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Wiener Morgenzeitung · 1925-02-04 · Heft 2140 (4.2.1925) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2140 (4.2.1925)
Date
1925-02-04
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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fttfct SBitttfc Mo«aenzeitun«. 4. Jvef>uuu 1925 Dien, Mttkws'ch )»»«« ... > - ,i. *»M.m ,»» I «■— halt« mit den Sowjets neivechftlt lwben. Trotzdem ist die brüske Art, in der gegen ihn VorMgangen wurde, ein Akt des Chauvinismus, der in seinen Weiterungen nur iws eine Gute hat. daß er wieder daS Angeninert auf die Minoritäten lenkt, die Opfer einer Hirn- und herzlosen Diplomatie, die in dem Lausanner Vertrag eine der ärststen Sünden gegen düS Uttgefchrieden« wienschenrecht verübt hüt. Die Türkei hatte sicherlich allen Grund zur Beschrverdc über die Häupter det l^riecstentunls, und die ForteMtenz deS Phanars alS eine politisch freie Institution hatte der Jrrsdenta ein Zentrum geboten. Aber diessm Zustand J£tte der Friedeusvertrag abhelsen können, ohne den MenscheNaustausch pr verfügen. Hoffentlich wird der Völkerbund oder das Schiedsgericht diese Barbarei aufheben, zugleich aber auch die Minoritäten in Griechenland über ihr Schicksal befragen. Es wird sich ergeben, daß auf beiden Seiten gesündigt wird und oaS nn Rainen der Staatsidee, des Herrenvolkes und der Kultur. Tauieruug und Hochschulen. —1. W i e % 4. Fe-ruar. Das führende österreichische Regievungsorgau beschäftigt sich an leitender Stelle mit der Hochschulfrage. Das ist eine sehr auffallende Seltenheit, die zu begrüßen um«, wenn sie andeuten sollte, daß die für die Gogenroart und fttr die Zukunft Oesterreichs verantwortlichett Regierungsmänner auch über düs Kultuvproblem uachzudenken beginnen. Denn an der Entwicklung, deren geistiger Gehalt durch terroristische Krawalle und ungesetzliche Verordnungen inarkiert wird, kann niemand mehr vovbeüphen. Freilich ist die Aufmerksamkeit, die die „Reichspost" der Frage widmet, int Augenblick nicht durch die Sorge Mit die Zukunft der Bildung und Wissenschaft 'bodingt. Die Vorgänge an den Hochschulen gehören nämlich in die Reihe jener ,-ungünstigen Nachrichten" über Oesterreich, die hier nicht gern gehört werden, iveil sie das falsche Bild einer genrütlichen Bonhomie stören und die Bevgkänder-Psychologie in ungeschminkter Derbheit enthüllen. Nun aber steht die österreichische Regierung vor ihrer Reise nach Gens. Der Völkerbund, der sie einvermymtt, hat diesmal ivicht viel Gutes und Schönes zu sagen ,dieweil er nicht viel Gutes und Schöms vernommen hat. Er prüft nicht bloß die jammervollen Ziffern des Budgets, der Handelsstatistik und der Arbeitslosen, sondern auch den" Geist dieser Ziffern. Er hat sich zu überzeugen, ob das politische System und die Verwaltung im Sinne der Völkerbund- Hilfe wirkten, ob die Gesetzlichkeit diesen Anforderungen entspricht urch ob alle Stellen vom Sanierungswillen; erfüllt sind. Da gehört naturgemäß auch das Bildungswesen auf den Fragebogen. Die Regierung spielt das Drävenire und läßt die „Reichspost" "Stellung nehmen. Graf Dethlen, der Ministerpräsident der Ofener Horthy-Burg, kommt mit dem Pakt mit der Sozialdemokratie