Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2132 (26.1.1925)
- Date
- 1925-01-26
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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Mrtzr, Wien. Monw'S Wiener Mornenzeitnnst. tu grSßte Motorschiff der Welt. fMtlatfc SS. Jänner. (Wolfs.) Das auf der deutschen Werft für kie schwedische Reederei Dr. strrcm u. S hn erbaut« Mstsr schiff „Svealand" ist gestern rr-ch, mittags glücklich vom Stapel gelaufen. Das für ta« «rzimnsporl Beff.mmte Schiff 'hot eine Tragfähigkeit von 80.000 Tonnen und -st zurzeit das größte MotorsiW bozrat kr. Klzholr erstorben. In der Nacht znm Sonntag ist hier Dozent Tr. Adolf Kkzholz im Alter von 6l Jahren gestorben. Mit ihm ist eine in medizinisch wissenschaftlichen Kreisen wie in rer GerichtZwelt gleich geschlitzte Persönlichkeit dahingomugen. Samstag abends hatte er noch in voller Frische einem Kon- 8«t beigewohnt. Nach Hause zurückgek.-hrt. nahm er im KreiS seiner Familie das Abendbrot. Gegen Mitternacht wurde De. ElzhoLz, der schon lange an einem Herzleiden lrborierte, von einem schro.ren Ansall heiingefucht. Obwohl seine ärztliche« Freunde, die Dozenten Dr. P le schnei und Primararzt Dr. Donath alle Mittel auwendeten, um den Leidenden zu retten, verschied erMegen halb 3 Uhr morgens. * Dr. Adolf Elzhokz h7t durch 23 Jahre als Gerichts- Psychiater für Straf- und Zivilsachen am 'Wiener LanoeSgerichte fungiert. Dr. Elzholz hatte in Wien an dr Universität die Doktorwürde erlrngt, widmete sich nach Vollendung der Studien zunächst auf der Abteilung Pro essor NeusserS der internen Medizin und verfaßte gediegene Arbeite« auf dem Gebiete der Thrombose und Enrbolre. Er vollzog dann seinen Uebrrgang zur Psychiatrie. Proscssor Hosrat Dr. Wagner-Jauregg ernannte alZbald Dr. Elzholz zum Nimschen Asf.stenten. Auf Grund einiger Werke, die neurologi'che und psychiatrische Gebiete b handelten, wurde ihm die B-nta legendi erteilt. Dem Iustkzdienste gehörte ocr Verblichene fast durch ein Vierteljahrhundert an. Er fungierte als Konsiliararzt des Krankenhauses der Wiener Kaufmannschaft und der Krankenkasse der Hanttungsgchilsen und besaß auch «ine ausgedehnte Privatpraxis. Ueberaus gerühmt war seine Tätigkeit auf humanitärem G.biete. Dr. Elzhclz hinterläßt eine Witwe und einen erwach, senen Sohn. DaS Leichenbegängnis findet Dienstag, den 27. Jänner, um viertel 12 Uhr mittags auf dem Zcntralsrredhofe, 1. Tor, statt. Sine portugiesische Strafanstalt versunken. London, SS. Jänner. fHavas.) Wie „Surrdah Erpreß «uS Lissabon meldet, ist die Ortschaft Portio Alexandre (Angola) im Meere versunken. # Porto Alexandre war eine Strafanstalt kn Angola an der westa>frikani.schen Küste. 75 Kilometer nördlich von der Großen Fischba-i gelegen. Die Ortschaft zählte gegen 1500 Einwohner. Ae voldbilanzen. Tie wirtschaftlichen Körperschaften, denen der Entwurf hexRegierung zum Goldbilanzengesetz zugegangen ist, haben nunmehr die verlangten Gutachten fertiggestellt und dem Finanzministerium übermittelt. Wie die Korrespondenz Herwei berichtet, wird auf Grund der von den verschiedenen Körperschaften vorgebrachten Einwände der feem Finanzministerium vorliegende Entwurf