Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1925-01-17 · Heft 2123 (17.1.1925) · p. Seite 3

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2123 (17.1.1925)
Date
1925-01-17
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
84% known words query
IRI
…/2979076-2981191-2981208--21676-3009010
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Rr. flSS W'M. G»mßkLq Ae Sentsch'fnmMche» Lerhandinngen gesckieitekt. Pari-, 16. -Jänner. (Wolff.) Nebcr die herrtigon Verhandlungen der deutsch-französischen Delegation uiitb mit.-- fleieilt: Der der Entwert VerhaEung haben sich die Aussichten für eure Einigung in derr weiteren HandelL-ocrtragsverhandilurrgen verschlechtert. Ter deutsche Gegenvorschlag, der versucht hatte, sich dem letzten französischen Vorschlag zu nähern, erschien der französischen DeleMion nichtdiskutierbar. Paris, 16. Jänner. (Havas.) Die französische Delegation für die HandelSvevtragSverhzndlungen hat die Fordc- WNHen der deutschen Delegation abge-lehnt. Für de» Schutz Hotthtzr. «sldapch, IS. Aäimer. (U. T. B.) Finanz- «tusschuß der Natiorralversarnimlu-ng erörterte heute das Budget des Mmistermms für.Inneres. Der Minister dos Jrryern reflektierte auf die in der Debatte gefallenen Bemerkungen und führte unter anderem aus, daß gerade infolge des Vertrages von Triouon, der die bewaffnete Macht auf ein Minirnu-m herabgesetzt -habe, die -nr Aufrechtcrhaltnn-g der Ordnung bestimmten Organe vermehrt werden nmßten. Ans -taub der Erfahrungen der setzten Jahre mässe g e f ä h r lichc n politischen Na ll i i e r u n g e n und Bewegungen vorgegriffen werden. Nebrigenö habe sich auch die Zahl der gemeinen Verbrechen in den letzten fahren nicht n u r i n' E n r o p a, s o n d c r n a n ch i n A m e r i t a jtarf. vermehrt, so daß von einer V e r m i nde r u n g de r P ol i ze i nicht die Rede sein könne. Die Institution des allgemeinen Arbeitsschutzes muffe, wen-u sie auch nicht immer in Anspruch genommen werde,, aufrechterbalten werde», denn nur d i e s e t e ch n i s ch e N o t h i l f e könne im Falle von Ansständen die Tätigkeit der öffentlichen Betriebe sichern. Es handle sich hier um eine ausschließlich bürgerliche Organisation, -deren Mitglieder keine Dtaatsange stellten feien. Die B c r fu chsdru cke r e i sei dazu -bestimmt, im Falle eines Setzerstreiks die Benachrichtigung des Publikums über die Vorgänge in der Oe-ffmtl-icbiöeit zu sichern. Die Strom wache sei gleichfalls im Friedeusvertrag von Trianron vorgesehen, doch sei ihr Stand mit 1200 Man-n gerin-oer, als nach dem Vertrag zulässig sei. Auch im Stande der Provinz Polizei sei eine "wesentliche Nednsieruna vorgen-ourmen worden. Das Budget. des Ministerinnts des Innern wurde angenommen und sodann noch einige kleinere Portefeuilles erledigt. Der Bu'dgetvcfereut hob hervor, daß der nach pen verschiedenen^ staatlichen Anleihen Zu leistende Zinsendienst sich auf 65,6 Millionen Gol-dkrouerr belaufe. Die aus dem Friedensvertrag erwachsenden Lasiert figurieren in diesem Jahre mit 7 Millionen Goldkronen im Budget. Nachdem der Ausschuß