Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2147 (11.2.1925)
- Date
- 1925-02-11
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Vette 4 Wie», Mittwoch ....1. ......... fBltttte Morsenzettrms. 11. FeLvuar 192L RL 2147 m——.. . I.. ... .. Uli I II IM Hilf tlt Flacht )h Srfrlleltn». Sin rmgarisch-tfchechischer Zwischenfall in Budapest. Montag vormittags wurde in Budapest der Häftling I osef HladiS-Dobernig, ein Tschecho-Slowake, mtS dem Militärgefängnis zum Bndapester Strafgericht geführt, wo er als Zeuge einvernommen wurde. Nach der Verhandlung wurde er wieder in das Militärgesängnis zurückgebracht. Obwohl er an Händen und Füßen gefesselt war, gelang eS ihm, als er an dem Palast der österreichischen Gesandtschaft, in dem auch die t s ch echische Gesandtschaft untergcbracht ist, vorüberkam, die beiden Soldaten, die ihn führten, zur Seite zu stoßen, und in dag GesandtschastSgeböude zu flüchten. Die Soldaten eilten ihm nach. Hladis kam aber in den weiten Stock in die Kanzlei der tschechischen Gesandtschaft. Dort wollten ihn die Soldaten festnehmen. Die Beamten der Gesandtschaft untersagten dies jedoch. Als die Soldaten das Bajonett vorhielten, griff einer der tschechischen Beamten nach einem Revolv c r. Ein in der Gesandtschaft diensttuender Polizist klärte die Soldaten auf, daß sie sich hier auf fremden Boden befinden. Die Soldaten zogen sich daher zurück. Dem Häftling wurden die Fesseln abgenommen. Wie „Pester Lloyd" meldet, stehen die ungarischen Behörden auf dem Standpunkte, daß das E x t e r r i t orialitatSrecht ftemder Gesandtschaften nicht dazu vorhanden sei, um wegen gemeiner Delikte verurteilten Verbrechern Straflosigkeit zu sichern. Die ungarischen Behörden würden daher nicht in diplomatischem Wege ein Auslieferungsverfahren einleiten, sondern auf administrativem Wege die Aussolgung des flüchtigen Verbrechers zwecks Vollzuges der Strafe verlangen. Wadis hAi sich immer noch im Gebäude der ffchechosiowakischeu Gesaärdtschaft auf. Die Soldaten» die ibrS- 's>er das Tor der Gesandtschaft deodachteten, um den Wüchtlimg wieder festzumchmen, wenn er das GosandbschaftSgeSaude verlassen sollte, wurden im Laufe des heutigen Tages auf Verlangen der Geßuwtischoft zurückgezogen. Wie das Ungmssche Telegraphen - KorvefpondenJ- Bureau erfährt, haben heute zur freundschaftliche« und baldigen Regelung der Affäre Hladis-Dobevmkk unmittelbare Berhandlung e n zwischen dem ungarischen Ministerium des Aeußern und der Hchecho-Mvakvschon Gesandtschaft ewgcfegt. Sie vergiftete vniverfitikt. Sin „ivtellektuellrs" Verbrechen? Die Nevr-Borkrr Zeiduivgen beschäftigen sich eingohelw Ai.it den Vevgiftungssällen an der Universität von Colnmbus im Staate Ohio. An dieser Universität erkrankten in der vergangene« Woche zwölf Studenten unter den Symptomen einer schweren Vergiftung. Zwei der Sktdonten starben, der Zustand der üörigr-n ist dedenktich. Die Behörden leiteten eine strenge Untersuchung ein und entdeckten in der Univers-itätsapocheke sine leere Flasche, welche dreihundert Gramm Strychnin in Pastillenform enthalten hatte. Di« Obduktion der beiden Stirdenien, die der Vergiftung zum Opfer gefallen warsn^ ergab gleichfalls den Befund eitler Stry chninverg ift