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Wiener Morgenzeitung · 1925-01-11 · Heft 2117 (11.1.1925) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2117 (11.1.1925)
Date
1925-01-11
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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f «Me f \ \? v Mk,r. SMMsr' ««Hel limaKnmm. '' 'S«* letzte MvNEericht St* Gei»er,»Ik»m»iMS •%t. Wk Her 3*tt GHkiMtchsszreken weM der schüft« Ktttik» dßk der ZMM«h dn Sme-erm^MMMn . geftmdtzn Hai, großes AnbePHen ausgelSsr. Wrn'S Mt, der | kratze nch! Einer «r Betroffene« meMt sich bereits in der! chrMchsoziale« Parte WrreftvMen; zrrm Wort. Dieser Ans- NYMM. der angeblich über öen BeMnff der Genfer Per. . haEMgen gkmm informiert ist, dürste Dr. Geipel ftkder sein. Er Mt es ft'KmS, daß die Kritik Dr. Zimmer- . manfron Ner freundliche« Worte. die in der Einleitung de- Vcrichtes der abgetretenen Oegiemüg gewlSMet kvcrden. vornchEich der Endphafe feiner Amtsführung gilt, «ngcrade diese« Umstand benützt der Anonymus MM Gegenstoß. Er bebt nämlich hervor, daß -er Monatsbericht auf die Zcil dis zum 15.'Dezember adgefieN :ft. Schon de» den letzten Verhandlungen in G e n f habe der Umstand, daß die Berichte des GemersKommiftärs verhältnismäßig spät veröffentlicht werden, Gegerrsta-nid der Klage gebildet. Er für feine Person hätte erwartet, daß der GeneralkomMifsär eher ne»e. den Effekt größerer Ersparung sichernde materielle Resormvorschkägc machen würde, anstatt die Verlängernng der Gelttmgsdauer von Gesetzen zu verlangen, die schließlich doch nur von der formelle« Seite her Ars Reformwerk günstig beinslnssen können. „Tatsächlich hätten Vorschläge zur Materiellen Ergänzung des R e s o r m p r o g r a m m s dem Wille:: zu einer rückhaltlosen Eanienmgspolitik stärke r e n I m P u l s gegeben als alle, wenn auch noch so berechtigten Beschwerden «Md Maglür über das allzn larrgsanr-e Fortschreiterr der Sanierung." Irr Sk« matz sei« Naavat aleverlesea. Wie fcknerM gemeldet, heben der chvtsÜichsoMle Verein und die BezirksmWmffatwn der Parteü in Währing den LLnton O r e l. den der 18. Begnck m den GemÄ«der»t en-tfttwet hat, ausgeschlossen. Wie Nun die christltchsoZiale PartMorresPomdrnz mitteÄt, Hache die Parteil-ortmtzg und der Pa-vtriraL den A u s s ch! uß Orcks «rS der Partei bestätigt. Weiters berichte die Korrespondenz, der Klub der chvistlichsoMen Wiener Gemeinderäte tzrbe in ÄVNseqmnz dieser Beschlüße der Partei instanz Orel ebenfalls seine Mitgliedschaftaberkannt. Da Orel Vörden Wähbett, wie alle chrrfilichsoPalen Kandidaten, der Partci-- leitung eine EÄlaruNg ausgestellt hat, daß er 4m Kalle seines Austrittes aus der chriMWoziaKn Partei oder seines AnZschktsfts aus dem Mub der christttchst^Äen Gemeinderäte sein Mandat nvcherlegt, Hai Mlionalrat Leop. Knnschak i-n seiner Eigenschaft als Obmann des Klubs der chriMchsoriv-le« .Wiener Gemeinde täte Orel aufgefordcrt. sein GemeiNdcratsmaNdatzNrück-; n l e. g « N. Sie Wiener internetloualn» Hochschnlknrse, Veranlaßt durch die VotjähliM Wiener inlerttstionatttt Hochschülkürse hat