das ganze Budget auch in den Einzelheiten erl-edrat hat, wurde das Plenum des Hauses für Morrtag -den 19. d. zu einer Sitzurrg oin'bevu-ferr. Horthy-guftiz. Budavesk, 16. Jänner. (U. T. K. B.) Der hiesige Strafgerichts-Hof hat heute den Redakteur des „Bilag" Dr. Feleky zu einem Monat Gefängnis -und fünf Millionen Geldstrafe verurteilt, rveil er in einem Zeitungsartikel den seinerzeit-gen Rektor der Budapestsr Univevsität Prof. Garsonh, der für die Aufrechterhaltu-ng -des im Gesetz vorgefchenerr N u nr e r u s c l a n s u s «ingetreten war, i-n seiner Ehre 'beleidigt hatte. ' Kruptz in Spanien. London, 16. Jänrrer. „Daily Telegraph" meldet aus Madrid, daß die deutschen K r u p -p - W e r k e in der Provinz Asturien eine Reihe von Gruben gekauft haben. Die diesbezliglrchen Verträge feiert bereits unterzeichnet. Krupp wird in Spanien eine neue Gesellschaft mit eitlem Mienkapital von 100 Millionen Pesetas gründen. Das Blatt will ferner -wissen, daß die spanischen Krupp-Werke auf ihrem neuen Terrain Machinenfabrrken für -die Her st e l l u n g von Kriegsmaterial bauen werden. Re Hetze gegen den Naatrbanlpröstdenten Lord. Die Vernehmung beendet. Weimar, 15. Jänner. (I. T. A.) Der Unterfuchungs-- arrsschuß des thüringischen Larr-dtages i-n der Sache des früheren Staatsbaukpräsidenten Loeb hielt am 13. d. eine Sitzung ab, in der die V e r n e h m u n g Loe b s b-een-det wurde. Der frühere Staatsbankpräsident machte ausführliche Bekundungen über feine Geschäft ö'sührrmg und erzählte -dabei, Gcheimrat Ehrhardt «habe ihm später rmtgeteilt, -daß Landtag sabgeor du etc an ihn mit dom Ansinnen herangetreten seien, einen S k a n d a l gegen Loe-b inszenieren zu Helsen. Es waren dies die völkischen Abgeordneten Wünsche und Dinier. In mehrstündigen Ausführungen wandte -sich Loeb gegen die Art -der Durchführung -der Revision gegen ihrr wnd -die abgegebenen Gutachten. Diese Gutachten se-ierr nicht nur leichtfertig und objektiv falsch, sondern arich wissen t- 1 ich unwahr. Re'.chSbarrchwäsident Dr. Schacht ist als Zeuge dafür gerrannt, daß der Revisor Schu'lz-e-Nvbst erktavt hat, es fei bei der Revision nichts Wefwtsiches gefunden worden, es handle sich aber nur um die Entfer- Merrer MoeaenMutt«. sind Df. HOFFBAUERS ENTFETTUNQSTABLETTEN von bester Wirkung, angenehmem Geschmack, vollständig Hfl« schädlich. Die Tabletten stellen eine sch’anke, graziöse Figur her, ohne Diätzwang oder Aenderung der Lebensweise, orompte Gewichtsabnahmen. Keine Schilddrüse! nepot: Kein AbftthrmHIel! Aoothek« HUGO BAYER, Wien, I. Weltteil« 13/12 Apotheke HUGO BAYER, Wien, I. Weltteile 13/12 lt u n g Loeb s. Auch der zweite Revisor, <Hehei-mrat B a st ia u, hat am zweiten Rev'sionstage erklärt, alles nur mit Dinier zusammen. Erst später hatten 'o Revisoren zur Abgabe des Lccb ungünstigen G-. bewegen lassen. Loeb erklärte, daß die thüringische bank es stets a b g e l e h n t habe, mit K u t i s >k c : ähnlichen Betrieben in irgend welche gefchästlich-e ihu-ngen zu treten. Zar «ene Prüüdinm der »lonlftischen Lrganlsa« Ihm Kongrebvoleas. Warschau, 