une. Die Behörde« bemühen sich nunmehr, da8 Gchermnis der MaiscnvergistiMlg nrit Strychnin lüften. Tie Polizei glaub: AnhtÄls-punkte dafür zu haben» -aß ein Stuben: oielloichl «in« Gruppe von Stlvdenton ihre Kollegen mit Strychnin vergiftet habe, u«i ein „intellekmelles Verbrechen" nach dem Muster der Chiragorr Knewemnördcr zu begehen. Soviel steht fest, daß die Giftmörder mrf die das Strychnin encha>iteude Mosche ein« falsche Etikette geklebt hatten, um zu bewirken, daß die Pastillen als ein hannloses Mcdikanvent an di« Sttckenten auSgagcben werden. (CalnmOnS besitzt zwei Nniverjfitäten, von derlei', die eme lutherisch ist, ferner zwei katholische Sonrinare und ein« MediMrschule. Aus der Meldung gcht nicht hervor, welche Anstalt von diesem Fall betroffen wurde.) Mitteilungen am dem Publikum. _ Wer liefert JÜDISCHE FILME? Blloffarta an A. Waysbord Hotel Outh. Wien, II. Hollandstrasse, Zimmer Nr 69 Letzte Nachrichten. Sie Vewikffennia de» Sudan. London, 10. Februar. (Tel.-Komp.) Die heutige Sitzung drs Unterhauses wurde um 3 Uhr nachmittags eröffnet. Schon um 8 Uhr morgens waren etwa 50 Abgeordnete vor dem Pa rlamentSgebäiude erschienen, um sich gttlte Plätze zu sichern. Die Sitzung begann nrit den üiMchen Anfrage« an die Regierung. Kvicgsminister Evans etMärte ans eme Anfrage, daß .zur Regekumg der Frage der Bewässerung im Sudan ein Sachverständigen-. kom-ite« bervrts ernannt wurde. Ein Mitglied dieses Komitees fd von der ägyptischen, «in anderes von der Sudanregierung entsendet mrd den Vorsitz sichre ei« Holländer. Aus eine Frage Lord George's erklärte Baidwrn, daß er dem Parlament bald Gelegenheit geben werde, «Her die Maßnahmen der Regierung zum Schutz der englischen Industrien zu beraten». * Echolungsstätten des Roten Kreuzes im Hochgebirge. U« auch minderbemittelten Mtttetständlern einen Erholungsaufenthalt in Höhenluft zu ermöglichen, hat die Oesterreichische Gesellschaft vom Roten Kreuze beschlossen, in dem ihr gehörigen Erholungsheime Puchberg am Schneeberg in oe» Monate» Mai und Juni bedeutend ermäßigteAboune- «entSplötze unter nachstehenden Bedingungen zn schaffenr Für Wohnung und Verpflegung (drei Mahlzeiten) a) in zweidettigen Zimmern pro Person und Woche 3 6 0.0 0 0 5?., b) in drei- und vierbettigen Zimmer« pro. Person und Woche 280.000 K. Vormerkungen werden im SanitLtSreferate der Oesterreichifchen Gesellschaft vom Roten kkreuze, Wien, 1. Bez.. Milchgasse 1, ab 1. März 1925 bei gleichzeitiger Einzahlung der BetraaeS entaegengenommen. Tritt ein Abonnent vor dem 15. April zurück, so wird der volle Bettag rückerstattet. Später Zurückttetende können eine Rückzahlung nür erhalten, wenn ein anderer Bewerber für fie eintritt. Bei Aufenthalt-Verlängerungen über den 30. Juni ist der volle Saisonpreis zu bezahlen. (BorauSflchtlich 420.000 K., beziehungsweise 490.000 K. pro Woche. Kirjath Sepher. Bon Rabbrmr Dr. A. Z. Schwarz. Seit April 1924 geben die Boanrten dev JüdWrn AiationaLbMiotheL in Jerusalem! eine wissenschaftliche Bisvtvljahrsfchvift howus, deren etwas altmodischer Diwl — „Kivsath Sephe?