Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2143 (7.2.1925)
- Date
- 1925-02-07
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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Gelte 2 Wien. Samstag Var Problem der gewish Agency. Der Bortrag -es Oberrabbiners Dr. Chajes. Im Rechnen der Bortva^sadeirde, welch« tzas Zionistische LändeÄ-omit« für Oesterreich veranstaltet, spmch Donnerstag den 5. d. Herr OLerrabbiner Dr. Cha'ies ü<her das Problem der Jrwifh Agency. Der Präsident des Ziouisti.schen Landeskomiters. Herr Dr. Ehrlich, bemerkte c-in-> le i ten'd. daß er den jüngst «"i-ler den selben Gegenstand gehaltenen Vortrag Oberbau rat Strickers nicht unmittelbar zur Di'SLrssion stellei wollte und.Herrn »Oberrabbmer Chajeö, der einen von Stricker abweichenden Standpunkt etmvtmmt, eingeladen habe, zunächst ein Korreftwt zu erstatten. Herr Oberrabbi-ncr C-hajes führte iw wesentlichen auS: Ich will die Frage -er Jewöfh Agency fachlich und sozusagen ab ovo -behandeln. Bekanntlich war -io Frage des indischen Heimlandes in Palästina bereits vor dem Obersten Rate -er Pariser Frwdenskc>.n,serer'.z (1918) Gegenstand der Diskussion. Wir legten dem Obersten Rat ein Memorandum vor und di« wesentlichen Punkte des Memorandums kamen später i n - e n T cxt des Mandats. Im Memorandum Hieß cs ungefähr: Im Jahre 1920 soll vin Kongreß aller Juden' zusammentreten, um einen Je wish Council zu mähte«:, welchen: die Machtbefugnisse 'bezüglich de.r zu gründender: jüdischen Heimstätte zu übertragen find. T>km sieht also, daß die Frage der Heranziehung von Nrchtzionisteu zur jüdischen Agentur gewissermaßen m:t -er Balfour-Deklaration geboren w u r de. Dieses Menwrandmn ka-rn im Februar 1919 vor den Oberste:: Mt. Erst Ende 1923 wurde das Maudat festgelegt. - Die Zlvrschongeit war mit Diskussionen sichrer Führer über die Form des Mandats und i«:Abc>so-ndere über bk’ Agency ausgefüllt. Die eine Tendenz ging dahin, auch in der en-gültigen Fovm'des Mandats den Jcwish Eouneilals Träger der jüdischen Rechte einzu-setzen. Die aridere Tendenzforderte, daß im Mandat die Jewish A-gcncy der Zionistischen Organisation übertragen werde, mit der -moralischen Verpflichtung, daß die Zionisten weitere Kreise des Judentums am den: PalÄstinawerk interessieren und späterhin in die Jewish Agency einbc-ziehen. Es ist bemerkonÄvert, daß diese.,i letzt«:: Vorschlag Brandeis machte, die erste« Tendenz hmgogen die noch jetzt sühn irden zionistischen Männer, vor allem W c i z n: a n n, verfolgten. Der Unterschied zwischen den AnfsassuiMn erschien - daimails allevdöngs nicht so groß, wie. er es rmch der heutigen Auffassung rstr Brandois hielt den Zeitpunkt für gekommen, um weite, Kreise des Judelchrn^ . in die Zionistische Organisation onsMsch-:-en,.,Er glaubte,, das; die wichtigster: Teile des bis dahin uichtzmpffOschen Jirdentmns, von denen er nichts forderte, als die Anerkennung des Baseler Progvrmmch sich' der Zionistischen Organisation anschbivßen würden. Beide Gruppen täuschte:: sich. Wie ihre Ainirrahnve irrig war, daß es schon im Jahve 1920 möglich fein werde, einen jüdischen WMonMeß aibtzwhatten, der den Jewifh. Councis wählt, in demselben Diaße täuschten sie sich «brr die Bereitwilligkeit der nichtzionistischen Juden, am A ufbau, teilzn-' nehmen. Wer die damalige Stimmung im Juderttum mltevlM hat, wird diese Täuschung begreifen. Man ermneve sich, daß das MemormMm«, das d>'e englischen Juden, die .doch.bis,dahin rocht sehr abseits standen, an die englische Regierung richteten und welches die jüdische Heimstätte in Palästina forderte. 