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Wiener Morgenzeitung · 1925-02-13 · Heft 2149 (13.2.1925) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2149 (13.2.1925)
Date
1925-02-13
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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ft«. fl« Wim, Fvettag SMe«er Moraenzeiturrs. ZS. 'Mrrmr 1925 Ae Frage des Wiener Brolpreises. Mnkendc Getver-epreife. Die Bevhanblnngen lvegsn der Ermäßiguing des. BwPveffes ziehen sich tvciter in die Lange, ohne daß in absehbarer Zeit tatsächKch eine Ermäßigung zrr erwarten wä«. Auf «den amerikanischen Getreidemä ritten P die Stimmung weiter flau. Die Kurse bröckeln ab. Die amerikanische Getreidsspekulation, welch' in den letzten Tagen große Bevlu-ste erlitten hat. verhält sich jetzt vollkommen zurückhaltend. Auf den Wiener Markt hat dieser Umschwung auf den internationalen Getreidemarkt stark eingetvirkt und eine Ermäßigung der Brotgetreides um 160 Kronen -bewirkt. In Branchelveifen wird damit gerechnet, daß in Absehbarer Amt eine weitere Ermäßigung eintreten wich, trotzdem sich der Wiener Markt m großen und ganzen abwartend verhält. UebLkgarrg der Hammevvvotwe«re irr ungarischen Besitz. Me aus Kreisen der Muhlemudustrie mit Bcstimmtßeit mitgeteN tvich, sind Verhandlungen im Zuge, den Mkienbesitz der Hammerbrotwerfe an ein ungarisches Getreidehändler-- und Mirhlenkonsortium abzustoßen. Die VerhaMungen werden baut Bu'dapester Getreidcchindler Molnar vevmitM. Bisher ist bereits ein Drittel der gesamten Aktien-- menge der .Hamnrerbrotwerke nach Ungarn gewandert. Tatsächlich ist durch den bereits in der Bovlvoche perfek- Immierten Verkauf des ersten Aiktiondrittels Präsident Basel »ich mehr Besitzer des gesamten Aktienpalkets der Hammerbvotwerke, wie cs bisher der Fall gewesen. Ursprünglich bestand die Ansicht, sämtliche Aktien an ein holländisches oder amerikanisches Konsortilrrn zu verkaufen. Doch sind diese Verhandlungen Mt Rücksicht auf das allzu niedrige Kaufanbot geschetkert. Auch die Abstoßung des Aktiendvittels nach Ungarn i>ft zu einenr relativ niedrigen Preis erfolgt. Lohnforderungen der Bäckergehilfen. Die Bäckergehilfen haben sowohl den Brotfabriken als Such den Bäckermeistern die Forderung nach einer zehnproz«ntigen Lohnerhohung überreicht. Die Begründung dieser Forderung fußt auf >der allgenreinen Verteuerung des Leidens. Die 'Bäckergeuossenschaft wird über die Forderungen der GüPlfen nächste Woche Wüssig 'Werdern _ Re Spielhöllen von Baden. Polizeibeamtc als Angestellte der Spielgesellschaften. Im BudgeiauÄfchuß beschwerte sich geistern Mbgeordueter Dr. Deutsch über die BeihaMung, die der Kommandant der Badener AussprschungSgruppe erfuhr, der in Auswirkung seiner Pflicht die Spielhöllen in Baden überwachte und seine Wahrnehmungen der Staatsanwaltschaft mitteilte. Diese erteilte ihur den Auftrag, die Spielertiokalitäten im Kursallon und im Cafe Schopf zu schließen und die dort Vorgefundenen Gelder Zu, koufisgieven. ,Jm Cafe Schopf hat er nicht n u r S p i e l e r, sondern auch Polizeibeamte der Stadt Baden angetroffen, die dort als Angestellte der Spielgesellschaft funktionierten und dafür eine Entschädigung von 15.000 Kronen pro Stunde bekamen. Der Kommandant der Ausforifchungsgruppe hat die Spieler verhaftet und auftragsgenläß das Geld konfisizievt. Bei der Beschlagnahme wurden zwei Quittungen des Kammer- Hugo Suckerman«. Gedenkworte, gesprochen bei der Zuckermanu- Morgenfeier am 8. Februar 19S5 von Otto Abeles. .. Fall' ich am Donaust-rand? Sterb' ich in Polen.'