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Wiener Morgenzeitung · 1925-01-30 · Heft 2136 (30.1.1925) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2136 (30.1.1925)
Date
1925-01-30
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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€ctle 4 Men. Freitag LagerberiU Las amerikaaifche Nvattmenthaur. Während die meisten Wohnungsreformdestrebrulgen irr Europa darauf ausgehend das Methans durch Einsamilierchäufer zu ersetzen, macht sich in Amerika eine curgegengesetzte Tendenz geltend. Immer wehr wird in den Städten das üMche hölzerne Ein- oder ZweisamMenhaus Lurch das moderne steinerne Miethaus, das sogenannte Aparbmenthaus verdrängt. Und es kann kaum ein Zweifel darüber bestehen, daß diese Entwicklung in jeder Beziehung einen Fortschritt bedeutet. Das Miethaus in Europa sucht seine Existenzberechtigung fast ausschließlich in einer relativen Pevdilligung der Mietzinse. Die Fnnfsimmerwohming wird dem Fünfzimurerhaus vorgezogen, weil sie -billiger ist. Der Mietzins einer Wohnung -in einem modernen Apartnrenchaus w den Bereinigten Staaten ist höher als der eines gleich viele Zimmer enthaltenden Privathauses, was -ihr aber ebne solche AnziehungsErast verleiht, sind die geradezu märchenhaften Bequemlichkeiten, die sic bietet. Das Apartmenthaus ist eine großzügige Anwendung des genossenschaftlichen Prinzips: möglichst viele der Hausarbeiten, welche im Einzelhaus der Frau zufallen, werden durch eine zentrale Organisation besorgt. Eine gemeinsame Heizanlage versorgt Küche u-nd Badezimmer Sommer nnb Winter mit heißem Wasser, im 'Sommer wird außerdem strebendes Eiöwasier geliefert. Der eingebaute Eiskasten ist mit einer .Kühlanlage verbunden, die es jeder Hausfrau ermöglicht, selbst künstliches Eis zu erzeugen. Kehricht kann einfach in eine Oeffnung der Wand geleert werden, von wo er in eine zentrale Vevbrennungsanlage gelangt. In jede Küche ist eine elektrische Geschirrwaschmaschine eingebaut, in jedem Zimmer befindet sich eine Verbindung mit der zenttalen Staubsaugeanlage. Ern unter Aufsicht eines Fachmannes stehender Radroraum enthält mehrere kostspielige Radioempfangsapparate. Jede Wohnung besitzt eine entsprechende Anzahl Schalter, der Mieter hat also stets die Wahl zwischen verschiedenen Programmen, ohne selbst einen Apparat kaufen zu »rüsten. Dieke Apartmenchäuser besitzen eine gemeinsame Dampfwascherei, welche zu Selbstkosten Waschen und Glätten übernimmt, ferner ist ein Klieiderrevmglmgsinfiliut vorhanden. Ein kleiner Wavenau^ug, ein sogenannter stummer Kellner hdu-mb Walter) verbindet jede Küche mit der Zentralküche. Ein Tslephonaufruf genügt» um in wenigen Minuten die gewünschte Preise in die Wohnung geliefert zu erhalten. Die Frau, die es aber Vorsicht» 'selbst zu kochen, verliert nicht eine Stunde täglich mit Einkäufen: der gleiche Dumbwaiter bringt aus' dem im Erdgeschoß gelegenen Delikatesienladen Lebensmittel, Gemüse, Fleisch, auch Zigarren,' Zeitungen üftv. unmittelbar m die .Küche. > Arrch die Dienstboten frage wird auf genossenfchaftttche-m Wege gelöst. Die Direktion engagiert i>m Monatslr'hn Dienstmädchen und Putzerinnen» welche dann den Mietern für die jeweilen gewünschte Stundenzahl zur Verfügung stehen. Es wird etwa drei Franken pro Stunde berechnet, Viele Apartmeirchauser gehen noch weiter. Ein Restaurant steht den Mietern zur Verfügrmg. Aus dem Dachgarten ist oft ein Cafe mit Musikkapelle eingerichtet. In einem besonderen Ballramn finden von Zeit zu Zeit gesellige Anlässe für die Hausbewohner statt. Der Ballraum kann auch für PvivataMsse benützt