als Sieger über den Marxismus. (Me sich nämlich die Firma Hejjas und Gönwös den Marxisums vorstellt.) .Also ahmt der in Oesterreich regieret Ausschuß der Christlichsozialen und Großderttschen.dieses schölte Beispiel nach. Sie verteidigen, sagt die ^Reichspost" die Hochschulen gegen den Marxismus. (Wie sich uamlich die Firma Jerzabek und Waber den Marxismus vorstellt.) Das Negierungsorgan tut so, als ob die Sozialdemokratie Tag aus Tag ein unablässig die Hochschulen stürmen wollte und als ob die Hochschullehrer und Studenten dies abwehven. Aber gerade die letzte Debatte im Budgetauöschuß ergibt das vollständige Alibi für die Sozialdemokraten, Äe nun einmal das Umversitätslvesen Oesterreichs als Privatdomäne des cvauviinstischen Geistes anerkennen und alles, was dort geschieht, xnhig zur Kenntnis nehmen. Das Desinteresseiuent der Sozialdemokratie hat ja den Wagemut der Leiter der „deutschen Studentenschaft, Kreis acht" so weit angestachelt, daß die Berichte über diese Art von wissenschaftlichem Betrieb in die Rubrik der „ungünstigen Nachrichten" gelangt sind. In diesen: achten Kreis arbeiten unter eitlem dreigliedrigen Direktorium radikale Chauvinisten und katholische Couleurs einmütig, an dem, was die „Reichspost" seelisches Erleben und sittliche Werte nennt. Die Fernyaltung jüdischer Lehrer und Hörer entspricht offenbar diesen „ideellen Werten", die Sprengung von Vorlesungen und die Besetzung der Lehrsäle, die Uebevfälle auf jüdische Studentinnen sind Ausfluß dieser Weltanschauung, dieses .Kampfes gegen den sogenannten Marxismus, den die völkischen Jünglinge doch nur in der Verzerrung kennen lernen, die ihnen die „Geheimnisse der Weisen von Zion" und die Schriften der großen arischen Raffenforscher bieten. Gin Buch von Marx hat keiner von ihnen je gelesen. Was an den Hochschulen geschieht, hat mit irgend einer Weltanschauung nicht das gerumste zu tun. Ehedem stürmten die Völkischen gegen Tschechen, Slowenen, Italiener im Namen der deutschen Weltliervschaft. Seit das Vaterland — nicht zuletzt durch ihr« Schuld — klein geworden ist, kämpfen sie für die rassische Erneuerung der deutschen Seele. Die Katholiken, die sie früher nicht in die Aulen hineinließen, stehen Schulter an Schulter mit den Ludendorff-Prolestanten, denen das Christenmm eine jüdische Verirrung ist. DaS einigende Band ist nicht die Weltanschauung, sondern der Pogrom. Oder wie daS die „Reichspost" in gouvernementaler Umschreibung nennt: die Orientalisierung der Hochschulen, die übrigens, wie LeuthnerS Ziffern gezeigt haben. cM mM tzM ist, Die Frage, die zu beartt-. Ar. A49 Die neue Sanierunasfahrt. Ate >eueralko«mWr Dr. Noch bevor der Bölkerivrmdvat sich vom Fl:m:l-ftc mitte über die österreichische Sanierung wird berichte« lasten, hat das Finanzkonütee selbst es für notwendig befunden, die für d« öftekwichffche FiMtlzwirffchast mrantztwvtl.icht'tt Personen nach G e n s gtt laden. Tie österreichische Regternng Hütte wohl stlöst auch das Bedilchtis, dem Vorsitzenden des FinanzkMNiteeS Ter-Menlen sh« Auf- Mttung zu machen, sind doch i»u Zusanimenhang mit der Reise Franks und Dlnghofers nach Berlin im AnSlaudc die ivildeste.» Gerüchte über Oesterreich ausgetaucht. Aufgabe der