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Wiener Morgenzeitung · 1925-01-13 · Heft 2119 (13.1.1925) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2119 (13.1.1925)
Date
1925-01-13
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Esst« 2 Wien, DrevStaa fflne knlgegnu'M auf 3ngenfei» Strickers krkiSrms. Erin RScktriit als Vizepräsident des Zionistischen Aktionskomitees. Bon Dr. Jakov Weiner. Der nachfolgende Artikel ist ans als erste Aeußerung zn den von Herrn Stricker am 238- Dezember hier entwickelten Anschanun-gen .prgegangen. Wir veröffentlichen khn aus Gründen der Loyalität. cbwohl sein persönlich gefärbter Inhalt uns nicht geeignet scheint, eine sachliche Diskussion des von Herrn Stricker sachlich vertretenen Standpunktes zu fördern. Tis Red. In der „Wiener Morgenzeitun-g" vom Sonntag den 68. Dezember 1924 hat Ing. Stricker öffentlich die Gründe für seinen Rücktritt als Vizepräsident des Zionistischen Ak« tumÄomiteeS in einer Weise dar-gele-gt, die in mancher Hinsicht eme Stellungnahme geradezu herauAforbert. Ich will der« suchen, einige Bemerkungen zu dieser PuMkatw-n zu mache,:, am die Dinge doch auch von einem anderen Gesichtspunkt <w5 dem großen Publikum ins rechte Licht zu rücken. Rem äußerlich schon kannrncm an einigen Momenten der Dackegung Strickers nicht achtlos vorübergchon: Das ist zunächst die Frage, die auch unter vielen Anhängern und Freunden Strickers lebhaftes KopffchüttÄn und Unbehagen hervovgerusen hat, ob eine solche AuSeinandersetzMdg in ei,rer Tageszeitung, die ja nach ihrem Charakter Partercheoretischeu Diskussionen abhold ist. Platz finden /darf. Sohr Viole Gesinnungsgenossen haben darin eine Illoyalität gegen die Leitung unfc gegen di« gesamte Organisation erblickt und wurden irr dieser Auffassung dadurch bestärkt, daß eine Roche von Tages- 5citoMtgen Stellen des Strickorschen Artikels unter Titeln abgedruckt hat, die, von „Krisen der' Zionistischen Organisation", ..Unstimmigkeiten in der Leitung" ufw. sprechend, ein« gewisse PamkstimDMNig erzeugt haben. Schreiber dieser Zeilen stcht durchaus nicht auf diesem ängstlichen, ein wenig kleinlichen Standpurckt, sondern ist vielmehr der Meinung, daß die zionistische Sache in allen. ihren Pr-cblonten vor der breitesten Oeffentttchkeit erörtert werden kann und mutz. Zn diesem Zwecke hat ja Herz! den Kongreß geschaffen und niemand kann leugnen, daß die zionistische Sache heute mehr denn je ein „PublSuan" allerersten Ranges ist. Auch der Zeitpunkt der' Publikation hat zur Kritik heransgefordert: Strichers Rücktritt war nach der letzten Sitzung des AktionÄo-mitees im. Juli-, vorigen Jahres fällig, im Sep- - wmber zugesagt uwd ist-endlich Ende Dezember — kaum eine Woche vor Wetzmanns Ankunft in'Wien — erfolgt. Schließlich muß mit aller Deutlichkeit richtiggestellt werden, daß weder das HktionÄomitae noch auch sein Präsident cker Vizepräsident „eine devoniworWch: und in Misset Hinsicht leitende Stelle m der WÄtorganisation" darstellt. Das Aktionskomitee ist vielmehr nach richtiger Ansicht eine rein kontrollierende Instanz, fft' sqzusaysn ein Parbanventsausfchuß des nur alle zwei Jahre tagenden Kongresses. Dies geht schon daraus zur Genüge hervor, daß das Aktionskomitee berechtigt ist, an dom vom Kongreß beschlossenem Budget Abstriche und Ergänzungen vorzunehmen — ein Recht, von dem es reichlich Gebrauch macht —, mit ein