Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2122 (16.1.1925)
- Date
- 1925-01-16
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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*tet Dien. Freitag Wiener Morsen-eitung. Ae Fellachen und chre Führer. Ser ,Amtt".«ericht über die Wische Arbeit in Srei gsrarl. Der ftcvufolem« KorreßponMNt dn Sott -oner „Limes" sendet seinem Blatte den folgenden Bericht: Es ist Kar, daß Großbritanniens Mchsckbe hinsichtlich der Ausübung seines Mandates in Palästimr eine äußerst verwickelte ist. DaS Prollam drcht sich inrr zu einem sterinMn Teil davirm, die Aufsicht über ein unennvickÄtes Volk zu sichren, rcksrhem die große Mehrheit der Be vKk'rnng rnrgebKdet ist und ihre Ei gm mg für eine sonst i tu tionell-e Regiem-ng noch nickt erwiesen hat,' cs handelt sich in cqtcr Linie darum, anscheinend nivversöhnliche Volk« und Parteien zu versöhnen. Es ist ein ungeheures Problem. Auf einem Geriet von mehr als 9060 Qmchratmerten finden sich nebeneinander Moslems. Juden und Christen, jede dieser Konsossionen mit allen nützchichui Unterteilu-irgen Sekten und Nationalitäten. Wir können diese verschiedenen Kavogorien zusammentziehen in solche, dieaufihreeigencn Kosten im Lande sick vorübergehend aushalten, solche, die aus freien Stücken hierher gekommen sind, :rm eins zu worden mit dent Lenckc, und solche, die feit Jahrhunderten einen Teil des Landes bilden mrd dieses als ihr eigenstes, mtbestreitbares Gurt betrachten. Die erste Kategorie wird repräsentiert durch die groß« t'luzahl von Fremden oder Halbfremden — sie bieten der Verwaltung eine reiche Mslese dornenvoller Probleme; die zweite -Kategorie wird repräsentiert durch die neuen jüdischen Elemente, die in Palästina ihr Heim suchen und sich als das im Werden begriffene Staatsvolk betrachten.' Ivährend die dritte .Kategorie natürlich durch die a r a b i s ch e Majorität gübrlder wird. Es ist mm viereinhalb Jahre her, seitdem eine britische ZeulralverwÄtu-ng das Problem m Angriff nahnr — eine Spanne Zeit, die wohl genügen müßte, um über Ergcbnisse urteilten und Vermutungen für die Zukunft ausstellen gn 'önnen. Es ist am einfachsten, zunächst auf die Frage des materiellen Fortschrittes einzngehen. Daß Palästia einen solchen aufMoeisen hat. kann nicht dom grmgsten Zweifel unterliegen. Alle greifbaren. Anzeichen dafür sind vorhanden: Wir finden im Berglech zu früher, vor fünf Jahren, ein viel verzweigteres Straßen syst em und zum größten Teil erstklassige Straßen; ein Eisenbahnsystem, das so gm ist, wie es in Anbetracht des beschränkten, bereits. vochandenen Schemas werden wrmte; eine gewaltige Reduktion i.m Beamt enftand der Verwaltung und fast in jeder Hinsicht eine erhöhte Leistungsfähigkein; die Maßnahmen für die öffentliche St ch er heit sind in einer Weife vevöefsert, daß man sie im Vergleich' zu fvnher nicht wiedererkennen würde; der Luxus. des Telephons zu mäßigen Bedingungen für alle jene, die in großer: Städten wohnen und daraus Anspruch erheben; eine -10 bis öOprozentlge Preisernräßigung aus die meisten Waren; eure Erweiterung der bebamen Gebiete; weite Autffovsttnrgsflächen; ausgedehnte Vororte, die um JevwfÄem, Jaffa, Haifa und Tkbvrias aus dem Boden wachsen; etwa 30 neue Acke r bau siedln n gen im Lande verstreut; Drainage und sorgfältige Bewässerung weiter Distrikte, die bis dahin von Fieberkeirnen erfüllte Sümpfe waren. Im DabÄbau hat Palästina ziemlich erfolgreiche Experiinente angosteltt; Haifa und Tel-Awiw (die jüdische Borstadr van Jaffa, jetzt fast so groß wie Jassir seW) sind Zentren einer neuen, vechäl-tnisrnäßig ausgedchnten Mmrusättur und Industrie geworden; in Jaffa und Hingebung bringt die von der Ruthenberg- .Kouvpagme errichtete große elektrische Kra-ftstation chre lausenden Ausgaben bereits herein und der Plan zur Errichttrng einer äbnlichen Stai-ion