einer Umarbeitung unterzogen, und man nimmt an, dqh die endgültige Fassung feer Regierungsvorlage gegenüber dem ersten Entwurf sehr wesentliche Aenderungtzu auftveisen wird. Die interministeriellen Verhandlungen im Finanzministerium haben am Freitag ihren Anfang genommen und dürften bei der Wichtigleit und dem Umfang her Materie immerhin einige Zeit in Anspruch nehmen, so daß die Vorlage voraussichtlich erst Mitte Februar d. I. dem Nationalrat zugehen wird. Vorher wird noch de« Parteien des Nationalrätes Gelegenheit gegeben werden, sich mit dem Entwürfe zu beschäftigen. Die Wahle» rum vreußisch-jüdWen La«derverbk«d. Bon Dr. Joachim Prinz. Am 1. Februar werden in Preußen die Wa'/en zu dem ersten jüdischen Parlament statt finden. Wer die Ausgaben dieses Verbandes kennt, wird erwarten, daß die deutsche Judeniheit feen stärksten Anteil an den Porbev nun» gen zur Wahl nimmt. Ai^r gerade bei einer solchm Gelegenheit wird die ganze ungesunde Einstellung des größttn Teiles der deutschen Juferrcheit deutlich. Der Zentralerem deutscher Staatsbürger südi,sch«n GlatchenS, der den üb« rwiegenden Teil der deutschen Juden umfaßt und der auf kiest Tatsache» immer wieder st % hi'nwelst, wird bei den preußischen Landeßverbandswahlen merken, daß das von chm ständig gepredigte Prinzip der ewigen Abwehr zur Mischen A k t i o n nicht auSreicht. Di« Mehrzahl der deutschen Jubenhest Hat unter dam Einfluß de- Zentralvereins gelernt, «ns antisemitische Angriff« zu reagieren. Daß diese Abwehr methodisch und sachlich nicht <wn; unseren Jntentionen Entsprach und das komplexe Gebilde des An isemitisnmr gar zu sehr silnpNsizkerte. davon cheflen wir hier aHsehen. ES . kc-wmt in d-':eem Z-samm-N'bang vielmehr darauf an, daß diese ständige Richtung auf den M-wehrkampf dem deutschen Juden daS Organ für Positiv jüdische Arbeit verkümmern ließ. Uober dem ständigen Schlusswort Von der „Gefahr des Ainistm'.t^mut»", die in Av'ch'ag auf die jüdische ReUgson und auf di« staatÄürgerlich« Stellung der Juden bestand. vergaß ma» die größere Gefahr: Tie Verkümmerung aller positiv-jüdischen Arleit. Do ist es nicht zu vettvr'ndcrn wenn man leu'e allenthalben festst in l-e-'dstch jüdisch inte'X'^'evtert Kre'sen a. f starke Jüteresst.'cstgkeit gegcnWer den Wa'hterr grbM ' Preuhenoeribanv stößt. ES dürfte auch für den Juden im An-fand wu Fw ttresfe sein, einiges üider die Aufgaben des zu wählenden Verbandes M erfahren. Denn auch darüber besteht falbst in Deutschiaud ein« tiefe Unken-ntnis. Im Art'k.st 3 d?r Verfastnna deS pre.-ßifch-.'N Landrs'- tirrstand?S heißt e?. doß der Verbund „d'e Zf mmeufaffuusi der Preußisch?« Syn?goiei'gen'e'nd?n zur Psie'e aller ihrer Interessen bozrr-cckt". Damit ist dem Lan^<svevband ein KreiS von Aufgaben zuert-eilt, d-r a"«r Erweiterung offen Alle süd'schen Indessen tonnen und müssen zu den Jnt-ereff?« d«S Verbandgemacht werden. Es wäre d?rn!ert. wostte man etwa stisie das attt'zianist'schen Zeitungen in Teuifch and ''ft zu l-oen ist) die Interessen des V-evbar'des ^e'ck>>m geographisch ' st'e'xrn urpd mit den Interessen der preußischen Juderheit identsf!