Exekudivorgan, einer demorratischen Organisation doch niemals und nirgends Teilhaber des höchsten parlamentarischen Rechtes, eben des Budgetrechtes, sein kann. Gewiß hat vor einigen Jahren die Tendenz bestanden, das Aktionskomitee in bsschräEem Umfang an der Leitung teilnehmen zu lassen, aber diese Tendenz hat sich nicht durchzusetzen vermocht, was aus dem eben Gesagten mit genügonder DsutlichSeil hervorgcht. Aber angenommen sogar, das Aktionskomitee wäre eine verantwortliche und leitende Stelle, jo ist eines doch über jeden Zweifel erhaben, daß ein Brzepräsödent des Aktionskomitees keine höhere Devan-ttvo-rkmrg hat ails jedes andere Mitglied des Aktionskomitees. — Herr Stricker bleibt aber weiter Mitglied des Aktionskomitees. Ich habe dagegen nichts einzuwonden, eben werk das Aktionskomitee keine leitende, sondern nur eine kontrollier ende Instar ist, in der auch für einen Gegner der Exekutive Platz ist und sein muß. Das gerade Gegenteil natürlich wäre der Fall, trenn Herr Stricker mit seiner Behauptung recht hätte, daß es sich um eine leitende Stelle und eine besondere Verantwortung handelt. Er hätte also eben so gut, wie er weiter Mitglied des Aktionskomitees bleibt, auch weiter Vize-Präsident bleiben können. Von Unstrmmngteitey in der Leitung der Weltorganisation kann daher nicht gesprochen werden. Run einige Bomevkungvll ptt Meritum der Begründung stöbst. Dem genauen Leser ergibt sich hier eine natürliche Zweiteilung des Korrupteres: Die Frage >rm den Primat von Politik oder Aufbauarbeit einerseits und das Problem der Erweiterung der Jewifh Agency andererseits. Die erste Frage scheint mir und dürft« allen Zionisten, vielleicht mit Ausnahme einer Handvoll Menschen, zu denen allerdings Stricker gehört, jo scheinen, ist kein« prinzipielle, sondern nur eine nach dem Mehr oder Weniger des einen oder anderen, wogegen di« zweite eine höchst prinzipielle Sache ist. Trotzborn ist die rein quantitative erste Frage mit geradezu epischer Breite dargestellt, während di« zweite mit tveuigeu Worten erledigt wird. Dieses Mißverhältnis ist nun nicht anders zu erklären als damit, daß esich Herrn Stricker nicht um ein Mehr oder Weniger an politischer Arbeit gegenüber der Kolon isalionsarbeft, sondern eben um den nnbedmgten, schrankenlosen Primat der Politik selbst und um jeden Preis handelt. Das -'der hätte er vi-el deutlicher und ungeschminkter sagen müssen, und hat er eS nicht getan, so ist ihm daraus ein schwerer Vorwurf zu machon, weil die wirkliche Gegensätzlichkeit der roßen Oessentlichkeit dadurch verschleiert wird. Er hat eben ''-me ganz besonder« Ansicht über diesen Gegenstand, die er \:&cv noch nie zusammenhängend dargestellt hat. Ich kann es nicht für -hn besorgen, afce*: die Zionistische Organisation wird gut daran am, einig: Aufmerksamkeit rür diele Anschauung an den Tag zu legen. Wiener MsrHenzeltnnft. ts. Fänncr 1925 _Nr. 2119 Bchmanns Mitteleuroparerfe beendet. Ter PrSsident ln Deutschland. Alts Berlin meldet I. %.?