sich in Paris, wie die Pol, Korr, erfährt. Unter dam Vorsitz des Kammerpräsidenten PcnÜ P a i u l c o e und Unter führender Anteilnahme der Pröfcssörsn HÄrri L i ch t e n v e r g e t Und Louis E i s e nnr a n n ein Komitee gebildet, das sich, gleich dem unter dem Ptastditkm von Sir William Bederidgrin LMdon wirkenden Komitee, die Förderung dieser internationalen Veranstaltung und darüber hinaus auch die Intensivierung der wissenschaftlichen Beziehungen Mischen den Angehörigen der beiderftitigett Hochschulen Mi Ziele setzt. MM stand wie versteinert da, als er den plötzlichen törpeklichLit Verfall Ziperls sah, Mir allmählich könnte er sich den Hergüttg der Ereignisst wahrend seiner Abwesens heit zusamMnsügen. Zum erstenmal in seiner zehnjährigen Ehe antwortete LLMel aus Vorwürfe seiner Kran. Mit dem Blick nach oben gerichtet, sprach er: „Sollte Er schon gering Habens Sonst nichts. Ziperl verfiel von Tag zu Tag. Sie fühlt« das nicht nur selbst; nicht nur die häufigen Blutstürze sagten «S ihr, auch alles, was um sie herum vorging» verriet es. Ähre Mutter Matte, die sich schon kaum sordbewegen konnte, kam setzt häufiger als sonst. Frauen, die sonst niemals beachteten, lant«tt zum Krankenbesuch. Der Arzt strmmtt -der Ansicht Malkes zn, als sie ihm sagte: „Bei ihrem Vater hat es auch so angefangen. Mit einem Male, dann girrg's nrsch abwärts bis zur Grube." Die Nachricht von der schwere« Krankheit ZiperlS' muffe in der Gemeinde niedetdvückettb. Die ganze Gemeinde fühlte sich an dem Verlauf der Krankheit beteiligt. Bulletins ginger» von Mund zu Mund. Cs muß jedoch der Wahrheit die Ehre gegeben und festgestellt werden, daß die Antvitnahrne der Jlldengasse nicht so sehr darauf gerichtet ivar, daß Ziperl getrestn möge, sondern in dem inneren, wenn auch nicht ausgesprochenen Wunsche gipfelte, dag Gott, iverm er schon beschlossen habe, Ziperl -u sich zu rufen, dies noch vor ihrem zchnten Hozche'Mage tue, damit sie und Lämel nicht in die Sünde verfallen, länger als;e>hn Jahre i» kinderloser Ehe zu leben. Zvpcrt tat der Gemeinde jedoch nicht den Gefallen. Mit staunenswerter Zähigkeit überwand sie er Ne Krise nach der anderen, und als ihr zehnter Hochzeitstag kam, schleppte sie sich mit dem Aufwand des letzten Stefies ihrer Kräfte hinunter in den Laden. Das war ihre Rache. Aber auch ihr Todeöftotz. Sie hatte stch zu viel zugemutet. Bewußtlos ivurde sie in die Wohnung getragen. Acht Tage noch rang sie mit den» Tode, der stch schließlich stärker erwies als stlbst Ziperl. Mtzener Mor-enzekt««q, von vovKictsuNOMtirsAMt Bcwiuiot MiX BONAFORM eNTKgrfuNöSeiue n SCHLANK SSIN WIM. JEDERMANN Vartuehtii sic Esc §cf*m*!oi« Entfettungskur Durch |cdc Apotheke xu beziehen Tagesbericht. Ser Seneralvirektor der Ankerbrottoerke verhaftet. Das Ankerbrot um 1200 Kronen verbilligt. Freitag nachmittags wurde der Äeneraldiroktor Fried der Ankcvbrokfabrck angeblich weigen Drotiorrchrrs ins Landesgericht vorigüladen imd nach einem Verhör in Haft boMfett. Die Bemessung -es neuen Brotpreiises. Ter V^vwaltiMgsrat der Ankevbrolivcrke teilt mit: Dem Bertvaltungsrat der Ailkerbrotstbriik A.