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Wiener Morgenzeitung · 1925-02-08 · Heft 2144 (8.2.1925) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2144 (8.2.1925)
Date
1925-02-08
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Mt! Mm, Tsmchtz Tagesbericht. Lar Recht tun« zu fei«. Bon Klara Mautner. Al-H den, jetzt vom Lichte seiger Erinneimng umflossenen Dorckriegszeiten war dieses so sel'bskverstandliche Recht nicht ollen, die darauf Anspruch erheben durften, zu gleichem Teil gugemessen. Mutter Natur machte freilich -nir.r sehr selten eine Ausnahme, indem sie den einen oder den anderen durch schweres Siechtum m jungen Jahren zur Vorsicht, BedächbtgEeit und ängstlichen Mäßigung des -Alters zwang, aber die soziaken Notwendigkeiten hemmten oft genug den Kindern 'des arbeitenden Volkes die unbekümmerte Jugendlulst, trübten die seligen Tage des Frühlings. Hatte rin jüngere Mensch Ln Vorkriegszeiten für Eltern oder Geschwister zu sorgen, dann hing chm auch dazumal der Himmel nicht voller Geigen und dir Sorge war sein erster Gefährte. Trotz alledem — der völlige, der bodirrgungSlofe Verzicht stand damals selbst «für die Jldgend der arbeitenden Stande nicht unerbittlich an der Eiug«amgstür ins Leben. Die Freuden waren ihnen karg n«nd knapp genug bemessen. Immerhin aber gab es Freuden, gab es Tage und Stunden der Sorglosigkeit «nd die furchtbare Wcchl: seine Pflicht gegen die Eltern verletzen oder auf alle Jugendlust $u veiFichten, die blieb den meisten doch erspart. Jetzt kann fast keiner vmi den «jungen «Nkenschen, die ins Leben «hmaustvoten, dieser Alte-mative entschlüpfen. Irr scharf haben sich die Verhältnisse zngespitzt, zu hart sind die Forderungen des Augenblicks. Auch in Kreisen, in denen man einst ängstlich darüber wachte, daß das Jugendrecht der Kinder nicht gekränkt 'werde, wartet man setzt schon mit Ungeduld aus den AugeM-ick, da die kaum Schulentlassenen „ins Verdienen" kommen. Hob man früher von dem jungen Angestellten, Lehrer, Beamten in vielen Familien .nur aus pädagogischen Gründen einen kleinen Zoll ein, so können jetzt oft geinug die Eltern den Tag nicht erwarten, da der Sohn oder die Tochter ihnen zur Stutze werden.«und einen guten Teil der Lasten übernehmen können. Ist der Vater alt oder arbeitÄps. so wird ohne viel Umstände einfach die Bürde auf die jungen ^huktevn umgeladen, die Einnahme des Sohnes genau so sölLswerständlich als FamMenetumchme behandelt wie sonst der Verdienst des Vaters. Noch viel schlimmer ist es «natürlich, wenn der Vater fehlt. Da gibt es junge Menschen, die beim Kriegsausbruch Schubju-ngen waren. Verwandte liehen der «Mutter Beistand, ihre Kinder aufzuHiehen. Es reichte immer gerade so «wert, daß man vor dem «nagenden Hunger geschützt ivar. Ueberstuß, den kleinsterr. bescheidensten Luxus, die Reinste beschoDenste Frerrde, die Vaterhände immer «noch gu bescheren wissen, haben die Jungen nie gekannt. Immer wurde gerechnet, immer rmrßte Rechenschaft abgelegt werden, so viel fürs Essen, so diel für Kleidung, fo döl für die Bücher, «natürlich nur für Bücher, die man „braucht". Die Waisen wurden, sie mochten dazu taugen oder nicht, in ,-praktische" Berufe hine'mgezwängt, m Berufe, die schnell zum.