Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2164 (28.2.1925)
- Date
- 1925-02-28
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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Sk. » 61 Wen, Sam«!»z~ WBUntt flffmmiMtHttnft. 38. Februar 1925 m< z r« WSllerrvokfrr Panama. Die Tklarz-Lertte kommen vor das SchSfftngericht. Di« Staatsanwaltschaft wird in der Wöllers- Sorfer A-nge'egcnheit die Anklage -wegen Betruges gegen Lean Sklarz, gegen seinen Schwager Hellmuth Neumann, Generaldirektor Ncuhöfer und den Präsidenten des Berwaltungsrates P i t n c r erheben. Gegen Direktor B r a n d I und den Ingenieur Al der, die ebenfalls in die Untersuchung einbezegon waren, wird vorderhand kein Verfahren eingeleitet. Die Devhandlung wird vor einem Schöffen fonot stattfinde". Set Krach der souverstae« Bunveslitader. Die Landergewaltigen, die nach dem Zufammenbvldch sich alle staatliche Gewalt in Oesterreich arrogierten und im Kampf gegen das damals von den Ländern -ausgehungerte Wien alle möglichen Vorteile für sich errangen, haben sich ein wenig übernommen. Sie haben -Mar so eine Art Souveränität erlangt, nur fehlt ihnen aber dazu das nötige Geld. Sic stimmten darum sehr bewegliche Klagen an und möchten die ihnen fehlenden Mittel jetzt aus dem früher so verlästerten Wien ziehen, das heißt, sie brauchen für ihre durchaus judenrernen Institutionen die Steuer g e l d c r der Wiener Juden. Die gestern im rviederösterreichifchm Landtag abgewickelti.' Budg^dcb^ttK' erbrachte den Beweis hierfür und für die Tatsache, daß die Länder tatsächlich nicht mehr weiter Staat im Staat spielen können. 'Der Landeövoran schlag schließt, wie der Berichterstatter Dr. B e i r e r anführte, mir einem D e f c z i t von 20 Millionen Schilling. Die Schuld hie.sür inaß er dem Land Wien zu, das die Durchführung der Abgabenteilnngs- Novelle verhindere. Der Großdeutsche M i t t e r m a n n klagte, die Länder -könnet die Pcrsonallasteu nicht mehr aufbringen und stünden direkt vor einer Finanzkatn strophc. Ter Sozialdenwkrat Ofenböck fetzte hinzu: „Wir sind auf einer schiefen Ebene und cs mit uns in den Abgrund, we»ln nicht Hilfe tonum. Das vorliegende Budget ist ein Budget des Elends, und, 'mcmt die Dinge sich nicht bald ändern, ein Budget d e s n a h c n Zusammenbruches. Dir Krcditfrage ist für uns das allerwichbigste. Wemc wir im nächsten Jahre reinen A >.t s landskredit bekommen, werden wir icherha-upt te.in Budget aufstellen können." Dar Widersviel der Länderkonttolle. Stürmische Kontroll- und Ankeihedebatte im Wiener Gemeinder In der gestrigen G-emeinderatssitzung law es angesichts der durch das Problem der L ä n d e r k o n t r o l -l e gescha-ffcrren Spannung der Atmosphäre zu heftigen Zusa m m e n- - stoßen zwischen der Majorität und der Opposition, in die' der Bürgermeister persönlich eingriff und programmatische Er- Särungen seiner Part« abgab. Bei einem Referat um Bewilligung eines NachtraMredktes von 720.000 Schilling zum Ankauf von Dampfturbinen unterzog Gemeinderat Zimmer! (christlichsoz.) die Wirtschaft mit den Nachtragskrediten einer heftigen Kritik. Die Gemeinde verwalte sslibsjhorvlich, ohne jede Kontrolle, und durch ein Urteil des Derwaltungsgerichtshofes sei es den Mitgliedern