--G. wurde vom BrrtSibiger des Generaldirektors Artur Fried zur Kenntnis gebracht, daß dieser gestern orstchren habe, es sei dein Laitdesgericht in Straffachen «in Gutachten erstattet worden, dahüvgchend, daß der Brotpreis um rund 1L0V K. zu hoch errechnet wurde. Weder der Derteidiger des Generaldirektors Fried, noch ein Mitglied des Berwaltungsrates oder der Direktion der AnSevbrotsabvbk konnten bisher in dieses Gutachten Einiblick nchmeu. Da Geudvaidiroktor Fried sich in Haft befindet und n'ielwand von der Leitung der A-nkerbvotsa.brik A.-G. dst Verantwortung für de>n Brotpreis bisher iübernohmen wvllte, hat stch der VeMaltlMgSrat in die Zwangslage gesetzt goscholt, dom provisorisch zu bestellen,den Leiter der Attkevbrotfaibt^ Direktiven hinsichtlich deS Brotpreises zn ge- 'btn. Der BevwMungsvat konnte, ohne daß chm eine Prüfung des SachverstäMgengutachfetts bisher möglich gstvesen Ware, imter dem Druck dieses Gutachtens und der erfolgten 'Inhaftnahme des Generaldirektors Fried rmr die Weisung gaben, daß der Brotpreis um 120V K. niedriger bemessen werde. Der Devwaltungsvat der AnkevbrotfaibrÄ betont jedoch, dG diese Maßnahme nur unter dem Zwang der gegenwärtigen Ereignisse stattgefunden hat und er dös iHnr noch unbekannte Gutachten der Cachverstäitdigm in keiner Weise anerkenn: und somit Mch die Verantwortung Mr.all« wirtschaftlichen Folgen dieses Beschlußes jenen Faktoren Merlassen mutz, welche densellben veranlaßt Man. Me Herabsetzung deS Bvotpreises in einer Zeit der gesteigerten Gotreibe- und Mchtpreise ist sachlich billig unbegründet. Nach dlffem Beschluß des Vevwallungsvates der AnkerbdytzsthM A.-G. wird der Preis des An kerb rotes üb DlmStag den IS. d. 7500 K., beziehungsweise des Anker- Schwarzbrotes 6800 K. botvatzöN, Siegmund Basel und Moritz Kornsüld. «n mißlungener Lrpreffungsversuch. An den, Präsidenten der Unionlbank Sigmund Bosel siitd zwei mit der Unterschrift „Moritz Körngold" versehene Briese erugelang^ ft: welchen der Schreiber unter gefährlichen Drohungen vin Darlehen von 1L0 Millionen Kronen Erlangte. Aus Grund der emgoleiteten Nachforschungen wurde der Erpresser in der Person des 20jährigsn HaMnngSgehilfen Friedrich Scheiter verhaftet. Scheiter, der bei seiner Anhaltung einen gsladenen Revolver bei sich trug und des Tatsächlichen geständig ist, tmtrde dom Landesgericht einglfefevt. ein grauenvoller Raubmord in Budapest. DaS Opfer abgeschlachtet und zerstückelt. — Der Täter eilt Gendarmerleoberleutnant. Budapest, 10. Jänner. Der 36jährige Selchermeister Franz Ä o u d e l k a ist vor zwei Tagen vKschwunden. Er verließ ft ins Fnur mit 10 0 M U i o men Krone u, u m «Urnen Besuch bet dem ihm befreundeten Gendarmerieoberleutnant Julius Lederer, der seinerzeit dem Pronajdetachement an« gehörte, zu machen. An einer Stelle des Donauusers, wo ein Nachtwächter tags zuvor drei Leltte mit Koffern gesehen hatte, fand man ein blutbefleStes Jackett und verstreute Lelchenteile. Die Polizei nahm bet Lederer eine Hausdurchsuchung vor und stellte fest, daß er init Hilfe