Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2116 (10.1.1925)
- Date
- 1925-01-10
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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Bett« 4 SMtt, Aahriett für Paal Kelsenariln. Heute jährt sich zum erstenmal der Todestag Doktor Paul Weisen grün s, deS bedeutenden Soziologen und Marx-Kritikers, dessen früher Hingang für das jüdische Volk ein großer Verlust war. Weisengrün» der Verfasser der Werke „Das Ende des Marxismus" und „Erlösung vom Individualismus" und -Zahlreicher anderer tiefschürfender Arbeiten» war einer der erfreu, welche die Iudenfrage als ein nationales Problem erfaßten. Er wurde einer der überzeugtesten und wertvollsten Vorkämpfer und Theoretiker der jüdischen Erneuerung, gründete in Wien mit einigen Gleichgesinnten die sogenannte „Jüdische Bolkspartei" und schloß sich späterhin der zionistischen Bewegung an. Einen klugen und mutigen Redner, einen ausgezeichneten Essayisten, einen liebenswerten Weggenossen haben die Führer des bewußten Judentums in Paul Weisengrün eingebüßt und die Soziologie beklagte den Tod eines der hervorragendsten Vertreter produktiver Kritik. Daran sei heute, ein Jahr nach seinem Hingange, erinnert. r« jüdische Nationalfonds und der „Phönix". C»n zehnjährige Vermag. Am 1. Jänner 1925 ist de'' Vertrag zwischen dem X\* * rektvrium des Jüdischen Nationalfonds und der Levcusversicherungsgesellschaft „Phönix" in Wie n, der im Juni 1924 abgeschlossen worden ist, in Kraft getreten. Der Vertrag lautet auf zehn Jahre. Darnach können ab 1. Jänner 1925 Filialen des „Phönix" in E u r opa, Palästina und Aegypten Lebensversicherungen, welche unter diesen Begünstigungsvertrag fallen, abschließen. Tie Einrichtung eigener Versicherungsabtcilungea des Nationalfonds in diesen Ländern ist in Vorbereitung. Ten Versicherungsnehmern werden alle Vorteile, Erleichterungen und sonstige Begünstigungen garantiert, die der „Phönix" oder sonst eine solide Versicherungsgesellschaft gewährt, und darüber hinaus gewisse Sondcrprivilegien zugesichert. Die Prämien aus den Versicherungen werden vom „Phönix" in einen jährlich steigenden Ausmaß in und für Palästina investiert. Ein Vermächtnis Marinsten des Nationalfonds. Ter Arzt Dr. Gustav Baar, derzeit in Wien, hat dem Jüdischen Nationalfonds 70.000 Dollar, d. i. 60 Prozent seines Gesamtvermögens, testamentarisch vermacht. Eine.,! zwecks Entgegennahme des Testaments bei ihm erschienenen Delegierten des Nationalfonds-Hauptbureaus erklärte Dr. Baar, er habe im Frühjahr 1924 Palästina besucht» und die dort vom jüdischen Aufbauwerk gewonnenen Eindrücke haben ihm die feste Ucberzeugung aufgezwungen: „Mehr Land!" Er wolle nun durch sein Testament anderen, die gleich ihm durch eigene Kraft vorwärts gekomen sind, ein Beispiel geben, sich ihrem Volke dankbar zu zeigen. Tr. Baar wurde in Mähren geboren, praktizierte viele Jahre in Amerika und kam vor einiger Zeit nach Dien, wo er durch Wohltätigkettsakte für medizinische -'wecke sich hervortat. Friede zwischen Mrektoreoverbaud und