Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2165 (1.3.1925)
- Date
- 1925-03-01
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
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« Seite W'en. Sonnig Wiener ^orftenzeilnttzA. 1. Mir; 1925 Nr. 8165 Allgenvberufe. •-Stettin sich in früheren Zeilen ein junstes Paar ansS)ickte, Len Schritt zum Altar §u tun, echob sich von allen S.itcn der Chor der Mahner und Warner und gab zu bedenken, eS sei ja ..fürs Leben". Sollte ein FamMnmit-glied di« DecnsSwahl ra’ffcn, fv sagte man nn>>ofahr dasselbe, wen« auch vielleicht .ncht mit den glelchen Worten. Der Beruf — dar galt für Zell -nl-d Ewigkeit, und wenn der Vierzehnjährige ÄS „Praktikant" ns Geschäft eintrat, dann sah er alle Stufen feiner Laufbahn über die Verkäufer-, Reisenden-, „Vertreier"-Arbeit bis zur ..Selbständigkeit" so klar vor sich wie die Stufen einer Freitreppe. PevsönkicheS Mißgeschick oder schlechte Konjunktur konnten einen Aufschub bedeuten, abcr im allgemeinen führte der Weg doch gerade auf- Ziel und führte aufwärts. Für den Rech'.sanwall, den Lehrer, den Arzt, ja sogar für den Beamten stand die Sache nicht anderwie für den angehenden Kaufmann. Auch sie «chneten, mehr oder minder bewußt, damit, daß die Bereicherung ihrer Erfahrung, die Jahr« tüchtiger Arbeit und ehrlichen Strebenbvtngen mußte, sie in ihrem Beruft fördern, ihnen höhere Schätzung ein tragen würde. Sicherlich hat es auch in der Vorkriegszeit Berufe gegeben, di« dies« trostreiche Aussicht nicht m sich schlossen. Der Hilfsarbeiter, die HausgeiLfm, der Artist hat immer in ein trostlose- Alter hinein»??- nlickt. Aber immerhin waren die Grenzen doch weiter gesteckt und der Kehrau» in trostreich« Ferne gerückt. Es ist ei« traurige- Zeichen der allgemeinen Proketarifieruny. daß fetzt für di« überwiegende Mehrzahl der arbeienden Menschen da- Mtern di« Form einer sozialen Erkrankung annimmt, wenn man den Ausdruck gebrauchen darf. Der unbedachte und schrankenlos« Amerikanismus hat auch erne u.tl"gdachte und schrankenlose Jugend«vehrung mit sich gebracht. Wer jung unld unerfahren ist, hat die Anwartschaft auf leitende Stellungen, auf Vorzug-Plätze und Sonderrechte. Man hört von VanWirektoren. die kaum die Zwanzig überschritten haben, von Großunternehmern und GeschäftSmannern gleichen AlkrS — allerdings hört man nicht allzu selten durch Gerich'.Ssaalberichte von ihnen. Rücksichtslos und brutal werden die „Alten" zur Seite geschoben. Und das Mtfsin beginnt in vielen Berufen auf dem Höhepurckt der Kraft, auf dem Gipfel der beruflichen Lekstun?Sfäh^eit. I» Amerika sollen die Männer .^er Arbeit nicht allzu selten ihre ergrauenden Haare färben und ihre Stirnfalten wegschnrircken, nicht au- Eitelkeit, sondern um rveiter ihr Brot erwerben zu können. Wir werden bald ebenso rorir halten. Gewiß hat nie ein Zwanzigjähriger ernstlich daran ge- Staubt, daß auch er einmal vom Mtern erreicht wird. Aber er bat doch früher fei« Leben nicht auf die Vorstellung ewiger Jugend autzgcbaut. Jetzt wirman „Eintänzer" oder VerujS- 'vortman« oder, wie man das so hübsch nennt: Kameradschaf:-- 'chrer. Wenn früher der junge Hauslehrer sich durch ein Uebermaß