werden.. Eine Bibliothek, eine Turnhalle, ein Rauchzimmer, ein Billardzimmer verschaffen den Mietern einen Komfort, wäe er sonst nur Millionarm zur Verfügung steht. Nicht selten besitzen diese Wohngemeinschaften eigene Tennisplätze sowie besonders hergerichtete Spielplätze für .Kinder, di« dort unter Aufsicht eines Lehrers spielen. Ein Kinderhort unter Leitung/ einer diplomierten Kinder- Pflegerin macht es Müttern mit kleinen Kindern möglich, auszugehen. Eine bürFich in BHtvn errichtete Apartmenthausgvuppe, welche aus drei großen, dmech Garten getrennten .HauserblM besteht, besitzt eine eigene dreistöckige Garage mit Aufnahmefähigkeit für 380 Automobile. Die Garage ist durch ein«; unterirdischen Gang mit alle» Häusern verbunden. .«•• Das moderne amerikanische ApartuwuthauS vereinigt alle Vorteile eims erfMassigen FamUrenhotÄS, mit denen des PrivathauseS. Im Gegensatz zmn Hotel sind die Meter ständig, meistens Wunen die Wohnungen gar nicht gemietet wer-en, sie werden gekauft. Die Mieter bilden eine Genossenschaft, der das Haus gehört^ sie wählen e-men Ausschuß, der die Geschäft leitet. Als Beispiel möge ein kürzlich in ChikagS erdichtetes WoltenkratzerapartmenthauL dienen, das folgendermaßen finanziert wurde: Die Baukasten inklusive Land betrugen 12 Millionen Franken, die erste Hypothek von 8 Mllionen wurde von einer Versicherungsgesellschaft übernommen. Die verbleibenden 4 M.llionen wurden von den Genossenschaftern, aufgebracht, «im Sechszimmerwohnung kostet« zmn Beispiel 250.000 Franken, eine Dierzehugimmerwohuung 600.000 Franken. Fünf Achtel des Gebäudes werden vermietet g« Auhenstchend« für etwa Millionen Franken jährlich. Daraus werde« die laufende» Ausgaben. Steuern sowie eine jährlich« Amortisation der ersten Hyporhek bestritten. Die Genossenschafter, die drei Achtel des HrmfeS bewohnen, bezahlen natürlich keinen Mietzins, in zehn oder zwanzig Jahren, wenn die erste .Hypothek abm- Mt ist, werden sie sogar eine jährliche Dividende erhallten. _Wiener Movstenzeitung. _ Kalenderfrage«. f>l u nt ä it i o it Hai &ofa»nt,Tid) i;it Jahr»? lt»H* staatlich den gregorianischen Kalender eingesichrt. Es erforderte fünf Jahre währende Verhandlungen, bis die orthodoxe K i r ch c eiiiwilligte, ebenfalls den gregorian-iischen Kalender einzusiwren. Seit 1. Oktober 1924 hat daher die Zeitrechnung nach altem Stil in Rldmänien völlig mlsgohört- Doch fallen Ostern und Pfingsten in Rumänien nicht mit dem Termin der kaßholischcn Feiertage zusammen, da die orthodoxe Kirche den Zeitpunkt dieser Feste nach einem anderem S y st e m berechnet als die katholische. Die Kalendcrreform wurde in der letzten Sitzung des Prager Komitees der internationalen Handelskammern behandelt. Das Komitee ist der Ansicht, daß es prcckiffch -wäre, einen sogenannten ewigen Kalender «inznsühren, bei dem in jedem Jahr der gleiche Tag in die gleiche Woche Me, und daß cs bei weitem besser wäre, einen unbenannten Tag einzufügen als eine Uebergangswochc nach sechs Jahren. Diese Regulierung könnte nach Ansicht des Komitees nur dann durchgenrhrt werden, wenn sie von sämtlichen Staaten der Welt eingoführt würde. Der rheaterkrach. Mit den übrigen Geher-Biihnrn gehl auch dir Reue Wiener Bühne in de» Ausgleich. Wie wir erfahren, dürfte es auch zu einer Verhängung des Ausgleichsverfahrens über die dritte Bühne des Direktors Geyer, die Neue Wiener Bühne, kommen. Doch erleidet dieses Theater dadurch keinesfalls eine- Unterbrechung seines Betriebes oder andere Störungen, da es seit 20. Dezentiber von Direktor Robert Blum geleitet wird und sich das Ausgleichsverfahren nur auf