Sühneuverejn. Der Kollektivvertrag wird verlängert. Ter Direktorenverband hat gestern <m den Bühnenverein ein Schreiben gerichtet, in dom der Verlängerung des Kolloktivvertrages zugestmtmt wich. Es war barmt die Bedingung geknüpft, daß auch der Bühnetwerein alle durch die Verträge ihnl auferlegteu Bonpflichtunge.it erfülle. Tie Differenzen zwischen dom Bühneuverein mb Herrn Hvmma vom Deutlichen Volkstheater tvnrden in einer Brrsanrmluug der Mitglieder des Dänischen VoWtheators bereinigt. W i e u, 10. Jänner. * Todesfall. Tonuerstag den 8. d. verschied hier Herr Moritz Fuchs, der Gründer lvnd Seuiorchcif oer Firma Fuchs u. Grünlbevger, Gesellschaft nt. b. H.. Wien, 7. Bez.. ein Mann von lauterstem Eharakder, ausgestattet mit dm edesttm Gaben ocs Geistes und des Herzens. Er war ein guter aufrechter Jude mrd Mitglied der Zionistischen Organisation seit ihrem Bejtand. Vem Begräbnis findet morgen Somitag.lim halb V> Uhr vormittags vom Zentralsricdhofe (3. Tor) aus statt. * Das Wetter. Boan Westen naht eine Regenfront. Die Voraussage meldet: Vorwiegend trüb, zeitweise Niederschläge, -n den ^iiederuugm meist Rogen, Temperatur über dem Nullpunkt. Veränderlicher Wettercharakter anhaltend. * Die Lebensmittelmärkte. Obivvhl schon seit dielen Wochen die Kmrslnst, außerordentlich schwach ist, wird doch noch jode neuerliche Preiserhöhung mit weiteren Einschränkungen bes Verbrauches beantwortet. Die Gvünwarenmarkte touren schwach beschickt, trotzdem konnten auch die verringerten Mengen zu den gestern erhöhten Preisen nicht verkauft werden. Die meiften hiesigen Gärtnergomüfe, die sich im Preise, außerordeutlich Hoch stellen, sind derzeit mchezu unverkäuflich Gekauft iverden im allgemeinen nur Kartoffeln, Weißkraut und ausländischer Kohl. Mit Butter und Eiern sind die Märkte mehr als reichlich versehen. Die Preise für Butter gaben etwas nach. In den Fleischpreisen ist keine Aendernng eiügetretrn. * Di« Lebensmüden. Di« 41 jährige Private Jsübella K. har gestern früh versucht, sich mit ihrem fünfjährigen Sohn Rudölf durch Leuchtgas zu vergiften. Frau K. ist schwer lei. bend rind tvar deshalb lebens-überdrüfsig. Die N et ligsgesell- 'chaft brachte beide ins Spital. — Ans einer Bank ans dom Währingergürtcl wurde gestern früh gegen 4 llhr ein etwa 30jähriger, dürftig gekleideter Mairn betvußtlvs aufgefunden. ’&x hatte ein Fläschchen, das ganu geleert war, bei sich. Nach Papieren md Abschisdsbriesen, die man bei ihm fand, ist er Tvrener Mor^cnirrtUtta._10. Jänner 1925 Skr. 9118 Angerstein der Erlöser. Set wohlgenilhtte Massenmörder, der religiöse wette Nest. Der Maffennlörder Anger sie in, der, wie erinnerlich, seine Frau, feine Schwiegermutter, seine Schwägerin, einett Gärtner, Zwei Hausangestellte und cinert Bureaugehilfen ermordet hat, ist vor einigeir Tagen in das Gefängnis M Limburg transportiert worden. Angerstein hat sich bis heute noch nicht dazu bewegen lassen, eilt umstlssendcs Geständnis abzulogcn und insbesondere über die Motive seiner Tat eine Aussage zu machen. Er behauptet nach wie vor. das; er