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Wiener Morgenzeitung · 1925-02-18 · Heft 2154 (18.2.1925) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2154 (18.2.1925)
Date
1925-02-18
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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1' v.'VLM •*■.■• ."*-üu fWl■%*'. ■ üi*«WS*■ ' "!-" .’■*''il~w... f ’in-■.■•>•• .ws*-.- <1. St51 SBfcti, MiMomh Zlkkur Hagentzttk. Monwig absichs führte Ae Divektion ihr neues Prvyrmnm vor. Es sei Mch gesagt, daß die Leis-wngsn der KünfKer durchwegs auch den strengsten Ansprüchen der Großstadt eMsprechen. Am meisten freu-be der Dressurakt des Herrn Adolf Konyöt, dessen JrlanA-Pferd in der hohen Schule, olber auch im modernen Tmiz mt&tfbiifcet ist. Shimmy und Foxtrott 'gediehen wie bei ebnem Fümsichrtee. Der Reiter ist das Obechnupt einer zahlreichen FamAie, die wie er die Feinheitelt der Reitkunst bchrvscht, fiiitf MrdeLs, die prachtvolle CoivboyZstückchen mvsführen. Das Ehepaar Braun» die Lias- Truppe und die Musikelowns Franzesco et Endres verblüfften durch ihre Golenlkigke'it, wie nicht minder durch die artige Diskretion ihres Humors. Den Rollschuhläuiferir Elise, Lola und Partner dLnkte warmer Beifall. Das Schaustück .Frone und Fessel" von Lutz, Musik von Sullivan, beschloß den Abend und bleibt zur Freude der abenbenevlustigen Jugend noch bis Ende des Monats auf dem Repertoire. Kn Autogramm-Museum. Zu,m ersten Ddole ist ein Museum von Dichter- Handschriften errichtet worden. Der Sohn Pierpont MorganS hat die gcwaltigeir Schätze, die fein Baiter an A u t o g r a m m e n und Manuskripten gesammelt hat, p «wem Mllisomn vereinigelt lassen, das im „New Dort PMiee Library" untergebracht worden ist. In der Ha>,rptsachc sind, in diesem eigenartigen Museum die bcdcu^ndsten Manuskripte der englischen Dichter und Schriftsteller vertreten. Die Samm5u.nig ist so mamvigfailidig und reichhaltig, daß Morgan selbst über ihren ungeheuren Umisang erstaunt war mch zumr erstell Male bei Eröffnung des Museums fÄbst die ganzen Schätze kennenlernte, die chm sein Vater hinter- 'lassen hat. Ms das tvertvollste Man>uifkvrpt der Minden Sammliung wird die eigenhändige Niederschrift von John Mil ton8 Dichtung „Das verlorene Paradies" angesehen. Dieses Manuiskript hat dcnr Dichter seivbst, der in den politischen Wirren Englands ein avnrer Mann geworben war uintz seine Wdh-imng durch ein Schadenfeuer verloren hatte, 10 Pftvnd Sterling eingobracht. Morgail hat für das Mamrskript angeblich 100.000 Dollar bezahlt. Don anÄewn bedeutenden Manuskripten sei von Charlies Dickens die berühmte Novelle „Ein Weihnachtsabend" erwähnt. Don Thackeray findet sich hier das Manuskript von „Dhree Georges". Auch der berühmte Johnson ist hier vertreten, nnd zwar mit dem Werk „Das Lüben von Alexander Poe". Selbstverständlich sind die modernen Schriftsteller Englands UlNd Amerikas, wie K i p l in g, S t e v e n s o n u. a.» nicht nur mit ihren bedeutendsten Werken, sondern auch mit der größten Anzahl ihrer Driginalhandschristell in das Museum aufgenommen, das sich zur