- zi.ren. Es ist für sed:n Juden, d r g"'en Willens ilst, deutlich. daß etwa die Teilnahme des Prcus'ent'rvkanLeK an Fragen der alli"-estkitsien sü-di^chen W «^'stahrtkps'e^« ttotx am Aufbau Palästinas ebenso bedeutungsvoll wie uneriiiß'ich ist. Vatü'/ich bat sich der ^andekverband!m bef7^nderen um da^ W^ der vreußi'ch-en Ge'-e'n-d-n zu sargen. Auch hier öffnet sich ib-nr ein greßer KreiS von Aufgaben: die finanziere Uttterstü^'Ung leiistu nassem "che" Gemeinden, d'e Scha-sfung und Unterhaltung g-n:-e'nsan'-er Einrichtungen, d'e Vertret mg der Gemeinden dm Behörden ge^cnch'er. die Jörder-una der restlichen Stellung der jüdischen Deamtentchakt usw. $ r't crVmrM wird der preußische LandekverbandZtag ein jüdisches Parlament d-arstcllen. in dem all: südis^en ^r'^’cn "er'ttten sein werden. Allmählich bea'unt in den Blätteen der verschiedcusten Richtung der Mahikam'sif. Ter Z e n 1 r a l v e r e i n. der a^s re'ne Abweih'' bew-?Wng Ji'den der versch'ede"lsten We^ans^an-.'/ng umfaßt. hat eS dennech für niit'g gohal'en. die Parr'le auS-- zlmeben. ke'ne Liste m wä^ien, auf der auch rur ein Zi" nist steht. Gegen diese Parole bat sich allentbalbein eine starke Opp.'sttion geltend gemacht. Eine große Anzahl von Ortsgruppen dcS Zentralvercins ls: z"nt Dei'pial Bremen,. Kassel, Königsberg usw.) haben Entsch/ießun-^en gegen diese ant'.ziouistische Wahip.^rele aufge'^cht und terlmeis« bereits Einheitslisten mit den K.-nstvdativcn n,»d den Zionisten aufaöstellt. Ter Zer.iraHerrin setzt trotzdem seine antizionisti.fche Politik in verschärfter Form und mit allen oft nicht gerade ganz «i'.'.M''''dtreien Mitteln fort. Zn diesen Kanrpf-mitte'ln gehört das Schlagwort von der BolkSgemeinde. daS. als nat: nale Autonomie, der schwarze Mann stür die Wähler sein jeft. Die Zionisten haben in den «reiften Bczkrben eigene Listen aufgeistellt, in Berlin und in Oberstl/esien unter dem Namen jüdische V o l k s p a r t e i, fast überall jedoch in VeMndnng mit den Mrsrachift^N. Di« Aussichten dep. Parteien werden ganz verschieden beurteilt. I« zionistischen Kreistn geht ma« ohne überspannte Erwartungen jq den Wahlkam-pf. Gerade in asi'.'mllatorischen Kreisen rechnet man jedpch mit einem starken Erfolg der Zionisten, weil man die Aktivität der zionistischen Kreise der Läsi'gkeit und feem JndifferentiS« mus in den eigenen Reihen en^aegcn.bält. Es ist schwer, sich aus Prophezeiungen einzn^asien. Die^e'cht ist es auch nicht einm-sl wichtia^wie die Zu stimmen Atzung des neuen Pavlanwnts sich gestalten wird. Viel wichtiger ist cs. daß der nunmehr stark sinsedende Ma'^kampf Ge'«geicheit bieten wird, mit den verschiedensten Richtungen der deutschen Judrnh-e!t zu diskutieren und in aller Oesfenllichkeit das' eigene Programm Aar. zu entwickln. An der Mög'ichkest dieser posit'.