?" — ix starb in Polen. Es ist eine poetische Lizenz. Er kriegte dort Woß die TvdeswmÄe weg. In bemerkenswerter Umgebung. Aus dom zerschossenen, geschändeten jüdischen Friedhof von Radymno santk er niedpr. „... Was liegt daran?! Eh' sie meine 'Sveile holen, Lampst ich als Reitersmmuu" — Es ist eine poetische Lizenz. Gr kämpste >b>loß bei der Infanterie. Und ehe sie seine Seele hMen, sah er zu Radhmno Bitteres. Dort, ivo er niedeübrgch, Ms dem ciUsgewühlten Friedhof, schrieb er diese Dorfe: .. Noch ist nicht die Zeit vollendet, Noch ist nicht das Land gereinigt, , Mch wird unser BoM gesreinigt. Unsre Tempel sind geschändet. In. den weihedmMen Schien Stampfen die Kosakenrosse, Nach dem Lied der letzten Posse WaWM Kver betvimkne Brchlon. Unter der Gmuate« Pochen. Die den Friedhof gut getroffen All« Gräber gähnen offen —, Spült die Erde Totenknochen. Davmn keine SiegeMeder, Damm keine FroudeukoMn — Beugt euch mit zerriss'rrem Herzen Zur entweihten Erde nieder!..." Dann wurde Hugo Znckermann für «irre Spanne Zeit berühmt. Sein „Österreichisches Reitvrlied" gülg von Mmrd zu Mmck. Die kleine Schar seiner Freunde und Verehrer fand 'sich plötzlich in sehr zahlreicher und vornehmer Gesellschaft. Ruhmbedeckte Gene-ratbe sandten dem sieben KriogSbameradvn^ Mitteilungen aus dem Publikum. tzine ungeheure Leistmg vollbrachte der russische Schachmeister Aliechin. Er spielte am 1. Februar in Paris gegen 112 starke Gegner an 28 Schachbrettern blind, das heißt ohne ein einziges Brett zu sehen, gewann 22 Partien, machte 3 remis und verlor nur 3 — ein neuer Weltrekord! Während dieses 13stündigen Kampfes trank er. ohne etwas zu essen, 13 Tassen starken Bohnenkaffee, um dann frisch und lächelnd aufzustehen. — Ein Tr umph menschlichen Geistes und des echten, koffelnhältigen Kaffees. Srrlius Meinl Gegr. 1862 amtes der Stadltzemeinde Baden v-orgefunden, deren ei-ne dem-Kaffeehauis.besitzer bestätigt, daß'er für Levstungen zu öffentlichen und Genre indezwecken von Betrag von 666.000 Kronen an bas Karmneramt abgeühvt hat und deren zweite auf den Betrag von 7,7 7 0.0 0 0 Krone n als beit 25prozentigen Anteil vom Einbaillspiel i>m Cafe Schopf lautete. Aber dieses Einschreiten der Au'sforschungsgrnppe hat nicht die Wirkung gezeitigt, daß die Stadt Baden von den Spielhöllen befreit wurde, sondern der Kommandant der Ausfovschungsgruppe, Revrerinfpe!ktor Franz Seidel, mußte zur Ausforschnm'gsgrnppe Mch Wien vinrücken, 'wurde also genraßregelt, Der Badener Bürgermeister Kollmann beteuerte dagegen, daß 'die Polizei der Stadt Baden viele Jahre einen heftigen Kanrpf gegen das Hasardspiel geführt habe und noch weiter führe. Andere Gemeinden stellen sich zudem Hasardspiel ganz anders. So 'hat in G a st ein der