die vor diesem Tage ausgelaufenen Verrichtungen des Direktors Geyer bezieht, „Krone und Seffel." Der ,^Jagd um die Welt" folgte gestern im Zirkus Hagenbeck ein sechsaktigcs Schaustück von dom gleichen Verfasser, Herrn Lutz, der sich aus Sullivaivfchen Miwdo- Mytiven eine hübsche, zierliche Boglertnntsik zusanvmengestellt hatte, deren zirkusmäßlgen Mzvnte chm Bizot und Wagner lieferten. Der Großfürst von Buchara will die Prinzessin von Samarkand heiraten, deren vieles Geld er zum Krieg gegen den. Emir von AWanistan braucht. Die Prinzessin vevliclbt sich, aber in den Hetman des GroWrsten, einen österreichischen Grasen Stvachwitz, der ihr bei einem Alltontat das Leben gerettet hat. Der Großfürst, dessen Eifersucht rege wird, laßt den Hetman degradieren und sperrt chn für drei Monate rn Einzelhaft. Graf Strachwitz bricht -aus der Festung aus, flieht nach Samarkand nnd von dovt an, den Hof des afghanss-chen Gegners, den er zur Fortführung des Krieges ermutigt. Er dringt dann mit einigen Afghanen in der Nacht in das Lager des Großfürsten ein, nimmt diesen mit vorgchaltenem Revolver gefangen, besiegelt dadurch den Sieg und erringt die Hand der reichen Prinzessin. Diese Geschehnisse bieten den Anlaß zu einer Unmenge bewegter Szenen, die den Zuschauer zwei Stunden lang in Alter» halten. Afghanen» Dscherkesseu und Kosaken wivbekr durcheinmwer und man kann manchmal dem Tempo kaum folgon. Schöne russische Volkslieder mit Balalaikakonzert wechseln mit bucharifchen TänM in bunter Folge ab. Darsteller und Ausstattung sind durchwegs zu loben. Den ersten Teil des Programms bestritten die dem Wiener Publikum bereits vertrant gewordenen Piecen, von denen insbesondere der meManische Fußjongleur Frank Maura, die drei Luftturner Ajax, die Hundenunmror der Geschwister Karmanow und die zehn arabischen Akrobaten hervorgchoben seien. Das Publikum war danübar und beifallsfreudig. Wien, M. Järmer. n * Das Wetter. Die wanme Westftrümung hat die kalte «wt vmr Mitteleuropa weggofpült und es herrscht warnres Werter. Rur m den Mpenländern hielt sich die Kälte noch mcrstens. jtfn Rußland ist ein KAtoembruch im Gange. VorauSw«: Rordc^mt vorwisgend heller, fchr warm, woMche Winde. M Lebensmlltelmärkte. Die Merschinchovte in der Gvoßmarkthalle wiesen zwar gestern einen merklichen Ms fall aus — ellmolangt sind bloß acht Waggous —, allein die noch «agernden Vorräte langten für den Bedarf vollständig ans. Kmbtt sind zwar im Prelle gestiegen, allein da aus dom gestrigen Kälbermarkt in St. Marx KÄber einen Preisrückgang von 1000 9000 K. pro Kilogramm erlllten haben, so dürste sich KoÜdfleisch am Samrtaa nicht hoher im Preise stellen. Der Detaiiverkehr hielt sich auch gestern im engstenRahmen. Der Naschmarkt wurde aus den meisten Gebieten bedarsdeckend bolieferk. Preislage andauernd,stationär. Der D&ftowirft war mit Aepfeln temscher Herllmft überfüllt. Auch Orangen und Mandarnren longtrtt in größeren Mengen ein. Frische wie a-itch Kalkeier waren in großen Mengen aus allen Märsten. Für letztere lM die Nachfrage merttich nachtzMrssen. Auch Butter wurde wenig begchrt. * Eine Mufttrstirsorgeftelle für erholungsbedürftige Kinl»ee. In Salzburg wurde gestern eine vom amercka»Uschen Cammonwoalch Aound eingerichtete Musterfürsovaestelle für erbolMügsbedürsiige Kinder eröffnet, deren Eltern mcktellos und nicht in der Doge sind, dll Kruder wahrend der schulfreien Zell zu überwachen. * Re«« Forderungen der Jrdnstrieaugrstellten. Der Du-nd der Jndlcktriea»*gest«lllen hat an den Wiener JNdustriellenvert»and die Forderung gestellt, im Bechand'nngswoge die Gehäl'er aller großjährigen