Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2130 (24.1.1925)
- Date
- 1925-01-24
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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drifte 4 Men, SanlStay Wenblchnverteuenmg in der Lsihech». U«»akri. Prag, 23. Jänner. sTschecho-slowa?. Pr-Bur.) Auf alten Strecken der tschecho-slowakischen Staatsbahnen und d e r L o k a l v a h n c tt, Mc im Betriebe des Staates stehen, werden vorn f. Februar d. H. an die Fahrpreise durchschnittlich 'mr lo% crbölst werden. Diese Erhöbnnwird später auch auf vit im Privatbetrieb stehenden Lokalbahnen und elektrischen Bahnen dnrmgesiihrt werde«. Die Gebühren für Gepäck sowie für?ic Beförderung von Zeitungen werden nicht erböht -vetge:: . berliner Schviadelfirme». «Eigendienst der „Wiener Morgenzeitung".) Berlin, 23. Jänner. Ueber die Aufhebung des S ch tv i n d e l k o n z e r n S, bei dem insgesamt mehr als ein Dutzend Firmen polizeilich geschlossen wurden, veröffentlicht das ./Acht«Uhr-Abendblatt" folgende Einzclbeiten: Tie Berliner .Kriminalpolizei hatte bereits am 2. Jänner bei der inzwischen geschloffenen Firma L che i e r u. B i e m a n n einen tveiwerziveiHten Waren- und Kreditschsvirrdel entdeckt. Wenige Tage fplitcr hatte die Kriminalpolizei eine zweite Firma, I m p o r t und E x p o r t K l e i n e r G. m. b. H., die mit der erstgenannt :en Firma zu-sammen gearbeitet hatte, gleichfalls aufgehoben. Die zwei genanntem Firmen und auch noch zahlreiche ander« haben gemeinsam durch Inserate lveldgeber für große, gewinnbringende Geschäfte anzuwerben gesucht. Sobald sich ein Geldgeber Meldete fand sich bei ihm sofort ein Vermittler ein, der ihm erklärte, daß er bei einer Firma zu billigen Preisen laufen und die Ware-sofort einer stveiten Firma unter sehr günstigen Bedingungen iveiteroerkauftn tonnte. Es seien nur die entsprechenden Kapimlien notioendig, um große Gewinne zu erzielen. Um den Geldgeber vollkommen in Sicherheit zu wiegen, zeigte -hin der Vermittler einen fixen Vertrag mit derjenigen Finna, an die die Ware weiterverkauft werden sollte. Nun kaufte der auf den Schwindel hercingefallenc Cöeldgcber gegen bares Geld bei der ersten Firma Ware, die er dann nicht loswerden konnte. Wenn sich der Be-- rreffende an die zweit« Firma, mit der er den angMichen Vertrag hatte, wandte, erklärte sich diese wohl bereit, die Ware abzunehmen, aber nicht gegen Bargeld. sondern gegen TSechfel, die den Vorzug hatten, daß sie bei Präsentierung niemals ein-gelöst wurden, weil feine Deck-mtg vorhanden war. - Auf diese Art erwies sich oer Schwindet siir die Beteiligten als sehr erlräynisreich. denn bei der ersten Firma flössen Gelder reichlich ein, während die zweite nur wertloses Papier hevgckb. Der (Gewinn wurde geteilt. Tie Inhaber der Schwindelfirmen lebten auf großen« Fuß und hielten sich Antos, bis die Pblizei. im Dezenter den Betrügereien auf die Spur kam -und die beiden erftgenannten Firmen ktrr.zer'hand schloß. Die Kriminalpolizei entdeckte später, daß schon seil August vorigen Jahres die Schwindeleien betrisben wurden und daß viele Hunderte dorr Geschäftsleuten den lyaunern zum Opfer gefallen waren. Die Polizei kam auch darauf, daß es sich rim einen ganzen Ring von Firmen handelt. Dis jetzt wurden fünf Berliner Hüb zwei Hamburger Firmen gesperrt und deren