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Wiener Morgenzeitung · 1925-01-28 · Heft 2134 (28.1.1925) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2134 (28.1.1925)
Date
1925-01-28
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Ar 2131_Wett. mm»i, _Wiener Morsten,eitu«-. * Di« Probleme der Iewish Agcneh. Das Zionistische LandeSkomitee teilt uns mit: Die Diskussion über ^as lebten DonnerStA erstattete Referat des Oberbanrates Stricker iiber di« Probleme der Iewish Agency findet n i ch t morgen, de»l 29. Jänner, statt. Nähere Mitteilungen ivcrden in der „Wiener Morgenzeitung" erfolgen. * Berhastunq eines Borzimmerdleves. Ein seit mehreren Monaten, namentlich bei Künstlern, plündernde- Einschleicher, der zuletzt aus dem Bor'immer des Komp-misten W e i n bergep einen Pelz im Werte von 29 Millionen entwendet 'bat. wurde in der Person des nach Rumänien zuständigen Johann Dowidowicz verhaftet. * Di« Lebensmüden. Gestern nachmittags hat sich die täjähripc Hebamme Emma Pohl in ihrer Wchnung wegen häuslicher Zwistigkeiten durch Einatmen von Leuchtgas der giftet. — Der 24jährige Beamte Alois M hat sich gestern in feiner Wohnung durch einen Ncvolverschuft gomhrlich verletzt. — Der töjahrige Agent Anton H. hat sich mit Leuchtgas zu vergiften versucht. * Adels Lewknstt gestorben. Der älteste ur.ö auch V'enstälteste Repräsentant der Berliner jüdischen Gemeinde. Herr Adolf L e w i n 8 k i. ist in Berlin verstorben. Der Verstorbene mar seit einigen Jahren auch stellvertretender Bovsitznrder der Reprasentantenversommlung. * Wiener Chaluzim in Erez Israel. Dor wenigen Monaten kain eine Anzahl jener Jugendlichen, die in dem voll Herrn Os-kar Goldschmied gefi'chrden Heime „Baumgarten" zu Chaluzim auSgebildet worden wqren. ilach Erez Jsrops. Heute, nach kurzer Zeit ihres Aufenthaltes im Lande, jmd diese juimcn Leute nicht bloß alle in Stellung, sie sind Handwerker. Lischler. Schlosser. Installateure usw.. sondern sie haberz sich a u 8 eigenen M i t t e l n. o h n e Anleihe, bereits ein Häuschen am Karmel evbout und ihr sehnlichster Wunsch. eine landwirtschaftliche Sichtung zu schaden, wird bei der diesen tüchtigen Burschen innewohnenden Energie und der Mithilfe der Wiener Kameraden bald in Erfüllung gehen. Ihre Wiener Kameraden haben eine Sammlun g ein geleitet und auch bei öinigen GvsmnllngSgenossen für diese Siedlung geworben. * Festschrift der Brünner „Jüdischen Bolksstimmc". Am 1. Februar d. I. werden es 2Z Jahre, se-itdom der vor kurzer Zeit verstorbene Redakteur Max Hickl im Jahre 1900 die allgemein verbreitete und populäre „Jüdische Volksstimme" in Brünn begründete. Ans diesem Anlaß evscheint arnr 1. Februar eine 40 Seiten starke illustrierte Iubkläumsfestschrift, redigiert von dem Nüssen des Bevstovbenen, Hugo Gold, wÄche unter anderem folgende Beiträge bringen wird: Altmann Dr. Adolf. Oberrabbiner, Trier: Berenice. —- Bloch Chaim. Men; Die Welt der Chastidim. -r- Brod Dr. Max, Prag: Die Juden von Enns. — Cohn Dr. Willy, Breslau: Die Heimkehr. — Donath