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Wiener Morgenzeitung · 1925-03-01 · Heft 2165 (1.3.1925) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2165 (1.3.1925)
Date
1925-03-01
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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«eifc 8 &m, &omiat____CMcim Vtorfttniettaiig. 1. Mürz 1925 Nk. SL6S MODE-BERICHT Was die Frühjahrsmode bringt. Auch fei Ermmigfemg bet FriMugSsi»« «mtz fich die Dame, besonders die vom Schicksal bevorzugte, der eine Reife nach dem Süden möglich ist, mit dem Thema Frühjahrs mode beschäftigen. Dem, alles Winterliche ist beraks überholt. Weiß — ist das Losungswort: weihe KashoKoider mit rotem Lackleder, dkM weihe Mäntel mit weißem Petz; weiße Stickereien auf weißem Grunde; weiße Hüte, nur wenig farbig belebt. Nach wie vor gehchrt zmn Kiew der passende Mantel, das Eomplet wird weiter dominierend bleiben. Amfür die Straße verbmgt die Mode helle Töne. Beliebt sind einfache Kleider mit paffenden Mänteln, wobei, di« gerade Linie beSbehatten wird. Sekten nur erweitert sich das Tvottourkleid nach unten. Was di« Mantel anbe- Lmgt» werden sie vielfach aus leichtem Material hergesbellt, mn die Beweglichkeit nicht zu hindern, vielmehr die GraSe des Ganzen zu erhöhen. Sie haben nach innen oder außen eingelegte Falten, was dom Schnitt derselben abhängt, ein Stil, dem die geraden englischen Mantel, die besonders für die Reife favorisiert werden, gegenüberftohen. Wir sind überzeugt davon, daß trotz aller Pariser Gegenströmungen die Rückkehr des englischen Kostüms zu erwarten ist, eines Typs also, der die strenge und seriöse Lime betont. Was die Pariser Mantel antlangt, zeichnen sie sich durch sehr hohe Manschetten aus, die auch für das Frühfahr eine Pelzverbrämung «chveisen. Auch hohe Petz, kragen sind zu sehen. Reben dem Weiß erscheinen bunt bedruckte Crepe-Georgette-Kloider, bei denen sich die Rückkehr zmn Gürtel neuerdings konstatieren läßt. Wedermn. tritt das Jabot in zahlreichen Variationen auf. Auch die bonge Zeit von der eleganten Dame vernachlässigt Blumenmode taucht wieder auf, allerdings nidjt in der alten, reizvollen und jugendlichen Form, sonder» mehr dem Jumper zugeneigt. Zu den vorn in Fakten gelegten oder kraus gezogenen Röcken tragt man eine aus gleichem Material verfertigte „SMufc", die von großen Knöpfen geschloffen wird und mit einem hohen,, offen getragenen Kragen geschmückt ist. Rach immer ist der bunte Schal liebt, der durch seine abweichende Farbigkeit die Gesaanterschemung originell macht. Noch immer kann rmm sich von der geraden Linie nicht emanzipieren und bisher sind alle Dermche, .hievcm obzuweichen, nicht sehr gegluckt. Einige Modehäuser bringen für den Vorfrühling Kleider aus schwarzer und schwarz-weiß punktierter Seide mit einem boleroartigen Jäckchen aus schwarzer Seide, andere . braune ConHlets, deren Mäntel durch eine Reihe grauer, ausmontierter Karos belebt sind, für den Vormittag - das vorne hochgeschlossene Kleid mit wertgearbeitetem Mantel,; «angeschnittenem Schal und Taschen, Twtteurkleider aus ' braunem Wollrrps mit e-mer nur bis zur Taille reichen-! den, im Rücken bolewartig gearbeiteten Jacke. Im ganzen und großen sind von dem Prinzip aus, sich vom Winterstil zu emanzipieren, unzählige Varianten möglich. Dnh( glauben wir nicht, daß sich eine einzige „Modefarbe" durch-' fetzen oder vielleicht gar das in einer Moderevne - der . fichrende-n Pariser Häuser demonstrativ betonte ,Ma"; triumphieren wird.; Mne md Kunst. „Ser HundekSaig." Reue Wiener Bühne. Tie Schwankfirma Glinger und Taufsig hat ein ' Prachtstück geliefert. Drei Akte stürmischer Heiterkeit und Wan: lacht noch in der Erinnerung über die Grundidee. Ein anständiger Kerl, durch berufsmäßigen Umgang mit TiereNrge-; läutert, empört sich über die Gemeinheit, Heilmethoden.für i Menschen