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Wiener Morgenzeitung · 1925-02-08 · Heft 2144 (8.2.1925) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2144 (8.2.1925)
Date
1925-02-08
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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W vH*S- Nr. 2144 Wien» Soimtoy Sie Wiener ärztlichen Fort« bildungslmse. Morgen Beginn. Kaum dm andere Wissenschaft ist so ans den Zustrom Dfchen Geistes und Blutes angewiesen wie die ärztliche, bei der wirklich Stillstand gleichbedeutend ist ntlt Rückgang. Jeder Arzt, der abseits van den graften Zentralen medizinischer Wiffenschast und Forschungstätigkeit steht, empfindet es täglich, wie er in Gefahr steht, schablonenhaft, rantiniert zu arbeiten, wie ihm allmählich unter den langsam mahlenden Mühlen des 'Alltags jene Freude am Berufe, jene innere Hingabe an das Problem „Krankheit und Kranker" abhanden zu kommen droht, -die allein Gewähr bietet, daß sein iirzMches Handeln mit der Wissenschaft im Einklang steht. Nicht, als ob -der praktische Arzt immer die modernsten Mittel auwen-den, >die uiaderusten Theorien verwerten sollte. Das, lvas fast alltäglich int den Spalten gewisser Taaesblätter als Sensationen der Wissenschaft ausposaunt wird, ist gewöhnlich nach nicht durch die Erfahrung ' befestigt. UneMicher Schaden erwächst ans diesen voreiligen Mitteiliu.-n-gen. Jene kriti'.sche Stellung den Sensationsnachrichten gegenüber einzunchmen, die nur allzri sehr .geei-gatet sind, Berwirvung an-urichten, kann der praktische Arzt -mir, wenn or iu licibendigem Kontakt mit der Wissenschaft steht, der ihn: durch das leibende, gesprochene Wort, nicht aber durch Zeitschriften und Bücher gegeben worden kanrr. Nur das gesprochene Wort ist imsta-nde, jene W irische Atmosphäre #u schaffen, die die Sehnsucht jedes Arztes ist. Das ivaren auch die Gedankengänge derjenigen, die die Wiener Fortbildungskurse ins Leben gerätsen haben. Gerade die Wiener K n r s o zeichnen sich von jeher dadmch anis, «daß die Vortragenden ehrlich den ExtMkt ihres Wissens, das Beste gelben, was sie überhaupt geben können. Sie rm!-ersche>iden sich dadurch wohltnend vo,r ähnlichen provinziellen Beranstattinngcn. , Der Fortbildungskurs, der morgen bogimvt, «bsschästigt sich mit den Erkrankungen der V erd auuu gsorg-ane mit besonderer Berücksichtigung ihrer Behändlnrig. Es hat sich besonders in der Großstadt durch das U-eöerwnchwn des Spegiäbistentnms die Gewohnheit e-ingelbü-rg-ort, -mit Beschwerden, die irgend ein Organ betroffen, sofort zum Spezialisten dieses Organs zu gehen, der bei aller Höhe seines Wissens mir zu leicht den Blick -für die allgoin-ovnen Erkrankungen verliert. Der Spegialarzt hat feine Bedeutung darin, daß er als letzte Au -tori -tä «t $u urteilen und zu 'bähandel-n berufen ist, nicht aber dämm, daß er als erster an-gerufen wird/ Dar praktische Arzt, der Hausarzt, der vertraut ist mit dem ÄrMvken, der seine Familie, seine Konstitution, sein Milieu könnt, wird in vielen Fällen den richtigen Weg finden, wo ihn der Spezialist nicht finden kann, weil ihm diese Kenntnisse fehlen müssen. Es 'kommt in der modernen Medizin immer mehr dar Me