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Wiener Morgenzeitung · 1925-01-24 · Heft 2130 (24.1.1925) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2130 (24.1.1925)
Date
1925-01-24
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Wiener Moraerrzeltunz. 91. ^n.mtcr 192?i Sie christllch-deutschen UniversttSteu. -akenknoz «ad Shrenwott. GM § Die,7. SainSM Nmnerus csansud-Tecknik. Pie bespricht sie bloß. Das c^anze Unnvefen Untre in cinigen Ta.qeik üwMtttlast'it, inenn die soMldemokrattstlw Partei dies ernstlich anitre&tf. VUh’v sie will nickt. Äei! es »ich mn jiidisclM ">'b'er, um sndifclie Hörer tändelt. 2k führt für ihre nVlHücn Wahlhelfer und Rnüfiattfer, für ihre rsraelitifkhe Garde ein furchtbar zornWs Paradegeftcht auf unE» drrcht. wie gestern tvirher der Abgeordnete Leuthner: „Wir werden unseren Leuten an ver Uni» versität das gleiche .u.'scn. Unzulässig ist es, daß in eincin Lande, wo die Gleichberechtigung aller Konfessionen in der Vcrfassurrg auSges^ '?ck>u ist, AngehoriK bestimmter Konfessionen in ihren» Rechte gekränkt werden." Wir werden, wir ‘ werden .. Wann'^ Die Frage beantwortet sich von selbst. Niemals. Den Skarwäl können nur die Zünden jeDst abstellen. Indem sie inmrer wieder denr Ausland sagen, was hier rechtens ist, indem sie immer wieder darauf Hinweisen, daß das .Hakeivkreuz gedeiht, »veil seine Bekenner die Verfassung, die Demokratie und die Rechtspflege sabotieren und daß die von dem Geist des SeverÄrlasies beherrschte Sozialdemokratie trotz öder weaen ihrer Milchen Führer immer nur verspricht uub droht, aber nichts tut. Den finden des Auslandes muß immer wieder gesagt werden, daß sie mit ihrer mildherzigen Unterstützung der österreichischen Wissenschaft mir die Organisation des frechsten Antisemitismus bezahlen. Den Juden Oesterreichs aber, die nritgeholfen haben, die jüdrsckc Vertretung im Parlament zu zerschlagen, muß die Frage gestellt werden, ob sie bamit etwas für ihre Ehre, für die Ausbildung ihrer eigenen Kitcker erreicht haben. Auch diese Frage beantwortet sich von selbst. Die Hochschnldebatte, die jährlich wiederkehrt, gibt die Antwort. Ser ungarische Außenminister in Wien. Der ungarische Minister des Aeußeren Tvbor von Lcitovszky, der einen ErholnngsuvlauH am Sern-- mering zubrachte, ist auf der Rückreise nach Budapest in Vien evngetroffen und hat hier k u r z e n A u f e n t h a l t Mumrmcn. Gestern mittags 'besuchte der ungarische Milister des Aenßeren Scitovszky den Bundeskanzler Do>ktor ll a m c k. Der Unterredung wohnte Minister a. D. Dr. Grünbcrger bei. Die Abreise erfolgt rm Tarife des heutigen Tages. Also doch! Mi: der Aufwertung der Mietzinse scheint es <u« doch ernst werden zu wollen, wenn auch die EntscheiMvg rber den Antrag Fink betreffend die Reform des Mietentesetzes vielleicht noch bis zum Herbst aus sich warten 'assen wird. Nunmchr scheinen namvich auch die Sozialdemokraten geneigt zu sein, mit sich reden zu lassen, wenn ie auch den 6000facheN Friedenszins von vorncherein als unnrnehmbar ablehnen. Dieser Frontwechsel geht Kar aus nner Rede hervor, die Präsident Eldersch vorgestern im öotel Continentv! hi-elt. Er sagte nämlich unter anderem: „Wie -vir auch die Forderung nach dem Abbau des Mietengesetzes irohen und tve rüden, wir finden immer wieder, daß er au-s »oikswirtsthasilichen Gründen unnr-öglich ist. Wir sagenaber a i ch t. daß