Dr. OSkar, Brünn. — Frantissk GoMwb: Cesta do Kanaan. — Fleuch Dr. Kanitz: A,is einem alten Pinax. — Grob Joses, Wien: Dmtor Wolf „Dhi-- tim*. trr Grün Art. Ing., Lucenec: Problematik und Tat. --- Gvyrpfeld Dr. Max, Bpünn: Mährisch« Ghetto-Originale. Haas Dr. Theodor. Brünn: Alls unserer innevpolitischen Betätigung vor dom Kriege. (Erinnerungen an Max Hickl.) Herrmann Dr. Hugo, Brünn: Palästina 1924. -7- Jung Leo, Rabhi. New-Pors: Di« Weltanschauung des Iudentllms. Mr. Eisig König. Porthsmouch: Ein IudenftMchen. --- Müllex Dr. E., Wien: Pa4me und Oelibaum. — Scherlag Lorenz. Lemberg: Schönheit. — Schevlag Marek, Wien: Schatten. ---7- Uvabin Siegmund, Gablonz: Rassencheoretifches von den Juden, -r- Wertheimer Dr. Max. Wien: Derjüd ische Monotheismus in der allgemeinen R-vligionstheorie. WNkowiffch Armin, Gger: Enttäuscht. — Preis 6 tfchech. K. Bestellungen sind an die Admmistratim „Jüdische' DolkLstimme", Brüun, AÄevgasse 9, zu richten. * Ei« jüdisches Museum In New-Uork. Wie uns aus N q w - A o r k berichtet wird, hat sich dort eine aus jüdischen Schriftstellern. KuMern und sonstigen ton jüdischen öffentlichen Leben stehenden Persönlichkeiten bostchende Gruppe zu einer Gesellschaft zur Errichtung eines jüdischen MufqumS vereinigt. In einem Aufruf fordert die Gefellichast die Juden Rew-Aovks auf. in ihpem Besitze befindliche Dokumente und Gegenstände von historischer Bedeutung dem in Gründung begriffenen Museum zu überlassen Der Sitz der jüdischen Mivseumsgüsellschaft ist 226, East Broadway, New- Novk. __ Austritte aus dem Snücntum. Löscher Marie, ged. 3. Februar 1683, Zwettl, Verkäuferin, 10. Bez., Gellertgasse 7. Singer Bertold, geb. 5. Februar 1802, Schattcm, Agent. 3. Bez.. Hauptstraße 107. Stern Adolf, geb. 21. Juli 1860 Wien. Drechslergehilfe, 17. Bez., Mayssengasse 25. L i ch t e n st e 1 n Hans, geb. 23. März 190b, Wien. Hochschüler. 9. Bez., Grundlslraße 6. S ch e 11 Therese geb. B a d e r l e, geh. St. Juni 1808, Neu-Oetting. Beck Josef, geb. 19. September 1864, Wien, Goldarbeiter, 7. Bez.. Ziegkergasse 81. Beck Julius, geb. 7. Juni 1910, Wien, Schüler, 3. Bez., Hegergass« 4. S & e c t Robert, geb. 18. Jänner 1900, Wien, Schüler, 8. Bez., Hegergasse 4. S ch e e r Alfred, geb. 83. Juni 193», üWen, 3. Bez., Hegeraosse 4. K u m m «r m a n n Otto. geb. 4. Juli 1900, 10. Fez.. Steudelef.sse 4. H i r s ch Rudolf, geb.?8 Mai 1901, Wien, Spenglermeister, 18. Bez., Währingerstraßv 131. S a l zb « r g e % Konrad, geb. 18. R'ovember 1609, Wien. 30. Bez., Adarberb-Stiftsr-'Otasse 32. Deutsch Julius, geb. 4. März 1902, Wien. 9. $«»., Glockengüsse 0. Oberländer Ernst, ad). 14, Mai 1899, Monteur, IS. Bez, Sechtergasse 1b. Dr. Fried mann Rudolf, geb. 1. Juni 1699, Arzt. 6. Bez.. Hlrschengasse 3. Popper Marie, geb. 23. September 1899, Wien Studierende. 19. Bez., Kretndlgasse 17. K n r z a ch Emilie geb. N a t h a n. geb- 23. Juli 18Y8, Kaufmannsgattin, ». Bez. Ftttgradergasse 1b. Dr. Tschelnitz Paul, geb. 4. Dlärz 1896. Chemiker. 