Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2165 (1.3.1925)
- Date
- 1925-03-01
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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i&cHi 4 Wien, €feftKfct$ fBtontt MorchenzettMtzg. 1. Mürz 1925 Rr. ASS Las Laad der Schweige«. VRÜ^fpfl VW|# porkhy «nv sei« GchutztrnPpe ziehen van Tmrmph M Tvmmphe Begegnete« sich in den letzten Wochen zwei Menschen in Budapest, und mochten sie welcher Porte! immer ««gehören, so waren es sicher drei Angelegenheiten, Über die sie sprachen: Numerus elmrsus, Veregi nnd Lederer. Das waren so drei, allen verständliche Fragen, die als Prüfsteine angesehen wurden, ob die Koffmmg berechtigt sei, -ah es in Horthy-Ungarn zu einem Zlbbau der Reaktion kommen könne oder ob eine Werbung zum Äesieren nur durch ein Verschwinden HorchyS von der politischen Bild flachs möglich sei. Die Antwort wurde bald in unzweideutiger Weise erteilt. Dom Numerus clausus wird nicht mehr gesprochen, die Verfechter der Aushebung dieses Schandgesetzes sind auf das Stichw o r t B e t h l e n s ebenso plötzlich mundtot gemacht worden, tvie sie während der Anwesenheit in Genf zum Sprewen kommandiert wurden. Der einzige kompeterrte Faktor, der ja sprach, Kultusminister Klebelsberg, sagte l'rirz und verdroffcn: non postumus! Wir können nicht, wir dürfe»! mcht. Die Terrorbuben leiden'» nicht. » Dar Fall B e r e g i turnte hier bereits entsprechend behandelt. Vom jüdische» Standpunkt. Aber vom Gesichtsp'-rntr der Konsotidicruu-g uud Rechtsordnung in Ungarn darj nicht übersehen werden, dah sich die sogenannten w.e r t v o l l st e n Kreise für die Zulassung Beregis zu mn-em öffentlichen Vortrag mit allem Nachdruck eingesetzt batte» und daß auch die Regiermrg selbst ja nicht abgrneigk gewesen wäre, die Bewilligung zu erteilen, aber sie wußte schliehlich die Peinliche Affäre mit einem non possumus abfchtießen. Wir möchten nicht, aber wir können 'kicht, wir dürfen nicht. Tie Terrerbubeu leiden's nicht. Auch Beveai wurde mundtot gemacht. $ 'Diese zwei Fragen sind luder Regierung sicher nicht angenehm gewesen, aber sie gehören zu den alltäglichen politischen Plänkeleien, die spurlos vorübcrzrehen. Anders ist es mit dem Fall des Raubmörders Alexander Lederer. Dieser Fall gehört;u den peinlichsten Affären Horthys und seiner Regierung. Die „Wiener Morgen- Leitung" hat schon unmittelbar nach der Mordtat vorausgesagt, daß Lederer mundtot gemacht werden wird. Diese Voraussage hat sich bewahrheitet. So gesprächig die Blätter in den ersten Tagen der Untersuchung waren, so schweigsam sind sie mit einem Male geworden. Heute wagt hier niemand mehr von Lederer zu sprechen, denn er macht sich einer Majestätsbeleidigung an H o r t h h schuldig. Der Raubmörder Alexander Lederer, der den Selchermeister K o d e l k a aus die scheuhlichste Art ermordet und den Leichnam zerstückelt hat, wurde der intimen Freundschaft mit Horthy überführt. Man fand iu seinem Besitze eine Photographie Horthy» mit einer freundschaftlichen Widmung. Lederer und Horthy stehen mit einander auf dem Dufuß. Lederer war nicht nur der Henker KodelkaS, sondern auch der vertraute Henkersknecht Horthys. Und einer, der alle Scheußlichkeiten und gemeinen Verbrechen deS heurigen Reichsverwesers von Ungarn genau kennt. Cr müßte also aus der Hörweite der Journalisten in die verschwiegenen, schalldichten Untersuchungsräume des horthystischen Militärgerichts verschleppt werden. Und Lederer ist zum Schweigen gebracht worden. So oft ein Jourualist bei der Oberftadthauptmannschast irgend etwaüber den Verlauf der Untersuchung erfahren möchte, erhielt er die Antwort: non possumus! Wir können nicht, wir dürfen nicht! Die Terrorbuben leiden's «tchl. Und Horthy ist noch immer „Potentat" i« Ungarn und denkt vorläufig nicht daran, dem Rat der „Repszava" zu