Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1925-01-26 · Heft 2132 (26.1.1925) · p. Seite 3

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2132 (26.1.1925)
Date
1925-01-26
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
86% known words query
IRI
…/2979076-2981191-2981217--21761-3009104
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Ut. -132 Wen, Montag Wiener Morgenzeitung S-A» 26. Jänner 182« *»DAS NEUE PALAST lNiÄ^ Mehr WirtschastsvolitN. Don Ing. Hugo ZaloSezer lJerusalem). Dke wirtschaftliche Entwicklung kennt keine Schablone und nran darf sie nicht in eine Schablone zwängen. .Die Tatfachen, die ich anfühve, wcr-den die Richtigkeit diese« Satze« bestätigen. Mrt Besorgnis betrachtete der Ji-schnw den Zustand, als di« Einwanderung vor acht Monaten auf da« Minimum ge^ funken war. Die Zeitungen Erez Israel« befaßten sich in Leitartikeln mit der traurigen Lage und suchten die Ursachen zu ergründen. Da fetzte spontan eine großzügige Einwanderung, hauptsächlich aus dem Gebiet« der jetzigen Republik Polen, ei« Die Zahl, die schon a-uf 400 Einwanderer monatlich gefallen war, stieg rapid auf Wer 2000 Emwandever pro Monat. Wer die Ursache di.ser Steigerung fefrstellen wollte, evsrchr sie lZcht von den Einwanderern selbst: Die unerträgliche wirtschaftlich: Lage. C« kamen nach Palästina ein« große Anzahl Industrieller. Gewerbetreibender und Kauflaut« mit Kapi al und Erfahrung. Sie wollten ihre Kräfte dem Aufbau w: " und sich gleich, zeitig ein« Existenz schaffen. Mas die : chatron ersehnt«, war eine Masseneinwanderung, und als jetzt einfttzt« war si« ihr nicht gewachsen. Nicht im G. ::h, nicht in Palästina. Die Leut« kamen!<»>§ Laich und wurden mvistens als Touristen behand.lt. Die Hoteldiener sinOM si« schon in Latdd ab und eS war nicht erquicklich, sich dies« „Anstellung" anzusehen. In Palästina selbst küinrnert« man sich nicht viel mx sie. Nach Beslch iguug des Landes wollten sich viele niederlasse:'.. Und da ergab sich: Es ist kein Amt, Feim WivtschaftSftelle vorhanden, k».-j welcher dies« Leute die nötige Auskunft bekämen. Es sind wenige, di« Verbindrmgen zum staatlichen WirrfchaftSdepartement haben (wo sie WrigenS auch keine in allen Fällen ausreichende Auskunft bekommen). Ich habe selbst viele solche Leute gesprochen, die über großes Kapital verfügten, in Del-- Awiw im Hotel lebten uitib von ihrer Barschift zehrten. Die Einwanderung war sich selbst überlassen. Und obwohl dies« Masseneinwanderung unsystematisch weiter ging, hat sich die Privatinitiative doch langsam die Wege gebahnt. Leider aber nur auf bestimmten Wirtschaftsgebieten. Insbesondere der Häuserbau und die damit in Verbindung stehende geschäftsmäßig betriebene Vermietung gab vielen Beschäftigung. Und ganz unglaublich vermehrte sich die Anzahl der Geschäftsläden. A-lS Beweis kann angeführt werden, daß Tel-Awiw über 70 Prozent dieser Einwanderung ausgenommen hat, wobei nichtunternommen wurde, um einen Teil dieses Stromes in eine ander« Stadt zu leiten, noch weniger, ihn auf das flache Tand (die Kolonie) zu lenken. Di.s ist auch der Grund, warum in Tel-Awiw großer Mangel an Wohnungen herrscht und eine immens- Bautätigkeit cinfetzte. Es ist für die Volkswirtschaft eine ungesunde, auf die Dauer unhaltbar^ Erscheinung» daß Häuser, wie in Tel-Awiw, sich mit 20 Prozent und noch mehr ver L Mdwir tschaulicher Boden hing.'gen wurde nur wenig g.:.