der Opposition benonunen worden, dieses Kontrollrecht selbst auszmvben. Ihm antwortete Bürgermeister S e i tz mit enter groß-angelegten parteipolitischen Rede. Cr kam auf-die Gründe zu sprechen, die zum Abbruch der letzten Länderkonsorenz geführt haben. Die Gemeinde 2Bten besitze ein ftottttoHomt und werde es nie zugeben, daß der Oberste Rechnungshof, der von der chrrstlichsozral-großdeutlschen Regierungsmajorvtär gewählt wevde. eine Kontvolle über die Finanzgebavurrg Wiens ausübe. Dies würde e-benso wie beim Bund durch hie Genfer Protokolle eine Auslieferung auch der Bundesländer an das ausländische Finanzkapital bedeuten. Die oppositionellen Redner Stadtrat K u n s ch a F und Gemeinderat Zimm « r 1 evklävten, es sei svnzig und allein der Stabilisievung der Krone zu verdanken, daß Wien heute i m G e l d e schwimmt. Die Stadt ist reich, aber die haudül- und induftrietreibeude BevoKerrmg liege infolge der Gonteindepolilik darnieder. In seiner Replik gab Bürgermeister S e i tz diese Totfache zu, schob aber die Schilld daran der Politik der Pavlawontsmajorität zu, die sich dem Genfer Diktat -undevwovfen habe. Die Souveränität des Staates sei ausgeliefert worden, obwohl es nicht nötig gewesen wäre, da im Inland zu einer Sanierung genug Mittel vorhanden gewesen wären, was sich bei der Fratttenis-PeMlation gezeigt halbe. Nicht die Politik Wiens, sondern die Politik' Seipels halbe dir BevREenung ins Eiend gebracht. Nicht die Stabilisierung der Krone wird Ssipsl zum Vorwurf geinaäsi, sonder-n die Art u-nd Weise, wie sie stabilisiert wurac. In dios-er Rede dasprach der Bürgermeister auch die viel'- fach erörterte AniechepÄitik der Wiener Gemeinde i-m Auslarrd. Er erklärte, daß die Gemremde eure amerikanische Anleihe aufzuuehuren geneigt sei, doch nur unter günstigen Bedingungen, da sie genügend Sicherheiten für Anilciheu geben könne. Es sei jedoch unrichtig, daß die Vertreter der Gcirreinde Wien -um üin>e Anleihe betteln, da die 'Gemeinde zu drückenden Bedingungen kein Anleihagefchäst abschließon werde. Im Laufe der Sitzung Hont es »roch einmal yii einem Rekontre zwischen beiden Parteien. Stadtrat K u n s ch a t beschwerte sich darüber, daß, entgegen einem Gemeinderatsbeschluß, ein neu M bauendes Wohnhaus in e iu sozialdemokratisches Pärteisekretariat Egestallet werde. Dies bedeute nicht nur die Sabotievung oiues Gemeinderatsbeschlusses, sondern sei auch ein« Berge «düng -von Gemeindegeldern für Partes zwecke. Darüber entspannen sich heftige Kontr.over.sen zwischen-Soziaidemokraton und Chviftlichlsozialen, in denen man außer dem Warre „Diebstahl" fast nichts vernehmen konnte. Im übrigen wurde in der gestrigen Sitzung der Ankauf von -Häusern, di« Errichtung von Neubauten und Ankäufe von verschiedenartigen Maschinen beschlossen. ™* PESSACH nDB rVerae ^-LeR<sv«R zur Abfüllung von Wein Weinessig, äiibowitz etc. sofort preiswert abzugeben. Anfragen sind zu richten an Rosanis & Winter, Hl., Marxergasse 8, Tel. 78.450 und 78451 Tagesbericht. Ser zlonMlche ParteirN. Daß Zionistische Landeskomitee teilt mit, Sonntag den 1- März 1986, .1 Uhr nachrnittags. findet im Sitzrmyssaallc des Zionistischen Lartdeskomitees. 