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Wiener Morgenzeitung · 1925-01-08 · Heft 2114 (8.1.1925) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2114 (8.1.1925)
Date
1925-01-08
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 2iu Men vrcmwTSWfl Fnland. -r. Seidel — lein Bombenwerfer. Sr straft die „Reue Freie Presse" Lügen .0» einer Bersatmulwngsre-de, die der eyemalrge Bundeskanzler Dr. Tripel gestern in einer Sitzung der christlichsoKialen Bezirksparteileimug Innere Stadt verteidigte er sich gegen die iu einem Wiener Awulagvlatt unter der Spitzmarke „L e i p c i — •> o r B o m b c n- Werfer" Wider ihn erhobenen Auwürfe. Er führte unter anderem aus: Am Tage seines Rücktrittes No in Bundeskanzleramt habe er die Obliegeuhciteu de» Obmannes der christlichfozialen Gesamtpartei wieder übernonlnien. Daß er als akti-ver Parteiobmaun von sich hören lasse, wirke ans gewisse Leute wie eine Bombe. Tr. Seipel kam dann auf Sie Einsetzung eines christlichsvzialen Parteikomitees zur Untersuchung des rechtlichen Charakters der einzelnen Vermögen sbeftau di eile des ehemalige« Kaiserhauses zu sprechen. Er.stellte die Cache so dar, als ob die Konfiskation sge sitze in der Hast des ld.üsi.urzes unter dein Euidruck des Schreckgespenstes noch ärgerer Truge zustande gekomnieu seien. Staatskanzler Tr.;){c n it c r habe ihm damals selbst erklärt, es handle sich zunächst mv. darum, eine Basis f ü r c i n e n spät e r e n g c r e ch? e n Ausgleich zu schaffen'. „Wir witzleu einmal w.ssiw wie wir daran sind", fuhr Tr. Seipel fort, „und werde:, natürlich seinerzeit die dem Ergebnis der Unterfnchun g e n t s p r e ch e n d e u K ouscque nz e u ziehen. Ich kann es nicht glauben, daß Menschen oder Parteien, die dem Rechte, der Gerechtigkeit und dem Anstand nicht mit Bewußtsein abgesagt haben, wünschen können, der Staat möge unrecht Gn t trotz besserer Erkenntnis behalten. Der Antrag Reiner über die Revision des Mietengesetzes Idar von Anfang ernst gemeint, ans die Tagesordnung des Iuistizansschusses hat die christlichsoziale Parteileitung keinen Einfluß genommen. Wir müssen einmal die Eierschalen der Revolution abstreifen. Wir müssen nach wie vor Sauiernugspolitik machen, mfö auch die neue Regierung hat keine andere Aufgabe. Daher hat sie kerne anderen Feinde, als die sie iu der zielbewußten Führung der Saniernngspolitik hindern itttb ans eine Politik d e s P a k t i e r e n s iu i t den F e i n den dieser Politik drängen möchten." Zum Schlüsse erteilte Seipel der „Neuen Freien Presse" eine gehörige Lektion. Er erklärte: „Leider gehen auch schon wieder Defaitisten und Miesmacher nm. Sie gehören zn den gefährlichen Bombenwersern. Kommt dann noch Eitelkoit dazu, die sich gerne in geheinrnisvolletk Ändert lungert ergeht und die Bedeutung der oben nur andeutungsweise zitterten Autoritäten hinanffchraubt, dann entstehen groteske Dinge.'Besonders 'beliebt sind jetzt die pessimistischen Stimmen über unsere Zukunft aus England. Wahr ist, haß mau uns dort alle Mängel und Lässigkeiten, die den programmgemäßen Ablauf der Sanievungsaktivn beeinträchtigen können, sehr übel nimmt. Wenn sie aber irgendwo lesen, daß