^, Büche vstadt — Wahl nicht ohne Absicht gewählt ist. Dieses hebräische Organ für Bücher-, ftwifoe, für füdische Sücratuc und Geschichte will sachlich sein und werter nichts. Es vermeidet die Einseitigkeiten der Tendenz und ventzichtet auf die Posaunen der Propaganda. , Es lehnt ab, die Themen seiner Abhandlungen für ein. größeres Publikum herJurichten. Es zeigt in den» bis jetzt vorliegenden drei Heften den Geist der echten Wissenschaft, die um so mehr nrit dem Lebe»» zusammenhängt, je weniger sie sich selbst durch eine mitzvevschndene Popularisierung verfälscht.und herabsetzt. Dom Ausbau des neuen jüdischen Lebens will diese Zeitschrift dienen, obgleich sie unmittelbar nur den Büchern dient. Jodes Heft zerfällt in zwei Teile, einen aktuellen und einen historischen. Für die Gegeuwavt wird die möglichst vollständige Verzeichnung der aus daS Inden» Nim beMglichen Werke nud Schriften amgastvobt, «a-mentlich der hebräischen und nüt besomderor Rücksicht auf Palästina. Sonst ist eine solch; oder ähnlich Zuisanlimewste'llnng jetzt nicht vorhanden, da die van Professor Fveimanu in Frankftvrt am Main durch mehr ails zw«'» Dezenuicr» herauSgLgebene „Zeitschrift für ^hebräisch BiMographie" seit emige-n Jahren unterb-vochn ist. Somit döldet die „Kirjath Sepher" om unentbehrliches HilssmnttÄ für jeden, der sich überhaupt in emrsthaster Weise theoretisch oder Praktisch für den literarischn Niederschlag emvr nüt dem Judentum zusammenhängenden Frage «utvvessivrt. Adcn» 'kann natürlich vor der Aussage einer Buchhandkmg stvhen bleiben und kaufen, was einem mrffällt. Man kann sich sogar shstemat'lch gewisse Werte aus «wem bestimmren der m Bei 'n komrnenden Gebiete verschaffen. Mit annähernder Vollskändvgkeit — oder was für ebne bMige BerortsLung fast das nämlich ist: mit Vevmoidwlg gvckbor Lücken — das Vorhanden« erfahren, das bann mm amr tzW. Sür die BsLLKNStzvbtzit wschM m HM Sepher" einzelne FmschungSachotteu und ftuye MitteUu«- gen gegeben, die dnrch ihre Bindung an die literavijchn DerÄmAer (Bücher «md Handschviftm, vownehanKch in der JevusAemer VSMochey von HcvuS aus ebnon hohen Grad innerer Sichvhvit haben. So .wird die Anhäufung von Hypochose« und Konstruktionen vorimiedon, Äi« i» den letzten 70 Jahren einen vrhMichn Teil in den EyMgnissen 'der Wissenischrft des Jludenckvms bilden, wahrer^ sie in Wirklichkeit »mr Erbe des Ghettos und ein Kennzeichn der wrssewsch'ftlichn.Halbbildung sind. Die jüdisch Literatur soll weder uritzbvcmch, noch glovWievt lver!- den. Sie ist «\ ch t ident isch mit dev Wischen Geschichte. Aber immerhin ist sie das Knochngerüst Kr die Erkenntnis eines OrgarriSniius. Allerdings eines silchn, der wicht tot ist, sondern lebt und sich ändert und »u die Zukmrst hi-nauswächst. " * Es ist an dieser Stelle kaunt 'Nrvgjliich, auch >nwe ungefähr ein Böld von der Mannitzfaltigkelit dev Schriften zu. geben, die m der ^-Kirsath Sepher" KusaMmengobragen werden. Hier fehlt kein Teil des jüdischen Lebens i>n der Galuth mrd im Gwz ,Israel. Politiker rmd Nationalokomonvem, Pädagogen., Aerzte, Historikev, Theologen, Sportler, .Kiinstker und sogar Kuriosi'tättnsammvler kommen da reichlich auf chve Rechmntz. UebemsichMch Anordnung, vereinzelte ovientirremde Bemerkungen und kur^e Kritiken zeichnen diesen Teil aus. Auch sindein sich Beispiele von auffallend schneller Berzeichnumg der Neuerscheinungen. Es