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Wiener Morgenzeitung · 1925-02-28 · Heft 2164 (28.2.1925) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2164 (28.2.1925)
Date
1925-02-28
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Oeltzk t Wien. Samstag Stellung zu nehmen, wenn auch nur die schwach? ültt*- sicht besteht, den Tageslobn evvas zu steigern. Wir wollen keine fremden Konkurrenten! Unter dieser Pavele käurpft hente der organisierte Arbeiter gegen den Klassen genossen als „Fremden". Das Dort „Proletarier aller Lätrder. vereinigt euch!" prangt in schönen Farben an den Wanden sozialdemokratischer Vereins Häuser, aber aus den Köpfen und den Her-en ist es verschwunden. Hinter politischen Grenzen verschanzt, welche vom Militarismus und Kapitalismus gezogen wurden, käinpft der Arbeiter gegen den Arbeiter, gegen den „fremden". Kapitalismus und Militarismus haben früher die Freizügigkeit bekämpft, um tue.' ■ Loldaten und Lohnsklaven bei der Hand zu haben, erlies; man Auswanderungsverbote. Um vor Konkurrenz bequem geschützt zu sein, verlangt heute die Sozialdemokratu: unter Verleugnung ihres obersten Prinzips. gleicl?falls Aufhebung der Freizügigkeit, Einwanderungssperre. Die hat einfach daS System der Reaktion akzeptiert ur d steht in dieser Hinsicht nicht um einen Zoll höher als diese. Wie weit diese Verlotterung im Denken eingerrssen ist, bewies auch die österreichische Sozialdemokrat re nach dem Umstürze. Ihre Leute saßen damals in der Regierung und hatten die berüchtigten „Fremdenerlüsst. * herausgegeben, hatten die zugewanderten und jahrelang ansässigen. Ostjuden zu tausenden bmausgejagt. Alle Proteste gegen diese progranunwidrige. Herz- und verrmnftlose Handlungßwei'e wurden mit der Bewertung abgetan, daß die einhe.misckw Arbeiter,chaft vor „fremder" Konkurrenz bewahrt werden müsse. Im besitz der Macht, glaubten die österreichischen Sozialdemokraten auf programmatischen Anstand verzichten und den Inden gegenüber als Schützer der „Bodenständigkeit" auftreten M dürfen, das tun zu dürfen, was jeder bürgerliche Chauvinist, jeder Faszist l^er Hakenkreuzler tut. Jfür die österreichische Soziawemokratie hat jetzt ttrnde der Reue geschlagen. Sie steht der immer größer werdenden Arbeitslosigkeit machtlos gegenüber und sinnt vergebens auf Abhilfe. Die einzige Rettung wäre: Abwanderung der überschüssigen österreichischen Arbeitskräfte. Aber wohin abwandern? Alle Grenzen sind gesperrt. Alle tun jetzt das, was die Wiener Sozialdemokraten den ostjüdffchen Arbeitern gegenüber getan haben:. Ausweisen und Grenzen sperren! Anno 1919 und 1920 hat die Wiener „Arbeiter^itung" alle Ausrveisungsbefehle und Einreiseverweigerungen als weise und gerechte Schutzmaßregeln gepriesen. Heute klagt sie über die. Barbarei der Grenzsperren und schreibt: „Gab es vor dem Kriege in einem Lande mehr Arbeitskräfte, als es verwenden konnte, so gab es noch immer einen Weg: den der Auswanderung. Heute ist unseren Arbeitslosest'seW dieser Ausweg gesperrt. Das trifft auch die Arbeiter furchtbar hart. Bor dem Kriege ' haben Wiener Kellner, Schneider, Friseure in großer Zahl bald in London, ball» in