Inhaber verhaftet. Professor Waffemam» schwer «cknmtt. Berlin, 28. Jänner. Der Bakteriologe Professor Doktvt Wassermann, der Entdecker der nach If/nt benannten Wassermannschen Reaktion, ist schwer t^rankt.' Sem Zustand gibt zu Besorgnissen A-ckaß. Konferenz der PaMlnaikMter. Mitte Februar 1« Jerusalem. Die paläft-i n e n sisch-zt oN!ft i sche Exekutive hat sin Witte Fckbruär eine Konferenz der Letter der PalÄski-naämter i-n Ievusivleitt einberlchm. Die Eittla-nng erging an je einen Vertreter der PalMnaLmter ln Warschau, Wien. Berlin, Trieft, Czernowitz und Konstantinopel. _ Dr. Alfred Klee — SO Jahre alt. Unser Berliner Freund, Rechtsanwalt Dr. Alfred Klee, begeht morgen feinen 50. Geburtstag. Die jüdische Gesamtheit, die in Klee einen der besten und freudigsten Mitarbeiter an -dvm Werke der nationalen Regeneration verehrt, vereint sich morgen -in den ' herzlichsten Glückwünschen an den in der dollsten Kraft des Wirkens ftchenben Mitstreiter. Dr. Klee ist am 26, Jänner 1675 zu Bann am Rhein geboren. Er studierte in Berlin und gehörte zu den Gründern der zionistischen Smdentenberbindung Hasuwnaea und des Vereins jüdischer Studenten in Berlin. Sott der» dritten Zionistenkongreß in Basel nahm er -in führender Stellurig an fast allen wichtigen zwnffsischen Kongressen und Beratungen teil. Die Mehr-a^ der deutschen Ortsgruppen wurde mit feiner Hilfe gegründet. Den Führern bcr Betvegurig, Hergl und N o r d a u, ln Freundschaft veobunocn und dem Nachfolger.Herzls, David Wolfs o h r„ besonders nahestehend, wirkte Dr. Klee, der schon mit 24 Jahren Mitglied des Zion-istischen Aktt-ortstomi-teewar, vielfach entscheidend aus den (Äang der Bewegung ein. Eine Zeitlang ivar er auch Vorsitzender der deutschen Zionistischen OrgaMsati-on. Daneben entfaltete Dr. Klee, eine umfassende allgemeine jüdische Tätigkeit. Zur Zeit der KonfcrevL »o« Alaeciras mteÄenierte er «- Wiener Morgen-eitung. Mitteilungen aus dem Publikum. ^srnln frptn Illcklsnhv Vollesdlitins. l. ft omvronssn 11 MtmIOl« Die sttcksne Pawe Mitteilungen aus Sem Publikum Gau Kur trinkt Wlitottky M o skaa 0«gf. 1819 *irMn Freie ifirtls^he Volksbühne. I. Rpmproasse 11 Die glldene Pawe Heute */*8 Uhr abends u. morgen Sonntag, 7,3 Uhr nachm. Das neue Programm: Bath-Schewa von D. Pinski - Olf’n Prlpetschlk - Die drei Holtums - Sctiabbes bei Nacht — Se m Rebben II — Aw> reiwele Helamed - Kaurylewkc von Sch. Atejchem Karten bei Löwit, Aida, Rotenturmba*ar und an der I_Kasse, l. Riemergasse 11 gunften der ma rokka n i fche n Jude it. Ms Mitglied des E m i g r a 1 i o n s d i r e k t o r i u m s verhandelte er mehrfach mit den Regierungen Rußlands und der Randstaaten und schloß wichtige Verträge ab. J>m Kampf gegen den Antisemitismus wirkte er, seit er in die politische Tätigkeit eingetreten ist. Namentlich aber, feit er als Nechtia-ntvalt und Verteidiger von Ruf sich vielfach der Interessen der durch den Antisemitismus persönlich oder wirtschaftlich Geschädigten annahm. Allgemein bekannt geworden ist sein warmes Eintreten für die Dftjudeu, ckbenso seine Tätigkeit in der Exekutive der Jüdischen Delthi-lsskon fereNlZ. Besonderes Jntereffe 'hat Dr. Klee immer der Gern e i n-depo l i t i k zugewendet. Deiner Initiative ist die Begründung des jüdischen Gemeinde-Vereins in Berlin zu darrten, bcr in konsequenter Arbeit die