Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2131 (25.1.1925)
- Date
- 1925-01-25
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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Vekst I Dstn. Somttay Sdelweiß md Sberlaad. Alle Angeklagten freigesprochen. München, 24. Jänner. (€>. K.-B) Im Prozeß wegen Fortführung der verbotenen Organisation Oberkand fällte das Schwurgericht München nach de« PlaidvyckS der Verteidigung, in dem« ein Freispruch beantragt wurden war, rmd nach den Schlüße rstn d:r Angeklagten heute nach 3 Uhr nachmittags das Urtell. Sämtliche Angeklagten wurden unter Ueberbürdung der oer Kosten auf die Staatskasse freigesprochen. In der Urteilsbegründung wird ausgeführt, daß di« den Angeklagten zur Äst gelegten Taten iti ch 1 ausreichen, um zu einer Verurteilung zu kommen. Die Freigesprochsnen waren angeklayt gewesen, das Verbot des Oberland", ein« der viel«« Mordenden, durch Umwandlung in einen Schützenbund umgangen zu haben. Die Beweisaufnahme hatte ergeben, Latz dieser harmlose Schützenbund von dem wegen Beteiligung am Httl/r- Putsch verurteilten Weber aus der Festungshaft heraus geleitet tvurde, und daß dieser W.ber als Führer anerkannt war. Dies wurde durch einen Brief ««wiesen, den Weber selbst geschrieben hatte. Dem Borstand gehörte der General Hechler an, der dort das militärische Referat führte. ES ist demnach nicht verwunderlich, daß di« Geschwornen — sie such Münchener Bürger — zum Freispruch kamen. Daist der Rechtskurs. Bom Leputiertermtt. - Die ZWangSsountagsruhe in Saloniki. — Die englisch« Fremdengesetzgebnng. Ans London berichtet I. T. A.: Am 17. Jänner hielt der Board of Deputier (Deputiertenrat der englischen Juden) in London eine Sitzung ab, in der üiber die Jrtterventionen gegen di« Verletzung jüdischer Recht« in verschiedenen Zündern Europas sowie über die Frerrchengefttzgedung in England berichtet wurde. Den Vorsitz führte der Präsident Herr H. S. Q. Hemnques. Es wurde unter anderem ein Bericht über die Lage in Griechenland erstattet. Aus demseGen geht hervor, daß die griechische Regierung der Gemeinde Saloniki das Recht entzogen hat, in der Frage der Sonntagsruhe Bestimmungen z« treffen. Die Regierung hat ei« Komitee <m§ vier Grie chenund drei Juden ernannt, das dom Gouverneur VvrschWg« zu unterbreiten hat. Die Majorität der griechischen Kammer ist gegen jegliche Konzession an die Juden. Me griechische Regierung, heißt eS in dem Bericht weiter, bereite ein Gesetz vor, wonach die iFrrden »bei P a r la m e n t S wa hl e« i» einem ge so« de r'te n jüdischen Sektor stimmen würden. DaS Komitee wird dagegen Einschreiten, wenn die Meinung der Mehrheit der jüdischen Bevölkerung Salonikis in dieser Frage bekannt sein wird. Herr Hemiquesberichtete dann über seinen Besuch in Marokko. Es kam dann die englische Fremdengesetzgebung zur Spräche. Vielfach wurde erklärt, daß das Fremde ngesetz, welches alle Fremden zwingt, sich Hei jeder Gelegenheit zu melden, sogar bei Berufsanderungen, unwürdig und ungerecht sei. Hart ist die Maßnahme, daß eine vom Innenminister ausgesprochene Ausweisung endgülbig sei. ES tvurde