für Haifa mrd Umgsbu-ng ist in Schwebe. Ein großer Teil des gegenwärtigen und klünftigen'materiellen Fortschrittes des Landes ist allzusehr bestimmt, durch eine jüdische finanzielle Hilfe von außen. An dieser Stelle wird es gut sein, einen weit verbreitern Jrrbum zu berichtigen: daß zionistischer Enthusiasmus und die finanzielle Nitterstützung. durch die er sich äußerlich manrfsstiert, verhältnismäßig an B e d e u t u n g verloren haben. Gewiß, es wirb im AnÄand jetzt weurger Lärnr geschlagen, ' aber d,rs Geld strömt noch immer ständig herein, der Mechanismus sunkrionierr noch, »vnd lxrs mit einer Geräuschlosigkeit und Wirksamkeit, wie man sie in früheren Jahren nickt kannte. In der §wupl fache erstreckt sich die Tätigkeit daraus, Ländereien zu lausen, sie bewohnbar zu machen und geeignete Siedler tniremprisetzeu. Enchitsi-asndus als so.'ckor zahlt nickt: harte Arbeit und wirtschaftliche Methoden stehen jetzt obenan. Aber die Wirkung a n f die p a l ä ft i n en s i T d) c Landwirtschaft als ganzes ist viel geringer als man Annahmen sollte. Palästina ist, was es war und wahrscheinlich immer sein wird, in erster Linie ein Agrikulturland. Der größte Teil der Bevölkerung ist aus dem Lande angesicvÄt und 96 Prozent dieser BevAlkortmg sirrd Araber. Wenn wir »ms dem Hauptproblem zn-weildv,, — der Bovsöhmung der arabischen Majorität mit eiuom Leben Seite an Seite mit einer rasch archvachsenden «mb sichtlich wirkungsvollen jüdischen Bevölkerung, die gafördert wird von einer unbegrenzten finanziellen Urrtersiiützrlng vori <nrßen —, so ist die Anssicht in die Zu-kmfft schwerlich >bevichigond. Es ist noch -tvahr, daß der arabische Fellache, sich sÄbst übettlassen, phlegmatisch ist wie je: Wandlung nach Wmldkdng ist jahrhundertelang über ihn dahmgegaitgen meb hat chn vollkomrnen ' apathisch gelassen, vorausgesetzt, daß fein Stückchen Land und sein magares Bich ihn instand letzten, Körper und Seele zns-mmneu.zrchattrik. Jetzt sieht er jüdische Siedlungen überall nur sich herum ouswachsc». Es. ist währ, daß die Juden gewöhnlich solches Land besiedeln, das sandig, sumpfig oder malariareich ist, das der wenig ausgerüstete Fellache gar nicht sich Zutrauen konnte, ju kultivieren. Aber die arabischen Führer haben cs unternommen, ihm beiz'ubringon, er ivürde 'bedrückt, seine Keine 'Scholle sei in Gefahr, daß bei einer weniger exorbitanten Steuer auch er die besseren Methoden des Juden auüvenden konnte und dasselbe Land be.aiffprnchen könnte, das die Inden wohlseil erstanden haben. Demselben Fellachen wird ferner gesagt, daß die Steuer und die Land- Politik der Regierung kein anderes Ziel hätten, als den arabischen Landbesitzer zum Borkaiff zu zwingen und so bcu jüdffchen Neuankömmlingen das Kaufen zu eoleichtevn. Diese ErAammgen sind wohMörlegt (sie sind in dem Memorandum der Arabischen Exekutive an die Mandatskommission des Völikevbun-des entihalien) und erfüllen ihren Zweck vorläufig. Und wenn, wie so oft, große Äandstrecken» die lange Zeit an einzelne arabische Kleinpächter verpachtet waren, über die Köpfe der Eigentümer hinweg von den nicht im.Lande wohnenden Grundbesitzern an Juden verkamst werden, so ist es noch leichter, den oiiffachon Fellachen zn der Ueborzougnng zu bringen von der Bedrückung, die ihn wahrscheinlich an den Bettelstab führen wird; .und das Resultat ist eirre Episode wie die am 28. November, äls es zwischen den Mischen Kolonisten und benachbarten Arabern zu Schlägereien und Blutvergießen kanr. Die Arabische Exekutive bleibt für alle Absichten und Zwecke der Wortführer des palästiuenistschen Aräbermms; und diese Arabische Exekutive — lote das obeuerwähnte Memorandum geigt — hat in den vwgangenen Jahren nichts vergessen und nichts gelen... Immer noch bcharrt sie auf einer vollkommenen Verkleinerung der Mitarbeit mit der Regievnng, so-lange als die Balfour-Dekllaration