Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2135 (29.1.1925)
- Date
- 1925-01-29
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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M. AK Men, ^mrnerSfag Wiener Msrflruzeftrm-. 29. Lanner 1025 Seite 5 Rebftahl im Mümamt. Tausend Schillinge in der Unterhose. Im HauptmÜnzamte wurde am 19. d. au8 dem Prägasaa-l 'ein Sack mtt tausend Schillingen der alten Prägung im Ausgabewerte van zchn Millionen Kronen gestohlen. Ms Tater wurde der dort 'beschäftigte Ludwig Wetchy verhaftet. Auf der Polizei logte er ein volles Geständnis a!b. Er!<nn out 19. d. in den PrägesaÄ, wo die Säcke mit den ireue» Schillingen arffgestapett liegen. Obwohl in dem Saal zwanzig Arbeiterinnen beschäftigt sind, konnte er einen Sock mr-ter seine ArbeitShose schieben. Plötzlich riß chm das Hosen band und nur mit den größten Alvstreugnngen konnte er es verhirtdern, daß der Sack zu Boden fiel. Mittels eines Aufzuges erreichte er den tiefer gelogenen „Strecksaal". Hier war er allein. Sr öffnete rasch den Sack und goß den Inhalt in die Unterhose, die er uinten zugcbunden hatte. BiS hoch an die Waden reichten die Schillinge. Beim Tore hustete er heftig, um das Klirren der Münzen zu Wertönen. CS gelang chm, ins Freie zu kommen. Er fürchtete, daß die Schillinge die Bänder der Unterhose sprengen könten. Daher suchte er im Stadtpark ein entlegenes Gebüsch auf und vergrub dort die Schillinge. Er holte sich das Gold später aus dem Versteck und trachtete» eS rasch einzuwechseln. Dies gelang ihm mit Hilfe einer gefälschten Bejtätvgrmg einer Gewerbegenossenschaft im Münzamt selbst. Das Gold hat er bereits in lustiger Gesellschaft verjubelt. Mau hat bei chm nur einen geringen Rest vovgefunden. Nach Abschluß der Erhebungen wird Wetchy dem LcmdeSgericht eingeliefevt werden. _ Ae „Kammrrsplele" im Susglelchrversahrea. Der Theaterbetrieb bleibt ungestört. Direktor G e y e r hat gestern auch für di« K a m m c rspiele den Ausgleichsantrag überreicht. Cr ist die unmittelbare Folge des bereits in der vorigen Woche über das Moderne Theater Ges. m. b. H. anhängig gemachten Ausgleichsverfahrens. Die Betriebe der von Direktor Geyer geleiteten Theater stellen in finanzieller Hinsicht eine Einheit dar. Die Kammerspiele selbst haben stets einen vorzüglichen GefchäfVgong aufgewiefon. Die Erträgnisse der Kamme vspiele muhten zum Teil dazu verwendet werden, um die Abgänge in dem anderen Theater decken zu können. Im Verlaufe der Saison 1923-24 wurden au Direktor Bernau, der das Theater an Geyer seinerzeit abgegeben hatte, an vereinbarten Bruttoprozenten 1,3 Milliarden Kronen auSbezahlt. Die im Ausgleichsantrag angeführten Passiven belaufen sich auf 4.235,000.000 Kronen, denen als Akt ipum eine Post von 9L00.000.000 Kronen gegenübevsteht, welche aber schon mit Rücksicht auf das gegen das Moderne Theater Ges. m. b. H. anhängige Ausglerchsperfahren als dubios bezeichnet werden muß. Angeboten wird ebenso wie rm Modernen Theater Ges. m. b. H. eine Quote von 25 Prozent in 22 Monatsraten. Der Betrieb aller Bühnen geht ungestört weiter. km Ausruf an die Wischen gntelleltuellen. Aüv die Erlösung des Bodens in Evez Israel. Wie schon berichtet, hat am 28. Dezember 1924 in Ärrjath Anawim eine Devsammlung der jüdischen Schriftsteller, Künstler und Gelehrten Erez Israels statvgofündon, welche die Veranstaltung einer einheitlichen