angeregt, den Innenminister Sir Lömel, der Büßer. Bon Jakob Krausz. &*> Aus dom kurzen Weg von Reb Aachhels BechHamidrasch zu seiner Wohnung suhlte sich Lämel wie der Selbstmörder wahrend des TodeSsprungeS in die Tiefe, bald wieder wie der zum Tode verurteilte Delinquent aus dem Weg zum Richtplatz. Was sich vor wenigen Minuten in der Lehrstube abgespielt hakt«, erschien ihm wie ein« Gerichtsverhandlung, in welcher das große Tribunal von Gelehrten rmd Vertretern des Volkes über de« raten Lämel den Stab gebrochen hatte. Und das Urteil klang ihm Äar und unzweideutig in den Ohren: „Wenn Lämel ein Baal-Tischuiwah. een reumütiger Büßer, sein will, dann büße er für sich allein, indem er seine sündhaften Triebe unterdrückt, gottverhaßte ReiMMgen besiegt und einen Menschen und Gott gleich gefälligen Lebenswandel führt, gefall« sich aber nicht als Büßer, der an den Qualen neuer Sünden seine Freude hat. Die wahre Reue darf nur die eigene Läuterung, aber nicht di« Entlastung durch Einbeziehung anderer tot den Bereich seiner Schuld zum Ziel« haben." Lämel verstand von diesem Gedankengang rnchts. Für ihn war Büßen gleichbedeutend mit Ächmerzempfinden, mit Qualen. Er hatte so viel von Feuerqualen und Folterstrafen der schuldbeladenen Seele im Jenseits gehört, daß er sich eine Buße in dieser körperlichen Welt auch nicht anders als durch selbstgewolltes Erleide« von Schmerzen und Pein zu denken vermochte. Lämel war keinen Augenblick im Zweifel darüber, daß :Heb Anschel, der bisher seine einzige moralische Stütze geroesen war, als er mit vernichtendem Urteil sich von chm. adwandte, nicht der eigenen Urchuldsamkeit, sondern der Eingebung einer höheren Gewalt gefolgt war, und daß das für ihn Tod und Verderben bedeuten müsse. Da kam es zum ersten Male über seine Lippen: „Sollte er schon genug haben?" Wie einer, der dem Tod entgegensieht, hielt Lämel, rvahrend er schleunigen Schrittes durch die lange, menschenteere Judengasie eilst, hastig einen Rückblick auf sein gan- *) Siehe „Wiener Ütowrafthttw* vom 2k. Dezsncher 1!£'.!, t., 11. iinb 18. Jänner 190». Wlener Morgellzritung. BONAFORM tNTPETTUNCSPlUSN fCSflüNK SEIN WILL JEDERMANN ViPtttthM SN die gefahrNlc Entfettungskur Durch Jede Apotheke vom voiKSGE9uN0MfiTSArttiiwuii<iTN*ii xu Ibusluhun Willianl Ioynsott -- H)ch's, §u Ersuchen, ein« Abordnung . des Deputierstnrates zu empfangen. f Mr. F i n b u r g h, Mitglied des englischen, Unter- Hauses, erstattete Bericht über eftre Mt zweistündige Unterf redung, die er mit dem Innenminister Sir William ‘ Joynsen-HickS gelMt hat. Der Jnnermiinisstr stellte in Aussicht, daß das Fremdengesetz chm nochmals zur endgültigen Beurteilung vorgelegt werden wird. Die Mftimimiug über die Entsendung eines Komitees zum ,Jnnem mimster wurde vertagt. Slnsteln bei der Eröffnung der Aerusalemer SvNrrfitR. Vom V-ll-ugSkomite« des WeltverbandeS jüdischer Studenten, defftn Ehre-»p?3sidcni bekanntlich Prof. Albert Ein ste in ist, wird der I. T. A. mitgeteilt, daß Professor . Einstein der Eroffwüng der hebräischen Universität zu > Jerusalem» di« am 1. %nt stattfindet, beiwohnen wird. Vvm Weltverband