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Wiener Morgenzeitung · 1925-02-01 · Heft 2138 (1.2.1925) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2138 (1.2.1925)
Date
1925-02-01
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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ffir. Ü96 Mm, Gö»mtsg XMtntt Moraenzeitung. Weitere svlscheafSlle. Im vstgememen bietet di« Fürsorge nicht allzu viel des Fröhlichen »Mb Heitere»». Aber hve »tnd da gibt es doch Ae ine Lichtblicke und die wirken zwischen den trüben, grauen WoBeu dos hoffnungslosen Elends doppelt herzerfteuend. Mtürl'ich haben auch diese Freuden einen dunklen Hintergrund, erblühen sie doch z,»meist auf beut Boden jener zwieffAtigen ,Ställe", der denen nmx uio so ganz sicher »ve-iß, ob nran lachen oder lieber »vemen soll. Die ältliche Opern sängerin ist ein solcher Fall. Ich ivar von einer sehr wohlmeinenden. aber nicht allzu erfahrenen Dame hingüfchickt worden, die sie seit langem »mtevstützte und endlich wissen «wollte, ob ihr Gold nicht einfach wegge» morsen sei. Als ich hintan», lag die Diva —. es war ja unrklich noch wicht garrz 11 Uhr — ini Bette und hicklt die Augen sinnend ans die Decke geheftet. Das scheint, wie sich aus dem Gespräch mit einiger Wahrschemlichikett schließen ließ, ihre Haupt-, tvenn nicht auLschließ-liche Bo schärft kgung;u sein. AlS ich »nich vorgcsicllt, ektvachte die Künstlerin urplötzlich aus dieser süßen Träumerei und »Überschüttet« mich nril einem Schwall, mit einenl Niagara vor» Worten. Mir geht beim Zuhörer» der Atem aus und ich muß von .seit zu Zeit nach Luft schnappen. Aber sie halt eS aus. Ich erfahre vnf diesem Wege die ganze LebenHgoschichtr dsr Vielerfahrenen, wenigstens jenen Teil, der für mich geeignet erscheint. Daß sie die Tochter eines Ma'lers ist, daß sie in Deutischland, England und Amerika gesungen hat, „immer nrn allererste Partien, »noine Dame, allererste — die Isolde und die Donna Anna . . . und die . . . die Dings ... die Rosine". (Ich schnappe diesnmil auch vor Bswuride^ derumg dieser Vicliseitigkcit.) Daß sie vor Kaisern mrd Königen gesungen und chr zwei Klmünont« )»» Fußen gelegen seinen, daß sie 58 (genau gezählt) Drillantbroschen besessen und man ihr das Geld rn Lkübeiln („Scheffel" wäre für »nein Auffassungsvermögen zu hoch getvcsen) zugcrnesien hätte. Daß sie ihre ganze FamÄir fürstlich (chatten, ihrer» Brü- Peru einen Remrstall eingerichtet hatte und jetzt so da'lioge. Die »vinzige Panse, die durch das Suchen des Taschentuches (ein dunkelgrauer, zerfaserter Fetzen) entsteht, benütze ich, mn meine LlMingsfr^ge o'mzuiiverstn: „Wovon leben Sie eigentlich?" Der Niagara eilte unaufhaiisan» den Stromschnellen zu. Die Dvva singt zwischen der Rede Arienbvuchstücke mit blechenor Stimme und produziert ein ziemlich fragwürdiges Italienisch. A»r Tatsachen ist so gut wie nichts in Erfahrung zu bringen, höchstens v.»