seiner Frau seinen Gast erschossen, das Bargeld geraubt und sodann den Körper zerstückelt hat, um .ihn im geeigneten Momente in die Donau zu werfen. Lederer und seine Frau würden verhaftet. Lederer hat gestern mittags nach anfänglichem Leugnen ein Geständnis abgelegt, daß er den Selchermeister Koudelka mit vorbedachter Absicht ermordet und airSgeranbt hat. Mittwoch abends erschien Koudelka lu der Ledererschen Aohnnng, um dretundzwanzig Millionen Kronen zu erlegen, die er für das von ihnl gekaufte Klavier des Ehepaares zu bezahlen hatte. Lederer entfernte stch für eine Zeit aus der Wohnung und ließ Koudelka mit seiner Frau allein. Als Lederer in den Salon zurückkehrte, sah er, daß Koudelka seine Frau umarmte und sie küßte. Er zog tl. Jänner 1928 fff, Slltz seinen Revolver nnd feuerte auS nächster Nähe einen Schuß ans den Selchermeister ab, der, in das Herz getroffen, rot znsanlmenftürzke. Der Bruder des Mörders, der Bankbeamte A l e z a n d e r Lederer, gab gestern zu, daß er von seiner Schwägerin sechzig Millionen Kronen zur Aufbewahrung übernommen habe. Dieses Geld hat das Ehepaar Lederer dem toten Selchermeister abgenonunen. Dagegen behauptet Alexander Lederer» daß er von dem Inhalt der Handtasche, die er an das Donauufer schleppen half, nichts gewußt habe. Es oblieg: keinem Zweifel mehr, daß es sich um einen vorbedachten Raubmord des Ehepaares Lederer an dem Selchermetstör Koudelka handelt und daß Lederer und seine Frau einen Mord aus Eifersucht nur Vorschüßen, inm ihr« Schuld geringer enjchetnern zu lassen. Die Frau Anstisterin der Lat? Die erste Berantwortnng de» Oberleutnants Lederer, tvonach er Koudelka in einer Aufwallung von Eifersucht erschosien habe, als der Selchermeisier sich seiner Frau tu unerlaubter Weise näherte, ist zusammengebrochen. Keine r der Hausbewohner hat den Knall eines R e v v t bersch ussos gehört, obwohl die Wände in dem Wohnhaus des Ehepaares Lederer sehr dünn sind. Höchstwahrscheinlich hat das Ehepaar Koudelka auf eine noch nicht ganz aufgeklärte Art, vielleicht durch Gift oder Erdrosselung, umgebracht «und sodann beraubt. Lederer hat in seinen letzten Aussagen seine Frau, die einer angesehene« Tiroler Familie entstammt, schwer belastet.. Er behauptet, dah seine Frau ihn zu der Ermordung ihres reichen Hausfreundes angestistet habe. Oberleutnant Lederer wurde gestern Mittag dem Militärgefängnis, Frau Lederer der Oberstadthauptmannschaft eingeliefert. Jugend in Rot. 'Von Anttta Müller-Lohen. Ein stattlicher Band trägt diesen Titel. Män ist im Zweifel: soll man die inchonieren-dö Leistung deS A l kgemeinenBerbandesfürfreiivilligeJuge itd» für sorg« bewundern oder die Große der HilsHbeWrsiigkeit, die sich an diesen Blättern offenbart, beklagen. Jugend und Not heißt in diesem Buch vom L60 Seiten nicht ein geistiges Problem, «in« Erziehungssrage, sondern Elend, Krankheit und Verwahrlosung. Dies macht dieses Buch so schrecklich. So diel Verein« und Institutionen der Privatfürsorge hier zur Aufzahlung kommen, und sie all« gehören dfefom Rahm«nvevbande an, alle finden Worte dev Klage