-.n: Mft von den Industriellen kehrten zurück, ohne Positives erreicht zu haben. Einige überzeugten sich, daß die Auskünfte sehr mangelhaft, ja unrichtig waren und daß sie nigsnds die notwendige Unterstützung finden würden. Go bleibt als einziger sichtbarer West die Tatsache, daß sich Te.'-AwiW sprunghaft vergrößert«. Sonst blieb diese plötzliche starke Einwanderung im Lande ziemlich unbemerkt. So darf es nicht weiiergehen. Wiederholt tvurdr «in Wirisch a f t 8 a m t'gefordert, von welchem nmu allir nötigen Informatioikeu über di« Wirtschaftsverhältnisse im Lande erhalten kann. Dieses Amt muß aber von rein wirtschaftlichen Gesichts- ^unkten gelehrt werd.-n und was noch wichll-ger ist, von Fachleuten. Die Angefogeiheit muß ernst gmom-men wevden. Mit einigen schreicudorr Plakaten in hebräischer oder englischer Sprach ist nicht viel geholfen . . . Die erwähnt Einwanderung des PrivatkoPitM Hai sich manches Bedienst mn Erez Israel erworben. Durch di« imnreus.' Bautätigkeit wurde die Frage der ArbeitSl o s i g k e i t fast gmrz go-löst. Mit Schaudern erinnern wir uns der Mi-nlermona:«, in welchen sich beschäftigungslos« Arbeiter in den Städten ansamineflen Wir dürfen uns nicht darüber täuschen, daß Palästina in der Landwirtschaft jetzt doch mu eine begrenzte Zahl von Arbeitern unterbringen kann. Auch der Tabakbau, d.r sich durch systematische Arbeit erweitern läl'. hat ferne wirtschoftlichm Grenzen, ist Aafsonapbest und die Erträgnisse stich fahr schwankend. Die Unterbringung der Arbeiter bei den alten Kolonisten wird erschwert dnrch die KyNk kuxreitz der Araber, die nnsta-nde sind, billiger zu arbeiten. Die Ansiedlung po» Ardeirern ist nicht einfach. Erstens sind immense Kapfta-lftn erforderlich, zweitens ist ditz Aussicht her ExistenMündüing ln Violen Fällen fraglich, da man rmr der Koloni[a:tonömelh.'de noch nicht über das Bersuchsstadiivin hinaus ist. Es ist daher klar, daß für die Lösung der jKs&eitys* frage die Schaffung einer spezifischen, den B«, dingungen und Bedürfnissen des LastdeK entsprechenden Industrie unuingän g l i che Notwendigkeit ist. Auf diesem Gebiet« hat die letzte Einwanderung ein gutes Beispiel gezeigt, wenn auch vereinzelt und im kleinen MasstMe. Brkann'.slch ist der Harrptträger der jüdischen BodeupoW der Iü^ sche Nalionalfandz (K. K. §.), her den landwiktschaft» lichrn Boden zur Verfügung stellt. Auch dieser Prozeß schreitet zu langsam vorwärts und ich möchte oin^e Ukfachon hlofür erwähnen. Bor allem konnte man sich (bis letzt) ma-ngtzls fach» mäuiuscher Buchführung nicht über den Rohertrag oder Reinertvag orieruiecm, also ermitteln, welche MrkschaftSmetho.de unter den gegebenen Verhältnissen die richtige wäre. Dt« E r b p a ch t z a h l n n g ist noch bet keiner Kolonie eingeführt, denn sie tvürde die Leistungsfähigkeit der Kvlonisten übersteigen?o ist das Verhältnis der Ansiedler zum K. K. L» da kein rag besteht, gang uuMärt, was jedenfalls schr nnn'ir.sw. s.ftch ist und in einzelnen Fällen für di« Familie des Kolonisten verhängnisvoll werden kan«. Me ich weiß, ist noch kein richtiger Pachtvertrag in endgültiger Fassung auSgearheiiet, «och weniger der Komplex der Fragen beankwovtet, die mit der Erbpacht zusammenhangen. (Erbrecht, Erbfolge, Kreditwesen.) Ich dkl der Meinung, daß dieses in jeder Hinsicht ungeklärte Verhältnis mit «in Grund ist, daß sich