wir über diese Angelegenheit nicht reden wollen." In -diesem Jahre läuft das An-forderungsgesetz ab, es muß erneuert werden, dann muß aber auch noch «in -l-usgleichsfonds geschaffen werden, wie ihn der Anrages Abgeordneten Danneberg Vorsicht. Ueber das mir aber nich: reden können, das ist die Forderung nach einem Mgfachen oder AHDfachen Friedenszins. Wenn die Chvisttichiozmlerr mir uns ein Kompromiß obschließen wollen, d.i-nn müssen sie mit viel bescheideneren Forderungen kommen als jenen, die sie jetzt stellen. Das Wohnn-ngscmforderungsgeseh rmd den Ansyleichssimds werden wir ihnen nicht -euer abkansen. Sie Meaer Konferenz der SnfzeffionsstmUeo. Gestern begannen die angeSündigten Verhandlungen der Nachfolgestaaten über die Aufteilung der altofterreichifchen und der <rttu.it garischen Borkriegsschulden. Bon der ReparattonSkommtsiion sind zu -den Verhandlungen entsendet die Herren B o irrt io ls, Dr. Bolzani und Rodenbach. Für Italien nimmt an den Verhandlungen teil Comm. Pizzich e l l i. für Jugoslawien als Präsident der Delegation Tr. P l o j mit Attache Dr. Loveevich, für Oesterreich Sektionschef Dr. Bärenklau und 'Mnisterialrat Dr. Gütti, für Polen Legationsrat Dr. Römer, Ministerialrat Craycowski und Doktor A d l e r, für Rumänien der Rat am Obersten Gerichts- und Kafsationsihof Dr. Antpneseo und der Direktor der Staatsschuld im Finanzministerium Poia n o. für die Tschecho-Slowakei Ministerialrat Dr. Brabenee und Mimsterialvizesekretär Rossi sowie 'Sektionschef Dr. Baenik vom tschecho-slvtvakischen s^eneralkonfulat in Wien, für Ungarn Ministerialrat Dr. Zs i g m o n d y und Sektionsrot Dr. P a r n i o s k y. Die Verhandlungen, die für mehrere Tage anberaumt sind, wurden mit einer allgemeinen Ansprache eingeleitet. r«ldde fflr den Robel-Prr!» dorgeschla»r». (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitung") <; Berlin, 23. Jänner. Der bekannt« Pazifist Professor Q u i d d e wurde, wie die „Basische Zeitung" melde!, von skandinavischer Seite für den diesjähriHen Friedens-Nobel- Preis vorgeschlagen. Der BudgotauSschtlß kam tf-eftCi« tu Erörterung dcs Brrn de-Voranschlages bis;um Kapitel Hochschulen. Der schier ur. auSrvttbare Hochschulskanda! nutrtv sc lngründlich besprochen, die Sozialdemokraten ließen es aber bei der Andeutung von leeren Drohungen bewenden und schließlich durch Doktor Bauer nur die konkrete Forderung stellen, daß in der rechts« und staalSwissenschaftttchen Fakultät und bei den historischen Disziplinen wenigstens ein Sozialdemokrat Professor sein muß. Im übrigen beschränkten sie sich darauf, bekarmtc und weniger bekannt-e Hochschillsiandale und Dkandäichen en aller Ausführlichkeit zu schildern.?llbg. Leuthncr befaßte sich zunächst mit den von den Professorenkollegien v:rschrrldeten Verletzungen der HabNilationsvorschriften. Der berichm-teste Fall dieser Art ist der des Assistenten am ersten physikalischen Institut der Wiener Universität, Dr. H o r o w i tz. Dieser Mann hat nach 'fahrelaug.'r Assistententätigkeit um die Hcrbiiitation als Privrtdozent für Physik nachgesucht, seine Eingabe wurde von den mir der Prüfung betrauten Fachmämiern etnsttmmig für geeignet beftnüden. Da. er schien in der „Dontschüst^rreichischen Tageszeitung" oin Artikel, in dem es hieß, daß Dr. Horowitz ein kommunistischer Jude fei Ittkd in dem das Prostssc>rrnkollHMl<m aufgosorderr würbe, Dr-. Horoivitz