-ven Arbeit gemessen, wird das Resultat der Wahl vechältnis'Mäß'g nebensächlich sein. DaS Proaramm -er iüdrschen B'^lkspartel. In iürem Wahla-irfruf stellt die von Tr. Alfred Klee geführte jüdische BcCspartei die folgenden F.rderungen auf: 1. Sammlung aller jüdischen Kräfte zur Einheit. G'richcS Recht für alle R!chttt"g:n im Judentum. die der Erhellung der Jgdon'.wms dien'n. — GleichbereckNyu-na der audlaudisch.'n Juden im Mischen Leben, lKl-e!ch>erech.iguna der Frauen. Wirksame politische Vertretung nach outz?n -- Schaffung eineumfassenden sozialen HrlfSwerkeS — restlose Demokratisierung der Mlisch?» -Körperschaften. S In kultureller Vez'.ehuna: Erziebung ew^S von jüdischem Geiste und iü-yischem Bewußtsein duE-rungenen Gasch'echt. Der Jug-Ntd muß das Jud'ntum tebnHig nnd liod gemacht werd n..D'e jüdische Schulr ist zu fordern, neu« süd'sch« Schicen aller Art sich M Lobrn W rnst«. Da - Hebräische ist och Sprach^ u' str« Verga"g':'>he'.t un^ als lebende S v r a m e vk p^gen. Hierzu branchm wtr einen hochstchrndrn Lehrer- Jton-d. dessen UnaÄb.'.tti^eiit und wirischaflliche Mich« telluna mit d?n voin Traat angestellten Lchrern gesichert Werden müssen. 3. Der Kampf geaen di« Feinde des Judentums ist kr würdiger Form zu kl'chr.'n. Nur jüdische Leistunq. nicht Beteurrimg er-vingt Achtung. 4. D'S deutsche Jud?ntnm har an d".m vom Wl«t' brr"- ^elst't"tt Ausbau der jüdischen He i m* stätre in Erez Israel ideell und motoriell mit-n» arvej'n, Dl« R eaelun s der * fY> *r * e« -m « -rati»«. re audm Landern des Osten-, gchirrt -u unserom Psiichlenkrels«, * Lanzlnstitut Hermann Vraun. 14 vez.. Resndor'aa're 42, Tel. 83 iQl lEutgeltlich.) 26. JSnner 1023_Rr. S1SS 2er Hausarzt. Sr<ch:S!«rt von Dr. Sanel Beer. Körperpfl-sie durch Bl der. Das wichtigste MiMl zur Erha.tu>ng ver Gesmvdheit ist dt« vWnmrsitig betriebe-«« Körper^slcge. Trotz der immer größeren Verbreitung allgemeiner hygienischer Ke>mi>nisse kcrmt mcvtt nicht bohangr««» daß die breiten Massen der Pflege der Haut g«oße Au'fnterkiamkeit widmen. In der wärnrewn Jahres'eit ist das Badvu im Freien, daS Lust- und Swvnenbad m den letzten Jahren besonders m der Mede. Tiefe Richtung ha. zweifellos ihre gutem Leiten, wen.« -dabei auf eine maßvolle AiMendung gesehen wird. Wenn aber unser Klima -das Baden im Freien, daS «tot« brsisnde-rS lobhaste Er'-r'rschunvg des Körper« hevbeisührt, nicht eriaribt, ve-.-schoffm sich viel! zu wenig Menschen die günstige W'"torng der Bäder -tf andere Art. Wohl ist umsere Woh« w'.:-'gskui >Ul noch nicht so tvc-it, daß jede Wohmrng über einen e'ge'.'vu Da-deraerm v-erislügt -- di« nsuerrichdede-n komMUinalsn Baitteu wei-sen wenigstengemei-usame Daidegolegenhe-iten auf so giikn «S doch!« dm großen Städten gonüger«» viel« ös.fentstch' wohlstpl« Badeanstalten. D!« Pflege der Haut bedarf bas-onderor Beach-tomg, da die M^ondevu-ttg des LchioeißeS für di« Wä mrereg-ulalion des KövperS wichtig st. Ungohi-nderte Schlvoißaibsondoru-ng -ist aber rmr möglich, wenn Poren der Hau! du' ch häunges Waschen und Boden offen gehalten werden. Di« an der Oberfläche der Harrt vechovnenden Ha-utplä-rrchen würden nebst den Ab-ouderningen der Talgdrüsen und den sich f-estsetzcudcn Schmutz- und Staub teil cherr allmählich ein« dick« Lage bilden, die die Haut- Atmung behi-nderte und vielerlei Haustra»»khei lau Hervorrufen. D'« dem Avbei'erstände augebörendon Menschen, welche mit ^erschiedonou chemischen P.-odu'kten, wie Ble-i m Berühm-ng k"mnteu, sind durch A-u-lnahme dieser gisti-gen Stoffe dri-rch die Ha.u-1 Gefahren ausgesetzt, denen sie durch häufige goundlichr Nekr'.