöniiKerger Jude, war ück Revoludlonsiahr 1818 der Führer einer Abordnüna oft-, preußischer Demokraten denn König Friedrich Wilhelm dö« Vierten und sprach 'bei dieser Geteaeichril die oben zitierte« Worte znm König,

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.