Auifgalbe gestellt hat, die ganze Llteraturüpoche von der Zeit der Königin Elisabeth bis auf den heutigen Tag zu vereinigen. Alle diese Mamiskripte sind so geordnet, daß sie nach wiffenschaiftllicher Art wt einzelne Perioden And harrptsächlich in GeisteSepoch-en Msammengesaßt sind.. kin jüdischer Travvist. Am des Ezortkolver Rcbbe lebt ein Mamr, der feit 26 Jahren Lein Wort gesprochen hat Md deshalb der „Schothe^ (hebräisch der Schweigende) genannt wird. An—fßi erwähnt ihn auch in feinem „Churtban Galizien". Der Mann heißt Samuel Frommer und stammt aus >dem Gouvernenrent Radom. Seine Eltern, einfache Leute, ließen ihren Söhnen s hr wenig Unterricht angedeihon, so daß si-e kaum des hebräischen Lesens knudig waren. Bloß diesen Samuel ließ sein Vater beim Rabbiner unterrichten, dessen Schüler er Äs zu sein r Hochzeit blieb. Samuel Frommer erhielt sogar von seinem Lehrer die Semichah, das BefähiguugsMugniS als Rabbiner, und heiratete die Tochter eines reichen Mannes aus dem LuMner Gouderuemvni, in dessen Haus er 16 Jahve „in Kost" >war uud wohnte. "Als bann sein Schwiegervater starb, wurde er hebräischer Lehrer in Warschau. Im Alter von 40 Jahren eröffnet« er in Konske- W o l i e einen Al-beisenhandel, aber auch dort hörte er nicht aus, sich dem TalmuÄstudium zu widmen, oft saß er ganze Nächte hindurch über jüdischen Büchern und nicht selten schlief er auch aus einer harten Bank und bediente sich eines Steines als Kopfpolster. Schon damals wurde seine Zurückgezogenheit und Schweigsamkeit allgemein besprochen, und man sagte vom ihm, daß er aus 20 Worte höchstens mit ein >m Wort erwidere. Bor 25 Jahren 'beschä-ftigte er sich in seiner Wohnung mit dom Schmelzelt vom Blei und Kupfer. Unter dem alten Kupfer befand sich auch eine mit Pulver gefüllte Patrone. Die Patrone explodierte, tötete soine schwangere Frau und zwei Töchter, während er und seine zwei jüugererr Töchter wie du.rch ein Wunder gerettet wurden. Die (Geschäfte gingen voll null au immer schlechter. Ein halbes Jahr später, zwei Wochen vor dom Schelv-uoch-Jest, zog Frommer yuint Luiiliner Rebbe twH> Hinte Vließ einen Brief an seine Familie, sie «möge nach Warschau zu der Geschäftsfrau fahren, mit wellcher er in Handots>beziehungen stand. Dort erfuhren die Kinder, daß die Geschäfte ihres Paters sehr schlecht gingen, daß man ihn neuerlich verheiraten wollte, daß sie selbst, die reiche Geschäftsfrau, gern stille zweite Ehefram getvovden wäre, daß aber Frommer voll' dergleichen nichts Horen wolle und jederlllanu erklärt habe, daß er mmmohr dem irdischen Leben endgültig entsagon "trolle. Seilt Entschluß sei, still und einsam in der Welt zu leben. Welche Ratschläge ihm der Ll'bliner Rvdde danials gegeben hatte, ist nicht authe»'.tisch bekalint — tui^, Fwmluer zog sich »lach Czortkow zurück >»md wurde . ein Schweigender. Der jüdiche Trappist liegt jetzt Tag und Stacht einge schlossen in seiner an's Kvei Zinunem beshehendon Wotz- Wiener Morgenzeitunft. Mitteilungen aus dem Publikum. NBUIBStHBI N y NO Stürmer des Ghetto von X. P. rinkelsteln mit Studien über Nordau, Perez, Smolenskin