auch nicht der kleinste Bruchteil der evwahnwn Cmltvauderungswelle der Landbesiedlung gewidmet hat. Aller* dings haben auch die im Lande befindlichen Jnstituitionen nichts dazu getan, mn zu erwirken, daß vielleicht doch ein größerer Teil der Einwanderer tjtfe diesem LewerbSziveig sich befaßt. Nur damit, daß mau immer wieder die Fruchtbarkeit dealten Erez Israel preist, ist nichtgetan. Leider muß ich hier auch die mir nnverständliche Stellung der Arbeiterführer zur Frage der Besiedlung hervorheben. Die Arbeiterschaft hat sich in dieser Frag« eine Moawpplstellung gesichert und in gewissem Sinne bevormundendes Urteilsrecht über die für Besiedlung in Betracht Kommenden angemaßt. Sie stchen jeder Bvstedlu-r^, die nicht innerhalb ihrer Intentionen durchgeführt wird, feindlich gegenüber. (Landsmannschaft.) Die Tatsachen haben nach nicht bewiesen, daß die teilweise auf Privatinitiative gebaute landSmannschaftliche Siedlung sich nicht bewährt hat; es hat sich eher gegeigt, daß die WivtschaftSmochoden, die von den verschiedenen Arbeiterparteien immer wieder angepriesen werden, vielfach nicht taug" ten und nur viel Geld verschlangen, wobei das Geld — es ist notwendig, dies zu betonen —*• meistens aus den bürgerlichen Kreisen der Zionisten kommt. Man müßte auch hier ein« Entlastung für die Förchs (Keren Kvjernech und K««en Hajesiod) herbeizuführen trachten, indem mau das Privatkapital stärker heranzuziehen versucht. Dorm das Jahre8bud>g°t van zirka 120.000 Pfund Sterling, das vorn K- H.' für die Kolonisation zur Verfügung steht, reicht für höchstenzirka 2Y0 Familien, die damit aber rmr mit dem Natwenidigsten versehen werden. Soll dies das ResMat einer Narronakbewegnng sein? Da aber das notige Geld oft nicht rechtzeitig zur Verfügung steht, ist die Fundieruirg der Kolonisten nmngelhaft und dieser Fehler wird nur durch die übermenschlichen Opfer und Anstrettgungen der Kolonisten wettgemacht, die dabei ihr höchstes Gut, ihre Kräfte, vorzeitig verlieren. Bon der Notwctchigkeit der vechtAeitigen AnMovwrung der für di« Besiedlung in Betracht koamnenden Böden ist schon öfters geschrieben worden. Man müßt« sin Krediti-nstctut errichten, welches zur rechten Zeit das nötige Geld zur Verfügung stellt und au das di« Schuld (Anteile) vom gefanrmelten Gelde abgezahlt wird. (Ms Deckung die Böden des K. Ät L.) Denn für den Bauer gibt es nichts Verhängni^volleres, als wenn er 'licht zur rechten Zeit seine Jnvestieru-ngen und Arbeiten voruehnlen kann. Wie brennend diese Frage ist und auf Lösung lvartet, werden mir auch die Arbeiter zugeben. Wie Ei-schollen werden wir von einer politischen Situation zur ovi.veu, von einer WirtschaftskrW in di« andere geworfen, einer so großen Anzahl von Mitgliedern und MikaBoite'.' - und einer so großen, verzweigten OvganifatiW sollte es anders zugehen, wenn alle am Platze wären und ihre Pflicht erfüllten. ^rndet grsLuite Arbewk! Eine Instruktion d«r Exekutiv«. Das Immigrations-Departement der Zio-- nistischen Palastruaexekulive h^r di« Palästinaämtür dcchin instruiert, daß sie bei Erteilung von ^mmigrations>z«rtifiratLn solchen Bewerbern den Vorzug geben sollen, welche für ihr« schw«re Aufgabe als Planiere «ntsprechend vorbereitet sind. Unter sonst gleichen Bchingungen soll ferner jenen die Cinreiise erleichtert weridon, die ch« Reöse» kosten selbst decken können. Laut dieser JnftrnAion brancht