Gedanke zum Durchbruch, daß Disposition und Konstitution des Kranken nicht weniger wichtig ist als die momentane Kra-n-lheit, daft nur in Bevücksichtigumg aller dieser Momente ein Nichtiges Urteil abgegeben. worden kann. Die Betrachtung des ganzen Menschen ist der Weg zur richtigen Erkenntnis. Aus dieser Grundlage sind auch die Bovträge des Fortbildungskurses aufgebaut. Die Zusammenhänge dm BerdauuiwgsSva.nkhei!ten . mit -den B l u t k r a n k h e i t e n, der Syphilis, den allgemeinen S'toffw echselkrankheiten, wie Gicht und Zuckerkrankheit, und den Drüsen- <mf den „Abschied von der Königin Sabbat im Studierzimmer ihres Leh-re-rs. Di-esnM herrschte -in dem kleinen Raum dumpfe, gedrückte Stimmung. Rabbi Schlomo begann 'die Hawdalah, do-ch kaum sprach er, tveit Becher hebend, den ersten Satz: „Ich vertraue auf Gott und fürchte nicht^ begann er zu 'Wanken; seiner Rechten entgli-tt der Becher Wein und im nächsten AugenMck sank der Raibbi beimlfttlos zu Boden. Drei Tage und drei Nächte verbrachte die ganze Gemeinde iw den Bethäusevu und Lehrstuben «und >betete für die Genesnng ihres aeliebten Lehrers und Führers. Rabbi Schlomo erlangte Hein Bewußtsein nicht mehr. Seine Fieberphantasten waren ausschließlich von Lamel beherrscht. „Lämel, ich komme scholl ... Deine Qual wird bald zu Endo sein . . . Der Get ist Possul, ist «rmgültig! . . . Euuem Sofor soll einen neuen Get schreiben! ... Ich komme schon! . . . Auch Rtzb Anfchel wird unterschreiben! . . . Meine Bachurim, die scholl bei euch sind, sind gute Zengen! . . ." Seine letzten Worte lvaven: „Alllnächbiger, hier bin ich, .zerschmettere den Satan. . -k- Der Trauermonat nach Reb Schlomo lvar noch nicht zu Ende und wir trugen auch Reb A-Nfchel iu das ,M-estimmnngs'hans Hr alle Lebenden". Er starb sanft, mit gütigem Lächeln auf den Lippen. Als der Hekdesch-I-ud nach der Bestattnug Reb Ainschols das Friedhossior schloß, murmelte er vor sich hm: „Jetzt ist das Beth-Dm droben 'beisommen. Jirtzt können Lämel und ZiPerl endlich, wie es Gott befohlerr hat. von einander geschieden werden. Die Sühne der Genieinde ist voll ..." Der Hekdesch-Iud gimg beruhigt der Stadt M. Das ist die Geschichte von Lames 'dem Büßer, wie ich sie in meiner He-imatstadt erzählen -hörte und zulil Teil miterilebt Habe. Wiemer fltotgemriftnn, erkranikuugeu, kommen in den Vorträgen von Heß, El ras, H. Schlesinger, PineleS, Fakta und anderen zum Ausdruck. Die wichtige Frage der Fvühoperadion frei Erkrankungen dar Gallenbbtse wird von Prof. Julius Schnitzler besprochen wenden. Neu und bogrüßenswevt ist die Einrichtung, daß nach Beendigung der -theoretischen Vorlesungen sogenannte S emiuarübuugeu es den praktischen Aerzten srmögltchen werden, in lebendigen Kontakt mit den Vortragenden, in persönliche fruchtbare Nntevhältn.ny mit ihnen zu kommen. Dr. Walter Kohner (Karlsbad). sind Dr. HOPPBAUERS ENTFETTUNGSTABLETTEN von bester Wirkung, angenehmem Geschmack, vollständig unschadlich. Die Tabletten stellen eine schwanke, graziöse Figur her, ohne Diätzwang oder Aenderung der Lebensweise, prompte Gewichtsabnahmen. Keine Schilddrüse! Depot: Kein Abführmittel! Apotheke HUGO BAYER, Wien, I. Wollzelle 13/13 Vom Volksgesundhcilsamt bewilligt Nr.'