von Würde auszeichnete, kann er fetzt nicht burschikos, übermütig kausbubenhast genug sein. Cr läßt sich nicht nur von seine« Schülern dutzen. sondern er balgt sich auch gelegentlich mit ihnen herum. Daist an sich vielleicht kein Unglück. Aber selbst bei den Zwanzigjährigen kann man auSr«ch«en, wann dieses Benehmen chren Schülern lächerlich er- Schemen wird. Was soll dann werden? Da- „Umlernen" ist nicht leicht, wen» von allen Seiten das Evangelium dejungen Lehrers, der seiner Schüler Kamerad ist, so leidenschaftlich ge» predigt wirb. Me Tragödie des alten Privatlehrer-, die noch nicht geschrieben ist, wirdurch diese. Einstellung ein« furchtbare Steigerung erfahren. Auch der Verkäufer darf bekanntlich nicht äü fcht * W SPuMifetm in feiner Güte will nur junge Gesichter hinter dem Ladentisch sehen -s so wenig wie der Rechtsanwalt, der Künstler, der Angestellte. Wenn man eS dem Beamten und dem Kaufmann gütigst gestattet, Hilst das auch nicht viel. Schließlich können doch nicht alle Menschen, wenn sie an der Grenze der ersten Jugend angolaugt sind, rasch Beamt? oder Kau floate werden. Boi den Frauen ist di« Lage natürlich noch schlechter. Man schätzt, ehedem bet der Erzieherin, der Lehrerin, der Angestellten, wenn sie in- .gesetzte" Alter trat, die Evfahvung, den Ernst, die Reif«. Jetzt ist Erfahrung nahezu eine Schande, irdensallei« geistiger Schönheitsfehler. Die Uhr ist auf Frische, Intuition, Erstmaligkeit gestellt. Lshverinnen. „.KintzerftöukemS" (meist Erzieherumenerfatz) über Dreißig will jemand im Haufe haben. Sie sind Knuffig", höitzt «S. und man .E da- Lachen der Zwanzigjährigen. Mafchinschrelberinnen. BerkLufernmen, Comptoiristinnen müssen womöglich dm längsten Jahrgängen ««gehören. Da haben sie noch keine eigene Rainung tu* sind bequem regierbar. Wir die Handel-schul, rbtturievtmnen gibt «• immer noch Stellen, die Dreißigerin klopft an verschlossen« Türen. Di« Bühnenkünstlerinnen haben seit jeher durch nnüberstsigbore Mauer« di« Jugend abgegrenzt. Aber nirgends ist di« Abgrenzung so unerbittlich wie beim Fitm, der eine unwider- 'tMiche «nzlchunvstraft au-Übt. Allerdings will es eine traurige Ironie de- Schicksal-, daß die Bühne trotz allem immer .roch besser« Alter-au-sichtm bietet als ei» „solider" bürgerich« Beruf. Man kan« die kleine Tippmamsell, die eine Theotergretel" ist, nicht mehr mtt dem Schreckgespenst der alten, einsamen Schauspirleri, ängstigen. Die Naive und Liebhaderin kan« immer noch in» Fach der Mütter und der kam!. :che» Me« übertreten und schließlich, wenn'» auch damit nicht rmhr gibt, findet st« vielleicht alk Souffleuse and Garderobiere nnen Unterschlupf. Dasteht der alternden Eomptoiristin, An- Mellte«. Privostehreri« bevor? Bet aller Anerkemmndesiechte- und der vedenümg ^orstürmender Jugend «uh «an doch di« jetzige Einstellung als unnatürlich,«»d mrgejund bezeichne». Auf- Jungsein allein darf das BecusSleden der Heranwachsenden Generation nicht aufge« baut je!