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Wiener Morgenzeitung · 1925-01-10 · Heft 2116 (10.1.1925) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2116 (10.1.1925)
Date
1925-01-10
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 2116 Wien, Samstag Wiener MorgenzettunA. Gerte S Bühne und Kunst. Ma Lurieur als Maria sttnart. Gastspiel im Deatsche» BolkStheater. Für die Konstantin Ivar die Rolle der Maria Stuart tiw Experiment, das — allerdings glückte. Tilla Durieux, in allen Sätteln gerecht, brauchte nur einen Ton ihrer reichen Ausdvucksskala nnznschiagen, um die unglückliche Königin glaubhaft zu gestalten. Das Lyrische ist nicht ihre Domäne, aitch die große Tragi? liegt ihrem Wesen nicht sehr -nahe, aber gerade die Mischung dieser beiden extremen Gefühle, die Halbtone des Schmerzes, die menschliche Leidenschaft in allen ihren Trieben, wußte sie zur vollendetsten Illusion zu verdichtan. Herz und Intellekt ergänzten einander glücklich und Schillers noch immer lebendige Pathetik klang nie glutvoller und sinnlicher als aus ihrem Munde. Die Berliner Künstlerin wurde mit Frau Wagner und Günther Hadank stürmisch gefeiert. o. r. Verein Freie Jüdische Volksbühne. I. B'emerqasse 11 Kliinkisisplele „Die gildene Pawe“ Heute Samstag den 10. Jänner» halb 8 Uhr abends Das neue Programm: Bath»Sch«ura von D. Pinski - 011*11 Prlpetschlk - Dl« drei Nejturns - Schabbe* bei Nacht — Balm Rabbeit II — Awremela Helamed — Kaarylawka von Sch. Alejchem Karten bei Löwit, Aida, Rotenturmbasar und an der Kasse, I. Riemergasse 11 Aus Den Theatern. ^.Surßiheötet. Morgen, 7a3 Uhr nachmittags, „Der W k derspensttgen Zähmung", 7 Uhr abends „Stimmen aus dem Dunkel". _ , Ak a d e m t e t h e a t e r. Morgen, 3 Uhr nachmittags. «®A.e, ® lö u ü 0 n vierzigJahren" von Sil-Vara, 7-8 Uhr abends „Der Tokaier" von Hans Müller. Volksover. Heute „T o 8 e a". Morgen nachmittags „D e r B e t t e l ft u d e n t". Deutsches BolkStheater. Sonntag. 3 Uhr nachmittags, spielt Dr. Rudolf T y r o l t im Volksstück „D a 8 g r o b e H e m d" und Montag, 7,8 Uhr abends, in „Zirkusleute. Nächste Wiederboluug von Shaws „Die heilige Johanna" Dienstag den 19. d. Raimund-Theater. Morgen. 3 Uhr nachmittags. La n s e l und G r e t e l". Die Premiere des unter der Spielleitung von Karlheinz M a-r t i n, mit Tilla Durieux ln der Hauptrolle vorbereiteten Lustspiels vön I e r o m e E. I e r o m e, „Lady Fanny und die Dienstbotenfrage" findet am Freitag den 16. d. statt. Neues Wiener Stadttheater. Sotmtag, 3 Uhr nachmittags, zum ersten Male Hermann Sudermanns Schauspiel „D t e R a s ch h o f f 8". Tbeater in der Josefstadt. Morgen, Mittwoch und SamStag „Die Kutsche der göttlichen Liebe und L o u b o u r o ch e". Nach der Rückkehr Hermann ± f) i nt i g s von seinem Urlaub werden die Aufführungen von „Mein Vater hat recht gehabt" nächste Woche wieder ausgenommen. Kammerspiele. Heute und die folgenden Tage, 7-8 Uhr abends, „Küsse um Mitternach t". Modernes Theater. Heute und die folgenden Tage, 7,8Uhr abends, „Dein süßer Mund". R e n a i s s a n c e b ü b n e. Freitag findet die Premiere des Schauspiels „Prozeß B u n t e r b a r t" von Max Brod statt. Zweiter „Jüdischer Abend". Donnerstag den 16. d. um halb 8 Uhr abends findet im I n g e n i -e u i> u nd Architekte n - verein der zweite „Jüdische Abend" mit Rezitationen, Gesang und Musik hervorragender