ß sie mosaisch, unverheiratet, irgend wohin zuständig, auf irgend einer Mer^stuife stehend ist mrd dringend einen modernen Mantel, ein Abendkleid und ein paar Schneeschuhe — aber nur die amerikanischen — braucht. Wie ich wieder unten bin und die von Lastwagen und Autos durchzogene Mstrstraße entlang gehe, habe ich das Gefühl, von köstlicher Stille umgeben zu sein. Da ist doch der Dichter von anderem Schrot »md .Korn. Er erschien omeö Tages bei mir, tadellos gekleidet, glattrasiert, feierlich — jeder Zoll ein englischer Lord oder ein Wiener Bankbeamter. Auf rneine Frage nach seinem Begehr, teilt er mir mit, daß er Schriftsteller sei. Worauf er rn tiefes Sch veigen versinkt. Ich habe im allgemeinen die Gewohnheit, die Deute anfangs ungchindert reden zu lasten. Man erfahrt so am meisten, Aber der Dichter scheint dasselbe System zu befolgen. Er willofstn-- lbar mich reden lasten. So sitzen wir einander eine Weile schweigend gegenüber. Bis mir die Sache zu viel wird und ich zu fragen beginne. Natürlich wieder nach der Grundlage seiner Existenz. Der Jüngling lächelt milde. ,^ch -in auch Tänzer," sagt er »ra chlÄffrg. ,M»tänzer!" Verächtliche Ablehnung. ,^dunsttünHor, das , ist eigentlich bei einem Dichter sevbstverstündlich" Ich kenne zwei, drei Dichter, die ihren Geist n«icht im Sprunggelenk konzentriert haben. Uebvigens wollte der junge Mmn nur eine Kleinigkeit. Nur ein Paar Millionen mo-naGch, allerdings sichergestellt, dauvit er doch ,Jbk Ellbogen frei bekommt". Da die ©ff« bogentüchtigkeit der tanzenden Z-ukimftS-Schiller für »nich über jede»» Zweifel erhaben ist, laste ich ihn friedlich ziehe»» und begrrüge mich damit, ihm einen Ehrenplatz in mei»»em KuPiüsitätenschw'nk anzuweisen. Er geht, jedoch nicht ohne mich seine En'ttäuschu'Ng fahlen zu lasten. Daö hoißt, er bedeutet mtv, eint „bißchen großzügiger" 'hatte er sich „die Chose" (ich weiß nicht ganz genau, yh ich das bin) denn doch vorgestcllt. Ich muß diese Verachtung ertragen. (Sine Witwe mit drei Kindern, die sich in der „denkbar schlechtesten Lage" besi»»det, schreibt mir einen kurzen Brief und bittet um Untersttitzuug. Olwohl ich gegen doppelt« Superlative ein« unübevwiM'iche Abneigung h^ge, hatte ich es doch für meine Pflicht, die Frau aufzuiftlchen. Die Bltt- [telfeviu wohnt in einer Gegend, in der das Elend sollst nicht Zuflucht sucht. Auch das Haus en«üspricht mei»»en Erfahrungen nicht, eine Helle, saubere, nicht allzu große M-iet- Villa in «irrem „besseren" äußeren Bezirk. Ich bekämpfe erfolgreich di« Brrsuchurrg, bei der Hausbesorgerin unter einem Vorwand leise Erkundigungen einzuztehen. Erstens ist die Methode ja doch ein bißchen unanständig, züveiten bietet sie nur di« Chance enttveder Nachbarntratsch zu erfahren oder die Mitteilung zu erhalten: „Halt a Jüdin is." Also läute ich an der bezeichn«t«n Türe. Än junges Mädche»», anscheimnd Hausgehilfin, öffnet. Obwohl ich »nir auf dem ganzer» Wege vovgesagt hatte» daß Menschen, die gute Zeiten gesehen haben, nicht so leicht umlernen, daß jeder mit feinem Maße gemessen werden müsse und waS eben sanft in dieser Hinsicht geltend zu machen ist, bin ich doch