^erdienen fuhren. Gel-ingt eZ ihnen, Wlener Movftenzelknnft. mmmmmmvmmmmmsmmmmmKmmsmmfmmmmmmmammmmm NUU ERÖFFNET! NBÜ BflÖFflSIET! j SeBchwaren-Retfiaurant „SIEGELHOP II. 8er., Praterslrasse 49 Telephon Nr. 45-!-«0 Streng rituelle, rorzttgl Köche. Fleisch- und Selchwaren aus der renommierten Selchwarenfabrik Gabriel Fischer Pilsner Bier nur K 6000 pro Krügel | Separate Räume für Hochzeiten, Diners etc. etc. I rasch vorwärts zu konmwn, so wartet schon, die jM-e Familie auf «diesen Erfolg, «um ihn mit einem „endlich!" zu würdigen. Und dann wird über jeden Heller des Einkommens bestimmt, dann gibt es neu« Berechnungen, Debatten, Erwägungen, wie Man auskommen könnte und das Gluck ist groß, wenn alle NcAvendigkeiten gedeckt werden Dunen. Für Vergnügen, Theater, elegante Kleider, kleine Reisen, KuUurbedürfnrsse, bleibt nichts übrig, sogar die «meisten Sports erweisen sich ails viel rtu kostspielig. Jede kleine Zerstreuung muß vorher sorgsam be--, rechnet werden, ertvogen, ob der Genuß im rechten Verhältnis zuur Aufwand stöht- Für lustige Improvisationen, für vergnügte Streiche, für«launige Einfälle «hat das Vud-- get der jungen Fcmrilienvorsovger keinen Raum. Da muß jeder Schritt vorher sorgsam ibenressen «werden, <u«nd wenn die jungen Menschen von heute einst alt getvorden sind, werden sie erst verstehen, daß unsere Zeit ihmen die Jugend gestohlen hat. Bei den Mädchen liegt «die Sache kaum anders aks bei den ju«ngen Burschen. Auch sie müssen allzu früh schwere wirtschaftliche Bürden auf ihre Schultern laden, zu schtvere, um darunter noch das Lächeln von einst lächeln zu können. Es .st ein Fall, der jedem Fürsorger «immer «wieder voygelegt wird: Mutier «und Tochter müssen von dem Einkommen einer Coanptoivistim oder sonstigen A«ngestelltrn leben. Das geht ganz gut. wenn die Mutter dl: Angestellte ist. Ist aber die Tochter die „Verdiene 5:n", dann reichen «die eineinhalb oder gar zwei Millionen durchaus nicht aus und man tritt mit mehr oder minder bescheidenen Forderungen an die Fürsorge heran. Es gibt mm gar «nicht wenige Menschen, die sich über solche Forderungen entrüsten — um so mehr, je weniger sie selbst im-< stände wären, auch mit dem doppelten oder dreifachen Betrag ihr AuÄangen zu «finden. Natürlich ist «8 'leicht, fefftgustollen, daß zwei Personen «mit ,Ho die! GeD" leben können. Sie können leben, sofern man darunter essen, wohnen, sich Neiden und. die Stvaßenöahnfahrt bezahlen' versteht. Sie.können loben. wenu sie beide aus ihr Recht, jung zu sein, Verzicht geleistet haben. Natürlich ist es auch bei vollem Verständnis zumeist nicht möglich, Fordevurngen dieser Art gu entsprechen, da unsere Fürsorge kaum dem brennendsten Glend abhelfen kann. Nur zur Entrüstung ist kein Grund, wenn ein Mensch sein heiligstes Recht verficht, das Recht jung zu fein. Allzu schnell wird ja auch denen, die sich wehren wollen, der Verzicht aufgezwumgen. Unsere Zeit kennt die bescheidenen Vergnügungen, die Vergnügungen der P. F'bmstr lMl Nr. AA ..kleinen Leuic" nicht mehr. Namentlich in den KvSifen der Gebildeten ist