seine Frau getötet habe, weil er sie von ihren Leiden erlösen wollte, und daß er die anderen Personen mnS Leben brachte, tveil sie seine Frau geärgert hätten. Selbstverständlich glaubt ihm der Untersuchungsrichter diese Angaben nicht und es scheint, daß bei den ersten Verhören der Staatsanwalt nicht mit der gen ü g e nden Energie vorgegangen ist. Als Angerstein, ein intelligenter Mensch, über den Schrecken der ersten Augenblickes hinwoggekonnnen tvar und tvieder Herr feiner Energie tvurde, mag er wohl überlegt haben, daß Stillschweigen für ihn das beste VerteidrgungsmittelHl. Soweit eine Aufklärung über die Mordtaten überhaupt "möglich tvar, ist dies in erster Linie den Aerzten und dem Gerichtscheut iker D. Popp aus Frankfurt zu verdanken, die festgestellt haben, daß Attgerstein allein der Mann gewesen sein mußte, der sich in einer vorgefundnen Waschschüssel die Hände von Blut gereinigt hat. Bei der Untersuchungsbchörde laufen fortwährend zahlreiche Schreiben, darunter namentlich viele Briefe von Frauen, in denen die Ueberzeugung vertreten wird, daß im Hintergründe dieses Verbrechens cm Frau stehen muffe. Der Untersuchungsrichter hat die ganze letzte Woche des vorigett Jahres am Wohnort Angersteins in H a i g e r verbracht und dort über h n n d c r t Zeugen einvernommen, um die Motive der Mordtat aufzuklären. Die Unterschlagung, die Angerstein begangen hat, hat sich als nn bedeutend herausgestellt. Sie beträgt kaum 1800 Mark und es wäre für ihn leicht gewesen, diesen Betrag jederzeit zuvückzuzahlen. Diese Unterschlagung kann also auch nicht der Gvund zu der grausigen Mordtat gewesen sein. Mitteilungen aus dem Publikum. Rabbiner Halberstam aus Doiina, ein Enkel des Zydaczower und Sandezer, ist hier eingetroffen und wohnt hei LUSTIG, II. SCHIFFAMTSGASSE 11/4 ORTHODOX KOSeHER-HESTAURANT -irr C ARM EL PETRINJSKA UL. 26 ZAGREB Q a n z Europa trink See Missotzkp Moskau Gegr. 1849 der 30jährige Privatbeamte Alfred S kr ob a n und Hai die Tat ioäßett Rot begangen. Er louvoe ins Spital gebracht. — Die 20jährige Hausgchilsiu Hedwig K. versuchte sich mit Leuchtgas ,;u vergiften. Sie wurde ins Spital gebracht. * Riesenunterschlagungeil in der Staatsfabrik Blumau. Am 31. Dezember wurden irr der Blnmarcer Staatsfabrik Geldmanipnlationen aufgcdeckt, die die Verhaftung des 26jährigen Hauptkassiers ltttb Obmmrne des Angestetttenvetnebsrates oer Staatsfabrik Blumall, Edllard. Spitaler, zur Folge hatten. Tie Schadenssumme beträgt zirka 158 Millionen Kronen. Die Verfehlungen des Kassiers reichen bis in das Jahr 1922 zurück. * Die Diebstähle im Nordbahnhof. Nachdem im Nordbahnhüf schon mehrfache Diebstähle ans Frachteniwaggmrs vor« gokommeil find, wurde in der Nacht zum 6. d. ein Waggon erbrochen, ans dvln englische Stoffe im Werte von ungefähr 40 Millionen gestohlen ivllvdeu. Die Echebungeu Haber» nun ergeben, daß den Stossdiehstghl der 26jährige Hilfsarbeiter Johann T o m a n e tz begangen hat. Er wurde vochästet. Der Dieb einer kostbaren Geige verhaftet. Bor etlicherr Wochen wurde berichtet, daß der