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Wiener Morgenzeitung · 1925-02-18 · Heft 2154 (18.2.1925) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2154 (18.2.1925)
Date
1925-02-18
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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WllH 4___wien, mnltwory Sie Straßenbahn wird wieder temer. SinheitStarrs Ava ». Me wir aus bm Rathmvse erfahren, Plant die Direktüm der städtischen Straßenbahnen neuerlich eine Erhöhung a«K Tarifes. Der erst jüngst mr-f 2000 K. erhöht« Straßenixchnsahrprris soll in Hinkunft 2 800 K. betragen. Begründet ivird diese abermarige Steiyemng mit dem Steigen des Index, »er sich automatisch aus die Bezüge des Personals auswirkt. Die Wiener Elektrische wird demnach baLd ausgehört Hachen, oie vielaerühmte ^billigste Straßenbahn der Wskt" zrr sein. StnrmschSde« und rrlephonstökunsen. Durch den orkanartigen Sturm, der am Sonntag in teilen des Salzkammergutes tobt«, wurde insbesondere an Gebäuden, Obstgarten und Waldungen erheblicher Schaden verursacht. Anl GmuNdner- und Atters« wurden Hauser ihrer Dächer beraubt rmtz Bäume entwarzÄt. Der in den detWsfeuen Gegenden angerichtete Schaden wird aus hunderte Millionen Kronen geschätzt. Die t eiiepho n i sche n VerbmLmnigen von Wien nach dem W c st c n waren auch gestern unterbrochen, da der sonn-- iäyige O-rten an dielen Stellen die Masten ikmgcwovftn und die Drähte zerrissen hat. Auch der telegraphische Verkehr nach Salzburg, Innsbruck, Bregenz muß violsach amgeleitet werdm und erleidet arge Borspäkmgen. Die Mederherstelln-ng der Leitnirgen dürste noch ein bis zwei Tage m Anspruch nehmen. die Somperz-BibNolhek kür dir SawrrWt in gerusalem. Me bereits bevichtet, ist es gelungen, die BMwchek des berühmten Wiener UrrworsitätSprofessorS fiir griechische Philologie und Philosophie, Theodor Gomperz, für die Nniversilätsbibliothek in Jerusalem zu erwerben. Die Bibliochek ist zurzeit bereits auf dom Wege nach ihrem Beftimunurgsor:: die Beförderung der etwa 1300 Kilo.zncvmm betragenden Sendung har die Speditionsfirma Gebrüder Wetzl er in dankenswerter Weise unentgeltlich übernommen. Die Buchersammlung, der auch di« Bibliochek des Wiener Sophokles-Forschers Pros. Mekler angsschlossen wurde, bestcht aus nrehr als 2500 Werken m etwa 3600 Banden. Die Gomhevzsche Büchersammlung ist fast zur Gänge vorhanden bis auf einige Stücke, die von anderen UniversttälMbliotheken angekauft wurden, so die berühmten im Besitze Gomperz' befindlichen herkulanensischen Inschriften, welche die Wiener Universität erworben hat. Die meisten der Sammlung angchörenden Werke sind 'heute' im Buchhandel nicht mehr zu hoben; eine Reihe von allen Drucken (darunter zwei wertvolle Aristvteles-AuSgaben aus den, 16. und 17. Jahrhundert) sowie Mene Erstausgaben sind vorhanden. Biele Schriften sind mit wichtigen Randglossen aus oer Hand Gomperz, eines der berühmtesten Vertreter des von ihm an der Wiener Universität gelehrten umfangreichen Wissensgcbipte versehen. Die Bibliothek enthält grundlegende Merke und Emzelschriflen aller führenden Forscher des 18. und 19. Jahrhunderts in deutscher, englischer, französischer und italienischer Sprache auf folgenden Gebieten: Paphvusforschung, Epigraphik, Paläographie, Archäologie, Numismatik, Altertumskunde, Prwn> und