Angestellten neu zu remitieren, jo daß sie dem Existenzmiuimum entsprechen. Die Gehälter der minderjährigen Angestelltest sollen drei Diertül des Existenz- Minimums betragen. Zur Errechnung de- ExiftenzminlnrumS möge eine Paritätische Kontmission eingesetzt worden. Der Wiener Jndustriellenvevbaltd hat diese Borschläge ahaelohnt. Der Bund der Jnluistrieangestellten ist, wte er mitteill, nicht gewillt, diese Wohnung zur Kenntnis zu nehmen, was wohl gleichbedvutend mit dein Versuch der Durchsetzung jeiwer Forderungen mit den Mitteln des aewerkschafmchen Kampfes sein dürfte..- ' 30. Jänner 1025 Hk. S1SK * Schillingwährung für die Rancher. Mll 1. März m» ■Die JolKtfri-'ic zur Säiitlnizrechninw übc-r. Unr mm eine leichi.'ro Berrechn.ina zu ermöglichen, soNen bei e in iqen-Zigarren, und Z^arertcnsorten Auf- oder Mrundlmgen der Preise vor gvnonunen werden. Eine solch« Preisr'anlöerung erweist stck .zum Beispiel bei der Sportsigarette notwendig, die ss30 K kostet. Wie der Korrespondenz Herzog mllaeteilt wird, ist ein, Preiserhöhung der Tabokf-.'brikcrte nicht beabsichtigt. Die Ta bakregie erklärt nboigens die schlechte Qualität der „Aegyvtischeu" mit Fälschungen, die daran erkenntlich find, daß vat Wort „Jigarettc" mit pvei r statt mit eine n r geschrieben ist. * Der nette Branddirektor der Stadt Wien. D^r Stadt. scnat hot auf Antrag des amts'ührenden Stadtraies S ve ifc r d.u! bisherigen BrondvirokrorStellvertreter Ingenieur Anton W a g n c r zum Branddirektor ernannt, der bereits seit der Be nvlMvbung des Branddirektors Schifter mit >der Lei tune der Feucrlvehr betragt ist. » StratzrnbahnzuiammenstSße. Vorgestern t>atte dd? Straßenbahn gleich droi Zusamnrenstöße zu verreichnen. Bei der Salzlorbrücke stieß infolge Versagens der Bremse ein Zug der Linie M in einen der Linie B hinein. An der Ecke der Lerchetrfelderstraßc und Äaiserstraße gab es zwar Zusammenstöße; einnral fuhr ein Zug der Linie 5 in einen der Linie 16 hinein, das andere Mal ein solcher der Lllvie 5 in einen an der Haltestelle sichenden der gleichen Linie. Bai den Zusammenstößen wurden insgesamt sieben Personen leicht verletzt. * Die Lebensmüden. Der Bäckerlehrling Franz A. hat sich gestern in der Wohnung soiner Eltern erschossen. — Auf die gleiche Weise wollten der 65jährige Magaz:neitr Heinrich A. und der 41jährige Beamt« Wilhelm H. aus Maria-Cnzersdorf aus dem Lobett schsidcu und verletzten sich schwer * Keine Gebühren für Aehrichtgefäße! Dom Wiener Magistrat watvde mitgeteilt, daß in Margareten und am N c ubau ein Mann von den Hausbesorgern größere Beträge für die tit den Hawsern eingestellten Kehrichtgofaße verlangt. Die Be völkermrg wind aufmerksam qemachi. daß dieser Momr eilt Schwindler ist, dor sofort, wetm er diesen Bei rüg nochtnalS versuchen sollte, der Polizei zu übevgoben wäre. Für die vou rer Gonv.-illde den Wohnparteiett beigestell-len Kchrichtgefäße ist keinerlei Gebülhr zu entrichten. * Ein Scheckbetrug vor zwei Jahren. Wie noch erinnerlich. wurde Ende 1922 ans Grund eines gefälschten Kreditbriafes von einem gewissen Paul fRaonl) G a tt e t h in einer Wechselstube der Derkehrsbank ein Betrag von 120 Pfund Sterling beraus-gelockt. Der Scheckschwindler, der den Betrug ausgc-iührt hatte, blieb verschwunden. Nun kommt aus Genf die Äiachricht. daß dort ein Mann verhaftet wurde, als er bei einer Schwerer Bank den gleichen Betrug vollsichren wollte; es wurde festgestellt, daß er mit dem Wiener Be Wäger identisch ist und daß er ähnliche Scheckschwindelcren auch tu Achon, Alexandria und anderen Orten verübt ha>t. In der Schiveiz trat er unter