etwas betroffen. Eine letzte Erklärung: vielleicht eine Erzieherin oder arine Verwandte, die eine ,Mütze" abgeben »nutz, erivvift sich als ücrig. Die Hau-gehilflu erkundigt sich artig, wen sie inel-bc»» darf, nimrrrt meine Karte in Empfang und ko»n»»»t mit dem Bescheid zurück: Die Gnädige lasse bitten. Da die Sttnalivn für mich etwas nrMvohnl ist, bin ich sehr gespannt, n ie sie sich entwickeln Wird. Leider endtvickett sie sich überhaupt nicht nennenswert. Eine liebenAvürdige ruiMiche Da »ne »»» einem entzückender» Nwinwten HanMeid, unter nroderner Löckchensrisur ein mit Micher Farbe »rpracht ausgostattetes Gesicht zeigend, ernpfängt mich aufS freundlichste. Ja, sie ist dir dreikindrige Witwe in der denkbarst u/lw. Mau hat ihr geraten . . . Ich deute an, daß »ch nur eine schlechtere Lage vorstellen kann. „Ach Gott", sagt die hübsche Frau und lächelt herzgolvi»tuend, „rnan »miß doch ettvas schreibe»». Ich Hab' ja kein« Erfahrrurg und Hab' mir gedacht, »»»an macht daS fo." Wir vechändigen uns rasch. Ich beginne der Tarn« auSe.inandvrzusetzen, wie Elend aussieht, Rühimng ergreift st«, sie zückt zuerst das Taschentuch (unter sorgliche Schonnrng der Landschaft), daun die Brieftasche, und als ich, sehr befriedigt, die Treppe hinunter steige, knistevr» in meinen» Täschchen die Banknote»», die für di« blinde Frau auf zwei Monate ein »varmcs Ziminer bedeuten. Es «rvar aber, das nmß ich gestehen, das erste und einzige Mal, daß ich von einer „Recherche" mehr Gold »»ach .Hältst gebracht habe als ich hintrug. Der Bollstälrdiqkeit halber muß ich aber doch auch von jener jungen Frau berichte»», die arof meinen Vorschlag, sich an die LruItuSgeurei»ldc zu tverrden, anttvortete: „Ich \mt ja schon dort, aber dort sind doch lauter Alttistmiten/' Ich habe nicht erst versucht, diese Ansicht richtigzustellen. Man trifft so selten auf origirrelle Anschauungen, daß rnan die wenigen, die einem begegne»», ruhig hinnohmen muß. Klara Mautner. * Wo nicht jn Helsen ist. Wir echalten die folgende Zuschrrfl: Die SonnlagSnumuder vom 28. d. Ihres geschätzten Blattes bringt einen von Frau Arritta M ü l l e r C'o h e»» in g.wohnter Meisterschaft verfaßten und von warmer Mensche»»- liebe zwgeltder» Artikel über di« Aernstten der Annen, die kran-- kcn Jude»» »nid Jüdinnen in den Spitäler»». Jn diesem Artikel ist der geschätzten Berfasierm ein Berschen unterlaufen, dessen Nichtigstell»»»»g keine Besch»v."rde, sondern nur ein Konstatierung sein soll. Frau Anitta Müller-Cohen spricht von einer seit eincn» Jahre bestehenden Frauenhilfsaktion für Kranke und W ö ch n e r r n n c»», erwähnt aber nicht den seit 1900 bestehenden Mädchen- und Franeirverein Bikur Chanlin», in dessen Tätvx-eit Einblick zu gewinnen Frau Dttiller-Cohen erst it» jüngster Zeit Gelegeiiheit hatte, bei welchem Anlaß sie auch alle jene Fälle kennen lernte, die sie in chrom Artikel ettvähntc. Was der Bevcin Bikur Chauliin, dessen Name allein sein ganzes Progranrm beinhaltet, in den 24 Jahren seines Bestandes nebst seinen