Kunstkrafte u-wter der Lei« inldg des Sekretärs Bernhard Scharrer statt. Karten sind arl der Abendkasse und in der Bücherstube, 2. Bez., Taborstraße Nr. 20 a, zu haben. Konzertdirektor Berthold Ullmann konzertiert mit seinem Wiener K u r o r ch -c st-e r. das dem amsmie-benden Wiener Publikum vom Stadtpari her bekannt ist, jaden Soimtaq nachmittags hu Schwarzenberg-Kasino. Das vorzüglich arrangierte Programm setzt sich aus klassischer und moderner Musik zusammen, wobei auch die populäre Tanzmusik nicht vernachlässigt wird. Freie Jüdische Volksbühne. Der Verein Freie Jüdische Volksbühne teilt mit, daß er seine Tätigkeit wieder auisyenontmen har, und bittet «daher alle Freunde des jüdischen TheaiarZ um Beitritt und Werbetätigkeit im Interesse des Vereins. Gerichtsfaal. Die Valorisierung der Invalidenrenten abgelehnt. Der NlbeiterÄwitiwe Sophie Eller war im Jahre 1920 von der üvalld.'u-en-tschädignugsiolmn ission eine Hintor'blle'bonenroilte voil jährlich 46.000 K. zuevkannt worden, weil der Dod ihres Mannes a>ls KricgAsolge angenomnien wurde. Die Rente wurde ihr aber erst im Jahre 1023 ausbMhlt, zu welcher Zeit der Betrag von 46.000 K. -bereits zu einom ganz bedeutungslosen l'll>twertet war. Sie schickte daher das Geld zurück mit der Bemerkung, daß mit demselben jetzt' nichts mehr anzufangen sei. Ihr Begehren «um Valorisierung der Rente wurde mit der B Mündung ab gelehnt, daß der Staat Kr die Verzögerung de-r RentenauSzahlnna durch ei»: Verschulden von PerivaltimgSbeamten nicht hafte. Gogen diese Entscheidung wurde die Klage an den Bettvaltunasgevichtshof eingsbracht, in welcher die Valorisievuna der Invalidenrente verlangt wurde Der Klagevertreter wies darauf hin, daß es sich hier um einen Aimentationsanispruch handle und daß für solche Fälle der Grundsatz: ,Frone ist Krone" nicht gelten könne, wie dies auch i-n der bisherigen Judikatur anerkannt worden sei. — In Koei anderen Fällen handelte eS sich um Invalidenrenten zweier Kriegsbeschädigter, bei denen gleichfalls die Auszahlung der Invalidenrente sich um zwei Jahre verzögerte, so daß die im Zeitpunkte deS Zuspruches der Rente noch nennenswerten Beträge zur Zeit der Auszahlung fast vollständig wertlos waren. Der B e rwalt u ngsa er ich lshof (Vorsitzender Senatspräsident Dr. Sachs) wies die Klagen ab, weil Kr die Zeit der Rente nur der Zeitpunkt des Zuspruches maßgebend sei rmd Kr ein Verschulden der Berwaftungsbeamten durch verspätete Usberweisuug der zugesprocheuen Invalidenrente der Staat nicht hafte. DURCH Dffi BANKENWBLT Dorotheum * Bankabteilung Wen, I. Dorotheergasse 17 , I. (MiiDViniiri ttnnkQ9»rhaft« al’er Art Oesterreichische Holzbank Wien, I. Tuchlaubatt 17 Tel.: 63*5*25 Serie u. 66-3-05 Tel. Adr.: „Holsaget.“ Rankham ft. Rohatyn Wien, I* Maria Thereslanalrasia 10 Telephon 11-4-60, 11-4-61 Wiener Handelskreditbank A.G. Wlan, i. Wippllngaralrassa 23 Telegrammadresse: „Haoredo* Telephon 64-S-flS Serie ZSxposltnr: I. Sohottenrlng 18 a — Telephon 68-3-14 Die Grazer Hakenkreuzstudenten. Ans Graz wird uns berichtet: Der Hörer der hiesigen Technik, V. Sim on i, lhatte im Mai vorigen Jahres einen ehemaligen Asststrnchen des Prof. Leon überfallen, als dieser in Begleitung seiner Frau in einem Kaufnause Einkäufe besorgte. Die akademischen Behörden schritten nicht ein. In der StudentenvevsammilU'Ng vom 30. Oktober 1924 prahlte dlcher Hörer damit, daß er