verschiedenen Namen als britischer Staatsangehöriger aus. * Verlustanzeige. Bei dom Mittwoch abends im Große» KonzertbauSiaale stattgehabten Bortrag Dr. Weist wurde auf dem Sitz Cercle 4, Reihe Nr. 1, ein wertvolles Zeiß-Glas vergessen. Der redliche Fluder wird gebeten, das Glas gegen einen Finderlohn von 10"/« seines Wertes tu bet Buch- und Kunsthandlung Albert Kende, 1. Bez., Herrengasse 5, abzugeben. * Tanzinstitut Herurann Braun, 14.Bez., Reindorfgasse 42. Tel. 88-4Y1. (Entgeltlich' Austritte au» de« gudentum. Mayer Georg, geb. 32. Oktober 1004, Konstanti-» novel, Hochschüler. 10. Bez., Hofzeike 20. G e r s ch k o w i t s ch Ottilie, geb. 37. September 1003, Cherson, Verkäuferin, 10 Bez., Favoritenstraße 29. Vogel Simche Friedrich, geb. 10. März 1895, Monastyrschtschyna, 2. Bez., Taborstr. 108. B o s k o w i tz Alice Herta, geb. 13. August 1908, Wien, 9. Bez., Frankgasse 1. B o s k o w t tz Cbarlotte geb. P o l l a k, geb. 3. November 1873, Wien, 9. Bez., Frankgasse 1. Reiß Paul, geb. 6. Jänner 1806, Wien, Kanstnanu, 18. Bez.. Kersthoferstraße 87. Hochwald Ernst, geb. 28. April 1898, Brünn, Beamter, 4. Bez.. Schönburgstraße 98. Schwarz Artur, geb. 17. März 1894, Trebitsch, Angestellter, 3. Bez.. Trubelgasse 8. K o h n Rosa, gA». 5. Februar 1901, Nemet--- KereStur. Angestellter, 3. Bez.. SchiffamtSgasse 0. K 0 v o l Salamon, geb. 1. Jänner 1899, Bojan, Angestellter, 2. Bez., Rembrandtstraße 28. Dr. W e n g e r Panl, früher Weinreb, geb. 39. Mai 1898, Brünn Angestellter, 3. Bez., Czerningasse 19. H S l z e l Emmerich, geb. 2. Oktober 1890, Budapest. Direktor, 8. Bez., Lerchenfeiderstraße 48. Roth Fritz, geb. 30. Mai 1896, Trautenau, 9. Bez.. Sechrschimmelgasse 7. M e i S l Irma. geb. 20. August 1867. Oberhausen. Bedienerin, 8. Bez.. Untere Weißaärberstraße. Chodrower Eugenie, geb. 24. Dezember 1900, Czernowitz, 8. Bez.. Hamerlingplatz 8. N e i p l Berta geb. Horn, geb. 17. März 1900, - Wien, Beamtin, Schmidgnnstgasse 24. _ Radio-Salou der „Wiener Morgenieitnng" im „Haus der Dame" Ergo» A.°G^ 1. Bez., Schwedenplatz 1. Vorführung der Wiener Sendung täglich von 11 bis 1 Uhr mittags und von 4 bis 6 Uhr nachmittags. Eintritt frei. Kein Kaufzwang. Verkauf erstklasiix.ec Radio-Apparate und -Bestandteil * Das Nadioprogramm Freitag, 8v. Jänner. 11 bis 1 Uhr: Bormittagsmujik. (Programm nach Ansage.) -> 4 biß 8 Uhr: N a chmittaas-Konzeri. „Zdompanisten-Wetsitreit", 2. Folge. Urbach: „Lortzing"-Phantasie. Schäfer: „Bizet". —- Uribach: „Tschaiko»vskv". Urbach' „Smetana". — Urbach: „D-.'-liibes". — Schlögl: „Ich. Strattß" — 6 bis viertel 8 Uhr: Märchen für die Großen, erzählt von Frau Henny Kienzl. — Ab 8 Uhr: Konzert' Akademie. 1. Teil: Gesang Leo Mezak: a) Schnbort: Der Lindenbamn. b) Richard Strauß: Traum durch die Damnterung; c) Froundliche Vision: d) Ich trage meine Minne. Cellovorträae Nerio Brnnclli. Gesang Bella T^aälen: Brahms: a) Auf dem See: b) O kühler Wald; c) Satzphische Ode. d) Sai-nt-SaenS: Arie att-8 ,/Sarttion ntw DÄAa". Klaviervorträge Prof. Jtck-inS Jllcrlis. — 2. Teil: Das Wietter Lied. Mitwirkend: Hern.in« Ksttal. Gr-e»e Holm, die Komponisten L. Grubcr un>d Heinrich Strecker. da>- Reisncr-Ouartett. veresne. Vortriige tmd Versammlungen. Bukvw inner Zetttralverband. Sonntag» 9 Uhr vormittags, im Cafe Edison (ebemals Palace), 8. Bez., Alserstraße 9 (Souterrain), DlonatSversammlung. — Verein F o r i e tr h e i m. Moraeu in den Strä»tzl»S8le». 8. Bez., Josefstädtersttaße 22. Ftmfuhrtee mit Tanz und interessanter Modeschau unter Mitwirkung der russischen Tänzerin Ilona

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