Rechtsaltertümer, griechische Philosophie, Literaturgeschichte mrd Philosophie, vergleichende Sprachwissenschaft, Geschichte und (Geographie d:s Altertums, Chronologie und Quellenkunde. Den wichtigsten Teil der Sammlung - bildet die Mieilrurg „Griechische Autoren", welche die bedeutendsten griechischen wir nicht nur kein« neuen Fabriken ud Unternehmungen grün-den, sondern auch die 'bestehenden einstellen. Baysonhi "'.zählt nicht; was Bethlen ans diesen energischen Pr-otest geantwortet hat. Doch ist es bekannt, daß nach dieser' Audienz die Auswelfungerr eine Zeitkang sfftiert waren. Nicht minder intevessant ist eine Reminiszenz di« der Präsident der Budapesber Kllltusgenwinde. MinLstevoalrat a. D./Dr. Alexander Lederer erzählt. Anläßlich der letzten größeren Studenien-unruhen an den ungarischen Universitäten iberief Dr. Lederer eine vertrauliche Konferenz ein. An dieser Ibonferenz nahmen auch Baron. Adolf U l l m a n n und die jüdischen Abyoordneton teil. Während der Beratung über den Kcmrpf gegen den Numerus clausus erzählte Ullmann eine Episode, die er damals bat, vertrmrl-ich zu behandeln, und die Dr. Lederer jetzt zur Gharakteristi-k Ullinanns erzählen zu dürfen glaubt., „Ich halbe", sagte Nllrnann damals, „den Kai-iupf gegen »den Numerus clausus schon vor einem Jahr 'begonnen. Ich bin kein Llbgsordneter und kein Politiker, konnte es »kwher nicht vor der Oefsentlichkeit tun. Unter anderem suchte ich den Ministerpräsidenten Grasen Bethlen auf und erklärte ihm, daß ich, da der Numerus olmchl's auch mit der Notlage der christlichen Studentenschaft begründet werde, im eigenen Namen und im Namen meiner Familie zur Linderung der Not der christlichen Studentenschaft 100 Millionen Kronen widme, toettn der Ministerpräsident, der doch, «wie er sagt; im Innern gegen den Numerus clausus ist, diesen außer Kraft setzt. Dieser angebotene Betrag", sagte Ullmanu, „entspricht heule mehreren Milliarden, denn mein Anbot erfolgte im Jahre 1922. Stephan Bethlen hört mich an und sagte dann ruhig, daß ich mit dem K ul 1 u s m i n ist e r sprechen möge .*. Ich aber wollte mit dom Kultusminister herüber nicht verhandeln." Erwähnenswert ist noch, daß der dor Awei Monaten gegründete Landesverband der ungarisch-ftidischen KultuSgemomden Baron Adolf Ullmann zu feinenr Ehrenpräsidenten wählte und daß dieser, M Tränen gerührt, das Ehrenamt als eine große AuKzeichnung Mr jich Wiener Mornenzenung._ Dichter, Philosophen und Historiker in je ungefähr 200 wissen« schaftlichckritischLn Spezialanßgaben enthält. Von aro< hem Wert sind auch die einige JahrzchE. rmrfasfeuden S.munkmgen von Sitzungsborichten verschvcde-mr Akademien und von führenden Philologischen Zeitschriften. Die Mittel zum Ankauf der Gompcrzschen Bibliothek sind von Dr. M a g « e 8 (Rew-Dork) zur Gänze znr Berftigrtng gestellt worden. Bei den Kanfverhandlungen und der wissen« schaMchen Bewertung der Bücher hat Hofrat Dr. Frankfurter, der frühere Direktor der Wiener Nniversirätsbtblwthek, wertvolle Ratschläge erteilt. Smn jüdischen Sammeltag. Am 22. und 23. Februar. Eim wichtiges und hochaktuelles Werk Mischer Nächstenliebe wird in Szene gesetzt. Für die Armen und Kranken der Wiener Judenschaft ftll eine Aktien größ'en Stils unternommen werden, um diesen vom Schicksal schtver