einem Assistenten Professor Leons einige Ohrfeigen heruntergehant hätte, ohne daß dieser reagiert habe. Die akademischen Behörden schritten wieder nicht ein. Nun -überfiel der gleiche Student einen anderen Assistenten Professor Leons und schlug ihn blutig. Nun schritt der Rektor gang energisch rin und verbot — dom Assistenten das Betroten des akademischen Bodens. So kam der Assistent um seine Existenz. Die beiden gchvesenen AMtenten wandten sich aber an die öffentlichen Gerichte und diese batten andere Auffassungen als die akademischen Behörden. In dem ersten Falle, der am 2. d. erledigt wurde, wurde der Student Slmom, ein früherer Bundesbruder des Professors Postuv a n c i e, zu einer Geldstrafe von 360.000 K. oder fünf Tagen Arrest, und zwar unbedingt, verurteilt, weil der Student bare its vorbestraft tvar. Die Zweite Verhandlung wird demnächst stattifmden. Ein löjahriger Banknotensälscher. Jur Herbst vorigen Jahres wurden in vielen kleinen Geschäften Wiens. auch in Tavaktrafiken u»rd Konditoreien, die einen starken Kuudenverkehr 'haben, größere Geldnöten in. Verkehr gesetzt, die sich bei näherer Besichtigurig als verkürzt erwiesen. Der nNbekaimtc Täter hatte aus der Banknote einen Streifen herausaoschnrtten und dne a'bgetreuntcn Teile wieder kunstgerecht zusammengesetzt. Es gelang, den V-erüber dieser Notenverstiümmeluuarn in der Person des noch nicht Ikjähri-gen Geweroeschülers Robert Brod auszuforschen. Der Bursche wurde gestern aus der Haft einem Schöffenfenat unter Vorsitz des Hoftates Hotter vorgeführt, um sich wegen Betruges zu verantworten. Nach feinem eigenen Geständnis hat er mit mindestens 180 HundsrikaulsendkronLNnoten auf die geschilderte Weife manipuliert, wobei er 20 Hunderttausender evubri-gte, somit eenen Gclvinn von istvei Millionen Kronen erzielte. Brod gcvb an, daß c-r das Abschneiden der Streiifen und das ZufammeMvben der Noteuteile auf der Straße während, des Weges von einem Geschäft in das andere besorgte. 2lnr 1l. November wurde er auf Veranlassung des Kaufmannes Michael Roch in der Taborstraße bei einem Versuch, einen verstümmellen Hunderttaus-ender zu wechseln, verhaftet. Die meisten von ihm verkürzten GÄditbten sind inzwischen bei der Nationakbank ein gelaufen. Der jugendlich e Angeklagte war geständig und der Senat >bat ihn unter Zubilligung von Mildernngsumständen zu sechs Monaten einfachen Kerkers verurteilt. Auf die Nachricht von der Wohnungskündigung vom Schlage getroffen. Die in der Praterstraße 37 wcchnhüfte Hausbesitzerin Regine Schall hatte den in ihrem Haust seit §chn Jahren wohnhaiften Eheleuten Stainer, zwei alten Leuten, die mit ihrer Tochter und dem Schwiegevsoihn in der aus vier Wbhnräumen bestehenden Wohnung, beisammen woihnen, zum Februar term i-n die gesamte Wohnung gekündigt. Als KündigtmgSgvund wurde Eigenbedarf geltend gemacht-mit der Beiaründung, daß der Sohn der Eheleute Schall, der sei: Violen Jäyren Arzt ist und provisorisch in der Wohnmrg seines Bruders ordiniert, die fragliche Wohnung dringend für Wohn- und Ordinationsgveckc brauche. Der Bertreteir der gekündigten Eheleute St-eincr, Dr. Artur O«ber>l ander, hatte, als die Kündigung eingebvacht wurde, an den Vertreter der Eheleute Schall einen Brief geschrieben, in welchem er -dringend ersuchte, von der Kündigung derzeit äbzi^sekhen, da die Eheleute Steiner afte, schwer kranke. Leute seien und daß für