der jüdischen Studenten werden sich zwei Gruppen zur Eröffnung der Universität nach Jevu- , salem begeben. Die eine reist am 23. März Marseille, die and«« am 26. Mürz Aber Triest alb. O .' ®k Palltsttnaretse p*r krSstuung der hebräischen Universität in Jerusalem. Wir wir erfahren, haben sich in allen Ländern große Touristengrupven gebildet, vie zu dieser Zeit nach Palästina zu fahren beabsichtigen. In einem Briefe an oas Reisevureau Contrnent teilt die Palästine Erpreß Company mit, daß bis zum 5. d. bei der erwähnten Gesellschaft allein schon 1290 Personen aus verschiedenen Ländern ihre Ankunft m Palästina zu dieser Zeit angemeldet haben, und daß die Reservierung von Unterkünften spätestens vis zum 15 Februar vorgenommen werden muß. Ewird daher den Reflektanten füt die Palästinareise nayegelegt, rechtzeitig Plätze auf den. Dampfern und Logis in Palästina für sich reservieren zu lasten, Anmeldungen täglich Von 9 Uhr früh vis 6 Uhr abends im Restebureau Couttnent, 9. Bez., Spitälgaste 3. Tel. 26-4-69. S« Ädests« ins -Wes Hrm MotrmN. «« 8. fttferai ®7. Schelway MM Er ffe» M»!e der an welchem der DoÄLmpstr der jüRschen RenalffanLL'beweguNg, der Dichter Peveg- S m olen S k i, geftovben stt. DiaZwntsttifche Organisatton Wiens ho-t beschlosten, das Andenken SmolenSkiS durch «in« Reihe von Veranstaltungen zu feiern. Die zionistische; Fraktion in der Repvaserttanz jn der JsraelAschen KuktuSgomeinde wird in der nächsten Hlenarsitzung de« Antrag auf Ervichltnrng emeS Smolen'srL-ZiMmeris in der jüdischen Gemeindebibliochek stellen. Smolenski 'lebte mehrere Jahve m Wien und gab hier seme Zeitschrift ,Laschacher" (,^Die Morgenröte") heraus. Die Witwe W. Jänner IW Nr. NN Smaleuskis fotvle seine Kinder beben.ru^h heute in Wie«, Eine Gruppe hebräischer Schriftsteller Hettitci zum vier^flsten Tedsiage Smolenskis eine Denkschrift vor. Jtttfojrattitt geftotben. . Wie aus M os ka« berichtet wird, ist dartselbsi Aletzef Rikolajewitsch K« r oPa t k i n, bät ftinerztikige. t:u ff d° sche Oberkommandierende im - Kriege gegen Japan (1904). im 76. Lsbensiahre gestörben. Kuropatkin war vom Zaren Nikolaus dem Zweiten, als Rußland den Krieg gegen Japan in bet sicheren Erwartung begann, es werde sich nur um ein« „rasche Züchti- >gung" .Handel», zum; Befehlshaber sämtlicher rustischsn Landstreitkräfte in der Mandschurei ernannt wotdem Er trug dje Verantworttkirg für die verlorenen Schluchten bei L i a o'j a N g und M n k den nnd war eine Zeitkang «ine durch Lächerlichkeit böchst populäre Figur, ü'bertroffen allerdings durch den Admiral der baltischen Flotte, Roschd e st w e n s k y. Nach der Niederlage bei Mulden mußte er das Oberkommando an den weit unfähigeren General L i n e w k t s ch abgoben, blieb jedoch bis zum Waffenstillstand .Kommandant einer russischen Armee. Wie alle Kriegsvcrlierer vor und nach ihm. schrieb er Memoiren. Aus ihnen geht hervor, daß dieser Mann den Grad der Zerrüttung des zaristischen Systems genau kannte und sehr gegen seinen Willen Oberfeldherr geüvorden war. Spate" trat er nie mehr in die Oeffentlichke-it. ,8» komm"!?Mmrr auf die Absicht an." Polnisch« Jüdin — Wiener «hrP. - Die Private Jetta Brunner hatte gegen einen gewissen Josef Dworak die Ghren'beleidigungSklage ringe bracht,- weil er vhr vor anderen Personen auf dem Gang anläßlich einer Auseinandersetzung zugernfen hatte: „D i c polnische Jüdin gehört abschu-biert." Die Verhandlung hat gestern vor dem Bezirksgericht Fi'mfhaus (Landesgerichtsrat Dr. W e r n l i ch) stattgefunden. Der' Richter regle einen Ausgleich an und l«gte dem Beschuldigten nahe, di« Klägerin um Entschuldigung zu bitten. Herr Dworak ^sträubte sich dagegen und bemerkte, daß Frau Brrlnner tatsächlich aus Galizien stamme, a u ch s e i sie Jüdin. Wie sich die Klägerin über die „polnische Jüdin" ausregen könne, sei ihm unverständlich. Wenn sic HM zurufen würde: ,-S i c W i e n e r C h r i st!", er würde sich darüber in bnner Weise als beleidigt erachten. — Richt^r: Wenn zu Ihnen die Klägerin „Wiener Dhrist" sagen wurde, so wäre.dies ohne jeden Effekt. Die Parallele hinkt. Denn es kommt immer auf die Absicht an. Mit dem Wort „polnische Jüdin" ^ha'ben Sie zweiMas beabsichtigt, die Frau lächerlich zu machen, bezichungsweise zu vspfpotteNj. Nun kommt nochder Ausdruck „abschiebcn" das«. M. maD We gufmerksam, daß Sie verurteilt iuev byr müstep. Der Beschu-lhigte wählt das Ilcinrre. Uebcl uud eNtschükdigt sich. Die Klägerin gibt sich damit zic. frieden-., 2)er Gegensatz zwischen diesenr Urteil und den Perdikten des Richters Ne »deck („jüdische Frechheit" -- Freispruch) uud des Richters S ch e d y („Sanjud!" Freispruch) ist zu kraß, als daß mam ihn nicht besonder^' betonen müßte, dies insbesondere im Hinblick auf die gegen Oberbaurat Stricker als Berfa sie r der bekannten Kritik laufende Untersuchung. zeS Leben. In wirrem Durcheinander wirbÄten die Gedanken i« seinem Hirn, flogen sorgsam geführte Erinnerungen aus der Tieft feines -Hertzens auf. Aber or fand sich in ihnen zurecht, wie in der Wirrnis feine? .KvamS im Trödlerlads« ,Mttevm Berück". Gr kannte ebenso genau den AuSgangsPun-ft eines drückenden Gedankens wie er die Geschichte der alten Uniform kannte. die er tagtäglich als Reklame vor seinen Kellerladen hängst und einmal im Jahr, am Purim, zu einer Masstrade anzuziehen pflegst. Ihm war noch der Ursprung jeder seiner Ermnerungen gegenwärtig, wst er die Herkunft der rostigen Hacke kannst, die ihm schon vor langer Zeit von der ,/msgedunftnen Antschi", der Nachtwä-chterSfrau, ,chcvlb geschenkt "ausgedrangt worden war, weil sie eine so unbändige Angst vor ihr hatte. Er. erinnerte sich noch, wie das unglückliche Frauenzimmer ihn anflehst. ste von dieser Hacke zu befreien, weil sie. solange dieses Instrument in ihrem Hanft sei, nicht sicher Ware, .daß eines Tages der Stephan Hr ihm Rausch damit deni Schädel spalten oder sie ihm das Genick . brechen Mrde. Schaudernd wühlte er in seinem Kram von Erinnerungen, wie in den Erinnerungen an seinen Kram. Tränen, Seufzer, Not und Unglück knüpften sich an beide. * Mit Ziperl war auch der Leberiszweck Mmels gestorben. Was konnte er noch von diesem L^ben wollen? Er hatst sich ein Rezept der Buße, der Reue nach s«iner eigenen einfachen Lebensweisheit