Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2121 (15.1.1925)
- Date
- 1925-01-15
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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Rn RR _Wien, DomnrMg_ Nuttwrlauge Brom gewonnen; die» wurde aber erst ermöglicht» als es Frarck ge-nngen war, dieses QKcmruI nach einem neuen Verfahren rationell zu epploitioren. Dis Heu:« deckt Staßfurt die gvöhere Hälfte des gesamten Weltb^darfeS an Bromk Schließlich zeigt« er auch ttewc DarftelliungSmelhudm für Magnesia- und Glaubersalz aus den früher wertlosen AbraumsalzrückstäNden; diese Methoden fanden sofort Eingang in all« gleichartigen Industrien in Europa und Amerika! Nunmehr zog sich Frank von der Stätte seiner erfolgreichen Wirksomieit zurück; andere kamen — Frank wurde verg.'ssen. Heute ist das Kalisyndikat ein Machtfaktor im Wirtschaftsleben Deutschlands. Noch auf einen anderen a-usM-zvlchneien Industriellen sei verwiesen: auf den Chemiker Mond, den Vater des englischen Ministers Sir Mft>ed Mond (der selbst zu den eifrigsten Förderer« des Zi-oniSmiuS zählt). Es gelang ihm, aus den Kohlen ein Mffchga», das sogenannte Mond- Gas. hergustellen, welche» Bechchmn sich von den and'«» Methoden M Gewümung gasförmiger Heizstvffe dadurch unterscheidet, daß es gestattet, auch den Kohlenstickstoff in Form von wertvollem Ammoniakzu gewinnen. Keinem Chemiker ist Georg Lunge un/bekanu-t (geboren 1839 zu Breslau, gestorben 1923 in Zürich), der Bechasser de« zweifellos bestrn technologischen Standardwerk, die wir kennen. Uederd-ies verSpfeMicht« er mchr als 556 Einzelarboiten in deutscher »md englischer Sprache, 8u>nße war ein hervorragender Lehrer und ei« erfolgreicher Forscher und Erfinder, dem wir zahlreiche Arbeitsmethoden und viele neu« Apparaturen und Apparatuvvevbesserungen V>'vda,nken. Vorerst in der Steinkohlenloerlndustrie tätig, kam Lunge 1878 — über England —» «ls Professor der technischen Chemie an d»s Polytechnikum in Zürich, wo or durch W Jahre wirk«. Ganz kurz feien die bädsutendsten Erfindungen Lunges angeführt: dw Platten türm für die Schwefslsäumfaibn-- kation (Vorläufer der neuen Reaktion-Stürme); ans dem Gebiet der chemisch-technischen Ana-lys« stammen von Lunge daS beikannte Nitrometer und das Gasvolumeter; zum ersten anorganischen Analytiker wurde er nicht zuletzt durch die Aufstellung seiner unübertroffenen Tabellen der spezifischen Gewichte der technisch verwendeten Lösungen, serners durch Ausarbeitung praktischer Analysen und insbesondere wichtiger SchiedSmethode«, durch Einführung deS Indikators Methyloraug« in die Maßanalyse u. a. m. Wed«x aus der Schwefelsäure- und Sodaindustrie «och aus der Steinkohlen-, Sprengstofs- und Silikatchemie lassen sich die Erforschungen LungeS wegdenken. Matthias «uge» OSkar Liebreich, dem berühmten Berliner Pharmakologen, verdankt die Mensch-- hebt wertvolle Entdeckungen: Chloralhydrat als ausgezeichnetes Schlafmittel, Buthlchlpral und Slethylenchlorid als BetAubung-mittÄ, daSDueckfillberformamid gegen Lues und vieles anderes mehr. In aller Erinnerung ist noch der „Fall Willftatler": GchemMi Professor Richard WtMtter (gelb. 1878 zu Karlsruhe) le^e im Sommer IM sein Lchramt an her Münchner Universität nieder, weil ihn das Treiben der Hakenkreuzlrr der Lehrer und chrer SchWer ^anekelte. Wilfftätters- Forschungen find von der wissechchastllichen Mit anevkannt; sie wurden auch durch den Nobel-Preis