das Leben dieser Leute Gefahr lbeftche, wenn sie vor der'Furcht, obdachlos zu werden, nicht böfreit werden. Als die Eyöloute Steiner einen Schriftisatz, in wolchom der Kündigu'ngsgrund näher ausgeführt wurde, zugostellt erhielten, traf den Herrn Steiner, einen 70jährigen Greis, vor Aufregung der Schlag. Nach drei Stunden war er tot. In der vor dom Bezivksrichter Doktor Gab dnrchgefichrten Verhandlung appellierte Dr. Oberländer neuerlich an die Hausbesitzerin, die Kündigung -urück-mtchen. Der Vertreter der Eholvute Schall erklärte, daß seine Klientin mit Rücksicht ans -den Tod des Herrn Steiner die Kündigung nur teilweise anfrechchalte und einverstanden sei, daß der Frau Steiner und den bei ihr wohlchaften Anverwandten zwei Wohnrämne samt Ne'benränmrn ütber-lassen bleiben. In dom vovgOern den Parteien zugestelltem sehv ausführlich begründeten Urteil wurde die Kündigung zur Gänze als rechtsunwirksam «Märt. W. Fänner 19?o Volkswirt. gimnumillifter e. 9. 9t. Kiendick - Kotentankprästvent. Hartnäckige Gerüchte über die Demission des National« bankprästdenten Dr. Reisch. — Keine Herabsetzung der Diskontrate. — Die Unstimmigkeiten mit der englischen Finanz. In Finanzkreisen verlautete gestern wieder mit aller BeftiM'Mlheit, daß der Präsident der Nationabbank, Doktor Reisch, doch in absehbarer Zeit seine Demission geben würde. Ursache seiner Absicht seien in erster Reihe die Unstimmigkeiten, welche sich seit einiger Zeit .zwischen der Leitung der Nativnalbank und der englischen Finanz ergaben hätten. Diese Gegensätze sind bisher noch immer nicht beseitigt und es steht auch vorläufig nicht fest, ad Nationalibankpräsident Dr. Reisch in absehbarer Zeit, wie dies seinerzeit vorgesehen, nach London fahren werde. Dazu wird auch aus Finanzkreisen mitgeteilt, daß dem Präsidenten Reisch, im Falle seiner Demisilon, weiterhin eine nraßgebende Stellung in der österreichischen Finanz gesichert sei. Die Schwierigkeiten sind setzt besonders akut, da von der Nationabbank schon im Dezember des Vorjahres eine Diskontherabsetzung für Mtte Jänner geplant wir. Nun scheint vorläufig eine entsprechende Herabsetzung nicht durchgeführt werden zn können. Dies widerspricht dem Wunsche des jetzigen Nationalbankprasidenten Dr. Reisch, der sich eine wesentliche Erleichterung der MrtschastSkris« durch eine solche Diskontherabsetzung verspricht. Eine Herabsetzung um nur e i n Prozent würde zweifellos nicht ganz die Absicht des Nationabbankpräsidenten zum Ausdrucke bringen. Sollten sich in dieser Hinsicht die Schwierigkeiten nicht aushaben lassen, dann . dürfte Dr. Reisch seine schon langst geäußerte Absicht der Demission auch durchführen. Interessant ist, daß in Finanzkreisen auch schon der präsumtive Nachfolger des Dr. Reisch genannt wird. Es wird der Meinung Ausdruck vevlichen, daß der Finanzminister a. D. Dr. Kienböck die Prasidentenstelle in der Oesterreichischen Notenbank übernchmen würde. Es wird erkannt, daß die Fehler, welche ihm zur Zeit seiner Amtsführung als Finanzminrster vorgeworfen wurden, nicht ihm zur Last gelegt werden dürfen, daß vielmehr Dr. Kienböck die Situation immer ganz genau übersehen hatte, daß er aber gegen feinen Willen oft zu gewissen Konzessionen veranlaßt wurde, die ihn dann an der Durchführung seiner ursprünglichen Absichten vechinderten. Es wird der Ansicht Ausdruck verliehen, daß D r. K i« n b ö ck als