Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1925-01-03 · Heft 2109 (3.1.1925) · p. Seite 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2109 (3.1.1925)
Date
1925-01-03
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
89% known words query
IRI
…/2979076-2981191-2981194--21549-3008869
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

^OsA §_Men, Samstag_Wiener MornenzettiMA. PrSsident Weizmann in Men. Skllökunnen über die jüdische Frage in Srer Israel. Gestern früh ift Professor Weizmann von Wies- Laden, wo er an den Verhandlungen des deutschen Zi o n i st e n tageS teilgenomme» hatte, in Dien eingetvvffen. Auf dem Westbahnhof hatten sich die Mitglieder des Zionistischen Lattdeskomitees unter Führung seines Vors^nden Dr. Jakob Ehrlich sowie die Leitungen der Mischen nationalen Institutionen Wiens, Oberbaurat Stricker. Gemeinderat Dr. PI a s ch k e s, ferner die gssamte zionistische Studentenschaft Wiens eingesunden. 5dach herzlicher Begrüßung durch Dr. E h r l i ch und die Dartreter der Studentanschaft bagalb sich W e i z m a n n in sein Absteigquartier. In seiner Begleitung langte auch der Direktor des Keren Hajeffod, Herr Dr. Berchold F e i w e l, in Wien an. Im Laufe der Nachmittags fand im Hotel Imperial ein Empfang dar Dartrelar der Maner Presse durch den Präsidenten Weizmann statt. Im Raum, des Zionistischen LauideskomiteeS begrüßte Herr Direktor E p l e r die zahlreich erschienenen Wiener und auswärtigen Journalisten, worauf Präsident Weizmann eine längere Ansprache hielt, in der er unter anderem auSsührte: Die landwirtschaftliche Entwicklung, in Palästina, die nwmtttÄbar nach der Balfour-Deklaratton (1917) etnsetzte, hat Lirren oergleichSwevse außerordentlich schnellen Verlauf gsnomm«r und ist zu großem Umfang gribiehen, - dies insbesondere dank dem Zustrom lausender jüdischer opferbereiter junger Leut«, wmirtcr vieler Intellektuellen. Es sind tm Verlauft der letzten drei Jahre zcchlreiche größere und kleinere landwirtschaftliche Siedlungen von diesen Pionieren begründet worden, dir mit den größten Schwierigkeiten ihr mühevolles Werk förderten. Ts mußten Sümpfe auLgvtrocknet, Marschland ausgeschlossen, Straßen und Wege gebaut mexden, che diese Pioniere auf den Weg zur wirtschaftlichen Selbständigkeit gelangen konnten. Zur gleichen Zeit führten auch' die alten größeren landwirtschaftlichen Kolomen von Cigenlbaurrn, die während der letzten Jahrzehnte gegrünset worden waren, ihr Werl weiter, der ökonomische» Ausgestaltung und Stabilisierung entgegen. Manche chrer Produkte, wie zum Bvifpvel die Jaffaorangen, sind zur Weltmarke geworden. Diese landwirtschaftliche Siedlung bildet die erste Grundlage, für das jüdische nationale Heim, und die Arbeit der nächsten Zeit muß naturgemäß auf die wertere Ausdehnung, 'Stärkung und Steigerung gerichtet fein. Es müssen landwirrschvftkiche Arbeiter ausgeblidet werden, was bereits im Lande stOst bei mehreren tausend Personen geschaht. Die zweite Grundlage ist der Aufbau eines großangrlegten Erstehungswerkes, das selbfrverstäMich von nationalen Gesichtspunkten auSgeht und heute bereits ungefähr 130 Schufen aller Grads umfaßt. Ergänzt wird diese TäWött durch ein System von Maßnahmen und Anstalten für soziale Fürsorge, die insbesondere für die Immigranten und die Kinder angelegt ist, und ein rmchve^w?igt«s SanitätSwesen. ES sind alle Borhevsitungen getwfferr, um die Einwanderer in allen Zweige» städtischer Berufsarbeit, vornehmlich Bauarbeit, cmSzubilden. Die Bautätigkeit ift in Jerusalem, Haißa und Tel-Awiw oußerordenMch rege und es stehen derzeit 4000 Arbeiter in Boschüftbgunig. In den Kreis der großen Aufschließungsarbeit gehört auch die Bersoygung mit elektrischem Strom sowohl für Licht als auch für Kraft. Nach dem in AuSfühvimg begriffenen Ruthenberg-Projekt sind bereits einige Städte mtt elektrischer Kraft vergehen. Dieses