gePrönt die höchste AnevkentvU'Ng für wissenlschaftsiche Leistungen. die einem Gelehrten Mett werden kann. Wir verdanken Millstätter die Synchch der Tropa« und Coca-Alkaloipe, die bis dahin nur.durch ihr Bvrlommtzn in der Natur bekannt waren. (In die Gerippe dieser organischen Staffs gchöxt zum Beispiel das schmerOlllende Kokain der EoeaMlÄtter, fevrwr Atropin, Hyofcyam in und H ho fein, die alle mbdriatffche, dar heißt Pu- Pillen emeiternde Wirkung besitzen. WtMtter vtimti sie als Derivate eines sine DsickstoMvücke enthaltenden Cyülvhoptan.) M. Bamberger eMarb sich Verdienste um die Erforschmtg der Konst! tu« tio n vor zur Darstellung der bekannten Btzofarbstoff« wichtigen Diazoyerbindungsn. Eine intvressawte Entdeckung Mang SW. Freund mit der ers-mMgen Dachellu-ng dreiatomiger Kohlem stoffrtnge (rvimethylon). Auch Opiumalkaloid« wurden von ihm auf synthetischem Wvge erzeugt, zum Beispiel Vtareotin, Meoonin, Colarniu und Rarcein, die säinttiche jm Opium enthalten sind. (,L>Pium»basen.") Paul Friedlander (1S57—1W3) war ein Schüler BaeyerS, der zwar den syn-thvttscheu Indigo fand, doch muß betont werden, iwß diese Ersiüduing nicht so rasch von solchem Werte für die Industrie geworden wäre, wenn nicht Frlrdländns Siudisn über die Atomgvu-ppievlmg in den Küpenfarbstoffen gewesen wären. Zahlreich sind seine Synthesen von Derivaten aus der Indigo- und Naphtalingruppe. Auch gelang ii ihm, die Zuq'EmeusetzMg des antiken Purpur« Mzuz,igen. (Für diese Analyse sammelt« Frtedlündvr sckbs! 12.066 Purpurschnecken, a»rs deren kleinen Sextmlorganien er .1,4 Granitn reinen Purpur Manu.) Dies«. wie überhaupt seine bedeutorr-dsten Arbeiten entstanden in Wien; doch die benlf-- lichen Pevhästnisse befriedigten ihn hier nicht: er konnte keinen akademtschen Lehrstuhl erlangen ... (Ein weiterer Artikel folgt.) WikAer Mor«rnBkstvAff. * 18. JLuner IM _ Eine Smnntersuchungsstation im Sanatorium Loew. (Elektrokardiographische Untersuchungen.) Das Wiener Sanatorium Dr. Anton Loew hat leine -iacm-ostischen B?helst durch die allernM«ste Methode zur Evfovsch'.p'ia der Herz-krankbeiten bereichert: durch die Elektrokardiographie. Diese- Verfahren kam: sakbst dort noch die DIoMost'k weiterführen. wo andre, foübst sehr komplizierte und verfeinerte Unkerfuchu-ngsmechodsu vensapen. Die Lu!'erst wichttae Entfcheidmm, ob geringe HerKe>rckiwerdsn einer organischen Erkrankung des DevzenS beruhen ckb.'r ob sie „nervöser" Natur sind, kann in manchen Fällen nur das Eletlirm^ard'apranrm treffen. Der äußerst präzise Apparat, dessen Erfinder Einthoven mit de>m le<ü^n medizinischen Nobelpreis »nS''^zeichuet wurde, rm'strrerl salbst «beim DurMießen eines noch so schwachen S'romes, wie o'yva de» AktionEromes des HemmnSkelS. die fast mikroskopisch Ae.inen Abweichnn^n durch ein besondere» rplffches Svste.m und phntoqrephiert sie M Film. DaS ElSktroEardio^ramtm gibt AufsMch Über den Mlanf her Erromiua im .