75.000 Unterschriften trug. Es hatte also in England so ziemlich jeder stimmberechtigte Jude für das jüdische Hoimland gestimmt. Man erinnere sich ferner, daß sogar die Juden Frankwichs einen Vertreter.des offiziellen Judentums beistellton, dev ntit den Zionisten vor die Friedenskonisevenz trat, und man LiciXnke, daß es damals einen amcrikanisch - jiid s ch e n Kongreß gab, gewählt von 300.000 Menschen, der tatsächlüh ein Spiegelbild des gchambsn amerikanischen Ju'denchums war. Die ziomMschen Führer, vor allem Wcüman«, entschieden sich für den Jewilh Council als Träger der jüdischen Macht, Work sie Hn Unterschied zwischen Zioniste n und Ni chtzio nisten n.cht verwischen wollten, wie dies beim Vorschlag Louis Brandeis' bewußt der F a l l w a r. In den Jahren 1919 bis 1921 hat man um jedes Wort des Maudatsbextes gekämpft, inAbasondeve mn den Ausdruck ./historische Verknüpfthoi^ und um das wichtige Worr. „die Wiederherstellung der jlüdiischerr Heinistätte". Auch der Paragraph über die .Jewish Agency verursachte natürlich viel Kopfzerbrechen und viele Kämpfe. Die englische Regkemng wußte, daß dieses.Privilegium Schwierigkeiten machen werde. Soweit ich das Aktenmaierial kenm. hat uns die englische Regierung nicht die Verpflichtung auserlegt, die anderen Juden zur Jewish Agency heranzuziehen. T ies ist durchaus begreiflich, wenn man das Wesen und zu Struktur der Zionistischen Orga.n'iisatior: kennt. Wenn auch nicht qantitativ, so vertritt doch qualitativ die zionlstische Partei, seit 30 'Jahren das ganze Judentum. Dir Zionistische Organisation ist die einzigartige Erscheinung eines freiwilligen Beribandeö, welchen Vertreter aller Schichten, aller Klaffen, aller Weltanschaitttttgen vine's Voltes angehören. Deshalb kann die englische Regiernng. solange diese Struktur -er Zlonistischeu OMnisa-tiyn echalien bleibt, die Zioürsten als Vertreter des jüdischen Voltes anfe'hen. Die engilische Rvgierung wußte natürlich, daß wir nicht das ganze Volk der-' treten, und deSHM haben wir freiwillig er- » Wiener Morttenzektunq. «klärt, d a ß -w! r uns b e n: ü h e n w c r d c n, N' c i t? v •: i ü ti s ch c K reife; u i n t e v c j f i e v c n. ES ‘.u.iv Feilte Uebrrraschiurg. a!s man später daran ging, die Jewish A^ucy praktisch zu crneittru. Bei d:n verschiedenen - Versuchen, di« in dieser Richtung gemacht wurden, unterliefen natürlich Fehler. Aber keine solchen Fehler, die'uns ernstlich geschadet hatten. Bor Mi Jahren gab es für nnS politisch eine wirklich trostlose Zeit, un^ man machte unisevevstitS alle Anstr^'.girngen. die Erioevter.nng schleunigst zu erwirken, nin: die Verantwortung zu teilen und dü möglichiste Besserung zu erzielen. Daß damals dic Ettveiterung der Jewish Agency nicht zustande kann, halte ich für ein Glück. .Hingegen muß ich die Frage., ob im g e g e n w artige n Z e i t p n n k t d i e E r w e i t e r n n g d e r I c w i s h Agency unsere zionistischen. Interessen i n P a l a st i n a gefährden kann, entschieden verneinen. Rach u-wferen Beschlüffen soll sich die künftige Jewish Agency §u 60 Prvzent aus An^ehöckgen drr zionistischen ParD, zu 50 Prozent ans Vertretern der . übrigen Judenhs» zuifcvmmenlsetzsn. Wir dürfen da>mit rechnen, daß sich unter diesen 60 Prvzjent, welche von dev in irgend oiner Form außerhalb der Mmstischen Partei organisiovtien Judeuheit beizustellen sind, ebenfalls Zre»«tstcn befinden werden. So hat zum Be>ispi-'l die OvAinii'ation der jüdischen Gem:cmden Italiens jetzt schM für vhve Mitglieder Schebslpflicht e>iug-eführt und di« südafrikanischen Juden sind durchaus zioirvsdisch orientiert. Girre zweite Garantie liegt darin daß di« Zivrchftische.Örgamsatom dp» Präsitzenk e n der Jewish Agency bekstellt umd daß sich der Präsident feine Mitarbeiter frei wählen kann tvie de r. Präsiden', der Vereinigten Staaten von Norda>7mrika seine Staatssekretäre. Es ist ferner außerordentlich 4iwd)% daß mir in ditzst Gemeinschast zu einor Zeit treten,' wo der Schwächezustand,-lder uns wiederholt» a>m stärksten vor ztvei Jahren überfiel, vollständig überwarnden ist. NienE war die Lage. in Palästina so günstig wie jetzt. Nicht zu. vovgcffen ist ferner, daß unser wichtWter Partner in der zukünfrigen' JeiviH Agency, nämlich daS amerckanifche Judentum, aus.Gründen, di« mit.der Entwicklung Amerikas zusanmlenhängen, an der PoliÄischen Avboit für und in Erez Israel keinen Anteil zunehmen wünschen, sonde.ru bloß an der wirtsthaMchear. Und es ist schließlich niicht nnwichc.g- -daß die Betlhandlungen. ml den: amerikanvfchen Jndcnttlm in bezug auf den Eintritt in die ..Jewish Agency für die späteren Verhandlungen mit den übrigen Gruppen maßgebend foin werden. Wenn oingewrndet wird, daß wir Zionffter: ohne irgend welche Nötigung don übvigvn Juden „nachlänijvn", sie mögen einen TÄ unistrer M-achtbrsugniffe übevnohrnen, Fo muh ich äntworte-n:, Der Ziomsimüs ist vom ersten Augenblick .femes Entstehens ei-n Nachläuifcn. W i.r wollen doch den Zionismus zum Judentum erweiter-n,.und man.kann Menschen nur ge-! Winnen und überzeugen, wen» man sie an de c . Bera.niwortung beteiligt, die .man selbst trägt. Man muß di« Evweäwrumg der Jewish Agency fordern atirtb zu erlaugerr trachten, auch 'wenn man für die nächste Zäit nichteine 'besondere odn gar evuslchwtzgc-bende Stärkung der materiell«» Mittvl für <tnc Kolrniqation zu gewärttgo:: 'hat. Ich bin überzeugt, daß lvtr in absehbarer Zeit nicht bloß Partner, sondern Weggenossen habe-r werd c u. Um diesen Press müssen wir gewiffe Gefahren auf uns nehmen. Weit größier-e Gsfahren als diese, welche tzie Crweilcnn^g der Jewifh Agency mit sich lbriiMN -am:, bedrohen uns, wenn wir die Erweiterung ableh neu. SrttovMs Srvofe. (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitnug^.) Budapest, 6. Februar. Im Laufe de« Budgetdebatte ergriff dar'Minister des Aeußern Szitovskh das Wort zu einer längeren Rede, in der er die Anschauungen feines Flintes über die außenrpolittschen Fragen vortrug.