Aufbauwerk beruht auf einer ebenso großherzigen wie historisch gerechten Erkenntnis der jüdischen Rechtstitels durch tat Völkerbund. Es ist bekannt, daß der VAferbund der englischen Idegierung das Mandat zur Verwaltung Palästinas erteilt hat in tan Sinne, daß in Palostma eine jüdische nationale Heimstätte errichtet wird, wobei der Völkerbund im Vertrage die historische Verbindung des jüdisch«« Volkes mit Palästina anerkannt hat. Wenn während der Durchführung dieses exzeptionellen Werkes, bei dem es gewiß widerstreitende Interessen gibt, manchmal Schwierigkeiten otae Mißverständnisse bezüglich der Wirkungen unserer TätiOett auftauchen, so sind wir im großen und ganzen ungemein vertrauensvoll, auch in politischer Hinsicht. Mr selbst behandeln und betrachten unser Werals ein eminent friedliche- Kulturwerk ersten Ranges, und wir glauben, daß dr der Durchführung eines folk^n Werkes sich Letzten Endes toi« Interessen beider Bwölkrvungsgruppen in Palästina in den: täglichen wirtschaftlichen, sozialen mch kulturellen Austausch finden und zu einem liWnonifchen Ausgleich kommen werden. Wir find uns dessen bewußt, daß die Mandatsmacht diese politische Grundlage unseres Aufbauwerkes erkennt und würdigt. Der finanzielle und wirtschaftlich« Aufbau erfordert naturgemäß -roß« moralische und materiell« Anstrengungen tat Mischen Gesamtheit. Obwohl wir noch längs nicht den Punkt erreicht haben, wo die Notwendigkeiten in vollenc Unrfang befriedigt werden können, ist doch mit großer Genugtuung ftft- Mellen. daß sich Wer di« Zionistisch« Organisation hinaus, als tat Kern truppe des Werkes, weite Kreis« der Juitai'helt dem Palästm-agüdanken werktätig zugoiverchet haben. Diese EntwickltMg ist in einer Reih« von Ländern JU tamvken, insbesondere in Amerika, Wo sich die Bildung einer großen ökonomischen FluauzgesellschNft vorbereitet und wo auß.^vdeiu die systanwlrsche Teilnahme an dem Gesamtkomplex der Aufbcmarbeiten in der Kräftiglvng des Zentralst» rids (Keren Hajeffod) sichtbar wird. Es geschieht dies aus dem Boden der J«wish Agency, jener Körperschaft, die nach tan Mandat-vertrag als Msche Vertrvtttng der Mandaißvegiemng zu Seite zu stehen hat. * Die AuöführuWen Prof. WeizmannS wunden von den AnwDsendvn mit lefthafwm Beifall ausgenommen. Es wurde sodann eine Reihe von Fragen an Herrn Deizmon« gerichtet, die er tn zusammenhängender Red« beantwortete. Die erste Frage bezog sich auf das Verhältnis der Zionistischen Exekutive zu den bedalmten Plänen JaSotinSkhS. Herr Weizmann erklärt«: Diese Pläne betroffen im allgemeinen, soweit mir dies bekannt ist, die Bildung einer jüdischen Arm«« oder Schütztruppe. Ich will offen erklären: Wir stellen uns absolut negativ zu diesem Vorschlag, wir halten ihn für uindurchfühvbar, vor allem aber für nicht wünschenswert. Die Erftchnmgen, die wir bisher sammeln konnten, bestärken mich. in der Mberzeugung, daß wir zu «intern guten Zufarnmettwirken zwischen Juden und Arabern kommen werden und daß di« Opposition smeS Teiles der Araiber, die künstlich von außen durch Kräfte geschaffen wurde, die weder mit tan Judentum «och mit den Arabern etwas zu tun haben, durch die Fortfttzurrg der konstruktiven Aufbauarbeit des jübi-- schen Bokker abMschwächt toevden wird. Dom arabischen Volk müssen wir Kar »wachen, daß wircinRecht haben, nach Palästina zu kommen, und daß uuser Werk auch mit seinen Interessen in Einklang sieht. Für ein militärisches Vordringen — aügeschen davon, daß es ^praktisch unmöglich ift — hätte dar jüdisch« Palästina kaum Verständnis. (Lebhafte Zustimmung.) Jede GtewÄttat, fcide Tat, di« Äs Gewalt auSgelagt werden kann, hätte unserer Sache in den Tod hinein geschadet. Wir letten unsere Situation daraus ab, daß wir alle Welt an die historische Ungerechtigkeit gegenüber dem Judentum erinnern. Nunsucht dhg Welt dieses historische Unrecht zu lindern, und werm wir unser Aufbauwerk