Regierung und vor allem des Finanznumisters Dr. Ah rer sowie des Präsidenten der Natlsuakbank Dr. Reisch muß es nun fein, vor den BertrauenÄeutM des Böllevbundrs Rechenschaft zu legen n«nd dis Bedenken des Anslandes zerstreuen. Die Wirtschaftskrise hat ein Stötten des nttrungswerkes bedingt, dazu komme« noch wnerpolttischs Schwierigkeiten, die nicht in letzter Linie darauf zu-vückzuführen sind, daß der starre Nahmen des Normalbudgets zu unpopulären DdosteLingen zwingt. Gine tatfächliich erliste Gefährdung der Sanierung kann aber nach den Anschauungen der Regierung in diesen Schwierigkeiten reicht erblickt werden. Die Regierung wird auch in Genf keinen Antrag auf Aufhebung des Normakbudgets stellen. Der letzte Monatsbericht Dr. Zlmmermans, der gestern zur Ausgabe gelangte, umfaßt die Zeit von: 15. Dezember 1924 bis 15. Jänner d. I. Er stellt fest, daß Oesterreich gegenivärtig eine wirtschaftliche Krise durchlebe. Mese zeige aber ein freundlicheres Bild als die des Jahres 1922. Die Einuahmcn haken sich trotz der Krise nicht in beunruhigende in Maße vermindert; das noch immer bedeutende Defizit verursachen zum Teil Investitionen und zum Teil Ausgabenevhöhungen, die auf im Verjähre beschlossene Maßnahmen zurückg-ehen». Charakteristisch für die finanzielle Lage ist, daß bereits int Nobomlber der für das Jahr 1924 bestimmte Frcigabebetrag aus den Anleihen (146,7 Milliarden) verbraucht war. Die Finangverwaltuirg «rußte «daher beim Völkerbmidkommissär ctttieit Vorschuß aufuehinen, der seither aus den Eingängen der Zölle und des Tabaknronopols zurückgezahlt worden stt. Mit Jahresen'de hatte «das Anleihokonio ein Aktivsaldo von 42 Millionen Dollar. lieber die im Jahre 1925 auszuführendeu Investitionen finden Verhandlungen statt, da ihnen der ausgesprochen produktive Charakter stch'tt. Als besonders günstig hebt der Bericht die Einnahmen aus dem Tabak m o n o- Pol hervor, >drc im Dezember die höchsten sott Beginn des SrnievungStvevkes ivaven. lieber die Wirtschaftslage tellt Dr. Zimmer man mit: „Ein sehr charaktevistisches Symptom ist die Arbeitslosigkeit. Der Prozentsatz an Avbeitsl-oson tve-rde nur von Großbritannien erreicht. Im Gegensätze zu den Nachbarstaaten überschreitet die Steigerung der Arbeitslosigke-ik in Oesterzimmerman die Lage steht. Toictp dic' Ziffern des Borjabres. tiur sie Mit dauerlk'dem Erfolg;u bemmpfelt, Ntüsst man sein Augennmck aus die w i r t s ch a f i l ich e w Faktoren richteir. Die Hvm tiluMit, «detreit die öfterrc ichischr Indlistrie bM^net, grhru in erster Linie auf dir Schwierigkeitc-u zurück, Absah- «wege zu finden. Die allen Hindels,veg«e Mitteleuropas konnten nach dem Kriege nicht weiter beschritten werden. Dir neuen Staateu errichteten Zollschra-nkeit. Mer abgesehen von diesen älißercu Faktoren, die Oesterreich nicht allein beeiltflussen kann, liegeit dev gegcntvärtigeu Krise auch i u ncrr U r s a ch c n zugvuN'dS. Dir st Faktoren «bringe>r Ocsterveich bezüglich seiner.Kouku r r e u; f ä h i e,r e i t mit seinen Nachbarn auf denr Interrrationalen Markte in eine schwierige Lage. Ss si^ «Mi der teure Kredit und die verschiedenen Lasten, tvelche die Produktion träger: nruß, namentlich dieStenerbetastung. Äeit der