15. a&micr. (I. T. A.) T«r vo>, d» letzt-» Konferenz der Zionisten .lkorrgreßpolens eingesetzte neue Z entralrat. der im Gegensatz zu -denr bisherigen von 'Dr. Grünbarun geführten Zeulralrat die Jewish- A g e rr c y - P o l i t i k D r. W c i; rn a n n s «nie rst ü tz t, hat Herrn Leo Levrte zum Präsidenten der pol-. Nischen Zionistischen Organisation gewählt. B-igepräsident ist Dr. Go ttlieb. Der Erskutive gehören an Deputierter Rosenb-latt, die Herren Schwitz. Dr. Feldstein -und Dr. H -i n d e s. .. Lie Aerlrömmerurrg der Wdischerr Autonomie in Litauen. Kowno, 15. Jänner. (I. T. A.) Die Regierung, die vor einigen Monaten den jüdischen Nationalrat ^rr-it Gewalt aueeman-dertrieb, gcht nun daran, auch das S e l b ftv c r w a l t u n g s r e ch t der emzel-nen jüdischen G em e i rr d e rr aus ein Ätiuimn-nr zrr beschränken. Se bat soeben eine Verordnnrtg erlassen, nach -der die Führung der G e b u r t s >l i st e n den G e m e i n d e n entzogen' rrrrd den Rabbinern überantwortet werdeFerner wurde eine neue Ordnung der Einziehung -der jüdischen Gern e i n d e st e u e r n vorgeschrieben, die ebenfalls das Steuerrecht der jüdischen Gemeinden stark t i u e rr g t. Der Staatspräsi-derrt hat das vom- Parlameirt a-ngenonmrene Zwangssonntägsrnhegeseh bereits ratifiziert, so daß es demnächst in Kraft tritt. Arabischer Palästinaanstau. Die in New-Dovk erscheinende arabische Zeitu-ng „Al Bayan" veröffentlicht, wie I. T. A. berichtet/ einen Aufruf an die palästinensischen Araber in Nordu n d S ü d a rn e r i k a, die palästine-nsisch-arabische Bewegu-ug zu stützen. In dem Aufruf wird die Gründung einer Ä g r i k rr l t u r b a n k i n P a -l ä st i n a zwecks Beschafsun-g von Darlehen an die arabischen Landarbeiter vovgeschlagen, -damit diese nicht gezwungen sind, ihren Bodrrr den Zionistenzu verka-uftn. Die in New- Aork lbostehakds arabisch-palästinensische WiederanfbalUgesellschaft bereitet öffeMiche Veranstaltungen Mcks Propaganda und Gründung eines Fonds zur Ünterstütznng der palästinensisch-arabischen Bewegung vor. Die Gesellschaft verpflichtet sich, 180 P f rr n d jährlich für den Unterhalt des politischen Bureaus der pa-lästi-nensischen Araber in London >beizrrsteuern, __ Tagesbericht. Ler Hakenkreuzzng gegen de« Mischen Sott. Tie Strafkammer zu Hannover. Zn Hannover, der Heimatstadt H a a r-m a n -n 8, hatte sich dieser Tage der völkische Zeitnrigsschreiber Georg Qnindel vor der Strafkammer 4 als Berufungsinstanz zu verantworten. Vom Schöffengericht war er zu 150 Mark Geldstrafe verurteilt worden, weil er in seiner Zeitung herabsetzende Ausdrücke gegen J-ahive als den Gott der Juderr gobraucht urrd auSgeführt hatte, das bezöge sich nicht allein ans den Jahwe des Alten Ttzsta-, rnonts, fo-ndern auch die deutschen Juden hätten einen nr i n d e r w c r t i g e n Gottesbegriff. Der als Sachverständiger geladene Är. PHK. Bi schaff erklärte, daß im Alten Testament zwei Götter seien. Der rachsüchtige Gott des Alten Testa- -me>nts sei nicht 'der rechte Gottesbegriff, sondern ein Gott, -der von S ch r i f t g c l