Palästina «I'ne Atlzchl yaschulter Arbeiter, die genügend Mittel haben, um Miete z.u zahlen, Werkzeuge und Ausrüstung einzükausen ustv. Da- Zmmigratk-ous-Departement ist darüber unterrichtet, daß in allen Ländern Viole Personen dieser Klasse wn» geduldig der Iwbörsiedlurlg nach Pulästina harren. Besuch de« High SommMomrr l« der hehrSische» Realschule ln Haifa. Der High Sommissioner Herbert Samuel besuchte anläßlich somex Anwsselcheit m Havfa die hebräische Realschule. Er besichtigte singchech all« Teil« der Schul«, sprach sich hr> sontzrxS hefxipdigt üb«, dr« handwerklichen Unter, r i ch t aus mck Märt» «S «ls außerordentlich richtig, daß der Unterricht in so hohem Maße, w!« SS in der Schul» dar Fall sei, mit praktischem Unterricht verbunden lvechr. Di» MMötten mW Laboratmie» fchvte di« mtzdmu» Unterrichtsräume der Schule machten starken Eindruck auf den H!^h Eommifsiolter. Dir Zahl der Schüler beträgt jetzt Söü. Bon den mchr otlS M nevanfgenammenen Schülern stammt ein großer Teiil Pole» und Amrika. Mrrtchr ander« ans dein Lande seihst. Die Schule dchnt ihr Täti^eitsgo'biet ständig aus. Eine hauswirtschaftliche Erziehung j . c r M ä d ch e n ist ftit wenigen Wochen erüflnet worden. Hier werden all« Zweige der Hauswirtschaft und auch Gartenarbeit, Säuglings- und Kinderpflege gelehrt. Die Eröffnung der feit längerer Zett geplanten Handwevkechhul« wird in Ül-rzom erfolgen. In den ganz modern eingerichteten Werkstätten, die jetzt bereitfür den Unterricht der Schüler der ReaLschul« selbst dienen, werden dann auch angchanide Handwerker eine AuSbWilng erhalten, di« sie in den Stand setzen wird, später zuverlässige und qucckilativ hochstehende Avbcft zu tersten. Die Ziete der Schule, di« ihren Zöglingen nabst geistiger Ausbildung auch praktische Schulung und die Möglichkeit em«r für da» jüdische Palästina geeigneten Berufswcchl geben will, weiden fo in immer nmfaflendern Weise verwirklicht. In Verbindung mH der Schule besteht ein Internat, dom jetzt bereits 40 Kinder angehören. Für daS Internat wird ein neues, allen modernen Erfordernissen entsprechendes Gedände errichtet, das anfangs April bezogen werden wird. Kfar Sechrskel - drei Sah« av. Jeeufalem, SS. Jänner. (P. C.) Zur Feier des drei« jährigen Bestandes ihrer Siedlung veranstaltsten kürzlich die Bswchuer von Kfar JecheSkel ftn Emek «m ländliches Fest. Bekanntlich ist dieses Dovf aus dein Boden de« Keren Kojemeth gegründet, welcher auch die Mittel für die BevbindungSstraßen und die Wafferversovgung boreftgestellt hat. Die Dankbarkeit der Bewohner für diese wichtige Hilfe kam bei dom Fest txnttich zum Ausdruck. Zwei mit Land, Blumen und Fahnen geschmückte Wagen fuhren durch di« ganze Siedlung und vier Mädchen sammelten bei jedem Gehöft „Trumoth hagoren" (Gaben von der Tenn«) zugunsten des Keren Kajemech l'Jsrcvel. Ern jeder spendete vom Ertrag seiner Wirtschaft: Weizen, Gerste, Hafer, Durchs, Hirse, Hennen, Truthähne und Milch. Das Fest, welches großen Zulauf aus dom ganzen Emok hatte» vevliof in froher Stimmung. Man hkolt Ansprachen, sang und tanzt«. Schließlich tourde, da der Saal di« 600 Teilnchmer nicht fassen konnte, daS Fest beinr Schein der LuAlaternen im Freien fortgoseht. Las neue Heim der Mdffche« Laadwirtschaftr« museum». Jerusalem. 