Genfer Vereinbarung sind auf diese,u Ge» biete einige.EMchterrimgen geschaffen worden, aber meiner Ansicht nach bleibt n o ch v i e l z u t u u i’t ö x t g. Nicht nur die VuudeÄvevivalttlng, a«rrch die L ä n d e r «und G e n: ein den forde-rrt Skerterit, Gebühren nrid Avgaberr, die auf der BokkSwirtschaft des Landes s ch w e r l a ft c rt, in-deru sie die tiy e st e h u rr g s k o st e n e r h ö b e n oder Onellen ergreisin, dir unttr einem ökouvnlisch-even Systen: zur Verfügung der Produktion bleiben würden. Einer der größten Dienste, die «um dem Wirtschaftsleben eitles Bblkes Iviflcit kann, ist di-c energische Herabsetzung der öffenMchen Ausgaben. Neben diesen Ursachen ist auch die soziale Gesetzgebung ein Element, daS auf die Pvoduktlon v < rteuernd ivi rlt, uuü dies mehr als idi e Wale Gesetzgebung der Konkn-vrenteu Oesterreichs. Es tväve. ein Fehler, die Aufnierksamkeit von txm Ursache n de r Arbeitslosigkeit ahzulertteu, die ganz vom Julaude selbst abhäuge::, und sich auf di«e Untersuchung' jener Ursachen zu beschränken, hie zu«nr großen Doile vm ttvtevnatm- 'len Vere«inbavun«gen abhäu«geu. Herr I. Avenol, stellvertretender ' Generalsekretär des Völlerbmrdes, ist Montag früh von erneu: Aufenthalt in R e v a l, D a n z i g uu«d Warschau in Wien eingetvosfen und hegÄbt sich Von hier ivach Genf. Gleichzeitig wird auch Herr Pierre Q u e s n a y, Mitglied des BLlkerbundsekvetvriaies, >det seit Bogtun der SaUievnngSaktion dem Genevalkoumnissär Dr. ZiimmevnmN zugetollt 4var, nach Genf voistn, '.wo. er seine Stellung i«: Generälsekretariat wieder einnehmd" wird. Bethlen in Wien. Aus dor Durchreise nach G c n f trifft lhoute mittags der nu«garische Ministerpräsident Graf B e t h l e n iu Wien oin. Gr witzd im Laufe des Nachlnittags dem Duudeswnzler Dr. Ramek einen Besuch abstatien und abends seine Reise fovtsetzen.. Wortenist, betrifft kein Problem der Weltanschauungen. Sie ist, nur eine. Angelegenheit des Mimstermms des Innern als oberste Sicherheitsbehörde mtö des UnterrichtSministerS. Darf an der Universität eine Gruppe, nur weil fie gut organisiert ist und laut schreien kann, Raufereien veranstalten? Darf die Führung dieser Gruppe vorschreiben, tver die Benia legendi erhalt? Atls lüeser Fragestellung ergeben sich die Konsequenzen, die ')en Ruf oer österreichtschen Hochschttlen bedrohen. Und diese Frager: gehören in den Komplex der Sanierung. Verhinderte Konstituierung der Meten« aurschnffer. -Für.gestern nachmittags tvar eine Obniänuerkonserenz ein'berusen «worden, :un eine Berei. tbaruug wogen der Konstituierung des kürzlich gewählten'AnÄschnsses zur Beratung doS Antrages Fink betreffend die Abändevu ng des M i e t c n g e se tze s zu erzielen. Die Sozialremokrateu nähmen den Standpunkt ein, daß der Vorsitz in Ittesent Ausschuß ihlten gebühre, zumal der Zollausschilß, in dem sie den Obmann gestellt hatten, nicht nuehr bestchc. Die Lhristlichsoziälett tvieder n:eir:ten, daß der Zollansschuß noch immer bostehe, daß daher die Sozialdemv- ^waten auf die Obrnannstelle des Mietenausschusses keinen Anspruch haben. Infolge dieser widerstreitenden Meinungen konnte iu der Obmänuerkonserenz k e i n e E i n i g u u g erzielt werden, sie endete nach