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Wiener Morgenzeitung · 1925-02-20 · Heft 2156 (20.2.1925) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2156 (20.2.1925)
Date
1925-02-20
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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/Wt«gB_~ ME _ SV. S-S«-r MS_Wh»', Jüdischer Sammeltag Sonntag den 22. Februar Montag den 2S. Februar Zaguoften der notleidenden Wische« Filrsorgeinstitutionen Ler Beregi'Slandal. Der Fall Oskar B e r e g i wächst sich uachgoroÄe FU tfatem wvderlichen Skandal aus. Der einst gefoievt-c dramatische Held nimmt sich m der Rolle des lästigen Agenten, der, wenn er Wt einer Tür hinausgewovsen wird, prcmpt zur anderen henoinkommt und seine Ware anpreist, als wenn nichts geschehen wäre, gar nicht mehr 'dramatisch, sondern würdelos tragikomisch aus. Beregi zog aus, mn in Budapest sein in der Enngvation trauerndes Patriotisches .Herz an der Sonne neuer Triumphe aufzmvärmen. Die Erwachenden Ungarn derstrLtc.il ihm nult Gummiknütteln und mit einer neuartigen Schlägevwaffe den Weg. Da hätte schon Beregi, wemr er mehr jüdisches als magyarisch-chanvin-vstisches Ge suhl besäße, verachtungsvoll ohveifen müssen. Das wäre ein echter künstlerischer m:d männlicher Abgang gewesen. - Aber Beregi verfiel plötzlich in die Rolle des lästigen Agenten. Bor Pressevertretern deklamierte er pathetisch: solange die Behörden, die Vertreter der Staatsgetvalt, auf seiner Seite seien, werde er n-icht weichen, sondern feinen Vortragsabend abhalten. Da warfen ihn die Behörden und iwe Vertreter der Staatsgewalt der Reihe nach zur Tür 'der zur Verfügung stehender: öffentlichen Konzertjale hinaus und schüttelten ihn demonstrativ ab, um bei den allgvival-- tigen Rassenschützlern nur ja nicht in Verdacht zu koimnen. Nachden: der Bürger n: c i st e r die Ueberlasstnrg des Rodoutensaaites verweigert hatte, weil er die Einrichtung des Saales nicht der Demolierung preisgeben wollte, er- Karte Kultusminister Graf K l e b e l s«b e r g, daß er auch den Saal -der Musikakademw, wohin Beregi sich mit seinem Vortrag flüchten wollte, nicht überlassen könne, weil — nun ja — weil aus dem -Fall Beregi ein Pelitikun: geworden sei und die Ueberlasiung dieses Saales für politische Zwecke stets grundsätzlich-verweigert werde. Aber der Agent mit unerwünschten: Patriotismus, 'der große Künstler Oskar Beregi ist nach immer in Budapest, läßt sich von einer Clique getaufter und baldgetaufter Anden dazu mißbrauchen, auf seinen: Rücken eine aussichtslose Justa-mentpolitik auszufechten. In: Kluillheim dieser Clique, im Saal der Lloydgesellschaft, soll die als Triumphzug gedachte Heimkehr Beregis ein rühmliches Ende finden. Mer auch das ist noch nicht sicher. Denn such der oberste Chef der Polizeibehörde, der Minister de's Innern, hat Hern: Beregi abgeschüttelt, indem er Nipp und klar erklärte, daß er wohl für die Ordnung ans der Straße sorgen wolle, daß er aber nichts dagegen tun könne, wenn int Vortragssaal das Mißfallen Aber das Erscheinen Beregis in -welcher Form immer zum Ausdruck käme. Me Erwachenden wissen also, was sie zu tun haben. Und Beregi ist noch