und führende 10*75 Persönlichkeiten der jüdischen Neuzeit lieber dieses Buch schreibt der Krakauer .Nowy Dziennik" (Dr. W. Berkelhammer) wie folgt: ,Z. F. Flnkefstein, dessen hervorragende literarische Tätigkeit noch aus den Jahrgängen der „Moriah“ und „Wschdd* in bester Erinnerung bei uns fortwirkt, gibt In diesem Buche psychologische Essays von tiefer Analyse, ungewöhnlich scharfer Erfassung der tiefsten Seelenregungen und ungewöhnlicher Art konstruktiver Plastik. Der Kampf des Ohettos mit Europa Ist geradezu eine Spezialität Finkeisteins. Kein einziger von den jüdisahen Schriftstellern der Gegenwart vermag so treffend und zugleich in einer solch grandios tiefsinnigen Art über Mälmon, Zangwill, Scholem Alejchem und Früg zu schreiben. Zu beziehen durch die Buchhandlung R. Löwlt ln Wlön, I. Btzlrk, Rotenturmstrass«, Bücherstube Rath 9t PrBgtr und in allen Buchhandlungen. Preis gebunden K 60.000, geheftet K 40.000 miug. Außer den zwei Personen feiner Bedie.wu.llg ompfällgt er nienranden. Er betet bis 4 Uhr nachmittags, um die Mitternachtsstunde nimmt er eilten Imbiß, und wenn er nicht beim Lerrten eiwwickt, schläft er äußerst selten. Joden Freitag, am Vorabend des Sabbat, läßt er seinen Körper mit zwei Ka-nnen Wasser bogießell, wärmt er das ülbliche Tauchbad ersttzt. Moderhollit halben Fremde und auch seine Schwiegersöhne ihm nahogelegt, stlbst als Rebbe ansßutreten, da er wie ein Heiliger allem Irdischen entrückt sei. Der Schtveigende antwortete auf alle diese Zudringlichkeiten schriftlich mit zwei hebräischen Worten, die bedeuten: ,/Bin ich .denn ein Rcbbe?" Alle Benmhungen, ihn, dem normalen Leben zurückzusühren, sind erfolglos gMülben. W i e n, 18. Fsbvilar. * Ein Schreiben des Herrn I os e f K eU n e r, Paris, für seine Angchörlgen Ut nn Zionistischen LandesKomttoe, 1. Baz., Kärntnevstraße 38-2, abzuhoilen. * Eine Hundertvierjährige in der Umgebuna Wiens. In EdÄsthal nächst Hainburg lebt eine Hunderviorjährige, Frau Gatbriüle Marks, vieffache Ururgroßmutter. Frau MavK ist noch recht rüstig und arbeitet, bloß aus oinen Stock gestützt, fleißig im HaushÄt. * Das Wrtter. Nach dem Tonlpercvturfall cmt Montag abends, der von Niederschlagsn begboitet war, ist es gestern wic.der .wärmer geworden. Die Dovanzoige SlcEuftct: Wechselnd lvolkig, etwas wärmer. * Die Lebensmittelmartte. Die AuSwirLuillgen der Pvoisrückgänge aus dom letzten RindormmMe kamen vorläufig Goß im Großhandel zum Ausdrucke. Rindfleisch wurde um 1000 K. pro Kilogramm im Preise herabgesetzt. Der Derkchr in der Großmavkchalle, wo gestern 30 Waggons 4m Gewichte von 138 Tonnen einlangten, war ganz bÄanglos. Der Naschmarkt bot in den meisten Erqouignisien eine ziemvlich reichhaltige Auswahl. Mit Ausnahme von Karsibl und importiertem ZwiobÄn, die etwas billiger abgegeben wurden, erhiÄten sich die Preise aller alleren Gemusesorten aus dem vor tägigen Stand. Die Zufuhren von holländischem Kraut und Kohl, wie auch von italienischem Kochsalat und Karfiol waren über Bedarf. Alls dom Obstmarkte herrschte in Aepfeln wie auch in Orangen und Mandarinen