wegen der U n z u g ä n g l i ch k e i t der Mittel und di« Verhältnismäßige Größe der Not. Die private Fürsorge ist machtlos Aufgaben gegenWer, di« nur der Staat zu erfüllen fähig wäre. Doch gerade aus dettt Jahrbuch „Jugend in Not" sind die gelvaltigen Fovtschritfe zu erfthen, die inAbesondere in Wien durch die großzügige sozial« Fürsorge der Gemeinde erzrett worden sind. Alle dies« Fortschritte machen natürlich die private Fürsorge Nicht rberflüsitg. Von den Berufensten wird dies gerade ausgei prochen: Senatsrat Dr. Rudolf H o r n e k, der Vorstand des tadtischen Jugendamtes, erklärt, di« private Fürsorge sei ferufen, die ganz« Fürsorgearbeit ethisch in Schwung zu erhalten. ,/Man kann — so sagt er — die Freiheit der Me- Hodenauswahl seitens der freien Füvsovge nicht hoch genug chätzen." O«ff«ntliche und freie Fürsorge m-Üsien Hand ttt Hand arbeiten, daß dies niemals generell gelingt, ist eine alte Klage. Ein Weg, nm die Objektivität der Sffentlichett Fürsorge mit der liebevollen Unmitt«l>bark«it, die der Privaten Fürsorge zugrunde liegt, zu verbinden, wurde in der wichtigen Einrichtung des Fürsorgenachweises geschaffelr, ü'ber den Dr. Artur Glaser berichtet. Die Nachweisstell« vermindert die Fälle der Doppelbefürsorgung und der damit verbundene« Züchtung des Schnorrertmus, desgleichen aber die Doppelarbeit, welche dadurch eutstoht, daß verschiedene Vereine die Bevhältnisie einer und derselben Person zu unievsuchen haben. Es ist ein« richtige Erkenntnis, die hier aUsgesptochetl wird, daß das „liebe deinen nächsten, wie dich selbst" niemals zur Wahrheit geworden ist. Vielleicht gerade darum nicht, wett es so viel un Munde geführt wird. Darum ist die Fürsorge auch bei ihrer höchsten theoretischen Verfeinerung immer noch unzittängltch, i-ntmer noch eine Zusallserscheinung. Der TätigkeitAbericht für 1923 des Allgemeinen Verbandes für freiwillige Jugendfürsorge bezeugt es, daß die Zahl der guten Geister eine lrnmter ansehnlichere wird und mit chnen die Jugend in Not eine viel beachieie Erscheinung des öffentlichen Lebens. Die Tagungen des Verbandes tragen sicherlich dazu bei, eine wichtige AufklärungSavbeit in dieser Hinsicht zu leisten. Mehr als 120 Vereine und Institutionen gibt es in Wien, welche für daS Wohl der Jugend wirken. Eine hervorragende Rolle spielt in diesem imposanten Aufntarsch eines mächtigen Zweiges der sozialen Fürsorge d i e Grupp« der jüdischen Vereine. Gleichzeitig mit der Ausdehnung der Not in den NachkriegSjahren laut eine ungeahnte Blüte der sozialen Arbeit. Heute zehrt so maucho Jnstttutto.n aus der Hilfe, d'.e danialS Oesterreich oom Auslande gewährt wurde. Daß die Hilfsguellen versiegten, verspüren die Institutionen um so schmerzlicher, weil die wirtschaftlichen Verhältnisse tm Inland eine intensive Sammeltätigkeit äußerst erschweren. Neben der Fürsorge, welche stch allgemein nennt ob diese Allgemeinheit in der Praxis durchgeführt mird oder nicht—, fällt die große Zahl von -Institutionen auf, di« einen religiösen oder parteimäßigen

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