«. Sonst sögt ste sich de» Ast alb. auf dom sie sitzt. E» ist jo vielleicht nicht ganz originell, aber es sollte doch einmal iut)«fprsche« worden: Auch für den jüngsten der Junge» kommt de» Dag der Atzbeusweude, Aus de« ftlige» Trau« von tzor ewigen fugend, oen f-.v krämitt, grbt ciu Erwuchs'«. Nur tver -ruf dein festen Boden sicherer Kraft und Neue steht, kann auch dann noch mit Hellen, frohen An gen m Mo Welt sehen. K. M. fraget?v» Schuhei mit eingebautem „Bar*OJiu-Qumm<-Absatz Sie Ssterrelchische keren>-a!effov-Attion. 8. »I« 20. MSrz Dir Vovarberttn für die großzügig« österreichische Keren -Hajessod-Aktion, welche, wie schon berichtet, in der Zeit tonnt 8. bis zum 20. März stattfindet, sind in vollem Gange. Es ist der Einflußnahme des Zionistischen Landeskomitees und der österreichischen Ke ren-Hajessod-Kommt sss o n gelungen, eine große Z a h l von Männern und Frauen zu gewinnen, welche sich für die ganze Zeit der Aktion in den Dienst der Werbearbeit für dieses Finairzinstvument des Aufbaues stellen. u Nach einem gründlich durchgeatoberteten Plan werden in der angegebenen Zeit zunächst alle Zionisten besucht und zur freiwilligen Besteuerung für den Keren Hajeffod im Sinne des historischen Maasser-PrinPps veranlaßt werden. Die zweite Hälfte der Aktion ist der Pvo paga-ndaarboit unter einer ausgcwählten Zahl jüdischer Mitbürger Vorbehalten, von welchen zu erwarten ist, daß sie das allen Juden gleich teure Merk der befchleunrgten Errichtung der jüdischen Heimstätte in Palästina zu fövdern wünschen, auch wenn sie sich nicht zionistisch organisiert haben. Das Zionistische Landeskonritee hat einen Aufru erlassen, in welchem die Zionisten aufgefordert werden, noch in den Tagen vor Beginn der Aktion freiwillig ihre Keren-Hajessod-Pf licht zu erfüllen, damit sich die große Zahl der nötigen Besuche verringert. In der kommenden Woche halten die Leitungen der BezirkSfektionen mit ihren Mitarbeitern Deratungen ab. Allen Mitarbeitern wird eine genaue Instruktion eingehändigt. Zweck der österreichischen PalLstinaakbio» ist es, die Eingänge für den Keren Hajessod in Oesterreich auf das Vierfache zu steigern. AiiswSrtkge Kranke kn Wie«. „Es ist falsch, auf die Mildtätigkert der Wiener GlaubenSbrüder zu rechnen, die einem armen Kranken ihre Hilfe nicht verjagen würden. Die Wiener Gemeinde hat unqcheure ArmenSasten zu tragen und ihre Mittel reichen nicht aus, um jedem Auswärtigen zu helfen, der hier Genesung sucht." Diese Warnung wurde vor kurzem von der Arbeitsgemeinschaft „I ützische Krankenfürsorge" in einem Artikel ausgesprochen. der unter der gleichen Ueiberschvist wie dieser in der „Wieirer Movgenzeitung" erschien. ES ist nicht überflüssig, diesen Hinweis noch einmal nachdrücklich zu wiederholen. Immer wieder kommt es vor. daß Kranke ohne Mittel ote? mit ganz unzureichenden Mitteln Nach Wien kommen und hier mvsagbavem Elend anheimfallen. Niemand kann chnen hÄfen, denn das Elend ist m Wien selbst so groß, daß alle Hilfsmittel dadurch aufgebraucht werden. Was muß ein Kranker besitzen, der sich dazu entMeßt, nt Wien Heilung zu suchen? .Zunächst muß er Geld gemsg haben, um die Hin- und die Rückfahrt bezahlen zu können. Außerdem aber muß er die Kosten für drei MvMte SpitalSaufeuthakt im vochinein er- RONACHER GRÖSSTE AUSSTATTUNGS- REVUE DER WELT! ■ 1 ■ ■ il* Pwml^ejkMSg v8h mit X«MMVkBSl»SGssIß» KIURINA KLARA KARRY