Nebersluß.. * Verhaftete Sabenbiebinnen. Bei Gerngroß aus der MariaWstvstvaße wurden am 13. b. zwei junge Frauen betreten. die die verschiedenartigsten Waren, ohne M zahlen, eingesteckt hatten. Sie sind die 32liährige Frau eines Betonarberters und die 29jährige Gattm eines Hilfsarbeiters. Beide aus Simmering. In ihren Wchnnngen wurden bei einer Hausdurchsuchung verschiedene offenbar auch von DiebstMen bei Gerngroß herriihrende Waren im Werte von 1.5 Millionen Kronen gefundeil. Die Diebinnen, von denen die «ine schon mit drei Monaten Kerkers wegen Ladeudiebstahls im Jahre 1923 abgestrait ist, wurdell denr Landesgerichte eingÄiofevt. * Mutmaßlicher Kindesmord. Geistern früh wurde aus rem ersten Sichevungssteg der Floridsborfer Brücke die nackte Leiche eiltes nougeboreilen Knaben gesllnden. Mntmaßlüh liivgt Kindesmord vor. Die Erhebllugon sind eingeleitet. * Der Mordanschlag auf einen Grazer Fabrikanten. FabrikSbesitzer Ing. Franz H a n s ch nt a n n. a>ck den vor drei Wochen in seiner Fabrik ein Revolveranschlag verübt wurde, ist beute im Spital den Folgen der Schußwmlde erlepen. Die Polizei hat gestern erneu Mann perhastet, der verdächtig ist. den Mordanschlag verübt zu haben. * Die Lebensmüden. Gestern vormittags hat sich der 40jahrige Fleischselchergehilisc Adalbert Klieber. wahrscheinlich wegen Apboitslos-ftckeit. erhängt. — Auch der Hausbesorger Ferdinand Menzel wllvde in seiner Wohnung erhängt aus-. ges-nnden. — Anr 15. b. wurde in der Loball imterhalb der ReichSbrücke die Leiche eines Mannes an das User geschwemmt. Der Ertrunkene lourde als der 67jähr'l,ge ESkomptegeschastSinhaber Anton H e i n b ö ck erkanllt. Er dürfte Selbstmord verübt haben. — In ein-orn Park bat sich gestern nachts di« 19jäbri'ge Hansgehilsin Angela W. durch Gentlß von Lysol zu vergisten versucht. — In ihrer Wohnmlg hat sich die 39jähvvge Schno!verin Emilie S. wegen häuslicher Zlvistigkeiten drrrch Lellchtgäs zu vergiften versucht. — Die 35jährige Beanrtellsgalt in Äiarie N. hat sich, lvahrscheinlich wegen häuslichen Ioniftischer Parteirat. Das io n ist i sch e La ndeskomitee für Oesterreich teilt mit: Die Sitzung des Pa-rtelixrites findet Svlmtag den 1. März inr Sihll»lgssäcrlc des Zionistischen Landeskomitee-, 1. Be,; , Kärntnerstraße 38, i Uhr nachnlütags, statt. Ta^rsordnung: 1. Orgailisatioirsbericht. 2. Keren Hastssvd-Ar-beit. 3. Keren Kajemeth l'Jsrael. 4. Eventuelles. Jene Sektioll-en rmd Ortsgruipperi, die bis heelte chre W-chiprototolie nicht eirrgrschickt haben, tverden aus diesem Wege ansgesorvort, dies umgehend zn tun. All die Parteiratsrnitglicder ergeh.',» noch besonders schriftliche EinladunANl. 