^^n und dessen Swvun>o»n. Keine anldre Unter» such>un.sik>ne'l>n(>e vermag so geringe Berändemidften ansizudecken. Es vrweist seinen Wert ^nSibrsonde''e fftr di« MMiss und Wer.»iu>M der unregelmäßigen Herztätigikeit. H «r z a r ih y t h nr i e ist öfter «ine ganz belEgsivse TrsäieinuM. die aber für den Potrenten cst ^ur Onell« Wyerer B«'>',rml'S und Hvpochoudrie wird. ES läßt sich nun HM« durch.di« Gsoktrokardiographie fMtell«n, <ch die >tzerMphychnüe ein un>bed?nksiche- Symptom darstellt oder ob,fie der Ausdruck einer evlOen Erkrawkima ist. Insbesondere dient die Cloffwkardiogratchi« mich zur FWtellung de» werteren BerlMises des Leidens. Ferner werden PatieMn. »velche hie Narkose hei einer vo-rzunehmenden Opera>t!on fürchten, hemrhigt, zv-n'n sie dwnli den Glektvokavdiogvaphen ÄbeMengt werden, daß rbr Herzbefl^nd diese Narkoise ohne Gefahr Müßt- Die für die Evkennung eines Hemleidens so wichtige Methode ist für den Patienten mit keinerlei DclUt-I'WNg Vcvbtmdm. Das Sanatorium Dr. Anton Loew hat duM die Aufstellung des Apparats, der unter der Äeitümq eines hervorragenden Fachmannes steht, >den zahlreichen H-er^kwnkcn, die einer präzisen Diagnose bedürfen» einen säbr wertvollen Dienst geleistet!. (Eutgaltltch.) k—.Großer Saal de» Fngenkevr« und Architektettvereiues' l Gfchenbachgassc 9 Heute Sonnentag denlS.FSnner l.I., präzise '/»ß Uhr II Jüdischer Abend unter künstl. Leitung Bernhard Scharrer. Mitwirkendr Hilda Dulihkaja iGesang), Mtrjmn Hkstich- Schna-el i Rezitationen). Lea Weintraub - Graf Gesang). BroniSlaw Btlewiez (Klavier), Oherkantor Gerson MaraulieS (Gesang), Michael Preis l Rezitationen), Benzion Sigall (Rezitationen), Konzertnreister Josef Zimhler (Violine). Stretch-Onartett r Musikdirektor Max Geiger (i. Geige), Konzertmeister Stefan FraiSl (H. Geige), Anton Kottasek (Bratsche), KarlPodzimek (Cello), LinaHopenko, Karl Gimpel Ser Fremdenschmuggel nach Amertta. Das Ekrschmuggeln von Fremden nach den Vereintsten Staaten hat nun eimn Umfang erreicht, daß vl sich dem Schnapsfchm rr g g «l würdig an die Seit« stellt. Schätzungsweise lassen sich m«.hr Ausländer «inschmuggein, «ls M dem gesetzlich«« Weg das Land betreten. Sie kmmnen über dk mexikanisch« uB kanadische Grenze, von K u b a an die Küste von Florcka und sogar nach Baltimore und weiter nördlich. Kürzlich singen ProhvbitionSbecvnte zufällig ein Boot ab, das 31 Italiener auf Lang Island ganz nxche.bei Now-Uork an Land brmgerr wollte. Schon in Europa ist da» SchumMglgotverbe gut ausgchtkitzet. Schmuggelgesellfchaften «unterwchrnen es, gegen eine angemessen« Belchnmrg irgend einen Fremden nach >den Bereinigten Staaten zu schaffen. Sie benützen drei Mchoden. Der EinwcmderunMtstige kann als Schiff8angestellt«r die Reff« machen Md da-nn wr amerikanischen Hafen ,Desertieren". SeomannSpapier« lassen sich leichter fälschen als EinwanderiungSpaipier«; und sobald man auf amerikanischem Boden steht, ist ymn verhältnisnuißig außer Gefahr. Andere vknstauen sich als blinde Passagier«, doch haben diese oft schondechaift zu leiden. Der dritte Weg geht «in wenig um. Pass« nach Süd- oder Zenivalam«rika lassen sich leicht erhalten, auch die Weiterreise bis an di« Grenze zwischen Mexiko und dm Bereinigten Staaten vollzicht sich ganz gesetzmäßig. Der Uebertritt an irgend einer Stelle der 1006 Meilen langen meMntschen Grenze bi«t«-t keine besonderen Schwierigkeiten. Kubanische tzremden«inschumggler halben ihr Geschäft so einträglich gesunden, daß fic daran Lenken, «in Unt er* s««boot zwischen der Insel uiü> der Küste von Florida fahren zu lassen. Kanada besitzt in Montreal ein Taxisyndikat, das durch öffentliche RekSame verspricht, Fremde in die Ber^ einigten Staaten zu schaffen unter Uiugchn'ng der EinwandrrnngSfoM«litäten. Bemfsmäßtge Schmuggler halben den SchnapShandel aufigegeben und fahren jetzt Einwanderer über die Grenze. Sie verdienen mehr mit einer Ladung Einwanderer, die st« an «ifote« wenig begangenen und wenig botvachten Stelle Über die Grenze schaffen, als mit einer Ladung Schnaps. Auch ist die Gefahr, ertappt zu werden, geringer. Die kanadische Grenze ist fast 4QQ0 Millen Hang, da gibt e» viel« Stellen, di« von der ungenügenden Grenzwache zettentveise unbeachtet bleiben müsien. Ein Ginwandeverfchnurggler echält pro Kopf dis 1000 Dollar, der Durchschnittspreis betrügt 180 Dollar. Di« Einschränkung dieses ungesetzlichen Geschäfteläßt stch schwer durchführen, da die ProhihitlonSbramten. di« die Grenze bsivachen. stch ausschließlich tun den TchnaPSschmuggel kümmern. Ein zweckmäßiger Beevachu-ngsdimst wüvde schr teuer zu stehen lammen, Ist ein Ausländer einntal über die Grenze gelangt, so lami er sich frei bewegen, da es in den Bereinigten Staaten keine Meldepflicht gibt. mumm f WerbetAbonnenteilfürdie f;„®iener Moraenzeitung" I Wien, 18. IS««. * Der Fremdenverkehr km Dezember 1924 tn Wien. Fm Dezember 1924 sind in Wien 40.082 Fremde angekomnnen von denen 18.087 Qesterreicher waven. * Stadtbahnverkehr im Mai? In der gestrigen Sihuu« des Flißlballverbanbes wurde mitgeteilt. daß der Stadtlbahn^ verkehr auf der Strecke H ü t t e l d o r f--M eidling- Michelbeuer» im Mai dieses JahmS eröffnet wer den wird. * Wassernot und Wallerabgabr. Dom Wiener Landia, wird demnächst ein Entwnvf des Magistrates über di« repeLunp des WasserteprpeS zur Baschlvsifasiung vorgeleg: werden. Danach wich für ieden Bewohner Wien» ein« Wassermenge von 88 Litern täglich abgabenfrei zugomellen. Für dit über die abgabefreie Menge hmmtS verbraucht« Dasievmsug» hat der .sfMlSeigentüm-er «ine Gebühr von LS Groschen füt jeden Kulbiüneter zu entrichten. Infokae der monatelang«» Trockenheit ist di« Ergiebigkeit der mr de« Wiener Wasserversorgung wichtigen Qllellien in ständige» Rückgang begriffen Die Gesneindeverwaltung vichtet daher an die BevmkeruW das Ersuchen, beim Masservechranch felder Art äußerst« Sparsamkeit walten zu l«assen urw jede Wasserverschwendun« zu vermeiden. Sollten sich Wie MitternngKvechAtnisse nicht ättdern, so i>st m boisipchton, daß im Februar daß Nuskaugen mit dem vochandenen Wasser nicht gefunden werden lvnn und die Gemeinde Wien genötigt sein wich. M Ärsondeven Einschränkungen und Drosselungen pr schreiten. * Da- Detter. In Mitteleuropa strömt d« kailto Bodenschicht mit schwachen Winden allseits gegen die wavme Umgebung. BoranHage: Herrschender Wettercharakter anhaltend. * Unter dem Verdachte des Mordes verhaftet. Der Maschinenschlosser Johann v i d ra , der vorn Brrdapesttr Strafgericht-hose lvegen eines im Jahr« 1919 verübten Mordes steckbrieflich verfolgt wich,-wurde gestern in Wen verhaftet und dem Landesgerichte eing/eliasert. Bei seiner Einvernahme stellte er die Verübung der Tat sn Abrede. * Mn Kind durch einen Eiswagen getötet. Die im Hause Leip-igerstratze 46 wohnhafte 36söhr4ge Private Elffabeth Skarda führte gestern die vieriührige Mi«i Slavik, die Tochter einer Nachbarin, über die Straße. An dex Ecke der Treu- und der Mllensteiustrahe riß sich die .Aetge plötzlich von der Hand los und rannte auf die Fahrbahn; ini sMen Augeüblicke kam ein Eiswagen dahsa. Das Kind wurde niedergestoßen und üttrrkahryn. Es war auf der Stella tot. * Di« Lebensmüden. In einer Zelle dvs Poli^eigefanigeu - Hauses hat sich Dienstag der in Haft hefiMiche Lüiahpige Handelsangestellte Max Holländer mit einer LpagaMnuir erwüvgt. di« er selbst um