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Wiener Morgenzeitung · 1925-02-24 · Heft 2160 (24.2.1925) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2160 (24.2.1925)
Date
1925-02-24
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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tdk I »t«ft «fcitftos Sie Selbftmordepidemie. Die letzten Tage brachten wieder eine erschreckende Statistik. Die Zahl der Menschen, die ihr Leben von sich werfen, beleuchtet grell di« Seelcnverfassung in dieser Stadt. Die Not der Zeit zerw an den Nerven und vernichtet den LebenStrieb. lag um Tag gehen immer mehr müde Menschen in den Tod. Eine Lchülcrtragödie. Gestern nachmittags hat sich in der elterlichen Wohnung. L^aaygaff« K, der 18jährige Gynmasiast Hcllmut B. durch eirren Atevolverschrlß in die Herzgegend getötet. Ex war Zölzling des Gymnasiums der Theresiauischen Akademie, sehr begabt und BorzugSschAer. Neben der Leiche lag Nietzsches Merk: „Also sprach Zarathustra". In dem Buche tvar das Lesezeichen dort ringelegt, wo der Selbstmord verherrlicht wird. Die Stellen, die von Selbstmord hrndeln, waren dick unterstrichen. Eine lange Lifte. ^)N einem Amtsraum der Station Haup Zollamt wurde lüstern früh der fahrige Obepbaurat der Bund.'sbahnen Josef Lauer ans einem Sessel sitzend tot aufgefunden. Alle Hähne der GaSloituny im Zimmer standen offen. Infolge einer dienstlichen Versetzung hätte Lauer seine ihm liebgewordenen Amts raume artsgoben müssen. Dies trieb ihn in den Tod. Sonntag gegen halb 2 Uhr nachmittags hat sich die 20 jährige Hausgehilfin Auguste Elpel, Linke Wiengeile -10, in einem Anfalle von Geistesstörung vom Klotz Ha Ikon etwa 20 Meter ries in den Hof gestürzt. Sie blieb auf der Stelle tot liegen. Die 38jähriye ädochin Anna Srovniar ist gestern abends an chvem Dienstort. 18. Bez., Köhlergaffe 4, aus einem Fenster des vievten Stockwerkes in den Hof gesprungen und chren schweren Verletzungen erlegen. Die 43jährige Konditorerbesitzerin Marie Großer, K-urschkergasse 42. hat sich gestern nachmittags von einem Gang senster ihres Wohnhauses in die Tiefe gestürzt und blieb tot liegen. In ihrer Wohnung m der Altmannsdorferstraße 101 hat sich gestern aus unglücklicher Lieds die 33jährige GastwirtLrochter Hermine M o r a w e tz durch Einatmen von Leuchtgas vergiftet. Sonntag hat sich die 14jährige Viktualienhändlerin Hermin« Kufner,'Mariannengasse 12. a>u8 unbekannter Ursache erhängt. Die 34jährige Hausgehilfin Zilly W. wurde an ihrem Dienstort betäubt ausgesunden. Der Hahn des Gaskochers stand offen. — Die 25jährige Kunstgewerblerin Mitzi S. wurde bewußtlos mrsyefMtden. — Im Klosterpark in Währing wurde ein etwa 17jähriges Mädchen bewußtlos ausgesunden. — In chpnt Kaffe chaus in Meidling hat die 25jährige Frau Bevta F. Lysol genommen. Beschämung. Zo lange man nur theoretische Neberlegnnlgen onstellt. «rächte man Wohl glauben, daß jeder sich nur der Mißgriffe, Taktlosigkeiten, bösin Taten und kleinen oder großen Erbärmlichkeiten zu schämen habe, die er selbst begeht. In der Praxis sieht dir Sache allerdings anders aus, umd Mbst wenn man mit der ersten Gattung von Beschämung genug zu schaffen hätte, wird man doch nur selten imstande sein, sich der Beschämung über Borkommnisse, an denen m-an selbst keine Schuld ha:, ganz zu entschlagen. Wer sich mit Fürsorge befaßt, kommt besonders häufig in die angenehme Lage, sich beschämt zu fühlen, auch wenn er sich persönlich nichts hat zuschulden kommen