18. Februar 1925 Sette L Zwistes, augeschosscil und mußte in schwerverletztem Zustand ans die Unfallstation gebracht werden. -- Der 19sehrvge Handelsangestellte Leon S. hat sich von der Augartenbrücke in den Donankancrl gestürzt. Er wurde goborgeu. — In ihrer Wchimng iit der Staildtwsse fwt sich gestern nachmittags die 31jÄrige BanVbeamtenSgattnl Berta H. durch Schnitte mit einem Rasiermesier anr Anil« erheblich verletzt. * Verhaftung eines frühere« Bankdivekwrs. Gestern wurde der 39sährigs ehemalige Bantdirektor Dr. Josef Ludwig Gewiß, b<.r sitzt Autotaxiuntcruehmer ist, zu StaniSlau geboren, mrf Eüfucyen des Landesgerichtes wegen Betruges verhaftet. Gogelr Dr. Gelviß ist näntlich ein Hast!be>fehl des Kreisgerichtes Krakau wegml Verbrechens des Betruges erlasiell. * Reue Insel« in der Nordsee. In der Bücht ifüdlich von Norden tu Ost-fr iesland. im Fahrwasier der Ofter-Ems. hat sich eine neue Jnselbildirng vollzogen. Seit Jahren werden dort mächtige Sand- und Schlickmassen angeschwemmt, di« hauptsächlich von den Inseln Dorkmn. Imst und der holländiischen Jnsrt Rottlln durch schwere Sturmfluten losgerissen werden und sich nmner höher auifsanden. DaS von Borkum losgelöste Festland schlnälert immer mchr diese JnsÄ. Sobald die neue JnsÄbSldnng durch weiter« Mlagerun-gen eine entsprechende Höhe erreicht Men wird, soll sie vom preußlschö» Staat eingcdeicht und befestigt werden. Dieselbe Erscheinung wie in der Bucht ist weiter südlich an der Pilsumer Kü^te OstfvieSlands zu beobachten. Dort steigt, ebenfalls durch, abwandernde Sandlnassen und Au-sschlickungen gebildet, eine neue Insel aus dem Meere auf; sic ist bereits über einen Kilometer lang und etwa einen hall-ben Kilometer breit. Ein Teil des Neulandes wird rwch von den Fl »teil überspült. Auch hier sollen später Eindeichungsavbeiten vorgsnolmnen werden, um das Land wirtschaftlich nutzbar zu machen. Arlch aus holländischer Seite entstehen neue Sandbänke, deren Maternoil die holländischen stln liefern. (Die nachstehenden Ankündigungen sind entgeltlich.) Ne Sensation der Weißen Woche! Dom Grundsatz ausgehend, jedem etwas, und zwar daS Nichtige, zu bieten, haben die Brüder Schiff mann zn einer großen kaufmännischen Organisation gegriffen: zur Schaffung einer Weißen Woche, wie sie im L. B«irk in dieser Art zum ersten Male geboten wird. Durch den Ankauf großer Warenmengen ist es der populären Firma möglich geworden, ihre erstklassigen Artikel zu äußerst billigen Preise,r abzugeben und so jeder Hausfrau zu praktischen Einkäufen zu verhrtsen. Hierzu kommt noch, daß das Warenhaus Schiffmann mit ganz geringen Regien arbeitet und sich dadurch auf das Assortiment des überaus vielfältigen Lagers konzentrieren kann. BrL Samstag den 21. Februar wird man also Gelegenheit haben, die Vorteile der Weißen Woche bei den Brüdern Schiffmann in der Taborstratze 48 auszunützen. Besondere O k k a s i 0 n e n in Spitzenvorhäiigen, Damast- und Atlasgradl, Ehisfon und Bettuchweben, ferner in Speiseunh Kaffeegarnituren, werden gewiß viele Anwärter finden. Für oie praktische Dame liegen Kleider- und Blnsenstoffe, Wäschebatiste und fertiae Wäschegarnituren in unerschöpflicher Auswahl auf, ebenso Küchen- und Badewäsche. Auch in Herrenwäsche gibt es sehr zahlreiche Gelegenheitsstücke. Schließlich machen wrr noch darauf aufmerksam, daß auch für Hoteliers und G a st w i r t c sich Gelegenheit bietet, die sonst teure Hotel- und Gasthauswäsche durch billige Einkäufe zu ergänzen und aufzufüllen. Die geschmackvoll eingerichteten Schaufenster bringen ern Bild der besonders günstigen Angebote.? Tanzinstitut Hermann Braun, 14. Reindorfgasse 42, Tel. 83*401. Radioprogrmnm: Mittwoch de« 18. Februar. 