(.: Einer Einladung M Grcßprä''id<nten des dentschen Ordens 11. O. B. B. Rabbiner Dr. Bacck sc.wie des Vizepräsidenten Doktor Walther folgend, versammelten sich am Donnerstag den 8. d., abends, -im Hanse der Berliner Logen etwa 160 Berliner Logenbrüder, darunter der Ehren-qroßpräsidvnt (Vheimvat Timendorfe r. die Bizegroßpräsidcnten Maximilian Stein und Dr. L e s; y n s k y sowie sämtliche Präsidenten und Beamter! der Berliner Logen/ ferner Prof. Eugen M i t t w o ch und die Nabbiner Dr. Berger uub Dr. Rosenberg, alle mit ihren Damen, um Professor W e i z m a n » im Namen des Ordens U. O. D. B. zu begrüßen. Die Feier wurde durch Rabbjrrer Dr. Baeck mit einer Ansprache an Professor Weizmänn. eröffnet. , Der Redner führte ungefähr aus: Wir feiern in Professor Weiznrann den Mann der .Idee, der jetzt «in Mann der realen Tatsachen geworden ist. Der Mann der Idee hat -es immer schwer, lveil 'er meistens als Utopist gilt. Noch schwerer aber 'hat es der Mann, der di« Tatsachen schaff«» soll. Denn wenn der Mann der Idee nur Gedanken und Worte braucht, der Mann der Tatsachen braucht das Geld, das schwerer zu finden ist ails (Gedanken nd Worte. Das Geld allein reicht aber nicht ans, urn ein Werk von der Größe des Aufbaues des jüdischen Palästina durchs»führen. Weil wir die Idee, die LLetzmann vertritt, respektieren, achte,! und ehren wir auch den Mann, dey im Namen dieser Idee seinen Namell. in die Geschichte des jüdischen. Volkes eingetragen hat. Aer Redner schloß, nachdeuc er. auch Herrn Doktor Feiwel begrüßt hatte, mit,dem herzlichen Wunsche, daß das Werk, das Weiz-man.» ans sich genommen hat, glücklich > vollendet werden möge. ' Prof. Wcizlnann anttvorlete auf diese, Begrüßungsrede nvit dem Hintveis, daß vielleicht gerade der Orden U. O. B. B. hazn berufen sei, die verschiedenen Richtungen im Judent.nnl zu einen. Ersagte dann weiter: Ich will von den Tatsachen sprechen, auf die Herr Dr. Baeck hingewiesen hat. Zunächst gibt cs eine politische Tatsache. Die Grundlage unseres Werkes ist das Mandat für Palästina und dir englische -Bertvaltung des Landes im Auftrag des Völkerbundes. England und die Regierung Palästinas, fördern unser Werk, aber das Band können sie uns nicht geben; das müssen wir uns selbst mit ikij-sererr Kräften erarbeiten. Die zweite nackte Tatsache ist. , die dauernd wachsende jüdische Einwanderung nach Palästina. Sie ist honte schon sc h r groß, größer, als wir vor fünfIahre n erwarteten. Es ist die r ela t,i v größt« jüdische E «i n wand e rung in irgend ein Land der jüdischen Geschichte. Ziveierlei ist honte bereit, erwiesen: Erstens, daß Palästina anfgebaut -werden kann und zweitens, daß die Inden cs ausba-nen können-.' Hinter den 8000 Inden, die monatlich jetzt in Palästina einwandern, steht . die zehnfache Zahl derer, die ein-tvandern wollen. Unr ihretwillen »ruß daS Werk gelingen. Es wivd gelirtgen, wenn di« Inden der ganzen Welt die Berantwordung fühsen, die sie alle für das' Gelingen des Aufbaues haben. Weizmann schloß: „Ich glaube, daß wir in Palästina nicht nur ein materielles Heim aufbauen. Wir schaffen dort ' eine neue geistige Heimat des Judentums. Mr Juden galten in den letzten Jahrhunderten innner nur aüs die N eh ine »den, im Palästina geben wir , der Welt und den Völkern unser Eigenes. Ich bin tief davon überzeugt, daß wir der Welt noch Großes zu sagen haben. Die Welt kann cs brauchen und wir können cs ihr geben." Kurz vor Schluß des Abends ergriff dann auch, der Shrengroßpräsident Geheimrat Timendorfer das Wort, um an die Frauen der Lege den Appell zu richten, die'Männer imm«p erneut an ihre Pflicht.gegenüber dein Aufbau Palästinas und insbesondere gegenüber dem Kkren Hajessod zu erinnern. Im Hoscl Kaiserhof gab am Freitag bei, 7. d. vrr Staatssekretär ' des Auswärtigen Amtes. . N ' Schu b« r t ein Frübstück zu Ehren Weizmarin-.. Vom Auswärtigen'Amt -waren geladen: Goheimrat De Ha.ak, Geheimrat Nicht Hofen, Gchciinrat Nord m;d Leg/ t-iousmt Prof. Sob e r n he i m. Von der Zi.'ni'i-isch.