<Jtl Man aobteaufdon Namen Or. Hoffbauer LrSumers Mrchenfchatz. Seit fast einem halben Jahre ist im Depositenamt des Laudesgerichtes ein Schmuck verwahrt, der auf 100 bis 200 M-illivneu geschätzt ist und dessen Eigentümer man bisiher nicht kennt. Die Vorgeschichte ist folgende: Im Geschäfte eines Hernailser Juweliers wurde am 13. August 1924 der 30>jährige Fl-eischhauvogchilfe Hermann Träumer aus Plottnitz in Pveußisch-Schllesien verhaftet, als er eine größere Anzahl Goldwaren verkaufen wollte In seinem Besitz und in seinem Quartier wurde eine erheMiche Anzahl Juwelen von sehr hohem Werte gefunden und beschlagnahmt. Bei der Polizei und im Landesgericht hat der Mann wiederholt die Angaben über die Herkunft des Schmuckes geändert und jede seiner Darstellungen erwies sich schließlich als unrichtig. Erst gäb Träumer an, er habe die Juwelen am 11. August auf der Fahvt. von Pverau nach Wien von einem Unbekannten um 860 tschech. K. gekauft. Dann behauptete or, er sei VE Urlaub, den er bei den Eltern verbracht habe, in der Nacht zum 11. August nach. Wien gefahren: im Coupe nach Preran sei or mit zwei Männern, anscheinend polnischen Inden, zusammengekommen, von denen jeder eine albgvnützte gelbe Lederhandtasche trug und sie ins Gepäcknetz warif. Er habe nun eine der Taschen heimlich an sich genommen, sei durch drei Waggons gevilt, habe die Tasche mit Sacktüchern an Waggonpüsfern aufgehängt und sie erst als die beiden in Zlin ausgestiegen ivaren, wieder geholt, ihren Inhalt in seine Taschen verpackt und die Tasche dann weg-, geworfen. Auch diese Mitteilung erwies sich als unwahr. Im Landesgericht hat nun Träumer jungst seine /Verantwortung wieder geändert und ein neues Märchen erzählt. Er will sott dom Jahre 1923 einen Juwelier gekannt haiben, der im zweiten Bezirk seinen Laden hatte. Der Mann war stark verschuldet urrd Träumer traf ihn oft bei den Rennen in d^r Freudenau und beim Traben. Um aus seiner mißlichen Lage zu entkommen, soll der Juwelier den Plan gefaßt haben, durch Versicherungsbetrug zu Gelds zu kommen. Er soll den Träumer zur Mitwivkung gewonnen haben; Träumer sollte die Juwelen verkaujfen und der Juwelier hätte damr einen Einbruch fingiert. Am 11. August 1924 soll ihm der Juwelier den Schmuck übergeben haben, doch soll es zur Ausführung des Bersicheruugsbetvuges nicht gekommen sein. Den Namen des Juweliers zu nennen, weigert sich Träumey, da der Maam Familienvater ist; er ist aber bereit, falls der Mann anderweitig ansgesovscht lverden sollte, die Schonung aufzugeben. Auch diese Davstelluug erscheint durchaus unglaubwürdig. Nach dem Gutachten eines Sachverständigen find fänttliche Juwelen in Deutschland angefertigt. Man dachte, daß die Juwelen von dein am 7. August 1924 beim Juwelier Weinst«bei in Preßburg verübten Juwelenembruch mit 533.000 tschech. K. Schaden iherrühreu, allein das hat sich als unrichtig erwiesen. Auch mehrere andere durch Einbruch Geschädigt« in Krakau und in anderen Orten haben sich gemeldet, jedoch den Schmuck nicht agnosziert. 