Aktion zur Unterstützung des Sandankauifes beschloß. Die Versammelten erlassen den folgenden Aufruf: An die jüdischen Schriftsteller, Gelehrten, Künstler in aller Welt! Freunde! Aus Klrjath Anawim, dem neu erstandenen Mischen Dorfe nächst Jerusalem senden wir euch in all« Länder der Diaspora den Gruß der Heimat. Wir jüdischen Schriftsteller Palästinas haben uns, fast allesamt, hier versammelt, um Rats zu pflegen, wie wir die Geulath-Haarez (Erlösung deS Bcdens) am besten fördern lönnen. Wir, denen es vergönnt ist, in Erez Israel zu wohnen, sehen mit eigenen Augen, wie der Väter Boden Stück um Stück erlöst, wie Haus um Haus gebaut, Acker auf Acker bestellt wird. Und jüdische Menschen sind es, die — selbst besreit — pflügen und eggen, säen und pflanzen. Menschen und Boden, hrer werden sie eins. Obenan steht eine große Tat: Die beginnende Erlösung der Ebene Jesreel, einst der Schauplatz historischen Ringens, einst und bald wieder die Kornkammer des Landes. Ein Volkeswerk durch Bolkesgabe, die Frucht einer gewaltigen Anstreidguug des Keren Kajemech l'Jsva-el und des Keren Hajessod. Seht, noch ein Schauspiel! Bont Meere her nahen Schiffe. Die Versprengten Israels kehren aus allen Ländern der Zerstreuung heim. Ihre Herzen klopfen in froher Erregung, und aller Sehnen ist einem 'siele zugawaubt: Die Mutter Erde liebeiid zu empfangen. Eine Masseneinwanderung, wie sie uoch nicht da war seit?,udäaS Untergang. Eine Wanderung, die sich mit ElementariN'tvalt über Meere und Wüsten, durch zahllose Gefahre»:, Bahn bricht und di« Tore des Landes aufreibt. Doch wie tragisch! Es gibt keinen Boden! Keilten Boden? Nein, und wieder nein! Boden genug ist da, der nach Erlösung schreit. Und ein Leichtes ist es, h e u t e „rohe Fläch«, d sten B dens M die Heimkehrer:- Mitteilungen aus dem Publikum. Beobachten Sie selbst, wie wohl Sie sich nach dem Genuß eines guten, gehaltvollen Kaffees fühlen. Sie nehmen ihre Arbeit oder Ihre Lektüre mit ganz anderem IrUereffe auf, find erfrischt und angeregt. Das verdanken Sie vor allem dem Koffein, das im natürlichen. unverfälschten Bohnenkaffee gerade in der richtigen Menge enthalten ist. fttlitts Meinl Gegr. 1862 „Nordsee" lebende Karpfen!! Die Deutsche Dämvffischerei Jf 6etu empfiehlt in bester blutfrisch er Qualität Besonders billig und schmackhaft: GerSuchrrte Fettheriage SM nor 12000 Satzfetthekluge.SM nut t 1100 Kieler BÜMUnge, Sprotten» feinste deutsch» yifchmarinaden den zu erlösen und damit» ohne andere zu verdrängen, den Wohlstand deS ganzen Landes mächtig z»l heben. Das Lösegeld aber fehlt noch! Wenn wir damit zu lange zögern, werden wir dann nicht die richtige Stunde versäumen und dann vor den Toren unseres Landes dastehen wie Bettler? Brüder! Bor uns das Schauspiel der Auferstehung in ungeahnter Größe und in uns die bange Furcht vor der erdrückenden Verantwortung dieser Stunde. Da können auch wir, die geistigen Arbeiter unseres Volkes, nicht «Hefts. stehen. Die Heimkehrer»den sind unsere Brüd:r, die Erde ist unsere Erde, und der Baum, der — von Czaluzim gepflanz: — seine Wurzeln lief ins Erdreich tthläg». ist Denkmal der großen, vielfältigen Schaftensk'-aft unseres Volkes. Keine Dichtung herrlicher als die Heimat und kein B'W schöner als die Vätevscholle. Fort denn mit der 'letzten Scheidewand zwischen dem Heimalboden und der schaffenden jüdischen Künstlerseele! Erkennet alle, daß