ein englischer Staatsmann, der der Sanievungsaktion Pate gestanden ist, nns Vorwürfe macht, wir hätten die Wahlen nicht in dem richtigen Zeitpunkt durchgeführt, dann glauben Sie es nicht, und auch nicht alles andere, dais ihm in den Mund gelegt wird!" mnntt Msrfte«zenu«ü. 3. Jänner ifr2S vr’yrawjrr fraget vK Schuhel mit eingebautem „B3r£OH*‘«Gumnii*Absatz Keine Aendrrung im öfterreichifchen Bundespreffediend. Tie gestern verbreitete Nachricht, daß der Chef des Bundespressidiensles Gesandter L u d w i g als Gesandter nach Berlin versetzt werden solle, wird nns an unterrichteter Stelle als unrichtig bezeichnet., Aus aller Welt. Angora. 6. Jänner. lAgence -)'Anaioiie.l Tie voin Böl k e r ö ii u d;itr Tchsichtuttg der Nt o s s ir l - F r a g e entsandte Kommission ist in Anp a ra emgett osten. Tie Kommission bestell. aus eem Bnkarester schwedischen Gesandten Wirse u, dom geioescuen ungarischen Ministcrpräsidenttn T e i e!' i und dem bn-lgarischcn Obersten Paulis. Butarest, 7. Jänner, Mug Tct.'Korr.Lnr.) Nach Hrmgeii ans Baca n ist in der Nähe der Gemeinde Dar in enesii ein Grubeueinsiurz «rsolgi. Bisher gelang es, von den in -der 'tzrube arbeitenden 100 Arbesiern 20 in schwerverletztem Zustande zu bergen. Zahlreiche Arbeiter werden vermißt. Man besiirchret, eaß sich unter ocn Trümmern 1ü Tote befinden. Klausenburg, 7. Jänner. <Uug. Tel.-Korr.-Bur.'» Alis der Slaüon Harasztvs ist infolge falscher WeichrnsteUung »in Güterzug. in einen anderen hineingefabren. Hievonrch wurde bcr Wagen, in dem sich das ZuMperjonal befand, .zertrümmert. Ein Bremser wurde getötet, zwei Soldaten des Eisenb.ihn-- regiments wurden schwer verletzt. Born Zrtgsperfonal erlitten sieben Personen leichtere Verletzungen. Ter Materialschaden übersteigt eineinhalb Millionen Lei. Paris, 7. Jänner. (Hcwas.) Ungefähr .70 Ausländer, darunter Deutsche, Oester reich er und Russen, die sich gegen die Bestimmungen über die F r c m d e n poli; e i vergangen haben und sämtlich verbotene. Waffen trugen, sind nachts in einer Schanlwirtschaft des HallendrevtÄs verhaftet worden. Sie tvevden a n s g e w i e se n werden. München, 7. Jänner. Wie der Landesdienst des Süddeutschen .KorrchpondenO.n.reaus erfährt, hat der verurteilte Putschist Po eh ne r am ö. d. seine Strafe angvtreten. Paris, 7. Jänner. lTÄ-ädoutp-) Wie die Blätter aus Genf melden, hält sich der bekaMte. französische Kommunist Henry G u i l!b e a u x, der von einem französischen Militärgerichtshof wegen Hvchvervates zum Tode verurteilt wurde, in der Schwei,; ans. Guilbeaux ist gleichzeitig mit dem vor einiger Zeit in Paris vschafteteti Hauptmainm Sadoul aus Rußland zurückgokchrt. Diie. eidge-nössischen Polizeibchörden haben einen Steckbrief gegen Henry Gnillbeanx erlassen. Budapest, 7 Jänner. Da das über Austrwg >des Regiernngskommissärs für Budapest, Dr. Ripka, in Stiattgeüung eines Geisnches der Witwe Bela Somogyis wieder auigenommone Disziplinawerfahren ein günstiges Ergebnis gezeitigt hat, ist nunmehr, wie die Blätter melden, der Witwe die Pension nach ihrenr Gatten zuerkaunt worden. (Somogyi hatte, nachdem er nach dam Znsanmnenbrnch der Proletarierdiktatur feiner Stelle als