materiellen Leistungen an seelischer und nwvÄischer Hilfeleistung für seine Schuhbefohlonen vollbrachte, läßt sich v«- Niger in Ziffern anSdrucken, stellt aber jedenfalls in» Rahmen der jüdischen sozialen Fürsorge Mens eine mrischnliche Aktivposr dar, die de^alb gewiß nrcht weniger t»>ertvoll ist, »veil üe der öffentlichen Beachtung entgeht. Wir bitten di« fahr verehr»« Redaktion, dieser Mittennng in chvom geschätzten Blatte Raum zu geben, und zeichnen mit vorzüglicher Hochachtung Jv»na R o» senderg als Präsidentin f»ir den Verein Krankenbesuch (Bikur Chaulim). _ Mitteilungen ans dem PMikum. te WEITZNER VI. Harlahllfferstras*© 109 aus sämtl. bis 15. Febrntir Filialen von der Inventur grobse Mengen in fehlerhaften, teilweise zuröckgeeetzten Tspp'ttian Vor insu OQCkll Stirn DtWlIiMMi FUnslltftcleR Feiitirsciifitzir Steppdsekoi tlP0l68!R lokosliilim Draperien «ööeistflfm MalrutMf» (160 cm breit) Qeberwfirfii tODtteppillriitOR litivorlooer lalraivorbiipip lüoitlervoriiinin leisedsckui Piaid« tpIfzeiTorDliges lWMßß IxiioitortoppIctiH Vandteppiebei Brisebiss iti. ats. Massenhaft einzelne Stücke >Dr einbettig», «Infenstrig« Rimmer and Kabfnatta All«* Im m«MM0liaHfen«tari mit «n«rm radmlartoii Pr.laen versehen, »Ichthsr rar Hotel;, Pensionen ». Gaithtffe beite Kaufaelegenheit! Erna Schwarz Adolf Werner Verlobte Wien, im Jänner 1925.. Möbelfabrik J. Spira Felde «° M. I». »INMIMM I—» Wohnungseinrichtungen (Ecke Kerl Sehweighofergasie FLCISCHHAUERBI SIEQM. KORNMIH1 Zentrale »X. 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Jeder bewusste Jude muss das iuteressante und «richtige Buch des grasten Jüdischen Philosophen lesen. Es Ist eine flammende Anklage gegen die Engherzigkeit and Brutalität des Judenhasses und eine mit schBrister logischer Präzision geführte Auseinandersetzung mit seinen verschiedenartigen kulturfeindlichen Argumenten. Es ist aber auch für den Juden ein wichtiger Wegweiser in die Zukunft: .Der wahre Orund dieses jeden Rechtgefflhla baren Hochmuts liegt In der Tatsache, dass die Juden seit so langer Zelt nirgendwo auf dem ganzen Erdball einen selbständigen Staat besitzen", ruft Popper-Lynkeus den Juden zu. Der edle Mensch und grosse Denker »»opper-Lynkeus vernichtet die Trugschlass-DIalektlk der Antisemiten, der Jude zeigt dem eigenen geliebten Volk den Weg: den Judenstaat. Die Kenntnis dieses Buches Ist ffir jeden Juden unentbehrlich, auch als Waffe im Kampfe gegen das Hakenkreuz. Zu beziehen durch jede Buchhandlung oder R. LOWIT-VERLAG - Wl«n, I. Bezirk, Fleizchmarkt 1 .—. . ' Moses Ratht Lehrbuch der hebrSlschen Sprache „ffath Amenu“ für Schul« und Selbstunterricht (neueste Auflage) Einzige praktische Methode mit deutscher Unterrchtssprache zur vollstSndigen Erlernung der hebräischen Sprache in Wort und Schrift auch ohne Lehrer. Die gesamte Tages* und Fachpresse hat das in fünf Auflagen verbreitete Buch als bestes und ffir den Selbstunterricht geeignetstes anerkannt Preis eines gut ausgestatteten 400 Se ten starken gebundenen Buches inklusive