immer in Budapest. Möge er zeihen, wie er aus seiner mrrühmlichen Situation herauskommt. Nur eines möchten wir schon heute fssthalten: Beregi irrt sich,. wenn er etwa glaubt, daß er nach seiner würdelosen .Haltung als Jude jetzt M-jüdischer Märtyrer durch die Welt ziehen und gefeiert werden kann. Er tonnte noch als jüdischer Märtyrer gelten, che er nach Budapest ging, jetzt wird er bloß als Märtyrer seines nragyarischcn Chauvinismus, mit einer betrübenden Erfahrung -reicher Äber um sein.jüdisches Sel'bskbewuHtsein armer in die Verbannung zuvückkohren. I. Kr. mal drei Aehren, von denen je zwei mit zwennal sechs Körnern oerfcheu sind, wahrend je eine mit sieben, bezw. sechs Körnern gezeichnet ist. Die Teilung der Aehren aus jeder Seite in zwei gleichartige und eine abweichende, also im Verhältnis von 1:2, ist eine Arldeut'Mlg aus ein fveimaurerisches Zeichen, das auch der jüngste Freimaurer kennt. Diese Anordnung findet auch in den Aohr-en und der: dazwischen emgefügten Halmen der lint-on Seite ibven Ausdvuck dadurch. daß nicht wie ans der rechten Seile je #t>ei Halme eine Aehre stützen, sondern dem olbevsten Halrn dvei Stäbe M ge teilt sind, dem mitt'leron alber nur einer. Wiederum ein« geheimnisvolle Einteilung, die dem Wissenden erkennen lassen soll, lver int Deutschen Reich heute Al befehlen hat. Auf der Inbiläums-Zehupseunigmarke mit dom Bildnis Stephans konnte ebenfalls nicht unterlassen werden, vor und hinter dm Zahlen 1874—1924 einen sechszackigen Stern anzubringen, als ob die von einen: Deutschen geschassene großartige Postorganisation «mit dem Judentum in BeNbindnu»: M bringen iei. Wer sich mit der Kabbala beisaß 1 hat, wird auch rvisien. warum die Hat-me aus den Münzen 22 regelmäßige Felder bilden, die ans die Zahl der 22 hebräischen Buchstaben hindouten sollen. Aber nicht nur der Sechssteru wird gern als Symbol versteckt gebraucht, sondern der ho'bräiische Buchstaibe S h i n tritt als S i n nbilddes GottesSchaddai «ngederüct hier und da in Erscheinung. Man betrachte da8 Reklameschild der Frankfurter Messe mit soinen am Kopf angebrachten drei, schräg gen Himmel stehendeil Balkon! Man beachte ferner die drenackige Kxone aus dom Firmenschild der Schokoiladenfäbrik M a u x i o n, die drei Batt'ei: des Wahrzeichen8 der Firma Erfurt-Erfurt r:nd die breizackigen Kronen <x u f österreichischer: und Dan - ziger Münzen! Sie gewinnen -eitle «besondere Beoeulmig, wenn man weiß, daß der Rabbiner den dreiza ckst g e rr B u chstaben Shin als heiliges Symbol während deS Gebetes i m jüdischen G o t t -e s d i e n ft e aus der Stirne trägt. Das wurde mir von einen: Rabbiner m i t g e t e i l t, der mir obenfalts zngab, daß die Möglichkeit vorliogt, daß der Buchst a -b e Sh i rr a!l s Symbol v o n H a n d e l s h ä u s e r n g e b r a u ch t wind. Ueberall dasselbe: Der Triumph der augenblicklichen südiisch-tfveimallrerischeil Macht. Wollte nrrscr Volk doch weniger ayglos sein i:nd sich bei aller: Dingen etwas dercken ein Knabe non einem Hunde angefallen. Ein aufsehenerregender Vorfall in der Leop oldst adt. Gestern aberrds hat sich in einem Hause in der Lupoidstad: «in Bovsall abgespielt, bei