1. Bez., .Kävntnerstraße 28B, di? Sitz,mg des Parteirates statt. Tagesordmmg: 1. Konstitnier-m»g. 2, Organisatkonsbericht, Referent Dr. Gea,-g Weiner. 3. .Keren Hafessod, Referent Dr. N. M. GeGer. 4. Stertn Kajemoth, Referent Dr. Chaim Tartakower. ö. Gvcniuelles. Das Me«« Kawzim-eim. Phantasie eines Hakentreuzlers. ,"j-m -mederösterreichischen Landtag leistete sich der lsirvßdeutsche Dr. Reich folgende Denunziation der Chalnzm,, die nächst Kahlenbergerdorf untergebracht sind. Er erklärte u. a.. daß in den Räumen der ehemaligen Weinkellcrervu „Donauwarnach den, Kriege sich c-ine Gesellschaft eingerichtet habe, welche e-i-n Reisebureau (!) für nach Palästina mmdevnde livländische, c st ländische, l c tt lä n d i schc Juden (!) führe. Er habe bereits diesbezüglich vor einem Jahre eine Awstage an die Laitdesregieru-ng gerichtet und die Antwort erhalten, daß die s a n i t ä r e n Z u st ä n >Ä -e nach ei,rein Bericht der Bezirksh.-iuptman-ttschaft nicht zu beanstände rr frieu. J-n Wirklichkeit (!) sei diese AuswandL-rungsstelle eine st ä u d i g e G e f a h x für Sic n. Nutnnchr babc bk Lindesregierumg den Sanitäts-- reftrenten emstn'W?t und der hat Znftnn-d? entdeckt, die j c d >' r B c f ch re i'!) rr n g s p o t 1 r n. Wien und d.,s Land Medorösterreich haben kein Interesse an Leuten, von denen überhaupt nicht feststaht, ob sie nach Palästina gehen, zudem bestehe die Gefahr, baß ..diese Leu-tc uns den Flecktyphus u,nd andere östliche Krankheiten herentschieppen". Redner lwt die Landesregierung, diese Anstalt, wenn >ie nicht den sanitären. Porschtiften entspreche, eins a. ,h a tt o v ä it tu e tt z u 1f s c n. Der haientreu'terische Trrwf Härte, wenn rr ichotl aus seinen tsietchaftsrücksichten das Chaluzirnhenn geräu-mt Nüssen will, zunächst eine ordeurliche Information einholcn sollen. Das Chaluziurheiim ist t'oin Reisebureau und es gibt dort tdne jüdischen Paläftinawa-nderer vats Livland, Gstiland oder Lettland, da diese ihre Reise nach Erez Israel über Riga, bezw. ivber Danzig antreten. Was die „jeder Beschroibuidg spottenden" fainitäven Zustände betrifft, so ist $u bentcrfcn, daß die Chalnzim im Heim in durchatts hygienisch oinlvandfreier Weise rmtevgo'bvacht sind ,md daß köinevlei Jnfektiionslkrankheiten unter ihnen herrschen. Der Flecktyphus und die anderen „schonen" Krankheiten, die der HakenEreugler als östlich" bezeichnet, sind in Wien nie durch Ehalnzim, wohl aber durch die Kriegsverlaufung eiugeschleppt worden, nach der sich die Reich und Konsorten, die freilich nie den Krieg wirklich mitgamacht haben, sehnen. Die Chalugiw, welche auf ihre PaiWstitravisa in Wien warten und im Ghalugimheim untergcbracht sind, sind alles eher demn eine Gesichr für Wien. Sie werden aus jüdischen Mitteln, soweit sie nicht ihre eiaenen haben, erlabten, gehen ihrer Borberoitungsarboit für den Beruf als landwirtschafMche Arbeiter nach den sie in Eveg Israel ausüibsn wollen, und halben in keiner Beziehung Wien in Gefahr versetzt. Ern Novosad und. ein M e i ch e ist nicht unter ihnen. Der Schwätzer, welcher diese Sorte von Leuten im niederösterrvichischen Landtag vertritt, mache feine Geschäfte still, ohne die Chalutzim Zu verleumden. Beschlennkgte» zivilprozeßverfahren. Irr der nächsten Sitzung des Nationalrates ivird eine Notnovelle zur Ziv