Meran, bald in Karlsbad urch Nizza gearbeitet. Heute lasten diese Staaten unsere Arbeitslosen nicht hinein. In noch höherem Maße aber verschärfen die Einwanderungsverbote der fremden Staaten das Arbeitslosenproblem unserer Angestellten. Das ganze Problem wäre so gut wie gelöst, wenn die Bereinigten Staaten österreichische Angestellte einwandern ließen. Ist es wirklich nicht möglich, wenigstens dieses Ventil zu öffnen? Warum hat die österreichische Regierung nie den Versuch unternommen, das Ausland;u überzeugen, daß eine Lockerung der Einwanderungs- Verbote eine ganz unerläßliche Voraussetzung der Lösung des österreichischen Problems ist?" Wie anders schrieb doch die „Arbeiterzeitung" zur seligen Zeit der Irchenouswei jungen durch ihren Parteigenosten Landeshauptmann Sever. Das kalte, abweisende „Nein", das sie damals den von Kriegselend mid Pogrom gejagten. Asyl und Arbeit suckienden Ostjuden zugerufen hat, tönt ihr heute von den Grenzen Amerikas. Englands und Frankreichs entgegen. Die Sünde am Programm ist eine schwere Sünde und die Buße ist hart. Das Heeresbudget Polens. D«r Kriegsmtnister verlangt Erhöhung. Warschau, 27. Februar. (Tol.-Komp.) Kriegsmin-ister S ikorski hielt heute in der Budgetkommifsion eine Rede über die polnische Hcevesovganisation, in der er unter anderem ausfiihrte, die Rüstungen Deutschlands und Rußlands Kvängen Polen zu einer Verstärkung seiner Rüstungen. Der Kriegsmmister brachte den Antrag ein, den für Heeres§wecke im Budget dorgesthenen Betrag um 110 Millionen Goldfranken, d. h. von 740 auf 860 Pjil l i on en Goldfranken zu erhöhe». Sie vaterlSndischen Sranate«. Haag, 87. Föbruar. Der zurzeit vor dem errglischbeutschen Schiedsgericht verhandelte Prozeß zwischen der dänischen Firma K r u p P-A. G. und der englischen Firma B i c k e. r o - A. G. Limited Co. m London Wer die Frage, öd ein zwischen diesen borden Firmen iw Jahve 1602 für rie Da-uer von 15 Jahren abgeschlossenen Vertrag nach Kriegsausbruch und infolge des Abschlusses des Friedens- Vertrages von Versailles als fortbestehend oder nicht fort-! stehend zu gelten habe, ist bis zum 18. März vertagt worden. da inzwischen sin Gutachter; von dem als iulernaüonake Zkrtorüat auf dem Gebiete des rrwustrstlkn CigelmvmsvechteS geltende,: holländischen Juristen Doktor S uv de r van WGenkoro eingcholt werden soll. Wiener Morgcnzeitung. __ Monte finftftotteti&uBftet. Die Regierung Uber die AbriistirNgssiagc London, 27. Fevruar. (iH.'ttuv.) 1 n.ö Uriicv.a.b;« twv-- handelte Leitern über das Budget f ü r L u s ts ch i f ffahrt. Lustsch'lsfahrtSmirvöster Hoa re erklärte, England besitze gegenwärtig 18 Gcfchtvader zur Verteidigung des Landes und werde bis zinN Ende des Finanzjahres über 2^ «c"fügen. Bon den 18 Geschwadern werden Ende Map; 1Ä «SW. ruodcrnen l», achikr:cMppgraten versehen sein. r:e Regierung sei der Ansicht, daß eine t e i l w e i s c A b v ü st i, n g G r o ß b r i r a n n i c ns keinerlei Fortschritt auf d cm Wege des Fried eit s bedeute. England sei ebenso bereit imc die anderen Staaten, den Weg der Abrüstung zu gehet!. Er sei vom Premier minister bcauftragt. zu erklären, daß man die