Wiener pensionierte Bankbeamte Nasche r, der jetzt in Venedig als Violinspieler in einem Konzertlokal anftritt, anfangs Dezember v. I. den Verlust einer kostbaren Geige, die auf etwa 5000 bis 6000 Lire geschätzt war, zu beklagen hatte. Vorgestern wrirde nun der Geigendieb im ueullten Bezirke in der Person des Peter Hempt, dessen sich sstascher in Venedig angenommen hatte, verhaftet. * Eine Brieftasche mit 150 Millionen gefunden. In einem Grazer Hotel fand der Kausmouu Ghöri eine Brieftasche, die m fremden Valuten ungefähr 150 Millionen enthielt. Da er dringend abreisen mußte, deponierte er dorr Fund hier bei der Polizei. * Artistenpriifttng, Sauisrng cm 17. b. mm 3 Idhr und)* mittags findet im Tlyinpiafaal, I. Veu, iliotgasse 3, wieder sine ArtDenprüfung statt. Ter Besuch ist nur mit An- Angerstein selbst wird im Gerichtsgefangnis ständig in Ketten gehalten. Die beiden Handgelenke sind aneinander gefesselt. Um jeden Knochen liegt ein Ring mtd die Handgelenke s i n b k u r z a n die Fußgelenke a n g e s ch l o s s e n. so daß sich der Mörder mir zeirtimeterweise fortbckvegen kann. Trotzdem schreibt er an den Untersuchungsrichter foriMsetzt B r i e f e in kurzem und grobem Ton. Der Inhalt eines solchen Briefes lautet: „Sie wollen sofort veranlassen, daß mir täglich ein Liter Milch verabreicht wird." Ueberhaupt ist Angerstein um sein leibliches Wohl sehr besorgt. Er hat sich mit der Gefängniskost nicht begnügt, sott»' dern läßt sich Lebensmittel schicken und verbraucht davon unglmdbliche Mengen. Auf seinem Tisch befinden sich ständig Kuchen, Obst, Brot und dergleichen. 200 Mark, die er bei seiner Einlieserung bei sich hatte, hat er ausschließlich für den Ankauf von Lebensmitteln Vertvendet. Zur Bewachung des Mörders sind drei Gefängnis- 'bcamlle bestimnrt, die ihn auch ivährervd des Essens nicht aus den Augen lassen, um einen Selbstmord zu verhindern. Man befürchtet, daß er bei der Mahlzeit seinen Löffel hinunterschlucken könnte. Deshalb wird ihnr das Effert immer von zwei Beamten gereicht, die ihn ständig bewachen. Angerstein sitzt meist in gebeugter .Haltung und liest in einer Bibel oder in eirveuk religiösen Werk, das er immer bei der .Hand hak. Sein Aussehen ist gut. Nur einmal am Tage darf er eine halbe Stunde.lang seinen Spaziergang rm Hof unternehmen, wobei er scharf belvacht wivd. Er sucht oft, mit dein Gefängniswärter ins Gespräch zu kommen, lenkt aber sofort ab, sobald dieser auf die Mordtat zu sprechen kommt. So sagte er kürzlich ein-em B:wachungsbeanrten> der ihn unt die Motive seiner Tat befragte, in kurzer Weise: „Gott, Herr Wachtmeister, Sie treten doch als Zeuge in meiner Sache aus, da wollen wir doch lieber davon nicht reden." Worte der R e u e hört man von ihm nicht. Nur hier und da sagt er: „Meine arme Frau!" weisiu'ngskarten (rnttuitoe JausonkaHfee) gegen einen Rogiebeitraks von 20.000 Kronen möglich. Anweisungen sind dm Bureau der Internationalen Artistenorganisatum, 2. Bez., Praterstraße 43, erhältlich. Zur Ausgabe gelangen 600 Stück. (Die nachstehenden Ankündigungen