Beteiligung der auf Äent Boden des jüdischen BoWsttms stehenden Elemente an der Gemein-dearbeit förderte und im Jahre 1920 die Wahl von zunächst vier Vertretern in die Repräsentantenversa-MlNrkmg erreichte. Die Zahl ist später gewachsen, Dr. Klee itandfiut dann den Vorsitz m der Fraktion, die sich Fraktion der jüdischen Volkspartei rranrrie. Er wurde auch MM stellvertretenden Vovsitzenden der RcpräfenwntenversamM'lung der Berliner jüdischen Gemeinde gewählt und ist augentblli-cklich Spitzenkandidat auf der Groß-Berliner Liste der jüdischen Volkspartei für die Wahl zum prsußisch-jüdischen Landesverband. Ae jAUsche Wanderung. EmiMationskonferenz in Warschau. -Vorschau, 22. Jänner. Am 18. d. ibegarm hier die erste Konferenz der jüdischen EmigrationSgesellschafteu Polens. Es erschienen 56 Delegierte aus Warschau, Lodz, Lemberg, Rowtio, ByaMok, Grodno, Brest-Litowek, Wilna, usw. Ter Dorsihende dos Gvi'mdrrngskomitoes, Herr Lev ite, teilte mit, daß die Legalisierung endlich bewilligt worden fei. Er drückte die Hoffnung aus, daß die Konferenz rn u-uparteiischer Waise die brennenden Fragen der jüdischen Emigration behandeln wird. Hierauf hielt .Herr Dr. Schipper ein Referat über die Emigration^ Probleme. In -den Permanentsausschuß wurden gewählt: die.Herren Dr, Sil-bevsand, Rubinrot, Rosenberg, Grünfold, Dr. Melßer, Goldin, Hirschfeld, Doptin und Schalst. Die Zionisten hatten sich, mit dem Wahlmodus unzufrieden, au der Wahl nicht beteillgt. In der siveiten Sitzung wurde ein Präsidium ans dem folgenden Herren gewählt: DMor Schipper, Dr. K-rusch, Kalkur, Kulikowlisch, Dr. Kntzenbogen. .Hierauf erstattete Herr Grün seid den .Bericht das vorberesteuden Komitees. Verhandlungen zwischen Polen und Brasilien Warschau, 28. Jänner. (I. T. A.) Dieser Tage weilte hier ein« Abordmr-ng der Regierung Brasiliens, »mr mit den polnischen zuständigen Stetten über die Frage der Emigration aus Po-lcu nach Brasilien zu vevhaüde'ln. Die polnische Regierung beschloß ihrerseits, eine Delegation nach Brasilien zu entsenden, die mit 'der >brasll'ianischen Regierung ein Abkommeu über die Emigratian treffen soll. Die Arbeiterorganisationen und die sozialen Emigrationsgesellschaften >pr-otestreren gl-gen dic einseitige bureau. kratische Zusaurntenfetzung dieser Delegation. Ar Mdrckrr dr« zevveliN'Sasrr. Tst Edward Franklands 1V6. Geburtstag. Torben find hundert Jahre seil der Geburt Dir Edlvard Frauklands. des Entdeckers des Heliu-ms, vefftr-.chen. daS in jüngster Zeit wegen feiner Leichtigkeit und U-u-verbrontt- -barkei-t aiS idealstes Füllungs-gaS für die Ztppoliue viel genannt wurde. Auch Los Angeles, der frühere Z. R. 3, ist m Amerika mir Helium gefüllr worderr. Deutschlarrd verfügt nur über geringe Mengen des schwer mro kostspielig zu gewinnen den Gases. Jrmckland stainnir all» L a n c a st e r. Er begann als Lehrling in einem Deoglstengeschäst. Mit -Mausig Jahren ging er in das 2a-J>oVettoc 1 n.1» Lyon Bloyfair r in Loudotr und fnan später als Lworan« ' zu B u u s e n nach Marburg. 