laffen. Der Außenstehende stellt sich die Beziehung zwischen Fürsorger und Fürsorgebrdürftigen freilich immer iüylli-jch-weich und harmonisch vor. Für d;n, der sie nie ausgeübt hat, ist Fürsorge — wie sich ans zahlreichen Aeußerungen der ungetrübten Harmlosigkeit schließen läßt — das einfachste Ding der Welt. Bon den seelischen i?einmungen, Gewissenskonflikten, unlösbaren Problemen, die sic mit sich bringt, lassen sich die Außenstehenden nichts träumen. Zum Beispiel die „Erhebung des Falles", wie diese Amtshandlung benannt wird. Das glawste Verfahren, das sich ausdercken läßt, nicht wahr? Man kommt zu der „Partei", stellt seine Fragen, notiert die Antworten — Punktum. In Wirklichkeit spielt sich nicht einmal in Aaren Fällen auch nur dieser Teil glatt ab. Bor allem, weil man vielfach, zumeist sogar rührend plump, belogen wird mch in den weiteren Fragen unbedingt zeigen muß. man mag wollen oder nicht, daß man diese Lü'en durchschaut. (Mdinflt es einem, die Unwahrheit klar zu erweisen, so ist diese U Überführung lratürlich für beide Teile peinlich. Uwtfeuf) schlimmer ist es, wenn man verzweifeltem Elend gegenüber steht und nun die fern hartem Schicksal (beschlagenen nri: kleinlichen Fragen quäle-i muß. Ein alter Mann windet sich in Schmerzen in ftinem Bett. Der Arzt har die Diagnose Krcäs >m.f so unvorsichtigerWense gestellt, daß der Kranke davon erfuhr und jetzt zur körperlichen Per.» noch das Granen vor dcm Ende empfindet. Zu diesem Menschen muß nran nun hin geh?n und fragen: wohin sind Sie eigentlich zuständig? In daß furchtbare und erhabene Mysterium des Todes die banalen Feststellungen der Amtsmatvikel. Oft genug sehen einen diese aequÄten Kranken mit einem Blick an, in dem die Frage deS Jterbenven aus den „Letzten Dlasken" ftzciht: „was hob« ich mit Menschen;u schaffen, di« in ein paar Wochen noch leben werden," mir einem Blick, vor dem nran die Äugelt Niederschlagen muß. Oder man b:sucht alt« Leute, die nicht mehr arbeiten können und doch noch ein bißchen leben möchten. Im Berjor gungShauS könne» sie keine Aufnahme finfoen ober sie wollen gar nicht hinein. Die kleinem UmtLrstützungen, d« sie bekommen, reichen mt aus. Sie haben 50 Jahre lang gearbeitet, so gilt sie konnten und so gut sie es verstanden. Nu« sollen sie, a-n der UMgfitt Mornenzettuna. *4. FArm» 1085 Nr. 9150 Leben-grenze ange'angt, das kleine Stückchen Weges, das sie vom dunklen Tor noch trennt, nicht in behaglicher Lässigkeit durchwandern dürfen. Sv wenige Freuden blühen noch für alt« Menschen — soll ihnen das Lätzchen starken Kaff«, das bißchen Naschwerk, der Tabak und die golvohnte Zeitung entzogen wer« den? Mit b«U>en Händen mußten st« hineingreifen dürfen in die Fülle der Gahen, von allen Seiten müßte man herbei eilen, die Wünsche zu erfüllen, di« Dankesschuld der Allgemeinheit abzutragen. In Wirklichkeit — ach! Man muß die alten, einscnnen Laute gaschen haben, toi« sie knausern und darben, wie sic ihre müden-Hände immer wieder zur Arbeit zwingen und wie sie jeden Movgen in mutloser Verzweiflung erwachen: wie »verde ich diesen Tag nur übevstehen? Man muß aber auch di« Gleichgültigkeit der anderen gssehen haben, das Achselzucken, di« kühl« Abtvchr, sich de- „aussichtslosen Falles" anzunehmen. Da rüttelt man vevgoblich an der P'rt« des Menschengcsühlcs. Mt allgemeinen Redensarten d der Bittende abgefertigt. Der Dohlgeborgene stellt zunächst fest, daß er „nicht daran schuld sei, wenn die beiden schon so alt seien", daß er nicht „der ganzen Welt helfen könne", daß „wir zwei" da auch nichls „richten" werden und was der klugen uyd herzlichen Wort« mehr sind. Mit diesem Bescheid und einer kärglichen Spende heißt cs dann zu den Alten gehen und sagen: Ihr habt ein heiliges Anrecht auf all« Freuden, alle Güter >der Erde. Vorläufig bringe ich euch von der dankbaren Mitwelt so viel, daß ihr für eine Woche Schwarzbrot kaufen könnt. Wenn sich dann die alten Deute demütig bedanken, dem Uebeckbring.'