19. Bez.. Nedexgqsse 18. K a r z a ch Ferdinand, geb. 13. Juli 1894. Kaufmann, 0. Bez., F-IÜgradergasse 1b. Kronberger Jeanette, geh. 1b. August 1^8b, Wien, 2. Bez., Praterstraße 56. Friedrich Josef salse S ch t l d, geb. 12. Oktober 1k6Ü, Wien. 30. Bez.. Staudinger- »Kiffe 14. Herzog Oskar, geb, 10. Juni 1879. 3. Bez.. Stnwerstraße 38. Dicke« Eduard, geb. 17. Oktober 1867. 'Wiell, Arbeiter, 13. Bez. Jobann-Hoffmann-Platz 4. Deutsch Tberese, geb. 31. April 1903, Wien, 'Arbeiter, 2. Bez., Oilocken-- zasse 6. Beretne. vortrilge unv Versammlungen. Jüdische Tischgesellschaft I n u c x c Stadt. Heute im Cafü Stller. 1. Bez., Schwedenplatz.!Nezzanin, Literartkch-niusikalischer Vortragsabend, anschließend Danz. Gäste wtllkonnnen. — H e ch a l u z O v st e r r e i ch is ch e r Landesverband. Morgen. V«8 ilhr abend«, in der Rossauerkaserne Bortrag von Schriftstellerin Frau Olga M i s a r: „Anarchismus". — I ü d i s dj c T t s äi g e s e lisch a f t Üarrdstraße. Heute. «/,0 Uhr abend«, Eafü Lovrana, 3. Bez./ LÜwengasse 36, Bortrag Dr. Oskar R o s e nfeldr „Jüdisches Siefen lu oer Söellgeschichts". Gäste willkommen. — B e t h w n a d l'i w r i nt, 9. Bez., Türkenstraße S. « » » « » » » m Gcosser Konzerthausseal Heute Mittwoch den 28. Jänner 1925 | / 7 Uhr abends * VORTRAO i DR. WOLFGANG WilSI { (Jerusalem) Palästina | von seitarn, heute ».morgen | Karlen von K SOLO bis 500'0: R. Löwit, I. Rotenturm- stresse, Konzertbauskasse und Quttmann-Kasse (Schal- { ter Melly We!ss), I. Kärntnerring 3 J Heute. '/,8 Uhr abends. Vortrag des Herrn Eh. O r miaut „Psychologia fchel hamachschawah". — Verein Tikwath- I e h u d a. 8. Bez., Bennoplatz 1. Heute, 7»° Uhr abdndS, Vvrtxag Dr. Desider F r i e d m a n n: ^Die Wiener KultuSgemeiude und ihre Jnstiintionen". Anschließend Tanz. — Z. M L. I e d i d ä a, 9. Bez., Nußborferstraße 61. Freitag. '/,9 Uhr abends. Bortraa Dr. Sanel Beer: .Die spezifischen Krankheiten bei Juden". — Zionistische BezirkSiektfon Brigittenau. Heute, 8 Uhr abends, im Casä Halver«, 20. Bez.. Gaußplatz 11, Referentenfitzung. Montag Mendele- Mocher-Sforim-Feier in der jüdischen Toynbeehalle unter Mittvirkung jüdischer Aunstkrafte. — Zionistische Frauenorganifatton. Heute, Vs6 Uhr aben-S, int Kunstsakon Else Ackerntann. 1. Bez.. Herrengasse 3t, Frau Dr. Martha H o f m a n n r ..Die jüdische Persönlichkeit des XIX. Jahrhunderts/ I. Vortrag: „Mose? Mendelssohns Erben". * Palästina von gestern, heute und morgen. Der Palast i n a v o r t r a g Dr. Wolfgang W e i s t S findet heute, 7 Uhr abends, im Großen KonzerthauSsaäle statt. Keren Kajemeth l'Jsrael (Jüdischer Nationalsonds). Anr Sonntag. 8. Februar. 7«U llhr vormittags, findet tm Zentra!