9 Uhr: MmMbevicht. — H bis 1 Uhr rKonzertSilving. — 1 Uhr 6 Min. t Uraniazeit. — 1 Uhr 20 Min.: Wetteransage. — 7i Uhr: Wiener Börse. — 4 Vis 6 Uhr r Nachmittagskonzert. —> Vs7 Uhr: Vortrag Dr. Btberbofer: Das Stadttheater nächst dem Kärntnertor. — 8 bis 9 Uhr: Konzertakademie. 1. Opernsänger Nicola Z e c: Mozart: Arie des OSmin aus ^Entführung" (Solche hergelaufene Lassen). Wagner: HagenS Wacht aus »Götterdämmerung" (Hier sitz' ich zur Wacht); 3. Violinvorträge Magda S z e m e r e: Händel: Larghetto, Hubay: Czärdasszene. Vienxtemps: Ballade «nd Polonaise; 3. Opemsängerin Claire Born: Leo Blech: Dre» Kinderlieber, Ein kleines Lied, Tintenheinz und Plätscherlottchen, Heimkehr vom Feste. Komgold: Arie der Marietta aus „Die tote Stadt"; 4. Cellovorträge Prof. Friedrich Buxbaum; 6. Openifanger Ernst Fische r: Ltzoncavallo: Prolog aus „Bajazzo", Verdi: Arie aus „Maskenball"; 6. Kammersänger Richard Schubert: Wagner: Grals-Erzählung (in der Urfassung) aus „Lohengrin", Wagner: Gebet aus „Rienzi". — 9 bis 10 Uhr: Radiobühne: Wienerisches Hanswnrsttheater. „Der Sieg treuer Liebe" oder „Der übeltättge Wüterich Günter von Uhu". Nach alten Vorbildern von Dr. F. R a d l e r. — 10 Uhr: Heitere Abendmuflk. .Las Radioprogramm hören Sie klangvoll und störungslos nur nrtt .Original Blau« vunkthörer". „Original Ideal-Detektor" und „Original Jdealit- Super Kristall". Bei jedem Händler erhältlich. Hauptlager bei Ing. Emanuel Klausner sen., 1. Bez., Adlergaffe 4, 1. Stock. (Errtgeltlich.) Nereine. «ortrSse und Versammlungen. Jüdische Tischgesellschaft Innere Stadt. Heute, Cafö Siller. 1. Schwedenplatz (Mezzanin), 8 Uhr abends, Vortrag der Frau Anitta Müller-Cohen: „Die jüdische Frau der Vergangenheit und Gegenwart". Gäste willkommen. — Z i 0 n i st i s ch e Jugendgruvve L e 0p 0 l d st a d t. Heute, 7,8 Uhr abends. 2. Bez.. ZirkuSgasse 33, Plenarversammlung mit anschließendem Referat. Erscheinen Pflicht. Gäste willkommen! —- H e ch a l u z. O e st e r r e i ch i s ch e r Landesverband. Morgen, pünktlich 7i8 Uhr abends, in der Rossauerkoferne, Vortrag von Fritz R a g e r: „Arbeiterbanken in Europa". — Zionistische Bezirkss e k t i 'o n Landstraße, 3. Bez., Lvwengaffe 36 iCafe Lovrana, Heute. 7*® Uhr abends, spricht Frau Dr. Else H 0 fm a n n über jüdisches Kunstgewerbe mtt Vorführung von Lichtb drm Gaste willkommen. — MaimontdeS-Jnstitut, 8. Bez., Hetzgasse 40. Heute, 6 biS 7 Uhr, Rabbiner Dr. A. K a m i u t a : „More Nebuchim"; 7 bis 8 Uhr r Rechtsanwalt Dr. Nissail G 0 l d ft e i n r „Mischna". —Betb waad I'i w r i m, 0. Bez., Türt'enstraße 9. Heute. 7,8 Uhr abends, Vortrag von Dr. A. 5r r i st j a n v 0 l e r: „Ja chafo fchel baramban el b'ne doro". Anschließend Generalversammlung. — Verein Tikwath Iehuda 8. Bez.. Bemwplatz 1. Heute, präzise l/ß Uhr abends, Vortrag von Prof. Dr. I. M. Bach: „lieber Hygiene im Juoentmn": Frl. Grete V r a

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