1847 wurde er in Laneüster Lehrer der Este-nrie, JS73 llni vevsitätsprofessor. &d;m mit 25 Jahren gelang ihm, Amregungen Bun-jens jolgenb, die FösMllung .der damälK rwch 24. Jänner it “fit. 2130 gau\ :tni>ekanntcn vr g a n i f ch - m c t a l!t j ck> e N Te rb r n o n n g e n. die ein ganz neues Berständnis für den Anstv.of der Moleküle mit sicki brachte Er erkannte im weiteren Verlauf der Untersuchungen di: Tatsache, das; die Atome jedes Eleinenks eine bestimmte Lättigmwssäsüokeü besitzen, die ist nur mit <ynv; ^stimmten anderen Elementen in Verbindung treten fassen. Aus diesen Feststettungeu Franklands beruht die ganze seitherige Chemie. Studien über das Sonnen« spebtridin, denen Versuche über die Louchkkraft emer Hydrogenflamme in verdüirnter iiud lompr'nnlener Lust varansgcgaugen waren, führten gemeinsam mit Lokyer 18ü2 zur Entdeckung des H c l i u nt 6, die eine große Anzahl von Ent^ deckungen neuer Elemente zur Folge hatte. Franklan-d starb 1M> im Alter von 72 Jahren. Ler Aurgleichrvrrwalter de« Moderne» Theater». Zum Ausgleichsvevwalter fr* Moderrren Thea« ters wurde Hugo Gruder-Gutttram bestellt. Dies« Wahl dürfte einigermaßen befremden. Gruder-Guidtram, der durch seine Tätigkeit am Charlottenbrrrger Opernhaus dekunut ist, hat sich auch m bchmtderom Maße um die Wiener Dol-ksoper bemüht. T-aß er dabei keinen - Erfolg hatte, ist im Hinblick atrf sein früheres Wirken in der BolESover mM Weingartner nicht zu bedauern. W i e u, 24. Jäiluer. * Das Wetter. In Oesterreich ist das Weller wenig verändert. Es ist nur etwas kälter geworden. Die Boraussagc -lautet: Vorübergehende Störung des herrschenden Wettercharakters ohne wesentliche Niederschläge wahrscheinlich. * Verbilligung der Mietautofahrtcn. 4M weitere Atttotaxi, die derzeit noch den 60Mfachen Tarif vitche'ben, -sollen ab morgen um die 50Mfack)e Taxe fahren. * Die Lebensmittelmarkte. Die sinkenlde Kaufkraft de§ Publiku-ms macht sich namentlich in der Floischapprovisiouieruug omipfmdlich fühlbar. In der Großmarkchalle sind vorgestern blos 8 Waggons Fleifch eingelomgt. Der Verkehr vtn Großhandel war mt Geg-enfotz zu einem fonstiaen Freitage cm eugbogreazter. Die Preislage zeigte keine Veränderung. Der Detaiiabsatz hielt sich iur cn-gsteir R-ahnren. — Auch auf dem Na-schmarkte wies der Besuch starke Lucken öuf. Mit Wrsncchme von Shinat, der infolge der Kälte mäßig rat Preise äuge zogen hat, blisben die Preis« aller anideron Gem-üse>orteit mvveränd rt. Für Obst war die Nachfrage flau. K a -l t e i e t Mtrven neuerlich rm Preise herabgesetzt. Seefische wurden siemlich viel gekauft. * Die heutige Sonnensinsternis. Heute stchen Sonne, Mond und Erde i-n einer geraden Linie, so daß eine Finsternis zustande fimwnen kann. In Wien beginnt die teilweise Bersiusierun-g am unteren Sonnenrand um 16 Uhr 12 Mm. nachmittags. Da schm eine halbe Stunde später -bei uns die Sonne tMtergehl, ist hier keine auffallettde Erscheinung zu erwarten. * Auszeichnung des Oberrabbiners von Venedig. Wie urtö ans Rom -berichtet wird, wurde der Oberrabbiwer von Venedig, Dr. Adolfo Ottolenghi, vom König znm Cavaliere des italienischen Kronenordens smaimtt. Oberrabbi-ner, Otroleughi entstammt einer allen, atMsohenerl, italienisch-Mischen Fa Mille und genießt üüch persönlich als Gelehrter und.Kanzler großes Ansehen. * Ei« getaufter jüdischer Baron, der auf dem jüdifchen Friedhof bestattet fein wollte. Die jüdische Volksch-itung" in Preßbur^ teilt mit: Der verstorbene Davon Kusfner vou Dios-eg äußerte in seinem Testa-ment den letzten Wiriesch, man möge ihn -nach seinorn Tode in der Fcmviliengru.it -der Eltern ä-m dr-nt jüdischen