Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2170 (6.3.1925)
- Date
- 1925-03-06
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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Men. Fr-ikaf&Ytif«« Moestr«zr7k«vs. v. März 1SS8 WM r «e Seneralslriege in Wna. Scibdem eS bekannt geworden ist, daß Rußland mit Japan zu einer gruMätzlichen Einigung über die Probleme des fernen Ostens gelangt ist, wird auch China in diesem Zusammenhang öfters genannt. Es soll der „Dritte tnt Bunde" sein. In manchen politischen Kreisen herrscht freilich die Uoberzougung vor, daß im geheimen zwischen den Sowjets und Japan «ine Teilung Chinavorlä-usig in streng abgearenzte Interessensphären vereinbart worden ist. Ob auS dieser Cphättnte-luny eine wirkliche Teilung wird oder ob China nicht «her als selbstanlddAe starke Macht in diesem Bunde oder eventuell segiv gegen ihn auftritt, hangt nicht unwfrrMch von CH:na se'b^r ab — und von der Einigkeit seiner Führer. Es ist indessen um d:e Einigkeit Chinaimmer n-ch trüb: bestellt. Das Land ist unter eine Reibe ehrgeiziger Oligarchm geteilt, die sich aufs heftigste befehden. Feng-Ju-Hsiang, der Icrühmt« Chrvsttngeneral, hatte iokann-tlich mit Wu-Pei-Fu gehalten, um dann jod.ch nach seinem grlungr/en Handstreich auf Peking, zu Tschan-Tso-Lin, dem mandschurischen Diktator überzugelhen. Wahrscheinlich lag dem ehrgeizigen General an der MinisterpräsHdentenstelle. Melleicht wollte er auch Wu-P«i-Füs Rachfolger cder gar GenevcMktator in China werden oder doch wenigstens Gouverneur irgend einer reichen Prcvinz. Tschan-Tso-Lin wiederum wollte vor allem Wu-Poi- Fu, feinen Tcdfeiud und Rivalen, niiederringen und den von Wu-Pei-Fu gegängelten und von dessen Truppenmacht' abhängigen Präsidenten Tsao-Kun stufen. Der an Tsao-KunS Stelle tretende Präsident stllte Tschan-Lfo-Lm nicht im selbständigen Regieren in dessen drei Prcv'.nzen stören und ihm einen überragenden Einfluß auf di« Mongolei einväumen. An die Präsidentschaft wird Tschan-Tso- Lin höchsttvcrhrschernlich nicht gedacht haben, weil ihm di« Ruhe lieb ist und weil er auch keine Aussichten hat, diese .;u erhalten. Er falber hegte wohl auch Zweifel an der Befähigung zu dieser Aufgabe. Jedenfalls fürchten alle seine Macht, Rücksichtslosigkeit und Herrschsucht. Tuan-Chi-Jui stand früher an der Spitze der Anfu- Gruppe, die eine Einigung Chinas erstrebt. Er hatte damals zu wenig Macht, um jÄne gut durchdachten Pläne durchführen zu können. Ms die Anfu-Gruippe ihttN Einfluß in China verloren hatte, zog sich Tuan-Chi- I u i aus dem politischen De>ben zu-rück. ohne indessen seinen Einfluß zu verlieren. Im Gegenteil, feine moralische Bedeutung ist seitdem noch gewachsen, so daß man jetzt aus ifju zurüchgegrrffen hat. Ms man ihn gebeten hatte, die Präsidentschaft Chinas zu übernehmen, hat vr sich geweigert, dies Kl tun. Man sagt, er wollte möglichst günstige Bedingungen für sich herausschlagen, um sich unckthängig zu machen. Er versuchte, sich 1. von Tsao-Kun, dem Parlament und der HlShevlaen Regierung, 2. von Wu- Pei-Fu und seiner Dangtse-Kiang-Föderation und 3. von Tschan-Tso-Lin sowie General Feng unabhängig zu