getroffenen Menschen jüdischen Mutes M helfen. Die Vorarbeiten sind im Gange. In einem Saal der Ku'ltusgemeinde, der den hilfsbereiten Organisationen zur Verfügung gestellt wurde, wird systemalissse Arbeit geian. Hauptsächlich Chaluz-im sind es, die hier die Adressen der Juden Wiens nach Straßen und .Häusern ordnen. Dertrauensinänner der einzslnen Bezirkskommisiionen kommen und gehen, holen Sa-mmelbogen, Adreßkarten und empfangen Weisungen für den Sandmeltag der Zentral st elke für jüdische soziale Fürsorge, welcher ain 22. und 23. Februar mit Genehmigung des Bürgerimeisters atgehalten wird. In jedem Bezirk hat sich ein Komitee für den Jüdischen Sammeltag gebildet, tveilchenr Vertreter des Tempewovstandcs, der DezirkSkornmissiEN, der Kuktusge-meinde und aller im Bezirk ansäsiigen Vereine angeihören. Sämtliche Mischen Jugendgnüppen, welcher politischen Schattierung immer, stellen Samruelkräste bereit. Die Zentralstelle für Mische soziale Fürsorge stellt di« Vereinigung aller Mischen Fürsorgeinsiltutionen und Vereine vor, welche sich mit Waisenschutz, Kinder- und Jugendfürsorge, EchoLunassiirsorge für Kinder und Erwachsene, Kranken- und Greisenhilfe betätigen. Die Vielseitigkeit der privaten jüdischen Fürsorge kann aber durch eine Kollektivlenennung bei' tveitem nicht veranschaulicht tverden, denn es handelt sich auch unr die Erziehung von blinden und tauben Kindern, um die Unterbringung von Vertvaisten oder verlassenen Kleinen, um Bekleidung und Ausspeisung 'der Aermsten, um Mrsorge für verarmte jüdisthe Frauen und Männer. Die allgemeine' wirtschaftliche Notlage, die alle Fürsorgernstitubionen veraiÄatzte, ihre Kräfte auf Aufbringung von Mitteln zu konzentrieren, hat die Institute gezwungen, sich zu gemeinsa-mer Arbeit zu Vereinen. Es ist deshalb verständlich, daß alle Kreise der jüdischen Bevölkerung Mitarbeiter zu dem Werke des Saimneltage's entsenden. Es ist gleichsam das letzte Äusgobot der Judenschast, denen, die am Werke der Fürsorge arbeiten, diese Arbeit zu ermöglichen und so Tausende von Hilfebedürftigen unseres Mutes zu retten. Nur an uns werden die Sammler herarrtreten, demr das Jnteresie für jüd'sche Arme und Kranke ist bekanntlich nicht allgemein. Nur Juden werden in den .Hausern und Geschäften ausgesucht werden, und sie muffenwiffen, daß nur.sie es sind, auf welche die Veranstalter dieses Sannneltages ihre^ Hoffnung baMN. S. A. -!- Die VoMrtbevderr der Sokti'on 0 für den «m 2L. »m» 23. d. stMfiNdenden südiiffchrn Sammeitag hüben beroits vkgonnen und werden täglich von 6 Uhr nachnritltvgs an in der KouA-oi des Müllner-DompelS, 9. Bez.. Müllivergasse 21, fortgesetzt. Damen «und Herren, tvolche sich an diesen Arbeiten frei* tvillig beteNam tvollen, werden geboten, sich im bogoiaMten Lokaile eiUMlsrndon. Für die Sektion 9 des Jüdischen SaimmeltageS: M. Weiner- ■ ■ . Zerre Misrach i. Alle Mitglieder, die sich zur Mvtaobeit, für den SamnrÄag gonrotdct halben oder sich nwlden üvollen, wor.drn ersircht, zwecks dringender Bcilpvochnug honte um hÄb 8 Uhr abends im DereinSlokcrle,. 