Bürgermeister, der ein Sozialdemokrat ist, einer Hasardspielerge-sellschaft erlaubt, sich beim Ober ft raub in Her zu etablieren und in Ifchl ist es ähnlich. Auch in Bös lau, deren .Bürgermeister 'der sozialdeulokratlschen Partei sehr Mhe stcht, wird im Parchotel rougd et uoir und treute et qua rente gespielt. Die Gendarmerie hat nichts Bedenkliches gegen die Spiele inrichtnng im Kursalon gefunden. Die Bezirkshanptmannschaft war der Meinung, daß das Einiballfpiel nicht verboten fei, die Wiener-Äkeiustädter Staatsanwaltischaft halbe aber die Gesellschaft sin Kursalon und im Cafe Schopf ausiheben lassem In der evsteir Instanz wurden die Spieler verurteilt, bei der Beru-fungSv^erhaNdlmrg.äbei fre ig^esprochen. In den: erwähnten Falle haberr alle Behörden gegen das Spiel nichts eiuzuwenderr gehabt, bloß der Staatsanwalt von Wiener-Neustadt hat Bedenken gehabt. Auch die Ste-uerbchörde hat jede Woche rund 120 Millionen U-mfatzsteuer eingehoben. Zugsentgleisung. Die Bundeübahndirektvorr .JtnrsbUlck teilt mit. daß geistern itvfÄge mcmgeGaifter Weicholvstellung m Tcrfms-Weer beim Personenzug Nr. 1l8 Innsbruck—Kufstein einer der beiden am Schlüsse rollenden Güterwagen entgleiste. wodurch beide Hauptgcleffe verlegt wurden. Der D-Zug Rom—Wien erlitt durch IWwavten der Freimachungsarbeiton eine Verspätung von ungofähr 100 Minuten, der D-Zug Pari s—W i e n eine solche von 10 Minutan rrnd der PersononMg Salzburg—Innsbruck eine solche voar 100 Minuten. nnt dem vordächtilgen 9!amen begeisterte Briefe ins Spitail und priesen ihn als den Schöpfer des herrlichsten Soldatenliedes. Die Komponisten ivettsiferten in der Vertonung seiner Gedichte. Die ibevusene Kritik bagann sich mit dem bis dahm völlig unbeachteten Lyviiöer Liebevoll zu beschäftigen, dem zehn Zeilen >umfassenden Liede „Sotdatengrab", das einige Wochen früher die Redaktion eines WelWattes als unreif befunden und dem Autor zu rückgesendet hatte, widmete ein Literaturhistoriker eine Albhandlung. Jetzt 'ist, es wieder still um Hugo Zuckernmnu. Ztveifelllos ivar das „Raiterlied" schon damals stark mid echt, als es entstand, rränrlich germmre Zeit vor deru, Weltkrieg. Zweifellos ist es anch heute noch ein bedeutendes Gedicht — aber marktgängig, aktuell ist es nicht mehr. Und so hat mm Hugo .Zuckermann rasch vergessen, wie rnan ihn vorher nicht kannte, da er, unbetmumert um Erfolg und Anerkennung, seine Lieder sang, reich entschädigt durch das Glück der Schöpfevstmlde. Ja, sie sind wieder allein mit ihm, die Weggeiwssen feiner Jugend, und wenn sie, zeihrr Jdhve nach seinem Qpfcrtod, eine Feier begehen, gofchicht es wirklich nicht, um sein Dichtevwevk zu Preisen, Propaganda für Zuckevnrmtlr-Lyrik zu treiben, soudern weil sie das Bedürfnis Hatten, eine Stunde bck ihul Kr sein; weil cS Selbstbeifinnung, Reinigung, Stärkung ln dom Werke ist, dem er. dienteurld dem seine überlebenden Freunde dimvn, von Hugo Zuckermamr zu sprechen und ihm zu lauschen. An den: Leben dieses «dWeu, gütigen und tätigen Menschen ist es zunr Ewignis geworden (mrd WM Vorbild), daß ein Westjude, der sich und seiuenr Volkstum treu Äbieb, hinaustmrchs über sich nnd sein