dem es z» einer großen Menschenairsammlung kam und R e t t u n g s g e s e l 1 s ch a f t und Feuerwehr eingreifen mußten. In dem Hanse, 2. Bez., Springergasse 3, wohnen der Vertreter Fritz Kappel, seine 18jährige Schwägerin, die Modistin Landau, und ihr 12jährigcr Bruder Walter Landau. Kappel hält seit längerer Zeit einen Dobermann-Hund, nnt dem sich jedoch der kleine Landau nicht mksveUrvden konnte. Der Hund ging den Knaben manchmal an, tat ihm jedoch nichts zu leide. Gestern abends wallte nun die Modistin zu chrom verheirateten Bruder gehen, der Kleine wollte sie aber nicht aus der Wohrmng lassen. Er tra: zur Emgangstür, sperrte sie zu und wollte mrma-nd hinauslassen. Der Dobermannlhund, der sah, was vorging, sprang nun Plötzlich aus den Knaberr los, zerrte ihn zu Boden und biß wütend auf die Schenkel des Unglücklichen los. Die Modistin eilte aus der Wohnung und holte Wache herbei. Der Wachobeamtc, der dom Hund sein Opfer zu entreißen versuchte, wurde von diesem angefallen mrd ha-tte Mühe, sich seiner mit einem Sessel zu erwehren. Er ries dem Knaben zu, er solle sich ins nächste Zimmer flüchten und die Tür hinter sich zusperren. Der kleine Landau schleppte sich trotz feiner stark blutenden Verketznnger: in das Zinvmer rmd auch der Wachobe-amte verließ die Wohnung und sperrte di« Türe hinter sich ab. Da der ein gesperrte .Hund wie rasend in dem Railme herumrannte und man andererseits rasch Hilfe für den Der Vorstand des Strafbezirksgerichtes Hofrat Höflrn a y e r hatte sich gestern mit der Preßklage zrr befassen, die in innigstem Zusammenhang mit der Affäre Wöllersdorf von der StaLtsantvaltschaft gegeir den verantwortlichen Redakteur unseres Blattes, Herrn Jakob Kransz, «rhobeir worden war. Gegenstand der Pveßklago bildeten zwei Artikel, di« <im 6. und 11 Jänner unter dem Titel „Dos deutscharische Panama" in der ,Micner Morgenzeilnng" erschienen waren, die sich uüt der Affäre Wollersdorf, insbesondere nrit vor vom Landesgerrcht vorgenommenen Bestellung von Sachverständigen in der lan-desgcrichtlichen. Untersuchung 'beschäftigten. In denr ersten "Artikel wurde die Bestellnnig des Jrrgcmeurs Roth zum Sachverständigen einer sehr scharfen Kritik rmterzogen. Weiters beschäftigte sich der erste Artikel sowie auch der zweite Artikel mit der Enthebung des Sachverständigen Konmlerzialrates B u chwa 'ld. Es wurde zunächst über Antrag der Staatsawvaltshast wsgen Beleidigung eirier gcrichtsbehördlichen Stelle eine Un° t!ersuchung beim Landesge-richt «mgolei-bet. Da Herr Jakob Kr-ausz vor «dem Untersuchungsrichter die Erklärung abgab, daß er dre inkriminierterl Artikel vor der Drucklegung nicht gelesen habe, wurde der Wt an das Strafbezirksgericht 1 abgetreten zur A-mtshandlun-g gegen den verantwoMichen Mdakterrr wogen Vernachlässigung der pflichigemäßclr Obsorge nach A 30 Preß' gesetz. In der gestern durchgefühvten Verhandlung erklärte Heer Krmlsz, daß er seine vor dem Untersuchungsrichte-r abgegebene Vcran-twortung aufrecht haltio, daß er ober für die unter Anklage gestellten Stellen der beiden Artikel den Wahcheitsbeweiv anbiete. Der Bertevdige-r des angeklagten Redakteurs, Gömeiönderat Dr. Leopold