CLARA MUSIL RUSL RIRNDT MIXSI ARIAL KammertSnoer LllllR Orig. TILLSR AIRLS „KYKA» 200 MITWIRKENDB VORVKRKAUP1E00NN1NI I irapit Fi>rttt. t:; braucht er Pt'iiw so lange Kur, dann erhält et das überschüsiige Geld z>trück: aber ^tnächst verlangen die Spitwfev bicfo Bora>«sbozahlung. Der Auftnthalt im Spital kostet für Ausländer in der billigsten Klasse pro Tag 90,000 öfter reichische Kronen, das macht in drei Monaten 8,100.000 'höitvn oder ungefähr 103 Dollar. Außerdem stellen sich bst einem lau geren Aufenthalt in einer fremden Stadt immer noch Rebei'- kosten «in. Wer also über diese unibedingt notwendigen Beträge nick' verfügt, macht die Reise gang vergebens. Tödlicher Motonaduosall ln -ötteldorf. Gestern gegen 4 Uhr nachmittagsich» der wjöhvrgr Platzmeister Alfred Schönbaum. Löwengasie 14, auf feinem Motorrad, aus dem auch seine Gattin saß, über den Flötzevstei^. Beim Mnbiegen ln die Hüttekdorserstraß« wollte er einem vor beikommenden Streifwagen auSweichen und wurde dabei von sinem «iS der Gegenrichtung vorbeifahrenden Straßen bahnzug erfaßt. Schönbaum und feine Gattin wurden vom Motorrad geschleudert. Er erlitt schwere Verletzungen, denen er erlag. Seine Gattin wurde gleichfalls erheblich verletzt und wurde in daS Rochusspital gebracht. Wien, 1. mty * Das Wetter. Im allgsmeiireit ist die Temverotur weitet gestiegen. Die DovauSfage la'u>tet: Meist trüb m den Medevun gen Temperatur über 0 Grad. Stellenweise Niederschläge. * Die LebenSmittelmärkte. Die gesteigerte Ausitahntsfühigkell des Konsums beim Monavbogmn brachte den Märkten stärkeren Bestrch. Namentlich in der GvohmarkHalle war die Käufer beteiligung eine mtgema'm lebhafte. Allein die Evschbeueue» wurden lunangon-ebm überrascht, da die ohnehin nicht mehr zu erschwingenden Flerschoreise eine weitere Erhöhung erfahren haben. Sämtliche Fleischarten wie auch Fettpvoduktc sind gegeniüber der Vorwoche um 2000 K. Pro Kilogramm im Preis« «stiegen. Trotzdem fanden alle Fleisch!orten, speziell die rülativ vllligcren guten Absatz. Der Naschmavtt, der eme 16.000 K. pvo Kilogramm. Solchige PreiSverändevungen find ,licht 4u konstatieren. Auf dem Oostmarkte sind die Äapfolzu fuhren sals-ongemäß nn Äbnohmen. Immerhin lagern noch gwße Vorräte. Wahrend Wild rvger Kausluist bsgognete^ ließ der Absatz in Geflügel und Fischen zu wünschen atbrig. Frische Eier zu 1400 viS 1800 K. und einge.'-sstte zu 1000 bis 1400 K. pro Stück je nach Größe wie auch Duttor zu 48-000 bis 88.000 Kpro Kilogramm i« nach Qualität entspracheil dem Bedarf. * Der Straßenhahnverkehr zur Meffezeit. Don Montag den 2. d. ab, wird beim Haupiebngang zum Messevalast eine Bedavfshal'tsstell« errichtet. Die durch dte AussteÜmt>gSsttaße verkehrenden Züge Wethen vom Eröffnungstage an, das ist aut 8. d., zur Rotunde aibgolenkt werden. Während der Dauer der Mesie wird der Verkehr verdichtet werden. * Bei was bleibt'S? Die Klemrutouittevnehmer wollen einem gestern neuerdings gefaßten B-el'chlusse zufolgt' arvgeblich doch hoi der 4000fachen Taxe bleiben mtd den GroßaukoU-nter nehmern Konkurrenz bieiin. * Mn Lehrling vermißt. Seit dem 24. Februar früh in der löjähvige Gastwirtssohn Leopold Nondwich aus de