diese harmlose (Gattung gründlich aus gemorst worden. Tic f«.einen Tanzabende, bei denen junge Stäbchen in billigen Kleidchen mit jungen Männern t-u Zlllkrgskloidern nrit kühnen Kraivatttn zu den Klängen eines zwar nicht immer rein gestimmten, abr immer sehr energischen Klavieres «hevmuhüpften, die Spaz'evgänge in den Wienerwald und die Abendessen «beim Würstckmann kennt man nicht mehr. Jetzt ist die ,große Aufnia-chung". die sorgfältig zujammengcstellte Tollette samt erlesenem Schuhtverk und «die große «Skitour «auf den Semmering oder ins Salzkamme-rgut Selbstverständlichkeit. Es wäre lächerlich, sich mit weniger «begnügen z«n wollen. Der «um* sitt«n«-ge Luxus, den uns die Kriegsmoral gebracht hat, läßt keinen Raum für bchagkiche Genügsamkeit. Wer wicht „mittnn" Va«n«n. muß vernichten. Und verzichtete er gleichzeitig auf sein Jugendrecht, froh zu sein mit fröhlichen Gefährten. Natürlch raubt die Verzerrung aller natüvl:«chen Borhaittnisse auch «dm Eitern ihr Recht, alt zu werden. Drückt auch die Last der Jcvh« und Sorgen noch so schwer, der Batar «muß sich «aufrecht halten, «um nicht zum ,Men« Eisen" geworfen zu werden. Wer alt ist. ist seinen Kindern eine Last, sich selbst ein Borwurf. Unsere Zeit «ist hart geworden. Sicherlich läßt sich gegen die Jugend von heute, gegen ihre Oberflächlichkeit, Kühle, gegen ihre Genußsucht «n.nd Nüchternheit so mancher Vorwurf richten. Aber alle zerschellen an der furchtbaren Anklage, die die Jugend selbst erhoben kann: wir habe« nicht «das Recht, jtmo zu sein. _ Mufikeranekdoten. Rex Mager. Max Reger Halle in Basel in eiwenr Konzert des «Musvkveroins gesp teilt. Die Quittung für das nicht sehr reichlich «bemessene.tzonorv« unterschrieb er mit Rex Mager. Die SegnU'Ngen des Militärdienstes. Der jüngst verstovbsue Forvueciv Busoni tvar in Zürich «bei Bolkmar A n d r e a e, dem Leiter dos Ton- ' hallenorchesters, zu Gast. Andveae war gerade zum Ällajor der eidgenössischen Armee befördert worden und PvieS in übevfchwenglichen Worten den miMavifchen Dienst, dem er seine lwertvollsien musikalischen Anregungen gu verdanken habe. — Worauf Busoni lächelnd en»tgvgn«ete: „Ja, was wäre wohl erst «mS Beethoven geworden, wenn Korpora! gewesen, wäre!" Divination. HeNmesberger traf aus einem Spayiergang i» Wien den MusiKvikiker Jukliius Korngold mit seinen: (damals noch) als Wunderknaben gefeierten Sohn Erich .WoWrng, der gerade vor sich hinpfiff, und begrüßte ihn mit «den Worten: ,>Gott grüß' Euch, Älter! pfeift da Schmöckchen?" Das Nvitioualgenie. Das NadionÄgsni« pflegte HellmeSberger stets Ignaz Brüll, den Komponiisten des „Goldenen Kreuz", zu betiteLn. Prüll wußte nicht, wie er zu der ehrervoollen Bezeichnung kam und fragte HellmeSlbsrger nach dem Gründ. ,Me sau halt a „Nazi bhn' all' Genie" erwidert ihm HellmeSberger. LSmel, der Mßer. Bon Jakob KravSz. 7.