^-ung des Körpers entgehen können. Römisches Bsd Wief«, II. B«r., Kleine Stadt^utgasse Nr. 9 (nichst dem PrMierttern) Grösstes Dampf und Helss uftbad Wiens für Danien und Herren Oeflffnet von niensta« bi» Sonntag, an Wochentagen von 8 bis l)fi, an donn« u Feiertagen von 7 bis 12 Uhr B.a.t BUrgortlcho Prelao==3, Die Bäder wstiken anregend aits den ganzen Stoffwechsel. Tsr VevbrenMvngsprcgeß, aus welchem sich die Ernährung darstellt, geht weiter vor sich, es faiibt eine Bewegung des AppeistS und eine Förderung der Verdauung ein. Im allgemeinen st «S genügend, täglich eine wus-giobige Waschung dar Haut vom Gorrick b,S zu dorr Hüften dorzunehmen und di« Stellen mit stärkerer Schweißabspuder-ung, wie Achsschohle, Füße, besonders zu berücksich.-igein. Mindestens soll einmal -in dex Woche ein warmes Bolle oder Dampfbad mit abschließender Pusche gpuomme« werden. Die römifchstrifchen und nusfischen Dmnpfbädor, io!« sie m dem bokanmten Römischen Bad in Wien mustergültig eingerichtet sind, sind sehr empfehlensiwert, weil sie durch hohe Temperaturen starke Schweißabsonderungen herberführen, so daß di« Obechsut staiN aufgelockert und di« Schllippen durch anschließend« Reibungen leicht entfepnt werden können. Für gesunde P-euschen a-bex auch für sogenannt« Rheumatiker sind solche Schwitzprazcduren von wohltätiger Wirkung. Ualtere Persmsen hin-gegem, Hs« an Gefäßvechärtimg oder Herzmuskolent-ari-urig ieidem^ sollen dabei imm-o hm a-ngvj.-.sende Maßrvahmau nur auf ausdrücklich« ärztliche Besragu-ug vornehmen. Was die Wan,nendcider betrifft, s-o wirken warm« lveuiger «Vfrischend als kalte, aber beruh'igeuder auf das Nervensystem, heiß« Bäder «rlr.leis evschl-affond und können Bl-utandcang n-ach dem Kopfe erregen, was fn-r L-e>ube, di« zu Sch'agstnß neigen, gefährlich ist. Jedes Bad sollte durch sine kühl« Dusche abg-eschlossvn werden, da sie lebhaften Reiz auf dl« Nerven und Gefäße der Haut ausübt urvd so «in angenvhnies Gefühl der Erfuischung erregt. Zur Behandtorng kranker Menschen werden verschi-edencrriige Wa^rkuven anigeordnet, doch sollen diese n-yr über ävztbich« Verordnuug ge>n-omm«n werden. Gine solche Kur dauert gewöhnlich meh -ere Wachen, wenn ss« von Erfolg be-gl«!bet sein soll- Uobertredbugen des Kaitova ffor'^ r 'ahreus. wi-e sie von lalenha'ter Salbe ttckdecholi enpf-hlon werd-'y, köuuen schweren Schadein für die Gesmi^heit au -ichreu. Woschunigcn und Bäder sind zrvsi wichtig« Mittel der Reiu'ickMt und Pfleige, deren der gesunde uny kranke Körper bodavf. V»e gct'nnde Köipephaut st g-wissnemnßon der Spi-ege>l der gefunden towwwt Orgarr-e. weshalb Pß'-ege her Haut nicht allein Gesurrdhei-tspfl-ege, fvndem auch S.höuS-sitLPfl'ea« bedeutet. Aerztlicher Fragekalten. I. V. Erziehung nnd Pflege des Sängslnas wird demnächst lclarchelt we'dem «- Rhsuisis. Wenn ich Ihnen einen Rat enksien varf. w «N'pfehke ich Ihnen, feie Sache ganz auf sich dertthen zu lassen. Je mehr hier behandelt linb die Ansnrerksanikeit auf dieses Organ aekenkt wird, »iniso mehr Beschwerden Hellen sich ein. Es spielt getviß auch ein gewisser neurasthenischer Zustand eine Rolle. — Mutter. Bom fechsterr Monate verabreichen Sie Gemüse (Spinat, Karotten, Kohlsprossen) und Suppe einmal täglich.