eristuwgliche Gelegenheit ergreifen lverde, sie durch sine K o ufereuz oder durch eine andere Methode, die in Vorschlag gebracht werden könne, zu verwirklichen. Ein Antrag der Arbeiterpartei, worin eine Herabsetzung des EffelttvstandeS der KrsigSkustfiotte verlangt wird? wurde mit 860 gegen 25 Stimmen abgelcihnt und de-r Voranschlag -unt 370 gegen 101 Stimmen anyencmrmen. kbert. Längere Dauer der Rekonvaleszenz Wahrscheinlich. Berlin, 27. Februar. (Wolfs.) Um 10 Uhr vormittags wurde über das Befinden des Reichspräsidenten Eberl folgender ärztlicher Bericht veröffentlicht: Der Reichspräsident hat ehre gute Nacht verbracht. Sem Befinden hat sich w e i t e r! g e b e s s e r t. Nach dorn Um 7 Uhr vbends veröfstnttichten ärztlichen Bericht dauert die Besserung im Befinden des Reichspräsidenten an. Entgegen den Gerüchten, «wonach sich der Reichspräsident einer neuerlichen Operation habe unterziehen müssen, wird festgostellt, daß eine neuerliche Operation tveder stattyefimden hat noch beabsichtigt stt. Ueber den Gesundheitszustand des Reichspräsidenten werden von heute an täglich nur noch z w r i B u l l c t i n s ausqegeben werden, ein Vormittagsrmd ein Mendhullet-in. Wie das ,Oerliner Tageblatt" berichtet, muß damit gerechnet werden, daß auch bei ltormal fortschreitender Gcnosuing bis zur endgültigen Wieder her st ellung des Reichspräsidenten geraume Zeit vergehen wird, so daß Ebert sein Amt kaum vor Mitte April wird antreten können, da die Aerztc einen längeren Erhol u ng su r la ub für unbedingt notwendig erachten. Slebekbero verNetet. . Der gefShrtiche jüdische Prolog. Der uwZarrsche Kultus- und UnderrichlsmittHter Graf Kuno Kl ebelsberg scheint die Ambition zu haben, sich durch seine Verfügungen und. Eutscheidu-ngm die Ehr?umttgliedschaft der Erwachenden zu vevdienen. Er läßt keine Gelegenheit vorübergchen, ohne seinen unbändigen Judenhaß zu dokumentieren. Nach dem Deregi-Skandal leistete sich som Ministerium setzt das folgende Stückchen: Das Zentralkomitee zur Unterstützung jüdischer Hochschüier tvollsi zur Stärkung seines notleidenden ttnter stützungsfonds in der in der Verwaltung des Untere chts iiimsteriums stehenden Musi ka kad-s m ie ein Konzert veranstalten. Aus dom Progranrm stand auch ein Prolog des wegen .polrtstcher Unverläßlichkeit" abgebauten jüdischen Gynmaflal-. lehrers und bekannten Dichters Ludwig Pasaggi. Der Prolog war ,Lied der herumirrenden Studenten" betitelt. Das .Kultusministerium erklärte, die Bewilligung zur Abhaltung des Konzertes nur unter der Bedingung 91 er.eilen, daß der Prolog gestrichen Werve. Begründet wird dte'r famose Eirstcheivung wie folgt: „Das Gedicht ist wohl vom ltr>corischen Gostchtspunkt einwandfrei, doch ist zu befürchten, daß sein Vortrag Fvbzen nach sich ziehenkönnte. Auch sonst er'chem: es nicht ratsam, das Gedicht vortragen zu lassen, da der -Dichter Ludwig Palaggi eigenttich ein Professor dev ,^v"-Liste ist." Die alte Leier. Die Regierung kapituliert vor den Erwachenden. Die jüdischen Studentenmüssen hungernd in der Welt hermnirren, die Berzweiflungsepidemie greift unter ihnen um sich, aber zu Hause Vars nichts für die Linderung ihrer