elterlichen Wohnung vermißt. Er war als Lehvlma bei oinsm Mechanikermeister wt Mariahilf m der Lohve, doch soll «chn seli» Meister angeblich wegen seiner UnvevwetMarkeit rrach Haujc geschickt haben. ES 4st wahrscheinlich, daß der Jünge Vovwür's'- daheim gefürchtet hat und daher verschwundm ist. * Die Lebensmüden. Der in Modlina wohne»we VOjälbvig^ SprachschüAnhaher Dr. Phil. Karl W e i s« r hat sich im Gar-- ten seiner Billa in der Jubiläumsstraß? durch einen Revölvet > schuß entleibt. Ein langjähriger Nervenleiden trieb ihn in de-n Tod. — Gestern sprang bei der Nußdorfer Schleuse der IKjahvize Praktikanf Lorenz K a r s e S k a vor den Augen seines BaterS in den Donaukanal und ertrank. — Der LSjahrigc Hilfsarbeiter Joses S v e c hatte sich am 22. Februar nach einem Streit mit setnen Eltern eine schmutzige Gabel in den Bauch gestoßen. Er starb an der dadurch entstandenen Bauchfell enüündung. * Große Dledstöhle bei M. u. E. Metzer. Die Firm« M. u. E. M e y«r aus dem Graben zeigte im SichecheitS taweou an. daß in ihren FabrrkSräumen. 10. Bez., Pernerstovfevgasie 67. feit längerer Zeit groß« Diebstähle Vorkommen. Nach Ängeron Erhebungen wurden fünf in der Fabrik deschäftigt« Personen verhaktet. Sie gestanden. Seifen und Parsümeriewaren heimlich auS der Fabrik getragen zu haben. Im Laufe der letzten Jahres haben sie etwa 400 Kilogramm Serfc und Parsümerien entwendet. Weiteren fünf Angestellten der Firma wurden kleiner« DiebstWe nachgewiesen. Der Schaden gcht in die Millionen. * Premier« bei Hagenveck. Die morgen stattsntdondc- Premiere leitet in der Form einer Festvorstellung dar März Programm ein. das durchwegneu« ZivkuSnwmmern aller ersten Ranges enthAt. Unter anderem tritt der eben aus Parikommende berühmte Löwerrtomptour Yortunio -um ersten Mal« in Wien aus. * „Die Mutter." Unserem heutigen Blatte ist ein« Bei läge der Zeitschrist „Die Mutter" beigeschlosim. Von diesem Halbmonatsschrift ist soeben die 7. Nummer erschienen, die wieder ein« Rech« von Artikeln hervoroagender Aertte und Pädagogen enthält, u. a. von Pros. Fron;, Prof. WMne, . Dr? W<«berg, Natlonalrättn Thervse Schlesinger u. o. m- ÄbonnementSbedinaungen siehe die Vellage. o Mu» Mundmalerin. Die amerttauisch-jüdische MaLevim Rosalia Friedmann ist ein seltenes Beispiel siearetcher menschlicher Wmenkraft. Schon alS Kind verlor st« beide Hunde; aber ihre früh hewortretende künstlerisch« Begabung schaffte stch dennoch die Möglichkeit ihrer Auswirkung. Mit eiserner ZSHwkeit lernte sie den Pinsel mit dem M u n de führen und me so entstandenen GvmÄde sollen allgemein großen Erfolg haben. * Eine KSnig-kron« in «lue« Sar^ Wie "Ga-. Poranna" aus Wilna berichtet, wurde dort bei Ausgrabungen, die in der Umgrb-ung Wilnas austzefübrt wurdrn, ein eiserner Sarg aufgchmden. der außer einem Skelett viele goldene Gchmuckaeaen« de und Münzen enthielt. Das Jnteresianteste bei diestm b« ist. daß man nn Sarge eine kostbar«, goldme. mit Sdeb' einen versiette Krone fand, di«, wie man annimmt. die« lentöü der litauischen König« fei. Aus den Aufschriften des Sarges geht hervor, daß darin et« tttaukscher Magnat bestattet ist. ES Phlt obar dä ErklSvung. wie He Kömgövom •i