Schlüssel nur 2 Goldmark (84.000 Kronen exklusive Porto. Ffir Buchhändler, Schulen und Vereine hoher Rabatt Dasselbe Buch ist mit polnischer, ungarischer, rumänischer und englischer Unterrichtssprache erschienen. Preis wie oben. Nur die engl. Ausgabe kostet 3 Gold mark (50.000 Kronen). Zu bestellen bei N« Ruth, Varlag, Wien, SU Bezirk, Taborstrasse 20A. »osas Wie», L Februar. * 50jähri«s GeschaftSsubiläum. Die Schmuckfoderufabrit DaniieL Oberbau er, Wie»» 7. Bez., Zollergosse 9, feiert gestern den Mjährigen Bestand ihrer Firma. Aus dicsc-rn Allah versamntelten sich zahlreiche Freunde des Umernchmcnc>, nm chve Glückwünsche darzubringen. ES sprachen om Vertreter des Ha-nde-ssmmisterbums und die Vertreter der Hand-'ls- und Gttmvbekannner. Allgemein wurde die solide Geschäftsbasis der Firmra, di« sich ans kleinen Anfängen zu bedeutender Größe entwickelte, hervorgHhobcn. * Ernennung zum Kommerzialrat. Der VundeSpräliseut hat Herr,» Adolf Wiener, dem Gründer und Seniorchef der feit 40 Jahren bestehenden Krawattensabriksfirma, den Titel eines Kommerzialrates taxfrei verliehen. (Entgeltlich.) * Düs Wetter. Nach dem vorgestrigen Reigentage hat sich Pas Wetter wieder gebessert. D« Bewölvung hat in Oesterreich abgenonMen. Die Voraussage melde»: Veränderliches, tvarn»es Wetter hei starken »oestlichen bis nordwesttickren Winden, * Die LebenSmittelmarkte. Der gesteigert« Bedarf kam gestern aus allen Märkten zum Ausdruck. Namentlich dic G r o ß- Markthalle hatte bereits im Laufe des Bovmittags eine starke Frequenz zu verzeichnen. Der Zuzug nahm im Laufe des Tages Wetter cm Umfang In den Fleischpreisen haben nch E»Mer der Bottooche keine Veränderni»igen ergeben. Der schabsatz gestaltete sich ziemlich lebhaft, allein a»Wssichts der inden Kanftratt wurden die relativ billigen Fklschsortert bevorzugt. Der Nasch markt bot in Gärtnerprodntr.m n»»d tu Importware eine reichliche Auswahl. SPigat hat sich »nätzig vervilligt. 10.000 bis 18.000 K. Pro Ki-lograntm, wogegen Zwi>^ bblu und Pnoblauch wieder im Preise anqezoaen haben. Für Zwiebeln zahlte man 8600 bis 5000 K. und für K»,oblauch 34 000 big 30.000 Ä. pro Kilsaramm. Auf dem Q b st m a rr; zeigte»» sich gesteigerte Aepfelzawhren aus Steiermark. Für Wttd und Geflügel herrscht« ziemlich rege Nachfrage. Butter-wnrdv 4" 46.000 bis 88-000 K. pro Kilogramm, je nach Qual »tat, verkauft. Frische Eier stellten sich auf 1400 bis 2100 St. und Kalt^ eier, die weniger gekauft wurden, auf 1100 bis 1600 K piv Stück. * Die Wassernot in Bade«. Aus Baden wird uns go mMer: Wie bereits berichtet, ist durch Bruch eines Wasser tcibtfß in der Nähe des Ha'dhofeS i« Baden fast die ganze WasstrM.nhr abgeschnitten, was für di« gan-e Bevölkerung einer Katastrophe qleichkommt. Trotzdem die Gemeinde Wien t>eu Badenern mit der Abgabe von Wasst'- zur Seite sprcnrg. ss» doch die Wasstrmenoe für di« Bevölkerung nickt ausreichend MM. Jmmechm rechnet man mit der baldigen Behcbuna des Roh»» bouches»

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