nicht zur Privatdozerttur zuzulassen. Das Prostssorenkoll.'gmm hat auch cnvsprechend dM Ausforderrmg dieses Blattes Dr. Horoivitz die Eigmtng abgesprocbcn, wobei interessant ist, daß bei den Beratungen das politöchc- und religiöse GlMtbensbekenntnis deS Bewerbers den eigentlichen e gen stand der Erörterung bildete. Es ist festyustellen, daß Dr. Horowitz niemals der komnrunistischen Partei angchört hatte rrnd auch kein .Kommunist ist. Entgegen den Bestimntnngen der Habilitationsnornr hat der Dekan der philosophischrn Fakultät dem Bewerber die Mitdoilnug der Ablehruurgsgründe mit fax Ausrede verlvergcrt, die Abstinimnng sei geheini. Dok-- tvr Horvwitz wandte sich nun zunächst an das Ministerium für Unterricht. ES iimrtoc dir Frage im Prchessorenkoll-egir>m neuerlich bebaudelt. Eine wirkliche Antwort, aus tvslcher die Gründe der Mlehnnng deutlich hevvorgetreterr wären, hat p> doch Dr. Horowih nicht erhalten. Unterricht samt istrr Doktor -Schneider hat auf sine Anfrage im Natwnalra: drlrchans.bestätigt, daß das Verhalten des Prostsiorenkollegiums in diesem Falle wie auch in anderen im Widerspruch zu den Bcstiminnngen der .Habilitationsvorschristen steht DaS Ministerium hat sich aber Mts erneu Abweg lenken lassen. Bevor noch der akadsnlische Senat in die Bchandürng der Beschwerde emrtretcn konnte, lief «in Antrag eines Mitgliedes des Prosefsoreukollegiums auf Einleitung einer DisAiplnraruntersuchung wogen einer Aeußvvrlng, dir Dr. Hovowitz gegen ihn geinacht hat, ein und di« E^-sdiguing der Beschwerde wurde bis zur Erledigung der Disziplinaruntersnchung,i>erta-1. Diese DiSziplmar»lntersuchu>ng ist noch immor in Schwebe. Man braucht <ckso bloß diese Disziplinaruntersuchung Mechawpt nicht zu bereinigen, um dadurch auch die Habüiitatronsfragr nicht zu lösen. In dem Falle L a m» bertz haben sich, ähnlich wie im Falle Hovowitz, die Fachmäun-.'r für die Erteiluitg der Denia legendi ausgesprochen, dos Pvosessorenkollegimn hat sich Mehnend verhalten und ebenso wir dem Horowitz wurden auch dem Lmnsiertz gegen die klaren Bestinunungen der Habüitationsordmtng die Gründe der Ablehnung nicht mitgoteilt. Gleichseitig wurden aber Gerüchte verbreitet, die sich gegen die wisstnfchafÄiche Qualifikation deS Mannes kehren. In diesem Falle wie i« dem Falle des Doktor Siegmund Pell er, der Mir kein Sozialdemokrat, aber ei» Jude ist, ebenso in den Fällen des Dr. Frichrich F e tg l »nd Basch, deren Ansuchen um Habilitation <m der Technischen Hochschule gleichfalls ganz nngssttzlich abgelehrrt wurden, liegt trotz der gegenteiligen Zusagen des Mmisters bisher nicht die geringste Erledigung vor. Wir können heute schon den Hochschulen und ihren Vertretern sagen, mögen sie sich wchren, wir sie wollen, wir werden mrs^ven Leuten an der Universität das gleiche Recht erkämpfen. Ebenso unzulässig ist cs, daß in «morn Lande, wo die Gleichberechtigung aller Konfessionen in der Verfassung ausgesprochen ist, Angel)örige bestimmter Konifessiomil in ihrem Rechte gekräirkt werden. Diese Einmengung des Politischen in di« Amtslätigkeit spielt a»»ch sonst bei Bevufungen r.nd Eruic-mrungen an den Hochschulen eine große Rolle. Ein groteskes Beispiel dafür ist der Fall Dorr. Professor Dorr ist ein Hygieniker von anevkarmten, Ruse, er ivnrde aber nicht ernannt, weil »mut rtm für einen S<^ialc»einokraten hielt, bei* er gar nicht ist. Die