machen, die die neue Lage in China peschaffen und nod) Beseitigung Tsao-Kuns und Mn-Pei-Fus sich an ihn gewendet hatten, um ihm den Schlüssel zur neuen Lage zu übergeben. Schließlich wollte der neue Präsident auch nicht von Dr. Sunjatsen abhängig sein, der ja nunmehr gestorben. Er war der Beherrscher von Südchma mit Kanton an der Spitze. Die alte Regierung reichte ihren Rücktritt ein, während Tsao-Kun. der bisherige Präsident, ohne Regierung und ohne Unterstützung der Truppen Wu-P«i-Fus jede Bedeutung eingebüßt hatte. Schwieriger gestaltete sich feine Auseinandersetzung mit General Feng und dem Parlament. Tuan versuchte die Macht in seiner Hand zu' zentvcrlisieren und übernahm gleichzeitig mit der Präsidentschaft auch das Amt eines Ministerpräsidenten. Er gab bekannt, daß er die irureren DerhAtnisie in China ordnen und eine ordentliche Nationalversammlung einbevusen würde. TaS Parlament reagierte auf diese seine Erklärung übe-vhaupt nicht, während General Fentz, der sich übergangen fühlte, erklärte. er würde eine Auslandsreise nach Japan, den Vereinigten Staaten und Europa unternahmen. Der verstorbene Dr. Sunjatsen 'begriff sofort, daß in China die Männer zur Macht gelangt sind, die mit Japan Freundschaft unterhalten wollen. So begab er sich denn bei nächster Gelegenheit nach Japan, um mit privaten und amtlichen Kreisen in Fühlung zu treten. Gr verhandelt« dort über die Mittel und Wege, w'e man China von beit Einflüssen Amerikas und Europas froima-chen und das große Land zu einer Einigung bringen konnte. Der neue Präsident wird ohne Zweifel besonders viel mit der Dereinheitl^chung der Forderungen Wu-Pei-Fus und Tschan-Tso-Lins zu schaffen haben, denn die Wünsche dieser beiden Oligarchen schließen sich gegenseitig aus. Ohne die Unterstützung Wu- - Ptt-Fus dürsten die ttichen Provinzen im Vangtsetal sich kaum für den neuen Präsidenten erklären. Ohne Einvernehmen mit Tschan-Tso-Lin dagegen wird sich kein Präsident in Peking wohl und sicher fühlen können. Tschan-Tso- Lin wünscht die Herrschaft Chinas Mer di« Mongolei auszudehnen. ihm kann man es Zutrauen. baß er dieser Land tatsächlich fiir die Einflüsse Chinas gewinnen und g.gen den sowjetvussvschen Nachbarn eifersüchtig verteidigen würde. Aber für d'e Zentralgowalt in Peb'-ng würde di« Gewinnung der Mongolei große Geahren mit sich bringen, denn dadurch würde die mandschurische und die mongoilische Grenze in ein« allzu große Nähe von Peking gelangen. I WerbetAbonnentensürdie t! „Wiener Moraenzeituug" 1 Außenpolitische Ledatte im Unterhaus. Sin Abgeordneter gemaßregelt. — Sxodvs »er S^ialisien. (Eigenbienst der „Wiener Morgenzeituny".) London, 6. März. Jni Unterhaus ist heute die Debatte über die Außenpolitik eröffnet worden. Die Liberalen schlagen zumächst eine Reduktion der Budgets aller Ministerien, mit Ausnahme des LandeevertrivigiuigsministermmS, vor. Dieser Vorschlag verfolgt den Zweck, eine außenpolitisch« Debatte herbeizuführen. Der Abgeordnete Fisher, der frühere Unterrichtsminister im Kabinett Lloyd-George, ersucht den Außennfli-ister, dem Parlament mitzuteilen, welches seine Haltung m Gens sein rverde. Er protestierte