Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2149 (13.2.1925)
- Date
- 1925-02-13
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 81% known words query
- IRI
…/2979076-2981191-2981234--21922-3009281- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
r wmn_w»,pm _mmt mmmto*** Set Maffenmord ton Lrebitsch. Sk SntMflm l» der Seel. - Sk 5ran als «örderia. |VI|lnvl(R|l Ml nVIfnit Sr(0f JfllJflllRg »J Planiere nach TveMsch berufen werden, die schon heute in Attiem VrSmr, iS. De-««. DK Echebnagen in Svm T r ebitscher MordfaN Hoven gestern ihnen Dortgany FMnmmm. Die Gräkemgen an der Dordevstik der Kohn^ühke wmven nunmehr endgültig eingestellt, evecho die im «me«» .Hof. Im inneren Hof wurde di« Kanavffmmy stergeloat, doch -nutzten die wetteren Arbeiten wegen der Umnögeichkeit, unter der starken Gasentwicklung länger aU etnige Mimrten auSguhalten, vorläufig eingestellt werden. Der Kanal ist nur an den AnSyLngen verschüttet. Gogen & We nachmittags wurde ertfct GvaLemgen auf dtzx vor dem Hause befindlichen Stroh« begonnen. Noch vor Eintritt der Dunkelheit stellte sich der ErsÄg ein. Ein Arboitrr stieß mit stimam Spaten «rf die Stein. platte, di« de« Abflußkanal deckt. Heerte vcn> mittayS -werden die Arbeiten hier fortgesetzt werden, und man nimmt an, daß bis gegen Mittag die A-Ä-mündung des .Kanals fveigelegt sein wird. Das Interesse der Bevölkerung «m den Grabungen in der MW« hatte in dm letzten Tagen bereits stack nachgelassen, die Nachricht aber, doch man auf den Kanal gestoßen ist, frxftc wieder (Ine große Menschenmenge ent. .Hante wird auch die Durchstechung des JgrtfkuffeS wieder ouifgmourmen werden. Da sich di« gestrige Durchstechung als nicht erfolgreich erwiesen hat, wird daran gedacht, zunächst daS Flußbett durch Abjperren de« Wassers trocken zu lege«. Zu diesem Zweck -werden treten Men. Im Gefängnis des IMrer KreLkgerichtes, wo gestern einer der HaupttStn, Dworaeek der Ate«, slnyÄii'efert worden ist, werden die Gefangenen Inglich längeren Verhören mrtergogen. T« alt« Fejta, der gestern stunden», bmg in Iglou verhört wurde, hat im Laufe des Dechörs fmfationelle Mitte iliungLn über die Schuld der Anna Dworaeek gemacht. Nach stimn Aussagen hat Anna Dwovacck nicht nur von den Mordtaten gewußt, sondern sie war die Mördeckn des einen Polieky, den sie, als er nach dom Genuß des Tees emgeschlafen war, mit einer Hacke erschlug. Ms auch der ztvsite Bruder unter den Händen des Kack Dworocck fein Leiben ausgehaucht hatte, habe sie -sich auf die beiden Leichen geworfen umd sie voMomnren ausgeraubt. Auch -stuft hat Fejta der AeAere die Anna Dwomcek stack bclastet. Geistern nachnittags Wurde in Tvckbichch die behördliche Obduktion der in der Leichenhalle des Krankenhauses aufgobahrten Leichen der Brüder Pol'icky vorgvnommon. Die Leiche des Barcholoanärrs Pol-icky ist nicht st gut erhalten wie die des jllngeveu Matthias, doch sind an beiden Leichen die Dcdesttnmden gut sichtbar. Anr Kopfe der Leiche des Maiichras ist sogar Blittgerimrstl fetstHustelle-n. kl« Md ln Sbhut eine« Mörders. «acheatt. Lustmord oder Wahnsinnstat? Gin Avberwwhepaar vSvttmtte stin 18 