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Wiener Morgenzeitung · 1925-03-04 · Heft 2168 (4.3.1925) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2168 (4.3.1925)
Date
1925-03-04
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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M. S168 WiM, Mkkwoch 8SHettt« Morsenrett««-. 4. mx$ 1925 Seite 5 Lesenden Vögeln bei Vergehung gegen die eheliche Treue <wvf die Schuldigen herMiehen. Gegen die Mviterliobe finden ebenfalls nicht a^zu selten Verbrechen statt. Bekannt ist, daß Hühner öfters ihre Eier auffveffen, ander«, wie die Stra-ußenvögel, sich in der elterlichen Sorgfalt von den Männchen übertresftn lassen, wenn auch kein anderer das rücksichtslose Verfahren des Kuckucks erreicht. Dagegen gibt es viele Väter, wie die Hunde und die meisten N-ager und Pflanzenfresser, die sich gar nicht ivm ihre Nechl^in'nen'cha't lün'.mern. n-cht selten feindlich gegen sie au'ftveten, wie Hasen, Maulwürfe nsw., oder sie gar ans fressen (Wc5f. Katze, Schwein). Auch Eifersucht und EilÄkeit tonnen Tiere zu schlechten .Handlu.ngen verleiten, wie jeder, der ein neues Tier zu den biMv'geu in sein Hans führt, erfahren und jedes Wettr«nu«u und fon'stnge Schaustellung ^bestätigen kann, die bekannte Abneigung der Hunde gegen am und schlecht Gekleidete gehört gleichfalls hierher. Daß die Ausübung von bösen mtd schlechten Streichen im Tierreich zuweilen mit einem hohen Grade von Verschlagenheit geschieht, zeigen Witter anderen die von Mama.net an^efi'^^'en ^lle. wonach ein Affe, nach Sinrnlierung großer Schwäche, sich wie tot eiuif den Rücken legte und längere Zeit regu.ng§loS vevharrte, bis die in der Nähe befindlichen Krähen, die ihm das Mutter zu stehlen Pflegten, ihn für tot hi-ülten und in fern Bereich kanten, wowuf er plötzlich anfsprang, eine ergriff, sie rupfte und dann nackt, wie zur Wavnmng der anderen, in die Luft schleuderte. Daß mancher Fuchs sich gleichfalls tot stellt, um den Folgen seines Einbruches und dergleichen, wenn e.r ertappt wurde, zu entziehen, ist wohl jedeni Jäger bekannt. Aus diesen wenigen Beispielen ist ersichtlich, daß man die Begehen und Verbrechen der Tiere, die mit ihren Interessen oder Leidenschaften in Boziöhung stehen, mit denen der Menschen in Parallele stellen kann. Wie bei den Adenschon ist auch im Tierreich der Verbrecher in der Regel ein unerwartet cvuftretender Typus, der gewisse, von seiner Rasse abweichende Begierden, Leidenschaften und Instinkte vcsitzt. Die Abnormitäten sind, hier wie dort, jedenfalls aus zentrale Veränderuingon zurückzusühren, und sind, ' hier wie dort, übertragbar und «Mich. Die Komplikation mit der damit verbundenen regelmäßigen oder wechselnden, oft gänzlich veränderten Ernährung kann die in der Art oder dem Jndividuuni angebornen „verlbrechevischen" Triebe abschwächen, hier und da auch woihl ausvotten, aber auch durch andere ersetzen, wie zum Beispiel nur allzuviel« Fälle von Prunksucht" bei Hunden, Affen, gefangenen Vögeln, von roher Fleischnahvimg bei Pferden, Vögeln u. a. beweisen. Menschliche GummIbSlle. Hagenbeck» MSrzprogramm. Der DkeNfch, der dom Tode trotzt, konnte sich dom Wremer Publikum noch nicht vorstellen. Er kamimit erst heute nach Wien. In dem nonen Programm des Zirkus Hagen deck aber sind einige Numinern vorhanden, in denen mit dom Tode, zumindest oder mii den geroden Gliedern gespielt wird. Die Recköunststücke der vier Adlonaz lassen den Zuschauer vollständig vergesse», daß