gegen d!e Verzögerung der Räumung KSlnS. Die Liberalen forderten di« unverzüglich« Veröffentlichung des Kontrollbevichtes. Deutschland müsse erlaubt werden, sich zur Kölner Frage zu äußern. Die Rede Herviots habe den Wunsch Frankreichs erkennen lassen, die Kölner Frage mit dem Sicherheitsproblom in Berbintzuny zu bringen. Die Liberalen seien der Ansicht, daß d^sse beiden Probleme nichts Mit einander zu tun hätten. Di« Liberalen bekämpfen, sagte Fisher u::lcr, einen Garantievertrag zwischen Frankreich, England und Belgien. Wenn Deutschland den Vorschlag gemacht habe, einem solchen Garantie vertrag beizutveten, sollte die britische Regievung diesen Vorschlag nach Ansicht der Liberalen unterstützen und bei den Alliierten für besten Annahme emtreten. (Lebhafter Beifall auf den liberalen Bänken.) Chambevlifm sollte nicht mit dem vorgefaßten Willen nach Genf gehen, das Genfer Protokoll um jeden Preis oibyulchnen. Chambers« in erklärte in seiner Erwiderung, die englische Regierung befürworte eine möglichst rasche Räumung der Kölner Zone. Dafür müff« aber Deutschland die EnttvaffnungSbeftimmungen zuerst erfüllen. In diesem Augenblick ereignete sich ein ernster Zwischenfall. Der sozialistische Abgeordnete Kirkwood protestiert« gegen die Geheimhaltung des deutschen Garanttevertvages, und zwar in so heftigen Worten, daß ihm der Sprecher den Ordnungsruf erteilte. Da der Abgeordnete sich um den Ordnungsruf nicht kümmerte, Indern seine heftigen Angriff« gegen die Regierung fortfetzte, schlug Chamberlavn vor. die Zensur über den Abgeordneten zu verhängen. Der Antwg des Außenministers wurde mit 245 gegen 191 Stimmen angenommen. Die Sozialisten protestierten hefttg gegen diesen Beschluß und verließen unter Führung MaeDonalds geschlossen den Saal. Unter dom Beifall der Konservativen setzte Chamberlarn nunmehr seine unterbrochen« Rede fort. Er führte auS, daß die Regierung den Vorschlag der deutschen Regierung für den Abschluß eines Garantievertrages di« größte Bedeutung boimesfe. Die englische Regierung sei entschlossen, diesen Vorschlag mit besonderer Aufmerksamkeit zu prüfen und habe die Absicht, dom Parlament alle Einzelheiten mitzuteilen, die nicht geheim gehalten lwerden müffen. EhambevluM teilte sodann mit, daß er Freitag nach Genf abreife und Samstag mit Herriot in Paris eine Unterredung haben werde. Er halbe nicht die Absicht, m Genf Verhandlungen für den Abschluß irgend eines Sondervertrages anzübahnrn, sondern er gehe lediglich «ach Gens, um sich zu informieren. Re ßrplofionskatastropbe in Reinsdorf. (Eigendienst der „Wiener Morgenzeituntz".) Wittenberg, 5. März. Nach einer Mitteilung der Direktion der Spr e ng st uff w e rk« in Reinsdorf Kegen in dem von der Explosion betroffenen Werke sechs Tote, in einem Krankenhaus vier Tote, wahrend dtti weitere Personen vermißt werden, von denen vermutet wird, daß sie ebenfalls nicht mehr am Laken sind. Außerdem haben sie-hzehn Leichtverletzte und ein Schwerverletzter in einem Krankenhaus Ausnahme gesunden. Da die Direktion der Werke jede Nachricht über die Explosion zurück-gehalten hatte, werden erst jetzt grauenhafte Einzelheiten bekannt. Durch