P l a f ch k e s, stellte zu diesem Zwecke di« solgenden Anträge: ,^Jch trete den Wahrheitsbeweis dafür an, daß die „G es i o" mit SNarz und Genossen in engster wirtschaftlicher Verbindung stand und zahlreiche Geschäfte in Wollersdorf abwickelte, ferner daß Ingenieur Roth bis zum 31 Juli 1924 Beamter der „Gesia", und zwar ln Wöllersdorf, war o«v& daß er ohne Einhaltung einer Kündig n r: g s f r i st und in: Einvernchnwn mit dorn Gerveratdivektor Artur Flach, obtvohl der Kündiglmgstermin der R. Juni 1924 war, an: 31. J-iüi ausgetreten ist und über Antrag des Vertreters der Herren Sklarz und Genossen bereits a«n 3. August als Sachverständiger in Wollersdorf amtierte. Ich beantrage tveiter die Herbeischaf'fuilg des Aktes Wöllersdorf vom Landesge-richt für Strafsachen und die Ladung «des Untersch u -n g s r i ch t e r s irr dieser Angelegenheit, Herrn Ober« lan^esgerichtsrat Dr. Kielhof. Ich berufe nrich darauf, daß Herr Generaldirektor Artur Mach vor: der „Gesia" die Mitteilung über die Kündigung -des Jll-Fenienrs Roth -dem Herrn Obcvbaurat Jrrgenieur Stricker lnach-te, mrd l>eantra-ge dessen Ladung. Her^- Mach hat dem Ober« Ä ail rat Stricker die entsprecheirde Khndignngsve-renBarung per 31 Jul-i .1924 in Gegentvart ÄM§ Herr,: Dr. Holpern vors^wieseil, tvonach Roth per 31. Juli unter voller Befriedigyng semec Ab-fcvtignngsansprüch« aus der „Gefia" anstrat. Herr Ingenieur Roth, der sich nicht in der Liste der Sachverständigen befand, von der Handelskaumrer als Sachverständiger rricht vorgeschlagell und selbstverstäMich auch am 3. August nicht beeidet wer, wlirde trotzdem zum Sachverständigen bestellt, ohne daß «die Bestmunungen ider Stvasprozeßordn'uug «Wge« Kleinen herbeiholen mußte, wurden R«tt,r n asgesellschuft und Feuerwehr olarmier-t. Di« Feuerwehr legte eine Schiobeleiter a-n rrno holte so mit Hilfe eines Rettungsisackes aus dem Schlafzrrtr-mer den schwerverletzten Knaben heralb. Der Arzt der Reit-uivgsgosellschaft konstatierte, daß der unglückliche..Kltabe nicht weniger als fünfundzwanzig teils schtvere, teAs leichte, bis 4 Zentimeter lange Biß- und Rißwunden auf boidm Oberschenkeln auswies. Der Jmvge wurde.in das RndolfHpital gobraiht. Schließlich wurde der W a s c n m e i ift c r verständigt, der das Zimmer betrat, jedoch den Hund mit der Schlinge nicht fangen konnte. Endlich wagt« sich der Wohnnngsinhckber Kappel in das Zimmer und von'ihm ließ sich das Tier ahne Mderstand den Beißkorb nmhän-gen unö wurde zur tierärztlichen Untersuchung gebracht. Die Amtshandsu-ng ist e>"- goleitet. Strafanzeige gegen Direktor Richter-Rolauv. Gegen Enril R-ichter-Rvland, du:.rr ->-ir Mrt>boütz«.r der Roland--BÄH ne, «ist vor fnta^cnit von «wwim Gläubiger ent« Anzeige erstattet worden, weil er netz der ungünstigen Lage.seines Theaters noch in j-.riitzs-er Jeit umfangvesthe Kredite auifgenommen hat. Die WirchhaftSpoltzv: ist in l>ic llnre-rjuchnriS des Faires LÜlgHtretell. Richter-Rolland soll Ende dieses Monats die Dk-vektia,r seiner Bühne persönlich übernehnlen. Halen wurden. Erst sechs Woche,: nachher, an: S. SeptLmo«: 1924, tourd: Roth als «Sachverständiger.beeidet, nachdem er. wie schon