er Menschen vor sich hat. Die vier Männer wirbüln wie leblose Gmnmiballe durcheinander. Auch die zwei SanilarowS Vollfühven halsbrecherische Uebwngrn, die den Ziiischaiu-er in atemloses Staunen versetzen, zumal inan sich nicht leicht damit abfindet, daß ein Monn den anderen am oittvm Soll mit den Zähnen festhält und aus ihm einen Kreisel macht. Ebenso erregend wirkt der Lowenakit Fortunios. Der Bändiger ist in einem kleinen, kreisrunden Käfig mit vier ausgewachsenen Löwen beisammen, die aus wild abgevichtat sind. Er treibt sie mit der Peitsche und knallendem Revolver wie junge, fauchende Katzen vor sich her. Aber man ist froh, wenn seine Nummer vorbei ist. Das übrige Programm, aus dem dic schönen Pf.:vdevorführuingen der Familie Könyet und des Herr« B n r i c 11 erwähnt seien, ist ganz aus der gewohnten Höhe. Ein ergones Wort des Lobes muß den drei ElownS gewidmet werden, die mit stets aktuellem Humor bei .der Sache find Mid aus ihrcm Gebiet durch prächtige Kavikievnng und Devulkung ihrer ernsteren Gonvssen Hochwertiges leisten. * Der Direktion dos Z-ivkus Hagenbeck ist es golamgen, den bevühmten Artisten Eliff Aervs, der am Samstag in Salzburg von der dontschen Gren-bchövde an der Weiterreise gch'öndert und infolge eines Mißverständnisses nach Laufen transportiert und verhaftet wurde, wieder frei zu bcikonmven. Gliiff Aevos ist gestern, Dienstag abends, in Wien omgotroffen nn.d wird heute abends im Zirkus Hagenbeck die „Todesfaihrt" von der in der Knppelhöhe befindlichen Spirale auSfühoen. Auskitte aus dem Sudeutum. Honig Gertrud, geb. 7. Jänner 1907, Wien. 9. Be,.. Bozellangaffe 41. Weiner Robert, geb. 20. April 1889, Deusichbrod. 9. Bez.. Türkenstraße 17. Stimmer Ella, geb. 11 November 1910, Wien, Studentin, 11. Be»., Stmmeringer Hauptstraße 11. Nepomuk Jobann, geb. 28. April 1890, MuraSzombat. Beamter. 7. Bez., Schpttenfeldgasse 3V. Doktor R e t ch e n st e i « Georg, geb. 18. Dezember 1894, Wien. Zabnarzt. 1. Bez.. Hekferstvrferstraße 6. H a u d e k Karl Gottfried. geh. 8. November 1868. Leurberg, Beamter, 1. Bez., Konkordiavlatz 8. V o g e l Matbilde geb. Kralka. .geh. 24. Februar 1902, Lemberg. 2. Bez.. Schweidlgaffe 4. B a d e r l o Emilie, geb. 20. Juni 1871. Nen-Oetting. 2. Bez., Darwingalle 32. Baderle Hedwig, geb. 1 Juli 1903, Neu-Oetting. 2. Bez.. Darwkngasse 32 Weiß Heinrich, geb. 35. Juni 1870, Wien, 13. Bez.. Dampierrestraße 4. L a b i n Hugo, geh. 29. Dezember 1882. Wien, 13. Bez.. Hauptstraße 23. Stein Aloilla Äug., geb. 8. Juni 1894, 13. Bez., Beckmanngalle.67. Groß Marianne. geb. 3. Juttt .1800. 18. Bez.. LaNockegasse 14. Heliczer Maximilian. geb. 7. Jänner 1904. 18. Bez., Linzerstraße 372. L a v i » Ernst Leopold, geb. 25. Juli 1909. 18. Bez., Hietzinger- »32. L a L i n Elise, geboren in Prag, 18. Bez, Hietztnger- 22. Mitteilangen aus dem Publikum. SPEZIAL-TEE nimiinnnnnnimninmifii nos bv iv2»MiMiillW««i IX. kl«<htcnst«lnssr. 87 Telephon 17-1-78 Die »ücber von Aosck Dopper-L^nkeus Das «eckt zu leben und die piltcbc zu sterben Broschiert Mk. 3.80 Gebunden Mk. 4.50 Die Hauptforderung Poppers: Schutz und Achtung für jeden Menschen als solchenI ist der Grundgedanke dieses Werkes Mrst Mismarck und der Antisemitismus Broschiert Mk. 3.80 Gebunden Mk. 4.50 Popper-Lynkeus, der grosse Mensdunfreund und Vorkämpfer für Humanität, Mit Gericht über die kulturfeindlichen, ökonomischen imck politischen Grundlagen des Antisemitismus Philosophie des Strstrechtes Broschiert Mk. 2.