- Er benützte zunächst die Gelegenheit zu Rrkrünmationen gegen dievorgangeue Mormrchie, .die dadurch, daß sie neuerlich hervovgeholt tverden, an Wa'hrheit wicht gswinnm^ Szi- Wvsky behauptet, daß Ungarn auf die auswärtige Politik der Moiw-rchie keinen Einfluß gehabt habe und daß Stephan T i s zä seine warnende Stimme -gegen den Kri-w erhoben habe und hilflos zusehen mußte, wie die ungarische Nation in en:en Krieg hinvingoriffen wu^e, der ihr von. Vornherem keine. Bovteile, sondern nur.Bevlrffte bringen konnte. Szitovsky gibt im Weitereu Verlaufe feiner Ausführungen zu, daß die Siogerstaaten Angarn gegenüber wvrugstens auf voMvirtschaftlichem Gebiet ein-e gemäßigtere Haltung zeigen. Hingegen seien die Militärk-ontrolle sowie die wirtschaftlicher: und flnanziellen Maßnahmen der letzten Jahve aus die Stabilisierung des gegenwärtigen Machtzustandes der Staaten gerichtet. Diese Maßnahmen werden vom politischen Gesichtspunkt beherrscht und zeigen so wenig Mäh'Mng, daß sie in ihrer Wirkung gleichbedc-utend stich mit einer Fortsetzung des Krieges mit wirtschgstlichen Mittel«:. Der ungansche Außennvinistor dankt England mch Italien für ihre im vergangenen Jahre beku,:« doten Bestvchm^en z«:r Schaffung eines wirklichen Friedens. Dieser gemilderten feiMichen Denkungsart fei auch die Evledigmlg der ungarischen Reparationsfrage und der ungarischen Sanierung zu danken.. Dägegen^haben mit MSnahrne vor: Großbritannien säinMch« Siegerstaaten My Europa «nit einem Shstem von Schutz« und Tvutzbüitdlüffeu überzöge»:. . Diese Verträge haben die Vörausfetzmyg. einer AgreffivlAt der' besiegten Staaten und richten sich ganz besonders gegen tt«t» 7. Februar 1925 Nr. 2143 gar». Lzitovsky behauptet unn. daß für solche BoMns« setznug bezüglich Ungarns lein lw-nnd verbanden sei. Auch mit dem Volk c r b u n d ist Szitovsky nur zum Teil zuso'.-edcn,. du«-» er - habe in der Frage des SchnvcS der nat i o n a l e n Minderheiten sehr enttäuscht. Beson - ders klagt Szitovsky darüber, daß der Völkerbund enrf die ungarischen Anklagen «vegen angeblicher Verfassung und Bedrückung der «nagyarischen Minderheiten in den Nach' folgestaate«: praktisch nicht cingaoangen sei. Daö sogenannt^ Genfer Protokoll wurde vorläufig noch nicht angenoinmen. Die Anuahrne dieses Doknnrents ist auch zlveifol'haft und hat den Mangel, daß es sich bloß aus-die bestehen^ den Rechtsverhältnisse erstreckt n.nd im Schiedsgericht i«N V81kerbnlchrat, der in seiner heutigen Zusanmtensetznng eine übettviegentz politische Körperschaft ist, eine allzu große Rolle spi.lt. Ungarn werde M diesen: Protokoll nicht früher Stellung nehmen, als bis d'e «tubereu Staate«: das letzte Wort gesprochen haben werden. 3um Schluß gedLNkt Szittovsky des enticpgeNkan:menden Verhaltens der Bereirtigten Staate«: iit der ungarischen Frage und bedarrert, daß sich Antcrika von den - nropäischen Angelegerlheliten zurückgezogen hat. lieber de«: ruffische«: Vertrag wolle er sich erst äußern, loctrat er dem Hause vorliege«: tviN'de. Sehr überheblich ist die Stelle in der Rode, in »velcher er feststellt/daß die Verbesserung der Bez-ielntn - ge>: Ungarns zu den Nachbarstaaten durch nichts so gefordert werde«: körrne, als wem« die Nachbar«: ihre B« r P fl i chtn nge n gegen übe r de n mag ya r rschen Volksgenosse«: erfüllen würden. Solche «:nausgesetzte Stachelreden sind alleridingS eher geeigltet. dl« Beziehrnrgen z«: verschärfen, als eine Versähit«r«ig 'herbeizttführerr. In der (Generaldebatte «über das Bndgel konnte man auch von andere«: Rc-dirern der Regierim-gsparte« den Vorhalt höre«:, daß es sehr Mtairgebracht ist, immer über ai«:- aebliäje Ultterdrückung der Magyaren« in: AlMand z«: ja-«nrncrn, so lange die Regierung in Ungarn salbst die Minoritätsrechte