-u Or-oanisatiou waren außer Weizmänn der Vorsitzende, der Zionistischen Verein!gn«g für Deutschland Kurt B l u tu r i. f e.l d und der Direktor des Keren Hajessod Dr. Beriod Feiwel ersrhieiüm, ferner der Vorsitzende des d/utsch'.'u Keren Hajessod Direktor Wass.e rmanm Es waren nocli zng-egen: -Staatssekretär Becker vom Min-isleri-nn' für Wissenschaft. Staatssekretär Meißner vom Reichspräsi d'inm und Prof. Dr. H oetz sch, der bokannw-K-enl-ichnatio.-- j\dk Außen Politiker. Wä'hxend und nach dem Frühstück san-d unter den Anwesenden eine eingehend«. Aussprache über das A n s ba » iv < rkin Palästi na statt. Freitag mittags fand eine Besprechung zwischen .. - dem Reichspräsidenten Ebert und Prost Weizmänn statt. Zugegen waren Staatsstkretär Mei ßne r und Legatio-nsmt Prof. S obe r nbeiru. Die Unterhaltung bewegte sich in sehr stcundschaftiichen Formen. An -Hand einer Landkarte von P a l ä st i itu ließ sich Präsident Ebert di« Siedlnngsarbeir des jndischm Aufbaues nv Palästina erklären und - erkundigte sich genau nach teu landwirtschaftlichen Verhältnissen und der Art -der B e r w altungder Kolonien. Reichspräsident E.bert sprach sein« hche. Schätzung .der großen Arbeit der Zionistischen Organisation und der Jndtztcheir an dem Aufbauwerk Palästinas aus. - An den, folgenden drei / Abenden nahm. Präsident .Weizmänn an -verschiedenen Besprechungen innerhalb der Berliner zionistischen Veveine undmit führenden deut- ^schen Politikern teil. Am Dienstag reiste er nach Köln, wo er in einer zionistischen Versammlung sprach, und trat sodanN die Rückirise nach'London an. Sonntag den 18. b. leitet er. bereits ein Meeting für den Keren Hajessod in M a n ch e st c v Ende Jänner tritt Dr. Weizmcmn di« Reise nach Amerika ait. Er wird dort zusarn-men mit Kolonel K i's'h die Verhandlungen mit den Nichtzionisten in den Fragen der Erlveiternng der Jewish Agency n-nd der Investierungen in Palästina führen sowie an der diesjährigen Keren^Hastsfod-KamPagn« teilnehmen. Aus dem oben Angedcuteton und kei-ireswegs aus dein, >vas Herr Stricker geschvioben hat, versteht man di« Widersprüche in seinen Auss-iihvu-ngen. Die Bewogung hat heute für die LeiNnvg der Organisation nichts iilbrig, so ist zu lesen, weil sie ihre besten Kräfte und große Mittel in dtz beiden Auifbau-fonds äbgibt. Aber Herr Stricker hat uns in der österrcichischen Organisation doch mmcer vor politischen Wahlen gesagt, wer für Palästina Gold nutz' Arbeit gibt, der gibt es auch für den Wcchffonds -u-nd für die Wahlpropaganda, und wer für das eine nicht gibt mit der Ausrede, das andere sei wichtiger, der gelbe eben für beides nichts, und die angevkiche größere Wichtigke-it des anderon ist nur ein Bottvand, -um sich jeder Leistung zu entziehen. GM das nicht auch im großen «für die Weiltovgauisation? Und dann die pMtische Arbeit ist allemal die leichtere, a-ngenchm-ere umd chre-nvoller« als die Arbeit für die Fonds. Wanmr oljjo gehen die besten Kräfte zu den Fonds? Vielleicht doch, -tvell sie spüren, daß die Fonds di« da-uerlhastere, stärkere Stütze -unseres Weckes sind. Und a-uch weil sie die Brücke, die sehr nützliche Brücke zu den Nichtzjion'isten sind. DeshtÜb mußten dr« Fonds auch selbstständig gemacht werden, nur eine Mitarbeit der Nichtzionisten zu ermöglichen. Aber Herr Stricker-hat durch di« Tat -beioiesen, daß er auf diese Wr. .