— Gebunden Mk. 3.— Der Staat muss vor dem Verbrecher, aber auch der Verbrecher vor dem Staat geschützt werden Hiebet «eltgton Broschiert Mk. 4.80 Gebunden Mk €.~- Popper-LynJceus will die Welt von aller Verlogenheit und 'Heuchelei befreien und eine Moral ohne jeden Aberglauben schaffen. Volt» tre Broschiert Mk. 7.— Gebunden Mk. 9.—■ ln genialer Weise malt Popper-Lynkeus das Bild dieses grossen Mannes und setzt ihn an die ihm gebührende Stelle unter die grössten Männer der Kulturgeschichte Zu beziehen durch eile Buchhandlungen oddr direkt durch /?. Löwit-Verlag, Wien I., Flejschmärkt 1 Wien, 4. März. * Die Jäuneri^esfälle in Mete. Die Sterblichkeit in Wien sin Jänner 1935 ist geg.'inüber Jänner 1934 um 96 Fälle v.— - -i— i ri».GOA1 CBvunTrtHirti«. hm ^rVtwMt9t* ■w». Todesfälle 2195 war. Jim Dozsmder 1934 stich 2319 Personen gcstotben. Die größte Zahl der Todesfälle entfiel m-it 454 auf die Krankheiten der KreiAanforgane. * Schnellgrspräche mit Jugoslawien. Mit 1. d. wurden im Wechselverkehre Oesterreich-I-ugoflawien (in den zugelassenen B^iehungen) Schnelle «spräche eingeführt. Aals diese finden die allgemein für Schnellgespräche geltenden Bestimmungen (Vorrang vor den drmgeichen Privatgesprächen, neunfache gewöhnliche Svrechgeiblchr, Unzulässigkeit von Gesprächsanffovoerungen Nsw.) Anwendung. * Di« Strecke Innsbruck—Bludenz elektrisch. Wie einem gestern in der Vollversammlung des Ingenieur- und Architektenvepeines von Sccktionschef Ing. Dilles gehaltenen Vortrag zu entnehmen ist, lasse der Stand der Bauarbeiten ans der Arlberglinre die Einhaltung des Bauvollendungstevmincs erhoffen, wonach mr Mai dieses Jahres die Arkbevglinie von Innshrnck bis Blmdeng elektrisch befahren werde,l wiro. * Das Wetter. Das Wetter war in Oesterreich vorwiegend trüb. Im Pnstertal siel Schnee. Voraussage: Ostrand der Alpen vorwiegend trüb, zeittveise Niederschlage, später in Schnee übergehend. Temperatur nahe den: Nullpunkt, nordöstliche Winde. Frost im Anzng. Nördliche Mpen vorwiMnd trüb, Migung zu Niedevschlagen, Temperatur nahe dem Nullpunkt. norvösiliche Winde. Ir oft im An zug. Südakpen trüb, Niederschläge. Tempera tu rabnahnre. später Besserung. * Die LebenSmittclmärkte. Im Großhandel in der Groß- Markthalle wurden gestern die Preise für Schweine und Schweinefleisch herabgesetzt. Im Detarlverkehr sind vorläilsig Preisveränderungen gegenüber Samstag nicht zu verzeichnen. Der Naschnrarkt wies gestern eine reichliche Auswahl m aßen GenMesorten cmif. Namentlich 5kartoffelrr einheimischer Herkunst langterr in großen Mengen ein. Auch Spinat wurde beinahe über Bedarf airf den Markt gebracht, so daß die Preise sich <mf 50 bis ICO Groschen pro Kilogramm stellten. Der Absatz in den meistert GemLseforten gestaltete sich sehr lebhast. Arcch Obst langte m cmsreicherrden Mengen ein. Während die Anbote in Eiern -er Nachfrage entsprochen haben, machte sich in Butter «irre Krrappheit fühlbar, in den Preisen jedoch bckbrn Berändevungen nicht jtattgefunderr. Aus allerr arrderen Marktgcibieten wickelte sich der Verkehr al^sichtS des besieren Bedarfes her Mmratsbegimr j» ziemlich lebhafter Stmvmmg «ch. * Auslogeneinbruch. In der Nacht zum 2. d. wurde di« Auslage des Goldarbeiters Max Oberländer, 1. Bez., Adledsse 10, erbrachen. Gestohlen wurden silberne Tabatreren im Werte von 1200 Schillingen. * Die Lebensmüden. Der Infanterist LeopM Lechner des Insanterierogimentes Nr. 4 hat sich gestern früh mit deur Dieirstgewchr erschossen. Die