di« Gewalt der Explosion sind nicht weniger als fünf Hauser in dem Werke vom Erdboden verschwunden. Die Trümmer wurden zuin Teil über hundert Meter weit fortgeschleudert. Riesige Eisenträger wurden akgeknickt und bis zu fünfzig Meter weit durch die Luft befördert. Sämtliche in den eingestürzten Häufler 'beschäftigten Arbeiter wurden getötet und aufs sthroerste verletzt. Die Toten sind furchtbar verstümmelt. Bon einzelnen Leichen fand man nur noch wenige Gliedmaßen. Die Kövper waren vollständig zerrissen worden. Durch den Luftdruck wurden nicht nur bis auf zehn Kilometer Entfernung sämtliche Fensterscheiben zertrüminert, sondern auch zahlreiche Dächer abgedeckt und die Türen von der Türfüllung herauSgeriste-n. In vielen Wohnhäusern wurden sogar die Zimmerwände beschädigt. Tie Ursache der Explosion wird kam» festgeftettt werden können, da von den am ExploslonSherd tätig gewesenen Arbeitern und Arbeiterinnen niemand mehr am Leben ist. Die Fabrikation ist so gefährlich, daß den Arbeitern sogar das Midbviugen von Streichhölzern verboten ist. Man nimmt an, daß die Katastrophe ans die Unvorsichtigkeit eines Arbeiters zurückynfühven ist. _«*.«« Ser Sptimt kam nicht abiefchafft werden. Sin« wichtig« prinzipiell« Entscheid»«-. Di« Angelegenheit des HandelSangeftellten Jcchcm« B o r e k, die tvir am 26. Februar an leitender Stell« besprochen hatten, gelangt« gestern vor dem Bezirksgericht 1 (LandesgerichtSvat Dr. A r j e) zur Erledigung. Borek, d«r in Galizien zuständig war, hatte im Jänner 1921 für Oesterreich optiert, wurde jedoch keiner HeimatSgemeinde zugewiesen. Später wurde er wegen irgend einer Verfehlung von der Wiener Polizeidirektion für fünf Jahre aus Wien abgeschafft. Er wohnte seit seiner Kindheit in Wien und hak hier geheiratet. Er ging noch Polen, wurde jedoch von dort, da er als Ausländer galt, au-gewiesen und kehrte nach Wien zurück. Tr meldete sich hier unter feinem richtigen Namen und suchte um eine Aufenha ltSbe w iligung an. Di« Fa^ge fettreS AufuchenS bei der Polizei war. daß er wegen verbotener Rückkehr angeklagt >.-vuvd«. Der Angeklagte, verteidigt von Dr. K r e p p, war des Tatsächlichen geständig, erklärt« jedoch, daß er der Meinung war, nach Wien zurückkohven zu dürfen, da er österve-ichischer Bundesbürger ist und man ihm auch nach seiner Erttlaffung aus der Strafanstalt sagt«, er könne, da er eine Hei-matSgemeinde nicht habe, als Bundesbürger ruhig nach Men zurückkehren. Verteidiger Dr. Kttpp legte zwei Erkennwisie des Verfassungsgerichtshofes aus letzterer Zeit vor, in welchem ausgesprochen w»rrde, daß Optanten, welche eine HeimatSgemeinde nicht besitzen, nicht abgeschufst werden können, es fei denn, mtt einer Verweisung in eine Zuständigkeitsgemeinde. Der Richter sprach den Angeklagten vonderAnklagederReversion frei und führte in der Urteilsbegründung im wesentlichen auS: Der Berfass'ungsgerichts'hof hat in zwei Entscheiduirgen bezüglich der Abschassttng von sogenannten Optanten ansgesprocherr, daß diese Abschaffung verfasinngsvechtilich unzulässig fei. Auf di«se Personen kann der § 1 des Abschaffungkgesetzes nicht Antren^rng finden und es können Bundesbürger