an Vierfüßlern zu erproben, und dreht den Spieß - um: Er macht den unedlen Menschen zum Versuchskaninchen; für die edleren Geschlechter der Pferde und Hunde. Hans Moser ist der Tierarzt, Armin Berg feig ' leidendes Studieüobjekt. Moser beim Kaffeetisch, die Gästin durchaus übersehend, das Skelett eines verstorbenen Pintschers \ mitleidig und in unendlicher Gewiffenspei» betastend, und ■ Berg, dem er demonstriert, das gute Bich wäre zuverlässig! gerettet worden, wenn man zunächst bei Herrn Berg , ein« kleine Operation ,pron zwei Ripperln" versucht häste — diese Moser-Berg-Szene allein wiegt hundert Lustspielabende. auf. Vorher und nachher jagen einander drastische Einfälle, lustige Beobachtungen und Situationsspässe und der Fortgang der Begebenheiten wird vom Publikum arg gehärmt, denn der Dialog der Akteure ist durch schallendes Gelächter ununterbrochen unterbrochen. Der Beterinärmediziner Florian Kautzty muß natür- 7 lich bei seiner hingebenden Sorge um die geliebten Tiere zu« Hahnrei avanciere« und die Autoren bewirken, daß der Hausfreund, der ihm die Hörner auffetzt, mit Courtelinschem Witz zum betrogenen Betrüger wird. Moser, der wieder eine Eha-' raktergestalt schafft, und Berg, als jüdisches Faktotum von beweglicher Fülle und höchstlebendiger Schwerfälligkeit, sind die Prominenten und Marcel Benard bringt die Episodenfigur eines Advokaten das Zwerchfell aus der Fyffung. Nebenbei: Trotz aufmuntern^r Lobpreisungen israelitischer Schöngeister, emanzipierten sich die Autoren diesmal von der typischen Jargonposse im Sffenvach-Sttl, nämlich von jenem widerlichen Genre, das der Parole huldigt: „Selbst- \ beschmutzung ist eine erheiternde Angelegenheit." Sie taten gut daran. O. A. Die Hatttrans«, schmücken die schwarzen Seidenkleider btt Damen von annv bazmnak. Ai,8 seinem, gekräusettm Muffeliwe beschränkten sie den Ausschnitt und wurden Mit einer KoE -asaiMnenObuckben. Man wird sie Wiedersehen, Auls tiMtn Kleidern erscheinen sie schon ans Organdi «nd Linon und geben im Verein mir Aemnckmanschetten der Toilet-te etwas einfach Vornehmes. V*. ln dieser Puttang einfach und sachlich, kaufen Sie den effektvollsten Puder, den die Kosmetik seit einem halben Jahrhundert kennt. Puder soll in erster Linie die Haut hervorragend schön machen, ohne sichtbar zu werden, dann aber auch die Haut selbst pflegen, so dass der zeitweise ungepuderte Teint ebenfalls gut wirkt. Nur Leichners Fettpuder kann solche Erfolge aufweisen, weil seine Rohstoffe unnachahmbar sind.. Leichners Puder / Taschenpuder / Cremes / Schminken für Lippen, Augen und Wangen / New Cosmetic und Blüten« wasser sind überalt erhältlich. Die Qualität macht*s L. Leichner.« Berlin, SchQtxanstraaae 31 Wien, XVIII., Wltthauttrg. 17 A«i de» Nettem. Burgtheater. Morgen, 7 Uhr, „K 0 « ö die der Verführung". — Dienstag zum ' erste« Male ,F e uster" von GalSworthy, deutsch von Leon Schallt. Akabcmietheater. Morgen. *ft&. Uhr „D er Kram p n S". — Dienstag „Der Lrebhah er" V 0 l k S 0 p e r. Heute. 7 Uhr abends, erste Aufführung von Kalman» »G r ä f i n Mariza".— Heute nachmittags Per Freischütz. — Morgen „D e r>. W a f se ysch « i ed . — Dienstag gastiert Kammersänger Erik Schmede» iu.Kievzl» ö 0 » b e 11 m 0 » "-D eutlcheS Bo lkStheater. Als nächste Ren- Heft wird mit Alexander Moiffi die SamSdie „D'i e Molln st.- d er Ehrlichkeit" von Lnitzi P i'r « * d e4 l 0 yerbeeeitet. ■ r . Sleuel Wiener Stadttheater. Das Este senckls des P a r i f e r Theatre du Grand 9 jt i »• n ßlpmrde für ein zweitägiges Gastspiel Samstag den 7. und Sonntag d«n 8. ». verpflichtet. — Heute, 7,8 Uhr nachMsttaß», Lheater in der Iosasstadt. Hach .König Lear" wird att nächste Neninszenierung Mar Reinhardt» das Schauspiel .Aglavaiue uudSelyset t e > von Maeterlinck in Szene gehen. — Heute, 7 Uhr obwd». 