Monate altes Kind, auf welches die beiden jungen Leute um des kargen Broterwerbes willen nicht achtgeben konnten, einem alten Mann zur Obhut an» in der Annahme, daß. das Alter zärtlichste Fürsorge der Kindheit sti. Diese Ämuchme wurde furchtbar getäuscht; der Greis hat daS Kind zum Objekt stiner Rachsircht oder vielleicht feines bost veckchvten Triebes geniacht und das ihm anvertvaut-e unschuldig« Geschöpf mußte durch ihn den Tod erleiden. Der Fall ist du-ltfei und seine Beweggründe sind noch uniKar. Das Grauen, welches er erweckt, wird vielleicht mit durch den Umstand gemildert, daß es sich um ciuetr. -se,nilen Gewohnhe its Verbrecher handelt, dem, ohne von ssiner Bergangenhe'it zu wissen, die von der Arbeit zermürbten und durch sie der Elwrnfreude anr Kinde berasttrten jungen Eheleute ihr Kind anvertrauten. Ueber den außergewöhnlichen Fall ersah«» wir: Bei dem seit zwei Jahve« verheirateten Ehepaar Richard iiitb Marir Zöhrer — der Mannsst gogenwärtig arbeitslos — wohnte seit kurzer Zeit der 7Ajährige Pfründuer Kack Zeidler als Bettgcher. Die Eheleute Zöhrer, die in Arbeit gehen mußten, hatten den alten Mann unter der Bedingung m Quartier genommen, daß er während ihrer Abwesenheit von dm- Wohnung ifot der Dagengasse auf ihw 18 Monat« altes Töchferchen Margarete achtgebe. Am 10. -. übernahm «S der alte Zeidler, das Kind zur Mutter der . Frau Zöhrer, der in der Heigerlettrstraße wohnhaften Frau Krajeek, zu bringen, welche es oftmals betreute. Als ZeidVm und das Kind gegen Abend nicht zurückgekehrt -waren, erstatteten die Eheleute Zöhrer die AbgängWritsanzvige. Die von der Polizei ehiße* leiteten Nachforschungen hatten kein Ergebnis. Gestern nachts erschien nun Karl Zeidler am Kommisi-armt Brigittenau und -rklärte, er habe die kleine Grete Zöhrer einige Stunden vorher von der Floridsdorfer Brücke in die Dona» geworfen. Beim Verhör machte vvr Mann Wer die Tat und ihre Beweggründe merkwürdig präzise Angaben, die eigentlich zu denr Tatmotiv, welcheer vorbrachte, wicht recht paßten. Ueberdies wurde durch die späteren Erheb»mgen eine Reihe von unwahren Angaben festgvsdellt. Zeidler erzählte, er sei bis vor etwa acht Tagen Pflegling des Bersorgungshäuses in der Meldemanngassi gewesen, und als er dort wcgging, zum Ehepaar Zöhrer gezogen. Die Frau Zöhrer will er aus einem Arbeitsplatz, auf welchen beide vor mchrecen Jahren gemeinsam a-rbütrten, keunen. Zm Lmrfe der Jahre halbe «r sich michstsig 490.000 Kronen cvip.ui, ft in seiner Zither verborgen hielt. Die Ghckoute Zöhrer Härten ihm nun daS Gold aus dem Versteck entwendet und deshalb sei ihm der Gedanke gekommen, sich dafür zu rächen. Als er mm die kleine Gretck zu ihren Großeltern bringen sollte, habe er beschlossen, seine Rache an dem Kinde nlszusühren. Er sei den ganzen Tag mit dem Kinde spazieren gegangen. Als er in der Dämmerung auf div FloridSdorfer Brücke kam, sm in!h»n plötzlich der Gedanke aufgetaucht. sich des KncheS zu entledigen. Da ringsum keine Menschersseele zu bemerken war, führte er seinen. Gtzdauken gleich w9 urtt> stieß da» Kind vom BrückenyelSnder ins <6 a s s c r. Diese Angaben 'nachte Zeidler