9er LovvelmSrdrr von Meidling gestorben. Der Dolmetsch Geza Bi da, der am 27. v. M. seine vckr 'chm geschiedene Frau und ihre Schwester, die Fuhv-- wevksbesitzorsMttin Anna S t o ck i n g e r, erschossen und sich dann durch einen Schuß in die rechte Schläfe selbst schwer verletzt Hai, ist auf der Klinik Giselsberg gsstevn früh gestorben. 9as Recht r« töten. Ans Paris wird ^berichtet: .Heute begann vor dem Affisett-iGerichishof ides Seiine-DistMs von Paris der Sensativnsprozeß -der Pölmschen Schanfpie-leviin XI nt i n* ska Stan-islawa, die vor einigen! Monaten ihren B r ä u t i g a m, den Polnischen Schriftsteller I a n Z h znowski, erschossen 'hat, um ihn von den Qualen eines unheilbaren K r e b s l e i d e n s zu öofreierr. Die Berteidigung der Schartspielerin hat die Rechtsauch a l t i n Mary F o u r n i e r, die mit ihren 22 Iahre n das jütlgste lo e i bliche M itglied des P a r i s e r B a r r e a -u s ist, übernvimuen. Das fianzösische Gesetz kennt keine nrildernden Nnüstände für vorbedachte Tötung eines Menschen. Trotzdem rechnet man damit, daß die Qte* schworeuen Xlminska Stanislaiva freifpre-cl)en werden. Für den SenfaLionsPvotzeß gibt sich -ungeheuves Interesse kund. 8. Februar 1386 GeÜr > MM-»»---»...... .... .. .... . W Sttaßenhandel mit Diamanten. Die Londoner Diamantenbörse. Es gibt m London eine Straße, in der man auf dem Bürgersteig einen Diamanten mit weniger UmständlichAeit kaufen kaun als von einem OkstivoIen eine Banane. In dieser Wun-dersamen Straße werden d'.e Wort-- vollen Steine gleich un-bedeute^n-den Nichtigkeiten behandelt und wandern von Hand zu Hand «der intevesiierten Agenten und Käufer. In ein schmutziges Stückchen Papier verpackt, -begiiwnt -der Ttaniant hier sein abentenerlti-ches Leben und entschleiert für kurze Frist sein Licht den nerigierftM Augen der Hausierer, wenn dieife feilschend ihn mit großem Wortschwall cou's eigner unwürdigen Hülle befve-ien. Wir sind m Hatton-Garden, der Straße der Großiju'weliere, welche, zwischen Holbovn-Zirkus und Charles-Street gelegen, zum Sammelpunkt der fliegenden Dia-mantenhändler Len-dons wird, die hier in jeder Witterung, zumeist als Agenten der Großhändler, ihre Börse abhalten. Es ist ein seltsames S^' das in, .Hatton->Garden 'dom Diamanten zu feil ge>w Seiner Diguität entkleidet, welche ihm die Umgebrn Luxus und Pracht geschaffen, erscheint er uns als ein ^'esekt de? Straßonhandells m bellageniswerter Türs?'.?^,:. Die Prüfung ist eingehend: endlich sagt 'der Be-« schaneude: ,^Fch kaufe den Stein" und reicht das Papier- Äüimplein zurück, welches achtlos in 'diie Westenta'che des anbietenden Händlers verschwindet. ,^Kvmmen> Sie mit mir." Sie wenden sich nach der Charles-Street und betreten das von der fliegenden Juwelenhändlerzunft frequentierte Restaurants das inoffizielle Geineralbureaiu des Londoner Diamanteumarktes. Die Luft ist blau vom Tabakrauch und wildes Siimmengelvirr empfängt den Eintveten'den. Au kleinen Tisck>en si''en die Kauftoute, leicht erkenn'bar durch ihre lobha!ften Beiwegiungan, Mt welchen sie den nie vovsagenden Redefluß k,ogl:-iien n-nd bei einer Tasse Kaffee zum Preise vom drei Panoe einen Diamanten für 1000 Pfund Sterling verkanifeu. .. Auf eiuer kleinen Plattform, nahe dem Fenster, befinden sich im diesem e'genariigen Börsen