>r freudig die Hände küssen wollen, weil sie noch immer der Suggestion >der Ziffer erliegen, wenn nran begreift, daß man diese beklagenswerten Opfer einer rafen.den Zeit eigentlich aucki noch betrügt und beschwindelt, nur um den Tatsachen nicht ins Gesicht sehen zu müssen, dann fühlt sich wohl ftder, dem die Natur ein Gewisse» verliehen, ceitfS tiefste gedemütigt. Am ärgsten ist es aber vielleicht doch mit den Arbeitslosen. Menschen kommen zu dir, die jung u>rtb kräftig sind, di« etwas gelernt haben, in ihr«m Beruf tüchtig und erfahren sind. Sie hungern nach Arbeit. Und sie bitten, bitten mit ansgchobenen Händen: Arbeit. Aber si« könnten ebenso gut die KronjnwKcn der englischen Königin verlangen. Es heißt, die Verzweifelnden mit ein paar leeren Redensarten abspeisen und Menschen, die arbeiten wollen, ein Almosen reichen. Das ist gewiß keine Schande für die, di« das Almosen armchmen müssen, aber eine bittere, bronnende Beschämung für den, der es auSteilt. Trotzdem der inner« Widerstand fades reinlich empfindenden Wienscheu gegen diese „Lösung" der Avbeitsloscnfrage der denkbar stärkste ist, ist man doch immer wieder gezwungen, zu ihr sein« . Zuflucht zu nehmen. Denn man bekommt vielleicht immer noch Kleider, Schuhe, ja sogar Geld für Hilfsbedürftige, aber Arbeit, nein, Arbeit bekommt man nicht. Mso würgt man immer wieder die Phrase vonder „kleinen Aushilfe" hervor und sieht die tief«, di« grenzenlose Enttäuschung in die Augen treten wi« unigeweinte Tränen. Beschämend auch, bei Darstellung eiwos Elendsfalles immer zuerst di« Frage zu hören: Jud oder Christ? So lang« diese Frage von Juden in dem Sinne gestellt wird: wir helfen nur Stammesgenossen, weil die anderen es ebenso halten, so lange laßt die Einschränkung vielleicht auf einen Mangel a» Großzügigkeit schließen, muß aber als berechtigte Gegenwehr immerhin begriffen werden. Viel schlimmer ist eS, wen« di« Frage zu kommentieren ist: nicht für Ostjnden, am schlimmsten, wenn dahinter der Wunsch steckt, nicht für Stammesbrüder, sondern nur für Raffefvemde «inzutwten. Aber das gehört in das Kapitel der Anbiederung an alles, was „christlich" ist. und davon braucht man wahchaftig nichts zu erzählen. Denn die Beschämung erlebt Wohl jeder Von uns in Wien ein pcmrmal im Tage. Klara Mautner. Sine amerikanische Lavfbahn. Bom Jndianerkind zum Vorsitzenden des amerikanischen Senats. „The Litera ry Digest," New-Gork, bringt die folgende. höchst romanhaft anmutende Schilderung der Laufbahn des jetzigen Vorsitzenden deamerikanischen Senats, tsharles Curtis: Es geschah also in diesen freiheitlichen Vereinigten Staaten, daß ein Indianer, der einst die Indianerdecke trug und Regierungsrationen erhielt, die Führung Wer« -nehmen soll in jenem höchlsten aller gesetzgebenden Körper, dem Senat der Vereinigten Staaten. Charles Curtis auS Kansas ist durch Abstimmung des Oberhauses zum Vorsitzenden des Senats gemacht worden. Er wird M-chfolger des Aristokraten Henry Cabot Lodge. Die Leb^nsgeschichte von