*) (Schluß.) Der Oberra-bbiner unserer Geuvsmde «war Mmzürt <mtvr recht außevor^ntlicheü Umständen zu uns gÄommon. In -der Gsmeiude herrschte damals — es war wenige Jahve «ach dem iu>n'heUvollein jüdischem Kongreß vom Jahre 1867 — der Ge«cst des Nm-ftiedens. Gm TÄ der JnteMluellerr^und die große Zahl der steA Unzufriedenen >mck> SimilvsÄchtigen glaubte der plötzlich in die JNderWsse hawingebrocherlen Moderne am «besten dadurch zu -huLdigM, daß sie die vom Kongreß gerissene Kluft durch eine Trennung und die Gvündu-ng einer Fortsk^ttrsgomemde noch oertkften. Da jedoch dies« jüdischen Protestanten itnneMch tfud ge-istig gar .nicht fortschrntlich waren rrnd nicht daran dachten, «das jüdische Gesetz und das Mische FarnMeMben zt: vefovm'iereu, «beriefen sie Rabbi Schlomo, den unter dem ’Jianwtt Rabbi Schlomo Szerdaheily als Zaddik «um- Gaon 'W&cwnUetu und amerk«annten großen Gelchvten^ zir ihvem Rabbiner. Das A-ußerordeMiiche «hieran war nicht se'me Be-oufimg, als violnrehr, daß -RaM Schlomo ihr auch Folge leistete, obglckch aus allen «neologen FortzchvittS- M-mn-uden der Bawnfluch der orthodoxen Rabbiner >Ioistete. Tie Anhänger RaM Schlomos, «die chn auch clls Kabbal'-sren verehrten, vevteidigten ihren Führer, «indem sie der UelxrzeutzMg Älnsdvnck gaben, daß der Wolfe Rabbi mit oec Annahme seiner Bemufung, eimer höheren Glmgeldumy fotzgsnd, nur dem -Frieden in der Gemeinde dienen wolle. Tausächkich erfolgte nach kurzer AmMltWeit Rabbi Schtouroö «die Wiedervewimgung der feindlichen Gruppen zu einer eircheiMchen Gamodlde. Durch dichen Erfolg stieg das Aneshem Rabbi GchlomoS «ins Unvvmeßöiche. Einer der größten Talmudisten wandte auf ihn das bekannte tcll-« muditsche Wort an, er seL — wie fein Name Schlomo -- «voise und ein Friedensbote in Israel. Ms mm in -er Gemsl«nde bekannt tviurde, daß Rabbi Schlomo, der sein Haus nur dmm verbich, wenn es gütt, *) Siehe „Wiener Morgcnzeiduag" Vvm 36. Dezvniber W21, -!.. 11., 18., 25. Immer und 1. Februar 192v*. ebne große MMch, eine wichtige Pflichterfüllung gegen Gatt oder die Menschen zu üben, einen Hest>Sd, eine LvaueD- «de an dem Sarge Lämels halten werde «und sogar verfügt habe, daß der Trauerzug mit der Bah« im SchuShof hcÄma^ ver^LMmsl-te sich die ganze Gemeinde, groß, und Wem, Würmer und Frauen, GvHe und Kinder zur angssetzten Stunde Lm großen Hof von DämeSs Wohnhaus. A5s die Bah«, die Mvochft'lnd von den «ngssehensten Männer» der Gemeinde getragen wurde, im Schulhof dar dem offenen großen Tor der Synagoge nbedergeisteM wurde und llkalbbi Schilamv feinen Hchped «bega«nn, ging «ein eisigschauriges Zittern durch die Herzen der Vechrmmeltsn. Denn LL-cher kleiine, schwackMche Mann, dem die Beredtfamksit öf.feullichor Redn-er sonst abginy, war wie auSgewschM. Borwurfsvoll, fast drohend, begann er, Len scharfen Black auf das Kopfende der Bah« geni-chteit, «Me Rede mit der Frage des Propheten«: ,Men hattest du «h!«er urnd was hattest du hie«v, daß du hier, just Wer in «unserer Gomeiinde «ein Grab bowltet hast?" Änd iumpr welcher, nicht klagend, sondern wie vour Toten «und van der Vorsehung Rechenschaft forderlich, spann er, die Zuhörer «m«it sich fortveihond, den Geda-nken aus: „Warst du ein Unglücklicher, «der sich hier «jeline Ruhe durch Buhe erkämpfte «und sind wir die Glücklichen, «in deren «Mite du die Sühne «gefunden hast? Oder «tvmst du der Sendbote des an iuus-e« «DünLen «mahnenden Gottes inind sind wir die