Prostssorelwrrtenrttm-gen werden nicht nach wisstuschaftlicher Qualifikation vorgmonnnen, svn dern maßgebend ist dcutschnalimiale Gesinnung. Der Redner besprach sodann die Einrichtung der Stuideuteukommeril rmd protestiert dagegen, daß sich diese als Minorität die Rech^ der HesanUeil BertretUktg der Hochschulen anmaßt. Besonders müsse man sich gegen die au der Technischen Hochschule und an der Hochsthrüe für Bodenku-ltnr durch Erlässe der Prostsiorenkollegie» gefchasfeneu Vertretung,l Studentenschaft loendeu, die vollkommen ungesetzlich sind. An etnigen. Fachschulen der Techtvit besteht «in Numerus clausus; während österreichische Studenten ml; eimm Wiener Matuvi' tätsPugnis, die nie eine anÄepe a-ls eine dvlttsche Tchui« besucht hüben, nicht -.tusgeu-vinuwn we-r-en. w.'vdcn von der Ha? e n k r c u z l c r k a nt m c r empfakilene Ausländer «kfgenommen. Di^'e Verhältn-isst '^deuten die völlige Ausiösutrg jedes Rechtszustcmves an den Horyjchulen, in erster Linie « der Techwischen Hochjsch«4e und an der Hochschirtc für Bodenkultur. Abg. I e r z a b e k: Wenn di« Sozialemokraien Über Ml« gerechtIgkeiten klagen, Mögen sie zuerst in ihren eigenen I»- stitnticktcn Nachschau halten. Sie werben dann keine Ursache mehr haben, den St Muten Bovwü vfc zu machen. Dre Hochschulen sind als Pflrgostätten deutschchristlicher Kultur und Wissenschaft gegründet und stellen ein Volllverk des deutschen Tlolkstnrns dar; das neüsstn sie «tch in der Zuk-rrnst bleiben. Al^g. Dr. Ellenbogen befaßte sich mit d»n Fall Professor Leon an de, Grazer Teäneischen Hochschui«. Dieser Fall beweist» öaz außer der Wissenschaft auch das GhrgefM und die persönliche Hanorigkeit ans tmserrn .Hachschnken in einem geradeM en>lfetzlichen Rückgang boariffen ist. Professor Leon wtlrdc nach zlveijähriger Verhandlung wegen zweier Fakten vevurtcill. Erstens wetil er War einett sduidentisckten Ansfktg das Won ,Bummel" «^braucht hat. Feriter mcgen folgende»! Faktums: Einer von den Studenten, die den Professor b e s p t u :! h sollten, hatte sich rntter falschem Narnen «bei ihm inskribiere» lassen. Der Professor stellte dies selbst stst >md hat die Feststellnng dtlrch die Polizei vonwhrnen lassen. Dieser Slndeni lu^ bei der Einvernahme dirrch das Professorenkollegium mil:: Ehrenwort orklärt, er habe keinen falschen Namen an ge >v.w.'u. Qbzrmrr nun polizeilich das l^egenteil festgestellt worden war, hat das zur Verurteilung dies. Professors genügt, da er in nicht akademischer Weise gegen Stnvemen vorgegangeir je':. Wir möchten überhaupt den Minister ,md die Mehrheit dav-aus biirtwrtfen, wie bei der deutschen Studentenschaft unter der Er zichung von deutsäst-n Professoren das deutsche Ehrenwort b.hatidelt wird/ Professor Leon erhielt einen Drohbrief, der nach der Angabe von sechs Sachi'erstäkch'igen von dom Stu deuten Klar hervi'chrt. T«r Fat! .t vort Lernt dom Pro fessorenikollegium mi-tgeloilt, und;>.