heute, da die Tore der meisten Länder dem Ewigen Juden verschlossen sind, nur Erez Israel ihm offen steht. Kommt und seht, was hier geschaffen wird. Wachet auf, Brüder, und erwecket andere! Lehret das BM Liebe zur Heimat. Lchrt es die Erlösnngspflicht und gebt seWft das Beispiel! Der Keren Kajemeth hat dieses Jahr die Verdoppelung seines Bodenbesitzes proklamiert. Und wir, zur Mithilfe am Erlösungswerk bereit, proklamieren denn einhellig denzwetten Tag Chol-Hamoed-Pefsach als den Tag der jüdischen Schriftsteller und Künstler für das jüdische Land. Da soll über jeder jüdischen Redaktion, über jedem jüdischen Theater und Museum der ganzen Welt ein Panier wehen: Me Heimaterde für das jüdische Volk!" Dieser Tag sei uns der Tag der Sannnlung und Einigung, der da eint Dichter und Schriftsteller, Künstler und Forscher, Maler und Bildhauer, Musiker und Mimen. E i n Gefühl, ein Wille! Groß wird der sittliche Wert unseres Werkes, die erziehliche Wirkung unseres Vorbildes sein. So wollen wir den Weg zum Herzen des Volkes suchen und finden. Von uns selbst aber fordern wir, daß ein jeder nach seiner Begabung gebe: Poesie oder Prosa. Artikel oder Skizze, Gemälde oder Zeichnung, Musik oder künstlerischen Vortrag — jeder das Seine! Freunde l 69 Exilgeschlechter harren de8 TageS der Erlösung. warien auf Genlath Haarez. Da wollen mich wir ein Stück Heimaterde frei machen dem jüdischen Pstug. Mtt brüderlichem Gruß: Achad Haam, Agnvn Sch., AgronSky G., Almaliach A., Anochi S.. Asaf S. Ras. Barasch O., Barchiahu A., Bar-Troiro, Beilinsohn A.. Ben-Abi %, Ben-Jschai 9t., Benjamin Rabbi. Ben Towim S., Ben Zion S., Bergmann Hugo. Bialik Ch. N., Dr..Blowstein, Dr. Brawer, Burlah 3. Cohen Mordechal Ben Hillel, Cutler S., Dinaburg B., Drujmrow A., Engel I., Epstein E., Epstein I.. Fischmann S., Professor Fodor A., GinSburg P-. Dr. Glickfobn M., Golinkin M. lDirektor der hebräischen Oper, in Erez-Jsrael), Gordon S. L., GrasowLkn Z., Grinberg Uri Zwi, Professor Gutmann I. M., Harnem A. (Feierstein), Hanoch G., Herberg S., Hurwitz 3., 3edid!a B., Iellin 3., Irwin H., Dr. JuriS S., Dr. Kabat A„ Kamchi D., Karmon E., Karnt 3.. Dr. Klausner I.. Profeflor Klein S., Kohano Abr., Kossowsky Ch., Lew in D., Liffchitz A.. Lufbau 3., Dr. Lurje Z., Professor N^argolieS M.. McjuchaS 3., Mibaschan M., Michlin H., PuchatschewSkY N.. Rabatt S.. Rabtnowitz % S, Rabinowitz I, Rawnizkv 3-, Rubafchow S., Sakai D., Dr. SaaorodSky M.» Sampter 3., Professor Schatz Boris, Schimanowitz D., Schwarz Schalom, Silman K., Dr. Slousch N., Smilandky M., Goto Eli., Steinmann M., Streit S., Struck Hermann, Temkin Ai.. Tschernowitz Schmuel, Professor Weinberg 3» Zikroni A.. Zuri 3. W i e n, Ad. Jänner. . » Das Wetter. In Oesterreick ist es warmer geworden, doch -herrscht noch vorwiegsnd Frost. D-ic Vorailsfage lautet: Meist trüb, Tempera-t»lre»i im Mpenvorland über 0 Grad steigend, 'Prognose unisicher. * Morgen Wiederaninahme der Arbeit in Grünbach. Gestern hat in Grsntback eine Belepschaitsocrsam»n!nii'g statt-gefttnden, an der ungefähr 800 Pevsonen teilnahlnen. Es kam ei»»« Einigung nfftairde. Die Bedingungen der Gewerke wurden ailjzeptierr. Die Bedingungen waren, daß 00 Arbeiter und 4 Betriebsräte crbgebaut und die 24 Bevhafteten und 19. An-- gezeigtelr entlassen werden. Die Avb-eit wird «xchrßcheiulich titnr«it auhgenomnreu werden. Inbetriebsetzung des Spullerseekraftwerkeö. Montag wurde mit der Füllung der Wasftrführm^g zwischen dem Spullevsee und dem Krafthaus in Danösen begonnen un» einen Tag später eine von den drei Turbinen der 86i!0pserdigen Maschinensätze in Gang gebracht. Dieses in der Baugsschich«' des Spullerseewerkes, das den elektrischen Strom für ök Arl bergbahn liefern soll, bedeutsame Ereignis leitet seinen Prob.