Finanzmann die Situation jederzeit richtig Äbeoblickt habe und .daß er infvlgedeflen auch geeignet sein würde, die Stelle eines Notenbankpräsidenlen voll und ganz aussüllen. Bon einer solchen Berufung wird auch eine Behebung der Unstimmigkeiten der englischen Finanz gegenüber der Nationalbank erwartet, da bekanntlich Dr. K i e n b ö ck aus Anlaß der Sanierungsaktion mit den 'maßgebenden Finanzkreisen Englands enge Beziehungen angeknüpft hat und er dort als Sanierungsfinanzmlnister einen sehr guten Ruf genießt. In politischer Hinsicht wird von seiner Berufung auch eine Ausgleichung der G e g e n s ä tz « i n d e r ch r i st l i chsozialen Partei erwartet, da bekanntlich.Dr. Kienböck ein enger Freund Dr. Seipls ist und als solcher mt Gegensatz zu den Provinzgroßen der Christlichsozialen mehr eine stntrale Fianzpolitik betreibt, die sich im Gegensatz zu den fö!-eralistischen .Finanzzielen der jetzt am Rüder befindlichen christlichsozialen Machthaber befindet. Die Berufung eines Anhängers der Seipel-Richtung auf «inen wichtigen Posten' der Wirtschaft,!wie es der Präsidentenstuhl des Notenbankinstitutes ist, würde eine Konzession an diese zentralistische Richtung bedeuten. „ Sie Umgestaltung ter MederiSndlschea Sickonstruktiebant durch dieBodenkreditanftalt. Wie schon gestern in einem Cominunique von uns gemeldet wurde, hat die. Oesterreichische Bodenkredit-rast alt gemeinisvm mit der angesehenen A m st a r d a m s ch e n Bank die Umgestaltung der Niederländischen Reco nstrnetiebank erfolgreich in die Wege geleitet. Durch diese Transaktion hat die Bodenkreditanstalt nicht mir chre Tätigkeit im Ausland wesentlich evtveitert, sondern auch durch die Verbindung mit dem ersten holländischen Bankinstitut und anderen namhaften auÄävdvschen Finanzkreisen anläßlich dieser Transaktion der' österreichischen DollSwirtschaft einen ungeheuren Dienst erwiesen und ihr einen neuen maßgebenden finanziellen Stützpunkt ftn Ausland geschaffen. Bekanntlich war schon seinerzeit die Reeonstvuetiöbank im Interesse des Wiederaufbaues Oesterreichs gegründet worden, wobei neben der österreichischen Regierung auch holländisches Kapital beteiligt war. Der Anteil der österveschischen Regierung wurde dann an die Amsterdamsche Bank abgestoßen. Doch komrte die Reconstrucliebank chre Aufgaben nur in beschränktem Maße durchführe':. Durch di« Verbindung mit der Bodenkreditanstalt aber, di« in Devisen Amsterdam >. i holl. Gulden, Belsrud I Diner.. Berlin . . ........ Brüssel t bei Rischer Frank. Budapest 100 ungar. Kronen . Bukarest l Lei. London I Piund Sterling . Mal'and I Lire.. » . New.Vork I Dollar. Piiris t Frank . . ..... Präs Itecl’.echo-slow. Krone. 9evtsrunnS Sotntenlnrfe vom 9. gSuuer 19SS. Geld Ware »Klo.- 36030. 1263.— 1*67.» 1064". — 16910, J539. - 3551. "7.80 98.60 363.- 365 - ..- 341000, i99i.- 3004.. 709«— 11185.» 3817.— 380.- 2137.« 2147.— <oHa I Lewa......... Stockholm I sehwed. Krone . Waracliau .. Zürich I schwele. Frank. . . Valuten Amerikanische Noten ... Uel gleciie Noten 100 Franken. (ulcarlsche Noten eulüOüLeva Deutsche Noten. Englische Noten .- 70460.« 3485.- 4Ü8- 1666 a- 333200.- Wsre 517.- 19°8'i,- 13 90.- 13815. > 70860.. 1t 16780.- 339800.- PrantOelaebe Noten .. .. . ilollöndlache Noten .. . . . itall nlache Noten ...... maosiawische Noten . . . . . Polnische Noten.. 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