Handelsschulldivektor enthoiben worden ickaö, als verantwortlicher Redaktellr des sozialideinokvatischen Blattes „Neipfzavia" gewirkt und ist bekanntlich später ermordet iporden. EMS Tagesbericht. ~ f in lviederekstandenes Heim. Ta» .Kindernnd Lehrlingsheim des Vereines Zukunft in Bmungarlen erfreute sich in den letzten Jährcir nicht des besten ülnfcs. Man erzählte von krassen hygienischen Miß ständen, ja sogar von unzulänglicher Ernährung der Zöglinge und tatsächlich sah sich nn Vorjahr das städtische Jugendamt geznnmgen, die 'Ncuanfnahmen im Heime zu sperren nnd dieses so zu einer allmählichen Auflösung zu zwingen. Es handelte sich hier nm einen jener Skandale, die durch äußere Umstände verursacht tverden und für die nie mand persönlich zur Perantwortmng gezogen Vierden kann.. Vor dem Kriege führte der Verein Zrilunft klaglos ein Lchrlingsheinl mit cinent Dnrchschnittsbelag von vierzig Burschen. Als nnn eine große Zahl verwaister Kinder nach Wien kam, war cs das gute Herz, das den Vorstand des Vereines bewog, sich auch dieser Kinder anznuehnien. Mit dem Augenblick, da die Auslaudsakrionen in Wien ihre Tätigkeit einsiellten, mußte die Katastrophe überdas Barackenheini. das daruals nahezu 000 Schützlinge zählte, herciubrechen. Mir Hilfe anderer Jnstilutivnen wurden damals die sch.llpflichtigcn Kinder verschiedenen Waisenhäusern übergeben, die ansgelernten Handwerker wurden von dem Heim entlassen, aber das noch immer übergroße Lchrtingsbeim befand sich in trostlosestem Zustand Es fanden sich tatlräslige Alänner im Vorstand, die eine Sainerrmg herbeiführen wollten, und nunmehr ist ihnen dies halbwegs gelungen. Freilich erfreuten sie sich bei dieser Arbeit der wertvollen Mithilfe des Hnmanitätsvereincs Wahrheit. Zunächst wurde die Anzahl der Zöglinge radikal, doch in der hu-ma-nften Weise, roduziert. Es handelte sich meist uni junge Leute, die ihr Handwerk bereits erlernt halten, oder um Lehrlinge, die von Verwandten übernomnrcil ivurden. Erwäyut soll werden, daß eine größere Anzahl Ausgelernter, die mit vollständigem Handwerkzeug ausgerüstet tvutzden, nach Palästiua fuhren. Vierzehtl von ihnen wohnctt bei Haifa in einer selbst errichteten Baracke, die den Nanrcn Gan Ez (Baumgarteil) führt. Nllnmehr befinbcu sich nur noch fünfzig Jungen in der» Heia,, das ehemals fünf Baracken umfaßte, jetzt aber nur noch in einer betrieben wird. Die hygienischen Zustände und die Ernährung der Zöglinge fitib wieder auf solcher Höhe, daß die behördliche Sperrung aufgehoben wurde und die allgemeine Besichtigung, die letzten Sonntag stattfand, gewährte den günstigsten Eindruck. Man hat alle Ursache, dem Verein Zukunft dafür dankbar zu sein, daß er durch Neuschaffung eines zwar kleinen, aber den modernen Ansprüchen gerecht werdenden Lehrlingsheimes es wieder den ärmsten jüdischen Jungen er-, möglichr, einen produktiven Erwerbszweig zu ergreifen. Siegfried Abeles. Me Wiener Lheaterkrise. Geftem verlaiu-tete, daß das Kabarett „H ö >l I c" vor dem Zusaiinmenbr at ch stehe und seine S ch I 'i c ß >u n g täglich Zu erwarten fei. Die gestrige Boxstellung hat, wie uns mitgeteUt wird, stattgeftvnden. I« 'der Bvlksoper kriselt es