zurechtgel-ogt und war überzeugt, datz er auf diese Weise befreit von der Last aller Schuld aus diesem Leben scheiden und seiner S^l« die Züchtigung im Fegefeuer ersparen würde. Er. hatte ja, als er vor zehn Jahren um Ziperl warb, die Wahl, sich ftciwillig dem obevsstn Richter zu stellen, aber er hielt das für eine Feigheit. Es gehörte mehr Mut dazu, die Sühne bei lebendigenc Leib auf sich zu nehmen. Ziperl War ihm nicht Weib, sondern ein Werkzercg der Sühne, die Geiß l Gottes. Di« Geißel wurde ihm genonrmen. Das N>ar die Vorladung vor , das höchste Gericht. Er war bereit ... Während drr Schiüvah, der sieben Trauertage, wurde Lämel mit Aufmerksamteistn überhäuft. Die Frauen versorgten ihn mit den Mahlzeiten, der Rabbiner und die angesthensten Gemeindentttgliedcr tarnen zu Trostbesrrchen.. Lämel rührte die Speisen kannr an und schenkte den Trostworten keine Beachtung. Don Ziperl wurde nur wenig ge» sprachen. Das war ihm recht: Ziperl hatte ihm gelebt und war nur ihm gestorben. Sie war ihm jetzt die Schrittt ma-chevin in den Tod, in das jenseitige Leben. Er weilst auch jetzt M Geisst bei ihr und Hm schien es. er sei Mst schom tot und alle diese Besuche gelten nicht mehr dem lebenden Lärnel, der um die verstorbene Ziperl trauert, sondern dem Geisst Lämels, des Büßers, dessen Seele sich an der Seist Ziperls vor dem Richter des Weltalls verantworte. MS Lämel nach -dem Tode Zi'Perls zum erstemnal seinen Tvödlevladen öffnest, hing er einen Zettel vor das Geschäft, der mit großen ungelenken Schviftzeichen die Auf- ' schrift ./Ausverkauf zu billigsten Preisen!" in drei Sprächen, deutsch, ungarisch und slowakisch, trug. Das war eine Sensation! „Der rote Lämel macht einem Ausverkauf!" „Lämel will auswandc-vn!^ — „Der Baäl-Teschutvah zieht sich aus Beth-Hamidrafch zurück!" — ,Mrnel will wieder heiraten!" Die Judengaffe ^tst Lhven aufregenden Gesprächsstoff Mtd mehr aus Neugierde als aus Kauflust zogen Juden und Ehrisstn in Massen jmn Trödlerlüde« des rbstn Lämel. Die Neugierigen kamen aber nur insofern auf ihre Rechnung, als ste einmütig ftststellstn, daß der robuste rote , Lämel während der letzten acht Tage zu einem wandelnden ‘ Leichnam abgemagert war. Das einst volle Gesicht war eingefallen. Ms großen Höhlen glotzten gelbe Augäpfel hervor, Geisicht und Hände schlaff und, soweit die rötlichbraunen Flecken es zuließen, durchsichtig weiß. Nur der rund«, kurgefchorn« Bart uud der groß« Kopf leuchtoten gvellvot aus dem Dunkel des Kellerladens hervor. Mit stummen: Blick, der Trauer und Verachtung zugleich aus. drückst, wies dieser jüdische, asketische Flagellant alle Zu- ' dringlichkeiten der Neugier ab. Nach kaum zwei Wocherr .nw* der Trödlerlgdon des roten Lämel bis auf ivenige Stücke ausverkauft. Die Uniform und die Hacke der „aufgedunsenen Antschi" aber hatten keinen Käufer gefunden. * Eines Morgens Ai«h das Geschäft Lämels geschloffen. Länrel war unsichtbar. Das wäre weiter nicht ausgefallen, aber einer der Nachbarn hatte Hochzeit und wollte zu Hause „Minjan" machen. Dq klopfst er an der Tür Lämel-, «m ibn als /Lehnten" zmn Minjon -u bttstn. Gr öffnest t>k'