auf etwas begründen, das als Uevgerechtjigkett ausgÄegt werden kann, so verlieren wir die Raison d'vtre. Das Geld, das vielleicht Kr den Zweck der Bewaffnung aufgebracht wird, wäre besser verwendet für die Stärkung der jüdischen Einwanderung, di« der Mischen Bevölkerung sicherlich genau so viel physisch« Sicherheit bietet wie so urd so diele Gewehre. Wir sehen selbst, wie Gebiete, die noch vor Jahren und foQcrr vor ganz kurzer Zart Beduinenübersällen ausgesetzt waren rmd keine jüdische Einwohnerschaft hatten, heute durch die Tatsache der jüdische» Besiedlung sich« geworden sind. Der Plan ist eine Aberration unseres Fm»ü>es Jaboiinsky. Ich hoff«, die weitere Entwicklung wird «ihn einebesseren belehren und feine wertvolle Persönlichkeit wieder für unsere Bewegung gewinnen. Weizmann besprach sodann das Verhältnis der Zionistischen Exekutive zur Maudatsaiacht und zur Verwaltung Palästinas. Der Zionistischen Organisation obliegt bis zu tan Augenblick der Bildung der Jewich Agency di« Pflicht, gemäß den MandatAbestimmungen das Aufbauwnck zu leiten und mit der englischen Regierung sowie m>it ihren Organen in Palästina di« Maßnahmen zu behandeln, die unsere Arboit betrafen. Es «ngkbt sich von selbst,.daß unsere TÄttgfert über das rein beratende Moment hinaiuSgehr. Di« Zionistische Exekutive beschäftigt sich strikt« mit allen Fragen, die das Mische Koloni-sationswefen, das ErzichungSwefen mtd das WohlfahrtSwesen betreffen. Natürlich berühren sich diese Angelegenhe-iten in vielen Punkte« mit der allgeankinen BerwÄtung. OoffsnMche Sicherheit, öffentliche Ordnung, Polizei, Armee uftv. werden von der MaitdatSmacht besorgt. Insofern« di« allgenreinen Maßregel« di« Frage de- Mischen Heims berühren, werden wir zu Rate gezogen, und tvem» das nicht geschaht, so sorgen wir dafür, daß wir zu Rat« gezogen werde«, wie zum Be-isplel bei der Frage des Zolltarifs, der Konzessionen, Hafenbauten usw. Diese Arbeit geschieht im gegenseitigen Einvernehmen und dies ist hmiptsächLich hi bicgriig auf die EiMvanderung und ihre Regelung der Fall, wo sebbstverstäMich die Verhältnisse des Arbeits- Marktes und di« Arb«ttsstatistiken das entscheidende Wort sprecherr. I« gvsmvder urffer Aufbauwerk sich entwiMt, fährt Doktor Weizmann fort, je mehr unsere Prädukfivttät sich zeigt, um so besser wird es. Wir sind in einem langsamen, systemattschrn Bovgchen begriffen mw wir können sagen, daß in bezug auf das Mandat noch nichts Grundlegendes goschchon ist, was gegen unser Interesse verstoßen würde. Bei der Vorlage rmftres MomorarrdunrS an den Völkerbund haben wir insofern« einen technischen Fchver begangen, als wir den Instanz«nzng nicht entsprechend eingcholttn haben. Wir hüben aber keine Frag« gestellt und feim Klage oder Kritik vorgebracht, sondern nur berichtet. Der Völkerbund hätte auf Grundlage tar jüdischen Leistung den Inhalt unseres _3. Jänner 1926_ «r. S1« Pl e in o rund \\ ist v? it y M c n tt t n i 8 *n c i) nt«it könne». ■Jvov ''"in ist m;f r Vnnaucn in tat Völkerbund nicht tain* trüchiigt. Wir sind ein Kind des VAferbundeS, das vielleicht noch rnanche Schwfeftgkeitrn machen wird. Da» Kind ift da, es schrei: und wird groß tveotX'u. Der BüVkevbutw wird, wie ich nber-cngt bin, ei« richtiges Verständnis zu uns finden, werm «r den Geist uns«rer Arbeit betrachtet. Ich habe Vertrauen zu'n DMevbttnd, wen« vielleicht a»lch Faktoren vorhanden sind, die dieses vertrauenzvoNe Verständnis stör-"' möchten. Mas die Vevivendnng jüdischer Intellektueller als solche in Palästina betrifft, so ist dieS eine außervpden't-.'ich schwer« Frage. Wenn tatsächlich in Wien etwa 8000 Misch- JnteMtuelle in Betracht kommen, so müßte» sie forcU sein, alles das zu tun, was die Jntellekimllen vor ihnen in Palä stina getan haben. Unter unseren Pionieren befanden sich 40 Prozent junger Leute mit Universitätsbllonng uüd sie habni Stein« gebrochen, Wege