Senator CnrdiS beginnt auf der Praivie jenseits des Mississippi. Der Häuptling Weißfeder zog mit der? Kaw-Jndianern beit Büffeln nach. Da kam van Osten ein Weißer, der nrit den Indianern Felle einhandeln wollte. Er blieb bei den Kaw-Jndianern und beiratete die Enkelin des Hauptlrngs. Im Jahre 1870 war es, da spielt« der kleine Curtis eiiues Tages in der Sonne. Ter Staurm leibte darnals auf ei-nom ihm zugeteilten Landstrich westlich von Topeka. Er erhiett Lebensmittel von der Regierung. Büffel gab es auch in genügender Nkenge, da führten die Krieger ein faules und ruhiges Loben. Aber ein anderer Stamm, die Cheyennes, der weiter nach Westen lebte, der alte Feind der Kalos, hatte sich noch nicht an das fviedliche Dasein gawöhnt. Ungefähr um die Mittagszeit umschwärmten Plötzlich di« Cheyenne-Kritzgec in voller KriMpracht dqs friedliche Darf drx KawS. Curtis spielt« mit anderen Indianer. Kudern am Flußufer. Cr sah, wie die angrsisenden Krieger das Torf unrritten und ihre Pfeile auf die Zelte schossen. Er erm-nert sich auch, wie feilte Leute sich verscha-n-ten und sich gegen den Feind verteidigten. Bis -um Anbmch de- Abends hielten sie dem Astgriff stand. Als die Nacht kam, war der Kampf noch immer unentschieden. Die friedfertigen Kalos wünschten, die Weißen in Topeka um Hilfe anzurufen. Ein Bote sollte durch die feindlichen Reihen geschickt werdsn. Die Cheyennes hatten schon die Pferde erbeutet, also mußte die Reise zu Fuß gemacht werden. Charlie Curtis wurde als Bot« ausevwahlt, weil er d'e Sprache der Weißen kannte und auch den Weg schon mehrmals gemacht hatte. ES gelang ihm, sich durch den Feind zu schleichen. Er legt« die sechzig Meiilen -n Fuß zurück, gar keine üble Leistung für einen zehnjährigen Knaben; die Entsatzungstruppen erreichten das Dorf, und die Kalos waren gerettet. Für den Knaben sollte diese Nachtiwandernng mehr bedeuten, als nur fein Heimatsdorf zu retten. Topeka war damals eine kleine Niederlassung am Rand der Wildnis. Rundum in der Prairie gab es nur Biehmcht. Ter Svoh der Viehzüchter waren ihre Pferde, und Pferderennen wurde als Hauptsport gepflegt. Eben an dem Tage, atls der Indianerknabe nach Topeka kam, wurden Rennen abgehalten. Er hatte Gelegenheit, ein Rennpferd zu reiten, und zeichnete sich durch feine Reitkunst ans. so daß man ihm anbot, noch mehr Neunen zu reiten. Statt in da§ Jndianerdors zuvückzn'kehreu, blieb er bei dsn Viehzüchtern u-ud wurde «Ln Rennreiter. Nach fünf Jahren war er zu schwer für diesen Beruf geworden und verlor den bisherigen leichten Verdienst. Er trieb sich eine Weile ziellos in Topeka herum. Eiues Tages kam ein wandernder Trupp Kaw-Jndianer in die Stadt, daru'trter manche Freunde aus seinen früheren Tagen. Seme alte Großmutter, die HäuPtlingStochter war auch dabei. Das Wiederfinden ihres Stammekgeuoffen vemrsachte groß« Freude unter den Jndiauevn, sie hatten den Knaben nicht mehr gesehen seit jener Nacht, als er um Hilfe ausgeschickt worden war. Charlie Curtis schloß sich wieder seinen Verwandten an. Es waren trotz allem seine Deute, er wollte wieder mit ihnen in das Jndiauerdorf ziehen. Und er ritt mit ihnen davon über die Praivie. In der ersten Nacht, als der Trupp ha>lt-ma>chte, kaur d'e Großmutter zu Charlie Curtis. Sie sasfte ihm, er könne sich weit mehr Ruhm bei seinen weißen Bevwandten holen als in dem jetzigen Leben unter den Indianern. Sie sagte, sein Leben sei jetzt am Wendepunkt, er würde entweder das faule Nichtstun bei den Indianern