wieder simnail. Die Musiker 'betrachten sich nicht mehr als Angehörige des BoMsoiperniverba-ndes und wollen nicht mehr weiter aus Terluing spielen. Sie verlangen f i x e B e z a h l tt n g. Udber diese Favdevumg wird vecha,ndett. Die gestrige Borstell-ung 'hat ei>nen ungestörten Bevkaus genommen. Die neue Geometrie und die Mhfik. Bott Albert Einstein. Das Jäiiner-Hesi vor Mchevjchen „Rundschall" enthält einen Beitrag. von Albert Einstein über Die nichteuAidische Geoinetrie und ihre- Zusammenhäkzge mit der physistrliischLN Forschung. Der Aufsatz ist so gcfchrieben, >daß er auch mein Mußen Publikum verstäiMich ist. Die Geometrie Euklids ist die uns allen geläuifige Geometrie, mährend sich die nichteutlidische daduuch von ihr unterfcheidet, daß sie nicht das Axiom, gelten läßt: „Parallel zu einer Geraden läßt sich durch ■ erneu Punkt mir eine Parallele ziehen", sondern den Satzformuliert: „Varallül $u einer Geraden usiv. . . . kann man eine, zwei, drei, unendlich viele Parallele ziehen." Das Nachdenkelt über die Beziehungen der uichtenkl'idi-- ,'chen Gevnletrie zur Physik führt mit Notwendigkeit ans die Frage der Beziehungen zwischen Geometrie tmd Physik im allgemeinen. Diese letztere will ich zuerst ins Auge fassen nnd dabei fuchell, den Streitfragen der Philosophie möglichst ans. dem Wege zu gehen. In den äliostett Zeiten lvar die Geontetrie ohlte Zweifel eilte hatbenlpirische Mssellschaft, eilte Art Primitiver Physik. Ein Punkt war ein Körper, von dessen AusdehlMltg ntari abstrahierte, eine Gerade war etlva definiert durch Pltnkte, die in der Blickrichtung optisch zur Deckung gebracht lverdelt koltl'.telr, oder dltrch eineli gespanuteit Faden. Es ha-ndlt sich also <um Begriffe, lvelche zwar — wie es stets bei Begriffen der Fall ist — nicht schlechtweg ans der Erfahrnldg stanrmeu, bas heißt, lticht durch die Erfahrung logisch bedingt sind, aber die doch mit Erlebitisdingen direkt tu Beziehullg gesetzt sind. Sätze über Punkte, Gerade, Strecken- und Winkolgleichheit tvaren bei diesem Zustande der Erkelllttnis zugleich Sätze über go.visse Erlchnisse an Naturobjekterl. Diese fo Verstaudelle Geoliletrie wurde dadurch zu einer m-rchematischell Wissellschaft, daß mau erkaiture, das; die meisten ihrer Sätze -aus iveltigelt von ihnen, den söge? llanltten Axiomen, auf rein logischem Wege abgeleitet loerden können. Denn jede Wissenschaft, ^welche sich ausschließlich miit logischelt Bezichlmgen zlvischen vorgegebenen Gegenständen nach vorgegebenen Regeiln befaßt, ist Mathematik. Die Ableitnug der Beziehungen nahm nwu das ganze Interesse iu Anspruch; denn das sdbbständige Llllfbauelt eines logischen Systems — unbeeinflußt von der unsicheren, vonr Zrlfatt abhängigen äußeren Erfahrung — hatte stets einen nnwiderftshlichen Reiz für den menfchlichell Geist. Als logisch nicht rvduzierbar, 'bezi-ehmltzs-weiise als Zeugen der junpirifchen Herkunft blieben in dem System der Geometrie nur die Grnmdlegriffe Punkt, Gerade, Strecke ufw. und die sogenannte., Axiome übrig. Die Zahl dieser logisch irrednziboln Gvll,.: )begriffe nnd Axiome suchte rlian auf ein Minimunt zu beschränken. Das Bestrebcll, die ganze Geometrie aus