den Hals schlang. — BoMteM abends, MN etwa 10 Uhr. wurde sm RachanSpark eine etwa 26jährige, elegant gekleidete Frau bewußtlos auf dem Boden liegend a-uÄSfunden. Dl« Frau wurde in di« Wachstube gebracht. wo der Arzt der RettungHgeseMckwft eine Devgiiftung Mit Ltzstil feMellte. Mn fand hm der Frau eine Geschäfts- 'karte der MiMevagentur Kalinhos. Gatveidemarkt 15, auf den Namen Edith H o n tz i k. Miß, rskte Ida Hontzik hatte seit vier Jahren sine Bekanntschaft mit einem Herrn Hans B., der ihr die Ehe versprochen hatte. Im Mi vorigen Jahrehätten die fteiden eine Wohnung bekommen und heiraten können. doch jetzt begann B zurückhaltend zu werden und den Termin der Gheischl"ßung immer weiter hinauKzMiPben. — Vorgestern abends hat der 28jährige Bäckevgchvffe Leopold W. aus dom Mhanplatz..wegen ArheitSlMckeit Lysol genommen. Die RetttlngSgeseUchaft brachte iibn inS Spitgl. Die Übrige HouSgchMn Anna K., 9. Bez., BereinSftieg« 4 bedienstet, nahm gestern Lysol, und wuch« bewußtlos von der RettungsgeseUchaft ins Spital gebracht. * Pelzmacher. Am 18. d., zwischen 6 und 7 Uhr ahends, lynche dom Ferdinand Heimrath im Ta,fe Fetzer in der Pvatepstraße ein Petzmgntel im Werte Von 10 Millionen gestohlen. * Di« Geschäfte des Herrn Lonearevle, Der 94sähvige Reffmde Stewa Loncarrvie. m Gvgetafl Moren, nach Snhotivq zuständig, wuche qm IS varrf Grund eines von der Polizei in Belgrad erlassenen Steckbriefes wögen Scheckfälschnng hier vechaftet. Er hat auch in Wien verschiedene Betrügereien begangen. * „$ic Selbftwehr" enthält einen ausführlichen Bericht über den Aufenthalt Weizmanns in Prag und Bvünn sowie die Medevgab« per gehaltenen Rchen; Wetters Aeuße- Lungen über den Eindruck von Weiqmanns Persänlichkeit von Max Droh, Hevbert FpchS Robettin. Rudaff FuckK, Direktor Otto Freunp, Dr. Josef Popper, Dr. Ernst Rychnovsky, Dr. Friedrich Thiederger und Dr. Ludwig Singer; „Weh' Mann-Tage" von Dr. Felix Weltsch u. a. Leretm, QoeteKge und Vctfammlntigcti. ZioukstischeBezirkssektionBrigittenaU. Heute, 8 Uhr abend-, im Eafä Halveru, 20. Bez., Ganß-Pla'' Ar. 11, S i tz u n g. Erscheinen Pflicht. * Privatistenprüjungen aus Fraelitischer Religion für Schüler an Mittelschulen im l. Semester des Schuljahre» lBrt/jft finden Dienstag den S. Februar von 8 hi» «Uhr nachmittag». 1. Bez., Geitenstettengofie S, S. Stock (Rabbinatskanzlet), durch Herrn Schulrat Prof. Doktor Heinrich Pollak statt. Die BrÜfungstax» beträgt VY.000 ft vr» Semester und ist tm vorhinein an der Kaffe der israelitische» Kultusgemeinde Wien. 1. Bez.. Seitenstettengaffe 4, 1. Stock, zwischen 9 und 18 Uhr vormittags zu entrichten. Dt« Quittung ist dem Examinator vorzulogen. Aatto.Salon drr „Wiener MorgenzeUung' Im «H a « S der Dame" Ergo« A..P^ 1. Vez^ Schwedeuplatz 1. * Vorführung der Wiener Sendung täglich von N bst, 1 Uhr mittag» und von 4 bi» 6 Uhr nachmittag». E t tt* tritt frei. Kein Kani-wana. Verkauf erstUaffigerRadio-Apparate und «Äestandteift Nadloprogramm für ljeutrr v Uhr stütz t Marktberichte. -- 11 bt» 1 Uhr r Vormittags - mrt. — V,4 uü t Schkußkurfe der Wiener Börse. — 4 bi» Uhr; reestnzerlMvjng. 6 Uhrt Liermärchen von Man- K OhllM» — M IIK« t C*AM4««UffAK«IHU Antworte» dr, UrSaktlou. M XT. Wenden Sie sich an den verband der Mische» kstiessiuvalidm, 2. v«,.. Obere Donaustraße Sö. der Ihnen geze» Einsendung von 1000 K die Aietzunasliste zustellt. Die Treffer müssen bis länasten» LS. März behoben kein.