halbstündiger Datier ergol^ nislos. Mittlerweile hatte:: sich die Mitglieder des 24gliedrigen Sonderausschusses in: AuSschußlokal eingesundeu. Es änden hier neuerliche Besprechungen statt, in weilichorn die Sozialdemokraten erklärten, daß es nach der Geschäftsordnung unzulässig sei, daß der Präsideilt Miklas den Vorsitz bis zur Konstituierung des Ausschusses übernehme. Auch bezüglich eines Alterspräsidenten, der bis zur Kontitiilerung des Ausschuffes als Vorsitzender fungieren solle, ei in der Geschäftsordnung n i ch t s vorgesehen. Es rnüßte daher eine Ergänzung der Geschäftsordnung des Ha:ises vorgvn'onrmen werden. Demgegenüber «gab Präsident M i k l a s der Ateinung Ausdruck, daß er nach den Beftinrnintttzen der G.schäftSovdnung zweifellos berechtigt sei, bis zur .Konstitnierna:g des AuÄschussts als Vorsitzender zu fungieren. Diese Auffassung erregte bei den Sozialdenwkmten W i d e r s p r u ch. Darallshn: er^v sich Präsident Miklas die. Errnächtigung, ik Konstituieruug des Ausschusses zu vertagen. Meibt goffc in Wien? Mehrere Blätter berichteten gestern, daß der erst vor einilgen Wochen ernannt« Wiener Ges«a:tdte der Sowjetregicnlng Josse zum russischen Botschafter in Toi io ernannt worden sei. Wie die Korrespondenz Herzog von der russischen Gesandtschaft erfährt, ist bisher eine Bestätigung dieser Nach richt nicht eingetrosfen, weshalb eine' te-legra>phifche?lnfr.age nach Moskau gerichtet wurde. Me Verhandlungen über den VrMreis. Fortführung heute. Gestern begannen in: Bundeskanzleramt die zwischen de>: Vertretern der Brotfabriken und den: Buu-eskanzter Dr. Ramek vor einigen Tagen vereinbarten Verhandlm^en über die, Gnmdlagen der Brotpreiskalikillation (die Hauptfrage, über die eine einheittiche Anschauung geschafseil lverden soll, ist vekannllich die, ob der Anschaffungspreis des Meh«leS oder der j«-v-ili>ge Tagespreis dessekbe:: für die Kalkulation des Brotpreises maßgebend sei). Die Verhalidlnngen, welche sich bis in späte AbelMmw,' hinzogen, führten gestern noch zu keinein greifbaren Nesulta! und werden heute.fortgeführt werden. Die Forderungen der Jlchustrieangkstellten. "Gestern fand im Nestau raut „Grüner Bann:" iu der Mariahilfer strafte eine Konferenz dor Betriebsräte der Wiener Industrie angestellten statt, loeiche zn der ablehueirven Hattuirg deS Wie ner Jndllstriettenver'ba)ideS zu den Vorschlägen des Bunde-.' der JndustrieangesteNten über die Neugestaltnng der Kollektiv Verträge Stellung nalh:::. Der Referent.'Präsident Seidl, teilte mit. dah Freitag neuerliche Verhandlungen :ni.t den Indnitviellen stattfiirden werden, um über ein Pro bisorinln?fii verhandeln, da nach den Bestlmmunget: des KollektivdertrageS dieser als abgelanfen ,zu «gelten Hai. wen" er von einen: Per trägst eile nicht mehr anerkannt wird.AH:. Provisorinm wird vorgefchia^'N, daß de:: Angestellten vorläufig eine zet,nprozentige Erhöhung der GchWer geinährt wird. Die Angestelltenschaft will dann bis zun: 45. Fe- Ornat luaik'u, um nach der Erstellung des neue» Jrsdev in neuerliche Verhandlungen eiuzntreten. Nach längerer Debatte ivnrden die AnW'chrungen des Rostrenteu gimnittU zur Ken»! nis geuommeL

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