gibt zweifellos schon einige Lc-rvte, die einen Brauch unserer alten Zeiten vom Agrarischen ins Geistige übertragen und das erstje Exemplar ihres Buches wach Jernsaikem senden. Gleichfalls als recht viekfeiOg und W durchaus als gediegen erweist sich der historische Teil. Hier sind zunächst die Arbeiten von G. Schalem zur Geschichte der kabbalistischen Literatur zu nennen. Sie lassen sich als Etappen eines systematischen Angrisss auf diesen bis jetzt nicht bezwungenen Berg in unserem Schrifttum auffassen; es verschlägt nichts, daß die Kraft eines Mannes nicht auSreicht, um dieses Werk zu vollemöem. Fotzner feien noch folgende Beiträge eKvähnt: S. Assaf über umedierte ReWonftn -ev Geoniy^ A. I, Brawer über den Stroit , Sa» Solvlanv vphlr. Eine ne»,e Hypothese. Bvian O'Kclly, ein bekannter englischer AfriAtz» forscher, hat, wie er in einer neuen StMe darSögt, ft» Zentralafrika in der Umgebung des Tanganjikasees, inmitten ci»l«S miaSmenvölcheit Sunrpfgcländes, ein uraltes Goldbergwerk emdsckt, das z'lvar vSUg abgebaut ist, sich im übrigen aber rtt wohlerhailtensm Zustand befindet. Mch den an Ort u»id Stelle vorgenommenen Unierfuchrrngen scheint eS sich um eine Mine zu handeln, die sich im Besitz der Phönizier befand mrd von diesen 'achknndlg allSgebeutet wurde. Das würde die uraltt historische Hypothese zu stützerr geeilAltet sein, wonach man hier daS geheimnisvolle Land Ophir zu suchen habe, von dom nach der biblischen Legende König Salomo Gold, SandeHoh» kostba» Spezereien und Merre Tiere hevbeischasftn ließ. Diese- WundeÄand hätte man demnach im Osten von Zentralafvika zu suchen. Cs lann weiter nicht wundernehmen, daß die Phönizier, die sich ja als wagemutige Pioni-re und Forfchuingsversende belanmtgemacht haben, Vis MS Herz Afrikas Vovgpdrungen sind. In dieser Beziehung ist es angezeigt, daran zu erinnern, daß gerade in diesen, heute wegen der Wilkdh?it der Eingeborenen rmd des mörderischen Klimas berüchtigten Gegenden vor Jahren merklvürdige Reste einer rresigen Stadt entdeckt wurden» die vom Pflanzenmeer des Urwalds Wbertvuchert ist. Soweit sich an den Splwsn erkennen ließ, zeigte diese Stadt alle bemerke nstverterr Charaktere igenschasten, di« die orientalischen Städte ausiweisen. Das oben erwähnte Goldbergwerk besteht mrs einemr Hauptschacht, von dom ans ordnungsmäßig getriebene Gänge in die Abhänge des Berge? führen. _ Wien. 11. Februar. * Wolf Schmuck Oldak, einer unserer braven und tap' seren Chaluzims, der mchrere Jahre in Palästina gearbeitet hat und sich infolge Erkrankung nach Wien in spitalsärztliche Behandlung begeben mußte, ist gestern nach langem, schwerem Leiden im Rotschild-Svital gestorben. Sein Leichenbegängnis findet heute um halb il Uhr vormittags am Zentralfriedhof, drittes Tor, statt. Seine Bekannten und Freunde werom hiermit verständigt, am Leichenbegängnis teilzunehmen. * Abraham Mau nach Jena bervfen. Die Universität Jena hat den Äevliner Ingenieur Dr. Abraham Glan als Nachfolger Professor Schumanns für den Lchrstuhl der technischsn Physik berufen. * Die Mittelschullehrer bringen den Fall Schwarz vor den Verfassungsaerichtshof. Der Verband der deutschösterreichischen Mittelschullehrer hat m einer Vertrauensmannersitzung