rlpvrtzeßordnung eingebracht werden, die einen Ausweg aus dem Wust der unerledigten Prozeßalkteu bringen soll. Nach dv.fer Novelle sollen beim Landesgericht für Zivilsachen mvd bemn Handelsgericht «in Wierr für zwei Jahre die Senate überhaupt abgeschafft und für alle Prozesse die Einzelgerichtsbarkeit «nominiert werden. Durch diese Maßregel lvürde eine große Zahl von Einzelrichtern frei werden und das Prozeßverfahren eine auherordeMiche BaschLunigunN erfahren. Damit lvürde allerdings die sogemmnte Handelsgerichtsbarkeit praktisch aufgehoben werden, da auch die Laienrichter bei den Prozessen nicht mchr als Bsi-sitzer fungieren würden. Ferner Plaut die Notnovelle wesentliche Einschränkungen der mündlichen Berufungsverhandlungen beim Oberlaudesgericht in Wien. Erhöhung des Nnternehmerheitrages für den Wohn- und Siedlungsfonds. Der Ausschuß für soziale Verwaltung hat gestern die Regierungsvovlage über die Erhöhung des Wochenbeitrages der Arbeitgeber <m dem BurrdesWvhnu»dd Sie-dlungsfonds auf 100 K. a n g e n o n, m e n. Bei diesem An!laü wurde eine Resolution beschlossen, daß die Einnahmen des Bundes-Wobn- und Siedluugsfonids zur Forderung gemeinnütziger Bauvorhaben in den einzelnen Ländern derart aufzukilen sirvd. daß zwei Fünftel auf Wien, dre, Fünftel auf die übrigen Bundesländer entfallen. Dieser Austei^n-.'LschlüfsÄ gilt jedoch nicht für die Mchveinnahmen, die den, Fonds auf Grund des vorstehend genannten Gesetzes Msließen. insoweit diese Ein,,ahnten zur Deckung der Fevtiystellungskosten iboreits begonnener gente«nnütziger Wonh- und Siodlungsbauten benötigt werden. Das neue Telephonbuch. Daß DerzcnchniS der Teck- -uchiuer des Fernfprechuetzes Wien für das Jahr- 1WS konmrt Mitte Juni dieses Jahres qu>r Ausgabe. Die Herausgabe ■uavb die Herstellung sind dar Saatsdruckerei übertragen, die wvger« dar Äleistell-u-rrg des Fachregisters (BranchenreMer) d der goschäUichen AutündWMMN mit der Oesterreichischen An^igenge-fellschasl 2l.-G. in Berbinduua. getreten ist. Dieses Fachregiste-r wird •Sjmu amtlich?,! Tettuchmerver-zeichms wie in den Bör-'jahren b-c-'.g.'lbnnvden sein. Ae bebende 8rde. Ei« Erdstoft in Laibach. -Die ,-Gratzer Tagespost" meldet ans Laibach: Um 7 Uhr 00 Mnittlcn vormittags wurde hier ein ndfycq.i zwei Sekunden währendes Erdbeben verspürt. Der Stoß war ziemlich heftig, richtete jedoch keinen Schaden an. Auch in andnon Städten Sloweniens wurde ein starkes, mehrere GakmtLeu währendes welle,,-förmiges Erd' belben verspürt. Ein Beben in Alaska. Zlew-Uork» 27. Februar. (T-ol.-Komp.) Aus A i o s k \ wird gemeldet, daß dort ein heftiges Erd itz e b e t, verspürt worden sei. Absturrkataftrophe bei einer Film aufnahme. Dresden, 27. Februar. (Tel.-KontP.) Wie aus Dresden berichtet «wird, ereignete sich bc-i einer Filmaufn»hrne sin Kurort S ch r c i b e r h a n ei-u schweres Unglück. Drei -der bekanntesten Berliner Frlmschanfpieler, Lee Pa r r Y, d:c auch als Bit>hnen:durstcller-i,n bekamrw Schauspielerin Lia E -i b e n s ch ü tz und Harns A l b e r s, st ü r Z t c tt bei eiltev Gebirgsaufnahm-e a«us erheblicher -Höhe, a b. L-ia Erbeuschütz u.nd Hcms Albe«rs tvnrden sobenKgosährlicb, Lee Parry leicht verletzt. Irr Proftltuiertrnmord ln Budapest. Der abbestellte Weihnachtsbaum. Budapest, 27. Februar. (Te!l.