e H r t e n und Rabbinern zurechtgemacht wäre. Der nächste Sachverständige Landrab-birrer Dr. Freund erklärte, der Gottesbegriiff der, Juden habe -sich aus -primitiven Anfängerr zum heutigen höhe re rr Sta-rrde entwickelt. Ein iveitc-rer Sachverständiger,' Ha-uptl-ehrer A n d e r s e n - F l e rr s b u r g, erklärt, er müsse die jüdische Religion als rn i n de r w e r t i g 'bezeichnen. Der Staatsauwalt beari-tragie drei Wochen Gefängnis wegen Gott-eslästernrra. Das Hiericht erkannte auf Abweisung der Berufuug sowohl des Angeklagten wie des Staatsaniva-ltes. Es blieb also bei 15 0 Mark Gel-dstrafe. ' ' 17. Jänner 19W GeAk 3, »erbrechen an An,Wanderern. Verhaftung eines Schwindlers. Ein gckwisfenloser Austvanderungöschwindler, der M Ungarn, und nanrenklich r-m ungavischen Teile deS Burgenlandes, AuKtvauderungslustige dazu verantaßtc, ihr >Hab rrnd Grtt zu verkaufen und nach Arrrevika zu reifen, ihnen nachträglich für Beschaffung der Pässe, Bipa und der Schrffskarte namhafte Gelldbeträge abn a h m, sie nach Hamburg begleitete und dort erbarmungslos sitzen ließ, wurde am 14. d. in Wierr verhaftet. Er ist der 38jährige arrgebl-iche Ailmschanspieler Arpad Jutkowicz, zu Budapest geboren, 9. Dez.» SchnltzStraßnitzki-Gasse 11, wohnhaft. Bei seiner Endvernahme gab Ju-tkowic,; an, er 'habe -hn -herbst 1923 in Hamburg derr Reisebureau- und Banikgeschästsinhaber Ignaz Adler kennen gelernt, der ihm erzählte, d.rß ihm früher ein gewisier Spiegel Auswandermrgslustige aus Ungarn und denr Bnrgenlarrde zugefi'chrt habe. Dieser Adler soll ihrrr den Vorschlag gernacht haben, jetzt das Geschäft zn übernehmen, und ihnr für jede Person 15 Dollar rrnd die jetveiligen Provisiorrerr der Schiffahrtsgesellschaft versprochen haben. Jutkowryz hat eingowill-rgt, da er sich in Not befand, und hat geg-l'-aubt, daß Adler wirklich die Ueberfahrt bewerkstellige. Er will die Personaldokumente der Auswanderer einem gewisserr Gn t tmann übergeben haben, der die Pässe besorgerr sollte und am nächsten Tage auch österreichische Päffc brachte. Vorr dem erhaltenen Geld« will er 1000 Dollar an Adler geschickt, 1.00 Dollar Gnttmann für die Pässe a-usgefolg-t und von Adler nun 160 bis 170 Gol-dmavk als Re'rsevorschnß erhalterr haben. Dre Austvarrderer wurden von einenr gsrvisscrr Blau, der ihm schon von Hamburg aus als Reisebegll".i-'amrtgcgeben war, nach Hamburg begleitet. Den hilflos zurückgelassenen Auswanderern getraute er sich nicht mehr unter die Angen Zu korrnrren. Rach -der Abreise des Adler begab sich Jrrtkowicz über das besetzte Gebiet nach Frankreich. Er wird übrigens auch deshalb verfolgt, weil er irn Jul: 1923 dem .Kaufmann Philipp Heim, Grosze Schiffgasse 11 unter dem Borlvarrd, ihm 5000 tschechische Kronen zrr verschaffen, z e h n e i n h a l b Millionen Kronen heraasgelockt hat. Er ivar damals schon verhaftet, jedoch baibd auf freien Fuß gesetzt itÄl'-cn u-nd vor Anberaumung der Gerichtsverha-Mn'Ng verschwunden. Jntkowicz wurde dern La-ndesgerichte eingeliefert. Sie Lnagenveft. London, 16. Jänner. (Wolfs.) „Daily Telegraph" berichtet