schr ruhig und mu ge raoezu objeAv Mdernder Genauigkeit. Der Pckizechund, der M Ueberprüfung her WyBeq Zetter» üb dm Lato« auf die ^mr gebracht wurde, an der L-t-.Ue ix-r Floei-oädorser Brücke, wo Zetter das Kind, wie er angab, in Donau warf. Hochlvitterung urkd zeigte dassövbe Verhalten auch an einer Stelle im Juundationsgebiiet in der Nähe cin-es Haufens von Brückenbanst einen, wo Zeidler mit dem Kinde am Nachnrittag, da er schlief, xeivLitt haben will. Die Durchs-»,chung der Donau rmd ihrer llser in der Nähe, wo der Mord geschehen sein soll, -brachte kein Ergebnis, die Leiche des Ki-rides wurde nicht gefunden. Während also dro Angaben Zerbl-ers über die Stelle, wo er das Kind in die Donau ivarf, richtig zu sein scheinen, hat sich eine Reihe anderer Angaben des Mannes als unrichtig herausgeftellt. Zunächst ist es nicht richtig, daß' Zetter, bevor er zu den Chelenten Zöhrer kanr, im Bersorgungshaus Dkldomanngcssse tvöl)ute, vielmehr war er, wie er noch am Tage vor der Tat Frau Zöhrer ganz mwermÄtelt erzählte, fvü'her kÄ einer Frau W eigner fite der Gngevthstraß« in Quartier. Er erzählte übrigens der Frau Zöhrer, er hatte diese Frau Weigner beinahe mit einem Hammer erschlage«, da sie ihm für das Quartier zu viel gerechnet habe. Ferner ist 6i« Angabe Zettors bei der Polizei, daß er nicht vorbestraft sei, voMommen erlogen. Der Mann war im Jahre 1883, toeÖ er seinen Schlafgenossen, einen PvftLmtsdiener, trm Schlafe erwürgt und ihm 30 Gulden geraubt hatte, zum Tode o; r° urteilt worden. Die Todesftraswurde in lebenslänglichr Kerkerstraft umige,sandelt. Zeidler büßte sie in der Strafanstalt Karchmls crb. Dort -muß er sich gegen einen Aufseher oder Häftling vergangen haben, denn er wurde wege», schwerer körperlicher Beschädigung im Jahre 1891 zu fünf Jahren schweren Kerkers v>."r»,rjettt. Im Jahre 1908 wurde er bei einer allgemeinen Amnestie begnadigt. Wenige Monate später, im März 19W, ü b e r f i e l er cms Eifersucht seine damalige Quarticr!s0bevin und brachte ihr mit einen» Holzschl-egel Vock-etzungen bei. Da die Mordabsicht nicht rrachzu tveifen war, wurde Zeidler we-ger» Körperverletzrlug dom BezickSgericht mit 14 Tagen Arrest -bestraft. Zeidler hat, wie -bereits oben erwähnt, j-n der Poliznlichen Untersuchung crttätt, da ihn» -die Eheleute Zöhrer som ganzes Gold wvggenbiltmen hätte,», habe er -nicht ciuinal Mittel, um sich etwazmn Essen zu kaufe»». Eine Hausdurchsuchung erg.rb jedoch, daß unter den Sachen Zeidlers ein in einem Säckchen e'mgenähter Geldbetrag von 350.000 Kronen vorhanden lvar. Als »»»an chm i»n Verhör d'esen Fund vorhielt, erklärte «r veckegen. er habe von drm Gel-de nichtSgewu ßt. Zetter gab a-uch au, daß er m»s dem Brigittenauer B-.rsorgungSheim in ein solches in Himberg hätte gebracht werden sollen, dies jedoch nicht arm.chm, da er die Fahrikosten von 84.000 Kronen aus eigenem hätte tragen müssen. Auch diese Angabe hat sich als unrichtig erwiesen. Zeidler hat im Järmer döefeS Jahns das DersorgungSheim m der Melide»ua»»ustraße deckassen und den dlntrag, nach Himberg zu gehen, mit der Br^ gründuW Äbgelehut. daß er m Wien »niit stimm Bruder