2. Bo;^, Pratersiraße 43, bestimmt zu erscheinen. Ae amerikanische B'nai A'rith und der PalSftiaaanfba«. Atlantic City (Netv-Jersey), 14. Februar. Der dritte Distrikt der Großloge des unabhängigen Ordens B'>nai B'vith HM vor kurzem seine zweijährige Znifcvmnrenkunlft in Atla-iitie City (New-Jcrsey) ab. Es wurde ein« Resolution angenommen, die Bewegrmg für di« Errichtung eines Mischen nationalen Hemrs in Pallästina zu unterstützen, aber -den pol itisch-ziomstischen Plänen aiich tveiter fern zu bleiben. Das Re-solutionskomitee hatte durch MehrheitSbesch'luß ein« Resolution empfohlen, daß die B'nai Bvith nicht rmr die praktische Tätigkeit der Zioinsten unterstützen, sondern auch als Einheit an der Bewegaing aktiv teilnehnven solle. Die Minderheit e-mpsahl eine Resvilukion, die dem Plan eines jüdischen.Heims in Pailästina die Sympathien auödvückt, aber zrvgleich sagt, daß die Ziele der B'nai B'rith mit der Pokitik der zionistischen Bewegung nicht übereinstimmen. Nach ztveistündiger DiMchion wurde der Minderheitsvorschilag angenommen. Diese Resolution wird der Distriktögrohloge, die Mi.v^Aork, Pe>nnshlvania, New-Jersey, Delaware und West-Birgmia einschiließt, zur Beschlußfassung auf der am 20. Zlpvil 1923. in Atlantic City stattfindenden Tagung -llr Annahme empfohlem In -der Resolution heißt es «.veiter: Die Zttsalumeukumft b i>ll igt eine Jewish Agency, die außer den Zionisten auch Vertreter aller Mischen Organisationru im 1 ' Lande einschließt, j». jjwtnttt iäot fit, stot Aus dem alten Sre» Israel. Die Ergebniffe der jüngsten AnSgrabungen. lieber die neuesten, für die Kulturgeschichte Überaus wertvollen Ausgrabungen in Erez Israel erhalt die jüdische Preßzentrale von ihrem Korrespondenten in Jerusalem nähere Details. Das hauptsächlichste Jnteresie wendet sich zunächst der Kapernaum-Synagoge zu, deren Reste in Galil auögcgraben wurden, wo sich in der Zeit nach dem Zusammenbruch des Bar-Kochba- Aufstandes, da die Juden vor den Drangsalierungen des Hadrian und SeptimiuS Severus nach Galt! flüchteten, der geistige Mittelpunkt der Juden befand. Hier wirkten die Tanaiten und Ämoraen. Die Synagogenruinen zeugen von einem gewiffen materiellen Wohlstände der Juden in den ersten Jahrhunderten nach der Zerstörung Jerusalems. Die Synagoen sind im griechisch-römischen Stile gehalten. Die Säulen und Kapitäle sind mit Blumengirlanden, Laubgewinden, Tieffiguren in korinthischem Stile verziert. Fast sämtliche Synagogen in Kapernanm, Jrbid, Chirbeth, Keraffe, Chriketh en Nabraten, Chirbet Umm al-Ammad, Kafr Birim, Meron, Chirbet Kesjun, Alma Saffaf und Jarun, deren Ruinen bereits freigelegt sind, waren nach dem gleichen Plan gebaut, bis zu 24,5 Meterlangund 16 Meterbreit und hatten drei Eingänge an der Südseite, an der auch die heilige Lade gestanden haben mutz. Um die Innenwände zog sich eine Steinbank, die von Säulen unterbrochen war, die wahrscheinlich die Frauengalerie trugen. In einem Orangengarten in Tel-Awiw wurden zwei Grabmäler und mehrere Tongefätze aus der Zeit der kanaanitischen Kultur vor 4000 Jahren ausgegraben. Einige Funde, die Arbeiter beim Graben im Obstgarten gemacht haben, regten zu weiteren Grabungen an, die zu den erwähnten Entdeckungen führten. Die Abteilung für Altertümer bei der Palästinaregierung gab'ihr Urteil über die Funde ab und erklärte sie als einer frühkanaanitischen Periode angehörig. Professor Macalister, der im Aufträge der „Palestine Exploration Found" und des „Daily Telegraph" die Ausgrabungen in der D a v i d st a d t und auf dem Berge Op Hel