folgen und ins Ausland zu gehen, ehe oas erbitterte Volk die Geduld verliert und ihn zu den Marffy und Lederer steckt. Der Scharfrichter Karl Gold ist von seinem Amte zurückgetreten und Horthys Staatsanwaltschaft, die sich noch immer eine königliche nennt, schreibt einen Konkurs auf diese erledigte Stelle ans. Gefordert wird makelloses Vorleben und Fachkenntnis. WaS die letztgenannt« Forderung betrifft, so gibt es jo in Ungarn geeignete Anwärter genug. Es gibt ja so viele vazierend« Henkersknechte, soweit sie sich nicht durch Ungeschicklichkeit bloßgcstellt haben. Aber „makelloses Vorleben"! Woher nehmen, wenn nicht stehlen oder aus dem gesitteten Ausland holen? Nun kommt das Groiske an der unappetitlichen Sache. Einige ungarische Blätter behaupteten «Mißlich dieses Personenwechsels, daß der MÜckgetreiem Hemer Karl Gold --Jude fei. Das bedeutet in Ungarn der Erwachenden nicht nur ein« Schande, sondern eine Lebensgefahr. Welcher dieser beiden Gründe den »»Mitletten .Henker veranlaßten, sich gegen eine solche Zumutung zu verwahren, wissen wir nicht, aber Karl Gold dementier« „mit aller Entschiedenheit", daß er oder irgend einer seine« Borfahren jemals Jute gewesen sei. Man hüb» ihn schon vor Jahren die Mische Abstammung äuge dichtet und schon damals mußten die Blätter sei« Berichtigung veröffentlichen. E, erklärt also auch ein für allemal: de« ungarische Henker ist kein Jude. Was man auch ohne ihn schon gewußt hat. Lee Natttnereitz i« Lltamn. Der MMche „Giaatsauzttger" wirs demnächst denTert der Äerordnimä veröffrntlichen. wonach dt« GedurtststteufMrung den Siaob-nern «b»rttagen wirb. Den Rabbmeru wird «ln Eid auserlem. der sostMdermaßen lautet: ..Ich schwöre bei denk Gotie Israels, der litauischen Republik vre Treue zu wahren, die Gesetze des Staates und di« Befehle der Rcgienmg «u achten und meine Mühten gewissenhaft zu erfüllen. So <mjt mir Gott. Amen!" zlonksttscher «aNekntt. Das Ziomjtische Landeskomit« teilt mit: Heute «M 3 Ahr nachmittags findet nn Sihungssaalc des Zionistischen Lande-komitees, 1. Bezirk, Kärntnerstraße W-2 die Sitzung des Parteirates statt. Tagesordnung: 1. Konstitmernng. 2. LrgcmrsstionKbericht, Referent Dr. Georg Weiner. 3. Keren Hajestob, Referent Dr. N. M. Gelber. 4. Keren Kajemeih, Reftvem Dr. Chaim Tartakower. 5. Eventuelles. tfittd Dr. HOPFBAUBRS BNTFBTtUNQSTABUBTTEN von bester Wirktmg, angenehmem Geschmack vollständig unschiidlUt». bie Tabletten Stellen eine schlanke, graziöse Figur her, ohne Diätzwang oder Aenderung der Lebens» weise, prompte Gewichtsabnahmen. Keine Schilddrtsef d«Po<* Kein Abfthrmfttel! Apothnk« HUGO BAYER, Wien, I. Wons«ll» 11/M Vom VoUwgCTMndht.iwat bgwS.iglNr.h1 Mwmaiiys—m—Dr. Lagesliericht. Ir. Slkeuer über die Sevvellnfahrt. Der Bortrag im Konzerthaus. Dr. Eden er, der Führer des Luftschiffes „Z. R. 3", hielt gestern im großen KvnzertHausfaole einen mit Lichtbildern illustrierten Dortrag über die Reife des Lnfffchiffes und seine Ankmfft in Amerika. Der Vortragende, welcher vom Publikum lebhaft akKa« miert wurde, sprach rinleitenb von den Gründen, bie zum Dan des Luftschiffes fi'chrten. Deutschland sei nach dem Friedens- Vertrag verpflichtet, eiMvsder Geld oder Lustsahrzeuig« an die Alliierten abzuliesern. Es habe sich für das letztere entschieden, um de» goschulten Arbeitern Avbeitsgelegercheit zu gaben, lleberdies sollte geze-igt werden, daß die Usberquerung des Ozeans mittels Luftschiffes keine Utopie fei. Die Verwirklichung dieses Gedankens hat das Ansehen Deutschlands im Mslande gestärkt und durch diese .Friedenstaube" wurde die Weltversöhnung gefördert. Dr. Eckoner besprach sodann die Gsfahrenmomente, denen ein lenkbares Lnftschiff wusgosetzt ist. Weder von horizontalen noch von vertikalen Windstößen hat e>m gut gebautes Schiff etwas zu fürchten. Ebenso bedeuten