raum zwei uuscheinibare Tische, an welchen all'wöchonil>ich Diamanten für nicht weniger als eine halbe Million Pfund ihre Besitzer wechseln. Der Raum ist von überrascheuder Giw fachheit. Einige glatte Spiegel sind in die Mand eingelassen und bieten -die einzige Dekoration. Irr den inten st,ven Geruch dos Tabaks mi's-cht sich ein starkes Kücheno-denr von -Kaffee und Beefsteaks. Ein in hebräischer Schrift gedrucktes Programm, die Anzeige 'des jüdischen Theaters in Mile End, leuchtet an der Wand. Neben diesem befindet sich ein gvüUbespaun-tes Brett mit Briefen und Depeschen, die meistens den Pvststenrpel „Amsterdam" tragen. Cs ist die Bvieftagevungsstelle der Diaman-tenbönft in de" Charles-Street. Wenn auf der Straße ein Käufer gefunden worden ist, so wird das Geschäft im „Börfcubureaiu" pevsektioluiert. Es folgt dann der zweite Teil -der Transaktion, der stets -Mit -heftigem' Feilschen verknüpft ist. Das Geschäft -des Straß-endiamanteuhandels, der fast ausschbießliich von Juden betvieben wird, beruht ganz und gar aus T r e u u n d G l a u b e n. Jeden Morgen vertraut der Großhändler seinen Agenten Tausende von Pfund in kostbaren Edelsteinen an und sendet sie fort, an ihr Geschäft in den Straßen. In den wen-ipsten Fällen verlangen diese Großhändler von ihren Unlerhä-nidlern eine Bescheinigung für die anvertrauten Schätze, für «deren Verkauf e»ne. Provision von einem Prozent zuigebilbigt wird. ,/Ob ich schon Verluste ' erlitten?" replizierte einst lachend einer der tb.'deutcndsten Diainan-tenhän-dler ans Hatton-Garden. ,>Gott sei dank, nein! Ich kenne meine Leute. Ich könnte ihnen Diaimunien im Werte vc>u Millionen anvertruuem." ,/$Ht ihren Westenitaischen u nd bei der Gefaihr 'der unzähligen Abftnßkanäle m den Straßen?" kam die Gegen-, fvage. ,/Ia", erwiderte er, ,/ch habe noch me -das Gefühl der Unsicherheit enipfunden." Die Veranlassung, «welche in Lonidon zu der Geschäftspvaxis des Diaimantenhandels in den Straßen Wsührt Hai, soll darin zu suchen sein, -daß ein gewiegter Dia-mvm-tenhandler es aiblehnt, einen Stein in einem geschlossenen Raium oder bei künstlichem Licht zu kaufen, sondern Gelegenheit haben will, den Diamanten in Hellem Tageslicht Prüfen zu können. 8m Lande Lynch». Der Negerpräsident Mae Garvey verurteilt. Englische Blatter berichten aus N e w - Z o r k. -daß der Neger Mac Garvey, Präsident der amerikanischen Negerpv-rtsi und „provisorischer Präsident de-r Ns'erwpnbliik Afrika", wc-lcher, wie 'k-e'ka-unt, den Plan gefaßt hatte, a-lle in den Vereinigten Staaten lebeudon N e g e r nach Afrika z u r ü ck z u f ü h r e -n, nur dort einen freien Negerstaat zu gründen, vom New-Porker Gericht -wegen Betruges zu f ü n f I a h reu Zwangsarbeit und zu einer Geldstrafe von 2 0.0 0 0 Dollar verurteilt wurde. Garvey hatte angeblich eine Gesellschaft gegründet, um einige Dampfer für die Repatriierung seiner Stammesgeuossen zu 'kaufen. Er be-^nnate sich «der damit, die Aktien dieser fingierten Ge'sllschaft zu verkaufen und -das Geld für sich zu v-erwerden. Während des Prozesses drängte sich eine große Menge von Nr-a-er-n in das Gericht sgobä-rrde.

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