-- kluo, 2. Bez, Taborstraße 4, die Aufführung dos neuen PalästinafilmS „DaS alte Palästina — das neneErez Israel* statt. Die Musikbegleitung bewrgt die Kapelle des Prof. Max Geiger. Redner: Vizepräsident der Israelitischen KultuSgemeinde Dr. Josef LSwenhvrz. Karten sind im Bureau des Keren Kajemech, 1. Bez.. Kärntnerstrgße 38, in der Buchhandlung Löwit, 1. Bez., Ratenturmftraße 22, und imTheater-- kartenbureau Aida, 3. Bez., Taborstraße, erhältlich. Bühne und Kunst. Das Gastspiel Pttaeff. „Heinrich der Vierte." — „Die Kamelieirdamr". Seit emigerr Tagen gibt es in der jetzt von Diroktor Robert Glum golerteten dienen Wiener Bühne großes Theater: das junge Schaufpielerehepgar Pitoesf aus Paris (sonst an der Port Saint-Martin spielend, an jener Bühne, «m die sich die Erinnerung an Coquelins „Cyrono"-»Tri>umphe knüpft) bringt die neue, die Piweffsche Schaufpieffunst, nach Wien. Es spielt den Vater Pirandello und den Sohn Dltinas', affo' -wer an entgsgengesetzten Polen liegüNide Elemente, die nur der Wille zum Stil, die Reduktion auf das Wefentliche jedes BÄhnelf lobens wahr, illusionsfähig' inachcn kann. Pitocff ist Dekorationsmaler, Kostü-nMnstler, Regissonr, Schanfstieler. Er besitzt' die hohe Universalität der Russen der jüngsten Gonevatiotk, die auS dem Chaos des Weltmrterganges das Kostbarste, den Rausch deZ favbigen Lebens in der Kunst, sich gerettet hat. Es ist eine neue slawische Gotik, die im neuen r-il-sisirschen Tairz. in den Bühtlenbi-ldern, in der miise en seene lebt. Und es ist die starke Liebe, die all ihr küustlerisches Dtm dnrö)Mht. Das Artistische dieser Richümg sahen wir ton „Blauen Bogol", Piiocff hat daraus fürs Theater die letzten KonseguelWn gezogen. Als SchalUspieter konnte er viel von dieser primitiv-raffinierten Gotik en ich in übernehmen. ^Das Organ hart, fast brüchig, an Basserrnaml erinnernd, die Geste sparsam, das Tempo von einem gAchenden Hirn regulier: — aber der große Wem ist da, die Kraft, sogar den Wahn des Scheines auf die Bühne gn Projigienn. Oie Melodie seiner ivwnologe kormnt nicht vorn Ldehl' kops her, sie chnr-int aus der Mischnng von Bewegrrng des Körpers, Faribe des MeideS, Mas>ke. Rahmen — u>wd Leidenschaft. Er bezwang den Hörer in P-iraudellos „Heinrich der Vierte", der leider sicherlich zmrr Paradestück nriitejeuvopäischer Mimen Werder: wird. Ludmilla Pitoess, bei Pirandello nur ein sekunder kurzes Znckeil ihrer Äunmt, holte allen Jauber aus DumaS' „La da ine curx camelias". Das verblaßte Stück mit seinen m? wahren Tiraden und dem hotzlen Aaüber der bourgeuiseil Seele bekam drrrch sie Farbe, Reiz, dru süßen Drrst äbtercr Paslellbilder — rmd Pitooss. der Regisseur, wußte, wamm er dieses VeraÄote Salonstück irr einen Sstätbiedermeierrahrneir stellte. Nur durch die absichtlich bctollle Vergangenheit konnte es sür uns Ge»)enwart werden. Frau Pitoeff verstand z» lieben und .zu sterl>«n. Sie besitzt daS Wunderbare im Blick, das— ob pirtlich 0b veppveisoil gleich tws trifft, die addlige Gosw und die svltonc Naivität des Herzens, die Natürlichkeit der Liebe, die so süß brennt, auch wenn sie dem Tode gottwiht ist. Ihr Mlgenanfschlag ist so echt wie ihre Trälwn, und das Anssprelte,r der Fitlger, wenn sie gleichzeitig die Arme von sich streckt, verstärkt noch das samtene Dnnkol, das um sie schivvbt, dem man willenlos sich ergivr. Auf ihrem Scheitel schwebt eine keusche Hottigkeil, und die Einfalt ihres Herzens ist rlichrewder als all düs, was sie aus Befehl des Dichters spreche,! soll. Die „ti.imdi.'t’;'war ein großer Erfolg. Man konnte konstatieren, daß es sür eine große. Mnstlerin keine veramllen Stücke gib!. Osi'a r R oj enscld. 