der trüben Sphäre des Elltpirischen herauKzuheben, führte nuiit -u-nvermeE zu einer geistigen Unlsteltnug, welche der Beförderung verehrter Helden der Borzeit zu Göttern einigermaßen analog ist. Alan gewöhnte sich nämlich allmählich daran, die Grundbegriffe und Axiome der Geometrie als ,wvidont" auzu? sehen, das heißt als mit dem menschlichen Geist an sich gegebene (Gegenstände nnd Qna-kitäten der Borstellnug, derart, daß den Grundbegriffen der Geometrie Objekte der inneren Anschauung entsprechen und daß eine Berueinung eines Axioms der Geometrie sinnvoll überhaupt nicht vollzogen werden iauu. Bei dieser Ei-ustcll'tmg wird daun die Auwendbarkeit jener Grundlagen ans die Objekte der Wirklichkeit zum Problem, nur dürfen wohl hinzufügen: zu dentjenigen Probleni, aus welchem Kants Aussirssuug des Raumes erwachsen ist. Ein Zweites A!otw für die Loslösung der Geomeir-ie von ihrer empirischen ttlucriage lieserie die Physik. Nach deren verfemerter Aussasslticg Von der Natur der festen Ktzrper und des Lichtes gibt es keine Natnrobjekle, wc-l-che in ihren Eigenschr':en den Gvnndbegriffeil der eMidischen Geam>otric genau entsprechen. Der feste Körper ist nicht starr und der Lichtstrahl verkörpert nicht streng die gerade Linie, ja überhaupt kein emdimensionales Gebilde. Nach der modernen Wissenschaft entspricht die Geometrie allein in Strenge überhaupt keinen Erfahrungen, sondern nur die Geometrie zusammen mit der Mechanik, Optik us'lv. Da überdies die Geometrie der Physik voran gehen muß. indem die Gesetze der letzteren ohne die erstere rucht ausgesprochen werden können, so erscheint die Geometrie als eine jeder Erfahrung und jeder Erfahruugswissenschaft logisch vorangehende Wissenschaft. So kant es, daß nicht nur den Mathematiken und Philosophen, sondern mich den Physikern am Anfang des uennzehnteu Jahrhunderts die GvuMage der euklidischen Geometrie als etwas absolut Unverrückbares erschien. ' Man kann hmzufügeli, -daß sich die Situation dew Physiker des ganzen neunzehnten Jahrhunderts, »wenn er fein Augenmerk nicht gerade auf die Erkenntnischeorie richtete, noch einfacher, schematischer und starrer darstellte. Sein unbotmtßt vertreterter Standpunkt entsprach den beiden 'Sätzen: Die Begriffe und Grundsätze der eMidischen Geometrie sind evident. Bei Währung gewisser Kautelen realisieren mit Marken versehene feste Körper den geometrischen Begriff der Strecke, Lichtstrahlen denjenigen der geraden Linie. Die Neberwindltng dieser Silll-atiou >var ein hartes Stück Arbeit und nahm etwa ein Jahrhundert in Anlspvuch. Merklvürdigerweise hatte sie ihren Ursprung in rein mathematischen Untersuchlmgerr, lange bevor das Gewand der euklidischen Geometrie der Physik zu eltg wtwde. Zn den Aufgaben der Mathentatiker gehört es, die Geometrie ans ein Minimum von Axiomen zu gr-mtden. Unter den Arioncen vor: Euklid befand sich -nnu eines, das den Mathellmtikern weniger nnmittel'bar einleuchtend . schiert als die übrigen ttnd das sie deshalb lange Zeit hindurch auf die übrigen zurückzusühren, das heißt ans ihnen zu beweisen strebten. Es >war dies das sogenannte PavallÄl-

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