Friedhof jpx Lunoenbnra beisetzeu. Baron Knffner war aber getankt. Seine jüdischen Verwandten ersuchten die Lmldenburaer Chewva Kaoischa um Zntallu-ug der Bestattung. Der Verein gab zur Antwort, daß ein Monster Jude aus einem jüdischen Friedhof nicht bestattet werden,dürst. Ättch als die Verwcmdteat des Barons fSOO.OOO Kronen für die Er-lau-bnis der Bestattung in der Fomiliengrufr anboten. lohnte die Chowra Kädischa das Angobot ab. Knffner wurde in seinem Schl-oßparke ^bestattet. * Ein ik«uer Amtsleiter für den Leöpoldstädter Magistrat. Mrgermeister Seih hat den bisherigen Letter des magrstratischeu Bezirksamtes Josefstadt, Obermagistratsrat Doktor Dheodor Eger z-mn Leiter des Magistrat »schen Bezirksamtes Leopoldstadt -bestellt. * ÜbjShriges Jubiläum des Oesterreichifchen Haudols« mnfeums. Heut« ke-iert das Ocsterreichische Handelsnurseum in W-icn das Jubllämn seines 50jährigen Bestandes. Um 11 Uhr vormittags findet aus diesem Anlaß ill den Romneu des Institutes, Wieri, 9. Bez., Devggasse 16, emo Festversaimn- . lung und ,mt 6 Uhr ttachmittags ein Empfang statt, i * Die Lebensmüde«. Im Hatrse Ar-beitergasse tz hat sich gostertl der 42jährige Kasfeowch Leopold 2 v o r n 11 erhängt. Das Motiv der Tat dürfte Arbevtslosigkeit gewesen sein. — "-bm 91. v. M. hat sich in ei^neut Zi-ntnter des Hotels „Kroite" in Bludett-z ein e-t-wa LSjähriger Mann, der sich Hugo Stein, Bankbeamter, aut 11. August 1899 Pt Gvageboren, genteldet hatte, evhänM. Die Daten stinuuen nicht. — Am 13. d. wurde von einem Passanten tut Gemelndegebiet Stein a. d. Donau rm sogenamftett För:>hosergraöen beim Rotkreuh, ein Aetlül gefundort, auf dem folgendes zu lesen war: „Geopfert durch zwei 'Menschenkinder, die rm-schnld-ig ihr Leben opfern müssen. Ge tommeu ans weiter Ferne, um die ewige Ruhe zu finden. Bitten die Behördetl um ein einsanles Grab." Die Grhtlluntge» der Gendarmerie brachten noch kein Ergebnis. — Die iHährige Mlofia P. ttahiit wegen Krank-Heil zehn AoMnpnl-ver tm-d wurde bewußtlos aufgefunden. — Der 20jäh»iae Michael T. trank am 32. d. abends wegen Famisienzwistes Lattgetleffenz. — Die 60jährige Private Anna T. hat sich tvegen bäuSttcher Zwistitsteiten durch Eiitat-nten von Leuchtgas zu vevglstsn Verincht. — Im Laboratorittill in der S-ensetigasse 8 hat sich gestern mittags der 24jübrige Ehemiker Hugo R. aus bisher nn-bekann ter Ursache vergi-siet. Er wurde bewußtlos in das Spital ge bracht. * Ein Bilderdiebsiahl im Hügenbund. Gestern wurde in der Ansstellullg der Bereinigung bitoender Künstlerinnen Oesterreichs int Hagenbund ein Tompera-bildder Malerin Elia Roth e, darstelleird „Weiden am Fluß" int Werte, von 1,5 Millionen Kronen, von unbekannten Tätern entwendet. * Zirkus Hagenbeck — Theater. Dienstag dm 37 d. gelangt im Zirkus Hageri b cck das Schausviol „Kr one und Sessel" von S. B Lutz zur Ausführnug. Dieses rn viüleu tädteu des Ättslnndeü attsgcstchrte LeulatiouAstück voll spannender Bilder und Geschchuisse bedeutet für Wien eine Neuheit. Für die Darstelliriig des Helden wurde Erich Manu -ehemalige Neiichardt.-Bühne) verpflichtet, die anderen Hauptrollen liegen ln een .Händen des Fränlekn Br Ion tmd„oer Herren D o m b r o v s k y imi> A -l t r i u g e n. Die Re-gie führt der Autor. * Tanzinstitut Her,nanu Braun, 14. Bez.. Reindorsgaste 42, T«t SS-4M. (EndgÄtUch.)