28. Jänner E' Zette S * Stet «InalBinl tanzt« ton köstlichen Rahmen der Reinhardt "Bühne und beswt^ in Ehren. Ts sind die üblichen Pantomimen, pavyhistischc Szenen, stumm« Monologe, mit denen jetzt so häivftg Schi'klc rinnen der Tanzkunst ihren Soloabend ausfüllen, nwbeküimnert, ob sie auch genug Persönlichkeit, AnMuckskunst und Gefchrnack besitzen, eilten ganzen Abe>w (oder eine ganze Matinee) allein zu bestreiten, das Publikum mit den allzu reichen Gaben der nämlichen Tanzbeine und Tanzhände zu feffeln. Dieses liebenstvert«, junge Geschöpf darf es wagen. Dran häl-t willig durch. LiSl Rinalidinis Jungnrädchenlauue, laiUer und draufgängerisch, die rührende Hingabe mt ihr „Therna". Vox allem aber die erguickliche Sprach« ihrer, Augen, die das Spiel der Mieder aus das anmutigste hsgleiwt, lassen die Freude an ihren Gaben nicht erlahmen. Wenn st« mit spitzig«»! Humror drei Marionetten vovsWhrt, und dann, Herrin des Spielzeugs, Mit den haum-elnben Puppen, dl« stsoeben beseelt hatte, über die Szene huscht, hat sw aus allen Linien gesiegt — such dort, wo man ihren nachbenAich-Melanchakifchsn „An-fbOt" (Reger) nicht recht ernst nahm Und di« StrauhischW „Lieibeölioder" hoch wicht ganz glaubwürdig fand. Nach diesem getanzten Puppentheater, das tu der PortragSfolge einer erMasfigen KkeirrkuifftLÜHne die Glanznummer wäre, gab es »wch ein« süße Tarantella, einen aparten chinesischen Walzer und eine überaus ulkige, witzig pointievte Polka. Sehr erfreulich die Kastümentlvürfe von Leopold Her bert Marczqk. O. A- Am de« Lheatmi. Bnrgtbeater, Morgen, 7 Uhr, „K l n S o m m e r. ' n a ch t s t r s u m". A k a d e m i e t h e a t e r. Morgen, '/,8 Uhr, .D n i Konzert. Po! kLoper. Heute „D er B e t t « l st ud e n t - Morgen „Rohem e". Sonntag gelangt neu eiustudiert Johann Strauß' „D e r K a r n e v a l i n R o m" zur Aufführung' Deutsches Boikstheater. Tilla Dnrienx wirb ihr Gastspiel in ,L a d y F a n n V und die D i e n stbotenfraae von Jeromo K. Jer-me und ist qFra»»» z i s k a* von Frank Wedekind absolvieren Theater in der Josefstadt. Tie Erftauffübrung von Shakespeares „<$ o m nt c t n n dj t $ t y a « m" fuwet anfangs der kommenden Woche statt. Raimund-Theater. Heute zum lebten Bstlle «Franziska" mit Tilla Durieux. Morgen „Lady Fanny und die Dianstbotenfrsge*. Freitag gelangt das Lustspiel Melchior Lengyels „A « t o n i a" zur deutschen Uraufführung. Als literarische Matinee wird für Sonntag den 8. Februar die deutsche Urauffüh'ung des Stückes „Wunder" von Walter Liebletnvorberettet. L u st f p i e l t h e q t e r. Freitag Premiere des ayrerikanischen Kinodramas „Die letzte Warnung". Die Preisherobsetzuna in den Theatern. I-m Awdarneu Theater werden die EintvittIprejs« ah Mittwoch d«» W. d. durchschnittlich um 30 Prosem