Volk und z>l emeur hellen, versöhnlichen Weltbild gelangte. Er lvar einer der begeistertsten Herzl- Jürlger, der Zionismus war ihrn tatsächlich ,-sEges Erleben", trenn irgend einer, so erstrebte er die Erlösung des Jrldentmns durch jüdische Arbeit auf seiner Scholle — und er war doch km besten Sinne Zsitgenosfe der Neifften, Herzhaftesten, Gesündesten des Landes, in welchem er lebte, Be'kenner des NationalitäterLftaates Altösterreich, den er liebte urch an den er .gßarchte, weil er hier die Mögl-ichkckt und die Mtwondigkeit Sie .Htrsch-Polizei' in SerNn. antisemitisch« WschKchßffchast. In Berlin besteht seit längerer Zeit der ,Macht- und Sicherheitsdienst Groß-Besrlin". Die.GenevaVdivektion befindet sich Potsdamerstraße 74. Wie der „Vorwärts" mittektt, herrsche» dort sonderbare Zustände. Leiter des Wacht- und Sicherheit^- divristes ist Herr Major a. D. v. Hirsch-Schwabe, ei« fri'cherer aktiver Offizier, der ebenso wie die andern bei dies« Gesellschaft cmgestellten früheren Offiziere der Ehrhardt- Brigade mrhegestanden hat. Andere Offizere dieser Gesellschaft sollen sogar der Organ isatron Co ns ul angchvrt haben. Das Personal besteht durchwegs ans Notionalsozial ist en und Völkischen. Ferner befinden sich unter den Mannschaften verschiedene, die früher bei der Schutzpolizei waren, aber tvegen völkischer Umtriebe entlassen wurden. Hauptaufgabe des Wacht- und Sicherheitsdienstes scheint die Pflege des Antifemrtismus zu fein, der nicht selten die widerlichsten Formen amrilmnt. Als einer 'der Agenten, die geigen Provision Fimnen heransichen, einen Bewachungsauftrag der Firma Meyer in Berlin brachte, erklärte Herr Hauptmann v. Grabenstein: „Raus! Juden bewachen wir nicht!" Es kommt nicht selten vor, daß jüdische Paffauteu, die nachts die Beamten des Machtdienstes nnr Auskunft baten., m'dt Schimpfworten belegt und angerempo'lt wurden. Das Polizeipräsidium hat wiederholt beim Wacht- und Sicherheits - dienst Hausdurchsuchungeunach verbotenen Waffen vorgenommen.' Einer der leitenden Herren tat diese Haussuchrmgen mit den Worten ab: „Das Indenpack ist zu dämlich, um uns zu fassen!" Der Wacht- und Sicherheitsdienst ist in rechtsstehenden Kreisen unter deml Namen Hirsch-Pälizei sehr 'bekannt und schr populär. Der „Vorwärts" schließt, es sei hoch an der Zeit, daß sich die Behörden einmal ganz energisch mit diesem Wacht- und Sicherheitsdienst und seinen Praktikeu befassen. Rathenau über die SittiichM. Aktive Erziehung. Prof. Dr. lLigeu Wölbe übergibt jetzt der Oesseullrchleit einen Brief Walter R a t h e n a u s au. den Schrisistellcr Otto w Le ix ne r. Der Brief ist mit 6. Mär; 1904 datiert und ist eine Antwort an Otto v. Loixner, der Racheuau seim Büchlein ,^ a m p sgeg e n d en S ch m n tz i n W o r i u nd B i l d" gusandte und um seine Zustmvmung bat. Rathen au er- Kärte, daß er sich nicht anschlroßen körme, wenn er auch viLlLM zustmvme. Er schrieb: ,Hür mchn Empfinden, sollte aller Einfluß des Staates oder der Gsmeiuschaft auf die Sittlichkeit. ides einzelnen den Weg Mer die aktive — nicht prohi b itiive oder protektive — Ergichung rvchmen." Dann legt Ratihonau folgendes charMeristische Bekenutuis ab: ' „Uebrigeus bin ich nicht zuständig. Verzeihen Sie ein Belenntnis: Niemals hat vm Bild oder ein Wort meine Sinne erregt. Das ist 'bei mir nur möglich durch einen Ztffammen- Aang feielisch--sittl.icher Wirkungen, die tun: von der.Natur ausgehen. Vielleicht ein Atavismals: Denn im Süden und Osten habe ich diese Veraulaguilg allgemein gefunden.