3V. Jänner. (P. L.) Das vor vier Jahre« vor: der Zionistischen Organisation begründet« landwirtschaftlich« Museum in Jerusalem wurde kürzlich nach dem n-eucu Herm in der Musraraftraße verlegt, wo mehr Raum für die Unterbringung vorhanden ist. Die Sanünlungen betreffen alle Zweige der Agrikultur, ferner Zoologie,.Botanik, Mineralogie und insbesondere di« Flora mch Fauna des Landes; auch sind viele schöne Photographien aus hem Löben der jüdischen Siedlungen zu sehen. Da« Mussum wird von Einheincischen und Fremden in stets steigendem Maße besucht. Den Schulen, jüdischen wie nicht jüdischen, dient es msbesan-dovs zur Bereichernng und Ergänzung des Unterrichtes. Insgesamt habest sich seit Gröffnung de- Mrrseums H dessen Besuchstiste 22.000 Personen eingetragen. Der Blau-Weiß ist Etti Jsiftstk. Dis Palästinaarbeir de« rn Zßntraft'ilvopa verbp-fteten Jugeudorganrsatwn Blau-Weiß spiegelt sich in der Niederlassung einer Handwerkergruppe aus diesem Kreis in Tel-Awiw wieder. Die Gruvpe, die hierlaM schon größer« Aufgaben übernommen und befriedigend qusgeführt hat, besteht aus etwa 25 Mitgliedern vo« domn die meisten als Schmwde, Tischler oder Elektrolechniker gesckstdlt sirch. Der Keren Kajemech har nuMrehr M0 Pik an-. stoßend an seinen Boden von Nordra erworben und der Kruppe verpachtet, damit stk ihre eigenen Werkstätten errichten kann. Di« Awnsstische Bereinigung für Deutschland und di« genossenschaftlichen WevNtätten Blau-Weiß haben die Verpflichtung übernommen, einen großen TM des Kauspveifts für den Boden in kur.zen Ratmt ruckKuechatton. Vertrieb der Produkt« derjüdische« Farvrer in Palästina. Di« der Konsumgenossenschaft Maschbir der jüdischen Arbeiter» organflation jünUt anss.'gliederte Abteilung für den Vertrieb vM Pvodmen der »wnistckchen Sdedlrmgm berichtet, daß im Oktober solche ProduVte mi Werte Vsu 2äo0 Pfund Sterling und M November für LS00 Mund Ster!mg ahgysetzt wurden. Diese BsrtrichSa'btelluug ist im Einvernehmen mit der Zionistischen Palästinasxekutive errichtet tvordsn. welche nach Prüfung der Absatz Möglichkeiten beschlossen hat, den Plan durch ein Darlohen aus Mittel« des Keren Hajessod zu finauz^ren. Sin Handelszentrum iu Haifa. In Haifa tvivd die Errichtung simö Handelszentrums geplant. Die für dieses Unternühnken verantwortliche Gesellschaft bat zu diej-vm Zwecke bei einer VettinftWk von 8 Prozent «in« Anleihe von 30.000 Pfund Grersing für di« Heit von zehn Jahren erhalten. Dir UMrftaltuug Palästinas. Die jüM« AttsMe der „Pcklestinr Weerty", d« ylS Sondernummer erschien, enthäft sim: A»Whl bemerkenswerter Photographie«, aus denen die Urngestaltung des Landes unter dem Einfluß der zionistischen Tätigkeit au «Achen M. Em Bild zeigt kür das Jahr 1923 — dl« Sttknpfher Gveue Jeswo!, Wie dopt giftiges Srunpsgras in Mannsshöhe aufgeschossen ist. Pas Jahr JOBS ist davMtellt durch arbeitende Pipnieve, di« mit der ÄvStrocknung der Sümpfe Md anderen wichtigen Ameliorattonsavbsiten beschäftigt sind. Für das Jahr IM wurden Szenen aus de« blühenden Dörfern errftVMtnen. die an Stelle der chAnalistkn Sümpft errichtet wuchen. Dürft Bilder stellen Sitz Ntzvetr <wf den Feldern und dve von schasftuSfrvhsu Bauern bowsthnftn Heimstättt» dar. PMstium^Ml^ Ml^e^Gpo^s^häMrr in War! 'chau beschloß, m BaMlna em großes Schlachtenmit alle« 'neuzsitlicheu Emrichtungsn zu erbauen. Das Zi«l ist, Palästina zu einem Zelftrum der FleischversovgUM Mr den mitt leren Oste« zu machen.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.