herabgesetzr. Oie Preise - der Plätze betragen M.000 bis 130.600 K. Gedenkfeier für Hugo Zuckermann. Wie bereits genwwet, findet Sonntag den & Februar im Kleinen Kongerthyussaal airläßlich des zehnten Todestages von Hugo Zuckermann eine Morgenfeier statt. CS wirken mü: Frau Lilly Marberg (Burpchecvter), .Herr Willy. Reu mann^Nördlingen und das Holzbläserqnintett der Siaatsoper. Die Gedenkrede hält Herr Dr. Otto Abel es. Für diese Feier, welche der Bevem Monistischer Hochschü.'ec „Theodor Herst" Veranstalter, gelangt iw Äureau des Zionistischen Landeskamstees (1. Beq., KärlMverstvaße 261 pme boschränkw Zahl von Eintrittskarten gegen Regieprsis Zur Ausgabe. Die Feier begiimtt präzise hahb 13 Mr Vpxwittags. Das Buxbanm-Quartett in Italien. Aus Rom wird unter bem 37. b. berichtete. Das Quartett Buxbamn hat. nach dem cs bereirs :» Padua. Bicensta. Pasten, und M»xena mit großem Erfolg aufgHtreten war, heute in Rom ein Konzert gegeben. das sehr gut besucht war und stürmischen Beifall fand. Abends waren Künstle? Gäste der amerikanischen Msdovrir. Paul Kornfelds,.Sakuntala".Nachdichtung. Inr Kölner 'SchouspielitMis fand mtt starker Wirkung die Uraufführung von „Sakuutala , Schauspiel in fünf Akten nach Kali dass von Paul Kornfeld. Mt. Der Dichter von „.Hiwmdl und Hölle" und „Palma oder der Gekränkte" hat dieses berichuvtestc Werk Kalidasas mit feinster Einfühlung tot deutscher Sprache nachgeschaffin. Bokannttich ging erst jüngst in Berlin eine taugllche Bevdeud"ck.ini >eZ Werkes von Roll Lauckner in Szene, aber der Nachdichtung Kornfelds gebührt der Vorzug. Radio-Sako« der .. Wiener Morgenzeltuug" in ^aiU btt Dam Ergon A.-G., 1. Bez.. Schwedenplatz 1. Vorführung -er Wiener Sendung täglich von 11 bis 1 llhr mittags und von 4 bis 6 Uhr nachmittags. G t ntritt frei. Kein Kaufzwang. Verknus erstklassiger Radio-Apparate und -Bestandteile ch Radioprogramm: »ittwoch. 28. Jänner. 11 bis 1 Uhr: Bo r m it tagk ln u f i i. (Programm nach Ansage.) — 4 bis 6 Uhr: R a ch mitiagLkonzert. „Der Walzer von Ich. Strauß". Iah. Strauß: „GroßMien". .Bei uns stHaus!" — „Wo die Zitronen blühen". -- „Nachtfalter". — „Nordseebilder". — „KawevalS-Botschaster". — „Freut euch deS Lebens". — „Seid nmMungen Millionen". — 6 Uhr: Märchen für die Kleinen. Frk. Grete Doris — Frl. Iren: Schnal. Ab 6 Uhr: AuS der Biedermeierzeit. .1. Vorträge: ReiKner--Quartott. a) Haydn; Mcn-uetr: b) Mozart: Romanze; e) Franz Schuber»: Entrceakt auc> „Rosamunde". 3. Bortrag. Dr. I. Vergauer: Aus Ratonmw und Nestroy. 3. Vortrags des ReiSn«r»Quartettö. a) Lanner: Mädchenherzen (Walzerlied); b) Ioh. Strauß: Wieirer Blut. 4. Bortrag Dr. I. Bergan er:?lltw,encr Lieder und CvlvpletS. 5. Schlußvortrage des Reisner Quartetts. Das Nadioprogramm >ren Sie klangvoll und störungslos nur mit „Original Blau inkthörer", »Original Jdeal-Dektor" und »Original Ideals uper Kristall". Bei jedem Händler erhältlich. Haugtlager b«'- ng. Emanuel Klausner fen., 1. Bez., Adlergaff« 4^L Stocks

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