Basis der britischen Palästinapolitrk bleibt; und immer noch zeigt sie eine seine Geschicklichkeit, jede Regierungsvsrorbmmg alsantrara h i s che Maßnahme zu hegeichiren. Wrkmmi« nud Mrr. Wie uns aris Berlin mitgeteilt wird, fand dort am Äc-ontag eine Besprechurrg Mischen dem Reichskanzler Dr. Marx und Dr. W e i z mann statt. Der Reichskanzler Chatte Weizmann zu sich gebeten, damit ihm dieser über die rniernationale Lage des Zionismus und über die Lage in Palästina Aufklärung gebe. In der-Besprechung wurde die Frage des B erhäl tu i ss e's z w i s che n den Katholiken und den Z i o n r st e n ausführlich behandelt, ebenso die Frage der He iligen Stätten in Palästina. Dr. Weizmann lvar in der Lage, dem Reichskanzler austlärende Mitteilungen zu rnachen. RerchSkaniZler Marx erbot sich, für die Schaffung eines Einverständnisses zwischen Miholiken und Zionisten zu wirken. __ Bas deutsche Slgeutum in ValSftina. Dos deutsche Auslandsinstitnt meldet aus Jemsakein: Bor einiger Zeit wurde dem spanischen Konsul, als lam Vertreter des Deutschen Reiches, das frühere deuische .vlonsulatsgebÄtde wic.der zurückgegeben. Bis jetzt gibt es in Jerusalem noch keinen de u l j che n Konsul. Als Ber» rreter gilt rroch immer der spanische Konjrü, dem in der Person des Bizetonsuls K. Kapp eine!ollfe zur Erledigung der deutschen Angelegenheiten beigegeben wurde. Im Juli 1925 sollen sämtliche deutsche Häuser ihren Eigentümern zuvückgestellt werden. Die Mädchenschule TaN 1ha Kumi der Diakonissen, die Propstei und das St. Paulushospiz sowie die Auigusta-Bittoria-Sti'tung. sind noch besetzt. Das katholische St. Paulushospiz ist noch bis zcim 1. Oktober 1926 gemietet. Die Wahlen für den Lnndeiverdand der MWen Gemeinden. Die Kandidaten der jüdischen Bolkspartei. Aus Berlin berichtet I. T. A.: Für di« demnächst stattsindenden Wahlen zum ersten Bevbaudstag des Preußischen Landesverbandes der jüdischen G e me i n de n sind die KandidaterdlistLn bereits eingere-icht worden. Die Berliner Liste der jüdischen Volkspartei führt Rechtsanrvalt Dr. Alsre-d Klee, welcher bei derr soeben stattgefuudenen Neuwahlen für das Präsib'um der Berliner jüdischen Gelneinderopräsentan: zum Bizepräsidenteu gewählt wurde (Präsident ist Rechtsantvall Dr. Heinrich Stern). In der Wahlliste folgen sodann unter anderem Ministeriallrat Dr. Badt (Mitglied des preußischen Landtages), der Vorsitzende her Zionistischen Bereinigung für Deutschland Kurt Blumenfeld und der frühere Minister für jüdische Angelegenheiten Dr. So- _ 10. Jänner 1825 %r. SN» I l otve j t s ch i rk. Im Wahlkreis B r Ds l a u ist Spitzen»' I kandidaj der jüdischen Bolks-pariei der Reicksraisabgeord^ uete I a c o -b s o h n. in, Wad!:: eis C b e v s ch! esie u Herr Arnold Wiener, im Wahlkreis >, e \ u! and Reichsrarsabgcordneter Epstein lTuisvurat, im Wal,!-. kreis Köln Herr Max Gold, e i ch und im Wahllrei-. Westfalen Oberregieruuasra: i^oslar, welo^r de,,' Misrachi augehört.. Die orgaalsatarische Beninigung der 3io»iNy Polen». Lemberg, 1<i. Jänner. (Tel. der „Wiener '.Re-rger»' zc'rtuttg".) Vorn 11. bis rum 11 d. fand hier die P'ermr-- sivttng des Ha-upkrales -der Zionistischen Qraauisatim'. P-olkns statt, ,veick>er Delegierte aller vier in Pole» befind licken zionistischett Zcmralkonlitees (Kongreßpoleu. Wen ga-lhzien, Ostgälizien, Wilna) beiwohnten. Die Sitzung beschäftigte sich vornehmlich mit der Frage der Vereintzciilichung der Organisation der Zionisten Polens und auch mit der Stellung der zionistischen -Fraktion in, iü di scheu SejmAub. Es wurde h-eschlossen, für den 1. bis 3. R! a r ] d. I. eine Konferenz nach Wa r s cka n ein^uberuseiu auf deren Tagesordnung die Schaffung einer e i u o e! l i ch e n Organisation stehen soll. Die Spekulation auf Var RLchtlingeeienö. Warnung vor der Deutsch-mexikanischen Siedlungsgesell. schuft. Aus -Berlin vcrickpet