86. Ausführung von .Ein Sommernachtstraum'. — Nachmittaar 3 Uhr .PriuzasstnHuschevind" mit Tänzen von Luey Kieselhansen und Thea v. Ujj. Raimund-Theater. Heute, vormittags 11 Uhr, Uraufführung von Walter Lieblet«» Tragödie .W « nd d r?. 3 Uhr uachmittag, ^mveißenRStzl'mÜ Haust Riese. Theater au de. Wie«. Heute nachmittags, S Uhr. .Haheit tauzt Walzer". Lnrl-Theater. Freitag den 6. d., 7 Uhr abends, UrauWnmg der Operette »Gon je" von Rudolf PreSber und Leo Walter 6Wn, Musik ve« Leo Ascher. Heute, 3 Uhr nachmittag». »Die Tip p«amseU". ■' Heute, 7,4 Uhr uachmittag», ,«s ch e » b r ö d e l". ___ Die «Toueartzia^-Mattuee. In der .CVnoordia"Matinee, ' der heln« vnvtl Stoges des Tondichters erfolgen. Die Domen Lolche K a rtonschnnd Maria Ley tanzen in einem der zur CrstanGchnqenden Ballettpantanvime ..Der 8i-ebe8bries" n Biw die „Blaue Donau" und die „Geschichten ouS nerwald". Der Chor m tzhrwes „Schöner Galavon der Wiener Orator l ende rein i- Leitung von RudvK Nilin» gesungen. thee" wich ft««« unter «erichtssaal. Sine JMooe ieit» eint, Prlstventr« »ege» a» avrecht venellter R,l»e«»e». Em Smlaii des ZivillandeSgevichbeS unter dem Vorsitz» des Hofvates Jpolt vechandelt« gestern über eine Klagen welche die Baseler Aktiengesellschaft Eontinentale für angewandte Elektrizität Dr. Hans Adler gegen ihren frühere« Präsiden»?« des VorkhmdeS -mch de» DerwailtiuingSr. teS Herrn JuLinS Kortttchoner onyeftrangt hatte. Wie der Vorsitzende zur Information deS Senates ewkettend bemerkte, sttllt die Klägerin vier Begehren. Sie verlangt einen Betrag von 3683 Pfund, welcher dem Präsidenten über fein« Tantieme hinaus von der Gesellschaft anSbegohlt wurde, aus dem Grunde, weil jedes Entgelt über dw statutenmäßigen Tan»,«men unerlaubt sei. Bekämpft wich dieser Anspruch vom Beklagten dam«, daß er der Gesellschaft auch andere Dienste gelorstet hat und sein Honorar vertragsmäßig bestimmt und vom BerwalttmgSrate wie von der Generalversammlung einsttmmia genehmigt worden sei. Das Kvoite Begehren geht auf Ersatz von 5348 holländische Gulden, welche an «vei andere Funktionäre der Gesellschaft Dr. Donath und Ingenieur Keller, gegen die Statuten auSbenahü wurden. Der BMagte bestreitet diesen Anspruch, well diese Jablungen für besond-re Dienste im Interesse der Gesellschaft erfolgten und vom Verwal-hmg-rat genehmigt wurden. Aus einer Kontokorveniverrechnung verlange tae Klägerin weiters 3348 Schweizer Franken, während der Beklagte sich damit verteidigt, daß er am dos Kontokorrent wiederhoft gebeten und den Saldo beglichen habe, daß aber nachträglich statt der vereinbarten Sprazentigen Jinftn ihm 16 Pvcheat zu unrecht angelaftet wurden. Das vierte und'Haup»regehren geht «vf Ersatz von 430.000 Schwerer Franken, welche rm Jahre 19W den Aktionären der Eontinentalen für die drei voichergchvnden Jcchrc als Dividende zuaekommen sind, trotzdem nach Brhamivt.ung der Klägerin kein Gewinn vorhanden umfr die Mianyen unrichtig verrechnet wurden. Der Beklagte bestrort-eit diesen Anspruch eiüersoits aus dem Grunde, weil nicht er. sondern die Generalversammlung hie Bilanzen gckchäffen und die Dividende beschlossen hat und er überdies durch einlstr-nmigsn Beschluß der Generalversammlung vo ttständige Entlastung erholten habe. In fcvnetn Klagevovtrage hob der Klagevertreter Dr. Hans Adler «roter anderem hervor, daß der Veklaqte. der sich selbst mvm Dr. Koritschoner graduierte, einer jener Meschen war, die sich .in der Kriegsgcit in Industrien drängten, von denen sie nich's verstauchen, und di« Klägerin beinahe m Grund uach Boden gowirtischaftet halbe, daß' «m Jahre 1884 ein Wech'el im Besitze der Attien omgetreten sei, di« neue Verwaltung Revisionen angeordnet habe, waS sie veranlaßte, diese Beträge im K lage Wege $w ver langen. Der Vertreter des Beklagten, Dr. Strauß, erhob unter anderem auch die Einwendrmg der passiven Klagelegitimatiou. Wenn 420.000 