^ Diese Artung, die ich weder besonderer Remheit noch beson-' derer Abstumpfung ■ zuschverben darf, macht mich jeder „sittlichen Entvüstu^ unfähig (in mHovsm Sinne)." Rachenau fügt noch hinzu: „Wenn etwas geschehen soll, so möchte ich lioöer alle Menschen immunisiert als alle Bazillen getötet sichen." . . Der jüdische Polizist. Emo. arme jüdische Familie ifoauuf nach Palästina ohne genügende DoLmnente. Ein jüdischer Polizist aus Tel-Awiw rneloet ihnen, sie hätten 60 Piaster zu' zählen oder aber zwei Tage GesäniWis abzusitzen. Da sie Lome 60 Piaster haben, so müßte — da es in Tel-Awiw kein Gesänanis gibt — der Vater nach Jaffa abgeführt werden. Der Kdlsche Polizist weiß, daß es im Jaffaer Gefängnis nicht sbhr^ angcgn'ehm ist . . . Was tut er? Er gibt dem ,PVerbrecher" drei Piaster. ^Werm du es haben wirst, so gibst du nnr's zurück.. der Bereinigung van Nationen in eiwom Gemeinwesen gegäbeiü sah, in voller Freiheit, in Wahrung ihrer Eigenart und ohrre Hormmmg ihrer Entwicklungsmäglichkeiten. Er war einer der^ ersten unter den entfremdeten Wöstjiuden, welche die Werte des'' östlichen Judentums erkannten, für das Verständnis und die- Rezeption ostjndischer Kultur reif wurden, er >gvub dm altcu^ Weinberg um und um und träumte sich weit zurück bis ihtv Israels antike Größe — intb fein Auge umfing gleichwohl nEs frischem, liebendem Blick die LaMchast, in die er hinemgeibore-n' tvar, neben seinein „Psalm" und dom unvergängliche«,: „MaWabäevlied" schuf er die anmntvgen, lebensvollen Bilder von Salzburg und vom Prater, von der Hinterbvühl und vom Karst. Seine Gedichte, die guten unv minder guten, die aus der- Stunde geborenen und die für die Stunde -gesormten — m ihrer Gesamtheit sind sie das Tagebuck) birres ÄstlUchen, eines' lheroischen Lebens. U>ch fallen erst alle Hüllen Bon msierinr entfesselten Blick — Dann tränuven wir uns in die fttCfccu Wunder des Dämmerns zurück." Wer die dunkle, orgelnde AtuM des Gedichtes geaneßr, daS in feiere Verse ausbUugt („?ln Salome"), umg die Lippen zusammenpressen und klagen, daß so früh ein Dichter starb. Mau möchte mit dom Schicksal hadern, weil der Mutsduruc ome Fackel erstickte, just da sie sich zu breiter, heißer Flamme entfachen wollte, weil einer unserer Reinsten, Teuersten nicht scheu durste, ivas ihn hoch beglückt hätte, das neue Äeboir m Evcg .JsmÄ,;chn Jahre nach feinem erschütternden Schwanengesang ans dem Friedhof zu Radyrmw. Aber lver Hugo Zuckevmcmn kannte und liebte, weiß, daß mmr nicht klagen darf, loeil Tmnor das?lngcdenken des teilen Mannes verletzen würde. Seid heiter! Nehmt den Wandevstab der Liede Und sucht ihn, wo er vialgestaltet läbt. 'Schlingt slwrn Arm unr jede junge Seele, . AM iM sich Mneud seine KM echch^

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