I. T. A.t Die lui -Vafeu von Cherbourg uwilendcn j ü d i sck c u Etuigranren aus Rußland 'halben von einer T e -u t s ch - m e x i k a u i s ch c u S i e dl u t, g s ge se l l s ch a f t in Mexiko einen Siedlungsvorschlag ereilten. In dem betreffenden Schreiben l^'ißt es: „Unter der Voraussetzung, daß Sie sicl, alle dein Berufe des Farmers widuren wollen, cmpsthien w:r Ihnen, nach Mexiko zu kornmen. Mexiko ist he-itt',uragc das einzige noch wenig erschlossene Land und -bietet -dempifolge noch ungeahnte -En-twicklungÄnögilichkeiten. Die Deutschmexikanische Siedtungsgesellschaft besitzt zirka i?30.000 Hektar allerbesten SiedLuugslandes und gibt dieses 'gl den günstigsten Bedingn«gen ab. Die Regierung getvährt den Emigranten nach Kontraktabschluß Zollfreiheil, Srenersrei- Heit für die ersten Jahre, freie Reise bis auf das Land vonr -Hafen aus ufw." Das Vereittigle Komitee hür jüdische Äuslvande'ung in Berlin, welches eine Abschrift dieses Angebotes zwecks Nachprüfung erhallen hat, lvandte sich an die zuständigen deutschen Bchörden mn Auskunft über die Deurfchunexi. kanische Siedlungsgestüschaft. Bon offizieller deutscher Seite hat nun das Emigrationsd-ivektormm die folgende Mrttcilung erhalten: „Wie hierzu von vertraueuStvürdiger Se-te mitgeteilt wird, handelt es sich um tropisches La n d, UrwÄd nst'v. mit enüsprechen-tzen K r a n k h e i t.§- e r s ch e i n u n g e n der heißen Länder. S ch rv t c r i gke i te n mit den benachbarten Eingeborenen, die das Land für sich beanspruchen, sind zu erwarten, so daß diese Siedlung unter keine n U nt ständen als für Europäer geeignet angesehen werden «kann." Ae SynagosenschSndung in Herrfelv. Das Urteil gegen die Täter. Kassel, 15. Jänner. (Tel.-Komp.) Wegen des von vier Mitgliedern rechtsradttäler Verbände verübten E i nb r u ch e s in die Synagoge von H e r 's s c l d, ivobei deren gesamte innere Einrichtung kurz und klein geschlagen wurde, wurden heute die Täter wegen des Verbrechens der K i,r ch e n s ch ä n d u u g verurteilt, und zwar erhielt der Jngemaur Götze zehn Monate, -der Agent Gotting achtMouate, der Prioatangestellte Neinmüller und der Bankbeamte T hit o>w je f ü n f M o na t e Gefängnis. Me der chriftlichnationale Kurs wirtschaftet. Dir ungarischen Textilfabrikanten gegen die Frentden« ausweisung. Der soeben evschieneue Jahresbericht des Verbandet der n nga r lä ud i sch e n T cxt i lfab r i ka n l c u ent- Wt ein-on scharfen Protest gegen die von der Reai.-rnng verfügte Ausweisung aus-ländischer Arbeiter und leitender Beamter in ungarischen Textilfabriken. Der Bericht stellt fest, daß die ungarische Textilindustrie dank diesen ausländischen Fachleuten, deren es in Ungarn zu wenig gibt, in den letzten zwei Jahren solche Fortschritte gemacht habe, daß sie heute.bereits 40 Prozent des heimischen Bedarfes zu -decken vermag, während sie noch im Jahre 1922 bloß 11 Prozent des Bedarfes zu decken imstande 'war. Dies-.' tvertvollen, ausländischen Hilfskräfte und. Direkteren werden jodoch schon -bei ihrer Einreise und mehr noch während ihres A-usettt-hattes in Ungarn von den B Hörden mit den uuglanblichsten Schikanen v e r fw l g l und viele von ihnen werden mitten in ihrer von jeder Politik freien Tätigkeit für den Aufschwung der nngarifcheü Industrie -k u.r z e r h a n d a u s g e w i e s e n. Die Regierung berufe sich hierbei immpr auf a u ß e upolitische Gründe, der Bericht stellt jedoch auf Grund der, Erfahrungen fest, daß es sich bei den Auslveisnngen immer uw r a s s e n s ch ü tz l e r i s ch e und konfessionelle Gründe handelt. Die Textilsabrikanteu hatten sich sogar bereit erklärt, für joden, den sie ans dem Auslände für ihre Fabrik hereinbringen, die voll? moralische Garantie zu übernehmen. Gleichzeitig hat auch der GewerkschaftSrat der Textilarbeiter wegen ber Ausweisung ber Arbeiter Berivahrung eingelegt.