< . u unter Ehrenwort erklärte, er habe den Brios nicht geschrieibeit, wurde die Diszipli nartmtersnchnng g.'gen Leön oingeloit-ct. Der StudeM K o r a-! e k bespitzelte den Prostssor Leort und brachte eine Reihe von Lügen turtb Ber-ieMndungen uivtcr Ehrenwort gegen ihn vor. Das dem Professor Leon feindlich gesinnte Prostsioren'kollegitvm untersuchte diese Behauptungen und stellt« fest, daß alle Be schuldigiutgen unwahr seien. Leon fragte, was das Professorenkollogitum unternehmen iverdc. Die Antwort des Prvstssorcnkolleyiums lautet«: „Wegen nichtakademischer Behandlung von Studenten tvivd die Disziplinavuntersuchuug ^geu Prosirsivr Sem eingeleitet." Ein Student hat ein« goldene Uhr gestohlen, gesteht vor Gericht die Tat am, wird verurteilt und macht .ix Schaden gut. Er wird vor das ProstssorenEollegituu geladen und, weil er ein d « u t s ch a r i s ch e r Sdudettt ist, unter Ehrenwort gefragt, ob er den Diesistahl begangen habe. Er leugnet, mtd als Professor Leon auf diesen Fall hinweist, wird gegen ihn das DiS-iplimarvevfahren chtfldcltct. Der Student Knittel f c (b erklärt vor einer Studmtenversamntlung, Leon lxrbe Dollmyakete gestohlen. Leon verlangt die Untersuchung. Dc, akademische Senat stellt fest, daß die Beschuldigung haltlos sei und Knittalfelid wird aufgssordert, das Resultat in der Studen tenversarmnlung beLamrtzugobcu. Kntttvlistld beschimpft iu dieser Versammlung Leon atrfs neue uufo schickt ihnt zwei Kartell träger. Darauf wird Leon vom akademischen Senat vovstäirdigt. er werde, wenn er dieser Forderung stattgetbe, seiner Stelle i»n Hoden. Ms Leon vom Senat verlangte, daß seine Dache grgen den Studenten dort verhandelt tverde, erttscheidet der Senat, vap daS eine private A»«ge>legenheit sei. Di« Sache wird so lang-!' hmgvzogen» dis Knitieklseld feine Staa-tsprüsuug gentacht T>a r und die Hochschule verläßt. Das Mmisternvm bat gegen ü'bcr allen diesen Bovfallen w^der Ja noch Nein zu sagert getraut. Es hat ein salomonischer! lirtvil gefällt, worm die Haltung d: - Proftsi-orenkollegiums als ^den geordneteu Hochschulbetviab abträgsttch erklärt, gleichzeitig oder das Verhüllen des Professors Leon N'Ngehörig tmd unaka-demifch genannt mint». Das heißt, es hat sich der MentalilLt der Hakenkreuster angepaßt. daß, weuat somand ein deutsches Vhren-oort gibt, es ein Etrr.-.i. Wort ist, auch lvetm der VetrcfsttM ein Schabst, ein Lii-ouer '::u? ein Verlottmver ist. Wetm Stttdentett so erzogott lverdeit, ,v. i:n solche Ehrbegriffe in ihnen l-erottgezogen werden, daun dürfen wir tms über Fäll« wie Rowosnt, Meiche und Bergmeister nicht tou-tovern. Wir beklageit dl-.- armen Vater, bereit i 'O w solchen Strbjektett in -dt« Hand geg.'bett loerden. A-bg. Dr. Bauer iv-arme davor, daß die Hochschulen für die technische ‘'.'u'Uülfc bei)ördl-ichr Hilfe leisten. Jur Jeu i'vr Jiumatvikulativat habett einige von den joz'taldemokrataschen Abgeordltetett tricht ohite Mühe verchnidert, baß die Arbeiter eirtjk>liter Betrtobe den Versuch tttachtett, sich dt« Wevbestctlett für die rochtbische Divthilf.' m den Hvchscht»lgeibäude»t anzuschanelt. Es Hai damals -einige Anstrengmtgen gekostet, -die Arbeiter davon a-bzuhalteit. So oft die Sozinldemokraüut über Borgätige an dett Hochschulen Beschlverde geführt hüben, hat mutt versucht, das so yinzustellert, als wären wir Gegner der Attivrtorni« der Hochschnlctt. Wir wenden uns aber nicht gegen die Autonomie, sonbrrit gegen eine 1)öchst sonderbare, ja geradezu naive Bor» stelkutg vott der Atitononvie. Es gidt Leut«, die di« Borstellurtg haben, Antvnontie -bodsute, daß man tun kann» tvos matt will. Aber für össtutlich-rechttiche Or.Mve gidt «s keim solche Auw tKWtie, Das höchste itteb eigenitlich das uneitdgefchränkteste Recht der yiuiomuittt' ist das Recht, die Ben«ia legendi zn erteilen.

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