der Jude,: uuausigesetzt verletzt. Dieser Vorhalt hat mrtiirlich de,: Außenminister «dicht erreicht. Mit dern Vm'sckt.veige«: ist aber nichts getan, nrrd so tvivd Ungarn a«:ch jetzt in Gerif rvichts onrichen. Re Wahlen in den preußischjüdischen Landesverband. Vorläufiges Gesamtvefultutr 71 Liberrale, 31 Zionisten, 2 Poale Zion, 14 ltonservative, 5 religiöse Mittelpavtei. Aus Berlirv, 6. d., meldet I. T. A.: Im -Haupttoahtbureau des Preußischen Lnndesverbatndes jüdischer Gemeinde«: liegen nur führ spärliche Ergeibm'sse. ausder« Provinz -Var. Die offizielle Mitteilung de's (Äes-amtergeb- «üsscs der Wahlen dürfte e r ft anfangs n ä chst e r Woche 'Lekanntgegeben rverd-o««. Nach den vor!'iegei:den Nachrichten aus privaten Q-uellen ergibt sich das.fo!lgentze Bild: Bon der: gewählten 126 RepräfenMniten dürften 71 den L'iberalien, 31 der jüdiischon Dölkspartvi, 2 >de«: Poale Zion, 14 den Konservativen, 5 der religiösen Mittolpavtvi angchören. Durch die Dertvilmtg der Re st stimm«« auf «die. LandeÄliister: dürste die eine oder -die ander« Partei noch je ein Mandat eivhalten. I«: den Kreisen >der j ü d is ch e r: B o l k S p a r t e i rechnet man mit 38 Sitze« iar' der LandeSversa-rnnÄnng, c«ine Zahl, die die ftühoven Grrvartu ngvrr durchaus rechtfertigt, wenn «vrcht gar sie Äbertrifft. Zu den sbewtts -m-itgetelltsir EimzÄergebniffen kommen noch die folgenden hinzu: Schlesien: In Oppeln betrrtzg die WäPbetMgung 85 Piment. Für die gemvinsirme Liste der Liberalen «md Konservativen wurden 866, Mr die jüdische Dolkspartei 68 Stim-mem abgegöbon. In Beut he« stimmte«: für die. genreinsalne Löste 1300, für die BoAsPartoi 665 Wä-HItzr. In GLekwitz für die gemeinsame Liste 606, für die BoMparte-i 336. In L e o b s ch n tz, To st -mch R o 's n i tz wurden nur Stimmen für die ge>«newsaime Liste abMgchen. In Niederschlef-ien war die Wahlbeleil-igu^ aüßerorderMch stark. In den Reineren und wittfoncit Ge-, meinden -haben 96, Prozent, tei-lweiise noch -rnehr -geitväylt.^ In Liegnitz Mhlte-n 80 Prozent. Hier wmden für die Liste der Bolkspartei 107, für die libe-va-lr nnd kor:- fervatjjtze Liste 347 S-tönvme« ^abgegeben. ,Jn Hirsch*^ berg stirnm-ten 7 voMpa-rtoibich, 132 auf die gcnwirisame Liste. In G la tz, Strehlen urtd M ü n st erbe rg würden fast -rmr Stimitne« für die goinoinstu^ Liste abgegeben. JÄHin den bürg stimmte«: 153 für die Bo-'tkspartei, 630 für die gvmeinsame Liste. I«: Westfalen stimmten 6700 liberal, 1700 voltsh PaAeilich. Di« Eiüzelorgelbmffe sind: Bielefeld (Wählbeteiligrttig 66 Prozerrt): liberal 366, BoMpartoi 84; Herford (WahlbewM-gll-irg 75 Prozent): liberal 102, VoWpartsi 21; D o r st.f e l d: lüberal 51; Gelsenk i r che u: liberal 389, Vo-UsPartei 139; Hagen: lilboral 304, Volks- Partei 104; Bochum: liberal 318, BokkApartoi 173; Hörde: liberal 106,.Bovkspart-ei 126; Kamen: MM 70, Bölkspartei 3; B l o th o (WäPbetoil-ignng 90 Ptvze-lü): fast «pur liberale Skimmer:; N o rdha uf e m liberal 175, Bolkspartoi 87. In Sachsen stimmte«: 2100 ltbeM, 1100 Volks- Partei«; voraussichtlich oin litbeMes und ein voMPaittej- Üches Mandat. Ir« der Nhe-«t:provinz sind die bisher «gm Ergebtüsse 6336 liberal, 1994 volkSpaEch, 213 für Pool« Zion. Die Zahl der golvählten LkbeMen dürfte hier 8, Ke der gewähMn VotztzXtrte-rler »md Kcmfervativen s M 3 'betragen