amtlichen Erhöhungen haben ergeben, daß Lechner den S-e-lbstrnord aus Besorgnis vor den Folgen einer wegen eines dienstlichen Vorfalles eingeleiteten Untersuchung begangen hat. — Der Eisenbahnbedienstete i. P. Karl P. hat sich in einem Anfälle vmr Geistesstörung aus einer» Fenster des ztvesten Stockwerkes seine? Wohnhauses in die Tiefe gestürmt. — Die 41iäbrige Küchen - gohilifin Panline Qu. versuchte, sich durch den Genuß von Lysol zu vergiften. — Der 19jährige HandlungSgehDfe Matter O hat sich ejleichfalls drrrch Lysol zu vergiften versucht. * DaS gefährliche Emblem. Man erfuhr in den letzten Tagen aus Zeituirgtz-nachr ichren, daß der faSzistische Ministerpräsibrnt Mussolini krank sei. lieöer die Art seiner Krankheit herrschte awssälliges Dremel. Nun wird gemeldet, daß Mussolini sich wieder aus dom Wege der Genesung 'befindet, -Mgftebch wird bekannt, daß die Krankhsit des FaSzistendiktatorS ein« kleine Blutvergiftung war. die er sich im Umgang mit Löwen zugezogLN hatte. Herr Mussolini hat sich näMich Äs Emblem zwei Löwen zugelegt, mit denen er sich allFu gern plwtMraphiere« läßt. Sie sollen wahrscheinlich wie die Pantiyer des verrückten Caligula seine Macht dokumentieren. Es ist daher num so >bc.daneÄicher, daß die beiden ReKamctierchrn, die lief» vor dem photographischen Objektiv immer so zahm gebävdet haben, ihvem Herrn und Meister etliche kräftige Kratzer beigebracht haben, die eine Blutvergiftung. hervorriefen. Man soll eben in der Wahl eines EmAvurS vorsichtig sein. Es ist leicht-er, politische Gegner zur Raison zu brinaen. als mit Wappentieren Freundschaft zu halten. Vielleicht sieht sich Mussosin i demnächst um ein «Mgoführlicheres Em blem sier «nt. * Berühmt gewordene Wechte Schüler. Nachfolgende Bo!sp'l>Äe zsmen, wie weder ausfallonde Beschränk.hert in der Iuigond, noch attsffallende Bügobnng zu oine»n Schlüsse a>ulf die Leöstungen im spateren Mtor bewchiigen. Mancher' als dunrin augM-ene Schüler haE es M Großem geibvacht. Isaak Newt o n saß in der Schüle imnrer aus der letzten Bank. Der große Botaniker Lin ne galt der seinen Lehrern als so wenig begabt, daß sie ihm alle Fähigkeiten Mpvachen. Sein Vater gab ihn deshaÄb zu einem Schtchmacher in die Lclhre. Ein befreundeter Arzt etlitdeckte jedoch die BegckbMdg dos Jungen «mb überredete den Vater, ihn Natuvwissenlschasiben studieren M lassen. Der italieniüsche Dichter Bittorio Alls ier i war aus >dom Gyimtasium ein isolchar Duntmkvpf. daß er aus Wunlsch seiner Lehrer ent lassen wurde. W-alter Scott war in der Schulle sogar der Schrecken aller feiner Lehrer u>nd noch aulf der Universität Edinbttrgh prophezeite ihm Professor Dälzell, daß aus ihm nie etwas werde. Der englische Zöichner, Maller und Kupfaräyer William Hogarth wrvvde als Knabe von seinen Lehrern‘als stumpfsinnig angesehen. Alexander v.'Humboldt zeigte als 'Kind eine so -geringe Auififassungsgahe, daß rhn seine Lehrer als für das Studium ganz ungeeignet ansahen^ Der lbevühnite Ehomiker Justus v. Lrebig saß m der Schule stets aus denr letzten Matz und wurde von seinen Mitschülern nur -der dumme Justus genannt. Dem Gründer der Bovsvgwerke in Berlin, die durch ihre LokomotkVbauti>n Weltruf genoß, K. A. Borsig, wurde von seinem Lchrer angeratetr, eine andere Lauifbahir. LiiWiischlagen, da er es oW Techniker zu nichts bringen -werde. * Mehr Obst und weniger Fleisch. Ms ein erfreuliches Zeichen ist es zu werten, ^aß auf der ganswn Welt der Verbrauch an Fruchten sin Wachsm ist. Allen Landern voran marschiert in dieser Hinsicht Nordamerika. Aber auch Lngla nd. das sonst allein für Beeffteak und Roastbeef tonaugeöend war, nimmt sich den überseeischen Vetter mehr und mehr z-vm VoMld. 