ans Konstantinopell von dem 2tusürnch einer Lungenpestepr-demie, die unter -der Bcvöbkerurrg große Boi'-orgnisie verrrrsachl Bisher seien fünf Todesfälle zu verzeichnen. Im m c-- hammeüanischen Flüchtlingslager seien in den letzten zwei Tagen plötzlich nemr Todesfälle vorgekommen, die auf diese Pest zurückgeführt rverden. Gewöhnlich sei 36 Stunden nach ba Infektion der Tod erfolgt. Wie die Blätter melden, beabsichtigen die SanrtätSbehövden, die gesamte Bevölkerung -dieses Bezirkes zu impferr. Sie ZSmetin des Madaradschah. Ein Revolverattentat in Boryhey. London, 16. Jänner. Die B-lätter veröffentlichen Einzelheiten über -daS auffohenervegerrde Attentat auf den reichen Kaufmann Mdrvl Kcvdir Bawla in Bombay, der vor einigen Tagen auf einer Alk-tonrobilfahr-t von maskierter: Männern aus einem arvdeven Anw erschossen wrrvde, während die Angreifer die Freundin des Kaufmannes, die Hirridutänzerin Nrnn-ea B eg u m. durch Mesi'erftiche im Gesicht furchtbar verstümmelten. Drei englisch: Offiziere, -die in dem Automobil des Millionärs saßen und ihn zu schützen versnchtcrr, erhielten ebenfalls R evolverkugeln und einer der Offiziere wurde gerrofstlr nrvd nicht un-erheblich verletzt. Zur Vorgeschichte dieses Dramas wird brkannr, daß die Tänzerin Numea Dognm bis vor kuvMr dom Harem des Maharadscha von I n d o r e angchövte, ans dem sie vor einiger Zeit entfloh. Der ermordete Kaufmann soll ihr bei der Flucht Vorschub geleistet halben. Die Tänzerin kam in das Haus Abdul Kadrr Dawlas nach Bombay und wurde seine Geliebte. Seit jener Zeit echvelt der Millionär ringefähr ein Dutzend Briefe, in welchen ihm der Tod angedwht wuvde, wenn er auf -die Tänzerin nicht verzichte und sie dern Maharadscha von Indo re ausliefere. Der Kaufmann lichte jedoch die Tän^rr-n so sehr, daß'er alle Wavrvurrgen in den Wind schlug. Es erscheint nicht zweisclhasl, daß der Anschlag, -dem der Millionär nunmehr zum Opfer gefallen ist, der angedrohte Racheakt des gekränkten Maharadscha war. Ter Zustand des jungerr Mädchens, c-a» im Gesicht furchtbare Schnittwunden davorrgetragen bat, ist lebensgefährlich. Der englische Lou-tnaivt Seabrrght, der ve-i -denr Attentat einen Revolverfchuß rrnd einen Dolchstich in den' Arm echielt, befindet sich in eineirr Spital von Bombay if Pflege- Hunvertiahrfeler einet Synagose in Rrw-Bott. Ans New-Dork wird uns berichtet: Am ersten Sabbat des Jahves 1925 begütig die hiesige aschkerrafifche Synagogen« gernei-rrde „Benei-Jeschurrrn" die Huu-dert-jahvfeier chres Bestehens. Diese Synagoge ist die erste aschkenasrfche «und die zweitälteste von New-Hork. Bor hundert Jahren gab es in New-Aovk bloß eine svphardifche Synagoge, „Scheerith Israel", der. sich auch die arrs Holland und Engtarrd eingewanderten aschLenafischen Juden angeschwssen hatterr. Im Jahve 1826 erfolgte dann die einvevstäMiche, friedliche Ausscheidung der aschkenasifchen Mitglieder der Gemeinde, die unter dem Namen „Benei-Jeschurun" eine« ekgem« Synagogenvovstarrd gründeten. Ihr erster Präsident war

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.