Blitzschläge keine ernste Gefahr. Die einzige Sorge ist nur, daß das Schiff genügende Benzin Vorräte habe. Del der Fahrtdes „Z. R. 3" wußte man nicht, ob die Ben-invorrate ausrvichen würden, da die Belastung auf ein Minimum reduziert werden mußte. Die Furcht vor eintretvndom Bonzinimangel veranlaßt« auch dazu, die Güschwindigkoit zu deÄangf-amen. Sodann schilderte Redner in anschaulichen Worten den Aufftveg und die Fahrt. Diese verlief erst sehr günstig, gestaltete sich aber dann, mfoLge schlechten Wetters, etwas uw- " günstiger, doch besserte sich das Wetter gegen Ende der Fahrt. Der zweite TeA des Vortrages war der AMttvft und dem Eürpsang in Amerika gewidmet. Dr. Tckener Mvte aus, daß di« Devölkevung angesichts des „Z. R. $* m fieberhafte Erregung geriet, die wohl kaum zu Lberbielen ist. Tauserwe van Sirenen verkündeten die AiÄunift des Zeppelin.' Der Empfang, der Eckener und seimr Mannschaft zuteil wurde, zeigtü deu-tlich, daß jeder Haß Avischen Uso. chsmals feindlichen Böllern geschwunden sei. Als in einem Kino vor 7000 Zuschauern der Zeppelin- JÄm vovgoftchrt wurde, hielt Dr. Eckener eine deutsche Ansprache und. da» Orchester intonierte di« deutsche Hymne. DaS war zum ersten Male nach dem Kriege. Dr. ES^ner schilderte sodann in humoristiischer Weise die Hetzjagd, welche die amerikanischen Reporter mrd Photographen auf ihn machten. Die Berichterstatter der Zeitungen, die kamen, um chn zu interviewen, wußten von all dem, was Eckener Vorhalte, viel mehr als er selbst, so daß er oft den umge-kchrten Weg «irrschlagen mußte, und seine Jii!emiow«r seMst intervirwt«. Aus den Zeitungen erfuhr er gewöhnlich seine nächsten Fahrten, bevor er selbst noch Dispositionen dafür getroffen hatte. Sehr bestürzt war er, als er plötzlich von einer P o 11zeies kotte von vier Mann aus Motorrädern abgesührt wurde. Erst später erkanni« er, daß dies eine Ehrenbezeigung War, und di« PoLizeileute, dl« sein Auto in die Mtte nahmen, de« Zweck hatten, durch Lrompetensignale -en Vermehr zum Sichen zu bringen, um für Dr. Eckener freie Bcchn zu schaffen. Di« AuSführiungen Dr. Eckeners wurden mit großem Beifall ausgenommen. Als er das teon-erthauSgebän-de verließ, bereitete ihm eine groß« Menge, die ihn beim Ausgang erwartet hatte, lebhafte Ovationen. ,>» * Der ganze Bortrag war im R a d i o Kt hören. Es ist dies das evsie Mal, daß der seit langem augekündlgte Anschluß des Ko>rz«rHauses an die ^R a v ag" durchgeführt wurde. Sateranttditaltr «tSbtetan in Part». Unter de« Protektorat Herriol». Unter dem Ehrenpräsidium des Ministerpräsidenten Herr iot hat dieJmernationaleStädtavevemigung h\ Brüssel, die alle Gemelndeverbände umfaßt, den dritten iirtevirationalen Städrekongreß »ach Paris «inberufen. Den größten Raum innerhalb der Tagesordnung soll aber ein Referat über die Bodenpolitik der Genreinden und ihr Einfluß aus das Wohnungsproblem eiumhmen. Die Tagung wird vom 28. Septenvber bis 4. Oktober 1926 abgchalten Sin Araitzer Aufrol. Zur Sommersrischensrag«. Di« Hakenkreuzler fangen diesmal zeitig an. Im Bor» fahr haben sie tes in den Sommer hinein mit ihren Auf. rufen gegen die jüdischen Gast« gewartet. Sie wollten das Geschäft nicht stören. Diese Hetze ging erst loS, nachdem die Juden in fo und fo vielen Sommerfrffchen die Angabe erlegt hatten oder nachdem sie eingezpgen waren und sich gegen di« Wurzevei durch Gastwirte und Vermieter gewehrt hatten. In diesem Jahre fangen sie. wie erwähnt, früher an Rechtzeitig, zu unserer Freude. Denn man kann an der .Hand ihrer literarischen Produkte di« jüdischen Sommersrischler rechtzeitig davor warnen, sich der so hoch bezahlten Gastfroundschast der Bergländler anzuvertrauen. Da vor u ns der folgende Aufruf an die Vermieter von Sommerwohnungen i« Türn itz. Do wie immer kommt auch heuer nach dem Wirvter der Sommer und mit ihm so