sind entgeltlich.) * Bekanntmachung. Das außergewöhnliche Anpelbot im Anzeigonteil (Eine Million Kronen -m bar) ist kein Roölamescherz,' son>devn durchaus rechtsverbindlich. F. Oderich, Hamburg 19. * Tanzinstitut Hermann Braun, 14. Bez„ Reindorfgaffe iS, Tel. 83-4-01. Vereine, Vortröge und Versammlungen. Es muß nochmals darauf aufmerksam gemacht werden^ daß Bereinsmitteilungen bis 5 Uhr nachmittags in der Redaktion (2. Bez., Taborstraße 1—3) schriftlich abgegeben werde» miissen. AnkündiMngen können nur für den nächstfolgenden Tag angenommen werden. — Nach 5 Uhr nachmittags oder abends werden Ankündigungen nicht mehr angenommen. Die telephonische Entgegennahme von Vereinsnachrichten wird ausnahmslos abgelehnt. Verein für jüdische Geschichte und Litevatur iu Wien. Heute, halb 8 Uhr abeubs. findet im Sitzungssackle der Israelitischen Kniusgememde, 1. Bez., Seitenstettengaffe 4, der infolge Bevhmdernn>g des Vortragenden, Herrn Dr. Hugo K « öpf 1 macher, verschobene Vortrag über d-n nvuhvbräiischrn Dichter Saick Tscheryichowskr statt. Gäste willkommen! — Zionistische Bezirkssektion Brigittenau. Hc-ute um 8 Uhr abends im Cafe Halpern. 2.0. Boz., Gaußplatz 11, wichtige Ausschutzsitzung. Die Schckclblocks sind bei Herrn Weintraub heute abends zu verrechnen. — Z io n i st i sche I u g eudg r u p p e Leopoldstadt. Heute um 7 Uhr abends, 2. Bez., Z'vkusgasse 33, Heim abend. Gäste willkommen! Morgen um halb 10 Uhr vormittags Ebendort Nationalfondsarbeit. Evschcinen Pflicht! — Zionistische A r b e i t e r p a r t e i H j t a ch d n * I). Honte um halb 8 Uhr abonds, 2. Bez., Glockenpasse. Bortraa des Herrn Doktor Robert Weiß über „Das Geltosseuschastswesen". Eine halbe Stunde vorher Besprechung der akademischen Gruppe. — Vvreiu Erez Israel, 2. Bez.. Zirtusgaffe 33. Morgen um 7 Uhr ckbonds. Bortraa. Anschließend gomütliches Beisammensein. — Ziouistische 5kulturpruppe 2o. Houte um 4 Uhr nachmittags Fortsetzung des Seminars über Palästinatunde unter der Leitung des Herrn Dr Goldhammer, ittachher wichtige Pesprechung des Ausschusses. Morgen »m '.) Uhr vormittags Büchsenleerung. 6 Uhr: Dchachaibond. — Heckial'uz. österreichischer Landesverband. Heute mn 7 Uhr abends, Roßauerkaserne, Plenarvevsainmlmtg. Elteruvereinigung des jüdischen Nealghmnasiums. Heute, halb 8 Uhr abends: 1. Vortrag des Herrn Direktors Dr. Viktor Kellner über „Unterricht und Erziehunp". 2. Verlesung der Statuten und Wahl des AllSschuss.es des Vereins Jüdisches iltealgymnasimn. _ Radio-Salon der „Wiener Morgenzeitnng" im „Haus dev Dame" Ergon A.-G.» 1. Bsz.» ^ichmedenplatz 1. Vorfrihrung der Wiener Sendung täglich von 11 bi* 1 Uhr mittags und von 4 bis 6 Uhr nachmittags. E t ntritt frei. Kein Kaufzwana. Berka u f erstklassiger Radio» Apparate und »Bestandteile * Stadioproliramm für heuter i> llyr ftüh: Diarktberichte. — 11 bis 1 Udr-r Bormittags» wltzert. — '/,4 Uhr: Schlußkurse der Wiener Börse. — 4 bis 6 Uhr r Teekonzert Silvinq. Konzertiängertn Malva Fischer. — « bi« V»8 Uhr r Koschat-Lieder. — 8 Uhr t Konzert der Kapelle Haupt. i