kurzsichtigen, harimnckigen Sü-nder, «b£c den Fingerzeig Gottes nichtvevstanden «haben? FüNvahr, so ist e§, Herr der Welt", schl«oß Näbbi Schlomo, „ich fühle «es uu'd flelhe «dich, gelrechter. Richter, an «der Ba«hre dM8 Bnal-Teschntvah an: Lastet auf dieser Gemeinde noch «eine imgesühnte gemeinsame Sün«de, so nimm nttch ihr Haupt, als' Si'chmchfer Hirt und fei ni«ilde «und gerecht nll«t der Seele Dämels, die vor dich hintvill, und mit friiejev (Gemeinde, die ja nur «in Unwissenheit gesüudigt hat..." Daun trat Reb 7kn«schel vor, einfach, Wicht, zerknirscht: „Groß war deine Sünde, Lämal", jagte er, „groß die Brrße, die «du di r auferlegt. Mich ha«st du zum Grad domer geheimen Gedanken, deiner geheimen Seufzer a>ns«evtvählt. Ich «be«".ge mich vor «der Allnmcht und will für dich «im«d uns alle lveiter büßen. Büßen, Rene einpflnbrn« heißt — sich aus den Tod Vovbeveiten... Du aber ziehe von ums m Fvieden und erstehe wieder am Ende der Tage.. Die mystischen Reden der Heiden Führer schufen in der Gemeinde viue Sbimmung ban-ger Furcht vor «der Zusumift, «und als «man den roten Lämel in die Grube «senkte, «booiille sich jeder» eine Hamdvoll Erde auf den Sarg zu wor«ft«n, unr sich «.icht an dom Amdenkeir des Baal-De,schuiwcH Zu verschon... -h Der Wmber, der auf dein Tod LämÄS folgte, war «mer der stvcngsten und gvimmiiAsten, die je verzeichnet wurden. Schwere, lbösarbiAe Kvanikhoiten «wüteten in der Judengasse und holtm «ihre Opfer bosou'ders dort, wo die Juden «stotS in «größerer Zahl beifammen zu finden waren: unter den SchMevn der Jofchiwah «dos Rabbi Schlomo und mrlvr den Bcfu«chern der De'hrftuibon und Bethäuser. In de«r «Juden«gasse «hörte das WvMagen nicht ans. Bosoüders «mystisch Vevainila-gte tva-nderten zum Grabe Läinc'lS und flehten dorr Baal-Ceschuwah an, es doch an der Buße der Gemeinde''«gervug sein zu lassen. Eines Morgens ging die Nachricht durch «die euyen Gassen^ daß auch der Rasch- Jesthibwcch, «da«s >Ha«upt der Jos«chiwah, der auch be«i Ehc- «schVidum-gen «dern Beth-Din, «dein Ra«Mnatskollegmm. zugezogen zu tverden pflegte, sowie zwei der wichtigsten Ba-churim in der verflossenen Nacht der Krankheit erlegen «tixnm Die ganze Gom«e>inde lc«bte in stets 'wachsender Angst niM i'hre .Häupter. Jeder glaubte, «den T-od an die geliobten Führer «der Gemeim«de heva«nschleiichen zu sehen. Acht Tage später sta«rb auch «der Sofer, der Thoraschveiber. „Wann wird «die Strafe, die «der gerechte Gott über die Gemeinde verhängt l-at, erfüllt sein?" —- Atan tvagt« es «nicht ausznsprechsn, um „den: -Satan nicht den Mund zu öffnen", aber je«der dachte an sie: an Lämsl und Z iperl, die, ohne Kvn«der zu rück Anlassen, «u«nd ohne Get, ohne Sche-'d'bries göstorben sind ... Daun kam «das große Unglück. Am Sa'bbatausgang war's. Rabbi Schlomo ging aus denr Beth-Hamidvasch in Geda«nken vortieft nach seiner Wohnung. Seine (betreuen wollten bemerkt ha«ben, daß sich der Brust des Robben ein schwerer Seufzer entrang und das; fein Gesicht bleich nm ' Sie freuten sich schon sonst ün«mcr aus die Hawdalab!- ' . uHh, i iii« UMtiin* i i iriiii‘«tr'iT»-i-Tr«f

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