geleitet und die jebusitische Stadtinauer Jerusalems bloßgelegt hat, die von der Palästinaregierung als nationales Denkmal erhalten wird,, berichtet über seine Funde: „Es ist die stärkste Stadtmauer, die je in Palästina entdeckt worden ist. Es wurde ein T u r m bloßgelegt, der zweifellos die erste Anlage der Befestigung darstellt. Der jetzt die Ausgrabungen leitende Mr. Dunean ist der Meinung, daß der viereckige Aufsatz des Turmes eine Arbeit aus der Zeit Salomos ist. Das Mauerwerk ist erstllassig; eine spätere minderwertigere Reparatur weist aüf die Zeiten N e h e m i a s hin. In einer Höhle ist eine Anzahl Tonscherben aufgesunden worden, die Inschriften mit. Feder und Tinte aufweisen. Die Sprache ist hebräisch, die Schrift zeigt die kursive Form des alten hebräischen Alphabets. Das Dokument stammt zweifellos ' aus der Zeit der I u d e n k ö n i g e. Eine größere Anzahl ähnlicher Dokumente wurden in S a m a r i a gefunden. Es waren Quittungen und Handelsdokumente, die ein Licht auf die sozialen Verhältniffe der Stadt zur Zeit, da der Prophet Elia seine Drohungen gegen das Königspaar Ahab und Jsebel schleuderte, werfen. Das in Jerusalem aufgefundene Scherbendokument enthält nur ein Verzeichnis von Namen. Es mag sich um eine Steuerliste, Militärliste oder ähnliches gehandelt haben." Außer Professor R. A. S. Macalister und Rcverent I. G. Duncan, gräbt jetzt auch der Archäologe W e i l l in der Davidstadt von Jerusalem und hat trotz der starken Zerstörung schätzenswerte Spuren einer israelitischen Totenstadt, neue Tatsachen zur genaueren Bestimmung der Befestigung des alten Hügels und Stoff für eine vertiefte Kenntnis der Wasserleitungsanlagen um die alte Stadt aufgedeckt. In A s k a l o u haben englische Ausgrabungen besonders dem Senatshaus und dem Peristyl des Herodes gegolten, wo neben Statuen des „Sieges" und des „Friedens" auch eine Jsis-TYche und ein Schrein mit einer Apollostatue gefunden wurden. Bei den amerikanischen Ausgrabungen in B e s a n stieß man, wie Prof. Hugo Greßmann im neuen Hefte der „Zeitschrift für die alttestamentarlsche Wissenschaft" berichtet, auf drei Vasaltstatuen ägyptischer Könige: Sethos der Erste, Ramses der Zweite rtnd Dritte. Bedeutungsvoll ist besonders die Statue Ramses des Zweiten, denn sie enthält innntten einer poetischen Selbstverherrlichung die einfache Nachricht, daß Ramses Semiten verwendete, um seine gleichnamige Stadt im Delta zu bauen. Nach einer anderen Uebersetzung handelt es sich allerdings vielmehr um eine Huldiguyg der unterworfenen Asiaten in der Residenzstadt. Die Ausgrabungen haben gelehrt, daß Besan von 1313 bis 1176 v. Chr. in ägyptischen Handelt blieb. Anzeichen eines großen Brandes aus etwas späterer Zeit hängen vielleicht mit der E r o b e r u n g unter David (1000 v. Chr.) zusammen. Das Fehlen von Spuren einer israelitischen Siedlung erklärt sich wohl daraus, düß sich die Israeliten, als sie von der Stadt Besitz ergriffen, in den monumentalen ägyptischen Gebäuder niederließen. * Eine Palästinamlsstelluna in Amsterdam. An« dem Haag berichtet I. T. A.: Im Bureau kür HandelSauMnsM wltlde eine TbrlSistelklng der BaMoPevativ« Vonch" eröftnet, in welcher ein gvotzvr Teil der PMstimaansfteüung zu Wembley wMrvetzvoch» jtz»

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