- betrieb ein, der bis zu der im Frühjahr dieses JahreZ erfo! genden Detriebseröffnmtg fortgesetzt locrden wird. * Tin spokiierter Brief. Aus einem Brief an die,Firma Rasenzwe-ig n. Comp.. Knritbcrgergaffe 5 wurde nach Spoliieruilg ein auf 209 Pf^ St. lairtendcr Scheck der Midland Bank in London a,rf den Wiener Bankoe»soin gestohlen. * Der Doppelmord in Meidling. Ueber die furchtbare Bluttat des U-tvgarn Bida, der Dienstag abends in Meivling seine'von ihnt geschiedene Frau und deren Schwester durch Re volverschüfie tötete »rnd sich sclibft schwer verletzte, wird noch berichtet: Das Ehepaar Bida war seit November geschieden. Bor einiger Zeit kam bei einem Rechtsanwalt ein Vertrag zwischen Bida, seiner geschiedenen Frau und dem amerrkaniichen Apste Wagner, mit dem diese zusammen lebte, zustande, in dem sich Vida verpflichtete, seine Fvau und den Ärrt künftig «r Frieden zu lassen. Er bekam dafür drei Millionen Kronen aus-bezahlt. Dr. Wagner sagte aus. dasi Bida. als er mit chm vor der Tat sprach, den Eindruck eines Betrunkenen machte und sehr stark nach Mkohol roch. * Die Lebensmüden. Die 26jährige Marie H a l a m a hat s-ich mit Leuchtgas vergiftet. Sie hatte diesen^ Sainsta.i heirate»: sollen. Am 27. d. hat ihr der Bräutiaam eröffnet, daß er aus materiellen Gründe»: ei,: anderes Mädchen nehmen müsse. — Die 20jährige Private Berta Schütz hat gestern vornnttags in Abweisercheit ihrer Mutter .in der Wohnung, 13. Bez., Matz,:ergasse 16, den Hahr: des Gaskochers geöffner und Leuchtgas eingeatmet. Man fand sie tot vor. — Die 46jährige Näherin Marie S. nahnr Lysol. — Dienstag nacht-.'- hat sich in der Mbrechtskaferne der lOiährig-.' WehrmM'n Karl N. augvschossen M,d schwer verletzt. Das Mdttv der Tat dürfte un,glückliche Liebe gewesen sein. * Max-Nordau-F«ier. Ans Anlaß des zweiten Todestages Max Nord au 8 veranstaltet der Verein ziorlistischer Akademiker „Hechawer" Sonntag den 1. Februar vovn:fttagö im Festsaalc im Hotel Continental eine Ge d e»: k f e i e r. Die Eröffnungsrede hält der Präside»:t des Zim:istischen Landcskonritees Herr Dr.- Jakob Ehrlich, lieber die Bedeutung von Mar Nordans zionistischem Wirken werden Herr Oberrabbiner Dr. Chase8 und Herr Dr. Otto Abeles sprechen und Herr Dr. Schnrerer wird persönliche Erinnerungen an Mar Novdau Vorbringen Die Bevanstaltirng, welche auch durch nrufikaliische Darbietungen be reichert ist, beginnt präzise halb 11 Uhr vormittags. * Die Probleme der Jewish Aaency. Das Zim'ristischc Landeskomitee teilt mit: Die Diskussion über das vorigen Donnerstag vm: Herrn Obevbauva-t Ing. Stricker^ gehaltene Referat (PrMeine der Jewish Agency) findet^,: i ch » heute Donnerstag, sondern Dienstag den 3. Februar statt. Nähere Mitteilungen werden in der „Wiener Movger: zerttnrg" erscheinen. * Eine neue Bibelschule. Dem Buick jüdischer, Eltern in» 2. Bezirke ist es gelungen, eine Bibeffchuie zu errichten. Die Eirrfchrcibung ffn-det Sonntag den 1. und Montag den 2. Februar in der Zeit von 9 bis 11 Uhr im Lokale, der Bibeffchme, 