z»»- faurmen sein wolle. Daß ex die Kosten der Fahrt nach Himberg aneigenem hätte tragen müsse»», davor» toar keine Rede. ES w»»rde auch festgrsiett-l, daß Zeidler ein zSntische, und jähzorniger alter Mann ist. Er lebte mir feinem Bruder in U n f v i« o-c n, dm' aml) in der Bevsorgurrg ist, hat mit seiiver früheren Quartievsr«», Frau Weigner, gestritten und hat nicht lange vor dem Verbrechen a» 19. Februar 1926 M. SLG der kliue»! Zöirrer toegem des ih»u angeblich alcharttn gelM» mene»» Geldcden Ghele»tt«n Zöbrer heftig« Szene« ge» mach!. Solm Vorstrafen sind, wie er erklärt, die Folgen schwerer Affekthandlungen. Se»mn Wohngenossen will « «S Eifersucht erwürgt haben. Die muierliche Strafe während seiner Haft in KarthanS soll deshalb erfolgt sein, weil er in einem Streit mit afcm anderen Häftling diesem mit einem stumpfen Messer einen Stich verseht halbe. Auch den Überfall auf feine Ovartierfrau im Jahre 1909 erklärt der Mam» durch Cifers»rcht. Die Erhebungen deS gestrigen Tags galten der Leiche der kleinen Grete Zöhrer. Im Haufe wurde auch mit Zuhilfenahme des PolizoihundeS nichts Verdächtiger gefunden Die Suche in der Donau blieb bisher ergebnislos. Nach dem gegruwärtigen Stand der Dinge ist man aus die Angaben Zeidlers angewiesen, da keine Zeugen bisher festzuftell«»» smd. Nack dom Weisen des alben Mannes zn schließen, Mmbe eine ftniler Demenz «ntsyrnngen« «sferthan-lung vockvagen; eß wäre auch nicht ausgeschlossen, daß ein Lustmord vockieyt, vielleicht in der Näh« des oben erwähnten Stein-Haufens im JnlMdattonSgelbvot begangen. Die Leiche der ermordeten KmdeS dürfde Zetter tatsächlich in die Tvnmr ge Morsen hoben; ob dies fMich aus der Floridsdvvfcr Brücke geschah, ist »roch fraglich Grubenunglück r« Dortmund. 138 Arbeiter verbrarmt. (Eigendienst der ^Wiener Morgenzeitung^.) Essen, 12. Fabvuar. Im rhewnilsch-westfalsschen Jlnduftrie» gebiet hat sich in der Vevgangonon Nacht ein Gnuibanuinglück e«ign-et, dos zu den schwersten Katastrophen im Bevgjban gehört. 138 Bergleute find in dem BeyKveck el ngeschlossen. Nur sechs konatten sich gleich zu Begirrn der Katastrophe «tton. Das furchtbare Unglück wurde durch eine Schtagwettercxplosion mss der Zeche Minister Stein" hwvorgemistn, die gegen 8 Uhr abends orstlgte. Die EM>l0sion »»ahm emen außermdenNrhen Umfang an. Die Explosion Sündigte sich durch zwei dtvnpfe, schwere Schläge an, denen ein unteri rdifches Rotten und eine heftige Erderschüttevung folgte. Die meisten BenM-McktenM» bis zur Unkenntlichkeit verbrannt, und viele von -ihnen kormten nur mit HÄfe der Eckonnungsmacken agnosizievt werden. Nahezu 100 Bergleute sind giftigen Gasen §iwn Opfer gefallen mtib haben einen qualvollen Erstickungstod erlitten. Bei den Retttrngsarbeii«» wurden an verschi-edenvn Stellen Mlisgeichnungen gefunden, die zoigan, daß viele der Opfer noch stundenlang nach der Esplös-stn lebten. Heute nachmittags fanden die RettungSrnannschalften an eine» Stelle die Ucherreste von 2V verbrannten Bergleuwn und u-niveit dabo»» lagen weitere 16 größtenteAs verbrannte Leichen. De Ursache der Katastrophe ist bisher n o ch n i ch tfestgestellt