mitmachen oder zurückkehren zu den Leuten seines Vaters, wo ihm Ehre und alles Gute in der Wellt offen stünde. Sie riet ihm, in den großen Wigwams der Weißen zu leben und nie mehr zu den Indianern zurückznkehren. Dann band sie ihr bestes Reitpferd los und schickt« ihn den Pfad zurück, den sie tagsüber gekommen waren. Charlie Curtis nahm die Lebensgewohnheiten der Weihen an. Er beschloß, die Schule zu besuchen. Mit dem Geld, das er aus seinen früheren Verdiensten noch übrig hatte, hielt er sich ein ganzes Jahr lang und lernte Lesen, Schreiben und Rechnen. Daun war das Geld zu Ende und er mußte wieder verdienen. Er ging zu einem Leihstall und verdingte sich als Kutscher aus einer Nachtkutsche. Curtis hatte einen Freund, der war Rechtsanwalt. Mit dem unterhielt er sich Über Fragen der Bildung. Der Rechtsanwalt lieh ihm seine juristischen Bücher und auch einige andere. Curtis las nachts neben seiner Kutscherkaterue, wahrend er aus Fahrgäste wartete. So lernte er mehrere Jahre lang in den nächtlichen Straßen Topekas. Schließlich machte er sein Examen und wurde Rechtsanwalt. Er trat in eine RechtsanwallÄanzsei ein. Eines Tages hatte sich sein Chef betrunken, und Curtis mußte einen Aussehen erregenden Fall fuhren. Er hatte Erfolg und gewann Ruhm als Anwalt. Bor einunddreißig Jahren wurde er ins Unterhaus gewählt, vierzehn Jahre später in den Senat. Dort stieg er von Stufe zu Stufe, bis er jetzt den höchsten Posten erreicht hat. Aurtrltte aus dem Judentum. Flanderak Erwin, »eb. 26. Juli 1896, Wien, Zn». Melder, 17. Be», Bebeimrikraffe 62. G a n l o Hnao Stndolf, qeb. 22. September 1918, Wien, 18. Be». Hadikgalle 148. Wasch t n s k y, aeb. 11. Jänner 1908, Wien, 2. Be», Blumauernoffe 22. G ch S n t h a l Karl Viktor, qeb. 13. Juni 1900, Wien, 3. Bez., Lesiingaasse 15. Dunberg Jolan, geb. 18. De- »ember 1902, Joka, 8 Bez., Ztvernqasse 4. D a v i d o w i t s ch Jona», peb. 18. Oktober 1889, Tnrek. Ingenieur. 18. Be»., Bäckenbrünnlgasse 8. G a r a i LaSzlo. oeb. 27. Oktober 1884, Eperje». Beamter. 18. Bez., Hofftattgaffe 7. Singer Irma, geb. 28. November 1891, Tapa, Private. 9. Be»., Untere Biaduktgaffe 95. B e r am a u n Ella. geb. 15. Juli 1898, Leskau, Beamtin, 19. Be».. Peter-Jordan-Straße 32. Förster Frau», geb. 7. Juni 1898. Wien, Beaniter, 3. Be».. Kiibeckgaste 6. Mareuschewttz Max. geb. 11. September 1897, Wien, Lederwarenerzeuger, 1b. Be», Robert - Hamerlino - Gasse 8. Deutsch Otto, geb. 23. Februar 1903, Wien, Agent, 9. Be»., Kolonibaaffe 7. Bergmann Paul, geh. L0. Jänner 1E03, Wien. Student, 1. Bez., Werdertoraasse 9. Groß Tberese geb. Lemberg«r, oeb. 13. März 1888, KaufmannSgottin. 6 Bezirk, Linke Wienzeile 148 Groß Anny, geb. 81. Mär» 1908, Kaufmannsgattin, 6. Be»., Linke Wienzeile 143. H a t m Gertruds, geb. b. Februar 1908, Handelsangestettte. 6. Be»., Stnmperqaste 9. Wallis Robert, geb. 14. September 1900. Kansinann, 8. Be», Hauptstraße 1. S cd ö n Robert, geb. 27. Mär, 1909, Student. 1b. Be».. Maria-illerstraße 177. L t ns a d a August, geb. 9. Jänner 1903. Student, 4. Be».. Wiedener tontztstrqße 39. T e t ch n e r Hchwig. aeb. 17. Juni 1895, iusillehrerin. i Be»., Jo-ann-Stranb-Galle 28. Glücksmann Betti, geb. 16. Oktober 1904, Schneiderin, 20. Be»., Rauscherstraße 12. Halvern Klara, geb. 11. November 1901, Kolomea, Private, IS. Bez.. Kablenzgaste 25. Weiß Dezsö, geb. 13. Aug. 1901, Budapest, Angestellter, 20., Rauscherstraße ist.

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