gezogen und Dünlpfe trainiert. Sie haben die als UetberyangSstadium betvachttt, das, sei es zur Rnsiedlunlg, fti es zir einer Ederen Berufsart, führt. Mit Muskeln. Ausdauer. Hoffnung und gutem Willen ist aber in Paläsknw ein wohl bescheidenes, aber freie- L«d«n möglich. Mit einigen Dankesworten an die Erschienenen schsvn hierauf Herr Direktor lLpler die Veranstaltung. Der heutige Vortrag Dr. Weizuiauns beginttt getmtt halb 8 Uhr abeibds im Großen KonzerthauKsaal. Die Eintrittskarten sind, wie wir erfahren, zur Gänze vergriffen. Es wird keine Abendkasse eröffnet werden. Wir werde« die Rede Weiznwnns am Sonntag itu Wortlaut veröffentlichen. Verhaftungen in Belgrad. Die Auflösung der Radic-Partei. <Mgendienst der „Wiener Morgen-zsitung") Belgrad, 2, ,Jänner. Die Auflösung der kroatischen Bauernpartei wurde Hente«ach1s vollzogen. Der Mnister des Innern hat Journalisten den offiziellen Text des Beschlusses mitgeteilt, worin die Maßnahmen sestgelegt sind, welche die Regierung gegen die Radic-Parti ztr ergreifen beabsichtigt. In dem Beschluß werden vor allem die Gründe äugeführt, welche die Regiertmg zur Auflösung der Radic- Partei veranlaßt haben, und zlvar wird an erster Stellt der Anschluß der Radic-Partei an die Moskauer Bauern internationale angeführt, welche nach Auffassung der Regierung ein Organ der kommunistischen Internationale ist, ferner die Zusammenavbeit der Nadir Partei mit der jugoslawischen unabhängigen A tbeiterpartei, die sich aus einem aufgefangenen Zirkular der Leitung der Arbeiterpartei ergibt, ferner die B<>- ratungen der Vizepräsidenten der Radie-Partoi M a c e t und Kosutic mit dem Sowjetgesandte,t, dann die Unterhandlungen der Radic-Partei mit der mazedonischen Oy,; ganisatiou, welche den Zweck verfolgten, Mazedonien mi t Ge wall von Jugoslawien ioszu reißen. Weiter wird in dem Beschluß angeführt, daß die Radic- Partei in der Armee eine systeinatisch oyganisiertt- Propaganda getrieben habe mit dem Zwecke, die Soldaten von ihren Pflichten abzuhalten, und überhaupt habe dir Radic-Partei eine allgemeine Propaganda ge-gen die Armee geführt. Der Minister des Innern hat darauf mc Mi »ist er rat die sofortige Auflösung der Radic-Partei vorgeschlagen. Ferner sollen .sämtliche Versammlungen, Konferenzen und jede Art Arbeit dieser Partei verboten werden. Weiler soll auf die kroatische republikanisch!' Bauernpartei der § 18 des Gesetzes über die Sicherheit des Staates auf das strengste angewendet werden. Ferner sollen sämtliche Zeitungen und Dokumente der Radic-Partei sofort konfisziert werden. Schließlich werden st r a f g e s e tz l i ch c M a ß n a h in e n gegen die Leitung der republikanischen Bauernpartei vorgesehen. In der Sitzung des Ministerrates vorn 23. Dezember würben die Vorschläge des Ministers des Inner» angenommen. Der 8 18 des Gesetzes über die Sicherheit des Staates besagt, daß Mitglieder der kmumunistischen Partei oder einer anderen verbotenen Partei keinerlei Fun'ktioueu auSüben dürfen. Auf Grund dieses Paragraphen hat die Regierung die Aufstellung der K a u d i d a t u r e n d e r Radic-Partei bei den Wahlen verboten. .Heute vormittags wurden der ziveite Bizeprätsident der Radic-Partei, Dr. Predavec, der erste Sekretär Doktor K r n j e v i c verhaftet, während der erste Bizeprüftdent der Partei Dr. M a c e k nicht verhaftet werden kann, weil er Mitglied des Wahlausschuffes ist und durch die Immunität geschützt wird. Bei anderen angeseherren Persönlichkeiten der Partei und der der Radic-Partei nahestehenden Parteien wurden Hausdurchsuchungen vorgcnomnttn. 8» drelelahM Stunde» von Sngland nach Prag. Prag, 1. Jäuner. Wie die Blätter melden, ist vorgchem abends hie,- das Mu.Ms:og ,D>. H. 1b", von D. H. Bornas gefenA. cmS England Wer Frankreich in Prag eingvttviffe^ Der Flug dauevte dreieinhalb Stunheze..

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.