Schweizer Franken als Dividende unberechtigt an Wtionave bo-ahli wurden, io muffen ^machst die Aktionäre geklagt werden. Die» um so mehr als sämtüche 300.000 Aiktten bei der Generalversammft'ng nur von fünf Personen vertreten waren. Die evterlte Decharge, welche einstimmig erfolgte, schtteßt jeden Anspruch aus. Der Seamt faßte den Belschluß, beiden Parte.icnv«rtretevn tragen, ihr neues Vovbriingen in Schriftsätzen binnen drei Wochen dem Gerichte bekaunit zu geben. Der Senat towdb nach Eiu-langen der. Schriftsätze entscheiden, ob er einen Betveisbeschlntz zu saffen hat. Die Verhandlung gegen den Mörder H»g. Am fommen» den Dienstag «md Mittwoch wird sich vor dem Schwurgerichte des Landeögerichtes 1 der 19jährige Rudolf Otto Hu g wogen Raubmordes zu verantworten haben. Gr hat seine Tante, die pädagogische Schriftstellerin Dr. Hormine Hug-Hellmuth, die ihn wußgezaKen und jahrelang für ihn gesorgt hatet, nachdonr er durch das Fenster m ihr Schlafzimmer vingedrungen war, erwürgt. Er raubte einen größeren Barbetrag und eine goldene Uhr. Auf dem gleichen Woge verließ der junge Mörder den. Schauplatz feiner Tat. Hug wurde in Mürzzuschlag verhaftet und legte ein Geständnis ab. Den Vorsitz kx der Vev Handlung wird Hofrat Dr. Ramsauer führen. Sine Eh« mit einem Raubmörder. Eime Frau hatte im Mai 1919 unter der Herrschaft der Räleregierwwg in Blidapest einen Soldaten der roten Armee, den sie unter den Namen Franz Fei dg rill kannte und der auch unter diesem Namen in doS Eherogisier omgotvago« wurde, geheiratet. Die Gbe dev beiden Lenie, die nach der Hochzeit bald nach Wen iibevsiedolten, ließ sich awfauglich sehr gut an. Groige Monate nach der Ehckchließuna wurde der Ehemann zum Erstaunen seiner Frau unter dem Verdachte eines Raubmorde-, den er im Mai 1980 an einem gewissen Karl Jurenda begangen haben soll, verhaftet. Er wurde auch dom Wien« Schwurgerichte wegen dieses Verbrechens zu 20 Jahre« schweren Kerkers vvrurteitt. Im Lause der Untersuchmug wogen Mordestellte es sich heraus, daß der angebliche Franz Foldgvill in Wirklichkeit Binyong Gradwohl heiße und daß er beroftS vor der Echeschliehuug wiederholt wegen verschiedener Delikte längere Kerkorstrasen erhalten hatte. Die Ehefrau verlangte nun im Wege einer durch don Rechtsanwalt Dr. MaxiMftan beim Landesgerichte oiwgebrachte Klage die vmMttftckenSeMLvu.ng ihrer Ehe, und zwar deshalb, weil sie don ihrem Ehemann van dessen Vorstrafen und von deffen richtigen 'Namen sie vor der Ehe keine Kenutm-is hatte, in krasser Weise getäu-scht wordem sei »»nd die Ehe daher -nach 8 6 A. B. G.-B. imflüHHq sei. Der beklagte Ehegatte und der Ehebandsvertoidigev traten für die Abweisung der Klage «in. da eS sich hier höchstens um einen I r r t u m w der bürgerlichen Person deS Ehsoatten^ nicht aber um einen Irrtum in der physischen Person handle. Das Landesgericht unter dem Vorsitze de- Hofrates Stefan hatte nach Durchführung eines umfangrvi^n Beweisverfahrens im Sinne der Mage di« Ehe für unnckltig erklärt und in den UrtoilSgründen unter anderem auSgesührt, daß nach Ansicht deS Gerichtes der 8 87 des A. B. G.-B. nicht nur den Irrtum in der phvsischen Person eines Ehegatten im Auge hat. sondern auch den Irrtum in der bürgerlichen Person. Gegen das Urteil de» LandesgerichteS hatten der Ehomamr wie auch pflichtgemäß der Vhobandsverteidiger die Berufung an das ObovlandeSgericht erhoben, welche Vevußung als unbegründet abgewieftn wurde. In letzter Instanz hat nunmehr der Oberste Gerichtshof über die vom beklagten Ehegatten und vom Ehebandsverteidiger eingelegte Revision « uvioAen gehabt. In uichtösientt-icher Sitzung nutedem Vorsitze de» zweiten Präsidenten, Dr. Zwtrdsnef, Hot der Oberste GevichtShos den Revisionen keine Folge gegeben. ~ liche Ehe erscheint dadurch als ungülltä.g. kvagi

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