Rot unternmnmen werden, und selbst das Klagelied eines Dichters, der von der mvLarstchen Akademie der-Wissenschaften preisgekrönt ist. dessen patriotisches'Güdicht hei der Enthüllung der Denkmals 8er Araber Märtyrer deklamiert u»d besubeü wurde, muß verstummen, den« vre Hungernden sind Juden «nd der Dichter ist Jude. Ae SlettrkMtskonzeffkonen tu teer gfraÄ. Wir haben am SV. d. eine uns aus dem Haag von glaubwüMger Seite zugegangene Depesche veröffentlicht, wonach der Haager internationale Gerichtshof sein Urte« in dem griechstchchritischert Konzessionsstreit bereits gefällt habe. D?e Zion. Korr, meldet nun aus dem Hoog, daß die, Nachricht a n f einem Mißverständnis beruhe und daß de^ Haager Gerichtshof seine Entscheidung auf schriftlichem Wege bekanntgeven werde. ftfe tödliche «ationatMMjofljc! in Zentralen Neuerliche Spende der frauzöflsche» Regierung. . Di ftanzösisch.' Negiermtg hat, wie »tan Uintz aus Irvu-sc fm schreibt, neuerlich der ' Mischen Nationaldibliiithek em für M wisftnschastliche Arbeit sehr wertvolles Geschenk überreicht: den „Corpus Inscrrptionum S.mittearum" in 34 Bänden und die vollständige Serie -er „Revue BMique" vom IM» 1890 M 1984. Die -,'8. Fi'vrmir 19^."> Ne. 1164 I •' u\'• .ii.; Minie»; d.. sranzosifchen ReOeMNg ' l'cn Jrrusa-lcm ,'on<'pvrtiert. b'in ^.schenk des Vereins Agudrtth Zion in Antwerpen. Dre UuivechrüitsbMothel m Ierusalont crhi-et, düster Tage von dem Verein Agudath Zion in Antwerpen öü Bände. Prachtlverke aus dem Gebiete der Kunstgeschichte. Die Sammlung enkhält große Ausgaben belgischer Maler unter anderem das Werk Di'lpinck ,!Dir alten Künstler Flanderns" in secht- Fo!iebän>den. das Wenk von C a s! e r - B e r g m a n n - „Die alte Kunst Flanderns" in drei Bänden, „Das Werk Rubens" von Rooses in fünf Bänden, Bücher über van Dvck, Rubens,. Roger van der.Wehden ufw. Sittonfc. Sie letzten Budsettavltel. Salz, Tabak, BorkrlegSschulde«. Der BtddgetauSschutz' leistet sitzt rasche Arbeit, da :»it Parteien gewillt sind, die Budgetberatmtig am F 1 c: t et c zu beenden, worauf dann der Naiiomalrot die ztvein Losung des Bu.ndesvovan.schla'ges beginnen wird. Fallsich dir Opposition nicht bockbeinig zeigt, wäre cs gan^gst! möglich, noch vor dem 31. März, dom Tage des Ab lauf-'? der Gilltigkeiitsdauer des Budgetprovisoriums, Von Bm> drsvomnschlag auch im Plenum zu erledigen. - Gestern hat der Ausschuß die Budgetkapitel „Hauptnnützamt, Salz, Tabak, kartographisches Institut. Staats lotterten, Pulver- und Sprengstoffe, Oberste Volksoraan.- ttnd Staatsvertrag von St.-Gernmm" angenormncn. Genen die UmwaMnng der Salinen in einen selbständigen •'Wi rt schaftskövper touvden die verschiedensten Einwendungen'erhoben. Abg. Zelenika meinte, daß die vom Völkerbund vorgefchriebenL Umwandlung auf das Gutachteu des fran zösischen Fachmannes zurückzuführen sti. Das Tabak ntonopol hat. wie der Berichterstatter hewochov. eine» kassamäßigen Betriebsüberschuß von 132,2 Milliarden geliosin. Abg. Schiegel führte Klage über die ichlechke Qualität der Rauchsorteu und machte darauf aufttderksam. daß sich ein amerikanisch-rtallenischvr Trust wegen Liest' rtutg von Ovierrttabaken