erwähnt,- ftit 3. August amtiert.'hatte. Ich 'beantrag ferner die. Ladung des Kommerzialrates Bernhard Bllchtvald, der an: 14. September als Sachberstäudigcr aNberufen wrrro^ Er wird hier alles bestätigen müssen» was er -in idvsssr Angelegenheit in zwei Artikeln im „Neuen Wiener Tagblatt" nnd im „Nonen Wiener Journal" geschrieben hat. Femar wird er dariiber Auskrmst geben, daß er, obwohl er Fachmann und beeideter Sachverständiger ist, am 14. September, sechs Tage nach der Beeidigung des Herrn Roth, von -dems.eWen Lanidesgerrch-t, das ihn zum Sachverständigen bestellt hatte, mit folgende:« R-a,Z-laminrerbeschluß abbevufen wurde: ^Obwohl Ihre Gestion -durchaus einwandfrei ist.- -wurde ldoch -mit Rücksicht auf «den Antrag der AlM-ktagten Sklarz und Genoffen Herr Erwin Roth zum Sachverständigen beste-.!:." Ich stelle durch Herrn Bnchwäld unter ^Beweis, daß eie Plötzlichkeit seiuer Enthebung von diese,m Amte da-rnit z-nsammenhängt, daß er das Mißfallen der Angeklagten dadurch erregte, daß es ihn: gelungen ist, ganze M-agazine auszufiudm, die rr sich auch aufsperven ließ -und in 'denen er Waren -fand, di? im UebergkchsiuveMar nicht enthalten warcru Das hat er in seiner Eigenschaft als gerichtlich bestüuer Sachv-wständigeir gemacht. Eines der in Frage kmnmwde» Magazine gehörte >der Firnra Pappenheim und enchiest Mrviardenwerte, die 'im Inventar nicht verzeichnet wa:eu Glrichzoktig hat Herr Buchwald in einer Eingabe an das Laudesgericht in Strafsachen verlculgtz daß sofort enifprechend" Maßnahmen zur Sicherstellung der Waren getuiGen werden. Er hat sich darüber in etwas tempera-neur« vc-ller Waise in Wöllersdorf am 2. Altgust geällßert, und am 3. August wurde schon die Bestellung des Sachverständigen Roth beantragt. Bezüglich dieser Behauptung, daß Waren im Werte von hunderten Milliarden von Herrn Duchtvald n-nd anderen festgestellt wurden, die ans dsm Besitz des Staates stamlnen und entweder gar nicht bezahlt oder zu einen: lächerlichen Altw7tcrialpvc'is Lbornonnnen wurden, berufe ich -mich auf den Zeugen Herrn Alexander Weisz, Ehefrodaktertr des „Abend", mit dem Ersuchen, diejenigen Jriventare, die er im Ehrenbeleidlgungsprozeß des Hern: Sklarz gegen ihn zur Bersügung stellen wollte, diesem Gerichte zu Bewoisztvecken z>r iiberlassen. Außerdem bitte ich nm Cnwernahmv von S-tchverständrqen darüber, «daß die Preise für die als Altmaterial übergegangerwn Waren, derer: Mbildrmgen iw ,Merrd" zu jcl>rt waren, lächerlich gering waren r:nd de«,:. Festsetzung eine schtvere Schädigung des Staates beinha-l-fot. Ich vvantrago schließlich, Herrn Weisz als Zeugen auch/mit dem Hinweis zu lade«, die diesbezüglichen in soimn HäMn «befindlichen Originalphotographien der übergebenen Waren dem Gerichte vorzulegen. Ich «begnüge Mich vorLänfig mit Liefen Bemerkwniger:. obwohl ich noch weitere Beweismittel in Händen habe. Diesb-»- zügliche Anträge werde ich binnen 14 Lagen stüven." Der Richter beschloß, de» angeboteue» 'WchchntsbeiveiS juzeliassen »nd ventatzte zu tzßch» Zweck die Pvchandlnn.ä. Das WSllersdorser Panama. Der Prozeß gegen die »Wiener Morgenzeitung". l

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