den Beschluß gefaßt, wegen Veröffentlichung des Disziplinarerkenntnisses im Falle des Abiturienten Thomas Schwarz, der bekanntlich Selbstmord begangen hat, durch den Wiener Stadtschulrat beim BerfaffungsgerichtShof die Klage wegen Gesetzesverletzung einzuorlngen. Nach der Dienstpragmatik sollen nämlich solche Diszchlinarerkenntuisse geheimgehalten werden. * Die Einzahlung der Hundesteuer. Die Frist zur Bezahlung der Hundesteuer für das Jahr 1925 ist am 31. Jänner abgelaufen. Nach den Berichten der magistratischen Bezirksämter wurde für eine bedeutende Zahl von Hunden die Abgabe nicht gelerstet. Der Magistrat macht nun darauf aufmerksam, daß die städtische Wasenmeisterei den sttengen Auftrag hat, alle Hunde ohne Marken einzufangen und ausnahmslos zu vertilgen. Die Besitzer dieser Hunde, soweit sie erreichbar sind, werden aber gleichfalls zur Zahlung der Steuer und eines Löprozentigen Verzögerungszuschlages verhalten. ggwwagw JauuLJMBaHu sjgjL^aaBaaaBawgBHMBBBeMiBi zwischen Rabbi Schnvor SaaTman -und Aibriccham aus KwttÄ, B. Dinaburg über vre Bvieffammluing S. I. Rapapovts, A. Tauber üvor Polnische nnd russffche Drucke, Avinoam Aellin über einige arabische Gani'^a-Frag mente, die sich jetzt «m Jevufalom böftnbcit. Die BMiocheMeitung gibt am Anfang jedes Heftes Nvchvrchton über größere Erwevbuingen «>nd eine Statistik des jewekl-igem Bestandes. Man sieht, daß mrtvr der Füh- MNg Hugo Bergmanns nicht Äoß Evfvoul'icheK, fow- Vevn Hervoivragmves gowistet worden ist. Allechings sind die Ansgadon für die Zukunft nngiloich gewaltiger. Das PMikmn hat von diesen Dingen optimistische und beqnvmle Boxstellungen. Trotz des starkon Zuwachses vor letzten Monat« befaß die Bibliothek im Herbst 1624 nur ungefähr 67.000 Werke in 92.000 Bänden. Das entspricht einer Meinen PvoviniMimvevsitat. Die Lsitung, muß Lesspiettivtzife in die Lage versetzt werden, größere, im AntlquaviatShandel mvr auSnalhi»nSweise anftauchende Werke zu kaufen, wewr sie für irgend einen Zweig des öünftlgen UinivorisitätAbetvieibes wichtig sind. Man darf ihr nicht znnmten, an das Wunder zu glauben, >daß sie auch nur einen nonmenSwerien BvuchteÄ solcher Werke jemals ails ei'nlMe Geschonik« oder im Rahmen von SPoziassanrmLrngen erwerben wird. Sie muß Kugreffvn?ön>nien, und jtoatt nicht erst m gehn oder fünf Jahren, sondern nnverJügl-ich Man. könnte sagen: Hior fehlt der Ruf einegiganiffcholr Förderers Mld das Geld eines gigantischen Förderers. Ebenso hoch wie den Positiven Jnhakt and wie die allgomvine kulturelle Kraft der Zeitschrift »Mchath Sepher" muß mau den repräsentativen Wert bemessen, den sie durch ihre bloße Existenz für die wissenschaiftlicho Erforschung unseres Volkes hat. Auch andere ha'ben in «und vor nuferer Zeit d!e Titel von hebräischen Werken Wsammengestellt und a«uS gedruckten und geschviebenen Werken ein Bild uuser-sS Wesens yu erkaufen versucht, ohne Rücksicht auf das Ergebnis, ohne Rechnen auf Wirkung oder Erfolg. Es waren nur wenige Männer, vonschieden an Begabuing, Kenntnissen mrd Wektanschmmng, aber gleich in dem Schicksal, daß ihre Werke bis heute keinerlei Spu>rvir in dem geistigen Lobelt breiterer Schichten unsores Volkes hintMassen Laban, Ms mien BvMam Legerqr i