-.-eit z-u verzichten -gern bereit ist, da>her a-uch sein Unmut gegen die SeLbständigke-it der Fonds. Doch der äbis-urdeste Widerspruch — und desihalib der, der auch einen Bliuden schend -nrachen müßte — ist eS, wenn Herr Stricker darüber klagt, daß der Wert des einzelnen Zionisten lediglich nach seinem VerWtn-ls zu de-n Ml-sibairfonds und nicht nach seiner Leistung -für die Organisa-tion besti-mmt wird. Aber dabei will Herr Stricker eine stacke ,/natio-mrle zionistische Organisation" (übrigens ein Ausdruck, den mau sich wird merken müssen!), müßte daher M Maximum an Forderungen für den e-inzolnen Zionisten postulliervn,, wcgu sicher als deutlichster Beweis der Gesknnung große materielle Opfer für die Fon-dS gehören. Zn Verbindung mit diesen Opfern müßte dann unseres Er?- mich die sonstige Leistung für di« Organisation gen).'. .wen. Aber nein. Herr Stricker will nur die letztere toc.kv, >.-nmt sich der Schwarm der Violzuvielen, der St-ntznießer der politischen Arbeit, nicht deckäiyst. Das heißt, er will oben nur die Poli-U-k, für die -Fonds hat er (außer sei-nem persönlichen Beitrag) nicht» übrig. dtichts cmderes M dies hat die österreichische Zionistische Organisation, in der .Herr Stricker nnlbogrrnzte Blacht — über bi« Menschen, nicht über die Idee — hatte, verdorren lassen, toevl eine Zion-istffche Ovganitsation, di« nur Politik machen, a-ber für den realen A-ufbau nichts leisten will, von innen hera'us albstcrben muß. Dagegen blüht di« Zionistische Or-gamsadlM Deutschlands, die ian BerAeich ju Oesterreich geradezu gigantische Suin-nren für die Fonds a-uförin-gt und daibe i doch für ihre orgen-en Zwecke Über ganz erstaunliche Betrüg? verfügt. Es ist oben emeö durch das andere bedingt und es kann sich nur «m die richtige Proportion Handeln. Was anderes ailS seine eigene Anschau-lmg dom wuchtigen hat Herr» Stricker gehindert, die österreichische Organi-sation so "stack zn machon alls er wollte? Und der Weltorganisation zunrindvst ans Oesterreich jene Beiträge zur Verfügung zu stellen, die ünn angemessen schienen? Wer hat den Bizepräsi-dontLn des Alti-onskoimiteeS gehindert, ein« kleine Tournee durch die jüdisch?» Zentren Mitteil- und Qste-uropas zu machen, nur alle-iu oder mit Freunden für die Politische Arbeit der Exekutive Geld ans zubringen'? Hat er das über nicht versucht, weder in dieser n-ock) in jener Form, dann -hat er kein Recht, der Exckntw? auS ihrem Geldmangel «inen Borwuvf zu machen und die Frage ins prinzipielle Gsbi-et .zn verschivbeu; violmehr tvär? der Umstand, daß die im Mti-onSkomitee fubkimierte Organisat-ion der Exok-utive die nötigen Mittel nicht bereitstellt, «in wickl-ich zwingender Grund zum Rücktritt von! Btzepräsidnmt dieses Mionskonlitees. dtichts aber gibt Herrn Stricker das Recht, zu behaupten, daß die Zionisten den ZivniÄmiuS zu „einer rein palästinensischen Dach« der Arbeit an Ort und Stelle machen", denn kein irgendwie verantwortlicher Faktor der Organisation will aus hie rechtliche Sicherung nnserer Heimstätte durch den Völkerbund und die Mandalarmacht verzichten, die Exekutive Witt a-uch alle tag» nötige« Unstvon«gMM nach M vor

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