vorb:reitc.. Dabei sprole Herr Alipra.nd i, der der österreichischen Taibakveigie als Be rater zugewicsten wurde, eirve hervorragende Rolle. Es nütsse verlangt werden, daß der Generalkommissär in der Auswahl der Berater etwas vorsichtiger vorgehc. Die Staats lotterten ergeben einen B e t r i e b s ü b e r schuß von rund 29,4 Mlliarden.. AußerdeM fließen ,der Finartzverwaftlmg noch 8 MAiarden an G e w i n st g ebühr zu.' Aus den Mitteilungen des Bericbterstalsir^ Waiß crsithr Mail, daß das Gesamterfordernis für den Nationalrat 17,2 Milliarden und für -den Bundesrat 2,43 Mlliarden beträgt.. Bei Beratung des Kapitels ,>Staatsvertrag von Saipt» Germain" lenkte Abg. Schiogl die Aufmerksamk-eit darauf, -daß an Bundesbeiträgen zu den privaten Borkriegsschulden 193 Mlliarden präliminievt erschsmen, während im Jahre 1924 hierfür nur 85 Milliarden vorgesehen waren. Die Bovkriegsschiulden Oesterreichs an Gng'land betragett 250.000 Pfund. Jnr Vorjahre tvurde nichts darüber he richtet, daß zwischen der englischen und der österreichischen Rogiem-ng ein Hebe reinkommen bezüglich der Stundung dsistr Schuld getroffen wurde. Der Brtud leiste für Balutaschulden Beiträge Zwischen 20 urtd 50 Pro zerrt, bei schweren Valutaschulden log: er noch weitere 10 Prozent dazu. Bei den vclloristerten Kronenschuldeu leiste der Bund allen Schuldnern, also auch.-den Banken, einen Beitrag von 50 bis 60 Prozent. Drost Beitvagsleistnu,i an die Banken fei volkswirtschaftlich nicht g e r e ch 1 r u 1 tigt. Abg. Schiggel verlangte eine Novellierung des BorkriegSschnldengesetzes in dom Sinne, daß von'der Beitragsleistung des Bu > die Banken ausgenomnien werden. Mnisterialmt - Doktor Suchomel erwiderte, daß die englischen Cleariugzaü lun-gen von Entiktand bisher teilweise gestundet wurden, nunmehr aber auf Grund neuerlicher Derein-barungetl voll geleistet werden nrüssen. Der Berichterstatter Dr. O dehnal fügte hinzu, daß im Vorjahr ursprünglich geplant war, den englrschett Vlearmg mit 50.000 Pfund festz-uf-etzen. Auf ausdrücklichen Wunsch Englands mußte schon im Bor jahr diestr Betrag auf 125.000 Pfund, das ist 85 Milliarden Kronen, erhöht werden. Nunmehr wünscht England die Gesamtsumme von 230.000 Pfund, wodttrch sich eine Vermehrung von 85 auf 193 Milliarden ergibt. Der Ber-cht erstatter erklärte sich bereit, bezüglich der Novellierung des Vorkriegsschrt-ldeng.setzes Verhandlungen mit dem. Finuu -, minister einzuleiten. SbftruMonspanse im Mrtrnaurschuh. Me sozialdemckratifch-e Obstnuktionskomödie ,i>.u Metenau-Kschuß erfuhr gestern eine Unterbrechttu.-. Abgeordneter Leuthner, der seit Donnnerstaga-m Wort« war, hat g-ostevn nachmittags nach fünfzeihnstuttdi^. v Dauer sein« Rede gemäß einem Uebereinkomnten mit den Mehrheit'spart-eien beendet, die darauf verzichtetet^ in den nächsten Tagen Ausschußsitzringen abzuhalterv. Der Metenousfchuß wird erst am Mittwoch wieder zufammentreten. Obivohl die Debatte gestern geschlossen wurde, wird die Kcmstituieruyg noch sehr lange nicht vorigenomryen werden können, da n0ch zehn sozialdem0krati^ fche Redner vorasmerEt lind.

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