2. Be;., Tcmpelgasse 3, statt. Der Unterricht ist unentgÄÜich. * Spuren alter kanaanitischer Kultur m Jaffa gefuuden. In einen: Orangegavten des Herrn Isaak Goldverg, in der Nähe vor: Jaffa, wurden zwei Grabmäker und mehrere Tongesäße aus der Zeit der kanaanitrschen Kultur vor 4000 Jahren ausgegraben. Die Mteilung für Mtertümer bei der Paläft! na regier u ng gab ihr Urteil über die Funde ab und erklärte sie als -eiiner fri'chkanaanitischen Periode gvhörvg. Ein jüdisches Studentenheim in Warschau. Die Stadtverwaltung vor: Warschau Hot beschlossen, eine Smnme von hunderttausend Zloty als Zfttteihe für die jüdische Gemeinde. Warschaus in das diesjährige Budget ein zuftellen. Diese Smmne soll für die Errichtung eines Ge bäudes für Vas jüdische Studentenheim verwendet werden. Bokanntlich besitzt Warschau die grüßte Mische Ge»neindc der Wett. - * „Revue Juive." Die erste. Nummer der periodischen Zeitschrift für jüdische Wissenschaft. „La Revue Juive" .ist soeben in Paris erschienen. Als Herausgeber zeickrurt der Dichter Albert Cohen, früher Sekretär des Leiters des .Internationalen Arbeitsamtes in Genf Albert T h o m a s. Das Redaktionskomitoe besteht aus den Herren Prof. Mhert Einstein, Prof. Sveg»nund Freud und Prof. Georg B r a >» d e s. Di« erste Nummer enthält Artikel von Einstein, Albert Cohe»:, Andre Spire, Jacques de Lacretelle nnd anderem Es tverden Beitrage von Einstein. Freud, Herriot.^ Wbert Thomas, Israel Zangwiil. Stephan.. Zweig, u. a. angekündigt. * Bei der heute nachmittags in den Kammerspielen stattfindenden interessanten Modeschau wird d»e Firma Julius M e i n I Kostproben ihres vorzüglichen Tees gratis verabreichen. (Entgeltlich.) * Heiutsparbüchseu des Dorotheums. Das D o r o: h c » m wird zur Beqnerniichkeit des sparende,» Publikmns von Dienstag den 3. Februar d. I. angefangen, sowohl in der Bankabtc,i'ttvng der Hauptanstalt als auch in säurttichen Zweiganstalten, H-eimsParbüchsen zur Ausgabe bv^rrgen. Spaveilvlagerr iverden entgegengenommer: in der Bankabteilnrtg der Hauptanstalt täglich von halb 9 bis 5 Uhr; in aller: Wiener Ziveiganstalten wahrend der Geschäftsstnnden von 8 bis halb 3 Uhr, ferner in der: Zweiganstalten Linz. Klagen» surt, Baden, St. Pötten und Wiener-Nerrstadt in beit übliche» G-schäftsstrinden. (Entgeltlich.) Radio-Salon der „Wieuer Morgeuzeitung' im „Haus der Dame" Ergo» A.-G., 1. Bez.. Schivedenplatz 1. Vorftthrung der Wiener Sendung täglich von 11 In. t Uhr mittags und von 4 bis 6 Uhr nachmittags. E i ntritt frei Kein Kaufzwang. Sstv kauf erstklassiger Radio-Apparate und -Bestandteile * Radioprogvammr Donnerstag. 29. Jauner. 11 bis 1 Uhr: Borwirt an» musik. (Programm nach Ansage.) -—,4 Uhr bis b Uhr: 9! ach »üittaqs - Konzerl unter Aftttv:rkung ver Kor»- zertfängeri» Hella Stan!bwi's. Mozart: „Täe Entführung aus den: Serail". — Waldteufel: Flumen m»d Kusse". LLalzer. — Beethoven: „Adelaide". — Wagner: „Kar freitagszauber". — Wagner: „Walters Preislied" (Cello Solo). — Flotow: „Martha", Gr. Phantasie. — Renee: „Carl-zonetta". — Buchbinder: „Prihoda^Serenade". —. Stol;: „Expression". Batse boston. — Benes: Aicch-Vong". Blues. — 0 bis halb 8 Uhr: Bvvtrag von Ludwig Schnabel. „Die Wachau". Worte von B. £. Ludivig. Miffik von Goller, Kehidorfer, Springer, Weißentzöck n. a. — Ab 8 Uhr: Viert« Radio-Aufführmia des Deutsck-eu Volksgesa»»gveremeS Wien. Heiterer Bolksli ed er abend.