nach der Entscheidung deS VersaffungSgsrichtShofes nur mit Ueberwoifung in eine ZuständigkeitSgcmeindr abgechafft werden. Diese zwei Entscheidungen sind, erklärte der Richter, von präjudizieller Bedeutung. Mivde man auf dem Standptl-nkte stehen, daß die Mschaffung von Optanten, die keine HeimatSgemeinde haben, zulässig ist, so könnte theoretisch der Fall fein, daß ein Optant, somit ein Bundesbürger, der Reihe nach auS sämtlichen Gemeinden des Bundesgebietes ausgewiesen ' werden könnte und daß er, trotzdnn er Bundesbürger ist, sich in keiner Gemeinde der Republik Oesterreich a«rkfha.lten könne. Die Sabotage des Mietenaarschaffe». Die ObstruklionSmethode der Sozialdemokraten im Mietenausschuß weist keine neuett Varianten auf. Gestern setzte Aüncordneter Dr. EiSler seine Dauerrede sott, d. b. er schlug mit ErwSqüngen die Zeit tot. ob e» beisvielSweise nicht praktischer wäre, Bundeskanzler Dr. R a m e k zum Obmann des Ausschüsse? zu machen. Natürlich müßte vorher der Kanzler demissionieren, bo die Obmannstelle mit der Kanzlerschaft unvereinbar ist. Man könnte dann etwa Dr. Kienböck zum Bundeskanzler tväblen oder es auch vielleicht mit dem Minister für soziale Verwaltuns! Dr. R e s ch versuchen. So wurde eS 7 Uhr abends. Dr. E i s l e, brach seine Siede ab und will sie h e u t e f o r t s e tz e n. Lrdaerkealen sind erlaubte Waffen. Ein Erlaß des Bundeskanzleramtes. Das Bundeskanzleramt hat in einem Erlasse den unter», stehenden politischen Behörden bekanntgegeben, daß die unter der Bezeichnung „Orbnerkeule" im Gebrauche stehenden Holzkeulen zwar als Waffen im technischen Sinne anzusehe» sind, zu deren Tragen ein Waffeupaß erforderlich ist. Doch sollen fie nicht als verbotene Waffen gelten. La« Wöllersdorfer Panama. Vom Landesgericht in Wien tourbe gestern bekanntgegebe«, daß die auf Antrag der Staatsanwaltschaft gegen Ingenieur Viktor A l d e r eingeleitete Voruntersuchung eingestellt worden ist, „weil kein Grund zur weiteren gerichtlichen Verfolgung geger, Ingenieur Alder vorhanden war". Das Schiedsgericht in der Streitsache Bund-Alder, welches nach vierwöchiger Panse heute hätte zusammentreten sollen, ist neuerlich auf di« zweit- März Hälfte vertagt worden. Ser Kampf am de» vrotprel». Gestenl fanden zwischen den Vertretern der Broterzeuger und der Gehilfenschaft im BnndeSministeriunr für soziale Verwaltung LohnverHandlungen statt. Auf Antrag der Brotfabrtkanten wurden die Verhandlungen bis D t e n S t a g vertagt. _ Wiederum zwei Solbalenselbffmarde. Im Budgetausschuß, wo gestern das Kapitel „HeereSwesen* des BundeSvorankchlageS angenommen wurde, erklärte Abg. Dr. Deutsch, in der Zeit deS Ministers B a u g o t n sei das BuudeShrer völlig zugrundegerichtet und zu einer Operettenarme gemacht worden. Gestem habe wieder ei« Wehrmann in St. Pölten Selbstmord begangen. Soeben erhalte Redner die Meldung, daß der Wehnnaun K l a a r vom Alpenjägerregiment ln Graz wegen DrangsaUerunge» durch de« Stabs« hauptmann G a l l 1 n g e r sich umgebracht habe. Es sei eine höchst dürftige Erklärung für die Soldatenselbstmorde, wenn sich der Minister auf das Gele»*-d«tt-verhältnis beim Militär berufe. \