Vieles Schon«. Ganz besonders in unserem Türnitzertale entfallet sich die Natur in schönster Pracht. Leider bringt un8 der Sommer auch etwas 11mm genehmes, und zwar die Juden. Da aber die morsten Bewohner von Türnitz mit dieser Rasse keine Freude haben, so erlauben wir uns diesen Ausruf an alle, die Gelogenheir haben, Sommergäste zu boherbergen, ergehen zu lasten. Es liegt m Ihrer Handlungsart und ist Ihnen gewiß eint Lsichres, uns arischen Mvtbewchnern der GemMmde ton ArEck dieser ekelerregenden ftemden Rasse zu ersparen. Wenn Sie die Ursachen unserer gegenwärtigen Wirtschaftlichen Notlage betrachten., fo miüsten Sie offen bekennett, daß eine der Hauptursachen dieser st» großen Notlage das Judentum ist und werden Si« daher den Kampf, den wir gegen diese Raste führen, anerkennen und uns in der Weis« dabei lunterstützen, daß Sie bei Vvrgsbmch Ihrer Sommer- »oohmttrg den stamimeSverwaittdten Deutschen bevora?n iit^d den Juden kein« Unterkunft gewahren. Mt tvoudeutschem Gruß NattonailpogiaListische Partes Ortsgruppe Dürnitz. Dieser Ausruf ist im schönsten Deutsch geschrieben, über das so ein .Haketckreuhler verfügen kann. Er ist auch sehr vorsichtig, indem er die Vermieter anweist, die stammesverwandten Deutschen zu bevorzugen (falls nämlich die Juden sich nicht auswttchern lasten wollten). Wir wünschen aber, daß die Juden diesen Aufruf beherzigen und ihre — wie sägt der so hübsch? —- Handlungsart danach einrichten. Sie brauchen nicht nach Türnitz bei St. Pölten Ick gehen. »er Mord im Fochseuloch. Das Opfer wurde erwürgt. Durch das ErgebuiÄ der Obduktion ist uuuttit.hr ot* wiesen, daß der bulgarische Zuckerwarenverkäufer Simon Pantelemon erwürgt wurde. Alles dmtet -darauf hin, daß sin ungewShulich kraftigerMannden Mord begangen hat. Der Mörder dürfte gegen den Kopf des Opferzur Sicherheit noch einige Schläge mit einem stumpfen Jn-stmimeut geführt halben. Der verhaftete bulgarische Arbeiter Angelko konnte die Widersprüche, in di« er sich beim Versuch, sein Alibi nachguweifen, ver wickelt hat, auch gestern nicht entkräften. Dafür, daß Pantelemon noch am 25. Februar gelebt hat, mehren sich di« JeugenauSsagen. Verschiedene Geschäftsleute, bei denen der Bulgare feine 'bescheidenen Nahrungsmittel eingekauft hat, bestätigen dies. In seinem Standwagen sowie in drr Hütte wurde angeschnittenes Brot in noch ziemlich frischem Zustaud gefunden. Die Tat ist wahrscheinlich erst am MitU woch "begangen worden. Und an diesem Tage hat, wie erwähnt, der Mazedonier Angelko Waflilowitsch die Hütte in bedenklicher Weise umschlichen und an die Tür mehrmlas geklopft. Diese Tatsache, die er dann zugeben mußtie, hat der Mann ursprünglich steif und fest abgeleugnet. Die Erhebungen sind sehr erschwert, weil Wassilowitfch nur sein« Muttersprache, und auch die in einem Idiom, spricht, das auch der der Landessprache Kundig kaum versteht. Ser Trebltscher Maffenmord. El» Aufruf beS Jgkauer Kreisgerichtes. Wir erhalten vom Kreisgericht in (Mlau die folge»,d.: Zufchrift: An lbie löbliche Redaktio,» der „Wiener Morgenzelturig" in Wie»,. Ich ersuche um VerösseMichung der folgenden Verlautbarung r In der Strafsache wider Josef Jejta «ckd Genossen wegen Verbrechens de» meuchlerischen Raubinordes (Lrebtttcher Morde) b^st-'ht der begründet« Verdacht, bm; mehrere der pol«isch.jttdische» Flüchtlinge, die sich in den letzten Jahren des Weltkriege» ln L r c b i i f st oder in dessen näherer oder weiterer Umgebung aufhielten, in der sogenannten Ko huschen Mühle in Trebttjch ans derbvechkrische Mise um da» Leben kamen. ES ergeht -daher da» Ersuchen, allfällige zweckdieulich« An» gaben, die zur F e st st e l l u n g von solchen vermißte» Flüchtlingen führen könnten, tarn gefertigten Unter» juchungsrlchter znkommen zu lasten. Kreisttmicht iu Jglau, Abteilung 10, am W. Fe'brnoe 1SLK,