worden. Die Rettungsavboiton gehen langsam vorwärts. Bor der Zeche staut sich die Bevölkerung, .fcii« 4>» großer Sorge ist um ihre Angohörigon. Seit dem Jahve 1901 -ist auf der Zeche „Minister Stein" keim st großes Uniglück erfolgt. Wie in BevgnlcmrrsLreifon evzählt wird, hoben sich am Tounerstag bereits Borboten des furchtbaven Uivglücks gezeigt, doch ist ihue»» nicht die erforderliche Auf- »nerlsamkert gewidmet worden. Durch Fnnkm einer Maschirre seien kleine schlagende Wetter zur Entzündmlig gebracht worden. An» Mittwoch nvovgeus war, wie die Bergleute er- .»ählcn, die Erscheinung «och wahrnehmbar. Au>f die Mchricht Von der Katastrophe entstand in der Stadt eine alligomeine Panik. Im Bevlarkfe Supzer Zeit hatte»» sich vor dvm Zecheneingang bereits Tausende an,gesanrmett. Es spielten sich furchtbare Berzwovsinngsszenen aib. Viele Frauen verfielen in Weinikramplse und schließlich versuchte die Monge, de-rr Zechen-vingan-g, der durch ein stacker' Pc»ii.;emufge'bot abgesperrt war, zu stürme». Die S-tumn-mlg wurde imu»er erregter, da genaue dtachrichve^ über den Unssang der Katastrophe nicht zu erhallten waren. In der Menige wurden hastige Verwünschungen .gegen die Bergverwattlmg a-»»sgestoßerr. Die evste Schichte der Rettungsmamsschaft arbeitest ununtcrbvochei» bis 6 Uhr morgens, worauf sie rn Völlig erschöpft ern Z»»stande abgelöst werden mußte. Durch nächstürzonde Trümmer wurde»» zwei Sanitätsleute getötet, so daß sich die Zahl der Todesopfer aus 140 erhöht. Die Untertanen. Di« „Wollbühne" erzählt: Max U-abal» hör war während des Krieges in Araibien und hielt dort Lud7ndoäsifs Front mit den Araber»» oder gegen sie, wie es gvra-de traf. Die W-üstercständNte werden dort »»ach der AnMl ihrer Kamele ge-tvert-et; wer viel hat, gilt viel, wer wen-ig hat, wenig. Einmal .»»-»»toähiM sich Uobelhör mit einem Araberscheich. Der Dolrniesscher übersetzte: „Der Scheich läßt dich frage,», o Herr: wi-oviele K'i'mele hat dein Scheich Wilhelnt -der Zireite?" .Sago ihm" ettvlderte U-rbelhör, „sechzig Attlbimren!" Der Sche-ich ver-n-ahms -und vers-anik in stmidenila-n-ae Bütuu-ndevunig. Ein voraeschühter Selbstmordversuch. Der 43jährige BantechnUcr Bi'l-wr Krenn aus Mtaa »m Bezrck Gottschee wurde a,n >0. d. »»ach Verbüßuna einer sechs,,»o,»atigen kerkerst raft dem polizeilichen Gefa»»genyause überstellt, mn. da er au«- getvielen ist, in seine Heimat geschafft zu werden. Ehe er etnvernomnren tverden sollte, tat er so, als würde er von Schwäche befallen und lispelte, er habe zwei Snbttmattabletten genommen. Er tv»»»de in da» Allgemeine Krankenhaus gebracht, ohne daß »mm dort mitteilte, daß Kren« ein Schubhäftli»»g fei. Im Spital erklärte er, daß er ttberhauvt kein Gift g e n o m m e u. fondent den Selbsünordvetluch nur vorgetäuscht Hab«. Daraufbin wurde er entsassen. . Ären» wurde nun neuerlich versorgt und am 11. d. uetfcnftci. utachträalich stellte sich heraus, daß er von der lüendarmerie ln Kloster»»euburg wegeu Berunwennntz trlucht wird. Sr wurde dem LaudeSeerickte thuliUM* n >'•' I iimii« liIMHKWriiritT W1I»I t u- T li'i. .. i ' . - ifc.imv .n«m-1» 1.1 Ii.'ii.rir nn TI 1-f 1