-Komp.) Die Polizei der-' folgt in idvr Angertegenhott Mordtat an der Halbweltdaine Ätna lia L c i v e r eine n e u e S p u r. Es wurde festgestellt, daß Antalia Loiver in einer Budapester KoMtorei -einen Weihnachtsbaum bestellt hatte. Dieser Werhnachts^ bamn wurde jedoch auf rätiselhafte Weife M der Konditorei a b b e st -e 111 und nicht geliefert. Die Polizei verdächtigt M -diese,r Angelegenheit eine bestimmte Person. Heute narb mittags fand genchchliche Totenischau stqtt. . . . , Ser Mord im Fuchsenloch. Ei« Verdächtiger verhaftet. Wie berichtet, wurde Donnerstag nachnrittags in einer Schreberhütte am Wilhelminenberg der 63jährige Zucke, warerchändler Simon Pantelemo-n, Än Dullgare, evnrordei aufgesunden. Es wird angenommen, daß er das Opfer eines Raubmordes -ist. Es wurde erhoben, -daß der 'WohnMkgsgsber deS Ermordeten, der Bulgare Risto Mi lad in, gleichfalls ein HättVler mit Auckevwaren, den Pantolemo-n vor Jahresfrist bei sich auifgelnommen hatte. M-iladin ivar seit September ILAtvo-n Wien abwesend gewesen -und ist erst am 30. .Fo'bvrrar wieder hierher Kuvückgekchrt. Er brachte, seinen Sohn und einen Landsmann, den 46jÄhrigen Bnügcrven AngieWo Wassilevitsch mit. Mnlbadin will den Ermordeten seit Sonntag nicht mehr gesehen haben. Ein Nachbar hat einen Mann, auf den die Personsboschreübumg Wasiilevitsch' paßt, am Müttvoch den 25. d. -in der Nähe der Hütte gesehen. Wass-Aevitsch stellt dies in Abrede und behauptet, an diesem Tage nicht an-sgegawgen zu sein. Mit Rücksicht auf die Widersprüche in seinen Angaben wurde er in Berwahrnngshaft gcnonmteu. Bon Wichtigkeit ist, wann P a n t e l e m o u, der in O-t takring eine bekannte Figur war, zuletzt gesehen wurde. In feinem Stammgasthaus war cr zuletzt atu Samstag gc wesen. Aus Vevschiadenen Augaiben von Personen, die sich bei der Polizei melkten, gcht jedoch hervor, daß Panlelenton „och Dienstag oder sogar Mittwoch gelebt haben muß. Wie die Erhebungen ergaben, scheint der Ernwrdote, der ein spar samer und etwas mißtrauischer Mann war, nicht so ar-m gewesen zu sein, wie man ann-cchn,. Er hat noch ans<m-gs dieses Jahres für seine Zuck-ettvarenerzeugung, die er im vorigen Sommer verkaufte, eine Zahlung von ein paar Millionen er halten. Pantelemvu dachte auch, tote cr fernem Rechtsanwalt, der beim Verkauf des Geschäftes intervenierte., mitteilte, daran, sein Testament zu machen tmd unter anderen die B a r mherzigen Brüder zu bedeniken. Da in der Weingarten-- Hütte fast gar kein Geld gefunden wurde, ist a-nzu-nchmrn, daß ein R a u b m o r d vorilieigt. Bei dem twuerlichen Lokalaugenschetn am Tatort wurd». eine Reihe kvimitvalistifch wichtiger Fchstelluugon geniacht. Neben donr Gssich-te des Toten lag eine dmrkolgraue albgonutzte Sportkappe, während der Kopf der Leiche mit einem Holmartigen schwarzen Strolhhut bedeckt lvar. Ferner wurde in der Hütte ein Wvarzes halbseidenes Frauenkäpftuch gefunden, das geknotet war, also vom Kopfe gestreift wurde. Ueber die Herkunft des Tuches ist rtichts begannt. Ferner wurde ein zusammengelegtes ZeitungSAatt, Datum' 89. Juni 1924, gefunden, das einen zum Teil noch nassen Blutfleck austvies. E scheint als Hutein-lage benützt worden zu sehr, -