1924 verkauften die ensi.'.'cher Obsthändler eine Million Mund mehr Obst als im Vorjahre, hauptsächlich Aepfek und Orangen. Auf jeden Lmwohner komm: rm Durchschnitt alle vier Tage ein Äpfel und jede Wocke eine Orange. Auch die Zitrone ist stark verbr-'/et. Diese Zunahme des Frucht, konsums ist neden der Verrallkommnung der Transportmittel der wachsenden Erkenntnis von der Bedeutung der in den Früchten enthaltenen Vitamine zu verdanken, uttd es wäre zu wünschen, daß in Zolltarifen Obst- und Südfrüchte als tratwstrdigeS NahruuMwittül und nicht ÄS bloße Genußmittel gewertet werden. . ' (Die nachstehenden Ankündigungen sind entgeltlich.^ * Das Warenhaus für den praktischen Einkauf. Unter den gegenwärtigen schweren WirtsHastsvcrhältnissen ist jode Hausfrau zu äußerster Sparsamkeit gezwungen und muß, ihre Aufmerksamkeit auf den praktischen Emckauf konzemricrcn. Diesem Umstände hat das Warenhaus der Brüder S ck i f fnrann in der Taoorstraße 48 in weitestgehender Weise Rechivrmg getragen. Durch den Emkanf großer Warett-mengett ist es dieser populären Firma möglich geworden, ihre erstklassigsten Artikel ^u äußerst billigen Preisen abzngeben und ihrem Grundsatz „br-llig rrn-d gut" zum Siege zu vcchelsen. Nach Absolvierung der Weißen Woche, welche eine große »[ von Käusertr herangezogen und deren Wünsche restlos igt hat, konnten wertere Okkasionstage^ fortgesetzt werden. Während die geschmackvoll eingerichteten Schaufenster bloß eilt allgenreines Bild der günstigen Angebote bringen, siiridet matt in den Bevkatvssraumen selbst ein vorzüglich assortiertes Lager in Spitzenvorhangen, Damast- und Atlasgradf. Ehiffotren- und Betduchweberr, ferner in Speise- und Kaffeogarnitnren, für die praktische Dame zum Frühjahr Kleider^ und' Blusenstoffe w fertige Wäschegarnituren. Außer in Herren- Wäsche bietet sich auch für Hoteliers und Gastwirte die günstige Gelegenheit, die sonst teuere Hotel- und GaithauS' wasche durch billigen Eintmvf zu ergänzen. Derart fittbet bei den Brüdern Schiffmann jeder das Richtige für seinen Bedarf. *Tanzinstitut Hermann Braun. 14. Bez.. Reindorsgasse -t? Tel. 83-401. _ Vereine. Vortriige nnd Versammlungen. Z i o u i st i s ch e F r a u e u o r g a n i s a t i o n. Heute. 4 Uhr nachmittags, im Sitzungssaals des Ziolllstischen LaudeskomiteeS, 1. Bez.. Kärntnerstraße 28, Sitzung der Frauenorganisation. — Ziontstische Jugendqruvpe Leopold st a d t. Heute, präzise V,8 Ubr abends, 2. Bez., Zirkusgaffe 83, Plenarversammlung. Um 8 Uhr Vortrag dos Herrn Leo Kaufmann über die Eroberung des Emek. Gäste willkommen. — M a i m o n l d e s - I » st i t u t, 3. Bez . Hetzgasse 4". Heute. 6 bis 7 Uhr abends, Rabbiner Dr. A. Kamirrka: -Traktat Meailla"; 7 LiS 8 Uhr abends, derselbe: «More Nebuchim". SamStag. '/,4 bis V,8 Uhr nachmittags, Rabbiner Dr. A. Kamilika: „Mtdraich zum Buche Esther-; V-8 bis Ubr nachmittags, Rechtsanwalt Dr. N. Goldstern: „M'rschna Nesikin". — Jüdische Ttschgesellschaft Landstraße. Frau Anitta Müller-Cohen spricht beute. */.9 Uhr abends, im Cafä Lovrana. 3. Lez.. Löwengnsse 36, über «Gegenwart»- und EwlgkeiiSftagen". Gaste willkommen. — Verein d a, 8. Bez.. Bennovlatz 1. Heute, %Jt9 Uör l mm °Dr? L^D iaVa«r »1ÜV G leiten Ha«

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